Hauptmenü öffnen

GeografieBearbeiten

Das Straßendorf liegt in der Oberrheinischen Tiefebene, 24 km nordöstlich von Sélestat und unweit des Rhein-Rhone-Kanals.

GeschichteBearbeiten

1136 wird der Ort unter dem Namen Nerbolsheim in einer Urkunde des Klosters Schuttern, das dort Besitztümer hatte, erstmals erwähnt. 1359 kam er unter den Einfluss des Bischofs von Straßburg.

Die Kirche Sainte-Barbe wurde 1762 als Ersatz einer älteren Kirche, deren Turm erhalten blieb, errichtet.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Herbsheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Erstein im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs, im Januar 1945, wurde das Dorf nach einer ersten Befreiung im Zuge einer deutschen Gegenoffensive zu 75 Prozent zerstört.[1]

Bevölkerungsentwicklung
1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
606[2] 582 609 610 635 719 765 793 909

PartnerschaftenBearbeiten

Seit 1998 ist Herbsheim verschwistert mit Schuttern, Ortsteil der Gemeinde Friesenheim in Baden-Württemberg. Schuttern liegt 17 Kilometer (Luftlinie) östlich von Herbsheim auf der östlichen Seite des Rheins.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, 2 Bände, Paris 1999, ISBN 2-84234-055-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Herbsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Website Herbsheim, abgerufen am 14. September 2018
  2. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Erstein