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Manfred Klein (* 22. August 1947 in Berlin) war von 1972 bis 1992 Steuermann in der Deutschen Ruder-Nationalmannschaft. Er nahm viermal an Olympischen Spielen teil und wurde 1988 Olympiasieger.

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LebenBearbeiten

Manfred Klein begann 1961 beim Ruder-Club Tegel 1886. 1972 saß er bei den Olympischen Spielen in München im letzten von Karl Adam trainierten Deutschland-Achter, mit dem er im Olympischen Finale den fünften Platz belegte. Von 1979 bis 1990 gewann Manfred Klein neunmal den Deutschen Meistertitel im Vierer mit Steuermann, dreimal wurde er Zweiter. 1979 gewann Klein seine erste Weltmeisterschaftsmedaille als er Dritter mit dem Vierer wurde. Bei seiner zweiten Olympiateilnahme 1984 in Los Angeles belegte er mit dem Vierer den sechsten Platz.

1987 wechselte Klein vom Vierer in den Achter, als der neue Trainer Ralf Holtmeyer versuchte, die Tradition des Adamschen Deutschland-Achters wiederzubeleben. Wurde der Achter 1987 noch Sechster bei den Weltmeisterschaften, gewann der gegenüber 1987 stark umbesetzte Achter 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul Gold in der Besetzung Wolfgang Maennig, Thomas Möllenkamp, Matthias Mellinghaus, Eckhardt Schultz, Ansgar Wessling, Armin Eichholz, Thomas Domian, Schlagmann Bahne Rabe und Manfred Klein. In den folgenden drei Jahren wurde der Deutschland-Achter dreimal in Folge Weltmeister, wobei Manfred Klein der einzige Olympiasieger von 1988 war, der bei allen drei Weltmeistertiteln dabei war. Bei den Olympischen Spielen 1992 war der Achter nach vier Titeln in Folge Favorit, gewann dann aber hinter Kanada und Rumänien nur Bronze.

Manfred Klein wurde zum Abschluss seiner Karriere dadurch geehrt, dass er bei der Olympischen Eröffnungsfeier Fahnenträger der deutschen Mannschaft war. Ebenfalls zur Deutschen Olympiamannschaft 1992 gehörte Peter Thiede, der 1989 und 1990 Weltmeisterschaftsmedaillen mit dem DDR-Achter gewonnen hatte. Peter Thiede wurde 1993 Nachfolger von Manfred Klein als Steuermann des Deutschland-Achters.

Der 1,70 Meter große Manfred Klein war während seiner gesamten Karriere im Berliner Öffentlichen Dienst beschäftigt, zuerst als Verwaltungsangestellter beim Senat von Berlin, später als Justizbeamter.

Internationale ErfolgeBearbeiten

  • 1972: 5. Platz im Achter (Olympische Spiele)
  • 1979: 3. Platz im Vierer mit (Weltmeisterschaften)
  • 1983: 4. Platz im Vierer mit (Weltmeisterschaften)
  • 1984: 6. Platz im Vierer mit (Olympische Spiele)
  • 1987: 6. Platz im Achter (Weltmeisterschaften)
  • 1988: 1. Platz im Achter (Olympische Spiele)
  • 1989: 1. Platz im Achter (Weltmeisterschaften)
  • 1990: 1. Platz im Achter (Weltmeisterschaften)
  • 1991: 1. Platz im Achter (Weltmeisterschaften)
  • 1992: 3. Platz im Achter (Olympische Spiele)

LiteraturBearbeiten

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Barcelona 1992. Die Deutsche Olympiamannschaft. Frankfurt am Main 1992

WeblinksBearbeiten