Julian Assange

australischer Politaktivist, investigativer Journalist und Sprecher von WikiLeaks
Julian Assange, 2014

Julian Paul Assange [əˈsɑːnʒ] (* 3. Juli 1971 in Townsville, Queensland) ist ein investigativer Journalist, australischer Politaktivist, ehemaliger Computerhacker, Programmierer und Gründer sowie Sprecher der WikiLeaks (Enthüllungsplattform). Sie hat sich zum Ziel gesetzt, geheimgehaltene Dokumente allgemein verfügbar zu machen. WikiLeaks veröffentlicht interne Dokumente, unter anderem von US-Streitkräften und -Behörden, zum Beispiel die Kriegstagebücher des Krieges in Afghanistan (76.911 Dokumente) und des Irakkrieges (391.832 Dokumente). Siehe auch das Video Collateral Murder. Assange bzw. WikiLeaks enthüllte schwere Regierungsvergehen, einschließlich mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Korruption.[1]

Nachdem Schweden im Jahr 2010 wegen Vorwürfen einer minderschweren Vergewaltigung und sexueller Nötigung einen internationalen Haftbefehl gegen Assange ausgestellt hatte, bereitete sich Großbritannien auf die mögliche Überstellung vor. Er wurde auf Kaution freigelassen. Ecuador gewährte ihm 2012 politisches Asyl. Die nächsten sieben Jahre lebte er als politischer Flüchtling in Ecuadors Botschaft in London. Er erhielt die ecuadorianische Staatsbürgerschaft. Im April 2019 entzog ihm der neue ecuadorianische Präsident Moreno dann sowohl das Asylrecht als auch die Staatsbürgerschaft. Am 11. April 2019 wurde Assange in der ecuadorianischen Botschaft von der britischen Polizei festgenommen und am 1. Mai 2019 zu einer Haftstrafe von fünfzig Wochen verurteilt, da er sich durch seine Flucht in die Botschaft der Justiz entzogen habe.

Laut der ARTE-Reportage "Großbritannien: Global Assange" ist Assange während seines Botschaftsasyls von 2012 bis 2019 "Ziel einer großen Spionageoperation geworden" ("Operation Hotel"), die von dem spanischen Sicherheitsunternehmen UC Global im Auftrag des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA) durchgeführt wurde.[2]

Die Vereinigten Staaten haben Großbritannien um Auslieferung von Assange ersucht. Die US-Anklageschrift vom 23. Mai 2019 umfasst siebzehn Punkte. Auf alle Anklagepunkte steht eine theoretische Maximalstrafe von 175 Jahren (Isolations-)Haft, schlimmstenfalls sogar die Todesstrafe.[1][3]

Drei schwedische Sexualdelikt-Verfahren (wegen desselben Vergewaltigungsvorwurfs) wurden eingestellt, das letzte im November 2019 – neuneinhalb Jahre nach Einleitung des ersten Verfahrens.[4][5]

Im Juli 2020 forderten vierzig Menschenrechtsorganisationen, unter anderem das PEN-Zentrum Deutschland, PEN International sowie Reporter ohne Grenzen, die britische Regierung auf, Assange unverzüglich freizulassen und dessen Auslieferung an die USA zu verhindern.[6]

Auch nach Verbüßung der fünfzigwöchigen Haftstrafe (wegen des Verstoßes gegen Kautionsauflagen) im September 2019 muss Assange wegen des Auslieferungsantrages der Vereinigten Staaten in Haft bleiben. Der Auslieferungsprozess wurde vom 18. Mai 2020 auf September 2020 verschoben.[7]

Biographische StationenBearbeiten

Werdegang bis 2010Bearbeiten

 
Assange, 2006

Julian Paul Hawkins ist der Sohn von Christine Ann Hawkins (* 1951),[8] einer bildenden Künstlerin,[9] die das Elternhaus mit siebzehn Jahren verlassen hatte, und John Shipton, den sie 1970 bei einer Antivietnam-Demonstration kennengelernt hatte.[10][11] Die Eltern trennten sich vor der Geburt des Kindes.[12] Als Julian Hawkins ein Jahr alt war, heiratete seine Mutter Richard Brett Assange,[13][14][15] einen Schauspieler, mit dem sie ein kleines Theater-Unternehmen leitete.[16] Der Nachname geht auf den chinesischen Namen Au Sang zurück.[17] Christine und Brett Assange ließen sich 1979 scheiden. Christine Assange begann eine Beziehung mit Leif Meynell, aus der ihr zweiter Sohn hervorging.[18][19][20] Assange berichtet von einer unsteten Kindheit mit über dreißig Wohnorten, bis sich seine Mutter mit den Kindern in Melbourne niederließ.[21][22][13][23] Sie soll sich zeitweise auf der Flucht vor ihrem zweiten Mann und der New-Age-Sekte befunden haben, der er angehörte.[24]

Der junge Julian Assange wechselte häufig die Schule. Teilweise wurde er zu Hause unterrichtet.[25][26] Er studierte von 2003 bis 2006 an der University of Melbourne,[27] ohne das Studium abzuschließen.[28][29][30] Im Jahr 2007 verließ er nach eigener Aussage die Universität aus Protest gegen das, was er „die Optimierung einer Killer-Maschine“ nannte: Er vermutete, dass die mathematische Fakultät seiner Universität im Rahmen eines Vertrages mit der US-Armee Studien zur Effizienzsteigerung von Militärfahrzeugen erstellen sollte. Dies wurde von der Universität nicht bestätigt.[31][32]

Erste Programmiererfahrungen sammelte Assange auf einem C64. Im Jahr 1987 beschaffte er sich ein Modem.[33] Sein Hacker-Pseudonym war zunächst „Mendax“, dann verwendete er den Namen „Proff“, eine Anspielung auf den Science-Fiction-Roman Cryptonomicon von Neal Stephenson.[34] Er und zwei weitere Hacker gründeten die Gruppe „International Subversives“. Daraufhin führte die Australian Federal Police 1991 in seinem Melbourner Haus eine Razzia durch. Im Jahr 1992 wurde Julian Assange in 24 Fällen des illegalen Hackens für schuldig befunden, weshalb er ein Bußgeld von 2100 australischen Dollar bezahlen musste und eine Bewährungsstrafe erhielt.[35] Im Jahr 1995 schrieb Assange den ersten freien Portscanner namens Strobe.[36] Er beschäftigte sich auch mit Verschlüsselungssoftware und erfand 1997 das Dateisystem Rubberhose, das einen glaubhaft abstreitbaren Verschlüsselungsmechanismus darstellt.[37]

Während seiner Zeit als Hacker lernte Assange seine spätere Frau kennen. Im Jahr 1989 zogen beide zusammen, ein gemeinsamer Sohn wurde geboren. Das Paar trennte sich 1991. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit einigten sich Assange und seine Mutter Christine 1999 mit seiner ehemaligen Frau auf ein gemeinsames Sorgerecht.[33]

 
Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg auf dem 26C3 in Berlin 2009

Seit 2006 ist Assange für WikiLeaks aktiv. Nach eigener Aussage hat er „im Internet Geld verdient“ und konnte somit unbezahlt für WikiLeaks arbeiten.[38] Mehrmals wurde er festgenommen, abgehört, zensiert und erfolglos verklagt.[39] Im Jahr 2011 wurde Assange von dem damals 18-jährigen Sigurdur Thordarson, der anderthalb Jahre bei WikiLeaks volontierte, für das FBI ausspioniert.[40][41]

 
Julian Assange und Rick Falkvinge, Gründer der schwedischen Piratpartiet August 2010
 
Demonstration zur Unterstützung von Assange vor der Sydney Town Hall in Australien am 10. Dezember 2010
 
Julian Assange spricht bei den Occupy London Protesten vor der St Paul’s Cathedral in der City of London am 16. Oktober 2011
 
Debbie Wasserman Schultz musste aus dem Vorsitz des Nominierungsparteitags des Präsidentschaftskandidaten Ende Juli 2016 ausscheiden, nachdem WikiLeaks E-Mails des DNC veröffentlichte, die belegten, dass die Parteiführung Hillary Clinton im Vorwahlverfahren gegenüber Bernie Sanders bevorzugte

Ab 2007 war Assange Mitglied der australischen Journalistengewerkschaft Media, Entertainment & Arts Alliance (MEAA) (The Alliance).[42]

Im September 2010 verließ Daniel Domscheit-Berg WikiLeaks, nachdem Assange ihn vier Wochen zuvor suspendiert hatte.[43] Domscheit-Berg: „Es muss tausend Wikileaks geben“[44] Als Assanges engster Vertrauter hatte Domscheit-Berg zunehmend die Arbeitsweise von WikiLeaks kritisiert: Er wollte feste Strukturen, ein Büro, bezahlte Angestellte sowie eine offene Diskussion darüber. Später verarbeitete er seine Kritik in einem Buch.[45] In der folgenden juristischen Auseinandersetzung warf ihm Assange vor, Materialien und Datenbestände entwendet und veröffentlicht zu haben.[46][47][48][49]

Veröffentlichung von US-Militär-DateienBearbeiten

Nachdem Assange durch die Veröffentlichung von US-Militärdokumenten und Videos zum internationalen Militäreinsatz in Afghanistan politisch unter Druck geraten und eine gewaltsame Stilllegung der WikiLeaks-Server in den USA zu befürchten war, stellte Mitte August 2010 die schwedische Piratenpartei WikiLeaks ihre Internetserver zusätzlich zu den bereits in Solna bestehenden des Unternehmens PRQ AB zur Verfügung.[50]

Da Journalisten in Schweden einen ungleich umfassenderen Quellenschutz als anderswo genießen, allerdings nur bei Besitz des „Utgivningsbevis“, einer speziellen schwedischen Lizenz,[51] hatte Assange seinerseits etwa zur gleichen Zeit eine schwedische Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragt. Der Gründer und ehemalige Parteivorsitzende der schwedischen Piratpartei, Rickard Falkvinge, teilte in diesem Zusammenhang den Medien mit, dass Assange mit einem schwedischen Wohnort den Status eines „medienverantwortlichen Herausgebers“ anstreben und damit eine Basis dafür schaffen würde, WikiLeaks auf legaler Grundlage weiterzuführen.[52]

Etwa zur gleichen Zeit (im August 2010) hatten zwei Frauen Assange bei der schwedischen Polizei wegen sexueller Vergehen beschuldigt. Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte daraufhin im August 2010 einen Haftbefehl wegen Vergewaltigung gegen ihn ausgestellt, der kurz darauf aber vorerst wieder zurückgenommen wurde. Nach Assanges Antrag einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis für Schweden wurden die Ermittlungen dann wieder aufgenommen. Sein Antrag auf Aufenthaltserlaubnis wurde im Oktober 2010 ohne Angabe von Gründen abgelehnt.[53] Nachdem Assange inzwischen – mit offizieller Erlaubnis der schwedischen Justiz – nach Großbritannien gereist war, stellte die schwedische Justiz im November 2010 einen internationalen Haftbefehl wegen des Verdachts der Vergewaltigung aus. Assange stellte sich daraufhin in London der Polizei, wurde gegen Kaution unter Auflagen – unter anderem das Tragen einer elektronischen Fußfessel – freigelassen und versuchte daraufhin mit juristischen Mitteln seine Auslieferung nach Schweden zu verhindern.[54]

Anfang November 2010 erklärte Assange, er erwäge in der Schweiz Asyl zu beantragen und WikiLeaks dort anzusiedeln. Damit sollten die politisch brisanten Aktivitäten der Enthüllungsplattform abgesichert werden.[55] Die Chancen zur Annahme dieses Asylantrags seien nach Angaben der Schweizerischen Flüchtlingshilfe gering. Assange müsse zuerst den Schutz seines Heimatlandes Australien in Anspruch nehmen und glaubhaft machen, dass Australien ihn nicht schützen könne, was sehr schwierig sei.[56] Tatsachen über einen entsprechenden Asylantrag sind nicht bekannt.

Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London bis 2019Bearbeiten

 
Assanges Mutter Christine Assange vor einem Treffen mit Außenminister Ricardo Patiño, 30. Juli 2012
 
Ecuadorianische Botschaft in London, 16. August 2012
 
Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London am 19. August 2012

Um die erwartete Auslieferung nach Schweden zu verhindern, flüchtete Assange am 19. Juni 2012 aus seinem erweiterten Hausarrest in die ecuadorianische Botschaft in London und beantragte dort politisches Asyl. Sein Heimatland Australien gewähre ihm nicht die notwendige Unterstützung und er befürchte, über Schweden in die Vereinigten Staaten ausgeliefert zu werden, wo ihm die Todesstrafe drohe.[57][58] Schweden erklärte daraufhin, dass Auslieferungen nur unter strengen Bedingungen und bei einer drohenden Todesstrafe niemals möglich seien. Zudem hätten die USA noch gar keine Anklage erhoben.[59] Im November 2013 erklärte die Obama-Regierung, dass sie Assange nicht wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente nach dem umstrittenen Spionagegesetz anklagen könnte.[60] Der Außenminister Ecuadors, eines Unterzeichnerlandes der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, Ricardo Patiño, erklärte im Juni 2012 zunächst, das Asylgesuch von Assange werde geprüft und Assange stehe unter dem Schutz der Botschaft. Die Botschafterin Ecuadors in London, Ana Albán Mora, wurde zu Konsultationen in ihr Heimatland zurückgerufen.[61] Der Präsident Ecuadors, Rafael Correa, war im Mai Gast bei Assanges Talkshow The World Tomorrow.[62][63] Bereits im April 2011 hatte Ecuador die amerikanische Botschafterin Heather M. Hodges ausgewiesen. Sie hatte in einer von WikiLeaks veröffentlichten Botschaftsdepesche Präsident Rafael Correa die Duldung von Korruption vorgeworfen. Die USA hatten darauf ihrerseits mit der Ausweisung des ecuadorianischen Botschafters in Washington, D.C., Luis Gallegos reagiert.[64]

Da Assange mit der Flucht in die Botschaft gegen seine Kautionsauflagen verstieß, drohte ihm die britische Polizei mit der Festnahme, falls er die Botschaft wieder verlassen sollte.[65] An seinem Asylbegehren wurde kritisiert, dass Ecuador entgegen Assanges Vorstellungen und Zielen 2012 in der jährlich von Reporter ohne Grenzen veröffentlichten Rangliste der Pressefreiheit weit unten auf Platz 104 stand.[66] Jemima Khan, die einen Teil der Kaution für Assange hinterlegt hatte, äußerte sich über Twitter kritisch. Sie habe von ihm erwartet, sich den Vorwürfen in Schweden zu stellen.[67] Andere prominente Unterstützer Assanges beteiligten sich hingegen an einer Kampagne zugunsten seines Asylbegehrens.[68] Im Juli übernahm der spanische Jurist Baltasar Garzón kostenlos die Leitung der Verteidigung von Assange.[69]

Die schwedische Staatsanwaltschaft lehnte ein Angebot von Assanges Anwälten, ihn in der Londoner Botschaft zu verhören, zunächst ab.[70] Im August 2012 gab Ricardo Patiño bekannt, dass sein Land Julian Assange politisches Asyl gewähre.[71] Der ehemalige britische Außenminister William Hague erklärte daraufhin, Großbritannien erkenne das „Prinzip des diplomatischen Asyls“ nicht an. Wenige Tage später hielt Assange vom Balkon des Botschaftsgebäudes eine vorher angekündigte Rede an Unterstützer, die sich auf der Straße versammelt hatten.[72] Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) beraumte wegen des diplomatischen Streits zwischen Großbritannien und Ecuador eine Dringlichkeitssitzung an.[73] Im August 2014 kündigte Assange an, die Botschaft zu verlassen, ohne dass es tatsächlich dazu kam.[74]

Im Juni 2015 lehnte Ecuador eine Anfrage Schwedens für eine Befragung Assanges in der Botschaft in London zunächst ab.[75][76] Im Dezember 2015 einigten sich beide Länder schließlich nach längeren Verhandlungen auf die Bedingungen einer Befragung in Bezug auf den Vergewaltigungsvorwurf.[77] Die Ermittlungen zu den übrigen Anklagepunkten mussten die schwedischen Behörden in der Zwischenzeit einstellen, da sie fünf Jahre nach der Anzeige im August 2015 verjährt waren.[78] Im Januar 2016 übermittelte Schweden dann die Fragen, die von ecuadorianischen Beamten an Assange gestellt werden sollten,[79] doch Ecuador lehnte die Befragung zunächst erneut ab. Ein weiterer Termin im Oktober 2016 wurde ebenfalls abgesagt.[80]

Im September 2016 gab Assange über den Twitter-Account von WikiLeaks bekannt, dass er im Falle der Freilassung von Chelsea Manning bereit sei, sich selbst ausliefern zu lassen und gegebenenfalls eine Haftstrafe in den USA anzutreten.[81] Nach der Begnadigung Mannings durch Obama im Januar 2017 hat er dieses Angebot wieder zurückgezogen.[82]

Im November 2016 fand die indirekte Befragung Assanges durch die schwedische Staatsanwaltschaft in der Botschaft statt.[83] Diese führte zu weiteren Ermittlungsmaßnahmen, die aber nicht durchgeführt werden konnten, da Assange eine erforderliche formelle Zustellung der Vorwürfe in der Botschaft abgelehnt habe und auch keine Aussicht bestand, dass Assange vor einem schwedischen Gericht erscheinen könne. Das Verfahren wurde daher im Mai 2017 vorerst eingestellt; die Schuldfrage konnte aber nicht geklärt werden (mehr dazu im Abschnitt Ermittlungsverfahren in Schweden).[84]

Im Januar 2018 gab die Regierung Ecuadors die Einbürgerung Assanges bekannt..[85] Im März 2018 entzog Ecuador Assange den Internetzugang, weil er wiederholt gegen die Vereinbarung verstoßen habe, keine Nachrichten zu verbreiten, „die eine Einmischung in die Beziehungen zu anderen Staaten vermuten lassen“.[86] Medienberichten zufolge plante die Regierung von Ecuador mittlerweile, Assange das Asyl in der Botschaft zu entziehen und seinen Auszug von dort einzuleiten.[87] Assange kontaktierte daraufhin amerikanische Behörden und sprach mit ihnen über eine mögliche Zusammenarbeit, auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen bezüglich russischer Einflussnahmen auf die amerikanische Präsidentschaftswahl 2016.[88]

Verhaftung im April 2019 und danachBearbeiten

Am 11. April 2019 wurde Assange innerhalb der Botschaft auf Anforderung des ecuadorianischen Botschafters von der Londoner Polizei festgenommen, nachdem ihm der Präsident Ecuadors, Lenín Moreno, das Asylrecht entzogen hatte.[89] Moreno warf Assange vor, durch sein aggressives und respektloses Verhalten die Grundlagen des Asylrechts während seines Aufenthalts in der Botschaft so sehr verletzt zu haben, dass die Weitergewährung des Asyls untragbar geworden sei.[90] Gleichzeitig wurde ihm die 2017 verliehene ecuadorianische Staatsbürgerschaft aberkannt.[91] Ein britisches Gericht begründete den Haftbefehl damit, Assange habe gegen Kautionsauflagen verstoßen, weil er zu einem früheren Gerichtstermin nicht erschienen war.[92] Assanges Verteidiger, Baltasar Garzón, rief die ecuadorianische Regierung und den Präsidenten des Landes dazu auf, die „wahren Gründe“ für die Auslieferung Assanges an die britische Polizei zu nennen. Es sei fehl am Platze, von irgendwelchen Verstößen gegen Protokollregeln zu sprechen. Die Asylinterpretation des Präsidenten Moreno sei „willkürlich und inkonsistent“, erklärte er. Garzón hielt es auch für „sehr ernst“, dass die vor mehr als einem Jahr gewährte ecuadorianische Staatsbürgerschaft Assanges entzogen wurde: „Dies geschah ohne Rücksicht auf jegliche Verfahrensnorm, und wir werden es vor der ecuadorianischen Justiz konstatieren.“[93]

Die USA verlangten auf der Grundlage eines 2017 gestellten, aber bis zu Assanges Verhaftung geheim gehaltenen Auslieferungsersuchens von Großbritannien die Überstellung Assanges. Sie warfen ihm gemeinschaftliche Verschwörung mit Chelsea Manning zum Eindringen in Rechnernetze der Regierung vor.[94] Für diesen Vorwurf könnte Assange eine Höchststrafe von fünf Jahren Haft erwarten. Auch Schweden, das sein früheres Auslieferungsersuchen an Großbritannien 2017 wegen Aussichtslosigkeit zurückgezogen hatte, erwog in der neuen Situation nach Assanges Verhaftung eine neuerliche diplomatische Aktion.[90]

Am 1. Mai 2019 wurde Assange vom Southwark Crown Court in London zu einer Gefängnisstrafe von fünfzig Wochen verurteilt, da er sich durch seine Flucht in die ecuadorianische Botschaft der Justiz entzogen und somit gegen Kautionsauflagen verstoßen habe.[95][96] Andere mögliche Straftatbestände waren nicht Teil dieses Verfahrens.[97] Eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrates, die sich bereits 2016 zum Botschaftsaufenthalt Assanges geäußert hatte, kritisierte die Verurteilung: Es sei eine unverhältnismäßige Strafe für ein unbedeutendes Vergehen; Assange solle freigelassen werden.[98][99] Assange selber kritisierte in einem Brief an den britischen Journalisten Gordon Dimmack die Haftbedingungen im Hochsicherheitsgefängnis HMP Belmarsh: Ihm seien nur zwei Besuche pro Monat erlaubt, seine Telefonkontakte seien stark eingeschränkt und er habe keinen Zugang zum Internet, zu einem Computer oder einer Bücherei – obwohl er dies bräuchte, um seine Verteidigung vorzubereiten.[100] „Wegen der harten Haftbedingungen wird das Gefängnis auch die ‚britische Version von Guantánamo Bay‘ genannt.“[1]

Im Mai 2019 nahm die schwedische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Assange wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung wieder auf.[101] Dies hatte zuvor die Anwältin der Frau beantragt, die den Vergewaltigungsvorwurf erhoben hatte.[102] Es wurde allerdings nicht erneut ein Haftbefehl ausgestellt, da Assange bereits in Großbritannien inhaftiert sei und die Ermittlungen somit auch durch eine dortige Befragung zunächst weiterverfolgt werden könnten.[103]

Am 23. Mai 2019 erweiterten die USA ihre Anklage wegen der WikiLeaks-Veröffentlichungen auf insgesamt 17 Anklagepunkte – nun auch nach dem umstrittenen Spionagegesetz von 1917, unter anderem wegen der mutmaßlichen Offenlegung und Gefährdung von Geheimdienstquellen. Insgesamt war durch diese erweiterte Anklage der USA ein theoretisches Strafmaß von maximal 175 Jahren Haft möglich.[104][105] Bereits kurz nach ihrer Vereidigung hatte die neue Trump-Regierung 2017 ein deutlich härteres Vorgehen gegen Assange angekündigt,[106] nachdem die Regierung Obama eine Anklage Assanges nach dem Spionagegesetz noch ausgeschlossen hatte.

Assange wurde aufgrund einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes in den medizinischen Trakt des Gefängnisses verlegt. WikiLeaks äußerte in einem Statement Sorge um die Gesundheit Assanges; dieser habe in den sieben Wochen Haft deutlich an Gewicht verloren. Assanges schwedischer Verteidiger Per Samuelson erklärte, er habe am 24. Mai aufgrund von Assanges Gesundheitszustand keine normale Unterhaltung mit ihm führen können.[107][108][109][110] Der Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrates zum Thema Folter, Nils Melzer, der Assange zusammen mit zwei medizinischen Experten im Hochsicherheitsgefängnis HMP Belmarsh besucht hatte, äußerte ebenfalls große Besorgnis über dessen Gesundheitszustand – Melzer gab am 31. Mai 2019 eine Erklärung heraus, in der er ein sofortiges Ende der „kollektiven Verfolgung“ von Assange forderte und den USA und ihren Verbündeten „psychologische Folter“ (Weiße Folter) vorwarf.[111] Er warnte zudem insbesondere vor einer Auslieferung in die USA.[112] Am 11. Juni 2019 erhielten Assanges Vater, John Shipton, und der in Berlin lebende chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei die Möglichkeit, Assange im Hochsicherheitsgefängnis in London zu besuchen. Beide äußerten sich danach besorgt über den Gesundheitszustand Assanges. Ai Weiwei forderte Großbritannien und Europa auf, der Auslieferung des WikiLeaks-Gründers nicht stattzugeben: „Europa ist bekannt als Ort, an dem Menschenrechte und Pressefreiheit respektiert werden. Was Julian getan hat, ist, im 21. Jahrhundert dunkle, unbeschreibliche Vorfälle öffentlich zu machen, die staatliche Strukturen hatten“.[113] Assanges Vater erklärte, seinem Sohn werde jede Möglichkeit vorenthalten, sich auf seine Anfechtungsklage gegen die Auslieferung vorzubereiten und er wünschte sich, dass die australische Regierung ihrem Bürger Julian Assange diplomatische Hilfe leiste, da sein Sohn zum Opfer der britischen und schwedischen Strafverfolgungsbehörden gemacht worden sei.[114][115]

Nachdem am 12. Juni 2019 ein offizielles Auslieferungsgesuch der USA für Assange vom britischen Innenminister formal angenommen worden war, wurde in einer gerichtlichen Anhörung zwei Tage später – bei der Assange per Videostream aus dem Gefängnis zugeschaltet war – entschieden, dass die Anhörung über das Auslieferungsgesuch am 25. Februar 2020 beginnen solle. Da sich Assange gegen eine Auslieferung wehren will, müssen über den Antrag der USA die verschiedenen britischen Gerichtsinstanzen bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entscheiden, dem die britischen Gerichte auch nach dem Austritt aus der EU untergeordnet sind.[116][117][118]

Im September 2019 wurde bekannt, dass das während seines Aufenthaltes mit der Sicherheit in der Botschaft betraute spanische Sicherheitsunternehmen UC Global für die CIA spionierte, in der Botschaft heimlich Überwachungsgeräte installierte und sich der US-Geheimdienst Echtzeit-Zugriff darauf verschaffte.[119] „Der NDR hat im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Ausspähung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange und dessen Besucherinnen und Besuchern in der ecuadorianischen Botschaft in London Strafanzeige gestellt. Von der Überwachung seien neben Ärztinnen und Anwälten Assanges auch drei Mitarbeiter des NDR betroffen gewesen, teilte der Sender mit. Dies gehe aus Dokumenten und Videoaufnahmen hervor, die NDR und WDR vorliegen.“[120] Am 28. November 2019 erhob der NDR Strafanzeige gegen UC Global.[121][122]

Die am 1. Mai 2019 verhängte fünfzigwöchige Haftstrafe wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen hatte Assange „Ende September abgesessen, weil in England Strafen von unter einem Jahr nur zur Hälfte vollstreckt werden“.[123] Auch danach muss Assange wegen des anhängigen US-amerikanischen Auslieferungsersuchens in Haft bleiben.[124]

März 2020: „Ein Antrag von Julian Assange auf Freilassung unter Kautionsauflagen wegen der Coronavirus-Pandemie ist abgelehnt worden. … Die Anwälte des 48 Jahre alten WikiLeaks-Gründers argumentieren, er sei wegen seiner angeschlagenen Gesundheit im Gefängnis besonders gefährdet.“ Der Prozess über den Auslieferungsantrag der Vereinigten Staaten soll am 18. Mai 2020 fortgesetzt werden.[125]

Im April 2020 wurde bekannt, dass Assange seit 2015 in einer Beziehung mit seiner Anwältin Stella Morris lebt. Das Paar hat zwei Söhne. Nach Angaben der Partnerin ist das Paar verlobt und plant eine Heirat.[126][127] Morris bittet als Partnerin von Assange um seine Freilassung, weil sie sieht, „dass sein Leben auf dem Spiel steht … Sie sorge sich um die Gesundheit und das Leben des Wikileaks-Gründers“.[128]

ErmittlungsverfahrenBearbeiten

Vergewaltigungsvorwurf in Schweden und internationaler HaftbefehlBearbeiten

Im August 2010 hatten sich zwei Frauen bei der schwedischen Polizei gemeldet und Vorwürfe gegen Assange erhoben. Aber keine der beiden Frauen zeigten Assange an. Beide erklärten, sie hätten Assange zunächst verehrt und ihn jeweils nach einem Seminar Mitte August 2010 in Stockholm mit in ihre Wohnung genommen. Beide zeigten demnach zudem auch ihr sexuelles Interesse, bestanden aber auf geschütztem Geschlechtsverkehr. Laut Aussage der einen Frau habe Assange sie während der Uneinigkeit bezüglich Kondombenutzung festgehalten, sie dann aber losgelassen und ihrem Wunsch gemäß ein Kondom appliziert, dieses jedoch in irgendeiner Weise unbemerkt manipuliert, wodurch es beim anschließenden einvernehmlichen Geschlechtsverkehr geplatzt sei. Ein Festhalten "in sexueller Weise" wurde später von der Staatsanwaltschaft als sexuelle Nötigung gewertet und die vorgeworfene unbemerkte Beschädigung des Kondoms – erachtet als Nichtbenutzung eines Kondoms entgegen dem ausdrücklichen Wunsch der Frau – als sexuelle Belästigung ("sexual molestation")[129]. Die Frau organisierte am nächsten Tag noch eine Party mit ihren Freunden und Assange, äußerte dabei aber bereits gegenüber einer Freundin Bedenken wegen Gewalt beim Geschlechtsverkehr. Laut der anderen Frau habe es mit Assange zunächst eine Kontroverse über das Kondom, aber keinen Geschlechtsverkehr gegeben. Später in derselben Nacht sei es mindestens einmal zu einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gekommen, bei dem Assange unwillig ein Kondom benutzt habe. Am Morgen, nachdem sie sich nach Einkäufen für das Frühstück zurück neben Assange in das Bett gelegt habe und eingeschlafen sei, sei sie aufgewacht und habe dabei festgestellt, dass Assange gerade ungeschützten Sex mit ihr ausführe. Geschlechtsverkehr mit einem Schlafenden wird nach schwedischem Recht nicht als einvernehmlich angesehen. Daher wurde dieser Vorwurf von der Staatsanwaltschaft später als Vergewaltigung in einem minderschweren Fall gewertet. Beide Frauen gingen erst zur Polizei, als sie in einem Gespräch miteinander ihre ähnlichen Erfahrungen bemerkten, es verdächtig fanden, dass in beiden Fällen angeblich zufällig das Kondom gerissen sei – obwohl beide im Gegensatz zu Assange auf geschütztem Sex bestanden – und Assange daraufhin einen HIV-Test zunächst verweigerte. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein. Laut Assange war der Geschlechtsverkehr einvernehmlich und die Initiative sei von den Frauen ausgegangen.[130][131][132] Laut Aussage des UN-Sonderberichterstatters Nils Melzer wollten die Frauen ihn zu einem HIV-Test zwingen lassen, der Vergewaltigungsvorwurf sei hingegen „konstruiert“ und auf der Anzeige einer der Frauen fehle die Unterschrift.[133]

Einen Tag nachdem die schwedische Piratenpartei WikiLeaks ihre Server in Solna angeboten hatte, wurde am 20. August 2010 ein Haftbefehl gegen Assange wegen Vergewaltigung erlassen, am Tag darauf aber zunächst wieder aufgehoben, da die Ermittlungsbehörde den Vorwurf der Vergewaltigung als unbegründet ansah; die Ermittlungen hierzu wurden eingestellt. Die Ermittlungen zum anderen Fall wegen möglicher sexueller Nötigung fortgeführt.[134] Nachdem bekannt geworden war, dass Assange bei der schwedischen Zuwanderungsbehörde eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung beantragt hatte, nahm die schwedische Ermittlungsbehörde – unter der neuen Anklägerin Marianne Ny – am 1. September 2010 ihre Ermittlungen gegen Assange wieder auf,[135] in einem Fall wegen Vergewaltigung und im anderen Fall wegen „sexueller Nötigung und sexueller Belästigung“.[134][136] Assange selbst bestritt die Vorwürfe und sprach von „schmutzigen Tricks“ seiner Gegner.[137] Seine Unterstützer sahen das Verfahren als Schmierkampagne politischer Gegner an, um WikiLeaks zu schaden. Schwedens zuständige Staatsanwältin (överåklagare in Schweden) Marianne Ny betonte daraufhin im Dezember 2010, keinerlei politischem oder anderweitigem Druck ausgesetzt zu sein.[138]

Assange blieb nach Anklageerhebung zunächst drei Wochen in Schweden, um sich gegebenenfalls einer Befragung zu stellen;[139] laut seinem Anwalt war er auch zu einer Aussage unter Eid bereit gewesen.[140] Nach Nys eigenen Angaben rief Assange sie schließlich persönlich an, um zu fragen, ob er aus dem Land ausreisen dürfe, was sie erlaubt habe. Laut Darstellung des UN-Sonderberichterstatters Melzer gab es eine schriftliche Bestätigung der schwedischen Staatsanwaltschaft, dass Assange „Schweden für kurzfristige Abwesenheiten verlassen“ dürfe, woraufhin Assange das Land verließ.[141][142]

Am 18. November 2010 beantragte die schwedische Staatsanwaltschaft erneut einen Haftbefehl wegen Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Nötigung; das zuständige Amtsgericht beschloss einen international wirkenden Haftbefehl. Assange ging in Berufung. Das zweithöchste schwedische Gericht ließ den Haftbefehl bestehen, milderte jedoch den Anklagepunkt der Vergewaltigung auf „minder schwere Vergewaltigung“ ab.[143][144]

Am 1. Dezember 2010 wurde bekannt, dass Interpol[145] eine „Red Notice“ gegen Assange erlassen hatte. Diese „roten Mitteilungen“ bedeuten, dass die 194 Mitgliedsstaaten von Interpol das Land, aus dem der ursprüngliche Haftbefehl stammt, bei der Suche nach einer Person „mit Blick auf ihre Festnahme und Auslieferung“ unterstützen sollen. Bei der sogenannten „Red Notice“ handelt es sich um das schärfste Mittel, das Interpol zur Verfügung steht. Im Deutschen wird dies häufig als „Internationaler Haftbefehl“ bezeichnet, angewendet wurde hierbei die spezielle Regelung des „Europäischen Haftbefehls“.[146][147][148][149] Interpol selbst vermeidet jedoch im englischen Sprachgebrauch die Bezeichnung „Arrest warrant“ (englisch für Haftbefehl), um den Unterschied zu den nationalen Haftbefehlen zu betonen.[150][151] Assange wurde wegen des gegen ihn in Schweden erhobenen Vergewaltigungsvorwurfs gesucht. Sein Anwalt hatte wenige Stunden vor der Veröffentlichung der „Red Notice“ durch Interpol ein Berufungsgericht in Schweden angerufen und die Aufhebung des schwedischen Haftbefehls beantragt.[152][153]

Am 7. Dezember 2010 stellte sich Assange in London der Polizei und wurde in Untersuchungshaft genommen.[154] Er befand sich im Gefängnis Wandsworth.[155] Eine Woche später entschied ein Londoner Gericht, Assange gegen eine Kaution von 200.000 britischen Pfund in bar (ca. 240.000 €) zuzüglich der Bereitstellung von 40.000 Pfund durch zwei Bürgen freizulassen. Außerdem musste er eine elektronische Fußfessel tragen und eine Reihe weiterer Auflagen einhalten. Nachdem die britische[156][157] Staatsanwaltschaft Berufung gegen die Freilassung eingelegt hatte,[158] entschied das Gericht am 16. Dezember 2010, Assange dennoch zu den oben genannten Bedingungen auf Kaution aus der Haft zu entlassen,[159] was noch am selben Tag geschah.[160] Der Journalist Vaughan Smith beherbergte Assange und bekannte sich öffentlich zu seiner Unterstützung. Im Januar 2011 fand eine kurze Verhandlung in London statt, eine weitere Anhörung zur möglichen Auslieferung nach Schweden begann im Februar und wurde weiter vertagt.[161] Der Londoner Magistrates’ Court entschied noch im Februar, dass Assange an Schweden ausgeliefert werden dürfe. Assange legte dagegen Berufung ein; das Berufungsverfahren vor dem Londoner High Court begann im Juli 2011.[162] Am 2. November 2011 entschied der High Court, dass Assange von Großbritannien nach Schweden ausgeliefert werden dürfe.

Assange legte dagegen eine letzte Berufung beim höchsten Gericht, dem Supreme Court, ein, die am 16. Dezember 2011 für zulässig erklärt wurde, weil der juristische Streit grundsätzliche Bedeutung habe.[163][164][165] Am 1. Februar 2012 begann hierzu eine zweitägige Anhörung. Am 30. Mai entschied dieses Gericht, dass Assange ungeachtet der Möglichkeit, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen, innerhalb von zehn Tagen nach Schweden ausgeliefert werden müsse. Es billigte den Verteidigern Assanges allerdings eine Frist von zwei Wochen zu, um einen Antrag auf eine Neuaufnahme des Falls einzureichen. Innerhalb dieser Zeit werde Assange nicht ausgeliefert werden.[166] Am 12. Juni 2012 stellte Assange einen entsprechenden Antrag, der jedoch zwei Tage später abgewiesen wurde.[167] Damit konnte Assange ab dem 28. Juni innerhalb von zehn Tagen von Großbritannien nach Schweden ausgeliefert werden.[168]

Um die erwartete Auslieferung nach Schweden zu verhindern, entledigte sich Assange am 19. Juni 2012 seiner elektronischen Fußfessel[169], flüchtete in die ecuadorianische Botschaft in London und bat dort um politisches Asyl. Laut seiner Darstellung fürchtete er, dass er nach seiner Auslieferung nach Schweden von dort weiter in die USA ausgeliefert würde.[170][171] Am 16. August teilte Außenminister Ricardo Patiño in Quito mit, dass Assange Asyl in Ecuador gewährt werde. Ein Vertreter des britischen Außenministeriums hatte jedoch kurz zuvor erklärt, dass Assange festgenommen werde, sobald er die ecuadorianische Botschaft verlasse.[172]

Obwohl Assanges Antrag auf Aufhebung des schwedischen Haftbefehls scheiterte, sagte er im Sommer 2014, dass er die Botschaft bald verlassen werde. Im Herbst 2014 legte Assange eine Beschwerde bei der UN vor, in der er den Aufenthalt in der Botschaft als unrechtmäßig kritisierte, da er einer Inhaftierung gleichkomme. Das rechtlich nicht bindende Gutachten des UN-Gremiums fiel zu seinen Gunsten aus.

Im März 2015 gab die schwedische Staatsanwältin Marianne Ny bekannt, dass sie Ecuador um Erlaubnis für eine Befragung Assanges in der Londoner Botschaft bitten würde. Laut Ecuador kam am 12. Juni 2015 dann eine offizielle Anfrage für eine Befragung am 17. Juni. Ecuador lehnte den Zugang der schwedischen Staatsanwälte in die Botschaft daraufhin aber ab, da dafür zunächst ein internationales Justizkooperationsabkommen notwendig sei, welches wiederum laut schwedischer Darstellung völkerrechtlich nicht vorgeschrieben sei.[173][174][175] Sowohl Großbritannien als auch Assange selber hatten einer Befragung dagegen zugestimmt.[176]

Im August 2015 verjährten die Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung und Nötigung und wurden daher von der schwedischen Staatsanwaltschaft fallen gelassen. Das Verfahren wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung blieb aber vorerst bestehen.[177]

Nach sechs Monaten Verhandlung einigten sich Schweden und Ecuador schließlich im Dezember 2015 auf die Rahmenbedingungen einer Befragung Assanges in der Londoner Botschaft Ecuadors.[176] Im Januar 2016 übermittelte die schwedische Staatsanwaltschaft dann die Fragen an Ecuador, so dass gemäß der Vereinbarung ecuadorianische Regierungsbeamte Assange verhören könnten.[178] Die Befragung wurde dann aber durch Ecuador zunächst abgelehnt. Ein weiterer Befragungstermin im Oktober wurde ebenfalls abgesagt.[179] Erst ab dem 14. November 2016 konnte Assange schließlich in der ecuadorianischen Botschaft zu dem Vergewaltigungsvorwurf befragt werden. Die von der schwedischen Oberstaatsanwältin Ingrid Isgren eingereichten Fragen wurden dabei von einem ecuadorianischen Kollegen gestellt und die Antworten wurden anschließend durch Ecuador an Schweden übermittelt.[180]

Im Mai 2017 teilte die schwedische Staatsanwaltschaft mit, dass sie die Ermittlungen gegen Assange vorerst einstelle. Dabei betonte sie, dass die Schuldfrage weiterhin nicht geklärt sei. Die Ermittlungen seien vorerst eingestellt, da es aktuell keine Möglichkeit gäbe, sie weiterzuführen. Die Befragung Assanges in der Botschaft 2016 habe zu weiteren Ermittlungsmaßnahmen geführt, die erfordern würden, dass Assange in Schweden vor Gericht erscheine, da er eine erforderliche formelle Zustellung der Vorwürfe in der Botschaft abgelehnt habe. Es könne aber angesichts der Umstände in diesem Fall nicht erwartet werden, dass dies in absehbarer Zukunft geschehe. Die schwedische Staatsanwaltschaft erklärte weiter, dass die Ermittlungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnten.[181][182]

Nach der Verhaftung Assanges am 11. April 2019 in London wegen Vorwürfen der britischen und der US-Justiz nahm die schwedische Staatsanwaltschaft am 13. Mai 2019 die Ermittlungen gegen Assange wegen des Vergewaltigungsvorwurfes erneut auf.[102] Dies war bereits am Tage von Assanges Verhaftung von der Anwältin der Frau beantragt worden, die den Vergewaltigungsvorwurf gegen Assange erhoben hatte.[183] Am 20. Mai 2019 beantragte die schwedische Staatsanwaltschaft beim Bezirksgericht Uppsala erneut einen Haftbefehl gegen Assange.[184] Das Gericht folgte diesem Antrag aber nicht, sondern entschied am 3. Juni, dass die Ermittlungen auch weitergeführt werden könnten, wenn Assange in London befragt würde. Eine formelle Inhaftierung in Schweden sei dafür nicht notwendig, da er bereits in Großbritannien im Gefängnis sitze.[185] Am 19. November 2019 gab die schwedische Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Voruntersuchungen zum Vergewaltigungsvorwurf eingestellt wurden, da es keine ausreichenden Beweise für eine Verurteilung mehr gäbe: Da der Vorfall in der Zwischenzeit so lange zurückliege, habe sich die Beweislage deutlich abgeschwächt. Nach fast einem Jahrzehnt erinnerten sich die Zeugen nicht mehr genau, trotzdem halte man die Klägerin für glaubhaft. Gegen die Entscheidung könne Widerspruch eingelegt werden.[186]

Nils Melzer zu dem VergewaltigungsvorwurfBearbeiten

Ende Januar 2020 sprach UN-Sonderberichterstatter Melzer in einem Interview mit dem schweizerischen Online-Magazin Republik über die Erkenntnisse seiner Untersuchung im Fall von Julian Assange. Polizei und Staatsanwaltschaft in Schweden hätten den Vorwurf der Vergewaltigung gegen Assange konstruiert und die falschen Verdächtigungen unmittelbar der Presse gesteckt. Die betroffene Frau hätte demnach nie den manipulierten Text unterschrieben. Melzer erhebt schwere Vorwürfe gegenüber den amerikanischen, britischen, ecuadorianischen und schwedischen Behörden. Sie hätten den Fall durch Formalismen vorsätzlich bald zehn Jahre hinausgezögert, um Assange durch lange Isolierung und psychische Folter denkunfähig und durch eine Schmutzkampagne angreifbar zu machen. Melzer, der die Sachverhalte aufgrund seiner Schwedischkenntnisse anhand der Originalunterlagen prüfte, erklärte: „Wir müssen aufhören zu glauben, dass es hier wirklich darum gegangen ist, eine Untersuchung wegen Sexualdelikten zu führen.“[187][188][189] Anfang Februar 2020 erklärte Melzer – auch in einem Interview im ZDF –, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Assange seien erfunden.[190] Laut der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) gäbe es für Melzers Theorie, dass die Anklage konstruiert sei, Puzzleteile, die zusammenpassen würden. Doch diese und auch weitere Umstände des Ablaufs sowie gewisse personelle Verflechtungen in Schweden seien Indizien und nicht stringente Beweise.[5] Nach Meinung der Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle reicht Melzers öffentliche Beweisführung für die gravierenden Vorwürfe nicht aus.[191] Melzer wies diverse Ausführungen von Hörnle zurück.[192] Die Frau, die Assange vorwarf, sie sexuell bedrängt zu haben und mit der Melzer direkten Kontakt hatte, warf Melzer unter anderem vor, sie persönlich zu verleumden und teilweise die Unwahrheit über die Ermittlungen verbreitet zu haben, etwa über die Bereitschaft Assanges, zu den Vorfällen auszusagen.[193]

Vereinigte Staaten von AmerikaBearbeiten

Aufgrund der umfangreichen und für die USA problematischen Veröffentlichungen geheimer Dokumente durch WikiLeaks ab Mitte März 2010 stand deren führende Persönlichkeit, Julian Assange, spätestens ab diesem Zeitpunkt im besonderen Fokus der US-Justiz. Es wurde unter anderem 2011 eine Grand Jury eingerichtet, die untersuchen sollte, ob Assange wegen der Übermittlung von Informationen, die die nationale Sicherheit betreffen, nach dem umstrittenen Espionage Act von 1917 angeklagt werden könne.[194] Dieses Gesetz wurde zur Zeit des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg geschaffen und erlaubt grundsätzlich auch die Todesstrafe. Die Problematik besteht aber in der Formulierung des Gesetzes, dessen Intention gegen Spionage mit der Situation zu Beginn des 21. Jahrhunderts nichts mehr zu tun hat. 1971 wurde bereits Daniel Ellsberg – der die für die US-Regierung peinlichen und entlarvenden Pentagon-Papiere über den Vietnamkrieg veröffentlicht hatte – unter dem Gesetz angeklagt, dies wurde jedoch vom Gericht abgewiesen. Laut Kritikern steht der Espionage Act im Widerspruch zum ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der die Presse- und Redefreiheit garantiert.[195]

 
„Collateral Murder“ – das vom US-Militär zurück­gehaltene Video, das die willkürliche Ermordung von zehn Menschen, darunter zwei Reuters-Journalisten, und die augenscheinliche Freude[196] der US-Kampfhubschrauberpiloten am Töten im Irak am 12. Juli 2007 dokumentierte, war eine der Enthüllungen von WikiLeaks, die 2010 eine Mediensensation auslöste.[197]

Nach der Verhaftung von Chelsea Manning (früher: Bradley Manning), der vorgeworfen wurde, das Video Collateral Murder und die Depeschen amerikanischer Botschaften an WikiLeaks weitergegeben zu haben, sollte zudem als Anklagepunkt auch der unautorisierte Zugang zu einem Rechnernetz und der Diebstahl von Regierungseigentum untersucht werden.[194] Assange selbst berief sich auf den Freedom of Information Act; er habe das Material nur veröffentlicht, nicht selbst beschafft, und der Name Manning sei ihm erst aus den Medien bekannt geworden. Laut einer Anklageschrift von 2019 lagen den USA zu einem späteren Zeitpunkt die Chatprotokolle einer direkten Kommunikation zwischen Assange und Manning von Anfang März 2010 vor, also von kurz vor dem Beginn der Veröffentlichungen auf WikiLeaks.[198][199]

Assange selber befürchtete seit seinem Aufenthalt in Großbritannien und dem internationalen Haftbefehl Schwedens 2010 eine Auslieferung von England oder Schweden aus in die USA.[200][201][202][203] Die USA versuchten auch Hilfe von Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Australien sowie anderen Verbündeten zu erhalten.[204] Für den Fall einer Auslieferung an die USA fürchtete Assange um sein Leben.[205] Um dem vorzubeugen, gab er Ende 2010 bekannt, dass, sollte ihm etwas zustoßen, WikiLeaks auf 2000 Websites weltweit alle noch nicht veröffentlichten Dokumente auf einmal ins Netz stellen würde.[206]

Laut den in den Global Intelligence Files veröffentlichten Aussagen eines ehemaligen Bundesagenten und damaligen Vizepräsidenten des amerikanischen Unternehmens Strategic Forecasting (Stratfor) bereitete die US-Regierung angeblich spätestens ab Januar 2011 eine ‚geheime Anklage‘ (‚sealed indictment‘) gegen Assange vor einer nicht öffentlich tagenden Grand Jury vor.[207] Das Justizministerium der Vereinigten Staaten nahm dazu zunächst keine Stellung. In den USA kann eine Anklageschrift versiegelt werden, um sie geheim zu halten.

Bis zum Sommer 2012 gelang es den Behörden der Vereinigten Staaten nicht, eine Anklage gegen Assange zu formulieren oder einen Auslieferungsantrag an Großbritannien zu stellen.[208] Auch das schwedische Justizministerium erklärte im August, von keinem US-Auslieferungsantrag zu wissen. Cecilia Riddselius, die zuständige Direktorin im schwedischen Justizministerium, betonte, dass gemäß der Grundrechte-Charta der EU eine Auslieferung in die USA nur dann möglich sei, wenn keine Gefahr für das Leben des Gefangenen bestehe.[209]

Im November 2013 erklärte das US-Justizministerium unter Obama, dass Assange nicht wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente angeklagt werden könne, da man sonst gleichzeitig auch Journalisten und Medien wie The Guardian oder die New York Times anklagen müsse, die ebenfalls vielfach im Rahmen ihrer Arbeit geheime Dokumente veröffentlicht hatten.[210] Angestellte oder Dienstleister des Staates wie Chelsea Manning oder Edward Snowden, welche die geheimen Informationen dagegen entgegen ihren Verträgen entwendet hatten, konnten im Gegensatz dazu nach dem Spionagegesetz angeklagt werden. Nach dieser Stellungnahme des Justizministeriums liefen die Untersuchungen der Grand Jury zu WikiLeaks aber weiter und Assange konnte daher später noch für mögliche andere, kriminelle Aktivitäten angeklagt werden. Es wurde zudem offiziell erklärt, dass es zu dem Zeitpunkt keine ‚geheime Anklage‘ (‚sealed indictment‘) der Grand Jury gab.[211]

Nach der Amtseinführung Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten (am 20. Januar 2017) teilte der von ihm ernannte neue US-Justizminister Jeff Sessions am 20. April 2017 mit, dass die Festnahme Assanges sowie die Bekämpfung der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen unter der neuen Regierung Priorität bekommen habe. Es sollten Anklagen gegen Assange vorbereitet werden – auch wegen Verstoßes gegen das Spionagegesetz. Durch irrtümlich im August 2018 vor Gericht eingereichte Justizakten wurde bekannt, dass bereits an der Erstellung einer Anklageschrift gearbeitet wurde.[212][213]

Am 11. April 2019 veröffentlichte das US-Justizministerium eine bereits ein Jahr zuvor aufgesetzte,[214] aber zunächst geheim gehaltene Anklage gegen Assange. Darin wurde ihm vorgeworfen, Chelsea Manning bei dem Versuch unterstützt zu haben, ein Passwort für ein Netzwerk mit geheimen Dokumenten des US-Verteidigungsministeriums zu knacken. Allerdings hatte Manning bereits Zugang zu geheimen Informationen des Netzwerkes. Das Knacken des Passwortes hätte ihm aber geholfen, die Herkunft der geleakten Dokumente zu verschleiern. Des Weiteren wurde Assange vorgeworfen, Manning zu weiteren Leaks animiert zu haben. Die Anklage beruhte unter anderem auf Protokollen einer direkten Kommunikation zwischen Assange und Manning von Anfang 2010. Vermutlich stammten diese von der verschlüsselten Chat-Plattform Jabber.[215] Insgesamt war für diese Anklagepunkte maximal ein Strafmaß von fünf Jahren möglich, welches aber in der Regel nicht ausgeschöpft wird.[216]

Am 23. Mai 2019 ersetzten die USA ihre bisherige Anklage durch eine deutlich erweiterte, insgesamt siebzehn Punkte umfassende Anklage. Diese gründete sich ebenfalls auf die 2010 veröffentlichten US-Militärdokumente, die Chelsea Manning WikiLeaks zugespielt hatte, berief sich nun aber zusätzlich auch auf den Espionage Act. In den neuen Anklagepunkten wird Assange weiterhin angelastet, Manning zum Diebstahl der Dokumente angetrieben und sie dabei unterstützt zu haben. Außerdem wird ihm nun vorgeworfen, Quellen der US-Geheimdienste im Nahen und Mittleren Osten sowie in China enttarnt und damit gefährdet zu haben. Insgesamt steht auf alle Anklagepunkte zusammen eine theoretische Maximalstrafe von 175 Jahren Haft.[217][218]

Am 11. Juni 2019 wurde bekannt, dass die USA ein offizielles Auslieferungsgesuch für Assange an Großbritannien gestellt hatten,[219][220] das am 12. Juni 2019 vom britischen Innenminister formal angenommen wurde und über das nun die verschiedenen britischen Gerichtsinstanzen sowie letztinstanzlich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zu entscheiden haben.[221][222] Bei einer Anhörung am 14. Juni 2019 wurde vom Gericht entschieden, dass die erstinstanzlich auf fünf Tage angesetzte Verhandlung über das Auslieferungsgesuch der USA am 25. Februar 2020 beginnen solle.[223] Die erste inhaltliche Anhörung, die eigentlich am 18. Mai hätte stattfinden sollen, wurde Anfang diesen Monates aufgrund der COVID-19-Pandemie auf September 2020 verschoben.[7]

Wirken, Positionen und KritikBearbeiten

Wikileaks und Assanges Arbeitsweise haben einen großen Einfluss auf traditionelle Medienunternehmen gehabt: Diese übernahmen viele der Innovationen, die Assange für WikiLeaks entwickelte, dazu gehören das Installieren anonymer digitaler Dropboxen, das Veröffentlichen großer, überarbeiteter Datensätze, die Einstellung von Journalisten für Data Science und die Ermutigung von Reportern, ihre Internetsicherheit zu verbessern, um Quellen zu schützen.[42] Assange hängt einer libertären Weltanschauung an. Im Jahr 2006 veröffentlichte er den Aufsatz Conspiracy as Governance, in dem er seine politischen Grundüberzeugungen darlegt. Darin bezeichnet er jede autoritäre Governance als „Verschwörung“, die zum Schaden der Bevölkerung arbeiten würde. Die „Verteidiger von Wahrheit, Liebe und Selbstverwirklichung“ hätten diese Verschwörungen zu bekämpfen. In Zeiten vor der Alphabetisierung sei dieser Kampf mit Attentaten geführt worden, heute gehe es darum, die Kommunikationsverbindungen zwischen den einzelnen Verschwörern zu stören und sie von ihrem geheimen Informationszufluss aus der Außenwelt abzuschneiden.[224] Der amerikanische Historiker Sean Wilentz deutet die Praxis von WikiLeaks, geheime Informationen der Regierung zu stehlen und an die Öffentlichkeit zu geben, als Verwirklichung der in diesem Text dargelegten politischen Grundüberzeugungen; allerdings seien sie falsch, teilweise sogar paranoid.[225]

Im August 2013 bekannte Assange seine Bewunderung für Ron Paul und dessen Sohn Rand von der Tea-Party-Bewegung. Beide seien die stärksten Unterstützer im Kampf gegen die Angriffe der amerikanischen Regierung auf WikiLeaks gewesen und ständen zudem in entschiedener Opposition gegen den Drohnenkrieg und die Praxis ungesetzlicher gezielter Tötungen. Andererseits soll er dem Guardian-Reporter Nick Davies, der mit ihm an der Sichtung der US-Geheimdienst-Dokumente arbeitete, gesagt haben, dass ein afghanischer ziviler Informant der westlichen koalitionären Streitkräfte den Tod verdiene und man deshalb seine Identität bei den WikiLeaks-Veröffentlichungen nicht zu schützen brauche.[226][227] Mit Bezug auf die amerikanischen Wahlen erklärte er, der libertäre Flügel der Republikanischen Partei sei derzeit „die einzige Hoffnung“.[228]

Im Juli 2013 gründete Assange die Partei The WikiLeaks Party. Die Grundwerte dieser australischen Partei seien Transparenz, Verantwortung und Gerechtigkeit;[229] bei den Wahlen 2013 erhielt sie 0,62 Prozent. Bei den Parlamentswahlen 2016 trat sie nicht an.

Während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 Wahlkampfs veröffentlichte WikiLeaks mehrere tausend E-Mails, die vom Server der Demokratischen Partei entwendet worden waren. Der US–Sonderermittler Robert Mueller erhob in seiner Anklageschrift den Vorwurf, dass es eine Korrespondenz zwischen WikiLeaks und dem Hacker „Guccifer 2.0“ gegeben habe, mit dem Ziel, die Wahlen zum Schaden von Clinton zu beeinflussen. Die Enthüllungsplattform habe das Material von einer direkt vom russischen Militärgeheimdienst GRU kontrollierten Person erhalten. Im selben Zeitraum wurde auch bekannt, dass es gezielte Absprachen und Kontakte zwischen WikiLeaks und Donald Trump Jr. – Sohn von Präsidentschaftskandidat Donald Trump – bezüglich des Vorgehens im Wahlkampf gab. Des Weiteren wird Assange vorgeworfen, ähnliches Material von einem Hack gegen die Republikaner – Donald Trumps eigener Partei – absichtlich zurückgehalten zu haben. Assange dementierte, im Besitz derartigen Materials zu sein.[230][231] Eine Zivilklage des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) gegen Russland, die Trumps Wahlkampforganisation und auch WikiLeaks sowie Assange wurde am 30. Juli 2019 abgewiesen. Russland als vermeintlicher Hauptakteur kann in den USA nicht zivil verklagt werden – und die Aktionen von WikiLeaks sowie Assange sind zivilrechtlich durch den 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten geschützt.[232]

Assange ist Mitglied des Beratenden Ausschusses der Bewegung DiEM25.[233]

Reaktionen aus dem Jahr 2010 auf die WikiLeaks-VeröffentlichungenBearbeiten

Julian Assange sah sich in den USA im Jahr 2010 scharfen Angriffen aus Politik, Medien und Militär ausgesetzt. Einige Stimmen forderten seine Hinrichtung nach einem Strafprozess, so der ehemalige Gouverneur von Arkansas Mike Huckabee: „Alles außer einer Hinrichtung ist eine zu milde Strafe.“ Die ehemalige US-Regierungsbeamtin und politische Kommentatorin für Fox News, Kathleen McFarland, forderte die Todesstrafe, falls er in einem Strafprozess für schuldig befunden werde (orig. “If he’s found guilty, he should be executed”).[234]

Der Fox-News-Moderator Bill O’Reilly sagte, dass er sich sehr freuen würde, wenn Assange „von einer kleinen Drohne getroffen würde“.[235][236] Der Politikwissenschaftler Tom Flanagan schlug in einem Interview mit CBC News einen Anschlag mittels einer bewaffneten Drohne vor (orig.: “use a drone or something […] Assange should be assassinated”),[237] zog diese Aussage aber nach einer Strafanzeige zurück.[238]

Am 6. Dezember 2010 äußerte sich der Fox-Moderator Bob Beckel in der Sendung Follow The Money mit:

“A dead man can’t leak stuff. This guy’s a traitor, he’s treasonous, and he has broken every law of the United States. […] And I’m not for the death penalty, so […] there’s only one way to do it: illegally shoot the son of a bitch.”

„Ein toter Mann kann keine Sachen veröffentlichen. Der Typ ist ein Verräter, er ist verräterisch, und er hat jedes Gesetz der Vereinigten Staaten gebrochen. […] Und ich bin nicht für die Todesstrafe, also […] gibt es nur einen Weg, es zu tun: den Hurensohn illegal erschießen.“

Der landesweit sendende Radiomoderator Rush Limbaugh empfahl, WikiLeaks-Gründer Assange „aufzuknüpfen“.[240] Sarah Palin stellte die Frage, warum man Assange nicht mit demselben Nachdruck verfolgen würde wie Führer der al-Qaida oder der Taliban.[241][236]

Als Reaktion forderte Assange in der britischen Zeitung The Guardian, Flanagan und andere sollten wegen Aufforderung zum Mord strafrechtlich verfolgt werden.[242] „Wenn wir in einer Zivilgesellschaft leben wollen, können nicht hochrangige Leute im nationalen Fernsehen dazu aufrufen, das Justizwesen zu umgehen“, sagte er dem US-Sender MSNBC.[236]

Stellungnahmen zu Assanges Situation (ab Februar 2016)Bearbeiten

Februar 2016: Die dem UN-Menschenrechtsrat unterstehende Arbeitsgruppe gegen willkürliche Inhaftierungen veröffentlichte im Februar 2016 eine Stellungnahme zu Assanges Situation, da dieser sich zu der Zeit unter diplomatischem Schutz in der ecuadorianischen Botschaft in London aufhielt, um einer beschlossenen Auslieferung von Großbritannien nach Schweden zu entgehen (mehr dazu im Abschnitt Ermittlungsverfahren). In der Stellungnahme wurde die „Festsetzung“ Assanges in der Botschaft als illegal und menschenrechtswidrig bezeichnet. Die Regierungen Schwedens und Großbritanniens wurden darin aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Assange sich wieder frei bewegen könne; außerdem stünde ihm ein Anspruch auf Entschädigung zu. Der Bericht wurde von der fünfköpfigen Expertengruppe mit drei gegen zwei Stimmen knapp angenommen. Beide beschuldigten Länder wiesen die Aussagen des rechtlich nicht bindenden Gutachtens zurück.[243][244][245] Der ehemalige britische Außenminister Hammond sagte, die Arbeitsgruppe bestehe aus Laien, nicht aus Juristen, und ihre Schlussfolgerung weise rechtliche Mängel auf; Assange sei ein Flüchtling vor der Justiz. Die schwedische Regierung erklärte, Assange halte sich freiwillig in der Botschaft auf und könne sie jederzeit verlassen. Assange selber sprach hingegen nach dem Urteil von einem „wirklich wichtigen Sieg“ und forderte Großbritannien und Schweden auf, dem Urteil nachzukommen.[246][247][248][175]

April und Juni 2019: Die von den USA 2019 veröffentlichte Anklage gegen Assange auf Grundlage des Spionagegesetzes wurde auch von verschiedenen Journalistenverbänden kritisiert: Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) forderte die britischen Behörden auf, Assange „unverzüglich auf freien Fuß zu setzen“. Er erklärte: „Dem Wikileaks-Gründer wird etwas vorgeworfen, was nicht als strafbare Handlung geahndet werden darf: Beihilfe zum Landesverrat durch Veröffentlichungen“.[249] Die Vorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju), Tina Groll, warnte vor „einem massiven Eingriff in die verfassungsmäßig garantierte Pressefreiheit“, sollte Assange an die USA ausgeliefert werden.[250] Laut dem Schriftstellerverband P.E.N. wäre seine Auslieferung „ein schwerer Schlag gegen die Freiheit des Wortes, die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung.“[251][252]

Mai 2019: Der vom UN-Menschenrechtsrat ernannte Sonderberichterstatter für Folter, der Schweizer Nils Melzer,[253] hatte Assange am 9. Mai 2019 im britischen Hochsicherheits­gefängnis HM Prison Belmarsh mit zwei medizinischen Experten besucht[254] und kritisierte daraufhin die Situation von Assange: Er verurteilte den „vorsätzlichen und abgestimmten Missbrauch“, der Assange seit Jahren auferlegt würde. Zudem betonte er: „Meine dringlichste Sorge ist, dass Herr Assange in den Vereinigten Staaten einem echten Risiko schwerer Verletzungen seiner Menschenrechte ausgesetzt wäre, einschließlich seiner Meinungsfreiheit, seines Rechts auf ein faires Verfahren und des Verbots von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe“. „Im Laufe der letzten neun Jahre war Herr Assange hartnäckigem, fortschreitendem Missbrauch ausgesetzt, der von systematischer gerichtlicher Verfolgung und willkürlicher Inhaftierung in der ecuadorianischen Botschaft über seine repressive Isolation, Belästigung und Überwachung innerhalb der Botschaft bis hin zu vorsätzlicher kollektiver Verhöhnung, Beleidigung und Demütigung, offener Anstiftung zur Gewalt und sogar wiederholten Aufrufen zu seiner Ermordung reichte.“ In offiziellen Schreiben, die Ende Mai 2019 an die Regierungen von Ecuador, der USA, Großbritannien und Schweden verschickt wurden, forderte Melzer die vier beteiligten Regierungen auf, von der weiteren Verbreitung, Anstiftung oder Duldung von Erklärungen oder anderen Aktivitäten abzusehen, die die Menschenrechte und die Würde von Assange beeinträchtigen, und Maßnahmen zu ergreifen, um ihm angemessene Rechtsbehelfe und Rehabilitation für frühere Schäden zu bieten. Melzer appellierte ferner an die britische Regierung, Assange nicht an die USA oder einen anderen Staat auszuliefern, der keine zuverlässigen Garantien gegen seine Weiterleitung in die USA bietet. Er erinnerte auch Großbritannien an seine Verpflichtung, Assanges ungehinderten Zugang zu Rechtsbeistand, Dokumentation und angemessener Vorbereitung entsprechend der Komplexität des anhängigen Verfahrens sicherzustellen. „In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammengeschlossen hat, um ein einzelnes Individuum so lange Zeit und unter so wenig Berücksichtigung der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen“, sagte Melzer. „Die kollektive Verfolgung von Julian Assange muss hier und jetzt enden!“[255]

Am 27. November 2019 stellte Melzer in einer öffentlichen Anhörung in den Räumlichkeiten des deutschen Bundestags fest, dass sich auch die deutsche Bundesregierung überhaupt nicht für den Fall engagiere. Im Gegenteil, trotz mehrfacher Anfragen des UN-Beauftragten um offizielle Stellungnahmen blieben diese aus. Er wurde erst am Vorabend seines Auftrittes im Bundestagsgebäude zu einer Besprechung ins Auswärtiges Amt eingeladen. Darin wurde ihm beschieden, „man habe meine Berichte zum Fall Assange nach wie vor nicht gelesen und habe auch keine Zeit dazu“.[256]

Am 28. Januar 2020 verabschiedete die Parlamentarische Versammlung des Europarates einstimmig eine Resolution, die die „sofortige Freilassung“ von Julian Assange sowie die Verhinderung einer Auslieferung an die USA forderte. Der Resolution war eine Anhörung vorausgegangen, in der John Shipton, der Vater von Julian Assange, Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Anthony Bellanger, Generalsekretärs des Dachverbandes nationaler gewerkschaftlicher Journalistenverbände Internationalen Journalisten-Föderation, und Regis Brilliard, Exekutivsekretär des Anti-Folter-Komitees des Europarates, über die zweifelhafte juristische Verfolgung und Folter von Assange berichteten.[257][258] Ende Januar 2020 kam es zu den schweren Vorwürfen des UN-Sonderberichterstatters Nils Melzer gegen die schwedischen, britischen und US-Behörden (veröffentlicht in dem Online-Magazin Republik).

5. Februar 2020: Der Journalist und Autor Kai Biermann und der preisgekrönte Journalist Holger Stark schreiben auf Zeit Online, dass die Briten und Amerikaner „den WikiLeaks-Gründer Julian Assange wie einen Schwerverbrecher“ behandeln. Weiter heißt es in dem Artikel, dass jetzt „Schriftsteller und Politiker seine Haftbedingungen als Verstoß gegen die Menschenrechte“ kritisieren (siehe folgender Absatz). Assange wartet im Hochsicherheitsgefängnis HMP Belmarsh „auf den nächsten Akt in einem Drama, in dem es um Spionage, Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit geht – und nicht zuletzt wohl auch um Rache.“[1]

Am 6. Februar 2020 stellten der Investigativjournalist Günter Wallraff, die ehemaligen Bundesminister Sigmar Gabriel und Gerhart Baum sowie die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen in der Bundespressekonferenz in Berlin den Appell Julian Assange aus der Haft entlassen (Wallraff-Appell, weil von ihm initiiert) vor. Auch der Publizist Navid Kermani und die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin sind Teil der Initiative.[259][260][261][262] Dem vorangegangen war ein breiter, von 130 Persönlichkeiten aus der deutschen Politik, Wissenschaft und Kultur unterzeichneter Appell, darunter zehn ehemalige Ministerinnen und Minister, an Großbritannien: „Wir unterstützen die Forderung des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen zum Thema Folter, Nils Melzer, nach einer umgehenden Freilassung von Julian Assange, aus medizinischen sowie aus rechtsstaatlichen Gründen“ – der ganzseitig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen war.[263] Der Forderung schlossen sich auch vier Verbände, der Deutsche Journalisten-Verband, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi, Reporter ohne Grenzen und das gemeinnützige Whistleblower-Netzwerk[264] an.[265] Gabriel erklärte, die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens sei – offenbar aus politischen Gründen – nicht gewährleistet. Wallraff ergänzte, es gehe nicht nur um Assange selbst, sondern um die Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit. Wenn Journalisten und Whistleblower befürchten müssten, die Aufdeckung staatlicher Verbrechen mit „Einkerkerung“ oder ihrem Leben zu bezahlen, sei die „Vierte Gewalt“ und damit die Demokratie in Gefahr.[266][267][268] Der Wallraff-Appell kann von jedem Menschen unterzeichnet werden. Über 42.000 (Stand: 25. Juli 2020) haben das bereits getan.[269][270]

Autobiographie und GeschäftlichesBearbeiten

 
Videoübertragung für das ConventionCamp 2012

Assange kündigte im Januar 2011 ein autobiographisches Buch an, das im Herbst weltweit bei dem schottischen Verlag Canongate Books und in den USA bei Alfred A. Knopf verlegt werden sollte. Die deutschsprachigen Rechte wurden an Kiepenheuer & Witsch vergeben. Weitere Verlage in Europa, Brasilien und Australien sicherten sich die Rechte für ihre jeweiligen Buchmärkte.[271][272] Nach eigener Aussage wollte Assange das Buch zwar nicht schreiben, benötigte aber das Geld, um sich juristisch gegen die Vorwürfe in Schweden zu verteidigen und WikiLeaks unterstützen zu können.[273] Assange gab dem Ghostwriter Andrew O’Hagan fünfzig Stunden lang Interviews und wollte im Juni 2011 den Buchvertrag auflösen. Den erhaltenen Vorschuss zahlte er jedoch nicht zurück, woraufhin das Buch im September als unautorisierte Biografie erschien.[274] Knopf Publishers löste den Vertrag mit Assange, und Kiepenheuer & Witsch verzichtete auf die Herausgabe einer deutschsprachigen Übersetzung.[275]

Anfang März 2011 wurde bekannt, dass Assange, ähnlich wie andere prominente Personen, beim britischen Intellectual Property Office beantragte, seinen Namen und den von WikiLeaks unter Markenschutz stellen zu lassen;[276] Markenschutz existiert (Stand: 2018) nicht. WikiLeaks unterhält auch einen eigenen Webshop mit Merchandising-Artikeln;[277] der frühere Stand ist im webarchive konserviert.[278]

Im Januar 2012 gab WikiLeaks in einer von Assange autorisierten Mitteilung bekannt, dass er eine Diskussionsreihe mit führenden Persönlichkeiten aus der Politik und revolutionären Denkern plane. Im Jahr 2012 wurden insgesamt zwölf Sendungen unter dem Titel The World Tomorrow (Мир завтра) bei dem russischen Fernsehsender Russia Today als jeweils halbstündige Talkshow gesendet.[279][280] In der ersten Folge seiner Sendung begrüßte Assange Mitte April 2012 den libanesischen Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah im Video-Chat.[281] Die Zusammenarbeit mit dem von der russischen Regierung kontrollierten Auslandssender stieß auf signifikante internationale Medienkritik, Assange lasse sich für russische Interessen instrumentalisieren.[282]

Ende November 2012 hielt Assange im Rahmen des ConventionCamp in Hannover einen Vortrag, bei dem er per Skype zugeschaltet war und sein gerade erschienenes Buch Cypherpunks. Freedom and the Future of the Internet vorstellte. Die Kryptographie sei der notwendige gewaltlose Widerstand gegen staatliche Überwachung im Internet.[283]

Film, Theater und ComicBearbeiten

Der australische Arzt und Autor Ron Elisha schrieb unter dem Titel Stainless Steel Rat („Edelstahl-Ratte“) ein Theaterstück über das Leben Assanges, das unter der Regie von Wayne Harrison von Mai 2011 an in Sydney geprobt und im dortigen Seymour Centre der Universität Sydney von Ende Juni bis Mitte Juli aufgeführt wurde.[284][285][286]

Unter dem Titel Assassinate Assange wurde im September 2012 im Hamburger Kulturzentrum Kampnagel und später in Wien ein Theaterstück von Angela Richter aufgeführt. Richter hatte im Vorfeld ein Mittagessen mit Assange für 1.600 € ersteigert und ausführliche Gespräche mit Assange geführt.[287][288]

In der 500. Folge von Die Simpsons hatte Assange einen Kurzauftritt als Zeichentrickfigur. Den Text sprach er telefonisch von Großbritannien aus ein.[289]

Im Jahr 2013 drehte Regisseur Alex Gibney den Dokumentarfilm We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte, der sich mit Assange und der Geschichte von WikiLeaks auseinandersetzt.

Steven Spielbergs Studio DreamWorks Interactive sicherte sich im März 2011 die Rechte an der Verfilmung von zwei Büchern.[290] Im Oktober 2013 erschien der Spielfilm Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt, dessen Regie Bill Condon übernommen hatte. Benedict Cumberbatch übernahm die Rolle des Julian Assange und Daniel Brühl die des Daniel Domscheit-Berg. Der Film entstand nach einem Drehbuch von Josh Singer und basiert in Teilen auf Domscheit-Bergs Buch Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt. Assange bezeichnete in einem offenen Brief an Cumberbatch den Film als „nicht gut“ und äußerte die Befürchtung, dass die Veröffentlichung ihm und nahestehenden Personen schaden könnte, vor allem, weil man Domscheit-Bergs Buch als Vorlage genommen habe.

In dem Comic Der Papyrus des Cäsar aus der Comicreihe Asterix wird Assange durch den Enthüllungsjournalisten Polemix nachgeahmt.[291][292]

Im Jahr 2020 erschien Wikileaks – Staatsfeind Julian Assange, ein NDR/WDR-Film über Aufstieg und Fall des Julian Assange.[293][294]

Preise und AuszeichnungenBearbeiten

WerkeBearbeiten

  • Suelette Dreyfus, Julian Assange: Underground: Tales of hacking, madness and obsession on the electronic frontier. Mandarin, Kew, Australia, 1997, ISBN 1-86330-595-5. (Online-Version)
  • Julian Assange: Conspiracy as Governance. 2006. (PDF (Memento vom 29. August 2007 im Internet Archive))
  • Suelette Dreyfus, Julian Assange: Underground. Die Geschichte der frühen Hacker-Elite. Tatsachenroman. Haffmans & Tolkemitt, Berlin 2011, ISBN 978-3-942989-00-8 (Originaltitel: Underground: Tales of hacking, madness and obsession on the Electronic Frontier.).
  • Julian Assange, Andrew O’Hagan: Julian Assange: The Unauthorised Autobiography. Canongate Books, Edinburgh 2011, ISBN 978-0-85786-384-3. Zur Entstehung: Andrew O'Hagan: Ghosting. In: London Review of Books, 6. März 2014, online
  • Jacob Appelbaum, Julian Assange, Andy Müller-Maguhn, Jérémie Zimmermann: Cypherpunks. Freedom and the Future of the Internet. OR Books, New York 2012, ISBN 978-1-939293-00-8.
    • Jacob Appelbaum, Julian Assange, Andy Müller-Maguhn, Jérémie Zimmermann: Cypherpunks. Unsere Freiheit und die Zukunft des Internets. Campus Verlag, Frankfurt, New York 2013, ISBN 978-3-593-39913-3 (englisch).
  • Julian Assange: When Google Met WikiLeaks. OR Books, New York City 2014, ISBN 978-1-939293-57-2 (englisch).
  • Einleitung zu: The WikiLeaks Files: The World According to US Empire. Verso Books, 2015, ISBN 978-1-78168-874-8.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Julian Assange – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikinews: Julian Assange – in den Nachrichten

InterviewsBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Holger Stark, Kai Biermann: 175 Jahre Knast / Briten und Amerikaner behandeln den WikiLeaks-Gründer Julian Assange wie einen Schwerverbrecher., Die Zeit, 5. Februar 2020
  2. Großbritannien: Global Assange - ARTE Reportage - Die ganze Doku. Abgerufen am 29. Juli 2020.
  3. Heribert Prantl zu Julian Assange - "Es gilt, für jemanden einzutreten, dem übelst mitgespielt wird". Abgerufen am 29. Juli 2020 (deutsch).
  4. Mathias Bröckers: "Jemand musste Julian A. verleumdet haben …" Abgerufen am 17. April 2020.
  5. a b Schwedens Assange-Untersuchung ist kein Ruhmesblatt für das nordische Land, NZZ, 4. Februar 2020
  6. PEN-Zentrum: Offener Brief: Forderung nach sofortiger Freilassung Julian Assanges. In: PEN-Zentrum Deutschland. Abgerufen am 29. Juli 2020 (deutsch).
  7. a b ZEIT ONLINE | Anhörung im Assange-Prozess auf September verschoben. 4. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020.
  8. Family notices. The Sydney Morning Herald, 10. März 1951, abgerufen am 17. März 2014.
  9. David Leigh, Luke Harding: WikiLeaks: Inside Julian Assange's War on Secrecy. Guardian Books, London 2011; rev. edn. Guardian Books/Faber and Faber, 2013. S. 34.
  10. Proceso. Cisa, 2011 (com.ph [abgerufen am 24. April 2019]).
  11. Like father, like son. 14. Juni 2013, abgerufen am 24. April 2019.
  12. Richard Guilliatt: For John Shipton, the Wikileaks Party isn't just a political cause. The Australian, 15. Juni 2013, abgerufen am 16. März 2014.
  13. a b Robert Manne: The cypherpunk revolutionary: Julian Assange. The Monthly, März 2011, abgerufen am 16. März 2014: „By the time he was addressing audiences worldwide, his 'father'—which Assange informed me is an amalgam of Brett Assange and John Shipton, created to protect their identities“
  14. Raffi Khatchadourian: No secrets: Julian Assange's mission for total transparency. The New Yorker, 7. Juni 2010, abgerufen am 16. März 2014.
  15. The secret life of Julian Assange. CNN, 2. Dezember 2010, abgerufen am 16. März 2014.
  16. WikiLeaks founder's Lismore roots | Lismore News | Local News in Lismore | Northern Star. 5. Oktober 2011, abgerufen am 17. April 2020.
  17. Gerry Georgatos: Rights campaigner Julian Assange acknowledges his Torres Strait Islander form and content. Indymedia Australia, 2. Juni 2012, abgerufen am 10. Oktober 2018.
  18. Glenda Kwek: Magnet for trouble: how Assange went from simple island life to high-tech public enemy number one. The Sydney Morning Herald, 8. Dezember 2010, abgerufen am 16. März 2014.
  19. Julian Assange: 'We just kept moving'. 23. September 2011, abgerufen im Jahr 2019.
  20. Leigh, Harding: WikiLeaks, S. 37–38.
  21. Massimo Calabresi: WikiLeaks' war on secrecy: truth's consequences. Time-Magazine, 2. Dezember 2010, abgerufen am 16. März 2014.
  22. Hans Ulrich Obrist: "In conversation with Julian Assange, Part I" (Memento vom 7. Mai 2011 im Internet Archive), e-flux, Mai 2011. Abgerufen am 14. März 2014.
  23. Andrew O'Hagan: Ghosting: Julian Assange. London Review of Books 36, no. 5. 6. März 2014. S. 5–26. Abgerufen am 15. März 2014.
  24. Chris Anderson: Why the world needs WikiLeaks. TED, Al Jazeera English auf youtube.com, ab Spielminute 14:30.
  25. "Jeremy Geia first Australian to interview Assange" (Memento vom 26. Januar 2014 im Internet Archive), Gilimbaa, 24. Oktober 2012, abgerufen am 16. März 2014.
  26. Er studierte Informatik, Mathematik und Physik an der Central Queensland University (1994) Frazer Pearce: Assange studied at CQU. The Morning Bulletin, 18. Dezember 2010, abgerufen am 16. März 2014.
  27. Meet the Aussie behind Wikileaks. Stuff, 7. August 2008, abgerufen am 21. März 2014. Zuerst erschienen in The Sydney Morning Herald.
  28. Sarah Whyte: Driven to dissent—like father, like son. The Sydney Morning Herald, 6. Dezember 2010, abgerufen am 21. März 2014.
  29. Raffi Khatchadourian: No Secrets. Julian Assange’s mission for total transparency. In: The New Yorker, 7. Juni 2010.
  30. Mythbusted: Professor says WikiLeaks founder was ‘no star’ mathematician. The Daily Caller, 12. Dezember 2010, abgerufen am 25. Dezember 2010.
  31. Marcel Rosenbach, Holger Stark: Staatsfeind WikiLeaks. Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert. S. 63. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011, ISBN 978-3-421-04518-8.
  32. Andy Greenberg: An Excerpt From 'This Machine Kills Secrets': The Education Of Julian Assange. In: Andy Greenberg, Forbes Staff: 'This Machine Kills Secrets': The Education Of Julian Assange. Abgerufen am 24. April 2019 (englisch): „Assange believed (inaccurately, according to the department’s staff) that money would ultimately go toward improving the design of the Grizzly Plow, a military bulldozer used in the first Iraq War and designed to sweep away barbed wire and sand at more than thirty-five miles per hour. The plow, as Assange described it, filled the trenches inhabited by enemy troops, rolling over them and burying them alive like an accelerated version of Tim May’s father’s bunker-burying bulldozer from World War II“
  33. a b Der Mann mit den weißen Haaren. jetzt.de
  34. Daniel Domscheit-Berg: Inside WikiLeaks. Grasset, 2011. S. 139.
  35. Julian Assange Biographie. Abgerufen am 8. Dezember 2010.
  36. Credits of strobe. Abgerufen am 28. Oktober 2018 (englisch).
  37. Marcel Rosenbach, Holger Stark: Staatsfeind WikiLeaks. Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert. S. 51f. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011, ISBN 978-3-421-04518-8.
  38. Stefan Mey: Leak-o-nomy: The Economy of Wikileaks. Interview mit Julian Assange. In: Online Journalism Blog. 17. Januar 2010, abgerufen am 11. April 2019 (englisch).
  39. Julian Assange (Memento vom 12. Februar 2010 im Internet Archive). In: The Centre for Investigative Journalism, abgerufen am 1. Juni 2010.
  40. WikiLeaks Volunteer Was a Paid Informant for the FBI. wired.com (englisch)
  41. Ryan Gallagher: How the FBI used a baby-faced WikiLeaks volunteer to spy on Julian Assange. Slate, 9. August 2013.
  42. a b EU hails Assange as free-speech pioneer while Australia does nothing. In: The Sydney Morning Herald. 18. April 2019, abgerufen am 1. Mai 2019.
  43. DER SPIEGEL: Internet: "Mir bleibt nur der Rückzug" - DER SPIEGEL - Netzwelt. Abgerufen am 25. Februar 2020.
  44. Marin Majica: Sprecher verlässt Netzwerk: "Es muss tausend Wikileaks geben". 27. September 2010, abgerufen am 25. Februar 2020.
  45. Abrechnung mit Assange. RP-Online, 12. Februar 2011, S. 2.
  46. Assange gegen Domscheit-Berg: Wikileaks-Streit eskaliert. In: n-tv, 31. August 2011.
  47. Wikileaks: Assange-Anwalt macht Domscheit-Berg Vorwürfe. In: Die Zeit, 31. August 2011.
  48. Steffen Kraft: Vorwürfe gegen Openleaks-Gründer. In: Der Freitag, 31. August 2011.
  49. Dokumentation: Die Erklärung von Assanges Anwalt im Wortlaut. In: Der Spiegel, 9. Februar 2011.
  50. Schwedens Piraten gewähren Wikileaks Zuflucht. Welt Online, 19. August 2010.
  51. Ungeschützte Informanten. taz.de, 8. August 2010, abgerufen am 13. Mai 2011.
  52. Wikileaks-Gründer will sich in Schweden niederlassen. winfuture.de, 31. August 2010.
  53. Keine Arbeitserlaubnis für Wikileaks-Gründer in Schweden. NZZ Online, 19. Oktober 2010.
  54. André Anwar: Wikileaks-Chef: Die Frau, die Assange jagt. In: Die Zeit. 7. Dezember 2010, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 13. Mai 2019]).
  55. Haftbefehl gegen Wikileaks Gründer Assange erlassen. Die Presse, 18. November 2010.
  56. Wikileaks Chef erhält kaum Asyl in der Schweiz. 20 Minuten, 5. November 2010.
  57. Erklärung des „Ministry of Foreign Affairs, Trade and Integration“ von Ecuador am 20. Juni 2012. Archiviert vom Original am 26. Juni 2012; abgerufen am 20. Juni 2012 (englisch).
  58. Botschaft Ecuadors in London am 19. Juni 2012: Statement on Julian Assange. Archiviert vom Original am 21. Juni 2012; abgerufen am 19. Juni 2012 (englisch).
  59. Schweden: Keine Auslieferung bei Todesstrafe. In: sueddeutsche.de. 21. August 2012, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 19. Mai 2019]).
  60. Glenn Greenwald, Micah Lee: The U.S. Government’s Indictment of Julian Assange Poses Grave Threats to Press Freedom. In: The Intercept. 12. April 2019, abgerufen am 3. Mai 2019 (amerikanisches Englisch).
  61. Ecuador ruft Botschafterin aus London zurück. Handelsblatt Online, 31. Oktober 2012, abgerufen am 30. Juni 2012.
  62. The World Tomorrow: President Rafael Correa (Memento vom 22. Mai 2012 im Internet Archive), veröffentlicht am 22. Mai 2012 auf Youtube.
  63. Assange entzieht sich mit Flucht in Botschaft britischen Behörden. Welt Online, 20. Juni 2012, abgerufen am 20. Juni 2012.
  64. USA und Ecuador weisen Botschafter aus. NZZ online, 7. April 2011, abgerufen am 23. August 2012.
  65. Süddeutsche Zeitung online am 20. Juni 2012: Wikileaks-Gründer bittet um Asyl. Julian Assange flüchtet in Botschaft Ecuadors. Abgerufen am 20. Juni 2012.
  66. Süddeutsche Zeitung online am 20. Juni 2012: Britische Polizei will Assange verhaften. Abgerufen am 20. Juni 2012.
  67. „I had expected him to face the allegations. I am as surprised as anyone by this.“ Tweet von Jemina Khan am 19. Juni 2012. Abgerufen am 20. Juni 2012 (englisch).
  68. Hamburger Abendblatt am 27. Juni 2012: Promis bitten Ecuador um Asyl für Julian Assange. Abgerufen am 30. Juni 2012.
  69. Süddeutsche.de am 25. Juli 2012: Pinochet-Jäger Garzón vertritt Assange. Abgerufen am 26. Juli 2012.
  70. Schweden beharrt auf Verhör von Assange im eigenen Land. Welt Online, 3. August 2012, archiviert vom Original am 24. August 2012; abgerufen am 9. August 2012.
  71. FAZ online am 16. August 2012: Ecuador gewährt Julian Assange Asyl. Abgerufen am 16. August 2012.
  72. Assange fordert Ende der „Hexenjagd auf WikiLeaks“ – Spiegel Online
  73. Der Tagesspiegel am 18. August 2012: Fall Assange beschäftigt OAS. Abgerufen am 21. August 2012.
  74. Julian Assange Will Leave Embassy ‘Soon’
  75. Ben Quinn David Crouch in Sweden: Julian Assange says Swedish prosecutor is 'reckless' for scrapping interview. In: The Guardian. 17. Juni 2015, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 7. Mai 2019]).
  76. Esther Addley David Crouch in Gothenburg: Julian Assange: Ecuador and Sweden in tense standoff over interview. In: The Guardian. 23. Juli 2015, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 7. Mai 2019]).
  77. WikiLeaks-Gründer: Schwedische Ermittler dürfen Assange befragen. In: Spiegel Online. 13. Dezember 2015 (spiegel.de [abgerufen am 7. Mai 2019]).
  78. ZEIT ONLINE: WikiLeaks: Ermittlungen gegen Julian Assange teilweise eingestellt. In: Die Zeit. 13. August 2015, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 20. Mai 2019]).
  79. Julian Assange – Befragung in London „in den nächsten Tagen“. Deutschlandfunk, 21. Januar 2016, abgerufen am 7. Mai 2019.
  80. Vergewaltigungsvorwurf gegen WikiLeaks-Gründer – Schwedens Justiz lässt Assange in London befragen. Deutschlandfunk, 14. November 2016, abgerufen am 7. Mai 2019.
  81. Assange: Krieg gegen Whistleblower beenden. In: faz.net. 18. Januar 2017.
  82. Heise Online: Anwalt: Assange bleibt nach Manning-Begnadigung in Botschaft. In: Heise.de. 18. Januar 2017, abgerufen am 11. April 2019.
  83. WikiLeaks-Gründer: Schwedische Staatsanwaltschaft befragt Julian Assange. In: Spiegel Online. 14. November 2016 (spiegel.de [abgerufen am 3. Mai 2019]).
  84. Wikileaks-Gründer: Schweden stellt Verfahren gegen Assange ein. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 3. Mai 2019]).
  85. Ecuador bürgert Julian Assange ein. In: Spiegel Online, 11. Januar 2018.
  86. heise online: heise online. Abgerufen am 28. Oktober 2018.
  87. Ecuador will WikiLeaks-Gründer das Asyl entziehen. In: Zeit Online, 22. Juli 2018.
  88. Julian Assange ‘seriously considering’ request to meet US Senate committee. In: The Guardian, 9. August 2018.
  89. WikiLeaks-Gründer: Julian Assange in London festgenommen. Spiegel Online, 11. April 2019, abgerufen am 11. April 2019.
  90. a b Julian Assange, detenido a petición de EEUU en la embajada de Ecuador en Londres. In: eldiario, 11. April 2019, abgerufen am 12. April 2019 (spanisch).
  91. Ecuador erkennt festgenommenem Assange die Staatsangehörigkeit ab. In: Welt Online. 11. April 2019.
  92. Assange in London festgenommen – ihm drohen fünf Jahre Haft. In: Welt Online. 11. April 2019.
  93. Garzón considera “arbitraria y sin consistencia” la retirada del asilo político. El Pais, 11. April 2019, abgerufen am 13. April 2019 (spanisch).
  94. „Ich weiß nichts über WikiLeaks“. In: Spiegel Online, 11. April 2019.
  95. Assange rebelliert weiter gegen Auslieferung. In: n-tv.de. 2. Mai 2019, abgerufen am 3. Mai 2019.
  96. Wikileaks-Gründer zu 50 Wochen Haft verurteilt. In: Zeit Online, 1. Mai 2019, abgerufen am selben Tag.
  97. Julian Assange zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. In: Spiegel Online, 1. Mai 2019, abgerufen am selben Tag.
  98. UN-Menschenrechtler kritisieren Umgang mit Assange. Abgerufen am 4. Mai 2019.
  99. OHCHR – United Kingdom: Working Group on Arbitrary Detention expresses concern about Assange proceedings. Abgerufen am 4. Mai 2019.
  100. „No internet, ever“: Julian Assange complains of restricted laptop and phone access in letter from Belmarsh prison. news.com.au, 30. Mai 2019. Zitat: “No laptop, no internet, ever, no computer, no library so far, but even if I do get access it would just be for half an hour with everyone else, once a week, just two visits a month and it takes four weeks to get someone on the call list and a catch 22 in getting their details to be securely screened, then, all calls except lawyers are recorded, and calls are maximum ten minutes and in a limited 30 minute window each day in which all other prisoners compete for the phone and credit? Just a few pounds a week and no one can call in (sic).”
  101. Vergewaltigungsvorwürfe: Schweden nimmt Ermittlungen gegen Assange wieder auf. In: Spiegel Online. 13. Mai 2019 (spiegel.de [abgerufen am 13. Mai 2019]).
  102. a b Vergewaltigungsvorwürfe: Schweden nimmt Ermittlungen gegen Assange wieder auf. In: Spiegel Online. 13. Mai 2019 (spiegel.de [abgerufen am 13. Mai 2019]).
  103. Sonja Peteranderl: Gerichtsentscheidung: Schweden beantragt keinen neuen Haftbefehl gegen Assange. In: Spiegel Online. 3. Juni 2019 (spiegel.de [abgerufen am 3. Juni 2019]).
  104. Wikileaks-Gründer Assange drohen bis zu 175 Jahre Haft. Abgerufen am 24. Mai 2019.
  105. Neue Anklage in den USA: Julian Assange drohen bis zu 175 Jahre Haft. In: Spiegel Online. 23. Mai 2019 (spiegel.de [abgerufen am 24. Mai 2019]).
  106. Julian Assange: US-Justizminister Sessions will härter gegen WikiLeaks vorgehen. In: Die Zeit. 21. April 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 24. Mai 2019]).
  107. WikiLeaks has grave concerns about the state of health of our publisher. In: Wikileaks. Twiter, 29. Mai 2019, abgerufen am 31. Mai 2019.
  108. Julian Assange volverá a comparecer ante la justicia británica. Ultimas Noticias, 30. Mai 2019.
  109. Julian Assange „moved to HMP Belmarsh hospital wing after dramatic weight loss and deteriorating health.“ Evening Standard.
  110. Swedish court rejects delay of Assange hearing over ill-health. Reuters, 28. Mai 2019.
  111. U.N. Special Rapporteur Calls for Julian Assange to Be Freed, Citing “Psychological Torture”. Abgerufen am 14. Juni 2019 (englisch).
  112. OHCHR | UN expert says „collective persecution“ of Julian Assange must end now. Abgerufen am 13. Juni 2019.
  113. Ai Weiwei warnt vor gesundheitlichem Verfall Assanges.
  114. Assange’s father reunited with his son in emotional prison visit.
  115. Gestern in London: unterschiedliche Bewertung der Situation von Julian Assange.
  116. Auslieferung an die USA: Verfahren gegen Julian Assange beginnt erst 2020. In: Spiegel Online. 14. Juni 2019 (spiegel.de [abgerufen am 14. Juni 2019]).
  117. WikiLeaks-Gründer Julian Assange: Britische Regierung unterzeichnet Auslieferungsgesuch der USA. In: Spiegel Online. 13. Juni 2019 (spiegel.de [abgerufen am 14. Juni 2019]).
  118. Konrad Lischka, Niels Reise, Carsten Volkery: Anhörung des WikiLeaks-Aktivisten: Assanges letzter Kampf gegen die Auslieferung. In: Spiegel Online. 1. Februar 2012 (spiegel.de [abgerufen am 13. Juni 2019]).
  119. Spanish security company spied on Julian Assange in London for the United States. El País, 26. September 2019.
  120. Andrea Buhtz, AFP: WikiLeaks: NDR stellt Strafanzeige in Affäre um Ausspähung von Julian Assange. In: Die Zeit. 28. November 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 11. Februar 2020]).
  121. Überwachung bei Besuchen von Julian Assange: offenbar auch Journalisten des NDR betroffen - NDR erstattet Strafanzeige. In: presseportal.de. 28. November 2019, abgerufen am 22. Februar 2020.
  122. Assange – Die Überwacher - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste. Abgerufen am 29. Juli 2020.
  123. Julian Assanges Partnerin tritt an die Öffentlichkeit. In: NachDenkSeiten - Die kritische Website. Abgerufen am 15. April 2020.
  124. Harald Neuber: Londoner Gericht will Assange weiter in Haft behalten. Abgerufen am 15. April 2020.
  125. DER SPIEGEL: Julian Assanges Antrag auf Freilassung abgelehnt - DER SPIEGEL - Politik. Abgerufen am 15. April 2020.
  126. Julian Assange soll im Botschafts-Exil zweimal Vater geworden sein. 12. April 2020 (spiegel.de [abgerufen am 13. April 2020]).
  127. "Liebe als Rebellion": Julian Assange hat 2 kleine Söhne. In: euronews. 12. April 2020 (euronews.com [abgerufen am 29. Juli 2020]).
  128. „Ich sehe, dass sein Leben auf dem Spiel steht“. Abgerufen am 17. April 2020.
  129. Julian Assange refused bail over rape allegations. In: The Guardian. 7. Dezember 2010, abgerufen am 7. März 2020.
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