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Der SSC Karlsruhe e. V. ist ein 1967 gegründeter Sportverein aus Karlsruhe mit 7602 Mitgliedern (Stand: Juli 2019), der mit 27 Abteilungen im Jugend-, Breiten- und Spitzensport aktiv ist. Die Volleyball-Männermannschaft spielt in der 2. Bundesliga Süd und die Freestyle-Frisbee-Abteilung errang zahlreiche internationale Titel.

SSC Karlsruhe
Vereinslogo
Name Sport- und SchwimmClub Karlsruhe e. V.
Vereinsfarben Rot-Gelb
Gegründet 30. Juni 1967
Gründungsort Karlsruhe
Vereinssitz Am Sportpark 5
76131 Karlsruhe
Mitglieder 7602 (Juli 2019)[1]
Abteilungen 27
Vorsitzender Gert Rudolph
Homepage SSC – Die Sportidee

Der Verein ist Gründungsmitglied der Inlinehockey- und Roller Derby-Bundesliga und zählt im Wasserspringen und Freestyle Frisbee zu den Pionieren in ihrer Sportart. Er betreibt sportliche Gemeinschaften in der Leichtathletik, im Turnen, im Schwimmen und im Volleyball. Sportbezogene Kinder- und Jugendarbeit erfolgen in der Sportkita Wirbelwind, in einer Kindersportschule und in Kooperation mit dem Otto-Hahn-Gymnasium.

Der SSC richtete bedeutsame Veranstaltungen im Basketball wie Europameisterschaften der Herren 1985 und 1993 und bei den Damen Weltmeisterschaften 1998 aus sowie Junioren-Europameisterschaften im Kunstturnen 1986, die 100. Deutschen Schwimmmeisterschaften 1988, die Baden Open 2008 und 2009 im Tennis sowie die Weltmeisterschaften im Freestyle Frisbee 2015.

Die Sportstätten mit Fächerbad, Begegnungszentrum, Fitness- und Gesundheitszentrum, Sport21, Tennisanlagen sowie Beach-Feldern liegen auf 60.000 m² im „Traugott-Bender-Sportpark“.

Ortho-Luftbild des Traugott-Bender-Sportparks in Karlsruhe (2017)

Geschichte des VereinsBearbeiten

Anlage der Karlsruher Waldstadt und VereinsgründungBearbeiten

Am 10. September 1957 wurde mit dem ersten Spatenstich für die Karlsruher Waldstadt der dringend benötigte Wohnraum für junge Familien geschaffen.[2] Die Familien Kaufmann, Bender, Stadler und Stark sahen die verbindende Wirkung, Sport zu treiben, und warben so erfolgreich für ihre Sportidee, dass bereits ein Vierteljahr nach Vereinsgründung vom 30. Juni 1967 über 600 Mitglieder gewonnen werden konnten.[3] In der ersten Vereinssatzung findet sich neben der besonderen Gewichtung des Schwimmens im Vereinsnamen auch die Errichtung einer geeigneten Sportstätte:

„Förderung aller Sportarten, insbesondere des Schwimmens und eines Schwimmzentrums im Bereich der Karlsruher Stadtteile Waldstadt, Rintheim und Hagsfeld.“

SSC Waldstadt[4]

Fusionen, Gemeinschaften und KooperationenBearbeiten

1974 begannen Fusionsverhandlungen mit dem Karlsruher Schwimmclub Neptun (KSN) 1899 parallel zur Entwicklung des Fächerbades. Im Zuge dieser Gespräche wurde der Vereinszweck dahingehend geändert, „erforderliche Sportstätten zu errichten und zu unterhalten.“ Die Fusion wurde durch Beschluss am 25. Januar 1979 vollzogen.[5] In den leistungssportorientierten, olympischen Disziplinen Leichtathletik (LG Karlsruhe, 1983[6]), Turnen (KunstturnRegion Karlsruhe, 1992[7]), Schwimmen (Schwimmgemeinschaft Region Karlsruhe, 2012[8]) und Volleyball (Volleyball Region Karlsruhe 2019, 2019[9]) wurden regionale Sportgemeinschaften geschlossen. Dadurch ging allerdings häufig auch der Bezug des Einzelsportlers zum auszubildenden Stammverein verloren. Der Verein ist Mitglied des Freiburger Kreis',[10][11] einer Art Selbsthilfe-Arbeitsgemeinschaft der größten deutschen Sportvereine.[12] Im Rahmen des Angebots „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbunds betreut der SSC Fußball- und Gorodki-Angebote. In Kooperation mit dem Schul- und Sportamt Karlsruhe werden Tanzangebote für Mädchen umgesetzt.[13] Seit 1997 gibt es eine zertifizierte Kindersportschule[14], in der hauptamtliche Sportfachkräfte mit pädagogisch ganzheitlichem Konzept unterrichten.[15] Alle Bundeskaderathleten besuchen das Otto-Hahn-Gymnasium, wo es individuelle Lernpläne gibt.[16]

 
Jana Berezko-Marggrander, mehrfache Deutsche Meisterin, WM- und Olympiateilnehmerin in der Rhythmischen Sportgymnastik, begann im September 2017 eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau beim SSC Karlsruhe.[17]

Mitglieder- und MitarbeiterzahlenBearbeiten

Aktuell ist der Verein mit über 7000 Mitgliedern der viertgrößte badische Sportverein.[1] Er beschäftigt 18 hauptamtliche Mitarbeiter, 250 Trainer, Übungsleiter und Sporttherapeuten und bildet zum Sport- und Fitnesskauffrau-/mann (IHK) aus.

AbteilungenBearbeiten

Der SSC ist ein Breitensportverein. Die einzelnen Abteilungen werden im Folgenden vorgestellt. Darüber hinaus bietet der Verein mit zehn Partnern Kooperationen wie z. B. im Reiten, Klettern und Tanzen an. Im Sportprogramm 2019 findet man Angebote für alle Altersgruppen („Mama fit – Baby mit“).

Badminton
Basketball
Cricket
Freestyle Frisbee
Fußball
Handball

Inlinehockey
Jazz Dance
Judo
Kegeln
Leichtathletik
Roller Derby

Rhythmische Sportgymnastik
Schwimmen
Ski
Taekwondo
Tauchen
Tennis

Tischtennis
Trampolin
Triathlon
Tricking
Turnen
Unterwasser-Rugby

Volleyball
Wasserspringen

Allround-SportBearbeiten

Die breitensportorientierte Abteilung betreibt Funktionsgymnastik und Ballspiele für Senioren.

BadmintonBearbeiten

Die Abteilung schloss sich 2003 dem Baden-Württembergischen Badminton-Verband an und nahm 2010 den Spielbetrieb auf. In der Saison 2018/19 belegte die 1. Mannschaft in der Nordbaden Bezirksliga – Mittlerer Oberrhein den dritten Platz.[18]

BasketballBearbeiten

SSC Karlsruhe
Gegründet 1968
Halle Otto-Hahn-Gymnasium
Homepage SSC Basketball
Abteilungsleiter: Thorsten Kustos
Sportliche Leitung Ivan Vojtko
Trainer Dustin Freund
Liga Oberliga
Farben Rot

1969 nahm die Basketballabteilung den Spielbetrieb auf. 1973 wurden die männlichen Junioren Baden-Württembergischer Vizemeister, 1975 Südwest-Deutscher Vizemeister und spielten um die deutsche Meisterschaft. Als Herren stiegen sie 1983 in die Regionalliga auf.[19]

Der beim SSC ausgebildete und für den USC Heidelberg spielende Uwe Sauer startete 1984 bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles unter anderem gegen Michael Jordan. Weitere Bundesliga-Spieler waren Carsten Heinichen, Georg Vengert, Florian Moysich, Edwin Ofori-Attah, Michael Baumer und Tom Alte, die zu Beginn oder zum Ende ihrer Karriere für den SSC aufliefen.

Die Damen-Mannschaft wurde von Trainer Reinhard Stark 1992 in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga geführt. Co-Trainer war der spätere Damen-Bundestrainer Olaf Stolz. Allerdings war der unmittelbare Abstieg nicht zu vermeiden. Drei Jahre später spielte die Mannschaft in der 2. Basketball-Bundesliga, musste dann aber zurückgezogen werden. 1998/99 und ein Jahr später spielte die erste Herren-Mannschaft in der Aufstiegsrunde zur 2. Basketball-Bundesliga.

Seit 2014 existiert die Basketballakademie, deren Ziel es ist, Talente gezielt zu fördern. Alexander Richardson zählte bei den Junioren-Europameisterschaften 2019 in allen Spielen zu den Starting Five.[20]

In der Saison 2019/20 spielen sowohl die 1. Damen- als auch die 1. Herrenmannschaft in der Oberliga Baden.

CricketBearbeiten

Die Abteilung verfügt über eine eigene Cricket-Anlage und richtete dort die Deutsche Meisterschaft 2018 gemeinsam mit den Karlsruhe Cougars aus. Die Cricket Lions, eine Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie, standen 2013,[21] 2017[22] und 2018[23] im Finale des Deutschen Vereinspokals. Sayeed Hakim Karimi wurde 2016 vom Deutschen Cricket Bund zum Jugend-Spieler der Saison gewählt.[24]

Freestyle FrisbeeBearbeiten

 
Logo der Freestyle-Frisbee-Abteilung des SSC Karlsruhe
 
Die späteren Weltmeister Lamred, Leist und Hess (von links) im Coop bei den Weltmeisterschaften 2015 im Traugott-Bender-Sportpark

Die Abteilung umfasst ca. 20 Mitglieder, die zahlreiche internationale Titel erringen konnten und eine treibende Kraft für den Sport darstellen. Florian Hess ist Freestyle-Frisbee-Abteilungsleiter beim Deutschen Frisbee-Sport-Verband und Christian Lamred ist im DFV-Lehrteam aktiv.[25] Alexander Leist und Florian Hess zählen aktuell (Juni 2019) zu den besten Drei der Weltrangliste.[26]

Internationale TitelBearbeiten

Jahr Ereignis Kategorie Spieler
2006 Europameisterschaft Coop Florian Hess, Christian Lamred, Antonio Cusma Piccione
2010 Europameisterschaft Mixed Christian Lamred, Judith Hess
2010 Europameisterschaft Women Judith Hess, Nadine Klos
2011 Europameisterschaft Mixed Florian Hess, Judith Hess
2013 Europameisterschaft Pairs Florian Hess, Marco Prati
2014 Europameisterschaft Coop Florian Hess, Alexander Leist, Christian Lamred
2014 Europameisterschaft Women Judith Hess, Ilka Simon
2015 Europameisterschaft Pairs Florian Hess, Alexander Leist
2016 Europameisterschaft Coop Florian Hess, Alexander Leist, Fabio Sanna
2016 Weltmeisterschaft Pairs Christian Lamred, Tom Leitner
2016 Weltmeisterschaft Coop Florian Hess, Alexander Leist, Christian Lamred
2017 Weltmeisterschaft Coop Florian Hess, Alexander Leist, Christian Lamred
Stand: 8. Juli 2019[27][28][29]

2007 wurden Deutsche, 2011 Europa-, 2015 Welt-[30] und 2017 wiederholt Deutsche Meisterschaften ausgerichtet. Die Weltmeisterschaften fanden im Rahmen des 300-jährigen Karlsruher Stadtgeburtstags[31] vom 25. bis 28. Juni 2015 im Traugott-Bender-Sportpark mit 144 Spielerinnen und Spielern aus 14 Ländern und mehr als 8.000 Besuchern statt.[32]

FußballBearbeiten

Die breitensportorientierte Abteilung betreibt seit 1977 eine Kooperation mit dem KSV (Karlsruher Sportverein Rintheim Waldstadt) in der Jugend-Ausbildung.

GerätturnenBearbeiten

 
Lorenz Steckel beim Grätschwinkelstütz am Barren bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2017 in Berlin

1967 startete eine Gruppe mit Monica Kaufmann das Kinderturnen an zwei Säulen in einem Klassenzimmer und bildete damit die Keimzelle aller folgenden Aktivitäten. Anfang der 1980er-Jahre war der SSC der einzige Verein in Karlsruhe, der Wettkampfmannschaften sowohl im Jungen- wie im Mädchenturnen aufstellen konnte. 1986 fanden die Junioren-Europameisterschaften im Kunstturnen in Karlsruhe statt.[33] Das Brüderpaar Carl und Lorenz Steckel zählt 2019 zum Nachwuchskader des Deutschen Turnerbunds.[34]

HandballBearbeiten

Die Abteilung konnte mit dem Aufstieg 1986 in die Oberliga nur kurzfristig neben dem dominanten TSV Rintheim Erfolge feiern.[35] Im Juni 1995 beschlossen die Abteilungsleiter des SSC und des Polizeisportvereins Karlsruhe den Zusammenschluss zur Handballspielgemeinschaft PSV/SSC Karlsruhe.[36] Im Juli 2017 löste sich die Spielgemeinschaft auf und geht seitdem als SSC Karlsruhe an den Start.

