Hauptmenü öffnen

GeografieBearbeiten

Ohnenheim hat 1015 Einwohner (Stand 1. Januar 2016). Die Gemeinde liegt in der Oberrheinebene.

GeschichteBearbeiten

Politische ZugehörigkeitBearbeiten

Ohnenheim gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg und dort zum Amt Wolfisheim.[1] Da es sich 1480 noch nicht in deren Bestand befand[2], ist es erst später dazu gekommen. Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch das Amt Wolfisheim – 1736 an den Sohn seiner einzigen Tochter, Charlotte, den Erbprinzen und späteren Landgrafen Ludwig (IX.) von Hessen-Darmstadt. In hessen-darmstädtischer Zeit wird Ohnenheim als Bestand des Amtes Wolfisheim geführt.[3] Mit dem durch die Französische Revolution begonnenen Umbruch wurde das Amt Wolfisheim Bestandteil Frankreichs und in den folgenden Verwaltungsreformen aufgelöst.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2013
Einwohner 667 685 632 587 629 721 825 958

LiteraturBearbeiten

  • Friedrich Knöpp: Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6].
  • Alfred Matt: Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.
  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, 2 Bände, Paris 1999, ISBN 2-84234-055-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ohnenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Knöpp, S. 20; Matt, S. 9.
  2. Fritz Eyer: Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. Untersuchungen über den Besitz, die Herrschaft und die Hausmachtpolitik eines oberrheinischen Herrengeschlechts. In: Schriften der Erwin-von-Steinbach-Stiftung. 2. Auflage, Im Text unverändert, um eine Einführung erweiterter Nachdruck der Ausgabe Strassburg, Rhenus-Verlag, 1938. Band 10. Pfaehler, Bad Neustadt an der Saale 1985, ISBN 3-922923-31-3 (268 Seiten).
  3. Knöpp, S. 20; Matt, S. 9.