Amt Montabaur

Das Amt Montabaur mit Sitz in Montabaur war im HRR ein kurtrierisches Amt und später eines von 28 Ämtern im Herzogtum Nassau, das am 1. Juli 1816 im Rahmen einer Neuorganisation der nassauischen Verwaltung neu geschaffen wurde.[1] An der Spitze des Amtes stand als örtlicher Statthalter des Herzogs ein Amtmann.

Karte des Amtes Montabaur 1828
Das Amt Montabaur von 1816 in Rot innerhalb des heutigen Kreisgebietes
Schloss Montabaur

Das Amt umfasste 1820 die Stadt Montabaur, 38 Dörfer, 33 Höfe und 27 Mühlen, welche 36 Gemeinde-Bezirke bildeten. Die Gemeinden waren eigene Verwaltungskörperschaften mit eigenen Vorständen, den von der Landesregierung eingesetzten Schultheißen. Das Amt Montabaur war bis 1815 dem Regierungsbezirk Ehrenbreitstein zugeordnet. Dem Amt gehörten 1820 3.053 Familien oder 12.019 Einwohner an. Davon waren 56 evangelisch, 12.901 katholisch, 12 Mennoniten und 50 Juden.

Das Amt zählte im Jahre 1847 insgesamt 13.605 Einwohner.[2][3]

GeschichteBearbeiten

KurtrierBearbeiten

Die Stadt Montabaur und die 38 Dörfer des späteren nassauischen Amtes Montabaur standen bis zum Jahre 1803 unter kurtrierischer Herrschaft. Eine Ausnahme davon war der Ort Dies (heute Ortsteil von Gackenbach), der zur Hälfte dem Kloster Arnstein gehörte.

Kern der Organisation des Erzstiftes Trier im Hochmittelalter waren die Landesburgen. Sie sicherten die Macht des Erzstiftes und wurden durch Burggrafen geleitet. Im 14. Jahrhundert entstand eine Ämterorganisation. Kurfürst Balduin von Luxemburg bildete nach französischem Vorbild eine Ämterverwaltung. An der Spitze der Ämter stand nun ein Amtmann. Diese Ämterbildung war nicht ein einzelner Akt, sondern wurde in einer Vielzahl von einzelnen Schritten unter Berücksichtigung der lokalen Besonderheiten vorgenommen. In der Amtszeit Balduins sind 30 Ämter urkundlich erwähnt, darunter als erstes das Amt Montabaur im Jahr 1312.[4]

Erzbischof Johann VI. (1556–1567) ordnete am 26. November 1556 mit Zustimmung der Landstände in Koblenz eine vierjährige Landsteuer an. Je 1000 Gulden Vermögen betrug die Steuer 3,5 Gulden. Am 20. Juli 1563 forderte er Berichte aller Ämter an, die über die Orte und die dortigen Steuerzahler Auskunft geben sollte. Im Amt Montabaur gab es danach 836 Feuerstellen in folgenden Orten:

Ortschaft Zahl Feuerstellen Trierer Untertanen Fremde Leibeigene
Stadt Montabaur 197
Vororte
Pfaffenacker 41
Allmannshausen 29
Sauerthal 22
Horressen 11
Augst 560 677
Kadenbach 14 8 5
Arzbach 14 7 9
Eitelborn 13 8/10 3
Dernbach 22 29 6
Eschelbach 11 13 1
Elgendorf 5 5 1
Siershahn 22 30 3
Ebernhahn 12 18 2
Wirges 54 65/67 6
Helferskirchen, Niederdorf, Böhlingen, Hosten 30 17/18 13
Große Zeche
Ober- und Niederötzingen 24 32 2
Leuterod 7 11/12 2
Moschheim 21 25/27 2
Moschheim 21 25/27 2
Boden 11 8 7
Bannerscheid 14 18 4
Staudt 10 8 2
Heiligenroth 26 15/16 16
Wirzenborn 6 3 3
Reckenthal 8 6 3
Bladernheim 5 5 2
Ettersdorf 12 9 2
Untershausen 8 5 3
Stahlhofen 23 10 15
Daubach 22 16 10
Welschneudorf ?
Niederelbert 39 28/29 12
Oberelbert 26 15/17 12
Holler 27 19 11
Gackenbach 13 8/9 8
Hübingen 15 10/11 4
Horbach 16 4 14
Dies 2 1 1
Nentzingen 2 1 1
Kirchähr 2 2

[5]

NassauBearbeiten

Infolge des Reichsdeputationshauptschlusses (1803) fielen die rechtsrheinischen Gebiete des Kurfürstentums Trier an das Fürstentum Nassau-Weilburg. Dazu gehörte auch das Amt Montabaur. Zu diesem Zeitpunkt war bereits der Zusammenschluss von Nassau-Weilburg mit Nassau-Usingen zum späteren Herzogtum Nassau absehbar, der 1806 vollzogen wurde.

De facto übernahm Nassau-Weilburg das Amt Montabaur bereits am 2. November 1802 durch die militärische Besetzung des Schlosses Montabaur und die öffentliche Proklamation der Besitzergreifung unter Trommelschlag. Zuvor hatte der Trierer Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen seine Verwaltung und sein Militär angewiesen, dagegen keinen Widerstand zu leisten. Am 29. November 1802 entband er seine Beamten und Untertanen von ihren Eiden ihm gegenüber. Fürst Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg bestätigte daraufhin alle Beamten und sonstigen Bediensteten der kurtrierischen Gebiete und damit auch des Amts Montabaur in ihren Aufgaben und Besoldungen. Diese provisorische Inbesitznahme wurde mit dem Reichsdeputationshauptschluss am 25. Februar 1803 bestätigt. Erst am 13. September 1806, nach der endgültigen Gründung des Herzogtums Nassau, wurde die Besitzergreifung offiziell der Montabaurer Bevölkerung verkündet, nachdem sie mit Glockengeläut ins Rathaus gerufen worden war.

In den folgenden Jahren bis etwa 1820 wurden Verwaltung, Steuererhebung sowie die geltenden Gesetze in den sehr inhomogenen nassauischen Landesteilen vereinheitlicht. Für die kurtrierischen Ämter bedeutete das unter anderem, dass sie die juristischen Aufgaben von den vormaligen Orts- und Kirchspielgerichten übernahmen. Die Amtmänner bekamen kriminalpolizeiliche Aufgaben.

Der Beitritt des Fürsten zu Nassau-Weilburg zum Rheinbund (1806) hatte auf das Gebiet des Amtes Montabaur keine unmittelbaren Auswirkungen. 1809 wurden die vier nordöstlichen Kirchspiele ausgegliedert und zum Amt Meudt zusammengefasst. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) wurde das Kirchspiel Heimbach an Preußen abgetreten. Nach der Neugliederung der Ämter im Herzogtum Nassau verblieben im Amt Montabaur die Kirchspiele Arzbach, Heiligenroth, Hillscheid, Höhr, Holler, Kirchähr, Montabaur, Oberelbert und Wirges. Im Rahmen dieser Umgliederung wurden Winden und Weinähr an das Amt Nassau sowie Baumbach, Helferskirchen, Niederdorf und Ransbach an das Amt Herschbach abgegeben.[2] Im Jahr 1840 war das Amt Montabaur mit 65.628 Morgen Fläche und 17.559 Einwohnern eines der größten in ganz Nassau. Dabein entfielen 11,7 % der Fläche und 15,5 % der Einwohner auf die Stadt Montabaur.

Nach der Märzrevolution 1848 wurde die Verwaltung neu geordnet. Mit Gesetz vom 4. April 1849 wurden in Nassau Verwaltung und Rechtsprechung auf unterer Ebene getrennt. Die Reform trat zum 1. Juli 1849 in Kraft.[6] Für die Verwaltung wurden 10 Kreisämter gebildet, die Ämter als Justizämter (also Gerichte der ersten Instanz) weitergeführt. Die Verwaltungsaufgaben des Amtes Montabaur wurden vom Kreisamt Nassau wahrgenommen, die Rechtsprechung vom Justizamt Montabaur. Die Reform wurde jedoch bereits am 1. Oktober 1854 wieder rückgängig gemacht, die Kreise wieder abgeschafft und die vorigen Ämter wiederhergestellt.[7]