In der Saison 2019/20 spielen die 1. Damen-Mannschaft[37] und die 1. Herren-Mannschaft[38] in der Bezirksliga.

InlinehockeyBearbeiten

 
Logo des Inlinehockey-Teams White Stags

Die Abteilung entstand aus einer 1995 gegründeten Freizeit-Mannschaft, die 1996 vom SSC aufgenommen wurde. Die Mannschaft war Gründungsmitglied der Bundesliga[39] und firmierte dort als White Stags[40].Im Jahr 2000 wurde das Herrenteam Süddeutscher Meister und 2005 konnten die Junioren Deutscher Vizemeister werden. Ab 2003[41] startete sie in der Regionalliga Südwest der Männer und erreichte 2013 den dritten Tabellenplatz.[42]

David Manherz wurde 2009 als dritter Torwart für die Junioren-Nationalmannschaft nominiert.[43]

JazztanzBearbeiten

Die breitensportorientierte Abteilung ist eng mit dem Engagement der beiden Abteilungsleiterinnen Marianne Baer und Inge Malischewsky verbunden, die vom Badischen Sportbund 1984 bzw. 2006 mit Ehrennadeln ausgezeichnet wurden.[44] Die Vorführgruppen Millepede und seit 2007 2GENERATION[45] haben im Laufe der Jahre ihren Tanzstil aus dem klassischen Jazz in Richtung FunkyJazz, Hip-Hop und Contemporary verändert.

JudoBearbeiten

 
Dojo im Begegnungszentrum des SSC

1975 wurde die Integration der Judogruppe Europäische Schule in den SSC mit der Einrichtung eines Dojo verknüpft, das 1980 realisiert wurde.

G-Judoka René Breidohr gewann 2016 bei den Special Olympics National Games den Titel in seiner Gewichtsklasse,[46] wurde 2017 Fünfter bei den Weltmeisterschaften in Köln[47] und errang 2019 als erster G-Judoka in Baden-Württemberg den Meistergrad.[48]

KegelnBearbeiten

Die Abteilung verfügt seit 1990 über eine 4-Bahnenanlage und startet in der Kreisliga.[49] Abteilungsleiter Raimund Riffel wurde 2003 Deutscher Vize- und 2004 Deutscher Meister der Senioren B.[50]

LeichtathletikBearbeiten

Noch vor der offiziellen Gründung der Abteilung im Jahre 1969 organisierte Carl Kaufmann erste Leichtathletik-Sportfeste auf dem Universitätsgelände und Volksläufe im Hardtwald, die breitensportlich relevant auch zur Sportabzeichen-Abnahme dienten. 1978 bzw. 1983 konnten durch die im Wildparkstadion verlegte Tartanbahn und den Bau der Europahalle wettkampftaugliche Trainingsbedingungen geschaffen werden. Allerdings wurden 1998 Mannheim und Freiburg als Olympiastützpunkte vorgezogen.[51]

Thomas Lauinger war fast 20 Jahre prägender Athlet der Abteilung mit dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im Weitsprung 1992,[52] Vizemeisterschaften bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 1995 über 100 m und 1998 über 200 m sowie am 1. August 2009 mit der M30-Herren-4x100-m-Staffel, die deutschen Senioren-Rekord mit 41,72 lief.[53] Der ehemalige SSC-Sprinter Christian Schacht (Bestzeit 10,40) wurde mit LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg 1999 und 2001 Deutscher 4 x 100-m-Meister und errang im 100-Meter-Lauf den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2000. Bei der WM in Sevilla 1999 verfehlte er mit der DLV–Sprintstaffel den Endlauf um acht Hundertstelsekunden. Larissa Kaufmann[54][55], die Tochter des Vereinsgründers Carl Kaufmann, war im Sommer 2012 in der Weltrangliste unter den besten 40 über 200 m platziert[56] und errang mit den 4x400-m-Staffeln bei den Deutschen Meisterschaften 2006 bis 2013 Spitzenplätze.

Rhythmische SportgymnastikBearbeiten

Die Abteilung richtete am 22. März 2015 den Baden Cup im „Sport 21“ aus.[57] Am 10. Juni 2016 wurde die Abteilung von einer Jury des Badischen Sportbunds Nord mit einem Anerkennungspreis für ihre exzellente Nachwuchsförderung im Leistungssport geehrt.[58] Sie organisierte die Badischen Meisterschaften vom 16. bis 17. März 2019.[59]

Roller DerbyBearbeiten

 
Logo der RocKArollers
 
Die rocKArollers im Wettkampf

Im Januar 2012 bot der SSC Karlsruhe den rocKArollers, dem Team der Kontaktsportart Roller Derby ein Dach über dem Kopf. Seit 2015 ist die Abteilung Mitglied der Women’s Flat Track Derby Association (WFTDA).[60] Die Abteilung ist Gründungsmitglied der Bundesliga[61] und schloss die Saison 2018 in der 2. Bundesliga mit einem 5. Platz ab.[62] Seit Anfang 2019 baut Roller Derby Karlsruhe ein Männerteam und eine Junioren-Mannschaft auf. Ulrike Frischholz, aka „Effi Biest“, ist seit 2016 im Kader der deutschen Nationalmannschaft[63] und erreichte mit dem Team Platz 13 bei der WM 2018 in Manchester. Florian Frischholz, aka „Track Gyver“, ist seit 2017 im Kader der deutschen Männernationalmannschaft[64] und erreichte mit dem Team Platz 15 bei der WM 2018 in Barcelona.

SchwimmenBearbeiten

SSC WaldstadtBearbeiten

In den Anfangsjahren mussten die Schwimmer in das überbelegte Neureuter Bad zum Training. Auch die Alternative Tullabad konnte erst nach mehreren Gesprächen mit dem Bäderamt der Stadt realisiert werden. Nach der Eröffnung des Hallenbades in Blankenloch im Jahr 1973 trainierten und starteten die SSC-Schwimmer gemeinsam mit dem SSV Blankenloch.[65]

SSC KarlsruheBearbeiten

Mit der Gründung der Schwimmgemeinschaft Region Karlsruhe (SGRK) wurde die Grundlage für den Leistungssport Schwimmen in Karlsruhe gelegt.

1983 und 1984 fanden Ländervergleichskämpfe statt.[66] Das herausragende organisatorische Ereignis waren vom 19. bis 24. Juli 1988 die 100. Deutschen Schwimmmeisterschaften im Fächerbad, die der alleinige Qualifikationswettkampf für die Olympischen Sommerspiele in Seoul waren. Eine zehn Meter hohe Zuschauertribüne wurde über dem Springerbecken dafür zusätzlich aufgebaut. Ein Europarekord und mehrere Deutsche Rekorde wurden geschwommen. Das lokale Interesse galt Gabi Reha, die sich bei ihrem Heimspiel mit dem Deutschen Meistertitel über 200-m-Schmetterling die Olympia-Teilnahme sichern konnte.[67]

 
ISTKA im Fächerbad

Im Fächerbad finden regelmäßig die Internationalen Schwimmsport-Tage Karlsruhe (ISTKA) statt.[68] Von der Abteilung wurden und werden das Schwimmen für den guten Zweck,[69] die Deutsche Meisterschaft der Masters „kurze Strecke“ 2019[70][71] sowie die Deutschen Meisterschaften der Masters im Schwimmen und Synchronschwimmen vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 organisiert.

Zu den erfolgreichsten Schwimmerinnen und Schwimmern zählen Olympia-Teilnehmerin Gabi Reha und Giulia Goerigk.

SynchronschwimmenBearbeiten

Die Abteilung führte die Deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen 1996 und 2017 durch.

Pia Sarnes nahm an den Junioren-Europameisterschaften 2018 teil.[72]

WasserspringenBearbeiten

Ende der 1950er Jahre wurden die Springerinnen und Springer der Karlsruher Vereine durch Horst Görlitz zur Karlsruher Springerschule zusammengeführt. Das Tullabad erlebte einen Länderkampf Deutschland – Mexiko im Kunst- und Turmspringen.[73] Maximiliane Michael im Turmspringen und Peter Strähle als Kampfrichter nahmen an den Olympischen Spielen in München 1972 teil. Anfang der 1980er-Jahre erfand Peter Strähle das Synchronspringen.[74] Kerstin Häffner nahm als Deutsche Meisterin an den Schwimm-Weltmeisterschaften in Perth 1991 teil.[75] Zwischen 1984 und 1997 war das Karlsruher Fächerbad Austragungsort der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Am 1. Mai 2012 wurde die Trainingsstätte, das Horst-Görlitz-Springerzentrum im Fächerbad Karlsruhe,[76] zu einem von 7 Nachwuchsstützpunkten des Deutschen Schwimmverbandes ernannt.[77] Die Sprunganlage besteht aus zwei 1-Meter- und zwei 3-Meter-Brettern. Dem Trainerteam[78] steht zusätzlich ein großes Trampolin mit Longe und eine Trockensprunganlage zur Verfügung. Unterrichtet werden Nachwuchs- und Grundlagengruppen bis zum Alter von 10 Jahren und Leistungsgruppen ab 10–11 Jahren.

SkiBearbeiten

Die breitensportorientierte Abteilung führt seit 1968 Vereinsmeisterschaften und Familienfreizeiten durch und unterhält eine Kooperation mit dem Ski-Club Karlsruhe.

TaekwondoBearbeiten

Die breitensportorientierte Abteilung pflegt eine Kooperation mit der Judoabteilung und zählt zur Taekwondo-Union Baden-Württemberg.[79]

TauchenBearbeiten

Die Wasserratte ist seit 1997 die Tauchabteilung des SSC Karlsruhe. Zweimal im Jahr führt die Abteilung den Rettungsdienst am Heidesee bei Forst in der Nähe von Bruchsal durch und kann als Gegenleistung den See nutzen.[80]

TennisBearbeiten

SSC Karlsruhe
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Landesverband: Badischer Tennisverband
Gründung: 1971
Vereinsfarben: blau-weiß
Kontakt: Christian Krismeyer
Webseite: SSC Tennis
Vorstand: Rüdiger Butz
Anzahl Plätze: 11
Mitglieder: 460
Spielbetrieb: Regionalliga Südwest
 
Tennisanlage Vereinsheim SSC-Karlsruhe

Nachdem die Stadt Karlsruhe im Jahre 1970 ein Gelände für den Bau von Tennisplätzen zugewiesen hatte, konnte die Anlage am 29. Mai 1971 eröffnet werden. Bereits ein Jahr später wurde die festgelegte Höchstmitgliederzahl in der Abteilung erreicht, und es gab eine Warteliste. Nach einer Erweiterung der Platzkapazitäten konnte im Jahr 1973 der Spielbetrieb in der Verbandsrunde aufgenommen werden. 1974 wurden eine Zweifeld-Halle sowie Umkleide- und Sanitärräume gebaut. Trotz des weiteren Ausbaus auf elf Aschenplätze gab es 1978 erneut einen Aufnahmestopp und eine Warteliste.

Die Abteilung richtete 2008 und 2009 die Baden Open auf der vereinseigenen Anlage aus. Bis zu 12.000 Zuschauer konnten jedes Jahr begrüßt werden. Der Center Court fasste bis zu 1.000 Zuschauer.

In der Saison 2019 spielen die 1. Damen-Mannschaft in der Regionalliga Süd-West[81] und die 1. Herren-Mannschaft in der Bezirksklasse.[82] Sina Herrmann belegt in der Deutschen Rangliste zum 30. Juni 2019 Ranglistenplatz 32.[83]

TischtennisBearbeiten

Die Abteilung begleitete die 40. Deutsche Tischtennis-Meisterschaft vom 22. und 23. Januar 1972 in der Schwarzwaldhalle. In der Saison 2019/20 spielt die 1. Herren-Mannschaft in der Kreisklasse A Staffel 2.[84]

TrampolinBearbeiten

Die breitensportorientierte Abteilung unterhält eine Kooperation mit der Abteilung Tricking.

TriathlonBearbeiten

Unter der Anleitung von Dieter Marschall konnten ab Anfang der 1990er-Jahre zahlreiche Spitzenplätze errungen werden und ein Team kämpfte in der 1. Baden-Württemberg-Liga.[85]

2002 wurde Sebastian Kienle als Vereinsmitglied Baden-Württembergischer Meister im Duathlon. Felicitas Kuld wurde 2012 in Roth Europa-Meisterin in der Altersklasse 1955–59.[86] Im Folgejahr errang sie den dritten Platz in Vichy.[87] Fabian Rahn errang nationale Erfolge im Duathlon und internationale Erfolge im Triathlon.

TrickingBearbeiten

Die in den 1990er-Jahren entstandene Sportart ist seit 2009 eine eigenständige Abteilung.

Unterwasser-RugbyBearbeiten

1993 trat die komplette Unterwasser-Rugby-Abteilung des Tauchsportclub Karlsruhe dem SSC bei, da dort bessere Trainings- und Jugendentwicklungsmöglichkeiten gesehen wurden. Das Team war einige Zeit erstklassig und wurde Dritter der Ersten Bundesliga Süd.[88]

In der Saison 2018/19 startet die Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd.[89]

VolleyballBearbeiten

SSC Karlsruhe
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1967
Abteilungsleiter Philipp Schätzle
Mitglieder 300
Homepage SSC Karlsruhe Volleyball
Volleyball-Abteilung
Liga 2. Bundesliga Süd (Männer)
Spielstätte Otto-Hahn-Gymnasium
Trainer Antonio Bonelli
Erfolge Achtelfinale DVV-Pokal gegen VfB Friedrichshafen am 26. Oktober 2016
letzte Saison 5. Platz 2. Bundesliga Süd
Stand: 29. Mai 2019

Kurz nach der Gründung des Hauptvereins wurde auch die Volleyballabteilung gegründet. 2003 spielten die Damen in der dritthöchsten Liga in Deutschland.[90] 2014 fiel der Entschluss, das Spielrecht und die Herren-Mannschaft des TuS Durmersheim in der dritten Liga zu übernehmen.[91][92] Das Ziel, Spitzenvolleyball in Karlsruhe zu etablieren,[93][94] wurde am 25. Februar 2017 mit der Meisterschaft in der Dritten Liga Süd und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Volleyball-Bundesliga unter Trainer Diego Ronconi erreicht.[95][96]

Bundesliga-TeamBearbeiten

Der Kader des SSC Karlsruhe besteht in der Spielzeit 2019/20 aus dreizehn Spielern. Neuer Chefcoach des Teams ist Antonio Bonelli.[97]

Nr. Vorname Name Geburtsdatum Nation Größe
in m
Position
1 Fabian Schmidt 06. Jan. 1992 Deutschland  Deutschland 1,91 Zuspiel
2 Alexander Spintzyk 26. Feb. 1999 Deutschland  Deutschland 2,00 Mittelblock
3 Thomas Heidebrecht 21. Jan. 1991 Deutschland  Deutschland 1,86 Zuspiel
4 Laurin Derr 19. Mai 1998 Deutschland  Deutschland 1,94 Mittelblock
6 Felix Roos 22. Aug. 1999 Deutschland  Deutschland 1,94 Außenangriff Annahme
7 Robin Stolle 03. Aug. 2000 Deutschland  Deutschland 1,94 Diagonal
9 Thorben Sandmeier 28. Aug. 1992 Deutschland  Deutschland 2,03 Mittelblock
10 Philipp Scholz 15. Apr. 1997 Deutschland  Deutschland 1,92 Diagonal
12 Lukas Jaeger 02. Aug. 1995 Deutschland  Deutschland 1,87 Außenangriff Annahme
13 Johannes Mahl 21. Mai 1998 Deutschland  Deutschland 1,90 Libero
14 Benjamin Dollhofer 24. Mär. 1991 Deutschland  Deutschland 1,93 Libero
15 Jens Sandmeier 16. Aug. 1995 Deutschland  Deutschland 2,02 Außenangriff Annahme
16 Jonathan-Leon Finkbeiner 03. Sep. 1989 Deutschland  Deutschland 2,11 Mittelblock

Beach-VolleyballBearbeiten

Die Abteilung bietet vier Beachvolleyball-Felder auf knapp 800 m³ Sand und organisiert Turniere im Rahmen der Ba-Wü-Beach-Tour.[98]

Ehemalige AbteilungenBearbeiten

JedermannsportBearbeiten

Die Abteilung übernahm den Begriff "Zweiter Weg" aus dem Aktionsprogramm des Deutschen Sportbundes "Sport für Jedermann" von 1959, der dem Erholungs-, Spiel- und Sportbedürfnis breiterer Volksschichten entsprach.[99] Im März 1968 schrieb der erste Abteilungsleiter:

„Wir wollen eine Gemeinschaft bilden, die durch Körperertüchtigung den Schreibtisch- und Autopolsterkrankheiten den Kampf ansagt. Gemütliche Runden sollen den Zusammenhalt fördern.“

SSC Karlsruhe, Klaus Gehenio[100]

2002 endete der "Zweite Weg".[101]

Kiki Schweizer wurde bei den Hyrox-Weltmeisterschaften 2019 Vizeweltmeisterin in der AK 50–55.[102]

FechtenBearbeiten

Am 21. März 1969 engagierte der SSC einen Diplomfechtmeister und eine Übungsleiterin. Ein Jahr später konnten 14 Fechter an den Sportbund gemeldet werden. Vermutlich wegen des hohen technischen Aufwandes endete 1971 das kurze Gastspiel im Verein.[103]

SchachBearbeiten

Am 8. Februar 1977 begannen 25 Interessierte im damaligen SSC-Sportlerkeller Schach zu spielen. 1980 wurde im SSC-Zentrum in 150 Arbeitsstunden ein Reserveraum ausgebaut. Attraktive Rahmenbedingungen wie bspw. der Erwerb eines Schachcomputers zogen Schüler und Jugendliche an, so dass zeitweise fünf Mannschaften an Rundenspielen teilnahmen. Interne Auseinandersetzungen beendeten 1996 die Initiative.[104][105]

TanzenBearbeiten

Die Abteilung widmete sich in wechselnden Besetzungen dem Folkloretanz, dem Orientalischen Tanz und dem Gesellschaftstanz.[106]

WasserballBearbeiten

Wasserball brachte 1979 der Karlsruher Schwimmclub Neptun (KSN) 1899 in die Fusion ein, der bereits 1948 und 1949 Badischer Meister war.[107] 1986 konnte eine Frauenmannschaft um Gabi Reha Süddeutscher Meister werden.[108] Die Männer spielten bis zur Oberliga Baden-Württemberg. Wegen Nachwuchsmangel mussten immer mehr Mannschaften zurückziehen und auch eine Spielgemeinschaft mit dem Durlacher SV brachte keine Wende.[109]

Herausragende Sportler und FunktionäreBearbeiten

  • Traugott Bender (* 1927), Vereinsgründer und Baden-Württembergischer Justizminister
  • Carl Kaufmann (* 1936), Vereinsgründer und Olympiazweiter
  • Peter Strähle (* 1940), Erfinder des Synchronspringens und Olympiateilnehmer als Kampfrichter
  • Maximiliane Michael (* 1951), Wasserspringerin und Olympiateilnehmerin
  • Uwe Sauer (* 1963), Basketballer und Olympiateilnehmer
  • Gabi Reha (* 1964), Schwimmerin und Olympiateilnehmerin
  • Sebastian Kienle (* 1984), Sieger des Ironman Hawaii 2014
  • Florian Hess, Weltmeister und Pionier im deutschen Freestyle Frisbee

VereinsanlagenBearbeiten

Das Sportgelände im Traugott-Bender-Sportpark[110] mit SSC-Zentrum, Fächerbad[111] und der SSC-Sportkita Wirbelwind liegt auf ca. 60.000 m².

 
Spiegelsaal für Gymnastik, Aerobic, Ballett und Jazztanz

AußenanlagenBearbeiten

1969 legte der Verein das erste Rasenspielfeld in Eigenarbeit an. Fußballer können dort auf Kleinfeldern spielen und die Cricket Lions trainieren in der Sommersaison dreimal wöchentlich. 1973 wurde das Mehrzweckfeld als Hartplatz für die Ballsportarten erbaut.

FächerbadBearbeiten

 
Fächerbad Cabriobecken Außenansicht

1969 trafen der KSN 99 und der SSC eine Acht-Punkte-Vereinbarung "zur Förderung des Baues eines gemeinsamen Sport- und Schwimmzentrums". Die Stadt Karlsruhe hatte dafür bereits ein Gelände reserviert. Allerdings hatten andere Karlsruher Gemeinden wie Durlach ältere Rechte und erhielten den Vorzug. 1974 lud der Sport- und Bäderdezernent Walther Wäldele diverse Entscheidungsträger zu einer Informationsfahrt nach Würzburg ein und deren Konzept überzeugte alle Teilnehmer. Nach vielen organisatorischen Vorbereitungen wurde das Bad am 28. April 1982 eröffnet.[112] Bereits im Folgejahr wurde der 250.000ste und 1985 der Millionste Besucher gezählt. Trotz hohen Besucherandrangs und städtischer Zuschüsse reichten die Mittel nicht, so dass 2009 die städtische Holding KVVH die Gesellschaftsanteile übernahm. Ab da konnte in ein neues 25-Meter-Cabriobecken, ein Kursbecken für Aqua-Fitness, neue Umkleideräume und neue Technik investiert werden.[113] 2018 lag die Gesamtbesucherzahl bei über 13 Millionen.

Fitness- und GesundheitszentrumBearbeiten

 
SSC Fitness- und Gesundheitszentrum

In Workshops ab dem Jahre 2014 entstand ein Nutzungskonzept, um aktiven, gesundheits- und fitnessbewussten sowie älteren Menschen ein professionelles Angebot mit passender Ausstattung und fachlicher Begleitung zu machen. Das Zentrum wurde 2017 eingeweiht.[114]

Sport 21Bearbeiten

 
SSC Sport21 Eingangsbereich

Das Grundstück gegenüber dem Fächerbad war noch 1979 als Eislaufhalle vorgesehen. In einer Delegiertenversammlung vom 25. Oktober 2001 wurde die Einbindung des Deutschen Alpenvereins (DAV) für eine Kletterhalle vorgeschlagen. Die konkreten Vorstellungen gingen zunächst auseinander, bis man sich auf zwei Mehrzweckhallen inklusive Hörsälen und Verwaltungsräumen einigen konnte. Die Einweihung erfolgte am 10. und 11. Oktober 2003.[115] 2018 wurde in einem Anbau der neue Boulderbereich mit ca. 400 m² Grundfläche fertiggestellt.[116]

Sporthalle mit AnbautenBearbeiten

Am 20. Juli 1972 erhielten die Vereinsmitglieder ein umfangreiches Sonderblatt zur Beschreibung des zukünftigen Bauvorhabens: Halle in Holzbinderkonstruktion, Anbauten aus Fertigteilen für Umkleiden, Sanitärräume und ein Vereinsbüro. Nach intensiver Diskussion bei der folgenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde das Vorhaben mit einem Kostenvoranschlag über 1,3 Mio DM beschlossen. Ab Oktober 1974 konnten die Sportler Halle und Anbau benutzen. Die mit großer lokalpolitischer Begleitung durchgeführte Einweihung fand am 20. Februar 1975 statt. Die vorgegebene Multifunktionalität erwies sich nicht immer günstig, da der Teppichboden für Hand- und Volleyball ungeeignet war. Nach verschiedenen Sanierungen und Erneuerungen wird die Halle mittlerweile nur für Tennis genutzt.[117]

Sportkita WirbelwindBearbeiten

 
Eingang der Kindertagesstätte des SSC Karlsruhe im Traugott-Bender-Sportpark

Mit dem Kinderförderungsgesetz im Jahr 2008 griff der Vorstand des SSC eine frühere Idee zum Bau eines Bewegungs- und Sportkindergartens auf und in Nachbarschaft zum Fächerbad gab es auch bereits ein geeignetes Gelände. Am 22. März 2012 wurde die Einrichtung mit einer speziellen kindgerechten Sporthalle und einer Gymnastikhalle eröffnet.[118] 2016 entstand mit der Eröffnung des Cabriobads ein direkter Zugang zum neuen Kursbecken des Fächerbads.[119]

LiteraturBearbeiten

  • Stadt Karlsruhe Stadtarchiv (Hrsg.): Karlsruher Chronik. Stadtgeschichte in Daten, Bildern, Analysen. Badenia-Verlag, Karlsruhe 1992.
  • SSC Sport- und SchwimmClub Karlsruhe (Hrsg.): 100 Jahre Schwimmen in Karlsruhe, 1999.
  • Ernst Otto Bräunche, Stadtarchiv Karlsruhe (Hrsg.): Sport in Karlsruhe – von den Anfängen bis heute. Info-Verlag, Karlsruhe 2006, ISBN 3-88190-440-9.
  • Die Waldstadt Karlsruhe – Ein lebendiger Stadtteil im Grünen, 2017.
  • SSC Sport- und SchwimmClub Karlsruhe (Hrsg.): SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. Juni 2017, 3000 Exemplare.
  • Klaus Hannecke: 120 Jahre Karlsruher Leichtathletik-Geschichte 1898 - 2018, 235 Seiten. Erweiterung des vergriffenen Buchs unter Mediathek LG Region Karlsruhe

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Mitgliederstatistik. Badischer Sportbund, abgerufen am 9. Juli 2019.
  2. Die Waldstadt Karlsruhe. S. 221
  3. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 101ff.
  4. Die Waldstadt Karlsruhe. S. 222
  5. Stadtarchiv Karlsruhe: Karlsruher Chronik. S. 228
  6. LG Karlsruhe - Über uns. LG Region Karlsruhe, abgerufen am 2. Juli 2019.
  7. KunstturnRegion Mitgliedsvereine. KunstturnRegion Karlsruhe, abgerufen am 2. Juli 2019.
  8. SGRK Stammvereine. SGR Karlsruhe, abgerufen am 2. Juli 2019.
  9. Volleyball-Offensive in der Region Karlsruhe. Nordbadischer Volleyball-Verband, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  10. Mitgliedsvereine - Unsere Vereine in Ihrer Region. Freiburger Kreis (Sportverein), abgerufen am 9. Juli 2019.
  11. Freiburger Kreis - Wir über uns. (PDF) Freiburger Kreis (Sportverein), abgerufen am 15. Juli 2019. (PDF; 3 MB)
  12. Mitteilungsblatt 4. Quartal 1978 des Heidenheimer SB, S. 30.
  13. Integrationsnetzwerk Karlsruhe setzt auf vielseitige Angebote und Kooperationen. Deutsche Olympische Gesellschaft, 3. Juli 2008, abgerufen am 14. Juli 2019.
  14. KiSS in Ba-Wü mit Prädikat. kindersportschulen.de, abgerufen am 1. November 2019.
  15. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 135.
  16. Leistungssport am OHG. Otto-Hahn-Gymnasium, abgerufen am 11. August 2019.
  17. Rechts vom Rhein: Prominenter „Neuzugang“ des SSC Karlsruhe. Die Rheinpfalz, 13. Juli 2017, abgerufen am 16. April 2019.
  18. Mannschaftsmeisterschaft 2018/2019 - Bezirk Nordbaden - Bezirksliga "Mittlerer Oberrhein" (5-6) - Tabelle und Spielplan (Aktuell). Badminton.liga.nu, abgerufen am 8. Juni 2019.
  19. Basketball - SSC - Die Sportidee. (PDF) SSC Karlsruhe, abgerufen am 13. November 2019. (PDF; 4,8 MB)
  20. U16-Jungen steigen ab. Deutscher Basketball Bund, 17. August 2019, abgerufen am 17. August 2019.
  21. Deutsche Meisterschaft Cricket. Sportclub Riedberg e. V., 22. September 2013, abgerufen am 10. Juni 2019.
  22. Rugby Cricket Dresden e.V. (RCD) verteidigte zum zweiten Mal in Folge erfolgreich die deutsche T20 Verein Meisterschaft. Deutscher Cricket Bund, abgerufen am 26. Juni 2019.
  23. SG Findorff gewinnt deutschen Vereinspokal. Deutscher Cricket Bund, abgerufen am 26. Juni 2019.
  24. DCB Youth Player of the Season – Sayeed Hakim Karimi (SSC Karlsruhe). Deutscher Cricket Bund, abgerufen am 10. April 2019.
  25. Abteilungsorganisation. Deutscher Frisbeesport-Verband, abgerufen am 10. Juli 2019.
  26. Top 5 Men. Freestyle Players Association, abgerufen am 8. Juni 2019.
  27. Erfolge international. Deutscher Frisbeesport-Verband, abgerufen am 21. Juli 2019.
  28. FPA Freestyle World Championship 2016 – Finals. Freestyle Players Association, abgerufen am 24. Juni 2019.
  29. Freestyle Player's Association (FPA) World Champs. freestyle-frisbee.com, abgerufen am 20. Juli 2019.
  30. 2015 FPA World Championships. Freestyle Players Association, abgerufen am 24. Juni 2019.
  31. 300 Jahre Karlsruhe: Stadtgeburtstag 2015. ka-news, abgerufen am 15. Juli 2019.
  32. Karlsruhe Stadtzeitung - Sport: Festival mit WM-Fieber. StadtZeitung Karlsruhe, 19. Juni 2015, abgerufen am 20. Juli 2019.
  33. Badische Turnzeitung. (PDF) Badischer Turner-Bund e.V., abgerufen am 8. Juli 2019. (PDF; 9 MB)
  34. Unsere Bundeskader Turner. Kunstturn Region Karlsruhe, abgerufen am 13. Juli 2019.
  35. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 238.
  36. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 221.
  37. Karlsruhe Bezirksliga Frauen - Hallenrunde 2019/2020. Badischer Handball-Verband, abgerufen am 31. Oktober 2019.
  38. Karlsruhe Bezirksliga Männer - Hallenrunde 2019/2020. Badischer Handball-Verband, abgerufen am 31. Oktober 2019.
  39. Inlinehockey. BRISV.de, abgerufen am 27. Juni 2019.
  40. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 59
  41. Inlinehockey Regionalliga Südwest Männer. freestyle24, 8. Mai 2003, abgerufen am 27. Juni 2019.
  42. Inlinehockey Regionalliga Südwest Männer. regiomelder.de, 25. März 2013, abgerufen am 27. Juni 2019.
  43. News INLINEHOCKEY. BRISV.de Roll- und Inlinesport, abgerufen am 27. Juni 2019.
  44. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 37
  45. Karlsruhe Stadtzeitung - Sport: Besondere Leistungen anerkannt. StadtZeitung Karlsruhe, 16. Mai 2014, abgerufen am 20. Juli 2019.
  46. Special Olympics Hannover 2016 Ergebnisse WK2. Special Olympics, abgerufen am 1. Juli 2019. (PDF; 330 kB)
  47. G-Judo-WM - Dachverband für Budotechniken NRW eV. Dachverband für Budotechniken Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 1. Juli 2019. (PDF; 10 MB)
  48. Judoka René Breidohr erringt den 1. Dan. 27. Juni 2019, abgerufen am 17. August 2019.
  49. Spielplan: Kreisliga A Männer KLAM. Sportkegelticker.de, 5. Februar 2019, abgerufen am 8. Juni 2019.
  50. Chroniken der Karlsruher Sportvereine. Karlsruhe - Kultur und Tourismus, abgerufen am 16. Juni 2019.
  51. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 271.
  52. Chroniken der Karlsruher Sportvereine. Karlsruhe - Kultur und Tourismus, abgerufen am 14. Juli 2019.
  53. Bestenlisten. Leichtathletik-Datenbank, abgerufen am 9. Juni 2019.
  54. 300 Jahre - 300 Köpfe 163 Dr. Larissa Kaufmann. Knappe 1a Productions GmbH, abgerufen am 19. April 2019.
  55. Larissa Kaufmann - Informationen. Deutscher Leichtathletik Verband, abgerufen am 19. April 2019.
  56. Bestenlisten. Leichtathletik-Datenbank, abgerufen am 9. Juni 2019.
  57. Rhythmische Sportgymnastik der Spitzenklasse. Die neue Welle, abgerufen am 25. Juni 2019.
  58. Badischer Sportbund Nord zeichnet hervorragende Nachwuchsförderung aus. (PDF) Badischer Sportbund Nord, abgerufen am 10. Juli 2019. (PDF; 88 kB)
  59. Gymnastik, Rhythmische Sportgymnastik (RSG) & Tanz. Badischer Turnerbund, abgerufen am 25. Juni 2019.
  60. Roller Derby Karlsruhe. Women’s Flat Track Derby Association, abgerufen am 9. Juli 2019.
  61. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 67
  62. Deutsche Roller Derby Bundesliga 2018. derbyposition, abgerufen am 18. Juni 2019.
  63. Frauen - Das Team. Roller Derby Germany, abgerufen am 8. Juli 2019.
  64. Männer - Das Team. Roller Derby Germany, abgerufen am 8. Juli 2019.
  65. 100 Jahre Schwimmen in Karlsruhe. S. 19
  66. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 154.
  67. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 125
  68. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 354.
  69. Benefizbahnen für Nichtschwimmer. Badische Neueste Nachrichten, 1. Juni 2018, abgerufen am 26. Juni 2019.
  70. 51. Deutsche Meisterschaft der Masters „kurze Strecke“ 2019. TSV Neuburg Schwimmen, abgerufen am 9. April 2019.
  71. DSV Deutsche Masters-Meisterschaften Kurze Strecken 2019. Landesschwimmverband Niedersachsen, abgerufen am 9. April 2019.
  72. Pia Sarnes. Deutscher Schwimmverband, abgerufen am 18. Juni 2019.
  73. 100 Jahre Schwimmen in Karlsruhe. S. 35
  74. Fächerbad: Magnet mit neuem Glanz. karlsruhe.de, abgerufen am 25. Juli 2019.
  75. 122 Teilnehmer in einem Team, das sich noch nicht richtig kennt. Neues Deutschland, 27. Dezember 1990, abgerufen am 19. Juli 2019.
  76. Große Ehre für die SSC-Wasserspringer. PfoKa-Sport.de, abgerufen am 15. April 2019.
  77. Karlsruhe erhält Auszeichnung als DSV Nachwuchsstützpunkt Wasserspringen. Deutscher Schwimm-Verband, abgerufen am 15. April 2019.
  78. Wolf-Dieter Schmidt ist neuer Landestrainer Springen. Schwimmverband NRW, abgerufen am 15. April 2019.
  79. TUBW Vereine. Taekwondo Union Baden-Württemberg, abgerufen am 10. April 2019.
  80. Herzlich Willkommen auf der Homepage Eurer "Wasserratte", der Tauchsportabteilung des SSC Karlsruhe. SSC Tauchen, abgerufen am 19. April 2019.
  81. Damen Regionalliga Südwest Gr. 001. nuLiga, 18. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  82. Herren 1.Bezirksklasse Gr. 006. nuLiga, 25. März 2019, abgerufen am 14. April 2019.
  83. Deutsche Rangliste - Deutscher Tennis Bund. (PDF) Deutscher Tennis Bund, abgerufen am 18. April 2019. (PDF; 1 MB)
  84. Herren Kreisklasse A Staffel 2. myTischtennis.de, abgerufen am 31. Oktober 2019.
  85. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 53
  86. Results 2012 Roth ETU Challenge Long Distance Triathlon European Championships 55-59 Female AG. triathlon.org, 8. Juli 2012, abgerufen am 26. Juni 2019.
  87. Results: 2013 Vichy ETU Challenge Long Distance Triathlon European Championships 55-59 Female AG. triathlon.org, 1. September 2013, abgerufen am 26. Juni 2019.
  88. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 57
  89. Ergebnisse des UWR Turniers 2. UWR Bundesliga Süd. uwr1.de, Unterwasserrugby Community, abgerufen am 8. Juni 2019.
  90. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 30
  91. 21. März 2015 – Herren 1: Vorbericht: TuS Durmersheim – USC Konstanz. Time To Say Goodbye. Volleyball Durmersheim, abgerufen am 27. Januar 2019.
  92. Die Zeichen stehen auf Aufbruch beim SSC Karlsruhe. (PDF) Volleyball Baden, abgerufen am 15. Februar 2019. (PDF; 4 MB)
  93. United Volleys Rhein-Main kommen mit ihren Stars zum SSC Karlsruhe. Volleyball Baden, abgerufen am 11. Februar 2019.
  94. Volleyball-Sensation verpasst: SSC Karlsruhe verliert gegen Rekordmeister. Die neue Welle, abgerufen am 13. Februar 2019.
  95. SSC Karlsruhe schafft Aufstieg in 2. Bundesliga. Volleyball Baden, abgerufen am 11. Februar 2019.
  96. NVV Award 2017 an SSC Karlsruhe. Volleyball Baden, abgerufen am 11. Februar 2019.
  97. Bonelli neuer Trainer beim SSC. Volleyball-Bundesliga, 27. Mai 2019, abgerufen am 29. Mai 2019.
  98. Beach-Volleyball - A-Verein SSC Karlsruhe Frauen. Deutscher Volleyball-Verband, abgerufen am 8. April 2019.
  99. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 129.
  100. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 23
  101. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 23
  102. der waldstadt burger - Bürgerverein Waldstadt. Bürgerverein Waldstadt, abgerufen am 17. August 2019. (PDF; 8 MB)
  103. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 68
  104. Chroniken der Karlsruher Sportvereine. Karlsruhe - Kultur und Tourismus, abgerufen am 14. Juli 2019.
  105. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 68
  106. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 69
  107. Bräunche: Sport in Karlsruhe, S. 353.
  108. 100 Jahre Schwimmen in Karlsruhe. S. 35
  109. 100 Jahre Schwimmen in Karlsruhe. S. 33
  110. Stadtarchiv Karlsruhe: Karlsruher Chronik. S. 230
  111. Fächerbad. Stadtwiki Karlsruhe, abgerufen am 26. Juni 2019.
  112. Stadtarchiv Karlsruhe: Karlsruher Chronik. S. 230
  113. Fächerbad: Magnet mit neuem Glanz. karlsruhe.de, abgerufen am 25. Juli 2019.
  114. Er­wei­te­rung Fit­ness- und Ge­sund­heits­zen­trum SSC-Karls­ru­he e.V. Rossmann+Partner, abgerufen am 31. Oktober 2019.
  115. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 90
  116. Unsere Kletter- & Boulderhalle. DAV Sektion Karlsruhe, abgerufen am 8. November 2019.
  117. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 81
  118. Element-i-Kinderhaus Sportkita Wirbelwind. kita.de, abgerufen am 8. November 2019.
  119. SSC Karlsruhe – 50 Jahre Sportideen. S. 92

Koordinaten: 49° 1′ 34,7″ N, 8° 26′ 28,6″ O