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Sanremo-Festival

italienischer Musikwettbewerb
Eingang des Ariston-Theaters in Sanremo, dem aktuellen Austragungsort des Wettbewerbs

Das Festival della Canzone Italiana (übersetzt „Festival des italienischen Liedes / der italienischen populären Musik“) ist ein großer Musikwettbewerb in der ligurischen Stadt Sanremo und wird nach seinem Austragungsort meist als Festival di Sanremo (Sanremo-Festival) bezeichnet. Er ist der bedeutendste Musikwettbewerb Italiens und der älteste Popmusikwettbewerb Europas. Das 1951 ins Leben gerufene Festival war Anregung zur Ausrichtung des Eurovision Song Contest.

Das Festival wird vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Rai veranstaltet und findet einmal jährlich statt. Derzeit wird es Mitte Februar an fünf Abenden von Dienstag bis Samstag ausgestrahlt.

GeschichteBearbeiten

Initiative und HintergrundBearbeiten

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bemühte sich die italienische Politik nach der faschistischen Diktatur um eine erneuerte internationale Präsentation des Landes, die nicht zuletzt in der Förderung von Kultur, künstlerischer Qualität und technisch fortschrittlichen Medien bestand.[1] In der ligurischen Stadt Sanremo wurde in diesem Sinne eine Kommission gegründet, die für die Gemeinde kulturelle Initiativen im Zusammenhang mit dem örtlichen Kasino ausarbeiten sollte – vor allem auch, um den Tourismus in einer sonst toten Zeit (Februar) zu fördern.[2] Der Sozialist und Jazzliebhaber Amilcare Rambaldi, der Teil dieser Kommission war, versuchte daraufhin, ein Jazzfestival zu initiieren. Die Idee wurde jedoch erst wieder aufgegriffen, nachdem die Stadt die Nutzungsrechte des Kasinos an den Industriellen Pier Busseti übertragen hatte. Dieser ging 1947 eine Zusammenarbeit mit der staatlichen Rundfunkanstalt Rai ein, um das geplante Gesangsfestival (von Jazz war keine Rede mehr) live im Radio übertragen lassen zu können.[3]

War die Ausgangsidee Rambaldis noch vor einem sozialistischen Hintergrund entstanden, hatte die Rai mit Programmchef Giulio Razzi (der die Organisation des Festivals übernehmen sollte) nunmehr ganz andere politische Intentionen: Beabsichtigt war, durch das Sanremo-Festival einerseits die Individualität des italienischen Liedes wiederaufleben zu lassen und es vom internationalen Einfluss zu befreien, indem man sich auf die neapolitanische Volksmusik und die Operntradition rückbesann, andererseits den Regionalismus zu überwinden und quasi eine gesamtitalienische populäre Musik zu schaffen.[1] Dies wurde nicht zuletzt im vollständigen Namen der Veranstaltung deutlich: Festival della Canzone Italiana – „Festival des Italienischen Liedes“ – di Sanremo.

Die 1950er-JahreBearbeiten

 
Das Kasino von Sanremo, fester Veranstaltungsort des Festivals 1951–1976

Am 29. Januar 1951 eröffnete Moderator Nunzio Filogamo die erste Ausgabe des Festivals, das vom Festsaal des Kasinos live im Radio übertragen wurde. Drei Interpreten (Nilla Pizzi, Achille Togliani und das Duo Fasano) wechselten sich in der Darbietung der 20 neu für den Wettbewerb geschriebenen Lieder ab. Nach drei Tagen wurde Grazie dei fior von Nilla Pizzi durch das Saalpublikum zum ersten Sanremo-Siegerlied gewählt. Doch weder Presse noch Musikkritik hatte der Veranstaltung große Aufmerksamkeit geschenkt und auch das Saalpublikum zeigte nur wenig Interesse für die Auftritte.[4] Dies änderte sich schon bei der zweiten Ausgabe, als etwa die Esstische aus dem Saal verschwanden und das Interesse bei den Musikverlagen deutlich gestiegen war.[5] Auch in diesem Jahr gewann Nilla Pizzi, diesmal mit Vola colomba, wobei sie gleichzeitig den zweiten (mit Papaveri e papere) und dritten Platz (mit Una donna prega) belegte.[6][7]

Ab dem Festival 1953 wurde die Regel der doppelten Interpretation eingeführt, wobei jedes Lied im Wettbewerb von zwei Interpreten in zwei verschiedenen Arrangements gesungen werden musste. Dafür wurden eigens zwei verschiedene Orchester eingesetzt, ein „klassisch“ geprägtes (in jenem Jahr unter der Leitung von Cinico Angelini) und ein „modernes“ (1953 unter der Leitung von Armando Trovajoli).[5][8] Sanremo 1955 war die erste Ausgabe, die live im Fernsehen ausgestrahlt wurde (zusätzlich zur Radioübertragung), mit dem Finalabend in Eurovision.[9] Im Jahr darauf wurden die sechs Festivalteilnehmer zuvor durch einen Newcomer-Wettbewerb ausgewählt, an dem 6.656 Kandidaten teilnahmen.[10] Im selben Jahr fand die erste Ausgabe des Eurovision Song Contest in Lugano statt, der vom Sanremo-Festival inspiriert wurde.[11]

 
Domenico Modugno während eines Auftritts mit Nel blu dipinto di blu (1958)

In den Anfangsjahren dominierte musikalisch die Tradition,[12] gekennzeichnet durch Rhetorik und Patriotismus[13] sowie Themen, die sich im engen Komplex von Gott, Vaterland und Familie bewegen.[14] Doch schon mit Nilla Pizzis Papaveri e papere (heute sowohl als Kritik an Politikern der regierenden Democrazia Cristiana als auch als Anklage gegen die untergeordnete Rolle der Frau zu jener Zeit gedeutet)[15] und danach mit Canzone da due soldi von Katyna Ranieri (1954) kam eine neue Art Lied auf, die sich von den üblichen Schnulzen abhob[16] und sich umgänglicher und fröhlicher gab.[10] Im Festival 1958 begann mit dem Sieg Domenico Modugnos (und Johnny Dorellis) mit dem Beitrag Nel blu dipinto di blu[17][18] schließlich eine neue Phase des Festivals und der italienischen populären Musik insgesamt: Songwriter und Interpreten blieben nicht mehr strikt getrennt,[19] außerdem entwickelte sich eine neue Art des Ausdrucks durch die Performance. Die als urlatori („Schreier“) bezeichneten Sänger wie Modugno, Adriano Celentano oder Tony Dallara legten in ihren Gesang den Ausdruck des Schmerzes und wollten mehr Spontaneität erreichen.[20]

Die 1960er-JahreBearbeiten

Zu Beginn der 60er-Jahre untersagte die Verwertungsgesellschaft SIAE unvermittelt ihren Autoren, am Sanremo-Festival teilzunehmen, doch hielten sich die wenigsten an dieses Verbot.[21] Es folgte die sogenannte „Ära Bongiorno“ (1963–1967), während derer Mike Bongiorno das Festival erfolgreich moderierte,[22][23] und die Auswahl der Teilnehmer vielfältiger wurde, mit den „Schreiern“ (uraltori), zu denen man Domenico Modugno, Mina, Adriano Celentano oder Bobby Solo zählte, den Cantautori wie Gino Paoli oder Umberto Bindi und den neuen Beatbands.[24][25] Zumeist setzte sich im Festival jedoch die Tradition durch, besonders deutlich zu sehen im Festival 1964, als Gigliola Cinquetti mit dem melodiösen Non ho l’età (per amarti) gewann, während den größten Verkaufserfolg anschließend Bobby Solo mit Una lacrima sul viso erzielen konnte.[26]

Mit der Ausgabe 1964 wurde außerdem versucht, das Festival internationaler zu gestalten, indem ausländische Teilnehmer eingeladen wurden (darunter Paul Anka, Gene Pitney, Ben E. King und Antonio Prieto), sodass jeder Beitrag immer von einem italienischen Sänger und einem Gast interpretiert werden musste.[27] Mit diesem Schritt wollte man italienische und ausländische Sänger gegenüberstellen sowie versuchen, einerseits die italienische populäre Musik zu bereichern und andererseits den Export italienischer Musikproduktion ins Ausland zu fördern.[28] Schon ab Sanremo 1966 war ein internationaler Partner jedoch nicht mehr verpflichtend.[29]

Mitte der 60er-Jahre zeigten sich erste Anzeichen von Sozialkritik und Protestbewegungen auf der Festivalbühne: 1966 präsentierte Adriano Celentano Il ragazzo della via Gluck (ohne ins Finale zu gelangen), 1967 wagten sich etwa Gianni Pettenati mit La rivoluzione und I Giganti mit La proposta an „revolutionäre“ Themen. Doch 1967 war vor allem das Jahr des jungen Cantautore Luigi Tenco, der mit Ciao amore, ciao nicht das Finale erreichte und Suizid beging,[30][31][32] ein noch lange nachwirkendes kulturelles Trauma der italienischen populären Musik. Mit diesem dramatischen Ereignis endete die goldene Phase unter Mike Bongiorno und das Sanremo-Festival sollte nie wieder dasselbe sein.[33] Dessen ungeachtet gelang es dem Festival 1968, moderiert von Pippo Baudo,[22] erfolgreich ein möglichst breites Abbild der italienischen Musikszene zu präsentieren.[34] Als Sieger ging der Cantautore Sergio Endrigo hervor, was als Kompensation für das Ausscheiden und den Tod Luigi Tencos im Vorjahr gesehen werden konnte.[35][36] Des Weiteren debütierten so verschiedene Sänger wie Fausto Leali, Al Bano und Massimo Ranieri.[37]

Die 1970er-JahreBearbeiten

Die drei Sanremo-Ausgaben 1969 (gewonnen von Iva Zanicchi und Bobby Solo mit Zingara), 1970 (gewonnen von Adriano Celentano und Claudia Mori mit Chi non lavora non fa l’amore) und 1971 (gewonnen von Nada und Nicola Di Bari mit Il cuore è uno zingaro) sowie die großen Festivalerfolge von Lucio Dalla (1971 mit 4/3/1943 und 1972 mit Piazza Grande) und Roberto Vecchioni (1973 mit L’uomo che si gioca il cielo a dadi)[38] konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Veranstaltung sich in einer Krise befand.[39] Ab 1973 übertrug die Rai nur noch das Finale im Fernsehen[40][41] und das Interesse im Ausland schien sich auf den Ostblock sowie postfaschistische Länder zu beschränken, die das Festival über Eurovision verfolgten.[42] Gleichzeitig nahm das inhaltliche Niveau ab und man spielte zunehmend mit Stereotypen aus italienischen Erotikkomödien jener Zeit.[43] Die Ausgabe 1975 gilt in dieser Hinsicht als Tiefpunkt.[44] Das Festival 1979, gewonnen vom völlig unbekannten Mino Vergnaghi, erreichte auch einen kommerziellen Tiefpunkt.[45]

 
Das Ariston-Theater in Sanremo, Veranstaltungsort des Festivals seit 1977 (mit einer Unterbrechung 1990)

Gleichzeitig wurde in dieser Zeit viel Neues ausprobiert. Ab 1972 fiel die Regel der doppelten Interpretation weg, die Lieder wurden von nun an wieder einem festen Interpreten zugeordnet.[46] 1974 wurden die 28 Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt, wovon sich eine (die der Newcomer) für das Finale qualifizieren musste; außerdem wurde nur der Siegerbeitrag bekannt gegeben und keine weiteren Plätze. 1976 wurden die Teilnehmer gar in fünf Gruppen mit je zwei (automatisch für das Finale qualifizierten) Gruppenleitern aufgeteilt; einschneidende Änderung war auch der Wegfall des Orchesters, wodurch die Beiträge nur noch in Halbplayback präsentiert wurden. 1977 gab es nur zwölf Beiträge und somit keine Gruppen oder Qualifikationen; 1978 hingegen gingen die Teilnehmer in drei Gruppen ins Rennen, von denen nur jeweils der Sieger die Endrunde erreichte.[47] 1977 wurde das Festival außerdem, nach 26 Jahren im Kasino, dauerhaft ins Ariston-Theater verlegt, da das Kasino umgebaut wurde.[48]

Die 1980er-JahreBearbeiten

Mit dem Festival 1980 versuchte man einen Neustart. Das Moderatorenpaar aus Roberto Benigni und Olimpia Carlisi erhielt eine wesentlich aktivere Rolle in der Veranstaltung, die Aufteilung in Newcomer- und Hauptkategorie mit unterschiedlicher Finalqualifikation wurde wieder eingeführt und das Orchester wurde erneut abgeschafft (im weiteren Verlauf des Jahrzehnts ging man zeitweise sogar zu Vollplayback über).[49] 1982 wurde der Kritikerpreis eingeführt, mit dem man den Unterschied zwischen dem breiten Publikumsgeschmack und den „Geschmacksnischen“ anerkannte.[50] Die Rai übernahm wieder zunehmend die Initiative in der Organisation des Festivals, das mit der „ersten Ära Baudo“ unter Moderator Pippo Baudo 1984–1987 eine neue Hochphase erlebte. Unter Baudo erhielt etwa das Tagesgeschehen mehr Platz auf der Festivalbühne und wurde 1984 endgültig die Newcomer-Kategorie institutionalisiert, die im Unterschied zur bisherigen Praxis einen getrennten Wettbewerb vorsah.[51] Außerdem wurde das Festival ab 1987 auf vier Abende verlängert.[52]

Viele große Namen der italienischen populären Musik aus den 70er-Jahren blieben dem Festival trotz allem fern oder nahmen als Gäste oder lediglich als Autoren teil. So trafen sich auf der Bühne des Ariston-Theaters ältere Stars aus den 60er- und frühen 70er-Jahren (etwa Iva Zanicchi, Peppino di Capri, Bobby Solo oder Fred Bongusto), Sänger, die eine angeschlagene Karriere wieder in Schwung bringen wollten (so Loredana Bertè, Donatella Rettore, Alan Sorrenti, Renato Zero, Anna Oxa oder Raf) und einige weitere fest mit dem Sanremo-Festival verbundene Namen (Matia Bazar, Fiordaliso oder Riccardo Fogli).[53]

Mit den Ausnahmen Alice (Siegerin 1981 mit Per Elisa) und Eros Ramazzotti (Sieger 1986 mit Adesso tu) gewannen vor allem bereits bekannte Sänger das Festival, die in den meisten Fällen den wichtigsten Teil ihrer Karriere schon hinter sich hatten. Al Bano & Romina Power gewannen das Festival 1984, Ricchi e Poveri 1985, Gianni Morandi, Enrico Ruggeri und Umberto Tozzi 1987, Massimo Ranieri 1988 und Anna Oxa und Fausto Leali 1989. Die Abstimmung erfolgte in jenen Jahren durch das Fernsehpublikum, das über Totip-Scheine (eigentlich für Pferdewetten gedacht) in ganz Italien Stimmen für seine Lieblingsbeiträge abgeben konnte. Doch auch nach der Rückkehr der Jurys änderte sich auf dem Siegerpodest wenig: 1990 gewann die Band Pooh, 1991 Riccardo Cocciante.[54] Allerdings konnte das Festival auch einige Sänger lancieren, die – nach durchwachsenen Ergebnissen beim Festival – unvermutet erfolgreich wurden und nicht mehr nach Sanremo zurückkehrten, etwa Vasco Rossi, Jovanotti und Zucchero.[55]

Die 1990er-JahreBearbeiten

In den 90er-Jahren wurde das Sanremo-Festival in Italien wieder ein gesellschaftlicher Fixpunkt, was sich etwa im geflügelten Wort Perché Sanremo è Sanremo („weil Sanremo Sanremo ist“; offizielles Motto der Ausgaben 1995 und 1996) niederschlug.[56] Im Sanremo-Festival 1990 kehrten nicht nur die (demoskopischen) Jurys zurück, sondern auch das Orchester (also die Livemusik) und für kurze Zeit auch die internationalen Teilnehmer.[57] Zwei Jahre später übernahm Pippo Baudo wieder die Moderation (ab 1994 erstmals auch die künstlerische Leitung), während der Wettbewerb in der Hauptkategorie wieder ein Ausscheideverfahren einführte (ab 1995 dauerte das Festival außerdem endgültig fünf statt nur vier Abende). Dies wirkte sich zum Vorteil für viele Newcomer aus, etwa Laura Pausini (Newcomer-Siegerin 1993 und Drittplatzierte 1994), Biagio Antonacci, Andrea Bocelli und Giorgia (Siegerin 1995).[58] Im Sinne dieser angestrebten Verjüngung des Festivals wurden ab 1995 die Bestplatzierten der Newcomer-Kategorie auch automatisch für die Hauptkategorie zugelassen. Dies erwies sich zwar zunächst nach dem Sieg von Giorgia als gute Wahl, doch in den folgenden Jahren verhalf diese Regelung auch im Anschluss an das Festival wenig erfolgreichen Teilnehmern wie Jalisse (1997) und Annalisa Minetti (1998) zum Sieg. Insbesondere die Ausgabe 1998 war in kommerzieller Hinsicht ein neuerlicher Tiefpunkt des Festivals.[59]

Das neue JahrtausendBearbeiten

Um die Jahrtausendwende versuchte man vonseiten des Festivals, die unabhängige Musikproduktion mehr einzubinden.[60] Doch auch damit ließ sich der stete Rückgang der Zuschauerzahlen nicht aufhalten, der 2004 in der Demütigung endete, dass ein Konkurrenzprogramm (Grande Fratello auf Canale 5) das (von Tony Renis organisierte) Festival zumindest an einem Abend in den Quoten überholen konnte, nicht zuletzt wegen des Boykotts mehrerer Major-Labels und einer musikalischen Gegenveranstaltung in Mantua.[61][62] Doch die Veranstaltung erholte sich in den folgenden Jahren spätestens mit der erfolgreichen Ausgabe 2007 (mit Pippo Baudo) wieder.[63] Trotz des zurückgehenden Publikumsinteresses und den ständigen Polemiken konnte sich das Sanremo-Festival im neuen Jahrtausend immer mehr als Bühne etablieren, auf der aufstrebende Newcomer ihren Weg zum Erfolg finden konnten, darunter Dolcenera (Siegerin von Destinazione Sanremo 2002), Sergio Cammariere (Drittplatzierter Sanremo 2003), Povia (Sieger 2006), Francesco Renga (Sieger 2005), Tricarico (Gewinner des Kritikerpreises 2008), Arisa (Siegerin SanremoLab 2008, Newcomer-Siegerin Sanremo 2009 und Siegerin 2014), Paolo Meneguzzi, Irene Fornaciari oder Sonohra (Newcomer-Sieger 2008).[64]

 
Marco Carta, Amici-Sieger 2008, beim Sanremo-Festival 2009

Als 2009 Marco Carta, der zuvor die Castingshow Amici di Maria De Filippi 2008 gewonnen hatte, das Sanremo-Festival gewann, und sich das Gleiche 2010 mit dem Sieg von Valerio Scanu (Amici-Zweitplatzierter 2009) wiederholte, wurde eine Überschneidung der „neuen Bühnen“ der Castingshows (neben Amici vor allem auch X Factor) mit dem Festival deutlich. Diese Entwicklung sorgte für viel Kritik, nicht zuletzt, weil Amici ein Programm des dem damaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gehörenden Medienkonzerns Mediaset war, dem man vorwarf, nun auch das Sanremo-Festival „gekauft“ zu haben.[65] In den folgenden Jahren traf sich auf der Festivalbühne eine Vielzahl ehemaliger Castingshow-Teilnehmer, darunter Giusy Ferreri (X Factor 2008), Noemi (X Factor 2009), Marco Mengoni (X-Factor-Sieger 2010, Sanremo-Sieger 2013),[66] Emma Marrone (Amici-Siegerin 2010, Sanremo-Siegerin 2012),[67] Annalisa (Amici 2011) oder Francesca Michielin (X-Factor-Siegerin 2012).[68] Beispiele für nicht zuvor durch Castingshows „gefilterte“ Sanremo-Entdeckungen in diesen Jahren sind hingegen Malika Ayane (Sanremo 2009) und Nina Zilli (Sanremo 2010).[69]

Übersicht der VeranstaltungenBearbeiten

# Jahr Moderation Komoderation Organisation / künstlerische Leitung Abende Ort
1 1951 Nunzio Filogamo Giulio Razzi 3 Kasino von Sanremo
2 1952
3 1953
4 1954
5 1955 Armando Pizzo Maria Teresa Ruta
6 1956 Fausto Tommei
7 1957 Nunzio Filogamo Marisa Allasio, Fiorella Mari und Nicoletta Orsomando
8 1958 Gianni Agus Fulvia Colombo Achille Cajafa
9 1959 Enzo Tortora Adriana Serra Edoardo Fosco
10 1960 Paolo Ferrari und Enza Sampò Ezio Radaelli
11 1961 Lilli Lembo Giuliana Calandra / Alberto Lionello 4
12 1962 Renato Tagliani Laura Efrikian und Vicky Ludovisi Gianni Ravera
13 1963 Mike Bongiorno Edy Campagnoli, Maria Giovannini, Rossana Armani und Giuliana Copreni 3
14 1964 Giuliana Lojodice
15 1965 Grazia Maria Spina
16 1966 Paola Penni und Carla Maria Puccini
17 1967 Renata Mauro
18 1968 Pippo Baudo Luisa Rivelli
19 1969 Nuccio Costa Gabriella Farinon Ezio Radaelli
20 1970 Enrico Maria Salerno und Ira von Fürstenberg Gianni Ravera und Ezio Radaelli
21 1971 Carlo Giuffré und Elsa Martinelli
22 1972 Mike Bongiorno Sylva Koscina und Paolo Villaggio Elio Gigante
23 1973 Gabriella Farinon Vittorio Salvetti
24 1974 Corrado Gianni Ravera, Vittorio Salvetti und Elio Gigante
25 1975 Mike Bongiorno Sabina Ciuffini Bruno Pallesi
26 1976 Giancarlo Guardabassi Tiziana Pini, Serena Albano, Maddalena Galliani, Stella Luna, Lorena Rosetta Nardulli und Karla Strano Pavese Vittorio Salvetti
27 1977 Mike Bongiorno Maria Giovanna Elmi Ariston-Theater in Sanremo
28 1978 Maria Giovanna Elmi Stefania Casini, Beppe Grillo und Vittorio Salvetti
29 1979 Mike Bongiorno Anna Maria Rizzoli Gianni Naso
30 1980 Claudio Cecchetto Roberto Benigni und Olimpia Carlisi
31 1981 Eleonora Vallone und Nilla Pizzi Gianni Ravera
32 1982 Patrizia Rossetti
33 1983 Andrea Giordana Isabel Russinova, Anna Pettinelli und Emanuela Falcetti
34 1984 Pippo Baudo Edy Angelillo, Elisabetta Gardini, Iris Peynado, Tiziana Pini, Isabella Rocchietta und Viola Simoncioni
35 1985 Patty Brard
36 1986 Loretta Goggi Anna Pettinelli, Sergio Mancinelli und Mauro Micheloni
37 1987 Pippo Baudo Carlo Massarini Marco Ravera 4
38 1988 Miguel Bosé und Gabriella Carlucci Giorgio Vardelli und Toni Corvino
39 1989 Rosita Celentano, Paola Dominguin, Danny Quinn und Gianmarco Tognazzi Kay Sandwick und Clare Ann Matz Adriano Aragozzini 5
40 1990 Johnny Dorelli und Gabriella Carlucci 4 Nuovo Mercato dei fiori in Sanremo
41 1991 Andrea Occhipinti und Edwige Fenech Ariston-Theater in Sanremo
42 1992 Pippo Baudo Alba Parietti, Brigitte Nielsen und Milly Carlucci
43 1993 Lorella Cuccarini
44 1994 Anna Oxa und Cannelle Pippo Baudo
45 1995 Anna Falchi und Claudia Koll 5
46 1996 Sabrina Ferilli und Valeria Mazza
47 1997 Mike Bongiorno Piero Chiambretti und Valeria Marini Mario Maffucci
48 1998 Raimondo Vianello Eva Herzigová und Veronica Pivetti
49 1999 Fabio Fazio Laetitia Casta und Renato Dulbecco
50 2000 Inés Sastre, Luciano Pavarotti und Teo Teocoli
51 2001 Raffaella Carrà Megan Gale, Massimo Ceccherini, Enrico Papi und Piero Chiambretti
52 2002 Pippo Baudo Manuela Arcuri und Vittoria Belvedere Pippo Baudo
53 2003 Serena Autieri und Claudia Gerini
54 2004 Simona Ventura Paola Cortellesi, Maurizio Crozza und Gene Gnocchi Tony Renis
55 2005 Paolo Bonolis Antonella Clerici und Federica Felini Paolo Bonolis
56 2006 Giorgio Panariello Ilary Blasi und Victoria Cabello Giorgio Panariello
57 2007 Pippo Baudo Michelle Hunziker Pippo Baudo
58 2008 Piero Chiambretti, Bianca Guaccero und Andrea Osvárt
59 2009 Paolo Bonolis Luca Laurenti, Paul Sculfor und Alessia Piovan, Nir Lavi und Eleonora Abbagnato, Thyago Alves und Gabriella Pession, Ivan Olita, David Gandy und Maria De Filippi Paolo Bonolis
60 2010 Antonella Clerici Gianmarco Mazzi
61 2011 Gianni Morandi Belén Rodríguez, Elisabetta Canalis, Luca Bizzarri und Paolo Kessisoglu
62 2012 Rocco Papaleo und Ivana Mrázová
63 2013 Fabio Fazio und Luciana Littizzetto Fabio Fazio
64 2014
65 2015 Carlo Conti Arisa, Emma Marrone und Rocío Muñoz Morales Carlo Conti
66 2016 Gabriel Garko, Virginia Raffaele und Mădălina Diana Ghenea
67 2017 Carlo Conti und Maria De Filippi
68 2018 Claudio Baglioni, Michelle Hunziker und Pierfrancesco Favino Claudio Baglioni
69 2019 Claudio Baglioni, Claudio Bisio und Virginia Raffaele
70 2020 Amadeus Amadeus

SiegerBearbeiten

Die meisten Siege, jeweils vier, errangen Claudio Villa und Domenico Modugno; die Sängerin mit den meisten Siegen ist Iva Zanicchi (drei). Die Titelverteidigung gelang bislang nur Nilla Pizzi (1952) sowie Domenico Modugno und Johnny Dorelli (1959).

Jahr Hauptkategorie Newcomer-Kategorie (ab 1984)
Interpret(en) Lied Interpret(en) Lied
1951 Nilla Pizzi Grazie dei fiori
1952 Vola colomba
1953 Carla Boni /
Flo Sandon’s
Viale d’autunno
1954 Giorgio Consolini /
Gino Latilla
Tutte le mamme
1955 Claudio Villa /
Tullio Pane
Buongiorno tristezza
1956 Franca Raimondi Aprite le finestre
1957 Claudio Villa /
Nunzio Gallo
Corde della mia chitarra
1958 Domenico Modugno /
Johnny Dorelli
Nel blu dipinto di blu
1959 Piove (ciao ciao bambina)
1960 Tony Dallara /
Renato Rascel
Romantica
1961 Betty Curtis /
Luciano Tajoli
Al di là
1962 Domenico Modugno /
Claudio Villa
Addio… addio
1963 Tony Renis /
Emilio Pericoli
Uno per tutte
1964 Gigliola Cinquetti /
Patricia Carli
Non ho l’età (per amarti)
1965 Bobby Solo /
The New Christy Minstrels
Se piangi se ridi
1966 Domenico Modugno /
Gigliola Cinquetti
Dio come ti amo
1967 Claudio Villa /
Iva Zanicchi
Non pensare a me
1968 Sergio Endrigo /
Roberto Carlos Braga
Canzone per te
1969 Bobby Solo /
Iva Zanicchi
Zingara
1970 Adriano Celentano /
Claudia Mori
Chi non lavora non fa l’amore
1971 Nada /
Nicola Di Bari
Il cuore è uno zingaro
1972 Nicola Di Bari I giorni dell’arcobaleno
1973 Peppino di Capri Un grande amore e niente più
1974 Iva Zanicchi Ciao cara come stai?
1975 Gilda Ragazza del sud
1976 Peppino di Capri Non lo faccio più
1977 Homo Sapiens Bella da morire
1978 Matia Bazar …e dirsi ciao
1979 Mino Vergnaghi Amare
1980 Toto Cutugno Solo noi
1981 Alice Per Elisa
1982 Riccardo Fogli Storie di tutti i giorni
1983 Tiziana Rivale Sarà quel che sarà
1984 Al Bano & Romina Power Ci sarà Eros Ramazzotti Terra promessa
1985 Ricchi e Poveri Se m’innamoro Cinzia Corrado Niente di più
1986 Eros Ramazzotti Adesso tu Lena Biolcati Grande grande amore
1987 Gianni Morandi, Enrico Ruggeri und Umberto Tozzi Si può dare di più Michele Zarrillo La notte dei pensieri
1988 Massimo Ranieri Perdere l’amore Future Canta con noi
1989 Anna Oxa und Fausto Leali Ti lascerò Mietta Canzoni
1990 Pooh Uomini soli Marco Masini Disperato
1991 Riccardo Cocciante Se stiamo insieme Paolo Vallesi Le persone inutili
1992 Luca Barbarossa Portami a ballare Aleandro Baldi und Francesca Alotta Non amarmi
1993 Enrico Ruggeri Mistero Laura Pausini La solitudine
1994 Aleandro Baldi Passerà Andrea Bocelli Il mare calmo della sera
1995 Giorgia Come saprei Neri per Caso Le ragazze
1996 Ron und Tosca Vorrei incontrarti fra cent’anni Syria Non ci sto
1997 Jalisse Fiumi di parole Paola & Chiara Amici come prima
1998 Annalisa Minetti Senza te o con te Annalisa Minetti Senza te o con te
1999 Anna Oxa Senza pietà Alex Britti Oggi sono io
2000 Piccola Orchestra Avion Travel Sentimento Jenny B Semplice sai
2001 Elisa Luce (tramonti a nord est) Gazosa Stai con me (Forever)
2002 Matia Bazar Messaggio d’amore Anna Tatangelo Doppiamente fragili
2003 Alexia Per dire di no Dolcenera Siamo tutti là fuori
2004 Marco Masini L’uomo volante
2005 Francesco Renga Angelo Laura Bono Non credo nei miracoli
2006 Povia Vorrei avere il becco Riccardo Maffoni Sole negli occhi
2007 Simone Cristicchi Ti regalerò una rosa Fabrizio Moro Pensa
2008 Giò Di Tonno und Lola Ponce Colpo di fulmine Sonohra L’amore
2009 Marco Carta La forza mia Arisa Sincerità
2010 Valerio Scanu Per tutte le volte che… Tony Maiello Il linguaggio della resa
2011 Roberto Vecchioni Chiamami ancora amore Raphael Gualazzi Follia d’amore
2012 Emma Marrone Non è l’inferno Alessandro Casillo È vero (che ci sei)
2013 Marco Mengoni L’essenziale Antonio Maggio Mi servirebbe sapere
2014 Arisa Controvento Rocco Hunt Nu juorno buono
2015 Il Volo Grande amore Giovanni Caccamo Ritornerò da te
2016 Stadio Un giorno mi dirai Francesco Gabbani Amen
2017 Francesco Gabbani Occidentali’s Karma Lele Ora mai
2018 Ermal Meta und Fabrizio Moro Non mi avete fatto niente Ultimo Il ballo delle incertezze
2019 Mahmood Soldi (Einar) (Centomila volte)A
(Mahmood) (Gioventù bruciata)A
A Die Newcomer-Sieger wurden bereits im Wettbewerb Sanremo Giovani 2018 ermittelt und gingen mit neuen Liedern in der Hauptkategorie des Festivals ins Rennen.

BedeutungBearbeiten

International erfolgreiche TeilnehmerBearbeiten

Heutzutage hat das Sanremo-Festival nur noch eine nationale Bedeutung in Italien. Früher – am deutlichsten in den 1950er- und 1960er-Jahren – gingen aus dem Festival zahlreiche Welthits hervor, deren Interpreten zu internationalen Stars wurden. Beispiele:

Teilnahme internationaler Stars in den 1960er JahrenBearbeiten

Es nahmen zahlreiche ausländische Stars am Wettbewerb teil:

  • Frankie Laine – 1964 mit Una lacrima sul viso, im Finale (Teampartner von Bobby Solo)
  • Peter Kraus – 1964 mit Piccolo piccolo nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartner von Emilio Pericoli)
  • Peggy March – 1964 mit Passo su passo nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartner von Claudio Villa)
  • Gene Pitney – 1964 mit Quando vedrai la mia ragazza, im Finale (Temapartner von Little Tony), und E se domani, nicht für Finale qualifiziert (Teampartner von Fausto Cigliano); 1965 mit Amici miei, im Finale (Teampartner von Nicola di Bari); 1966 mit Nessuno mi può giudicare, Platz 2 im Finale (Teampartner von Caterina Caselli) und 1967 mit La rivoluzione, Platz 14 im Finale (Teampartner von Gianni Pettinati) sowie mit Guardati alle spalle, nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartner von Nicola Di Bari)
  • Connie Francis – 1965 mit Ho bisogno di vederti, Platz 5 im Finale (Teampartnerin von Gigliola Cinquetti) und 1967 mit Canta ragazzina, nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartnerin von Bobby Solo)
  • Petula Clark – 1965 mit Invece no, Platz 6 im Finale (Teampartnerin von Betty Curtis)
  • Udo Jürgens – 1965 mit Abracciami forte, Platz 2 im Finale (Teampartner von Ornella Vanoni) und 1968 mit Per vivere, nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartner von Iva Zanicchi)
  • Dusty Springfield – 1965 mit Tu che ne sai, nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartnerin von Fabrizio Ferretti) und mit Di fronte all’amore, ebenfalls nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartnerin von Gianni Mascolo)
  • Françoise Hardy – 1966 mit Parlami di te, Platz 14 im Finale (Teampartnerin von Edoardo Vianello)
  • Dalida – 1967 mit Ciao, amore ciao, nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartnerin von Luigi Tenco)
  • Cher – 1967 mit Ma piano (per non svegliarti), nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartnerin von Nico Fidenco)
  • Dionne Warwick – 1967 mit Dedicato all’amore, nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartnerin von Peppino di Capri) und 1968 mit La voce del silenzio, Platz 14 im Finale (Teampartnerin von Tony Del Monaco). Warwicks Teilnahme war bereits mit den Titeln, die später von Dusty Springfield gesungen wurden, für 1965 vorgesehen, doch sagte Warwick ihre Teilnahme kurzfristig wieder ab.
  • Louis Armstrong – 1968 mit Mi va di cantare, Platz 13 im Finale (Teampartner von Lara Saint Paul)
  • Paul Anka – 1968 mit La farfalla impazzita, geschrieben von Mogol und Lucio Battisti nur Vorrunde, nicht für das Finale qualifiziert (Teampartner von Johnny Dorelli)
  • France Gall – 1969 mit La pioggia, Platz 6 im Finale (Teampartnerin von Gigliola Cinquetti)

Vorentscheidung zum Eurovision Song ContestBearbeiten

Von 1956 bis 1966 diente das Festival ebenfalls zur Bestimmung des italienischen Beitrags beim Eurovision Song Contest. Von 1967 bis 1997 spielte das Festival lediglich 1972 und 1997 eine Rolle bei der Bestimmung des italienischen Beitrags. Nachdem Italien ab 1997 gar nicht mehr teilgenommen hatte, erfolgte 2011 die Rückkehr zum europäischen Wettbewerb,[70] wobei das Sanremo-Festival wieder eine wichtige Rolle in der Auswahl des italienischen Kandidaten für den ESC erhielt. 2011 bis 2013 wählte die Rai intern den Kandidaten aus dem Teilnehmerfeld des Sanremo-Festivals aus. Ab 2015 wurde festgelegt, dass der Sieger des Festivals automatisch das Recht erhält, am europäischen Wettbewerb teilzunehmen.[71] Lediglich 2016 lehnten die Sanremo-Sieger Stadio eine Teilnahme ab, sodass die Zweitplatzierte Francesca Michielin mit ihrem Lied No Degree of Separation nachrückte.[72][73]

LiteraturBearbeiten

  • Eddy Anselmi: Festival di Sanremo. Almanacco illustrato della Canzone Italiana. Panini, Modena 2009, ISBN 978-88-6346-229-6.
  • Adriano Aragozzini: Enciclopedia del Festival di Sanremo. L’Italia della musica e del costume. Rai Eri, Rom 2013, ISBN 978-88-397-1601-9.
  • Gianni Borgna: L’Italia di Sanremo. Arnoldo Mondadori Editore, 1998, ISBN 88-04-43638-7.
  • Leonardo Campus: Non solo canzonette. L’Italia della Ricostruzione e del miracolo attraverso il Festival di Sanremo. Le Monnier, 2015, ISBN 978-88-00-74475-1.
  • Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Parole e suoni raccontano la nazione. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1.
  • Gigi Vesigna: Sanremo è sempre Sanremo. I 50 anni del festival più famoso del mondo. Sperling & Kupfer, Mailand 2000, ISBN 978-88-86845-75-5.
  • Gigi Vesigna: Vox populi. Voci di sessant’anni della nostra vita. Excelsior 1881, Rom 2010, ISBN 978-88-6158-140-1.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sanremo-Festival – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

BelegeBearbeiten

  1. a b Franco Fabbri: Foreword. War without Tears: European Broadcasting and Competition. In: Dafni Tragaki (Hrsg.): Empire of Song: Europe and Nation in the Eurovision Song Contest. Scarecrow Press, Lanham (Md.) u. a. 2013, ISBN 978-0-8108-8699-5, S. x.
  2. Festival di Sanremo 1951. In: Sorrisi.com. 27. Januar 2015, abgerufen am 2. August 2019 (italienisch).
  3. Irving Wolther: „Kampf der Kulturen“: der „Eurovision Song Contest“ als Mittel national-kultureller Repräsentation. Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, ISBN 978-3-8260-3357-5, Das Festival della Canzone Italiana, S. 32–36.
  4. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 34–35, 37.
  5. a b Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 38.
  6. Gianni Borgna: Storia della canzone italiana. Laterza, Bari/Rom 1992, ISBN 88-04-35899-8, S. 209–211, 432.
  7. Felice Liperi: Storia della canzone italiana. 2. Auflage. Rai Eri, Rom 2011, ISBN 978-88-397-1505-0, S. 163, 166.
  8. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 41.
  9. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 43–44.
  10. a b Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 53.
  11. Lugano 1956. In: ESC.tv. EBU, abgerufen am 23. Juli 2019 (englisch).
  12. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 44–50.
  13. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 46.
  14. Leonardo Colombati: La canzone italiana, 1861-2011. Mondadori, Mailand 2011, ISBN 978-88-04-61013-7, S. 537.
  15. Gianni Borgna: Storia della canzone italiana. Laterza, Bari/Rom 1992, ISBN 88-04-35899-8, S. 215.
  16. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 50.
  17. Gianni Borgna: Storia della canzone italiana. Laterza, Bari/Rom 1992, ISBN 88-04-35899-8, S. 225–228.
  18. Felice Liperi: Storia della canzone italiana. 2. Auflage. Rai Eri, Rom 2011, ISBN 978-88-397-1505-0, S. 183–185.
  19. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 79.
  20. Ilaria Serra: Teaching Italy Through Its Music. The Meaning of Music in Italian Cultural History. In: Italica. Band 88, Nr. 1, 1. April 2011, ISSN 0021-3020, S. 108.
  21. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 67.
  22. a b Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 137.
  23. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 120–121.
  24. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 69–75.
  25. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 122–123.
  26. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 77–80.
  27. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 77.
  28. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 121.
  29. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 123.
  30. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 83–93.
  31. Gianni Borgna: Storia della canzone italiana. Laterza, Bari/Rom 1992, ISBN 88-04-35899-8, S. 330–331.
  32. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 145–147.
  33. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 153, 157–158.
  34. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 168.
  35. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 84.
  36. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 161.
  37. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 166.
  38. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 98, 100, 136.
  39. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 170.
  40. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 105.
  41. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 178–180.
  42. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 186.
  43. Gianni Borgna: La grande evasione. Savelli Editori, Perugia 1980, S. 102–103.
  44. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 188.
  45. Festival di Sanremo 1979. In: Sorrisi.com. 27. Januar 2015, abgerufen am 27. Juli 2019 (italienisch).
  46. Festival di Sanremo 1972. In: Sorrisi.com. 27. Januar 2015, abgerufen am 27. Juli 2019 (italienisch).
  47. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 207, 314.
  48. Sanremo sfratta il Festival 1977. In: Stampa Sera. 20. November 1976, S. 2 (archiviolastampa.it [abgerufen am 27. Juli 2019]).
  49. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 207, 217, 314.
  50. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 252.
  51. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 217–220, 311.
  52. Antonio Mustara: Festival di Sanremo 1987. In: Sorrisi.com. 27. Januar 2015, abgerufen am 28. Juli 2019 (italienisch).
  53. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 220–221.
  54. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 224–226, 234.
  55. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 223, 230–233.
  56. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 235–236.
  57. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 245.
  58. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 248–250.
  59. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 272–274.
  60. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 276–277.
  61. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 279–281.
  62. Sanremo, crollano gli ascolti. Grande Fratello batte il Festival. In: Repubblica.it. 5. März 2004, abgerufen am 2. August 2019.
  63. Serena Facci / Paolo Soddu: Il festival di Sanremo. Carocci Editore, Rom 2011, ISBN 978-88-430-5272-1, S. 284.
  64. Felice Liperi: Storia della canzone italiana. 2. Auflage. Rai Eri, Rom 2011, ISBN 978-88-397-1505-0, S. 581, 585–590, 634, 636.
  65. Goffredo Plastino: The Big Match: Literature, Cinema, and the Sanremo Festival Deception. In: Dafni Tragaki (Hrsg.): Empire of Song: Europe and Nation in the Eurovision Song Contest. Scarecrow Press, Lanham (Md.) u. a. 2013, ISBN 978-0-8108-8699-5, S. 109–110, 130–131.
  66. Felice Liperi: Storia della canzone italiana. 2. Auflage. Rai Eri, Rom 2011, ISBN 978-88-397-1505-0, S. 634, 636.
  67. Alessandra Vitali: Torna Celentano, vince Emma. Il podio è rosa, con Arisa e Noemi. In: Repubblica.it. 18. Februar 2012, abgerufen am 15. März 2018 (italienisch).
  68. Sanremo, trionfano gli Stadio: “Lo stesso brano scartato nel 2015”. Conti condurrà anche nel 2017. In: LaStampa.it. 14. Februar 2016, abgerufen am 15. März 2018 (italienisch).
  69. Felice Liperi: Storia della canzone italiana. 2. Auflage. Rai Eri, Rom 2011, ISBN 978-88-397-1505-0, S. 637–638.
  70. Italy applied for 2011 Eurovision Song Contest! In: Eurovision.tv. EBU, 2. Dezember 2010, abgerufen am 2. August 2019 (englisch).
  71. Alex Pigliavento: Eurovision 2015: per l’Italia andrà il vincitore di Sanremo! In: Eurofestivalnews.com. 29. September 2014, abgerufen am 2. August 2019.
  72. San Remo Festival 1951–2006
  73. Sanremo 2016, 5 cose da sapere sugli Stadio - Panorama. Abgerufen am 21. November 2018 (italienisch).