The Voice of Germany

deutsche Castingshow

The Voice of Germany [ðə ˈvɔɪs əv ˈdʒɜːmənɪ] (englisch für Die Stimme Deutschlands, abgekürzt auch TVOG) ist eine deutsche Gesangs-Castingshow, die seit November 2011 von den Fernsehsendern ProSieben[1] und Sat.1[2] ausgestrahlt wird. Sie basiert auf dem Castingshow-Konzept The Voice, das erstmals Ende 2010 in den Niederlanden unter dem Titel The Voice of Holland umgesetzt wurde. Die deutsche Ausgabe wird von Talpa und Schwartzkopff TV-Productions bzw. seit 2015 von Talpa Germany produziert.[1] Die Sieger der ersten neun Staffeln sind Ivy Quainoo, Nick Howard, Andreas Kümmert, Charley Ann Schmutzler, Jamie-Lee Kriewitz, Tay Schmedtmann, Natia Todua, Samuel Rösch und Claudia Emmanuela Santoso.

Fernsehserie
OriginaltitelThe Voice of Germany
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 2011
Produktions-
unternehmen
Talpa Germany
Länge120–180 Minuten
Episoden135 in 9+ Staffeln
GenreGesangs-Castingshow
IdeeJohn de Mol
ModerationAktuelle Moderatoren
Erstausstrahlung24. November 2011 auf ProSieben

KonzeptBearbeiten

Etwa 150 Teilnehmer werden für die erste Phase der Fernsehsendung, die sogenannten „Blind Auditions“, eingeladen. Dort müssen die Kandidaten, begleitet von einer Live-Band, vor Publikum auf einer Bühne vorsingen. Die Jurymitglieder können die Sängerin oder den Sänger zunächst nur hören, aber nicht sehen, weil sie in einem Drehstuhl mit dem Rücken zur Bühne sitzen. Sie können für einen Kandidaten stimmen, indem sie während seines Vortrags einen Knopf drücken, um ihren Stuhl zur Bühne zu drehen. Der Kandidat kommt eine Runde weiter, wenn er mindestens eine der vier Jurystimmen erhält. Haben sich mehrere Jurymitglieder umgedreht, wählt der Kandidat seinen Coach für die weiteren Runden. In den Blind Auditions soll jeder der vier Coaches eine gleich große Gruppe von Kandidaten bekommen.[3]

Es folgt ein Trainingsabschnitt, in dem die Coaches ihre Kandidaten auf die „Battle Round“ genannte zweite Phase vorbereiten. In der Battle Round singen jeweils zwei oder auch drei Kandidaten derselben Coachinggruppe ein Lied gemeinsam. Nur einer der Kandidaten kommt nach Entscheidung des jeweiligen Coaches weiter. Seit der dritten Staffel (2013) kann ein Kandidat, der von seinem eigenen Coach nicht weitergewählt wurde, durch einen sogenannten „Steal Deal“ von einem der anderen Coaches übernommen werden; möchten mehrere Coaches denselben Kandidaten übernehmen, so wählt dieser seinen neuen Coach – ähnlich wie in den Blind Auditions – selbst aus.

In der dritten Staffel wurde als dritte Phase der sogenannte „Showdown“ eingeführt. Jeder der 48 verbliebenen Teilnehmer bereitete ein selbst gewähltes Lied vor. Danach entschied jeder Coach, welche zwei seiner Kandidaten mit ihrem Liedvortrag gegeneinander antreten. Nach dem Vortrag beider Kandidaten wählte der Coach einen von ihnen für die Liveshow-Phase aus, in die alle vier Coaches mit je sechs Teilnehmern einzogen. In der vierten Staffel wurde die dritte Phase „Knockouts“ genannt. Je drei vom Coach bestimmte Teilnehmer der neun Kandidaten einer Gruppe trugen nacheinander einen selbstgewählten Song vor. Danach wählte der Coach einen der drei für die Liveshows aus. Ähnlich wie in der Battle Round übernahm jeder Coach einen der nicht direkt weitergewählten Kandidaten einer anderen Gruppe; damit gingen alle vier Coaches mit je vier Teilnehmern in die Liveshow-Phase. Seit der fünften Staffel trägt in jeder Coachinggruppe jeder der zehn Kandidaten ein Lied vor, wonach der jeweilige Coach seine drei Liveshow-Teilnehmer auswählt; Übernahmen nicht direkt weitergewählter Kandidaten anderer Gruppen gibt es in dieser Phase nicht mehr. In der sechsten Staffel wurde diese dritte Phase in „Sing Off“ umbenannt.

In der letzten Phase, den Liveshows, treten die Kandidaten innerhalb ihrer Coachinggruppen gegeneinander an und wurden in den ersten fünf Staffeln sowohl von den Coaches als auch per Televoting von den Fernsehzuschauern bewertet. In Staffel 1 bis 4 mussten die Coaches Punkte für die Liedvorträge ihrer Schützlinge verteilen, in Staffel 5 bestimmten sie lediglich einen ihrer Kandidaten für das Halbfinale. Schon in Staffel 1 bis 5 entschieden einzig die Fernsehzuschauer über den Finalsieg. Seit der sechsten Staffel fallen alle Entscheidungen der Liveshows allein durch die Zuschauer. Vertreter unterschiedlicher Coaches trafen in Staffel 3 bis 5 schon im Halbfinale aufeinander, in den anderen Staffeln erst im Finale.

StaffelnBearbeiten

ÜbersichtBearbeiten

Legende

_ Team BossHoss
_ Team Nena
_ Team Rea
_ Team Xavier
_ Team Max
_ Team Samu
_ Team Stefanie
_ Team Michi & Smudo
_ Team Andreas
_ Team Yvonne
_ Team Mark
_ Team Michael Patrick
_ Team Alice
_ Team Sido
_ Team Nico
_ Team Yvonne & Stefanie
_ Team Samu & Rea
_ Team Michael
Staffel Premiere Finale Gewinner Platz 2 Weitere Finalisten „Winning Coach“ Moderatoren Coaches (Reihe)
1 2 3 4 Online
1 24.11.2011 10.02.2012 Ivy Quainoo Kim Sanders Michael Schulte The BossHoss Stefan Gödde Doris Golpashin Rea Nena The BossHoss Xavier Kein Online-
Team
Max Giesinger
2 18.10.2012 14.12.2012 Nick Howard Isabell Schmidt Michael Lane Rea Garvey Thore Schölermann
James Borges
3 17.10.2013 20.12.2013 Andreas Kümmert Chris Schummert Judith van Hel Max Herre Samu Max
Debbie Schippers
4 9.10.2014 12.12.2014 Charley Ann Schmutzler Lina Arndt Andrei Vesa Michi & Smudo Rea Michi & Smudo Stefanie Samu
Marion Campbell
5 15.10.2015 17.12.2015 Jamie-Lee Kriewitz Ayke Witt Tiffany Kemp Lena Gercke Stefanie Michi & Smudo Andreas
Isabel Ment
6 20.10.2016 18.12.2016 Tay Schmedtmann Robin Resch Marc Amacher Andreas Bourani Samu Yvonne
Boris A. Stein
7 19.10.2017 17.12.2017 Natia Todua Benedikt Köstler Anna Heimrath Samu Haber Mark Michi & Smudo Yvonne Samu
BB Thomaz
8 18.10.2018 16.12.2018 Samuel Rösch Benjamin Dolic Jessica Schaffler Michael Patrick Kelly Michael Patrick Mark
Eros Atomus Isler
9 12.09.2019 10.11.2019 Claudia Emmanuela Santoso Erwin Kintop Lucas Rieger Alice Merton Mark Alice Sido Rea Nico
Fidi Steinbeck
Freschta Akbarzada
10 8.10.2020 Ende 2020 Annemarie Carpendale Yvonne & Stefanie Nico Samu & Rea Michael

Erste Staffel (2011–2012)Bearbeiten

 
Ivy Quainoo, Siegerin der ersten Staffel

Die erste Staffel der Show wurde vom 24. November 2011 bis zum 10. Februar 2012 im Fernsehen ausgestrahlt. Moderiert wurde die erste Staffel von Stefan Gödde und backstage von Doris Golpashin. Die Jury bestand aus der Popmusikerin Nena, dem Soulsänger Xavier Naidoo, dem Sänger und Gitarristen Rea Garvey und aus dem Duo Alec Völkel und Sascha Vollmer von der Band The BossHoss.[4] Gewinnerin der ersten Staffel wurde Ivy Quainoo mit ihrem Song Do You Like What You See.

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach(es)
Ivy Quainoo Do You Like What You See Gewinner The BossHoss
Kim Sanders Haunted Zweiter Platz Nena
Michael Schulte Carry Me Home Dritter Platz Rea Garvey
Max Giesinger Dach der Welt Vierter Platz Xavier Naidoo

Zweite Staffel (2012)Bearbeiten

 
Nick Howard, Gewinner der zweiten Staffel

Vom 18. Oktober bis 14. Dezember 2012 wurde die zweite Staffel von The Voice of Germany ausgestrahlt. Die vier Coaches blieben dieselben wie in der ersten Staffel. Moderiert wurde die zweite Staffel von Thore Schölermann. Der Gewinner der zweiten Staffel wurde Nick Howard mit seinem Song Unbreakable.

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach(es)
Nick Howard Unbreakable Gewinner Rea Garvey
Isabell Schmidt Heimweh Zweiter Platz Nena
Michael Lane Mrs. Lawless Dritter Platz Xavier Naidoo
James Borges Lonely Vierter Platz The BossHoss

Dritte Staffel (2013)Bearbeiten

 
Andreas Kümmert, Gewinner der dritten Staffel

Die dritte Staffel von The Voice of Germany wurde vom 17. Oktober bis 20. Dezember 2013 im Fernsehen ausgestrahlt. In der Jury saßen neben den bisherigen Coaches Nena und dem Duo von The BossHoss erstmals der Rapper und Musikproduzent Max Herre sowie der Songwriter, Sänger und Gitarrist Samu Haber.[5] Die dritte Staffel wurde erneut von Thore Schölermann und backstage von Doris Golpashin moderiert. Der Gewinner der dritten Staffel wurde Andreas Kümmert mit seinem Song Simple Man.

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach(es)
Andreas Kümmert Simple Man Gewinner Max Herre
Chris Schummert The Singer Zweiter Platz Samu Haber
Judith van Hel Fucking Beautiful Dritter Platz Samu Haber
Debbie Schippers Skin and Bones Vierter Platz The BossHoss

Vierte Staffel (2014)Bearbeiten

Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss gaben bekannt, dass sie in dieser Staffel nicht mehr als Coaches zur Verfügung stehen werden.[6] Fünf Tage später gab auch Nena ihren Ausstieg aus der Show bekannt.[7] Am 27. März 2014 wurden zwei neue Juroren als BossHoss-Nachfolger benannt: Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier.[8] Am 3. April 2014 teilte Samu Haber auf Facebook mit, dass er auch in der vierten Staffel Juror sein wird. Am 6. Mai 2014 wurde das dritte Jury-Mitglied bekanntgegeben: Max Herre geht, dafür kehrt Rea Garvey zurück.[9] Am 3. Juli gab das Management von Stefanie Kloß bekannt, dass sie Nena in der Jury ersetzen wird.[10] Moderiert wurde die vierte Staffel erneut von Thore Schölermann und backstage von Doris Golpashin. Die Gewinnerin der vierten Staffel wurde Charley Ann Schmutzler mit ihrem Song Blue Heart.

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach(es)
Charley Ann Schmutzler Blue Heart Gewinner Michi Beck und Smudo
Lina Arndt Love in a Cold Room Zweiter Platz Rea Garvey
Andrei Vesa Moving On Dritter Platz Samu Haber
Marion Campbell Lifetime Vierter Platz Stefanie Kloß

Fünfte Staffel (2015)Bearbeiten

 
Jamie-Lee Kriewitz, Siegerin der fünften Staffel

Anfang Mai 2015 gab Samu Haber seinen Ausstieg aus der Show bekannt.[11] Andreas Bourani übernahm seinen Platz. Die weiteren Coaches blieben der Show erhalten.[12] Die Moderatorin Doris Golpashin wurde durch Lena Gercke ersetzt.[13][14] Die Gewinnerin der fünften Staffel wurde Jamie-Lee Kriewitz mit ihrem Song Ghost, der gleichzeitig einige Monate später der deutsche Beitrag für den Eurovision Song Contest 2016 war. Dort erreichte Kriewitz den letzten Platz mit 11 Punkten.

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach(es)
Jamie-Lee Kriewitz Ghost Gewinner Michi Beck und Smudo
Ayke Witt Bis gleich Zweiter Platz Andreas Bourani
Tiffany Kemp Have You Ever Been in Love Dritter Platz Andreas Bourani
Isabel Ment In Reverse Vierter Platz Stefanie Kloß

Sechste Staffel (2016)Bearbeiten

Ende April 2016 wurde bekanntgegeben, dass Rea Garvey die Jury verlässt und Samu Haber zurückkehrt.[15] Am 14. Juni 2016 wurde bekanntgegeben, dass Michi Beck und Smudo sowie Andreas Bourani weiter dabei sind und dass Stefanie Kloß durch Yvonne Catterfeld ersetzt wird.[16] Am 15. September 2016 wurde bekannt, dass die Show ab dem 20. Oktober 2016 auf ProSieben donnerstags und auf Sat.1 nun sonntags ausgestrahlt wird.[17] Der Gewinner der sechsten Staffel ist Tay Schmedtmann.

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach(es)
Tay Schmedtmann Lauf, Baby, Lauf Gewinner Andreas Bourani
Robin Resch Disneyland Zweiter Platz Samu Haber
Marc Amacher Roots Boy Boogie Dritter Platz Michi Beck und Smudo
Boris Alexander Stein Losgelöst Vierter Platz Yvonne Catterfeld

Siebte Staffel (2017)Bearbeiten

In dieser Staffel wurde Andreas Bourani durch den The Voice Kids-Coach Mark Forster ersetzt.[18] Yvonne Catterfeld, Samu Haber sowie Michi Beck und Smudo sind weiter dabei. Auch die Doppelmoderation mit Thore Schölermann und Lena Gercke blieb bestehen. Die Staffel startete am 19. Oktober 2017[19] und endete am 17. Dezember 2017. Gewinnerin wurde Natia Todua. In diesem Jahr sang keiner der Kandidaten einen eigenen Song.

Kandidat Ergebnis Coach(es)
Natia Todua Gewinner Samu Haber
Benedikt Köstler Zweiter Platz Mark Forster
Anna Heimrath Dritter Platz Michi Beck und Smudo
BB Thomaz Vierter Platz Yvonne Catterfeld

Achte Staffel (2018)Bearbeiten

Die Juroren Yvonne Catterfeld, Mark Forster sowie Michi Beck und Smudo waren weiterhin dabei, Samu Haber wurde durch Michael Patrick Kelly ersetzt. Das Moderatorenduo aus Lena Gercke und Thore Schölermann blieb bestehen.[20] Die Ausstrahlung im Fernsehen begann am 18. Oktober 2018 und endete am 16. Dezember 2018. Wie im Vorjahr sang keiner der Teilnehmer einen eigenen Finalsong. Sieger wurde Samuel Rösch aus der Gruppe von Michael Patrick Kelly.

Kandidat Ergebnis Coach(es)
Samuel Rösch Gewinner Michael Patrick Kelly
Ben Dolic Zweiter Platz Yvonne Catterfeld
Jessica Schaffler Dritter Platz Mark Forster
Eros Atomus Isler Vierter Platz Michi Beck und Smudo

Neunte Staffel (2019)Bearbeiten

Im April 2019 gaben Michi Beck und Smudo ihren Abschied von The Voice of Germany nach fünf Staffeln bekannt.[21] Im Mai verkündeten auch Yvonne Catterfeld und Michael Patrick Kelly ihren Ausstieg.[22][23] Am 26. Mai 2019 wurde die Rückkehr Rea Garveys bestätigt, neben ihm und Mark Forster nahmen Alice Merton und Sido erstmals auf den Stühlen Platz.[24] Neu war die Einführung eines fünften Coaches, der ein Team aus nicht weitergekommenen Teilnehmern für eine Comeback Stage zusammenstellte, deren zwei beste Talente im Halbfinale wieder auf die anderen Teams trafen.[25]

Kandidat Eigenes Lied Ergebnis Coach
Claudia Emmanuela Santoso Goodbye Gewinner Alice Merton
Erwin Kintop How Bout You Zweiter Platz Rea Garvey
Lucas Rieger Unlove Dritter Platz Nico Santos
Fidi Steinbeck Warte mal Vierter Platz Mark Forster
Freschta Akbarzada Meine 3 Minuten Fünfter Platz Sido

Zehnte Staffel (2020)Bearbeiten

MitwirkendeBearbeiten

CoachesBearbeiten

Moderatoren Staffeln
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Nena
BossHoss
Xavier Naidoo
Rea Garvey2
Max Herre
Samu Haber2
Stefanie Kloß3
Michi & Smudo
Andreas Bourani
Yvonne Catterfeld3
Mark Forster
Michael Patrick Kelly
Alice Merton
Sido
Nico Santos1
Michael Schulte4

Anmerkungen

1 Nico Santos war in der 9. Staffel (2019) Comeback-Stage-Coach.
2 Samu Haber und Rea Garvey treten in der 10. Staffel (2020) als Coach-Duo auf.
3 Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß treten in der 10. Staffel (2020) als Coach-Duo auf.
4 Michael Schulte ist in der 10. Staffel (2020) Comeback-Stage-Coach.

ModeratorenBearbeiten

Legende

_ Moderator/-in
_ Vertretung
_ Baby-Pause
Moderatoren Staffeln
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Stefan Gödde
Doris Golpashin
Thore Schölermann
Lena Gercke
Annemarie Carpendale

AblegerBearbeiten

Das deutsche The Voice-Universum besteht aus drei Shows. Neben dem Original-Format The Voice of Germany gehören die Ableger The Voice Kids (seit 2013) und The Voice Senior (seit 2018) dazu. Diese haben unterschiedliche Altersgruppen als Voraussetzung für die Teilnahme.

Show Altersgruppe weitere Infos
The Voice Kids 8 bis 16 Jahre
The Voice of Germany 16 bis 59 Jahre
The Voice Senior ab 60 Jahre

Alle Coaches von The VoiceBearbeiten

Coach-Rekorde
Mark Forster (2016): Coach mit den meisten Staffel- und Formatteilnahmen
Alec Völkel und Sascha Vollmer (2016): Coaches mit den meisten Formatteilnahmen
Sasha (2012): Coach mit den meisten Staffelsiegen

In der folgenden Tabelle sind alle Coaches des deutschen The Voice-Universums aufgelistet, absteigend sortiert nach der Anzahl der beteiligten Staffeln. Bei gleicher Staffel-Anzahl wird nach dem ersten Beteiligungsjahr sortiert.

An den meisten Staffeln als Coach beteiligt war Mark Forster (9 Staffeln). Zudem ist er mit dem Duo Alec Völkel und Sascha Vollmer von der Band The BossHoss der Einzige, der an allen drei Shows des deutschen The Voice-Universums beteiligt war.

Legende

_ an der bisher letzten bzw. aktuellen Staffel beteiligter Coach
Coach The Voice of Germany The Voice Kids The Voice Senior Staffel (ges)
Mark Forster 2017–2020
(Staffel 7–10)
2015–2019
(Staffel 3–7)
2018–2019
(Staffel 1)
10
(davon 2 × Siege)
Rea Garvey 2011–2012, 2014–2015, 2019–2020
(Staffel 1–2, 4–5, 9–10)
6
(davon 1 × Sieg)
The BossHoss 2011–2013
(Staffel 1–3)
2019
(Staffel 7)
2018–2019
(Staffel 1–2)
6
(davon 2 × Siege)
Lena Meyer-Landrut 2013–2016, 2019–2020
(Staffel 1–4, 7–8)
6
(davon 1 × Sieg)
Yvonne Catterfeld 2016–2018, 2020
(Staffel 6–8, 10)
2018–2019
(Staffel 1–2)
6
Nena 2011–2013
(Staffel 1–3)
2017–2018
(Staffel 5–6)
5
(davon 1 × Sieg)
Samu Haber 2013–2014, 2016–2017, 2020
(Staffel 3–4, 6–7, 10)
5
(davon 1 × Sieg)
Michi & Smudo 2014–2018
(Staffel 4–8)
5
(davon 2 × Siege)
Sasha 2016–2017, 2020
(Staffel 4–5, 8)
2018–2019
(Staffel 1–2)
5
(davon 3 × Siege)
Stefanie Kloß 2014–2015, 2020
(Staffel 4–5, 10)
2019
(Staffel 7)
4
Xavier Naidoo 2011–2012
(Staffel 1–2)
2
Henning Wehland 2013–2014
(Staffel 1–2)
2
(davon 2 × Siege)
Johannes Strate 2014–2015
(Staffel 2–3)
2
Andreas Bourani 2015–2016
(Staffel 5–6)
2
(davon 1 × Sieg)
Larissa Kerner 2017–2018
(Staffel 5–6)
2
(davon 1 × Sieg)
Max Giesinger 2018, 2020
(Staffel 6, 8)
2
Michael Patrick Kelly 2018
(Staffel 8)
2019
(Staffel 2)
2
(davon 1 × Sieg)
Nico Santos 2019–2020
(Staffel 9–10)
2
Tim Bendzko 2013
(Staffel 1)
1
Max Herre 2013
(Staffel 3)
1
(davon 1 × Sieg)
Alice Merton 2019
(Staffel 9)
1
(davon 1 × Sieg)
Sido 2019
(Staffel 9)
1
Deine Freunde 2020
(Staffel 8)
1
Michael Schulte 2020
(Staffel 10)
1

RezeptionBearbeiten

KritikBearbeiten

In den Medien traf die Castingshow zum Teil auf kritische Stimmen. Bei der Kandidatenauswahl werde vorgefiltert, so dass auffällig viele Kandidaten attraktiv aussähen oder bewegende Geschichten mitbrächten.[26]

Kritisiert wurden auch die Verträge der Teilnehmer. Während der Fernsehshow werde den Kandidaten meist vorgeschrieben, welche Lieder sie zu singen hätten. Auch nach dem Ende der Show seien sie an die Universal Music Group gebunden.[27] Die finanziellen Bedingungen bis einschließlich des dritten Albums nach der Fernsehshow seien nicht verhandelbar.[28]

EinschaltquotenBearbeiten

Staffel Folgen Zuschauer durchschnittlich Marktanteil Quelle
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
1 17 4,16 Mio. 2,96 Mio. 13,4 % 24,3 % [29]
2 16 4,02 Mio. 2,71 Mio. 13,3 % 23,0 % [30]
3 17 3,67 Mio. 2,33 Mio. 12,2 % 20,5 % [31]
4 17 3,52 Mio. 2,21 Mio. 12,0 % 20,3 % [32]
5 17 3,27 Mio. 1,97 Mio. 11,0 % 18,8 % [33]
6 17 3,58 Mio. 2,19 Mio. 11,2 % 19,2 % [34]
7 17 3,70 Mio. 2,12 Mio. 12,1 % 20,2 % [35]
8 17 2,94 Mio. 1,62 Mio. 9,9 % 16,6 % [36]
9 17 2,84 Mio. 1,49 Mio. 10,1 % 16,8 % [37]

Die bisher höchste Einschaltquote beim Gesamtpublikum (5,24 Millionen Zuschauer und 17,6 Prozent) erreichte Sat.1 mit der Ausstrahlung der zweiten Blind-Auditions-Ausgabe der zweiten Staffel am 19. Oktober 2012. Die meisten Zuschauer aus der werberelevanten Zielgruppe (3,96 Millionen Zuschauer und 30,9 Prozent) schalteten am 8. Dezember 2011 ein, als ProSieben die fünfte Blind-Auditions-Ausgabe der ersten Staffel übertrug.

Die bisher niedrigste Einschaltquote beim Gesamtpublikum (2,43 Millionen Zuschauer und 8,9 Prozent) und der werberelevanten Zielgruppe (1,28 Millionen Zuschauer und 13,0 Prozent) erreichte die zweite Liveshow der vierten Staffel am 28. November 2014 bei Sat.1.

Die meistgesehene Folge in einer Staffel ist stets eine Blind-Auditions-Sendung, die auf Sat.1 ausgestrahlt wird. In der ersten und vierten Staffel wurde jedoch diese auf ProSieben ausgestrahlt. Die zuschauerärmste Folge einer Staffel wurde bis zur vierten Staffel von Sat.1 ausgestrahlt und seit der fünften Staffel auf ProSieben. Des Weiteren ist immer eine Liveshow die zuschauerärmste Folge einer Staffel.

ChartplatzierungenBearbeiten

Aufgelistet sind nur die Titel, welche im Finale als eigene Titel gesungen wurden. In den ersten beiden Staffeln waren auch die in den Liveshows gesungenen Titel als Download-Track erhältlich und konnten sich in den Charts platzieren.
Das Ende der ersten Staffel lag im Februar 2012, deshalb sind für dieses Jahr die Finalisten beider Staffeln aufgeführt.

Jahr Finalist Lied Chartplatzierungen
DE AT CH
2012 Ivy Quainoo Do You Like What You See 2 8 12
Kim Sanders Haunted 13 37 34
Michael Schulte Carry Me Home 8 30 25
Max Giesinger Dach der Welt 14 39 65
Nick Howard Unbreakable 5 19 26
Isabell Schmidt Heimweh 20 72 62
Michael Lane Mrs. Lawless 33
James Borges Lonely
2013 Andreas Kümmert Simple Man 2 10 8
Chris Schummert The Singer 12 20 17
Judith van Hel Fucking Beautiful 20 28 21
Debbie Schippers Skin and Bones 57
2014 Charley Ann Schmutzler Blue Heart 3 33 12
Lina Arndt Love in a Cold Room 18 43 29
Andrei Vesa Moving On 85
Marion Campbell Lifetime 86
2015 Jamie-Lee Kriewitz Ghost 11 65 26
Ayke Witt Bis gleich 28 69
Tiffany Kemp Have You Ever Been in Love
Isabel Ment In Reverse
2016 Tay Schmedtmann Lauf, Baby, lauf 23 43

Am erfolgreichsten war die erste Staffel, aus der sich die Titel aller vier Finalisten in den Top 20 der deutschen Charts platzieren konnten.

Auszeichnungen und NominierungenBearbeiten

Jahr Award Kategorie Ergebnis
2012 Goldene Kamera Beste Unterhaltung Gewonnen
Deutscher Fernsehpreis Beste Unterhaltung Show Gewonnen
Kress-Award TV-Programmierung Gewonnen
2015 LEA Award Künstler- / Nachwuchsförderung des Jahres 2014 Nominiert
2016 Deutscher Fernsehpreis Beste Unterhaltung Primetime Nominiert
Internationale Eyes & Ears Awards Beste Interaktions-Kampagne 3. Preis
Bester On-Air-Programm-Spot: Show & Unterhaltung 1. Preis
Beste crossmediale Event-Kampagne 3. Preis
2017 Bayerischer Fernsehpreis Unterhaltung Gewonnen
Internationale Eyes & Ears Awards Beste Sonderwerbeform 3. Preis
2018 Deutscher Fernsehpreis Beste Unterhaltung Show Gewonnen
Internationale Eyes & Ears Awards Beste Verwendung von Musik 3. Preis

WeblinksBearbeiten

Commons: The Voice of Germany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Thomas Lückerath: ProSieben startet Castingshow „The Voice of Germany“. In: DWDL.de. 1. April 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  2. Markus Ruoff: ProSieben muss „The Voice“ mit Sat.1 teilen. In: quotenmeter.de. 20. Juli 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  3. The Voice of Germany – Das ist die neue Musik-Show. In: the-voice-of-germany.de. Abgerufen am 3. Dezember 2011.
  4. Alexander Krei: „The Voice of Germany“: Die Coaches sind komplett. In: dwdl.de. 25. August 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  5. David Grzeschik: «The Voice»: Naidoo geht, Herre kommt. In: Quotenmeter.de. 14. Juli 2013, abgerufen am 14. Juli 2013.
  6. Sidney Schering: The BossHoss verlässt «Voice of Germany». In: Quotenmeter.de. 18. März 2014, abgerufen am 23. März 2014.
  7. Nibo: Schock für alle Fans: Nena schmeißt bei „The Voice of Germany“ hin. In: T-Online.de. 23. März 2014, abgerufen am 23. März 2014.
  8. Michi Beck und Smudo werden neue Juroren. In: bz-berlin.de. 27. März 2014, abgerufen am 7. Mai 2014.
  9. Rea Garvey ersetzt Max Herre. In: N24.de. 6. Mai 2014, abgerufen am 7. Mai 2014.
  10. Stefanie Kloß ist die Neue bei „The Voice“: Silbermond-Frontfrau muss Nenas Fußstapfen ausfüllen. FOCUS Online, 3. Juli 2014, abgerufen am 3. Juli 2014.
  11. „The Voice“-Schock: Samu Haber steigt aus. In: Focus Online. 5. Mai 2015, abgerufen am 29. Mai 2015.
  12. Echo-Gewinner Andreas Bourani wird „Voice“-Coach. Stern.de, 28. Mai 2015, abgerufen am 29. Mai 2015.
  13. Golpashin: Aus bei „The Voice“. In: oe24.at. 5. Juni 2015, abgerufen am 8. Juni 2015.
  14. ProSieben holt Lena Gercke für Primetime-Shows. In: DWDL.de. 10. Juni 2015, abgerufen am 10. Juni 2015.
  15. FOCUS Online: The Voice of Germany: Rea Garvey geht, Samu Haber kommt. In: FOCUS Online. Abgerufen am 30. April 2016.
  16. The Voice of Germany: Alle Stühle sind besetzt! In: the-voice-of-germany.de. Abgerufen am 14. Juni 2016.
  17. Uwe Mantel: Kleine Revolution: Sat.1 zeigt "The Voice" sonntags. In: dwdl.de. 15. September 2016, abgerufen am 15. September 2016.
  18. Jessica Gielen: Jury-Wechsel bei „The Voice“. In: bild.de. Abgerufen am 21. Juni 2017.
  19. ProSiebenSat.1 kündigt neue «The Voice of Germany»-Staffel an. quotenmeter.de, 4. September 2017, abgerufen am 4. September 2017.
  20. augsburger-allgemeine.de In: Augsburger-Allgemeine.de, abgerufen am 6. Oktober 2018.
  21. Michi und Smudo sind raus: „Voice“-Jury ohne Fanta 4. Teleschau, 8. April 2019, abgerufen am 22. Mai 2019.
  22. The Voice of Germany: Yvonne Catterfeld hört als Coach auf. Haz.de, 7. Mai 2019, abgerufen am 22. Mai 2019.
  23. „The Voice of Germany“ verliert den nächsten Star-Coach. Teleschau, 22. Mai 2019, abgerufen am 22. Mai 2019.
  24. "BamS" verrät neue Jury von «The Voice», abgerufen am 26. Mai 2019.
  25. The Voice: Comeback Stage mit Nico Santos In: the-voice-of-germany.de, abgerufen am 16. September 2019.
  26. Unterhaltsam und manchmal zu perfekt. Berliner Zeitung, 26. Oktober 2012, abgerufen am 11. Dezember 2012.
  27. Hannah Pilarczyk: Ex-„The Voice“-Kandidat Jesper: „Ich musste mich übergeben vor Scham“. Spiegel Online, 15. Dezember 2012, abgerufen am 15. Dezember 2012.
  28. "The Voice": Das steht in den Knebel-Verträgen der Teilnehmer. focus.de, 2. November 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.
  29. Timo Niemeier: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 1). In: Quotenmeter.de. 13. Februar 2012, abgerufen am 12. Januar 2014.
  30. Jan Schlüter: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 2). In: Quotenmeter.de. 15. Dezember 2012, abgerufen am 12. Januar 2014.
  31. Manuel Nunez Sanchez: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 3). In: Quotenmeter.de. 24. Dezember 2013, abgerufen am 12. Januar 2014.
  32. Daniel Sallhoff: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 4). In: Quotenmeter.de. 15. Dezember 2014, abgerufen am 25. Februar 2015.
  33. Kevin Kyburz: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 5). In: quotenmeter.de. 18. Dezember 2015, abgerufen am 27. Dezember 2015.
  34. David Grzeschik: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 6). In: quotenmeter.de. 20. Dezember 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  35. Manuel Nunez Sanchez: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 7). In: quotenmeter.de. 19. Dezember 2017, abgerufen am 27. Januar 2018.
  36. David Grzeschik: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 8). In: quotenmeter.de. 17. Dezember 2018, abgerufen am 17. September 2019.
  37. Niklas Spitz: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 9). In: quotenmeter.de. 11. November 2019, abgerufen am 17. Juli 2020.