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La Bouillie (bretonisch Ar Vezvid) ist eine französische Gemeinde mit 857 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Pléneuf-Val-André. Die Bewohner nennen sich im Französischen Lambolliens/Lambolliennes.

La Bouillie
Ar Vezvid
La Bouillie (Frankreich)
La Bouillie
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Saint-Brieuc
Kanton Pléneuf-Val-André
Gemeindeverband Lamballe Terre et Mer
Koordinaten 48° 34′ N, 2° 26′ WKoordinaten: 48° 34′ N, 2° 26′ W
Höhe 43–111 m
Fläche 10,91 km2
Einwohner 857 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 79 Einw./km2
Postleitzahl 22240
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) von La Bouille

GeografieBearbeiten

La Bouillie liegt etwa 25 Kilometer ostnordöstlich von Saint-Brieuc im Norden des Départements Côtes-d’Armor.

GeschichteBearbeiten

Überreste aus gallo-römischer Zeit belegen eine frühe menschliche Anwesenheit. Doch erst 1160 taucht der heutige Ort in einem Dokument aus dem Dunkel der Geschichte. Eine Andachtskapelle der Kreuzritter (Johanniter) wird erwähnt. Die Gemeinde selber besteht sicher seit 1256, als ein Ort La Bollie in einem Testament eines Ritters genannt wird. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Dinan und zum Kanton Hénanbihen. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Dinan. Und von 1801 bis 2015 war sie eine Gemeinde im Kanton Matignon.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1793 1800 1806 1821 1886 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 607 655 612 617 887 823 722 638 597 601 669 711 664 785 853
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1]Bearbeiten

  • die Dorfkirche Saint-Pierre aus dem Jahr 1832
  • die Kapelle Saint-Laurent aus dem 16. Jahrhundert
  • Kreuze von Périgault/Perrigault (1649), Pilady/Pilodie (1409) und Saint-Laurent (15. Jahrhundert)
  • Kalvarienberg von 1640 vor Kirche
  • vier Mühlen
  • Turm von Ville-Théart (1864)
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 667–668.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 25. August 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com
  2. Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs