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Matt Deakin (* 20. Mai 1980 in San Francisco) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Ruderer.

Matt Deakin Rudern
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 20. Mai 1980
Geburtsort San FranciscoVereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Größe 193 cm
Gewicht 90 kg
Karriere
Verein Washington Huskies
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 2004 Athen Achter
Logo der FISA Weltmeisterschaften
0Gold0 2003 Mailand Vierer-mit
0Gold0 2005 Kaizu Achter
0Bronze0 2006 Eton Achter
0Gold0 2007 München Vierer-mit
 

WerdegangBearbeiten

Seinen ersten großen Erfolg feierte Deakin, Sohn der Autorin Michele Sudduth und des Verwaltungsbeamten John Deakin und Absolvent der University of Washington[1], bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2003 in Mailand mit dem Gewinn des Titels im Vierer mit Steuermann.[2]

Bei seinen einzigen Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen gewann er gemeinsam mit Jason Read, Wyatt Allen, Christian Ahrens, Joseph Hansen, Daniel Beery, Beau Hoopman, Bryan Volpenhein und Steuermann Pete Cipollone die Goldmedaille im Achter. Im Vorlauf stellte das Boot mit einer Zeit von 5:19,85 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Im gleichen Jahr gewann Beery den Ruder-Weltcup im Vierer. Als Anerkennung seiner Erfolge durfte Deakin gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen der Olympischen Spiele beim Major-League-Baseball-Spiel zwischen den Baltimore Orioles und den Seattle Mariners am 16. Juli 2005 den ersten Pitch werfen.[3]

Im gleichen Jahr gewann Beery bei den Ruder-Weltmeisterschaften im japanischen Kaizu gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden den Titel im Achter.[4] Im folgenden Jahr saß er bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2006 in Eton erneut im Achter und gewann Bronze.[5] Seinen letzten großen Titel feierte Deakin bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2007 in München mit seinem dritten Weltmeistertitel gemeinsam mit Daniel Beery, Samuel Burns, Christopher Liwski und Steuermann Edmund Del Guercio im Vierer mit Steuermann.[6]

Deakin wurde 2010 als Mitglied in die New York Athletic Club Hall of Fame aufgenommen[7].

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Golden Moments: Four UW Alumni Are Olympics Medalists. UW Alumni, September 2004, archiviert vom Original am 22. März 2005; abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch).
  2. worldrowing.com: Ergebnis des Finals im M4+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2003. FISA, abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch).
  3. Olympic gold medal rowers to deliver first pitch at Orioles—Mariners game, July 16. row2k News, 15. Juli 2005, abgerufen am 11. Januar 2015 (englisch).
  4. worldrowing.com: Ergebnis des Finals im M8+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2005. FISA, abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch).
  5. worldrowing.com: Ergebnis des Finals im M8+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2006. FISA, abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch).
  6. worldrowing.com: Ergebnis des Finals im M4+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2007. FISA, abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch).
  7. Husky Oarsman Matt Deakin Inducted Into National Rowing Hall Of Fame. In: pac-12.com. 11. Februar 2010, abgerufen am 12. Januar 2015 (englisch).