Hauptmenü öffnen

John Brian Naylor (* 24. März 1923 in Salford; † 8. August 1989 in Marbella) war ein britischer Autorennfahrer.

Brian Naylor
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Automobil-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Deutschland 1957
Letzter Start: Großer Preis von Italien 1961
Konstrukteure
1957 und 1957 Brian Naylor 1959, 1960 und 1961 Brian Naylor
Statistik
WM-Bilanz: keine WM-Platzierung
Starts Siege Poles SR
7
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Brian Naylor war vor dem Zweiten Weltkrieg als Autohändler tätig und wurde während des Krieges, in dem er als Nachrichtenoffizier kämpfte, mehrmals wegen Tapferkeit ausgezeichnet.

Nach dem Krieg begann Naylor in den 1950er Jahren mit dem Motorsport. 1957 borgte er sich einen Cooper T43 und bestritt damit den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring. Am Ende des Rennens überquerte er die Ziellinie am 13. Rang und wurde mit dem kleinen Formel-2-Cooper Zweiter in dieser Klasse.

Ende der 1950er-Jahre begann Naylor mit der Entwicklung eigener Rennfahrzeuge, die er unter dem Namen JBW an den Start brachte. Neben Sportwagen baute Naylor auch Formel-1-Rennwagen, die von einem Maserati-Vierzylinder-Motor angetrieben wurden. Sein Debüt gab der Wagen beim Großen Preis von Großbritannien 1959. Richtig erfolgreich war Naylor mit seinen Eigenbau-Fahrzeugen in der Weltmeisterschaft nie, nur bei Rennen der Formel-Libre gab es einige gute Ergebnisse.

Naylor musste nach längerer Krankheit 1961 den Rennsport aufgeben und verstarb 1989 in Marbella.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1957 J. B. Naylor Cooper T43 Climax 1.5 L4 1 NC
1958 J. B. Naylor Cooper T45 Climax 1.5 L4 1 NC
1959 J. B. Naylor JBW Type 59 Maserati 2.5 L4 1 NC
1960 J. B. Naylor JBW Type 59 Maserati 2.5 L4 3 NC
1961 J. B. Naylor JBW Type 61 Climax 1.5 L4 1 NC
Gesamt 7

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
1957                
13
1958                      
DNF
1959                  
DNF
1960                    
DNQ 13 DNF DNF
1961                
WD DNF
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1958 Vereinigtes Konigreich  Bruce Halford Lister Vereinigtes Konigreich  Bruce Halford Rang 15
1959 Vereinigtes Konigreich  Graham Whitehead Aston Martin DBR1/300 Vereinigtes Konigreich  Graham Whitehead Ausfall Unfall

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1954 Brian Naylor Cooper T29 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF
1958 Bruce Halford Lister Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
15
1959 Graham Whitehead Aston Martin DBR1 Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
DNF DNF

LiteraturBearbeiten

  • Steve Small: Grand Prix Who’s who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Brian Naylor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien