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Allineuc (bretonisch: Alineg) ist eine französische Gemeinde mit 588 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne.

Allineuc
Alineg
Allineuc (Frankreich)
Allineuc
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Saint-Brieuc
Kanton Mûr-de-Bretagne
Gemeindeverband Loudéac Communauté – Bretagne Centre
Koordinaten 48° 19′ N, 2° 52′ WKoordinaten: 48° 19′ N, 2° 52′ W
Höhe 124–271 m
Fläche 24,09 km2
Einwohner 588 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 24 Einw./km2
Postleitzahl 22460
INSEE-Code

Inhaltsverzeichnis

EtymologieBearbeiten

Allineuc, oder auch das bretonische Alineg stammen vom Ausdruck al linec ab, wobei sich dies auf le lin, die französische Bezeichnung für Flachs, bezieht[1].

GeografieBearbeiten

Allineuc liegt in einer landwirtschaftlich genutzten Region am Bach Ruisseau Le Mézel. Etwa 500 Einwohner leben in dieser Ortschaft, welche auf etwas mehr als 200 m über dem Meeresspiegel liegt. Von Saint-Brieuc, der Hauptstadt des Départements, und somit auch vom Meer ist Allineuc etwa 25 km Luftlinie entfernt. Bis nach Paris sind es (wiederum Luftlinie) etwa 385 km.

Südliche Nachbargemeinde ist Uzel, Hauptort des gleichnamigen Kantons. Weiter westlich grenzt Allineuc an Merléac und nordwestlich an Le Bodéo. Plœuc-L’Hermitage liegt mit L’Hermitage-Lorge nordöstlich von Allineuc.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Seit Beginn der Bevölkerungsaufzeichnungen verzeichnet die Gemeinde einen kontinuierlichen Einwohnerrückgang. Während 1793 noch 2713 Bewohner gezählt wurden, waren es zu Beginn des 20. Jahrhunderts 1321. Auch seit Ende des Zweiten Weltkrieges setzte sich der Bevölkerungsschwund weiter fort.[3]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
892 744 660 608 545 497 511

Die Arbeitslosigkeit betrug im Jahr 2006 lediglich 2,6 %[4]. Knapp 75 % der Einwohner sind erwerbstätig und der Rest ergibt sich aus jeweils etwa 9 % Pensionisten und in Ausbildung stehenden Personen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Église Saint-Pierre et Sainte-Anne und die Kapellen chapelle Saint-Adrien, chapelle de la Porte d'Ovain ou Dohen, chapelle Sainte-Anne de Langavry und chapelle Notre-Dame de Bon-Secours de Kergonan.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1305–1306.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Allineuc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hervé Abalain, Noms de lieux bretons, Editions Jean-paul Gisserot, 2000
  2. Code officiel géographique
  3. Allineuc auf Cassini.ehess.fr
  4. INSEE Zählung 2006 (Memento des Originals vom 12. März 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.recensement-2006.insee.fr