Das Herzogtum Nassau ging 1866 an Preußen, 1867 wurde das Amt dem Landratsamt des neu geschaffenen preußischen Unterwesterwaldkreises in der Provinz Hessen-Nassau unterstellt. Erst im Rahmen dieser Neuordnung werden Verwaltung und Rechtsprechung getrennt. Für die Rechtsprechung in erster Instanz, die bisher durch das Amt vorgenommen wurde, wurde, zunächst die richterlichen Beamte in den Ämtern zuständig und zum 1. September 1867 das Amtsgericht Montabaur gebildet.[8]

Aber auch nach der Kreisgründung bleibt die bisherige Amtsstruktur erhalten. Die Königliche Verordnung vom 22. Februar 1867 regelte: „Die Amtsbezirke als engere Verwaltungsbezirke in ihrer bisherigen Begrenzung bestehen“[9] Die ehemaligen Ämter bilden die drei Bezirke des Kreises. Gemäß § 13 der Kreisverfassung entsendeten die Bezirke also die ehemaligen Ämter jeweils sechs Vertreter in den neuen Kreistag. Der Amtmann hatte die Aufsicht über die Ortspolizei und Organ des Landrates.

Mit der Verwaltungsreform von 1885/1886 wurden die Ämter endgültig aufgelöst.[10]

GemeindenBearbeiten

Zum Amt Montabaur gehörten ab 1816 die folgenden 36 Gemeinden:[2][3][11]
Einwohnerzahlen aus dem Jahr 1823

  • Montabaur, Stadt und Amtssitz an der Poststrasse von Limburg nach Coblenz, mit Vorstädten Allmannshausen und Sauerthal, herzogliches Schloss, Hof Roßberg, zwei Ziegelhütten, Öl- und Walkmühle am Hammersteeg, Ölmühle an der Marau, Papiermühle, Marauer Mühle, Weißgerbermühle und die Mühle zu Allmannshausen, eine Wollspinnerei, Posthalterei, Sauerbrunnen, 2889 Einwohner
  • Arzbach, katholisches Pfarrdorf, 881 E.
  • Bannberscheid, eine Ölmühle, 174 E.
  • Bladernheim, eine Ölmühle, 99 E.; heute Stadtteil von Montabaur
  • Boden, die Wiesenmühle 351 E.
  • Cadenbach, Dorf an der preußischen Grenze, 438 E.
  • Daubach, die Hänsgesmühle 184 E.
  • Dernbach, Dorf mit dem Hof Burgdernbach, die Ritzenmühle, 872 E.
  • Ebernhahn, 340 E.
  • Eitelborn mit Hof Denzerhaid, Dorf an der preußischen Grenze, Grenzzollamt, eine Mahl- und Ölmühle, 786 E.
  • Elgendorf, 425 E., heute Stadtteil von Montabaur
  • Eschelbach, die Hirsen-, die Hütten- und die Eschelbachermühle, 290 E.; heute Stadtteil von Montabaur
  • Ettersdorf, die Heckersmühle, 146 E.; heute Stadtteil von Montabaur
  • Gackenbach mit Dies und Kirchähr, eine Gemeinde mit drei Dörfern, in Kirchähr eine katholische Pfarrkirche, 359 E.
  • Heiligenroth, katholisches Pfarrdorf an der Poststrasse von Limburg nach Montabaur, die Erbenmühle und eine Wollspinnerei, 480 E.
  • Hillscheid, katholisches Pfarrdorf an der preußischen Grenze, Grenzzollamt, die Hetten- und eine weitere Mahlmühle, 1132 E., viele Krugbäcker
  • Höhr, großes katholisches Pfarrdorf an der preußischen Grenze, Grenzzollamt, die Neumühle, 1310 E., viele Pfeifen-, Kannen- und Krugbäcker; heute Stadtteil von Höhr-Grenzhausen
  • Holler, die Erben- und die Heimberger Mühle, 512 E.
  • Horbach, die Weißmühle, 338 E.
  • Horressen, 431 E.; heute Stadtteil von Montabaur
  • Hübingen, Dorf mit einem Hüttenwerk, 274 E.
  • Leuterod und Hosten, eine Gemeinde mit zwei Dörfern, 353 E.
  • Moschheim, 311 E.
  • Neuhäusel, Grenzdorf auf der Poststrasse von Montabaur nach Ehrenbreitstein, Grenzzollamt, 237 E.
  • Niederelbert, eine Mühle, 666 E.
  • Oberelbert, katholisches Pfarrdorf, eine Mühle, 385 E.
  • Ötzingen, eine Ölmühle, 316 E.
  • Reckenthal, 131 E.; heute Stadtteil von Montabaur
  • Siershahn, 511 E.
  • Simmern, Dorf an der preußischen Grenze, Grenzzollamt, 345 E.
  • Stahlhofen, 235 E.
  • Staudt, 278 E.
  • Untershausen, 129 E.
  • Welschneudorf, Jagdzeughaus, 451 E.
  • Wirges, katholisches Pfarrdorf, 859 E.
  • Wirzenborn, Wallfahrtskapelle, Kirchenhaus, Mühle, 101 E.; heute Stadtteil von Montabaur

Kirchspiele und PfarreienBearbeiten

Die katholischen Kirchspiele im späteren Amt Montabaur gehörten bis zum Jahre 1803 zum Landkapitel Cunostein-Engers im Archidiakonat Dietkirchen und zum Erzbistum Trier.

Im Herzogtum Nassau standen die katholischen Kirchen im Amt Montabaur zunächst unter der Diözesanverwaltung des erzbischöflich trierschen Generalvikariat zu Limburg und dem Landkapitel Montabaur. Nach Errichtung des Bistums Limburg (1827) bildeten die katholischen Pfarreien der Ämter Montabaur und Nassau das Dekanat Montabaur.[2]

Das Amt zählte neun katholische Pfarreien, welche zum Dekanat Montabaur gehörten:[2]

  • Pfarrei St. Peter und Paul in Arzbach mit Cadenbach, Eitelborn und Neuhäusel.
  • Pfarrei St. Petrus und Marcellinus in Heiligenroth, keine zugehörenden Gemeinden.
  • Pfarrei St. Josef in Hillscheid mit Simmern.
  • Pfarrei St. Peter und Paul in Höhr, eingepfarrt waren die zum Amt Selters gehörenden Gemeinden Hillgert mit Faulbach und Grenzhausen.
  • Pfarrei St. Bartholomäus und Sebastian in Kirchähr mit Gackenbach und Dies, Ettersdorf, Horbach und Hübingen sowie sieben Gemeinden im Amt Diez.
  • Pfarrei St. Peter in Ketten in Montabaur mit der Stadt Montabaur und den Gemeinden Bladernheim, Boden, Elgendorf, Eschelbach, Horressen, Reckenthalm, Wirzenborn, und der
    Filialgemeinde St. Margaretha in Holler mit Daubach, Niederelbert, Stahlhofen, und Untershausen.
  • Pfarrei St. Laurentius in Oberelbert, mit der
    Filialgemeinde St. Johannes der Täufer in Welschneudorf.
  • Pfarrei St. Bonifatius in Wirges mit den Dörfern Bannberscheid, Dernbach, Ebernhahn, Leuterod, Moschheim, Ötzingen, Siershahn und Staudt.

In Montabaur bestand eine evangelische Pfarre, welche zum Dekanat Diez gehörte.

AmtssitzBearbeiten

Sitz des Amtmanns war das Schloss Montabaur.

AmtmännerBearbeiten

Amtmänner KurtrierBearbeiten

  • Hermann von Helfenstein 1293 (?)
  • Heinrich von Helfenstein 1311
  • Johann von Helfenstein 1311–1312
  • Werner Süß 1341
  • Reinhard, Herr von Westerburg 1350–1351
  • Gerlach, Herr von Isenburg 1354
  • Friedrich von Hattstein 1359–1361
  • Johann, Herr von Westerburg 1361
  • Arnold von Willmenrod 1377
  • Wilhelm von Helfenstein 1388
  • Dietrich von Staffel 1413–1414
  • Johann von Wied, Herr zu Isenburg 1437
  • Peter von Eltz 1442
  • Heinrich Brant von dem Walde 1445
  • Wilhelm von Staffel 1451
  • Johann von Schevern (Verwalter) 1455
  • Johann von Langenau 1458–1459
  • Johann von Cronberg 1461
  • Philipp von Bicken 1464–1465
  • Peter von Eltz 1481–1488
  • Graf Reinhard von Leiningen-Westerburg 1492–1504
  • Dietrich vom Stein 1508
  • Meffried von Brambach 1512
  • Dietrich vom Stein 1514–1526
  • Engelbrecht vom Stein nach 1534
  • Thonges von Eltz 1539
  • Dietrich und Wilhelm von Staffel 1541
  • Thonges von Eltz 1543–1545
  • Hans Richard von Eltz 1549–1559
  • Philipp von Reifenberg 1559–1580
  • Melchior, Sohn zu Eltz 1581–1616
  • Carl von Metternich 1616–1621
  • Lothar von Metternich 1621–1631
  • Ott Heinrich Zant von Merl 1634
  • Caspar, Herr von Eltz 1636
  • Georg Ludwig von Brambach 1638 (Amtsverwalter 1636–1645)
  • Henrich Ernst von der Felß 1646–1658
  • Philipp Emmerich Freiherr von Metternich 1659–1665
  • Johann Philipp von der Leyen 1666
  • Georg Friedrich von Walderdorf 1672
  • De Roben 1680
  • Johann Philipp von Reiffenberg 1686–1722
  • Anselm Friedrich Anton von Reifenberg (Exspektanz 1709) 1718, bzw. 1723–1739

Oberamtmänner KurtrierBearbeiten

Herzogtum NassauBearbeiten

  • 1816–1825: Joseph Siegfried
  • 1825–1832: Cäsar Giese
  • 1832–1837: Christian Ludwig Wel(c)kenbach
  • 1837–1843: Friedrich Kissel
  • 1843–1845: Ludolph von Langen
  • 1846–1848: Ernst Heinrich Wolf(f)
  • 1848–1849: Jakob Isbert
  • 1854–1857: Friedrich Rath
  • 1857–1873: Ludwig Heinrich Christian Carl Gie(s)se
  • 1873–1877: Vakanz
  • 1877–1880: David Christian Schütz
  • (1880–1884): Axel Friedrich Wilhelm Carl Hellmuth Graf von Schwerin
  • (1884): Hugo Max Ferdinand von Auer
  • (1884–1886): Albrecht Graf von Carmer

LiteraturBearbeiten

  • Thomas Klein: Band 11: Hessen-Nassau, der Reihe: Walther Hubatsch: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945, 1979, ISBN 3879691266, S. 167–168
  • Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes, 1958, ISBN 3-922244-80-7, S. 498–499
  • Peter Blum: Montabaur als Nassauischer Amtssitz. In: Nassauische Annalen. Band 103, 1992, S. 217–233.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Verordnungsblatt des Herzogthums Nassau vom 7. Juny 1816 (Online bei Google Books)
  2. a b c d e Nassauische Annalen: Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Ausg. 9–10, 1868, Seite 331. (Online bei Google Books)
  3. a b Schellenberg: Staats- und Adreßhandbuch des Herzogthums Nassau, 1847, Seite 85 (Online bei Google Books)
  4. Richard Laufner: Die Ämterorganisation unter Balduin von Luxemburg; in: Johannes Mötsch, Franz-Josef Heyen (Hrsg.): Balduin von Luxemburg. Erzbischof von Trier – Kurfürst des Reiches. Festschrift aus Anlass des 700. Geburtsjahres. (= Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte. Bd. 53). Verlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1985 S. 289 ff., Digitalisat
  5. Peter Brommer: Die Ämter Kurtriers. Grundherrschaft, Gerichtsbarkeit, Steuerwesen und Einwohner. Edition des sogenannten Feuerbuchs von 1563. Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, Trier 2003, ISBN 3-929135-40-X, S. 18–19, Digitalisat.
  6. Gesetz vom 4. April 1849 (VBl S. 87); Gesetz, die Vollziehung des Gesetzes über die Trennung der Rechtspflege von der Verwaltung in der unteren Instanz betreffend vom 31. Mai 1849, (VBl S. 409)
  7. Gesetz vom 24. Juli 1854 (Bvl. S. 160)
  8. VO vom 26. Juni 1867, GS S. 1094
  9. Königliche Verordnung vom 22. Februar 1867 Beilage zum Intelligenzblatt für Nassau vom 11. März 1867, § 8 und 9
  10. GS 1885, S. 229
  11. Johann Andreas Demian: Handbuch der Geographie und Statistik des Herzogthums Nassau, 1823, Seite 222 Online bei Google Books