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Tach auch.

Hiermit gratuliere ich Benutzer
WinfriedSchneider
für 10 Jahre ehrenamtlicher Arbeit
im Dienst der Verbesserung unserer Enzyklopädie
und verleihe ihm den
Wikipedia logo silver.png
Wikiläums-Verdienstorden in Silber
gez. Wolfgang Rieger (Diskussion) 09:42, 10. Sep. 2016 (CEST)

Bin Rheinländer aus NRW, geboren 1959 weiter südlich in Rheinland-Pfalz, und seit dem 10. September 2006 aktiver Wikipedianer. Damals stieß ich als Volkswirt beim Thema Steuer auf kleinere Ungereimtheiten zwischen verschiedenen Seiten der Wikipedia, die ich nicht ohne Benutzernamen ändern wollte.

Wikipedia finde ich faszinierend, so wie mich als Kind das 6-bändige Lexikon faszinierte, das für die großen Geschwister angeschafft worden war. Jahrzehnte später wirkte sich das aus: Ich erwarb, trotz der konservativen Ausrichtung, die drittletzte Druckauflage der Brockhaus Enzyklopädie. Bin weiter stolz darauf.

Nach knapp drei Jahren sporadischen Mitwirkens bewirkte der überraschende Verleih des Sichterstatus eine sprunghaft erhöhte Motivation und kurz darauf ein geplatzter Urlaub am 30. November 2009 das Entern der Statistik. Dann erste Erfahrungen auf Wikipedianer-Treffen. Und natürlich in der  Löschhölle!

Die folgende Wikipediasucht versucht ein nun erfahrener Editor seit Mai 2010 notfalls durch kurze Auszeiten zu begrenzen. Von Rückfällen abgesehen führte das zu maßvoller Mitarbeit mit gut 100 Edits im Monat, inzwischen über 100 neuen Artikeln, mehr als 1000 aktiven Tagen und weit über 10.000 Bearbeitungen. Das reichte, um sich noch im 11. Jahr unter den fleißigsten 15 Hundert deutschsprachigen Autoren zu finden.


Wikilove not war.png

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Saint-Exupéry (der fuchs in kapitel 21 zum kleinem prinzen) 1943

Die logische Form erschöpft nämlich das Wesen des Erkennens so wenig wie das Versmaß das Wesen der Poesie oder die Lehre von Rhythmus und Akkordfolge das Wesen der Musik. Das Wesentliche bleibt mysteriös und wird es immer bleiben – es kann nur erfühlt, aber nicht erfaßt werden.

Einstein (brief an broch, unbelegt, aber ausnehmend schön) um 1940

Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.


Die beiden ersten Aphorismen entstanden während des Zweiten Weltkrieges, der dritte kam kaum später zur Anwendung durch einen von der katastrophalen Zeit ebenso Betroffenen und entstammt im Ursprung der umwälzenden Epoche von Bauernkriegen, Frühkapitalismus und Reformation: Zufall? … Wohl kaum! Viel eher Ausweis der Tatsache, dass „Wissen“ und „Wahrheit“ oder das, was wir als solche zu „erkennen“ glauben, Größen sind, deren Vergänglichkeit wir angesichts schwerer Umbrüche besser anzuerkennen vermögen, als in leichten und friedvollen Zeiten.

All das ist Anlass zur Bescheidenheit, sich gerade auch in der Wikipedia nicht über Vergangenes zu erheben und der eigenen Vergänglichkeit in jeder Hinsicht bewusst zu sein. Trotz alledem halte ich es mit dem Martin Luther (¡1944 fälschlich!) zugeschriebenen Satz „Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“; versuche, über die unübersehbaren Unzulänglichkeiten und un-enzyklopädischen Wildwüchse unseres Hobbys mit Großmut und Heiterkeit hingwegzusehen, und arbeite voller Optimismus weiter mit.   :-)