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Linearbandkeramische Kultur

jungsteinzeitliche Keramikfunde
Diachrone Verbreitungskarte der regional jeweils frühesten Kultur mit Töpferware, etwa 6000–4000 v. Chr.:
  • Westliche LBK
  • Alföld-Linearkeramik oder östliche LBK
  • Cardial- oder Impressokultur
  • Ertebølle-Kultur, mesolithische Kultur
  • Dnepr-Don-Kultur
  • Vinča-Kultur
  • La-Almagra-Kultur
  • Dimini-Kultur, vorher Sesklo-Kultur
  • Karanowo-Kultur
  • Grübchenkeramische Kultur, mesolithische Kultur
  • Bandkeramische Gefäße aus Mitteldeutschland im Bestand der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung der Universität Jena, die Friedrich Klopfleisch 1882 zur Definition der bandkeramischen Kultur benutzte

    Die Linearbandkeramische Kultur, auch Linienbandkeramische Kultur oder Bandkeramische Kultur, Fachkürzel LBK, ist die älteste bäuerliche Kultur der Jungsteinzeit (Neolithikums) mit permanenten Siedlungen in ganz Mitteleuropa. Ihre Einführung unterwarf die vorbestehenden Kulturen einer umfassenden Veränderung; diese wird als Neolithisierung bezeichnet, die mit der LBK einsetzende Epoche entsprechend als Frühneolithikum. Die Bezeichnung „Bandkeramik“ führte 1883 der Historiker Friedrich Klopfleisch aus Jena in die wissenschaftliche Diskussion ein; sie leitet sich ab von der charakteristischen Verzierung der keramischen Gefäße mit einem Bandmuster aus eckigen, spiral- oder wellenförmigen Linien. In der angelsächsischen Literatur wird die LBK als Linear Pottery culture oder Linear Band Ware, Linear Ware, Linear Ceramics oder als Incised Ware culture bezeichnet.

    Mit dem Auftreten der Linearbandkeramischen Kultur kam es zu einer Reihe von technisch-instrumentellen und wirtschaftlichen Neuerungen, so der Keramikproduktion, der verbesserten Werkzeug- und Arbeitsmittelherstellung, der Sesshaftigkeit, dem Ackerbau, der Viehzucht, dem Haus- und Brunnenbau sowie dem Erstellen von Grabenwerken.

    Inhaltsverzeichnis

    Ausbreitung der BandkeramikerBearbeiten

    Die Ausbreitung der LBK begann wahrscheinlich ungefähr 5700 v. Chr. – ausgehend von der Gegend um den Neusiedler See – und schuf innerhalb einer menschheitsgeschichtlichen Zeitspanne von etwa 200 Jahren einen großen, kulturell einheitlichen und stabilen Siedlungs- und Kulturraum. Die Rekonstruktion dieser kulturellen Einheit beruht auf Bodenfunden in Gebieten der heutigen Länder Westungarn (Transdanubien), Rumänien, Ukraine, Österreich, Südwestslowakei, Mähren, Böhmen, Polen, Deutschland und Frankreich (hier unter der Bezeichnung culture rubanée: Pariser Becken, Elsass und Lothringen). Entsprechend gilt die LBK als größte Flächenkultur der Jungsteinzeit.[1]

    Eine mögliche Unterteilung der LBK in Epochen ist:[2][3]

    • um 5700/5500 bis um 5300: älteste LBK
    • um 5300 bis 5200: mittlere LBK
    • um 5200 bis 5000: jüngere LBK
    • um 5100 bis 4900: jüngste LBK (Überschneidungen mit jüngerer LBK)

    Mit dem Ende der LBK wird in einer synthetischen Chronologie für Mitteleuropa der Übergang vom Frühneolithikum zum Mittelneolithikum angesetzt.[4] Zu den bandkeramischen Kulturen oder zur Bandkeramik im weiteren Sinn wird auch die Alföld-Linearkeramik gezählt (östliche Bandkeramik in Ungarn: 5500–4900 v. Chr.), im weitesten Sinn auch die Stichbandkeramik in Mitteleuropa (4900–4500 v. Chr.).

    Die Bandkeramiker stehen wahrscheinlich in enger Beziehung zur Körös-Criș-Kultur (kurz: Körös-Kultur), die auf den Zeitraum von 6200 bis 5600 v. Chr. datiert wird. Im Donauraum gilt jene als eine der bedeutendsten Kulturen der frühen Jungsteinzeit; sie wird als eine östliche Vorläuferkultur der LBK angesehen (vergleiche Pișcolt-Kultur).

    Auch die Starčevo-Kultur wird als eine Vorläuferkultur angesehen. So will die ungarische Prähistorikerin Eszter Bánffy die LBK allein aus der Starčevo-Kultur herleiten.[5][6][7] Paläogenetische Analysen einer Gruppe um den deutschen Anthropologen Kurt W. Alt in 2014 unterstützen diese Hypothese.[8]

    Zum Vorgang der Neolithisierung werden vorrangig zwei Modelle diskutiert:

    1. cultural diffusion: Aneignung der Kulturtechniken (Kulturtransfer, Akkulturation) durch die örtliche spätmesolithische Bevölkerung (vergleiche Diffusionismus und Kulturelle Diffusion) – das Neolithikum entwickelte sich aus der lokalen mesolithischen Bevölkerung heraus und Kenntnisse über Ackerbau, Viehzucht und die zugehörigen Technologien wurden aus dem Nahen Osten von einer indigenen Gruppe an die nächste Gruppe weitergegeben, ohne grundlegende Wanderung von Menschengruppen
    2. demic diffusion: Einwanderung von Gruppen aus dem Nahen Osten – die Träger der bandkeramischen Kultur waren keine Angehörigen oder Abkömmlinge der nacheiszeitlichen, mesolithischen einheimischen Jäger und Sammler; die Ausbreitung des Neolithikums (Jungsteinzeit) gründete in einem Wachstum der Bevölkerung mit räumlicher Ausdehnung landwirtschaftlicher Gemeinschaften oder ganzer Gesellschaften.

    Zwischen beiden Extremen bestehen integrative Modelle, die einen gewissen Grad der Mischung indigener mesolithischer und zugewanderter neolithischer Bevölkerungsgruppen vertreten. Dies könnte durch dominante Eliten, Einsickerung, sprunghafte Koloniegründungen (leapfrog colonization) oder flexible Grenzen verursacht worden sein.[9]

    Aufgrund von DNA-Analysen nach der Jahrtausendwende wird die Einwanderungstheorie bevorzugt.[10][11] Ob zunehmende Bevölkerungsdichte und das Knappwerden von Ressourcen neben anderen Faktoren die alleinigen Beweggründe für die Einwanderungen waren, ist nicht mit Belegen entscheidbar.[12]

    Ursprung der BandkeramikBearbeiten

    Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v. Chr. Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor.[13][14] So werden besonders die in den letzten Jahren ergrabenen, frühesten bandkeramischen Siedlungen in Transdanubien interpretiert. Die Gefäße der ältesten Bandkeramik zeichnen sich durch Flachbodigkeit und organische Magerung aus, sie ähneln stark der späten ungarischen Starčevo-Keramik. Etwa um 5200 v. Chr. setzt sich ein anderer Stil durch, die Keramiken sind nun rundbodig und anorganisch gemagert.[15] Siedlungen dieser Übergangsstufe wurden z. B. in Szentgyörgyvölgy-Pityerdomb (Kleingebiet Lenti), Vörs-Máriaasszonysziget (Balaton) und Andráshida-Gébarti-tó (bei Zalaegerszeg) gefunden. Die Forschungsgruppe um Barbara Bramanti (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) untersuchte alte DNA aus bandkeramischen Skeletten. Die Befunde legen nah, dass die Träger der Bandkeramik aus dem Karpatenbecken vor ungefähr 7500 Jahren nach Mitteleuropa einwanderten.[10] Von dort aus könnten sich die Bandkeramiker in zwei Richtungen ausgebreitet haben, zum einen über Böhmen und Mähren entlang der Elbe bis nach Mitteldeutschland, zum anderen über Niederösterreich entlang der Donau[16] bis nach Südwestdeutschland und weiter den Rhein entlang.

    Nach dieser Immigrationshypothese besteht keine anthropologische Kontinuität von Europäern des späten Mesolithikums zu den Bandkeramikern. Auch sind dann weder jene noch die Bandkeramiker als Vorfahren der heutigen Bevölkerung Europas zu sehen (siehe den Abschnitt Die Bandkeramiker und die Frage nach den Vorfahren der modernen Europäer).[17][10] Eine Studie aus dem Jahre 2010 fand sogar Übereinstimmungen der DNA bandkeramischer Gräber aus Derenburg (Sachsen-Anhalt) mit der heutigen Bevölkerung des Vorderen Orients.[18][19] Demgemäß sind dort, am Ort der Neolithischen Revolution, die Ahnen der Bandkeramiker zu suchen.

    Die beschriebene Immigrationshypothese blieb nicht unwidersprochen: Der Archäologe Claus-Joachim Kind (1998)[20] führte aus, dass es sich bei den Bandkeramikern um eine autochthone Entwicklung im europäischen Neolithikum handeln könne.[21] So deuteten in der ältesten Bandkeramik Silexartefakte auf mesolithische Traditionen hin. Auch seien die Ähnlichkeiten zwischen Keramiken aus der ältesten Bandkeramik und solchen aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex gering; dies schließe eine Immigration aus jenen Kulturen aus.

    Eine autochthone, damit multilokal entstehende bandkeramische Kultur könnte durch vertikalen Kulturtransfer am jeweiligen Ort etabliert worden sein; das aber passt wenig zur auffallenden Einheitlichkeit der Kultur in ihrem Verbreitungsgebiet. Diese Einheitlichkeit legt einen horizontalen Kulturtransfer durch Transmigration nahe, d. h. einheimische mesolithische Bevölkerungsgruppen könnten die neolithischen Lebensweise von durchwandernden Gruppen übernommen haben (ohne deswegen untergegangen zu sein). Eine entsprechende weitere Lehrmeinung weist besonders auf die Kontinuität der materiellen Kultur hin. So wiesen die Feuerstein-Geräte ältestbandkeramischer Siedlungen mesolithische Züge auf, was sich bei facettierten Schlagflächenresten sowohl in bestimmten Formen (Querschneider/Trapeze etc.) als auch in der Präparation der Schlagflächen zeige.[22][23][24] Auch löst sich die Bandkeramik aus einem anders gestalteten religiösen Hintergrund, wie Clemens Lichter (2010) feststellt.[25] Beispielsweise gab es die neu auftretenden Kreisgrabenanlagen im Starčevo-Körös-Komplex nicht.

    Unklar ist, welchen Anteil die sogenannte La-Hoguette-Gruppe hatte, die von der Normandie (in der der eponyme Fundort liegt) bis ins Main-Neckar-Gebiet verbreitet war. Man nimmt für diese Kultur eine pastorale Lebensgrundlage an, also nicht sesshafte Schafs bzw. Ziegen-Hirten, die mit der Ausbreitung der LBK starke wirtschaftliche Verbindungen zur Bandkeramik unterhielten. Die La-Hoguette-Gruppe lässt sich aus der Cardial- oder Impresso-Kultur herleiten, einer frühneolithischen Kultur, die chronologisch vor dem Starčevo-Körös-Komplex einzuordnen ist und an den Küsten des westlichen Mittelmeeres verbreitet war. Von der Mündung der Rhone aus verbreitete sie sich um etwa 6500 v. Chr. nach Norden und erreichte etwa 300 Jahre vor der Bandkeramik den Rhein und seine Nebenflüsse bis zur Lippe. Der Anteil von Haustierknochen ist in den Funden der La-Hoguette-Kultur bedeutend größer als bei den Bandkeramikern, diese betrieben umgekehrt deutlich mehr Feldbau. Da intensive Kontakte beider Kulturen belegt sind, ist gut vorstellbar, dass die La-Hoguette-Hirten und Bandkeramik-Bauern wirtschaftlich voneinander profitierten.[26]

    Ökologische Rahmenbedingungen und WirtschaftsweiseBearbeiten

     
    Rekonstruktion des Temperaturverlaufs der Erde am Ende der letzten Kaltzeit und in den darauffolgenden 12.000 Jahren. Die Blütezeit der bandkeramischen Kultur lag zwischen 5500 und 4500 v. Chr.

    Für die Zeit der linearbandkeramischen Kultur wird für Mitteleuropa ein warmes, maritimes Klima mit relativ hohen Niederschlagsmengen angenommen.[27] Das Wärmeoptimum Atlantikum,[28][29] auch „Holozänes Optimum“ genannt, währte in Nordeuropa etwa von 8000 v. Chr. bis 4000 v. Chr. Das Atlantikum war die wärmste und feuchteste Periode der Blytt-Sernander-Sequenz, nach einer anderen Quelle auch die wärmste Epoche der letzten 75.000 Jahre.[30] Sowohl die durchschnittlichen Sommer- als auch die Wintertemperaturen lagen 1–2 °C höher als im 20. Jahrhundert; insbesondere die Winter waren sehr mild.[31]

    In Europa zeigte das Atlantikum regionale zeitliche Unterschiede,[32][33] es kam auch zu kurzzeitigen Unterbrechungen.[34] Eine solche zeitlich scharf abgegrenzte Klimaveränderung ist die Misox-Schwankung rund 6200 Jahre v. Chr. Während dieser wurde es im mesolithischen Mitteleuropa innerhalb weniger Jahrzehnte um etwa 2 °C kälter. Die Misox-Schwankung fällt mit dem letzten Abfluss des Agassizsees in die Hudson Bay zusammen.[35] Dieser enorme Süßwassereintrag in den Nordatlantik unterband weitgehend die Entstehung höhersalinaren Wassers, das wegen seiner höheren Dichte absinkt. Die resultierende Beeinträchtigung der thermohalinen Zirkulation (Konvektion) im Nordatlantik schwächte vor allem den Nordatlantikstrom als nördlichen Zweig des Golfstroms. Der nach Norden gerichtete Wärmetransport nahm ab, und in Nordeuropa setzte eine regional unterschiedliche, aber erhebliche Abkühlung und Austrocknung ein. Vergleichbares war zeitgleich auch für den Vorderen Orient zu beobachten, insbesondere im Fruchtbaren Halbmond (siehe auch Präkeramisches Neolithikum und Keramisches Neolithikum). Die klimatischen Folgen der Misox-Schwankung sind in der Vegetationsentwicklung Europas für gut hundert Jahre nachweisbar.[35]

    Mit der Ausprägung einer feucht-warmen Periode und einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen breiteten sich dichte Eichen-Mischwälder aus mit anspruchsvollen Laubholzarten. Neben Eiche und Linden kamen noch Ulmen, Birken, Kiefern, verschiedene Ahorne, Weide, Hasel sowie Waldgräser und -kräuter vor. Hainbuchen und Tannen besiedelten diese Gebiete erst vor nicht allzu langer Zeit erneut.[36]

    Wie lässt sich der Laubwald in der Klimastufe des Atlantikums auf Lössboden rekonstruieren? Es handelte sich nicht um einen undurchdringlichen Wald mit starkem Unterwuchs, sondern es handelte sich um einen Wald, der nur einen geringen Unterwuchs aufwies. Ulme und Linde, die neben der Eiche die Zusammenstellung des Baumbestandes bestimmten, zeichnen sich durch eine typische dichte, verzweigte Baumkrone aus, so dass sich nur am Anfang des Frühlings etwas Unterwuchs entwickeln konnte. Hingegen hat die Eiche eine viel offenere Baumkrone, so dass man sich unter ihr vermehrt halbschattenliebende Pflanzen vorzustellen hat.

     
    Beim Schwenden blieben Stümpfe und Wurzelwerk übrig (neuzeitliche Abbildung, wie an der glatten Bruchkante und -stufe erkennbar ist).[37] Die Folgen war eine anthropogene Lichtung der Wälder.

    Die Pollenanalyse von Bodenproben zeigt die mit der Bandkeramik verbundenen Veränderungen des Anteils der verschiedenen Gehölze im nördlichen Mitteleuropa. Die Eichen-Urwälder boten den Bandkeramikern günstige Voraussetzungen zur Siedlung und Waldweide. Die Bandkeramiker gewannen Siedlungs- und Ackerflächen durch (partielle) Rodung und fällten Eichen, um Holz für Häuser oder Palisaden zu gewinnen.[38] Sie bedienten sich anscheinend bereits der Ringelung und betrieben Schwendbau.[39] Im Zeitverlauf sank die Zahl der Eichen- und Lindenpollen, während Birken-, Haselnuss- und Eschenpollen häufiger wurden; es wird angenommen, dass genannte Rodungen zu diesem Wandel im Vegetationsbild beitrugen. Vor allem der Ulme kommt als Ernährungsquelle für das Vieh (Waldweide) eine große Bedeutung zu. Denn die Ulme muss in den Tälern der Lössgebiete eine der führenden Holzart gewesen sein, weil der höhere Feuchtigkeitsgrad des Bodens dieser Baumart dort noch etwas zuträglicher ist als der in den Lössebenen.[40]

     
    Dirmsteiner Lösswand

    Multiple Analysen reliktischer Böden[41] sowie der in diesen enthaltenen Sedimente ergeben Aussagen über paläoökologische Verhältnisse. Solche Untersuchungen zeigten, dass in vielen Fällen der neolithischen bzw. bandkeramischen Siedlung ein Steppenklima mit Schwarzerdenbildung (Tschernosem) vorausgegangen war. Besonders wichtig für eine suffiziente Pflanzenernährung sind in Schwarzerden enthaltene Huminsäuren und Humine, die die Grundlage der Ton-Humus-Komplexe des Bodens bilden, denn Huminstoffe können Ionen sehr gut adsorbieren und damit speichern. Grau- und braunhuminsäurereiche Böden waren in Verbindung mit den kaltzeitlichen Lössablagerungen bzw. Schwarzerden[42] ein wesentlicher Grund für den nachhaltigen landwirtschaftlichen Ertragreichtum. Das milde, sommerwarme Klima des Atlantikums mit seinen verlässlichen Witterungsverläufen war eine weitere Voraussetzung für die hohe agrarische Produktivität und die erfolgreiche Behauptung der jungsteinzeitlichen Kulturen in Mitteleuropa.

    Während dieses allgemeinen Klimawandels wurden durch neolithische Kulturen[43] zunächst die tief liegenden Lössflächen besiedelt.[44][45] Die bäuerlichen Siedlungsplätze der Bandkeramiker breiteten sich vor allem entlang der kleineren bis mittleren, verzweigten und mäandrierten Flussläufe aus, bei den kleineren Flussläufen oder Bächen wurden deren Oberlauf und Quellbereich bevorzugt. Bei den größeren Wasserläufen suchten die Bandkeramiker die Ränder der Niederterrassen auf, also Hanglagen im Übergangsbereich zwischen Auenlandschaften und dem überschwemmungsgeschützten Hinterland; sie lebten dort in Langhäusern, zumeist in Gruppensiedlungen von fünf bis zu zehn Hofplätzen. Bevorzugt wurden anbaugünstige Lössböden, ebenso wie Gebiete oder Mikroklimata mit moderatem Niederschlag und größtmöglicher Wärme.[46] Es gibt Hinweise darauf, dass es nicht die Wasserläufe an sich waren die sich siedlungsfördernd auswirkten, sondern andere, in den betreffenden Bereichen auftretende Faktoren wie eben der Lössboden, welche die Ansiedlung beeinflussten, denn umgekehrt wirkten sich die weitgehend mit Sandböden bedeckten Landschaften beiderseits des Flusses eher siedlungshemmend aus.

    Der Hauptstrom der Flüsse wird im Flachland, bedingt durch die niedrige Fließgeschwindigkeit, in der Regel von vielen Nebenströmen begleitet und die umgebende Landschaft bis zu den natürlichen Hochufern der Talränder durch die Dynamik des Wasserstroms ständig verändert. In diesen Flussniederungen entstehen Überflutungsräume, die Flussauen, die geprägt sind, durch den ständigen Wechsel von Überflutung und Trockenfallen.

    Diese Präferenzen lassen sich auch gut mit den klimatischen Veränderungen während der Siedlungsgeschichte der Bandkeramiker in Zusammenhang bringen: In großen Teilen ihres Siedlungsraumes traten mikroklimatische Umschwünge von eher trocken-warmen zu feuchteren Verhältnissen auf.[47] Nach solchen Veränderungen wählten die Menschen der Jungsteinzeit andere Siedlungsorte, denn vermehrte Regenfälle führten zu heftigeren und in engeren Zeiträumen auftretenden Überschwemmungen (Fließgewässertyp), vor denen die bandkeramischen Siedlungen im oberen Drittel eines Hanges besser geschützt waren.[48][49]

    Typischerweise fanden sich auf den fruchtbaren Lössstandorten auch differenziertere Vegetationsgesellschaften wie etwa der Winterlinden-Eichen-Hainbuchen-Wald und der Waldmeister-Buchenwald. Hier wurden je nach Jahreszeit Waldweide (Hute) und Laubheugewinnung (Schneitelwirtschaft) betrieben. Die Viehweide im Wald war dabei vorwiegend der sommerlichen Futterwirtschaft vorbehalten, während die Laubheuproduktion nach Ulrich Willerding (1996)[50] zur winterlichen Vorratshaltung diente. Insoweit sind bandkeramische Waldrodung und -weide zur Acker- und Viehwirtschaft der Beginn der anthropogenen Veränderung des dominierenden Ökosystems, der Waldgeschichte jener Epoche.

    Die Fauna[51] enthielt waldtypische Großsäuger wie Wildschwein, Reh, Wisente, Elche und Rothirsch.[52] Typische Raubtiere waren Dachse, Wölfe, Luchse und Braunbären. Der Anteil der Knochen von Wildtieren schwankt in den einzelnen Siedlungen stark, nimmt aber von den frühen Kulturen zu den späteren ab.[53]

    Ackerbau oder KulturpflanzenproduktionBearbeiten

     
    Leinsamen (Linum usitatissimum)

    Mit paläo-ethnobotanischen Auswertungen der Bodenproben konnten die angebauten Pflanzen bestimmt werden,[54] nachgewiesen wurde:

    • Emmer (Triticum dicoccum)[55] und Einkorn (Triticum monococcum)
    • Nackt- und Spelzgerste (Hordeum vulgare)
    • Trespe-Arten wie die von Knörzer (1971)[56] als Bromo lapsanetum praehistoricum bezeichnete Grasart, waren typische Begleiter von Emmer und Einkorn. Die Trespe ist eine Süßgrasart, ihre Samen machten in vielen Proben neben Einkorn und Emmer etwa ein Drittel der großkörnigen Grasfrüchte aus, so dass man vermuten kann, dass die Trespe nicht als „Unkraut“ angesehen, sondern verzehrt wurde.
    • Erbsen (Pisum sativum)
    • Linsen-Wicke (Vicia ervilia)[57]
    • in geringer Anzahl Linsen (Lens spec.) und Lein (Linum spec.)[58]

    Eine andere Quelle nennt darüber hinaus Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta) und beschränkt den Lein-Anbau auf die Spezies Linum usitatissimum (Gemeiner Lein).[59] Vereinzelte Funde belegen die Nutzung von Rauweizen (synonym: Nacktweizen; Triticum turgidum L.), Rispenhirse und Hafer.[60]

    Alle aufgeführten Getreidearten können als Wintergetreide im Herbst oder als Sommergetreide im Frühjahr ausgesät werden. Die Ernte erfolgte dann zeitlich versetzt im Sommer. Nach Art der Kornhülle sind Spelz- (Emmer, Einkorn, Spelzgerste, Dinkel) und Nacktgetreide (Nacktweizen) zu unterscheiden. Beim Spelzgetreide sind die das Korn umschließenden Spelzen mehr oder weniger fest mit diesem verwachsen. Beim Nacktgetreide dagegen liegen sie lose an und fallen beim Dreschen ab. Der Vorteil des Spelzgetreides liegt darin, dass es eine primitive Lagerung besser verträgt, der Nachteil ist, dass die Körner vor dem Mahlen entspelzt werden müssen; hierzu müssen sie aber völlig trocken sein.

    Zusammenfassend und semiquantifizierend bauten die Bandkeramiker in den Lössböden am häufigsten die Spelzweizenarten Emmer und Einkorn an.[61] Weniger verbreitet waren die Kultivation von Nackt- und Spelzgerste. Weitere Getreidearten so etwa Dinkel, Hafer, Roggen und Hirse konnten nur vereinzelt nachgewiesen werden.

    Die Bandkeramiker kultivierten andere Pflanzen als die Cardial- oder Impressokultur (siehe oben den Abschnitt Ursprung der Bandkeramik). Erst als sich beide Strömungen später im Main-Neckar-Rhein-Raum trafen, erreichte der Mohnanbau die Linearkeramiker.[62][63][64][65][66] Dies kann etwa seit Älteren Bandkeramik angenommen werden. Erst in der späten Bandkeramik wird auch Binkelweizen (Triticum compactum) bedeutsam. Als Wildfrucht wurde die Haselnuss (Corylus avellana) gesammelt.[67] Neben geoklimatischen weisen auch die aufgeführten geoökologischen Forschungen auf ein sehr mildes Klima während der Ausbreitung der bandkeramischen Kultur in Mitteleuropa hin.[68][69]

    Wahrscheinlich waren die Bandkeramiker Hackbauern im Sinne Eduard Hahns (1914),[70] wohingegen Lüning die Verwendung des Pfluges vermutet. In Hackbau betreibenden Kulturen ist der Grabstock wichtigstes Werkzeug; dieser ist aber bisher lediglich für die spätere Egolzwiler Kultur belegt.[71]

    Manfred Rösch (1998)[72] konnte durch botanische Analyse von Bodenproben in verschiedenen süddeutschen bandkeramischen Siedlungsplätzen eine Zunahme sowohl der Dichte als auch des Artenreichtums spontaner Begleitvegetation in den Kulturpflanzenbeständen (sogenannter „Unkräuter“) nachweisen. Diese Daten stehen in Einklang mit reinem Sommerfeldbau.[73] Ob aber die Zunahme der Begleitvegetation für Brachen oder vielleicht nur für eine Beweidung sprechen, ist aus der Befundlage nicht auszumachen. Das massenhafte Auftreten einiger Unkräuter und die Hinweise auf eine schlechtere Stickstoffversorgung der Böden lassen vermuten, dass sich die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen im Lauf der bandkeramischen Kultur verschlechterten.

    Frühe Kalendersysteme beruhen im Allgemeinen auf der Beobachtung natürlicher, meist astronomischer Ereignisse (Sonnenstand, Mondphasen, Aufgang oder Stand bestimmter Sterne u. ä. m.). Mit dem Eintritt eines bestimmten definierten Himmelsereignisses[74] (z. B. des Neumonds oder der Tag-und-Nacht-Gleiche im mitteleuropäischen Frühling) wird ein neuer Zyklus eingeleitet. In Kulturen wie der bandkeramischen, die Ackerbau betreiben, wird die kalendarische Erfassung der Jahreszeiten notwendig. Daher nimmt man parallel zu einem Übergang von einer mesolithischen zu einer neolithischen Gesellschaft bzw. von einer Jäger- und Sammlergesellschaft zu einer sesshaften Lebensweise einen Übergang vom Mond- zum Sonnenkalender an (siehe hierzu die Stichbandkeramik und die Kreisgrabenanlage von Goseck).[75]

    Haustiere und JagdtiereBearbeiten

     
    Lebendrekonstruktion und Größenverhältnisse eines Auerochsen (Bos primigenius), der wilden Stammform des Hausrindes (Bos taurus): Stier (links) 170–185 cm und Kuh (rechts) etwa 165 cm, im Vergleich Bandkeramiker 170 cm.

    Bereits in den Siedlungen der bäuerlichen, bandkeramischen Kulturen Mitteleuropas gab es Hunde, die in Gräbern und Siedlungen, wie zum Beispiel im schwäbischen Vaihingen an der Enz, gefunden wurden.[76] Es soll sich dabei nicht um wolfsähnliche Hunde, sondern um mittelgroße Rassen handeln. In der bandkeramischen Siedlung von Zschernitz in Sachsen wurde im Jahre 2003 ein separat bestatteter Torfhund (Canis palustris) gefunden. Der Hund von Zschernitz hatte eine Schulterhöhe von etwa 45 cm, was mit der Größe des heutigen Spitzes verglichen wird.[77] Es ist zu vermuten, dass die neolithischen Hunderassen der Bandkeramiker schon über die Fähigkeit verfügten, zwischen Haus- und Nutztieren einerseits, die es zu schützen galt bzw. die unversehrt bleiben mussten, und dem jagdbaren Wild zu differenzieren. Auch war der Verlust des (wölfischen) Fluchtverhaltens bei drohenden Gefahren und fehlendes Aggressionsverhalten trotz Räuber-Beute-Beziehung in den menschlichen Gemeinschaften im hündischen Verhaltensrepertoire eine der wesentlichen Voraussetzungen zur Abgrenzung der neolithischen Haushunde zum Wolf. Neben dem schon seit dem Mesolithikum domestizierten Hund hielt man nach Raetzel-Fabian (2000)[78] in den bandkeramischen Siedlungen im Mittel 55,2 % Hausrinder[79] und 12,2 % Hausschweine.[80] Daneben sind Schafe und Ziegen nachgewiesen. Alle diese Nutztiere lieferten in unterschiedlicher Weise als Schlachttiere neben Fleisch auch Haut, Wolle, Horn, Felle, Sehnen und Knochen als begehrte Rohstoffe.[81]

    Die Immigrationshypothese zum Ursprung der Bandkeramiker legt nahe, dass die Nutztiere (und Saatpflanzen) nicht durch Domestikation oder Züchtung aus dem mitteleuropäischen Wildvorrat geschaffen, sondern mitgebracht wurden. Analysen mitochondrialer DNA zeigen, dass die Schweine in Mitteleuropa aus den Gebieten der heutigen Türkei und dem Iran kamen.[82][83][84] Auch kann als bestätigt gelten, dass alle europäischen Rinder von der eurasischen Subspezies des Auerochsen (Bos primigenius taurus) abstammen, dessen Urheimat Anatolien und der Nahe Osten ist; sie stammen also nicht etwa von gezähmten europäischen Auerochsen ab.[85][86] Die Domestizierung zum Hausrind erfolgte bereits vor dem 9. Jahrtausend v. Chr., d. h. im Epipaläolithikum. Als Beleg gilt, dass ab 8300 v. Chr. Rinder zusammen mit Ackerbauern auf das bis dahin rinderlose Zypern gelangten;[87] auch zeigten Untersuchungen der mitochondrialen DNA rezenter Hausrinder, dass die aktuellen Haplotypen mitteleuropäischer Hausrindrassen denjenigen von anatolischen Rinderrassen gleichen.[88]

    Allerdings ist bislang ungewiss, ob das heutige Verbreitungsmuster der Hausrinder in Europa bis in die frühneolithische Epoche zurückreicht.[89] Es besteht nachweislich ein Genfluss zwischen den nahöstlich-anatolischen Populationen in der Frühphase des europäischen Neolithikums, doch ist dieser auf die Zeit nach 5000 v. Chr. begrenzt. Dies wird als Hinweis auf weiträumigen Handel gedeutet. Demnach erreichten die ab Mitte des 9. Jahrtausends v. Chr. domestizierten östlichen Populationen Westanatolien und den Ägäisraum vor 7000 v. Chr., nach 6400 v. Chr. ging die genetische Diversität mit der Westwanderung zurück. Die neolithischen Siedler erreichten also den südlichen Mittelmeerraum, aber auch Südfrankreich, per Boot, allerdings zunächst nur mit sehr wenig (weiblichem) Vieh. Ohne nennenswerten Genfluss seitens der autochthonen Boviden erreichten deren Nachkommen um 5500 v. Chr. Mitteleuropa, um 4100 v. Chr. Nordeuropa. Besonders bei der Einwanderung nach Mitteleuropa ging abermals genetische Diversität verloren.[90]

    Ferner ist belegt, dass Bandkeramiker ihre Stiere oftmals kastrierten. Ochsen sind weniger aggressiv und lenkbarer als Stiere, auch weniger muskulös als jene, aber muskulöser als Kühe.[91][92] Da sich bei kastrierten männlichen Säugetieren die Wachstumsfugen später schließen, wachsen Ochsen deutlich länger als Stiere und werden größer als jene. Der verspätete Schluss der Wachstumsfuge betrifft auch die knöcherne Grundlage des Horns, den Hornzapfen (Processus cornualis), den das Stirnbein bei horntragenden Wiederkäuern bildet. Daher lassen sich Ochsen von Stieren an den Hornzapfen unterscheiden.[93]

    Die Bandkeramiker nutzten anscheinend die verkäste Milch ihrer Rinder.[94] So tauchten an Fundplätzen kleine, trichterförmige Gefäße mit durchlochten Wandungen auf, die neuzeitlichen Geräten zur Käseherstellung stark ähneln.[95] Auch konnte eine Arbeitsgruppe um Mélanie Salque (2013)[96] Milchfett in Keramikscherben aus bandkeramischer Produktion nachweisen. Ebenso wird die Entstehung der Laktasepersistenz (= die Fähigkeit Erwachsener, Milch zu verdauen) mit der bandkeramischen Kultur verbunden.[97][98][99][100]

    Der Unterwuchs der zeitgenössischen Eichen-Mischwälder bot Hausrindern eher spärliche Nahrung, so dass größere Waldflächen erforderlich waren, wenn die Tiere ihren laufenden Energiebedarf durch Beweidung deckten. Hieraus resultierte für die einzelnen bandkeramischen Siedlungen eine kritische Größe der gehaltenen Herden. Diese variierte mit dem Standort, aber auch mit der Wirtschaftsform wie etwa Fernweide mit winterlicher Laubfutternutzung oder aber siedlungsnahe, durch verbesserten Ackerbau ermöglichte Tierhaltung.

    In den ältesten bandkeramischen Siedlungen, etwa 5700/5500 bis um 5300, legte die Auswertung der gefundenen Tierknochen, etwa durch Stephan (2003)[101] nahe, dass die bandkeramischen Siedler in gewissen Bereichen durchaus auf den technologischen Traditionen der indigenen mesolithischen Jäger, Fischer und Sammler aufbauten.[102] Bei Grabungen in einer frühbandkeramischen Siedlung in Rotteburg-Fröbelweg wurden die Tierknochen qualitativ und quantitativ erfasst, neben den Haus- und Nutztieren die den ab der Bandkeramik üblichen Artenbestand repräsentieren, so Rind, Schaf, Ziege, Schwein und Hund, zeigte sich jedoch, dass sie nur in geringen Häufigkeiten vertreten waren. Damit scheinen sie keinen großen Beitrag zur Fleischversorgung der Siedlungsbewohner geleistet zu haben. Auffallend große Bedeutung hatte dagegen die Jagd auf die damals häufig vorkommenden Wildsäuger Rothirsch, Reh und Wildschwein. Nach Stephan (2003) wurden hohe Wildtieranteile auch in anderen, wenn auch nicht in allen, zeitgleichen Fundorten in Süddeutschland beobachtet.[103][104]

    Mögliche Viehseuchen und gesundheitliche BeeinträchtigungenBearbeiten

    Für Fragen der Hygiene erscheint bedeutsam, dass die Nutztierhaltung das Spektrum möglicher Krankheitserreger erweiterte. Eine Änderung des die Menschen umgebenden Mikrobioms setzte ein; infolge des engeren Zusammenlebens von LBK und ihren Nutztieren bzw. den entsprechenden Kulturfolgern. Die sogenannten Zoonosen können also vom Menschen auf ein Tier (Anthropozoonose) oder vom Tier auf den Menschen (Zooanthroponose) übertragen werden. So sind Rinder für bakterielle Zoonosen wie Tuberkulose, Brucellose oder Milzbrand empfänglich und daher mögliche Überträger dieser Krankheiten. Der Fadenwurm (Trichinella spiralis) kann Rinder, andere Säugetiere und auch Menschen besiedeln. Weitere Parasiten wie der Große Leberegel (Fasciola hepatica) befallen ebenfalls neben Rindern auch Menschen; gleiches gilt für eukaryotische Einzeller wie etwa Kryptosporidien. Rinder sind sogar Zwischenwirte eines menschlichen Parasiten, des Rinderbandwurms (Taenia saginata). Die Rinderbrucellose ist eine sogenannte Deckseuche. Sie wird vom Bakterium Brucella abortus aus der Gattung Brucella verursacht, wenn es das Hausrind infiziert. Das Rind stellt den Hauptwirt, während fast alle Säugetiere inklusive des Menschen und Geflügel die Nebenwirte bilden. Die Hämorrhagische Septikämie des Rindes verursacht durch den Erreger Pasteurella multocida kann ebenfalls den Menschen, wenn auch unspezifisch betreffen. Hingegen kann die Leptospirose der Rinder, als Morbus Weil für den Menschen durchaus gefährlich sein.[105]

    Zu anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen fand eine Untersuchung von Klingner (2016)[106] an insgesamt 112 erwachsenen Individuen der LBK aus Wandersleben (Thüringen) skeletale Hinweise, die auf Erkrankungen im Zusammenhang mit der häuslichen Rauchgasentwicklung an den Feuerstellen stünden; chronische Exposition mit Rauchgas. Aber auch für Fälle von Tuberkulose gab es in den Funden starke Anhaltspunkte.

    Einseitige vegetarische Ernährung begünstigte die Veränderung des Mikrobiom der Mundhöhle bzw. des dentalen Biofilms und war verbunden mit dem gehäuften Auftreten von Zahnkaries.[1][107]

    SiedlungswesenBearbeiten

    Die bandkeramische Produktion basierte auf Ackerbau und Viehzucht. Das legte nahe, Siedlungen dort zu errichten, wo Wasser einfach zugänglich sowie Landschaft und Bodenverhältnisse geeignet waren.[108] Tatsächlich finden sich bandkeramische Siedlungen bevorzugt in den Niederungen größerer Flüsse mit Schwarzerde-Böden, allerdings nicht im Zentrum, sondern im (bis zu 300 m über dem Meeresspiegel gelegenen) Randbereich solcher Landschaften, etwa dem Rand einer Hochterrasse oder dem oberen Drittel einer zum Fluss hin abfallenden Hanglage. Siedlungen lagen oft in unmittelbarer Nähe zu Oberflächengewässern, aber auch bis zu einen Kilometer entfernt davon, wie beispielsweise in Erkelenz-Kückhoven oder Arnoldsweiler.[109] Die Wasserversorgung durch Brunnen erfolgte in allen Siedlungslagen und belegt den hohen Stellenwert, der einer Trinkwasserquelle unmittelbar in der Siedlung beigemessen wurde. Die Entfernung zu einem fließenden Gewässer hätte in einigen Fällen nur wenige Hundert Meter betragen.[110]

    Wichtige Siedlungen sind Bylany, Olszanica, Hienheim, Langweiler 8, Köln-Lindenthal, Elsloo, Sittard, Wetzlar-Dalheim. In der frühen Bandkeramik fand sich in einer solchen Siedlung oft ein einziges Langhaus,[111] in der späteren waren es auch drei bis zu zehn Langhäuser. Charakteristische Langhäuser der Bandkeramischen Kultur wurden gefunden bei Ausgrabungen der Bandkeramische Siedlung (Mühlengrund in Rosdorf).[112] In älteren Publikationen wurden größere Siedlungen angenommen; eng beieinanderliegende Funde von Hausgrundrissen scheinen jedoch zu unterschiedlichen Perioden zu gehören, und es ist zu vermuten, dass unbrauchbar gewordene Häuser in unmittelbarer Nähe neu aufgebaut wurden. Wahrscheinlich lebten Großfamilien in den Langhäusern der LBK.

    Die zentralen (neolithischen) Neuerungen in einer mesolithischen Umgebung waren die Sesshaftigkeit und die unbeweglichen Besitztümer. Während sich (mesolithische) Wildbeuterkulturen eher durch eine weitgehend egalitäre Sozialstruktur ausgezeichnet haben dürften, wo der individuell zuordenbare Besitz eine weniger dominierende Bedeutung einnahm, gewann dieser bei den sesshaften Kulturen durch Ungleichverteilung zunehmend an Bedeutung. Eine Ungleichverteilung spiegelt sich in den bandkeramischen Grabbeigaben wider. Für Gronenborn (1999)[113] weisen die unterschiedlichen Grabbeigaben, so etwa Schmuck aus Spondylusmuscheln auf Beerdigungsstätten von privilegierten Individuen hin.[114]

    Der Weiler als typische SiedlungsformBearbeiten

     
    Rekonstruktion einer Siedlung der LBK aus Hienheim mit typischer Nähe zu einem Gewässer (Archäologisches Museum der Stadt Kelheim)

    Siedlungen aus mehreren Langhäusern werden als Weiler bezeichnet; solche lagen um 3 km voneinander entfernt. Das Territorialgebiet eines Weilers umfasste ungefähr 700 ha. Zu jedem Langhaus gehörte eine Schwendbau-Ackerfläche von ungefähr 2,5 ha.

    Gelegentlich umgaben Gräben und Erdwälle die Weiler.[115] Solche in den ältesten bandkeramischen Siedlungen nachgewiesenen Anlagen waren bis auf wenige Durchgänge geschlossen und stellten ein Annäherungshindernis für sowohl Tiere als auch andere Menschen dar. Sie sind daher als Befestigungen anzusehen, müssen aber nicht militärisch-strategischen Aufgaben gedient haben.

    Langhäuser eines Weilers lagen etwa zwanzig Meter voneinander entfernt.[116] Auf der Fläche zwischen ihnen finden sich Vorratsgruben, Schlitzgruben und Gruben mit Einbauten wie Grubenöfen.[117][118][119][120][121] Nach Pechtl (2008) unterscheidet man konstruktionstechnisch zwischen Herden und Öfen. Herde als offene Feuerstellen können mit einer speziell hergerichteten Grundplatte versehen sein, weisen aber zur Seite allenfalls eine niedrige Begrenzung auf; Öfen hingegen verfügen über Wände. Grubenöfen sind durch Grabung ins Erdreich angelegte Öfen, deren Feuerraum durch die Wände der entstehenden Mulde begrenzt wird.

    Zur Interpretation der Grabungen von Langweiler 8 schlug Ulrich Boelicke 1982 das „Hofplatzmodell“ vor.[122] Dieses weist einem Langhaus alle Gruben zu, die in einem willkürlichen Radius von 25 m um seinen Grundriss liegen. Die Sprechweise vom Hofplatz als Wirtschaftsbereich eines bandkeramischen Hauses findet sich auch bei Jens Lüning. Das Modell wird jedoch nicht durch weitere Untersuchungen unterstützt.

    Aufbau und Nutzung des LanghausesBearbeiten

     
    Gegenüberstellung verschiedener Haustypen der älteren und der jüngeren Bandkeramik.
    Die rechteckigen, 5–8 m breiten und bis zu 40 m langen Bauten enthielten drei innere Pfostenreihen, die den Raum zwischen den Längswänden in vier Schiffe teilte. Parallel zur kurzen Wand bildeten die Pfosten ebenfalls Reihen, die den Raum in drei Module gliederten.

    Die Längsachse eines Langhauses lag in der Regel in Nord-Süd- bis Nordwest-Südost-Richtung. Die Häuser standen auf einer Grundflächen von 20 m × 5 m bis 40 m × 8 m; für Siedlungen im Rheinland wurden auch bis zu 255 m² berechnet. Tragende Elemente waren in 5 Reihen angeordnete Pfosten,[123] auf der nordöstlichen Seite oft auch Holzpfähle. Die Anordnung der Pfosten ließ eine Aufgliederung des vierschiffigen Hauses in ein nördliches, ein zentrales und ein südliches Modul erkennen (siehe nebenstehende Schemazeichnung „Haustypen“). Es gab auch Langhäuser, die nur aus dem zentralen Modul oder nur aus diesem und dem nördlichen bestanden.[124] Im zentralen Modul waren die Abstände zwischen den Pfosten größer. Eine besondere Pfostenanordnung, die sogenannte Y-Stellung, kam ausschließlich in einer früheren Form des zentralen Moduls vor.[125] Im südlichen Modul enthielten die Pfosten zusätzliche Löcher.

     
    Rekonstruktion eines Hienheimer Hauses der Linearkeramik-Kultur

    [126]

    Die äußeren Pfostenreihen waren mit lehmverputzten Rutengeflechten zu Wänden ergänzt, wobei die Erbauer längs der Seitenwände tiefe Entnahmegruben aushoben; im Pariser Becken wurde eine solche Grube sogar als Brunnen gedeutet. Der Holzverbrauch zum Bau von Langhäusern wie der bandkeramische Brunnenbau in Blockbohlenbauweise zeigen den hohen Aufwand bei der Holzbearbeitung.[127][128] Im nördlichen Modul ging das Flechtwerk in eine geschlossene Spaltbohlenwand über. Das auf die Pfosten gestützte Satteldach war vermutlich mit Stroh, Schilf oder Rinde gedeckt. Angenommen wird, dass Schnüre das Dach zusammenhielten (siehe Kapitel zu Schnüren), obgleich die Werkzeuge der Bandkeramiker die Fertigung einfacher Steck- oder Zapfverbindungen ermöglicht hätten. Wegen der zusätzlichen Pfostenlöcher wird im südlichen Modul eine Zwischendecke vermutet.[129]

    Zur Nutzung des Langhauses lassen sich nur Spekulationen anstellen. Die Bohlenwand im nördlichen Modul könnte einer stärkeren Einwirkung der Witterung auf diese Hauswand geschuldet sein. Auch könnte das nördliche Modul der Schlafplatz gewesen sein. Für das zentrale Modul lassen zusätzliche Funde und der Nachweis von Feuerstätten an einen Wohn- und Arbeitsbereich denken. Im südlichen Modul wird wegen der möglichen Zwischendecke ein Speicher vermutet; demzufolge diente das Langhaus nicht nur als Unterkunft, sondern auch zur Vorratshaltung (so z. B. nach Jens Lüning). Dass das Langhaus außer Wohnung auch Stallung war, ist eher unwahrscheinlich; zumindest sind durch den Abbau von Tiermist erwartbare Phosphate nicht im Boden nachweisbar. Die während des Hausbaus bei der Lehmentnahme entstandenen Gruben wurden wahrscheinlich als Keller oder Mülldeponie genutzt. Die frühe Forschung bezeichnete sie als „Kurvenkomplexbauten“ und deutete sie fälschlich als eigentliche Behausungen der Bandkeramiker.[130] Die bandkeramischen Häuser wurden zumeist auf lössbedeckten Hochterrassen errichtet, das heißt auf dem oberen Drittel eines zum Wasserverlauf, Fluss, Bach hin abfallenden Geländerückens. Man hatte bewusst diese Hanglagen aufgesucht, um dort seine Häuser zu errichten. Der Grund lag wahrscheinlich in den klimatischen Umständen des Frühneolithikums, so waren überdurchschnittliche Niederschläge häufig. Dafür sprechen folgende Indizien:[131]

    • Mächtige Kalkablagerungen im Atlantikum und vor allem im Subboreal;[132]
    • In Mittel- und Nordeuropa ist für die bandkeramische Zeit die Europäische Sumpfschildkröte, Emys orbicularis (LINNAEUS, 1758)[133] nachgewiesen worden, die bevorzugt in einem sehr feuchten Klima lebt;
    • Zweikörniger Einkorn dominiert in der Landwirtschaft. Dieser Einkorn zeichnet sich durch seine Resistenz gegen starke Regenfälle aus.

    Oliver Rück schlug 2007 ein Langhausmodell vor mit einer teilweise vom Boden abgehobenen Wohnfläche vor.[134] So könnte, anhand von Grabungen belegbar, der nordwestliche Teil der Gebäude vermutlich noch direkt auf dem abfallende Gelände aufgelegen haben. Mit dem zunehmenden Gefälle der Hanglage und in Abhängigkeit von der Hauslänge selbst erhöhte sich der Abstand zum Boden im südöstlichen Hausteil kontinuierlich. Im Südwestteil der Langhäuser gab es zusätzliche Pfosten (Doppelpfostenstellungen), um die Statik der Holzkonstruktion aufrecht erhalten zu können. Wenn der Abstand zum Laufhorizont zu groß und damit die Last auf den Pfosten erhöht wurde, mussten zusätzliche Pfosten eingebaut werden. Im Nordwestteil der Gebäude fand sich immer ein klein Wandgraben. Angesichts der hohen saisonalen Niederschläge, könnte dieser eine Schutzfunktion für das Gebäudeteil gehabt haben, um so das abfließende Oberflächenwasser abzuleiten.

    Nach Jens Lüning beherbergte ein Langhaus eine Familie von sechs bis acht Personen, seine Größe sei durch zusätzliche Speicherfunktionen bedingt. In einer jüngeren Publikation betrachtet Biermann[135] den außerordentlich hohen, kollektiven Arbeitsaufwand zu seiner Errichtung und folgert, dass es eher zwischen 20 und 40 Personen bewohnten.[136] Auch könnten die unterschiedliche Größe und Gestaltung der Langhäuser unterschiedliche Herkunft oder den sozialen Rang ihrer Bewohner widerspiegeln.[137][138][139][140]

    Erd- und PalisadenwerkeBearbeiten

    Die archäologische Erkundung und Erfassung weist zusammenhängende Systeme von Gruben, Gräben, Wällen und Palisaden nach, die erstmals in der Bandkeramik auftreten und als Erdwerke bezeichnet werden.[141][142] Diese können eine Siedlung umschließen oder nicht;[141] einen Überblick bieten die Liste der Erd- und Palisadenwerke der Bandkeramischen Kultur sowie Meyer/Raetzel-Fabian.[143] Erdwerke sind schon für die älteste Linearbandkeramik nachgewiesen, in der jüngeren jedoch häufiger.

    Ein Erdwerk kann eine runde geschlossene Linie bilden, seine Längsachse nach den Haupthimmelsrichtungen orientiert sein.[144] Höckmann (1990)[145] wies darauf hin, dass sich bei den eindeutig definierten Graben- oder Palisadenstrecken eine auffällige Vorliebe für die Ausrichtung der Bauwerke in Nord-Ost nach Süd-West und Nord-Süd abzeichne, während die im Hausbau dominierende Nord-West-Süd-Ost-Achse hier keine Rolle spiele. Er interpretierte diese Ausrichtungen im Zusammenhang astronomischen Bezügen etwa mit Sonnenbeobachtungen zur Kalenderregelung.

    Der Begriff war zunächst auf Anlagen mit kontinuierlich angelegtem Grabenzug beschränkt, schließt inzwischen aber aufgrund der Beobachtungen in Herxheim[146] und Rosheim im Elsass[147] auch andere Anlagen ein. Bei letzteren kann wegen ihrer sukzessiven Entstehung und ihrer Bauweise als einzelne, einander überlagernde Langgruben eine Verteidigungsfunktion ausgeschlossen werden. Bisweilen finden sich in den Langgruben Skelette oder Teile von Skeletten, Keramiken, Tierknochen, Feuerstein; sie könnten eine kultische Bedeutung gehabt haben.

    In Esbeck wurde eine Befestigungs- und Siedlungsanlage (Erdwerk von Esbeck) freigelegt. Heege und Maier (1991)[148] und andere[149] konnten einen doppelten Graben nachweisen, der die neolithische Siedlung teilweise umfasste. Ein gleicher Graben und ein Flechtwerkzaun umgaben die Siedlungen von Eilsleben und Köln-Lindenthal.[150] Ähnlich wie bei der Errichtung der Langhäuser waren diese Befestigungen auch nur in Gemeinschaftsarbeit wahrscheinlich.

    BrunnenbauBearbeiten

    Ein Brunnen ist eine Konstruktion zur Wasserförderung aus einem Grundwasserleiter, damit eröffnete sich für die Siedlungen eine geregelte Wasserversorgung.[151] Bandkeramische Brunnen bestanden aus bis zu 15 Meter tiefen Gruben. Es waren meist im Blockbau zusammengefügte Holzkonstruktionen (sog. Kastenbrunnen) sowie hohle/ausgehöhlte Stammtrommeln (sog. Röhrenbrunnen) die von der Sohle bis zur Oberfläche aufgerichtet wurden. Jedoch ist es immer noch umstritten, ob ein Brunnen zwingend mit Holz ausgesteift sein musste, da im Lauf der Jahre immer wieder Brunnen ausgegraben worden sind, in denen die Befundsituation keine Rückschlüsse auf Holz zuließ.[152] Im Verlauf der Bauarbeiten wurden die Gruben mit dem Aushub wieder randverfüllt. Bislang gibt es keine Hinweise auf einen sichernden Ausbau der Baugruben (die so genannte Pölzung). Offensichtlich besaßen die dicht gefügten und überdies in aller Regel auch kalfaterten Brunnenkästen zwei Funktionen: Sie bildeten einmal einen Vorratsbehälter für das Grundwasser und spielten zugleich die unverzichtbare Rolle einer Pölzung.[153][154]

     
    Darstellung des Prinzips der Blockbautechnik (Außenansicht)

    Das wichtigste Werkzeug zur Holzbearbeitung u. a. für den Brunnenbau war die auf einem Knieholm mit der Schneide quer zur Schlagrichtung geschäftete Dechsel. Parallel geschäftete symmetrische Beilklingen sind für die Linienbandkeramik nicht belegt und traten frühestens fallweise erst im spätesten Mittelneolithikum, regelhaft aber erst im Jungneolithikum auf. Experimente mit Nachbauten von bandkeramischen Dechseln haben deren Effektivität eindeutig belegt.[155]

    Kulturtechniken und BevölkerungsdichteBearbeiten

    Die Einführung der Landwirtschaft machte Kohlenhydrate für die menschliche Ernährung erheblich einfacher verfügbar. Mit der Nutztierhaltung schuf sie so eine Voraussetzung für eine Zunahme der Besiedlungsdichte. Die genannten neuen Techniken waren von weiteren begleitet, etwa dem bandkeramischen Brunnenbau zur Sicherung der Wasserversorgung, oder der Vorratswirtschaft. In bandkeramischen Siedlungen waren ferner Fragen der Land- und Besitzverteilung und -sicherung zu klären.[156]

    Die Besiedlungsdichte (einer beliebigen Bevölkerung) kann nicht weiter zunehmen, wenn die Ressourcen der natürlichen Umgebung dieser Bevölkerung erschöpft sind.[157][158] Genauer wird als maximale Tragfähigkeit ( carrying capacity) eines Lebensraums diejenige Individuenzahl einer Gruppe von Menschen definiert, für die die Gruppe im betrachteten Lebensraum für unbegrenzte Zeit existieren könnte, ohne ihn nachhaltig zu schädigen.[159] Beispiele für erschöpfbare Ressourcen sind Bauholz oder Energieträger wie Brennholz und Nahrung, die auf einer gegebenen Fläche langfristig nur in begrenzter Menge gewonnen werden können.

    Die Sozialstruktur der bandkeramischen Gesellschaften bleibt ungeklärt. Zumeist wird von einer segmentären, gering arbeitsteiligen und weitgehend egalitären Gesellschaftsform ohne größere soziale Differenzierung ausgegangen.[160][161]

    Werkstoffe und ihre WegeBearbeiten

     
    Feuerstein (Silex)
     
    Muscheliger Bruch des Feuersteins, Abschläge

    Es gibt einige deutliche Hinweise, dass Mitglieder bandkeramischer Siedlungen eine Form des neolithischen Bergbaus betrieben. Dies gilt für den Rötel-Abbau[162] ebenso wie für die Suche nach Feuerstein.[163]

    Werkstoffe legten teilweise erhebliche Wege zurück (mögliche Austauschsysteme). So gelangte Rijckholt-Feuerstein aus der niederländischen Provinz Limburg bis ins Rheinland. Als Rohmaterial bandkeramischer Schuhleistenkeile wurden bevorzugt Amphibolite verwendet, worunter metamorphe Gesteinsarten der Aktinolith-Hornblende-Schiefer-Gruppe (Kürzel: AHS-Gruppe) zusammengefasst werden. Amphibolit gelangte wahrscheinlich aus dem heutigen Böhmen in westlichere Siedlungsräume, so dass von Kontakten zwischen Menschen in noch weiter voneinander entfernten Regionen auszugehen ist.

    Im Rheinland gab es größere Haupt- bzw. Zentralsiedlungen der Bandkeramiker wie Langweiler 8, sowie kleinere Nebensiedlungen. Von Siedlung zu Siedlung wurden nachweislich Artefakte aus Feuerstein (synonym: Silexartefakte) weitergegeben, etwa Rohstücke und sogenannte Grundformen (Abschläge, Kerne etc.), aber auch halbfertige Geräte wie Klingen und fertiggestellte wie Bohrer oder Kratzer. Die Fundstücke aus kleineren Siedlungen stammen meist aus benachbarten größeren Ansiedlungen.

    Nach Intra-Site-Analysen,[164] d. h. Untersuchungen zu den Vorgängen innerhalb eines Fundplatzes, sind solche Weitergaben auch innerhalb je einer bandkeramischen Siedlung anzunehmen. Sie sind vermutlich auf soziale Differenzierungen innerhalb der Siedlung zurückzuführen.[165]

    WerkzeugeBearbeiten

    Im Umfeld der bandkeramischen Kulturen wurden verschiedenste Werkzeuge gefunden. Der Versuch einer vollständigen Rekonstruktion des bandkeramischen Werkzeuginventars stößt auf die Schwierigkeit, dass vermutbare Werkzeug(teil)e fehlen, wenn sie aus organischem Material gefertigt wurden und zersetzt sind.

    Trennende bzw. schneidende WerkzeugeBearbeiten

     
    Baumfällversuch mit einer rekonstruierten bandkeramischen Dechsel[166][167][168]

    Zunächst seien die (steinernen) Dechselklingen erwähnt. Eine Dechsel ist ein quergeschäftetes Hauwerkzeug, d. h. ihre Klinge ist so in einen Schaft eingefügt, dass deren Schneide rechtwinklig die Ebene eines Hiebes durchläuft.[169] Seltener werden an den Fundplätzen durchbohrte Keulenköpfe gefunden. Die Artefakte der Bandkeramiker zeigen als Voll- oder Hohlbohrung ausgeführte echte Bohrungen; sie sind insofern komplexer gefertigt als die im Mesolithikum verwendeten.[170]

     
    In der Mitte des Bildes ein Erntemesser um 5000 v. Chr., am rechten Bildrand zwei durchbohrte Keulenköpfe, am linken Bildrand verschiedene Dechselklingen (Historisches Museum der Pfalz, Speyer).

    Die Bandkeramiker verwendeten häufig einen schmal-hohen Dechseltyp, dessen Klinge in Anlehnung an die Form der Schuhmacherleiste als Schuhleistenkeil bezeichnet wird.[171] Der Begriff beschreibt die flache Unter- und die gewölbte Oberseite der Klinge, die oft einen D-förmigen Querschnitt ergeben. Eine experimentelle archäologische Untersuchung, das „Ergerheimer Experiment“, wies nach, dass sich mit diesen Steinwerkzeugen problemlos Bäume fällen lassen.[172][173] Eine Klassifikation der Schuhleistenkeile nach Formtyp ist aber nur bedingt möglich, da Gebrauch und Nachschärfung einer Klinge ihre Form verändern können. Auch gab es neben Schuhleistenkeilen bereits in der Bandkeramik flache und breite Klingen;[174] damit ausgestattete Dechseln heißen Flachbeile. Die Hauwerkzeuge wurden auch als Waffe verwendet, wie Verletzungsmuster an gefundenen Skelettteilen, insbesondere Schädelkalotten, belegen.

    Die Bandkeramiker verwendeten auch Sicheln, gefertigt aus einem leicht gekrümmten Stück Holz. In dessen konkave Seite wurden Kerben eingebracht und in den Kerben scharfkantige Klingenabschläge mit Birkenpech befestigt.[175] Vielfach weisen die Funde Sichelglanz auf. Dieser entsteht durch intensiven Gebrauch einer Sichel beim Schneiden von Pflanzen, insbesondere Gräsern, die Kieselsäurepartikel enthalten, denn jene wirken wie ein Schleifmittel auf die Sichel.

    FernwaffenBearbeiten

    In der bandkeramischen Kultur wurden Hornstein und Flint zur Herstellung von Pfeilspitzen verwendet.[176] So weisen Funde im Feuersteinbergwerk von Abensberg-Arnhofen darauf hin, dass besonders in der späten Bandkeramik der Abensberg-Arnhofen-Hornstein ein bevorzugtes Rohmaterial für die Werkzeugherstellung war.[177] Die Pfeilspitzen waren oft relativ klein, ihr Umriss dreieckig, die seitlichen Kanten gerade. Ihre Herstellung war einfach: von einem pyramidalen Kern wurden Klingen abgebaut, diese wurden gezielt zerbrochen und durch Retusche weiterverarbeitet. Der größte Nachteil von Flintspitzen ist deren Sprödigkeit, denn bei einem Fehlschuss in den Boden oder einen Baum zersplittert die Spitze oft. Bei Aufprall auf einen Knochen im Körper eines Beutetiers bzw. Feindes geschieht dies ebenfalls, jedoch sind auch die Splitter scharfkantig und glattflächig und werden kaum gebremst. Durch Verlagerung des Schwerpunkts nach vorne sowie durch größenbedingten geringen Luftwiderstand ermöglichen solche Pfeilspitzen hohe Treffsicherheit.[178] Im europäischen Neolithikum wurden Pfeile bevorzugt aus den Schößlingen des Wolligen Schneeballs gefertigt, die wegen des faserigen Aufbaus sehr elastisch und bruchfest waren (Schäftung).

    Schnüre und (Rindenbast-)FasernBearbeiten

    Eine Faser ist ein lineares Gebilde, das aus einem Faserstoff besteht und eine äußere Faserform, Längs- bzw. Querschnittform, einnimmt. Eine Faser wird im Alltagsgebrauch zumeist nur auf Zug belastet. Die Schnüre wurden wahrscheinlich, wie anderen neolithischen Kulturen auch, aus Bastfaser gefertigt. Lindenbast, der im Neolithikum sehr häufig verwendet wurde, auch andere Baste von verschiedenen Bäumen konnten verarbeitet werden. Je nach Baumart mussten sie zuvor verschieden lange in Wasser „gerottet“ werden.[179] Aber auch Stängelfasern von Brennesseln und Lein fanden, wenn auch nicht eindeutig belegt, ihre Anwendung.

    Bei der Ausgrabung der Siedlung Rosdorf „Mühlengrund“ wurden Spinnwirtel aus Ton gefunden. Handspindeln konnten zur Herstellung von Fäden und damit zur Herstellung von Textilien dienen. Einige Funde weisen darauf hin, dass durch das Spinnen und Weben von Nessel und Lein Stoffe gefertigt wurden. Tönerne Figurinen sowie figürlich geformte Gefäße lassen sich anhand von Unterschieden in Haartracht und Barthaar, Kopfbedeckungen und Bekleidung als Männer oder Frauen erkennen. Bei beiden Geschlechtern sind hosenartige Beinkleider und Überwürfe über den Oberkörper zu sehen; der Ausschnitt ist jedoch für Frauen spitz, für Männer rund dargestellt.[180] Ein Rindenbastbeutel wurde in einem LBK-Brunnen in Eythra südlich von Leipzig gefunden und in die Zeit um 5200 v. Chr. datiert, aufgrund der guten Erhaltungsbedingungen im Grundwasserspiegel war der Beutel fast vollständig erhalten geblieben.

    Haushalts- bzw. sonstige WerkzeugeBearbeiten

     
    Mahlsteine, sogenannte Schiebemühlen wie diese wurden in Gräbern der Bandkeramiker gefunden. Auf dem Unterleger befinden sich eine Handvoll Getreide und der Läufer.

    Geerntetes Getreide wurde in Schiebemühlen geschrotet. Eine Schiebemühle besteht aus zwei Mahlsteinen, dem Unterlieger und dem Oberlieger oder Läufer. Um Getreide zwischen den Mahlsteinen zu schroten, kniete eine Person vor dem Unterlieger, ergriff den Läufer und schob ihn vor und zurück.[181] Der nicht unerhebliche Steinabrieb verblieb im Mahlgut. Die Betätigung einer Schiebemühle war eine körperlich anstrengende Arbeit. Da Schiebemühlen häufig als Grabbeigaben bei weiblichen Bandkeramikern gefunden wurden, wurde sie wahrscheinlich eher von Frauen durchgeführt.[182][183]

     
    Tasche aus Rinde, Holz und Bast (Fund aus der ehemaligen Gemeinde Eythra, Leipziger Land)[184][185]

    Jens Lüning nimmt an, dass bereits die Linienbandkeramiker den Pflug nutzten.[186] Dafür gibt es jedoch keine eindeutigen Belege.

    Dass die Bandkeramiker den einfachen Bootsbau beherrschten ist aufgrund ihrer Siedlungsweise im flussnahen Raum wahrscheinlich, wenn sich auch hierfür nur indirekte Belege finden lassen. So sind Korbboote,[187] Fellboote oder Einbäume zu vermuten.[188][189]

    Die Standardmethode des Feuerentzündens im Neolithikum ist das „Schwefelkies-Feuerzeug“, das an diversen Funden auch der Bandkeramischen Kultur belegt werden kann.[190] Man bezeichnet sie auch als „Markasit-Feuerzeuge“. Zum Funkenschlag wird ein Stück Pyrit oder Markasit mit einem anderen Stück Pyrit, einem Feuerstein geschlagen. Die erzeugten Funken werden in ein leicht entflammbares Material fallen gelassen. Der Pyrit mit seinem verbrennenden Schwefelanteil ist dabei der „Funkenspender“, der Feuerschlagstein der „Funkenschläger“.[191] Als Zunderschwamm (Fomes fomentarius) oder Baumschwamm eignet sich neben dem Zunder mit ähnlichen Eigenschaften auch der Birkenporling ((Piptoporus betulinus)).[192]

    Jens Lüning vermutet, dass die auf den Figurinen abgebildeten Sitzmöbel, so eine Bank und Dreibeinschemel, auch im bandkeramischen Alltag Verwendung fanden.[193]

    KeramikBearbeiten

     
    Bandkeramisches Gefäß mit Ösen und Kordeln aus dem niederbayrischen Aiterhofen (Gäubodenmuseum, Straubing)
     
    Bandkeramischer Kumpf (Fundort Marburg-Schröck, Grabung 1983)
     
    Bandkeramischer Kumpf aus Kleinpolen

    Im sogenannten „offenen Feldbrand“ (Brennen) wurden aus Tonmineralen Keramiken hergestellt.[194] Hierzu nutzte man Grubenöfen. Solche Grubenöfen finden sich häufig, es sind unterhalb des Bodenniveaus in ausgehobener Erde angelegte Öfen, deren Feuerraum aus dem anstehenden Erdmaterial herausgegraben wurde. Die zuvor an der Luft getrockneten Artefakte wurden in eine solche Grube über- und nebeneinander aufgereiht bzw. gestapelt; um diese herum erfolgte der Wärmeeintrag. Sobald sich die Keramiken gleichmäßig erwärmt hatten, wurden die zum Teil abgebrannten Holzscheite näher zu den Keramiken heran geschoben, bis das Ganze komplett bedeckt war und die Stücke zu glühen begannen. Hiernach wurde die Grube abgedeckt, so dass die Töpfereien im Reduktionsbrand weiter brennen konnten. Die Oberflächen der Keramiken wurden schon mittels Tonanguss geglättet. Obgleich die Öfen nicht sehr hohe Temperaturen erzeugten, waren sie ausreichend um die produzierten Gefäße widerstandsfähig zu machen. In einem offenen Feldbrand werden Temperaturen um 800 °C erreicht. Per definitionem spricht man ab einer Brandtemperatur von 600 °C von einer gebrannten Keramik. Ein Feldbrand dauerte circa 5–6 Stunden. Bei einer Reihe der bandkeramischen Keramiken fand man Vorrichtungen in Form von Knubben, Ösen oder Grifflappen, die, so die Vermutungen, zur Befestigung von Schnüren dienten.[195] Die Färbungen des gebrannten Irdengutes reichten von gelblich-grau-beige über rotbraun bis hellgrau und dunkelgrau-schwarz.[196] Solche fleckigen, differente Farbtöne aufweisende Scherben oder Gefäße geben einen Hinweis auf Ungleichmäßigkeiten beim Brand. Prinzipiell gilt, dass oxidierend gebrannte Tonmineralien als Ergebnis helle bis rötliche Keramik ergeben, während reduzierend gebrannte Tone zu dunkleren bis schwarzen Farbmusterungen führen.

    Inwieweit bei der Herstellung der Keramiken eine geschlechtspezifische Arbeitsteilung bestand, kann man nicht direkt belegen. Ethnographische Studien deuten darauf hin, dass auch in den bandkeramischen Kulturen eine solche Arbeitsteilung bestand. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Herstellung von Keramiken ein mehrteiliger Prozess ist, er umfasst eine Reihe von Arbeitsschritten. So steht die Gewinnung und möglicherweise der Transport des Rohmaterials am Anfang. Sodann werden die Gefäße mit der Hand geformt, luftgetrocknet und in lederhartem Zustand verziert. Nachdem die Objekte durchgetrocknet sind, werden sie in der oben beschriebenen Weise gebrannt. Für diese einzelnen Schritte sind unterschiedliche physische und manuelle Fertigkeiten oder Anforderungen eine Voraussetzung. Gewinnung, Transport und Vorbereitung der Rohmaterialien (Ton, Brennmaterialien etc.) sind durchaus körperlich anstrengende Tätigkeiten, die neben Ausdauer auch Muskelkraft erfordern. Für den offenen Feldbrand, das Anlegen der Brenngruben und den Brand selbst ist große Erfahrung nötig, ebenso beim Formen der Keramiken sowie dem Anlegen der Verzierung, wo (manuelle) Geschicklichkeit und Erfahrung grundlegend sind.[197]

    Formen und StilphasenBearbeiten

    Die Standardformen bandkeramischer Keramik sind: Kumpf, Flasche, Butte (eine Flasche mit fünf Querhenkeln) und Schale. Es besteht eine große Ähnlichkeit zu der Keramik der danubischen Starčevo-Kultur. Es lassen sich unterschiedliche Stile oder besser Stilphasen entlang eines Zeitleiste differenzieren.[33] So zunächst einmal eine ältere Bandkeramik 5700–5300 v. Chr.[198] und eine jüngere 5300–4900 v. Chr. Bei letzterer, westlicher Bandkeramik kann man im Wesentlichen die Stilphasen des Rubané du Nord-Ouest, Rubané de l'Alsace, Rubané du Neckar und die Rubané du Sud-Ouest unterscheiden. Die Gefäße der ältesten Bandkeramik waren dickwandig und stark organisch gemagert. Man verwendete eine Technik, die Keramiken ohne rotierende Töpferscheibe herzustellen, indem Tonstreifen spiralförmig aufgebaut bzw. geschichtet und die Stöße anschließend verstrichen wurden.

    Es wird zwischen verzierten und unverzierten Keramiken unterschieden, was allerdings eine eher technische Einteilung darstellt, da unverzierte Keramiken z. T. auch Verzierungen (z. B. Randmuster) aufweisen. Die Gruppe der unverzierten Keramiken besteht hauptsächlich aus Vorratsgefäßen von grober Machart und gröberer Wandstärke. Verzierte Keramiken sind hauptsächlich Kümpfe aus feinem Ton mit geringer Wandstärke.

    Verzierung der KeramikenBearbeiten

    Die Verzierungen der Keramiken bestehen hauptsächlich aus dieser Kultur ihren Namen gebenden Parallelbändern mit Ritzverzierungen. Solche bänderartigen Verzierungen mit linearen Mustern wurden in den noch weichen Ton rund um das Gefäß eingeritzt, gestochen und gerillt um hiernach gebrannt zu werden. Daneben treten Motive auf, die in den Leerräumen zwischen den Bändern angebracht wurden, sogenannte Zwickelmotive (siehe Abbildung rechts: z. B. die drei waagerechten Linien auf dem Kumpf). Es ist anzunehmen, dass die Verzierungen, vor allem die Zwickelmotive, nicht nur einen dekorativen Zweck erfüllten, sondern vielmehr als Ausdruck der Zusammengehörigkeit bzw. als Zeichen für soziale Gruppen zu verstehen sind. Aus dem 1973 begonnenen Projekt „Siedlungsarchäologie der Aldenhovener Platte (SAP)“ (Rheinland) ging ein Merkmalskatalog hervor, der ein Aufnahmesystem für die Bearbeitung der Keramiken bietet und in jüngerer Zeit durch die AG Merkmalskatalog überarbeitet, ergänzt und online zur Verfügung gestellt wurde.[199]

    Schmuck und künstlerische DarstellungenBearbeiten

     
    Dekorierte Knochenspitze, gefunden in einem linienbandkeramischen Brunnen in Schkeuditz-Altscherbitz

    Die Bandkeramiker verwendeten Muschelschalen der Stachelauster (Spondylus gaederopus, auch Lazarusklapper genannt), die im Schwarzen Meer, im Mittelmeer und angrenzenden Atlantik vorkommt. Sie fertigten aus den Spondylusschalen Armringe, Gürtelschnallen und Anhänger, sie finden sich vor allem in Gräberfeldern, hier sind Aiterhofen-Ödmühle in Bayern und Vedřovice in Mähren zu nennen. Die im Binnenland, weit von den Meeresküsten gefundenen Schmuckstücke, zeigen die schon im Neolithikum bestehenden Handelsnetze über große Entfernungen an.

    Die anthropomorphe PlastikBearbeiten

    Schon seit den ältesten Bandkeramikern fanden sich in den Grabungen die verschiedenartigsten Gattungen figürlicher anthropomorpher Darstellungen. Oft sind es Voll- oder Hohlplastiken, geritzte menschliche Darstellungen und figürliche Funde aus Knochen. Die Plastiken sind stereotyp und leiten sich von der Kultur ab, aus der die LBK entstand, der Starčevo-Kultur.[200] Sie begleiten als Kulturerscheinung die Ausbreitung der Bandkeramik in Mitteleuropa, wobei sie sich auf das Siedlungsgebiet der ältesten Bandkeramik beschränken und Fundkonzentrationen sich im mitteldeutschen, österreichisch-slowakischen und mainfränkisch-hessischen Raum abzeichnen. Insgesamt sind um die 160 Bruchstücke bekannt, die sich auf etwas mehr als 120 Fundpunkte verteilen. Innerhalb des bandkeramischen Spektrums zählt die Gruppe der Statuetten somit zu den seltenen Funden.[201][202]

     
    Bandkeramik-Museum Schwanfeld, Repliken von Idolfiguren der linearbandkeramischen Kultur

    Figurale Kleinplastiken sind aus Ton gefertigt, von geringer Größe und wurden fast immer zerbrochen aufgefunden. Originär bandkeramischen Ursprungs sind die Darstellungen der runden Augenhöhlen, das Verzierungselement der ineinander gestellten Winkel, die oft in die Seiten gestemmten Arme und die Lockenfrisur einiger Statuetten. Während von den mittelneolithischen Kulturgruppen im Westen Deutschlands (Großgartacher Kultur, Rössener Kultur, Hinkelstein-Gruppe) keine anthropomorphe Plastik bekannt ist, gibt es einige Figurinen der Stichbandkeramik in Sachsen und Böhmen, sehr vielfältige und zahlreiche Figurinen dagegen in der gleichzeitigen östlichen Lengyelkultur.[203]

    Vielen Figuren, wie der sitzenden („thronenden“) und reich verzierten Plastik der älteren LBK von Maiersch, fehlen eindeutige Geschlechtsmerkmale. Jens Lüning deutet diese Ritzverzierung – auch die der tiergestaltigen – als Kleidung, was zumindest bei der eindeutigen Darstellung von Gürteln und Halsausschnitten von Kleidungsstücken in verschiedenen Fällen plausibel ist. Hermann Maurer (1998)[204] fokussiert hingegen stärker auf Ornamente, die an Skelettdarstellungen erinnern und von ihm im Sinne eines kulturübergreifenden „Röntgenstils“ verstanden werden.

    Das Bruchstück des in die mittlere bis jüngere LBK datierenden „Adonis von Zschernitz“ stellt neben der Plastik aus Brunn-Wolfsholz die bisher älteste eindeutig männliche bandkeramische Tonfigur dar. Dieter Kaufmann geht davon aus, dass diese Figürchen absichtlich zerbrochen wurden. Dafür spricht, dass die Plastiken nicht nur an herstellungsbedingten Schwachstellen (Kopf, Arme, Beine), sondern auch am Rumpf zerbrochen waren, wie z. B. der „Adonis von Zschernitz“. Alle Plastiken stammen – sofern es keine Lesefunde sind – aus Haus- bzw. Siedlungsgruben, was eine kultische oder rituelle Bedeutung im Haus nahelegt.[205]

     
    Bandkeramik-Museum Schwanfeld, Repliken von Idolfiguren der Bandkeramischen Kultur, oben rechts zwei Figurinen mit „Hinterkopf-Lockenfrisuren“

    FiguralgefäßeBearbeiten

     
    Gesichtsdarstellung auf einer Vorratsflasche, Seelberg, Stuttgart-Bad Cannstatt; Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

    Neben der Plastik kommen auch anthropomorphe und zoomorphe Figuralgefäße vor.[206] Manche Gefäße, wie die flaschenförmigen der älteren Linearbandkeramik von Ulrichskirchen und Gneidingen, weisen Gesichtsdarstellungen auf, oder sie stehen auf menschlichen Füßen.

    Kleidung, Kopfbedeckungen und Haartrachten abgeleitet aus StatuettenBearbeiten

    Für Jens Lüning (2005),[207] (2006)[208] stellen die figürlich-anthropomorphen Darstellungen aus Ton ein bedeutsames Quellenmaterial dar, um Haartrachten, Kopfbedeckungen aber auch Kleidungsstücke von Männern und Frauen der bandkeramischen Kultur zu rekonstruieren. Die auch als Idole bezeichneten Figurinen sind zumeist zwischen 10 und 35 cm hoch und hätten, so die Arbeitshypothese, im Ahnenkult eine wichtige Rolle gespielt.[209] Neben diesen Gegenständen bezeugen Funde aus bandkeramischen Siedlungen, wie etwa die Spinnwirtel und Webgewichte, dass man prinzipiell Fasern, wahrscheinlich Flachs oder Lein und wollartige Fasern verspann. Weitere Indizien sind Funde aus bandkeramischen Brunnen, die man als grobe bis feine Geflechte beschrieb. Ferner existiert der Abdruck eines Leinengewebes auf einem bandkeramischen Hüttenlehmbrocken aus Hesserode, Landkreis Melsungen in Nordhessen. Aus diesen Funden und ihren Interpretationen versuchte man sowohl die Kleidung als auch die Haartrachten zu rekonstruieren. Die männlichen Tonfiguren der Bandkeramik weisen überaus häufig vielgestaltige Kopfbedeckungen auf. Lüning vermutet 2006, dass diese aus Leder[210] (Gerben), Geflechten, Leinen oder Filz und auch aus Kombinationen jener Materialien bestanden haben könnten.

    Für die Art und Weise, wie Haare getragen wurden, leitete man aus den Darstellungen an den Figurinen verschiedene Haartrachten ab; etwa die sogenannten „Oberkopf-Lockenfrisuren“ und „Hinterkopf-Lockenfrisuren“. Im ersten Falle säßen die Locken auf dem Oberkopfbereich, während im zweiten Falle die Locken am Hinterkopf angeordnet waren, am Vorderkopf hingegen wären dabei die Haare glatt angelegt gewesen. Als eine dritte Form konnte eine „Zopffrisur mit Haarkranz“ abgeleitet werden, sodann eine vierte sogenannte „Bänderhaubenfrisur“ – ein Band teilte die Haare vom Stirn-Oberkopfbereich zum Nacken – und eine fünfte „Schneckenhaubenfrisur“ sowie eine Sechste die (cornrow-ähnliche) „Ährenfrisur“. Inwieweit die auf den Tonfigurinen dargestellten Frisuren aber mit der (Alltags-)Haartracht der Bandkeramiker übereinstimmten bleibt hypothetisch.

    Aufgrund der reichen Symbolik auf den Tonfiguren, den Unterschieden in der Form der Haartrachten und der Kopfbedeckungen sowie unterschiedlichen Mustern auf der (figurinen) Kleidung nimmt man an, dass es sich um den Ausdruck entsprechender Kennzeichen der bandkeramischen Familien, Lineages und Clans gehandelt haben könnte.

    Gräber und SpiritualitätBearbeiten

    Umgang mit den TotenBearbeiten

     
    Bestattung im linearbandkeramischen Friedhof von Aiterhofen-Ödmühle (Gäubodenmuseum, Straubing)

    Es gibt gehäuft auftretende Merkmale, die als charakteristisch für die Bandkeramiker anzusehen sind:

    • Anlegen von Bestattungen vorwiegend innerhalb von extramuralen Gräberfeldern
    • Bestattung nur eines Verstorbenen je Grab
    • Ausstattung des Leichnams mit teilweise geschlechtsspezifischen Beigaben
    • Bettung des Leichnams in Hockerlage auf der linken Körperseite
    • Einhalten einer ungefähren Ausrichtung von Ost nach West[211]

    Die Linienbandkeramik kannte Brandbestattungen, Teil- und Körperbestattungen auf Gräberfeldern, in Siedlungen und an anderen Orten. Einzel- und Kollektivbestattungen wurden gefunden, bisweilen beide Bestattungsformen auf demselben Gräberfeld.[212][213]

    Bei den Körpergräbern wurde ein Leichnam zumeist in linker, seltener in rechter Seitenlage hockend gebettet (Hockergrab). Seine Längsachse (anatomisch: Longitudinalachse) entsprach zumeist der Nordost-Südwest-Richtung, die gedachte Blickrichtung oft der östlichen oder südlichen Himmelsrichtung.[214] Die Toten wurden in Tracht und mit Beigaben bestattet, dabei zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede. Typische Trachtbestandteile waren Ketten und Kopfschmuck, Armringe und Gürtelschließen. Sie konnten Perlen enthalten, die der Stachelauster (Spondylus gaederopus) entstammten; diese Meeresmuschel ist im Adriatischen und im Ägäischen Meer verbreitet und wurde über weite Strecken gehandelt. Perlen wurden auch aus Stein und Gebein gefertigt. Schmuck aus Schnecken ist im Donauraum belegt, z. B. im großen Gräberfeld von Aiterhofen-Ödmühle. Im Hüft- und Beinbereich lagen oft Knochenknebel mit noch unklarer Funktion. Von weiteren Beigaben verblieben Mahlsteine, Schuhleistenkeile, Pfeilspitzen, Farbsteine (Rötel, Graphit), Tierknochen und Keramiken.

    Eine zweite Form linienbandkeramischer Grablegungen könnte als Sekundärbestattung gedeutet werden. So fehlten in der Grubenanlage von Herxheim Hand- und Fußwurzelknochen fast vollständig. Scherben vorsätzlich zerstörter Tongefäße zeigten dort Bandmuster aus weit entfernten Siedlungsgebieten; Isotopen-Untersuchungen wiesen sogar menschlichen Zahnschmelz von Nicht-Banderamikern nach.[215] Andere Knochenfunde aus Herxheim zeigten jedoch Spuren einer Bearbeitung wie bei Schlachtvieh, die auf Kannibalismus innerhalb der LBK hinweisen (siehe Abschnitt zu Kannibalismus in Herxheim).[216] Auch die zerstreuten, kleinteiligen Knochenfunde aus der Jungfernhöhle bei Tiefenellern wurden zunächst so gedeutet; nach detaillierten Untersuchungen ging Jörg Orschiedt für jene jedoch eher von einer Sekundärbestattung aus.[217]

    Toten- oder OpferritualBearbeiten

    Nach Norbert Nieszery (1995)[218] lassen sich vier Stufen bandkeramischen Toten- oder Opferrituals nachweisen, die teilweise chronologisch sind:

    1. Prothesis und Kulthandlungen am (offenen) Grab (Farbstreuung, Feueropfer, absichtliche Zerscherbung)
    2. Manipulation am Leichnam bzw. an Skeletten (Exhumierung, Leergräber)
    3. Zuführung einer endgültigen Deponierungsstelle und häuslicher Kult (archäologisch nicht nachweisbar)
    4. Grablegung und Deponierungen evtl. auch Bauopfer

    Dabei finden sich nur Belege (egal welcher Art) für etwa 20 % der zu erwartenden Toten einer Wohnbevölkerung; diese Gruppe hält Nieszery für einen privilegierten Teil der Gesellschaft (siehe Gräberfeld).

    Als Ausdruck dieses Kultes werden von Jörg Orschiedt die Funde aus der Jungfernhöhle, einem neolithischen Kultplatz im Landkreis Bamberg, interpretiert. Rätsel gaben die mindestens 40 meist weiblichen Skelette auf (mindestens 29 waren Kinder unter 14 Jahren), denn alle waren unvollständig. Es kann sich um keine Begräbnisstätte handeln, da die Skelette überdies auch noch verstreut lagen. Alle Schädel waren zertrümmert und einige Röhrenknochen zersplittert, wobei eine Entnahme des Knochenmarks vermutet wurde. In den Kiefern fehlten Zähne.[217]

    In der bandkeramischen Sepulkralkultur nahm der Rötelfarbstoff eine bedeutende Rolle ein. Rötelstreuungen innerhalb der Gräber, Einfärbungen der Toten oder Beigaben in Form von geschliffenen Farbsteinen bzw. mit Rötelpaste gefüllten Gefäßen waren fester Bestandteil ihres Totenkultes. Es wird vermutet, dass es sich bei der Beigabe von Rötel um eine besondere Beigabe handelt. Rötel taucht überwiegend in den reicher ausgestatteten bandkeramischen Gräbern auf.[219][220] Üblicherweise wurden die Toten in linksseitiger Hockerbestattung in Ost-West-Ausrichtung bestattet, als Grabbeigaben erhielten Männer Steingeräte und Waffen, die Frauen Keramiken oder Schmuck.

    So wurden auch am Fundort Herxheim zahlreiche unterschiedliche große Gräberfelder ausgegraben, in denen die Toten in einfachen Erdgruben bestattet worden waren. Wie an anderen Grabungsorten auch wurden die meisten der Leichname für die Bestattung seitlich gelagert, mit angezogenen Armen und Beinen. Insgesamt seltener ist die Anzahl der bestatteten Tote die auf dem Rücken liegend und ausgestreckt oder zuvor verbrannt wurden. Wobei die verbrannten Knochenreste dann in eine Grabgrube gelegt wurden.

     
    Typische bandkeramische Hockerbestattung, in Linksseitenlage aus der Siedlung Herxheim

    Die Grabbeigaben etwa am Gräberfeld von Stuttgart-Mühlhausen‚ Viesenhäuser Hof[1] waren für die bestatteten Frauen und auch Kinder hinsichtlich ihres Beigabenspektrums vom ubiquitären Rötelfarbstoff abgesehen eher auf Keramiken beschränkt. Hingegen zeigten die Männergräber eine wesentlich variantenreichere Ausgestaltung: Neben Rötel und Keramiken fanden sich Speisebeigaben, Pfeilspitzen, geschliffene Steingeräte, Knochen- und Geweihwerkzeuge, aber auch Ausrüstungsgegenstände z. B. zum Feueranzünden, sowie Spondylusmuschelschmuck und Gewandknebel wurden freigelegt. Ferner gab es noch überdurchschnittlich reiche Grabausstattungen mit Rötelpackungen, Dechseln, Spondylus- und Quarzitperlen sowie Knochenknebeln.[1][221]

    Auffällig ist, dass bei der Untersuchung des Grabbeigabenspektrums in den bandkeramischen Gräberfeldern der Artefaktbestand von Spondylusmuschelschalen, der einem kleinen Kreis von Männern und Frauen vorbehalten schien. Ob diese Fundsituation zu religiösen Funktionsträgern passt bleibt unbestimmt. Möglicherweise beschränkte sich das Tragen der Muschelschalen aber nicht nur auf eine Funktion als Körperschmuck, aufgrund profanem Prestiges, sondern er könnte zugleich als Träger magisch-spiritueller Kräfte und das Utensil ritueller Spezialisten gewesen sein.[222]

    Hinweise auf Kannibalismus (Herxheim)Bearbeiten

     
    Schädel eines 20 bis 30 Jahre alten Mannes, der im Massaker von Talheim getötet wurde. Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

    „Als archäologische Kriterien für Kannibalismus gelten Knochenzertrümmerungen, Hack- und Schnittspuren, Längsspaltung der Röhrenknochen zur Mark- und Öffnung des Schädels zur Gehirnentnahme sowie Feuereinwirkung, die in gleicher oder ähnlicher Weise auch an Tierknochen vorkommen und auf die gleiche Behandlung von Mensch und Tier schließen lassen.“[223]

    Ob es denn unter den Bandkeramikern zu einer irgendwie gearteten Form des Kannibalismus kam – Kannibalismus in Extremsituationen (etwa aus Nahrungsmangel) oder aber in seinen rituell bzw. religiös geprägten Erscheinungsformen – lässt sich aus dem jetzigen Fundmaterial nicht eindeutig belegen. Zwar stammen die Knochen von frisch verstorbenen Leichnamen, so dass es naheliegt, eine Zerlegung der Körper vor Ort anzunehmen, und weiter deutet die Art der knöchernen Schnittspuren darauf hin, dass die Körper systematisch vom Fleisch und den Eingeweiden abgetrennt oder zerlegt wurden. Diese Interpretation würde einer Zweitgrablegung im Wesentlichen widersprechen. So ist eine anschließende Ingestion im Sinne von kannibalischen Handlungen damit weder belegt noch nach heutigem Kenntnisstand bewiesen.

    Hätte Kannibalismus stattgefunden, wäre zu klären, aus welchen Beweggründen dieser vorgenommen wurde. War er die Folge und Konsequenz aus kriegerischen Handlungen, Ausdruck einer krisenhaften Änderung im Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt (im Sinne eines ökologischen Erklärungsmodells), war es die Demonstration von Handlungsweisen einer nur lokalen bandkeramischen Kultur, bewegten ausschließlich religiöse Vorstellungen die Menschen in ihrem Tun oder führten die unterschiedlichsten Arten, wie Invasionen, Katastrophen und Epidemien (im Sinne eines nicht-ökologischen Erklärungsmodells) die Bandkeramiker zu solchen Handlungen und anderem?

    Im Übrigen finden sich nur wenige bandkeramische Fundstellen (Herxheim, Jungfernhöhle, Talheim, Kilianstädten) in welchen anhand der menschlichen Skelette auf einen gewaltsamen Tod der Menschen geschlossen werden kann.

    Hypothesen zu einem spirituellen SystemBearbeiten

    Wie bei allen schriftlosen Kulturen der Vor- und Frühgeschichte können über die Weltsicht oder die spirituellen (religiösen) Vorstellungen der Menschen der Linearbandkeramik keine gesicherten Aussagen getroffen werden. Hinweise liefern die anthropomorphen (menschengestaltigen) Plastiken und Ritzzeichnungen, denen in der Forschung stets ein großes Interesse zukam. Sie werden von der Mehrzahl der fachwissenschaftlichen Publikationen in den religiösen Bereich der Bandkeramik eingeordnet (vergleiche Archaische Spiritualität in systematisierten Religionen). Aus den Grabbeigaben (Paraphernalien) schließen einige Autoren, dass die Handlung in einem religiös-spirituellen Narrativ eingebettet sein müsse;[224] eine Position, die nicht unwidersprochen blieb.[225]

    Von diesen Erzählungen kann man vermuten, dass sie die natürliche mit einer übernatürlichen Welt verbanden und von Ritualen begleitet waren. Das Narrativ wird dabei nach Clive Gamble[226] durch die Vorstellungskraft menschlicher Gemeinschaften getragen, die es ermöglicht, über das Hier und Jetzt hinaus zu imaginieren und die Inhalte versprachlicht untereinander zu tauschen.[227] Gamble zufolge förderten diese Vorstellungssysteme als integraler Bestandteil des sozialen Lebens nicht nur das Gemeinschaftsgefühl einer einzelnen lokalen Gruppe, sondern schuf über eine größere territoriale Distanz hinweg eine Form von identischer (kultureller) Gemeinschaft.

    Ferner sind die zugrundegelegten wissenschaftlichen Konstrukte oder Konzepte zum Matriarchat oder der (religiösen) Verehrung einer Muttergöttin in der wissenschaftlichen Diskussion zum Teil nur schwach belegt oder müssen in einen anderen Deutungsrahmen eingeordnet werden; auf jeden Fall geben sie vielfach Raum zu einer ideologisch gefärbten Diskussion.[228] Hieraus leitet sich schlüssig ab, dass die Schlussfolgerungen, die sich als Fundinterpretation darstellen und eben jene hypothetischen Konstrukte zugrundelegen, nur mit hinreichender Kritik gelesen werden dürfen.[229][230]

    FruchtbarkeitskultBearbeiten

    Die Jahreszeiten mit dem Ansteigen und Abfallen der Wasserstände in den Flüssen, und der Lauf der Gestirne wiederholen sich periodisch, ebenso damit verbunden die Saat und Ernte oder das Abkalben der Hausrinder. Einige Forscher bringen mit der neuen Produktionsweise (Ackerbau, Viehzucht) und infolge der Beobachtung vom Werden und Vergehen in der Natur eine Verehrung der Fruchtbarkeit in Verbindung. Als deren Manifestation sei die Frau und ihre Gebärfähigkeit verstanden worden. Daher wird vermutet, dass die bandkeramischen Plastiken Frauen bzw. Göttinnen darstellten.[205]

    Ernst Carl Gustav Grosse teilte 1896 die Wirtschafts- bzw. Produktionsformen in fünf Kategorien ein, die Bandkeramiker bildeten die Kulturstufe des niederen oder frühen Ackerbaus.[231] In diesen Kulturen hatten die Frauen oder das Weibliche eine auffallend hohe Position, was etwa in den bildlichen Darstellungen zutage tritt. Die Gruppen waren matrilokal organisiert.[232]

    Svend Hansen ist dagegen der Auffassung, dass die Verbindung zwischen Frau und Fruchtbarkeit ein Konstrukt des 19. Jahrhunderts sei und keinesfalls auf das Neolithikum übertragen werden könne. Ein entwickelter Kult um eine weibliche Gottheit mit Tempelanlagen und dazugehöriger Priesterschaft lasse sich für das Neolithikum im archäologischen Fundinventar nicht feststellen. Seine Kritik stützt sich vor allem darauf, dass das Geschlecht bei vielen Statuetten nicht eindeutig bestimmbar sei. Daraus folgert er, dass die Zuweisung des weiblichen Geschlechts bei den Statuetten auf Interpolation beruhte. Mit der Infragestellung des weiblichen Geschlechts bricht seiner Auffassung nach die Theorie von dem Kult um eine Fruchtbarkeitsgöttin zusammen.[233]

    UrmutterBearbeiten

    Auf den Keramiken gibt es recht häufig das Motiv von stilisierten Figuren mit erhobenen Armen und meist gespreizten Beinen. Auch wenn das Geschlecht meist nicht erkennbar ist, vertritt die Religionswissenschaftlerin Ina Wunn 2014 die Auffassung, dass es sich um Frauen in Empfängnis- oder Gebärhaltung handele und um ikonografische Darstellungen einer Urmutter, wie sie beispielsweise auch in Çatalhöyük gefunden wurden. Sie soll mit Geburt oder Wiedergeburt und Tod verbunden gewesen sein.[234] Ob es in der Bandkeramik einen matrilatren Kult um eine „Urmutter“ gegeben hat, kann aus dem Fundgut nicht erschlossen werden. Wunn vermutet 1999, dass es keine „Fruchtbarkeitskulte“ gegeben habe. Kultdramen einer sich im Jahresverlauf wandelnden Gottheit, die mit dem Wandel der Natur in Verbindung gebracht wurde, seien viel späteren Datums und könnten für das Neolithikum nicht belegt werden.[235] Wunn vermutet auch, dass die übrigen Frauenplastiken Ahnen- und Schutzgeister darstellen, einige auch als Amulette getragen worden seien.[236]

    AhnenkultBearbeiten

    Die Interpretation der Plastiken und Ritzzeichnungen als Ahnenfiguren wird ebenfalls aus der neolithischen Wirtschaftsweise abgeleitet. So wäre es für ackerbauende Gesellschaften notwendig gewesen, ihren Landbesitz durch die Existenz von Ahnen zu legitimieren. Auch Ina Wunn (2009) vermutet einen Hauskult mit seiner Verehrung der Vorfahren als festen Bestandteil im religiösen Leben der Bandkeramiker, wobei die Sekundärbestattungen zum einen den Ahnenkult bezeugten und anderseits in diesem Ritual die Feier des Todes als Transformations- und Übergangsstadium zum Ausdruck gekommen sei.[237] Von Vertretern der Ahnenthese wie Jens Lüning wird hauptsächlich auf folgende archäologische Befunde hingewiesen:[238]

    • Der Befund in Häusern, vor allem in der Nähe der Herde. Die Vorstellung, dass die Ahnenverehrung an den häuslichen Bereich geknüpft ist, wird in der Archäologie von der Religionswissenschaft übernommen.[239]
    • Manche der anthropomorphen Plastiken sind Miniaturgefäße. Diese werden im ethnologischen Zusammenhang mit Speise- und Trankopfern in Verbindung gebracht.[240]
    • Maskentragende Plastiken bzw. maskenhafte Züge einiger Gesichtsdarstellungen. Die Verknüpfung von Masken und Ahnenverehrung leitet sich sowohl aus ethnologischen als auch aus historischen Analogien ab.[241]

    Funde von Figurinen oder Idole die zumeist zwischen 10 und 35 cm hoch sind, werden in der Arbeitshypothese so gedeutet, dass sie eine wichtige Rolle im Ahnenkult (Idolatrie) spielten.[242] Alles zusammen ist jedoch der bandkeramischen Kultur nicht explizit oder belegt zuzuordnen.

    Regionalchronologische GliederungBearbeiten

    Regionalchronologische Gliederungen der Bandkeramik in Mitteleuropa[243][244]
    Regionen in Mitteleuropa Köln-Lindenthal, Rheinhessen Rhein-Maas-Gebiet Untermaingebiet Mitteldeutschland, Sachsen Mähren, Niederösterreich
    Bearbeiter Buttler/Koehl Dohrn-Ihmig/Modderman Meier-Arendt Hoffmann/Quitta Tichý
    Älteste LBK keine keine Stufe I älteste LBK Stufe I a
    Ältere LBK Stufe I Flomborn Stufe Ia/b Stufe II Stufe I Stufe I b
    Mittlere LBK Stufe II Worms Stufe I c/d Stufe III Stufe II Stufe II a Notenkopf
    Jüngere LBK Stufe III Stufe II a/b Stufe IV Stufe III Stufe IIb NKK/Žseliz
    Jüngste LBK Stufe IV Stufe II c/d Stufe V Stufe IV Stufe III Šárka

    Das Ende der BandkeramikBearbeiten

    Der Übergang vom Mittel- zum Spätneolithikum (Saarbrücker Terminologie) wird durch den Wandel der Linienbandkeramischen Kultur in kleinräumigere Gruppen gekennzeichnet. Tatsächlich wird dieser Prozess als das Ergebnis regionaler Entwicklungen betrachtet. So ist die LBK schon ab ihrer 3. Stufe (sog. Jüngere LBK) in deutlich unterscheidbare Untergruppen zerfallen: Rhein-, Donau-, Elbe-, Oder-Gruppe (benannt nach den wichtigen Flusssystemen, an denen die LBK sich nach Mitteleuropa hineinentwickelt hat), was angesichts der enormen Größe des ursprünglichen Territoriums nicht verwundern kann.

    Mögliche UrsachenBearbeiten

     
    Verbreitungswege vorausgehender und nachfolgender Kulturen

    Der Zerfall der linearbandkeramischen Kultur wird von ansteigenden Temperaturen – dem Optimum 3 des Holozäns – im atlantischen Raum begleitet.[245] Damit entfällt zumindest eine längerfristige Klimaverschlechterung als Ursache.

    Teilweise wird über zunehmende Spannungen als Ursache spekuliert. Ein Fund aus Talheim deutet auf Spannungen am Ende der Bandkeramik hin.[246] In Talheim fanden sich die Skelette von 18 Erwachsenen und 16 Kindern und Jugendlichen regellos in ein Massengrab geworfen. Auch das Fehlen von Grabbeigaben spricht gegen eine reguläre Bestattung. Anthropologische Untersuchungen ergaben, dass fast alle Individuen beim Massaker von Talheim von hinten erschlagen oder erschossen wurden. Bei den Tatwerkzeugen handelte es sich um quergeschäftete Steinbeile und Pfeile. Es ist also anzunehmen, dass die Täter ebenfalls Bandkeramiker waren. Natürlich sind solche Thesen schwer zu belegen. Weitere Belege für gewaltsam zu Tode gekommene Menschen innerhalb der Bandkeramik liegen u. a. vom Massaker von Schletz und aus Herxheim, vom Massaker von Kilianstädten[247] und aus Vaihingen an der Enz vor.

    Der Tübinger Ur- und Frühgeschichtler Jörg Petrasch hat methodenkritisch versucht, die Rate der Gewalttätigkeiten auf die Gesamtpopulation in der Bandkeramik hochzurechnen und kommt zu dem Schluss, dass solche Massaker keine singulären Ereignisse gewesen sein können. Demnach müssen Gewalttätigkeiten in den bandkeramischen Gesellschaften regelmäßig, wenn auch selten, vorgekommen sein.[248][249]

    Diskussion der FundeBearbeiten

    Die Massakergräber haben seit ihrer Entdeckung für reichlich Diskussionsstoff innerhalb der Archäologie gesorgt. Manche Forscher sehen in ihnen Kennzeichen einer kollabierenden Gesellschaft, die durch die zunehmende Zersiedelung der Landschaft in eine Ressourcenverknappung geriet. Es wird auch die These vertreten, dass die Massakergräber heftige gesellschaftliche Auseinandersetzungen und Kämpfe um Land-, Weide- und Ackerrechte dokumentieren.[250]

    Die These der Ressourcenverknappung kann durch die immer kürzer werdenden Distanzen des importierten Feuersteins nachvollziehbar dokumentiert werden, d. h., die weitreichenden Handels- bzw. Transferkontakte nehmen zum Ende der LBK ab. Gleichzeitig setzt ein erstes „professionelles“ Ausbeuten der lokalen Lagerstätten ein (Feuersteinbergwerk von Abensberg-Arnhofen). Das kann als positive Gegenreaktion verstanden werden und sollte darum eigentlich nicht als „Verknappung“ bezeichnet werden.

    Auch eine gesteigerte Nutzung der Haustier-Ressourcen (von der „lebendigen Fleischkonserve“ zur spezialisierten Rinderzucht) ist zu bemerken; besonders drastisch in der Hinkelstein-Kultur (früher: LBK 5), was durch die mächtigen Fleischbeigaben, ganze Rinderviertel und mehr, in den Gräbern belegt ist. Auch hier ist keine „Verknappung“ festzustellen.

    Vergleiche der späten LBK-Gefäße mit jenen Kulturen, die auf ihrem Gebiet direkt folgen (Hinkelstein- / Groß-Gartach, Stichbandkeramik, Lengyel), zeigen einen homogenen Übergang von der jeweiligen LBK-Gruppe in die Folgekultur.

    Interessanterweise zeigen jene Gebiete die größte LBK-Affinität, die dem Ursprungsgebiet der LBK am nächsten liegen: Die Lengyel-Kultur hat einen besonders fließenden Übergang, wohingegen sich die westlichsten Nachfolgegruppen der LBK deutlicher abgrenzen lassen.

    Nachfolgende KulturenBearbeiten

    Die Linienbandkeramik ist die wichtigste Kultur des mitteleuropäischen Frühneolithikums. Ihr Ende markiert (nach der Chronologie von Jens Lüning) zugleich den Übergang zum Mittelneolithikum.[251] Nachfolgekulturen der Linienbandkeramik sind

    Die Bandkeramiker und die Frage nach den Vorfahren der modernen EuropäerBearbeiten

     
    Schädelfund aus der Grubenanlage von Herxheim bei Landau/Pfalz (Museum des Institutes für Geowissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg)

    Anthropologische MerkmaleBearbeiten

    Davon ausgehend, dass die Form eines menschlichen Körpers das Ergebnis von Wachstumsvorgängen sowie Erhaltungs- oder Ernährungsweisen ist, die einer Vielzahl von Einflussfaktoren unterliegen, lässt sich das Ergebnis einerseits mit genetisch festgelegten und andererseits mit von der Lebensumwelt (Kulturareal), etwa dem Klima, den körperlichen Anforderungen, der Art der Produktion von Gütern, Krankheiten und Infektionen usw. bestimmten Verhältnissen erklären. Obgleich die aus jüngster Zeit stammenden Befunde vielerorts variieren (zwischen robusterem bis grazilerem Typus), zeichnet sich insgesamt aus anthropologischer Sicht für die Gestalt innerhalb der mitteleuropäischen „Population der Bandkeramiker“ ein Trend zur Grazilisierung der Skelette[252] und zur Leptodolichomorphie des Schädelskeletts ab. Die Grazilisation ist Ausdruck der Abnahme an Knochengröße und -derbheit.[253]

    Die Neolithiker sind in ihrer Körpergröße kleiner als die zur gleichen Zeit lebenden Mesolithiker, die breit- und niedriggesichtiger sowie breitnasiger sind (vergleiche menschliche Brachycephalie).[254][255][256][257]

    Laut Tiefenböck (2010),[258] die eine Untersuchung von linearbandkeramischen Skelettresten aus Kleinhadersdorf in Niederösterreich vornahm, variierte die Körpergröße der Männer zwischen 156,5 und 175,5 cm, wobei die durchschnittliche Körpergröße bei 166,6 cm lag. Die geschätzte Körpergröße der Frauen, die nur bei zwei Individuen ermittelt werden konnte, betrug 156 cm und 160 cm.[259]

    Genetische UntersuchungenBearbeiten

     
    Vermutete Migrationsroute im Sinne der Out-of-Africa-Theorie und gemäß der mitochondrialen DNA, (Archäogenetik)[260]

    Die alteuropäischen, mesolithischen Ethnien der Jäger-Sammler trugen bevorzugt die mitochondrialen Haplogruppen U4 und U5, welche man bisher bei Linearbandkeramikern nicht gefunden hat.[10] Die Haplogruppe U4 ist in den Populationen des Jungpaläolithikums weit verbreitet. Dieser Zeitraum bezeichnet den jüngeren Abschnitt der eurasischen Altsteinzeit von 40.000 Jahren bis zum Ende der letzten Kaltzeit (Beginn des Holozäns) um etwa 9.700 v. Chr. Der Beginn des Jungpaläolithikums steht für Einwanderung „anatomisch moderner Menschen“ (Homo sapiens) nach Europa.[261][262]

     
    Geographische Verteilung der mtDNA Haplogruppe U in Europa.
     
    Verbreitung der mitochondrialen Haplogruppen N1 und M1 in Ostafrika, auf der arabischen Halbinsel und dem Nahem Osten

    Die Bandkeramiker haben – nach dem heutigen Forschungsstand – im Genpool der Europäer nur sehr geringe Spuren hinterlassen.[263][264] Dabei sind die wissenschaftlichen Interpretationen der gefundenen Ergebnisse hinsichtlich der genetischen Verteilung spezieller Haplotypenvariationen in den bandkeramischen Kulturen noch sehr im Fluss.[265] Nach Wolfgang Haak (2006) ist die mitochondriale Haplotypenverteilung im Bereich der Bandkeramiker divergent, so träfen im Verbreitungsgebiet ihrer Kultur in den untersuchten Proben im gesamten Mitteleuropa Einflüsse aus mehreren Richtungen aufeinander. Im westlichen europäischen Verbreitungsgebiet der Bandkeramiker finden sich hauptsächlich der mitochondriale Haplotypus V, T und K, hingegen sind es in Mitteldeutschland, neben den genannten, auch die mitochondrialen Haplotypen Hgs N1a, W, HV.[266][267]

    Mitochondriale DNA (mtDNA)Bearbeiten

    Untersuchungen der mitochondrialen DNA aus Knochenmaterial der Linienbandkeramiker im Institut für Anthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ergaben, dass der genetische Einfluss der ersten jungsteinzeitlichen Bauern auf die modernen Europäer gering ist.[10] Demnach können überwiegend die altsteinzeitlichen Bewohner des Kontinents als unsere biologischen Vorfahren in Mitteleuropa angesehen werden.[268][269] Die mitochondriale DNA (mtDNA) stellt eine nur in der weiblichen Fortpflanzungslinie weitergegebene, separate Erbinformation dar, die sich außerhalb des chromosomalen und diploiden Zellkerns befindet.[270]

    Die bandkeramischen Immigranten zeigten eine andere Genverteilung als die meisten heutigen Europäer;[271] sie wiesen am häufigsten die Haplogruppen N1a oder H auf.[272] Im Gegensatz zur Variante H, die sehr verbreitet ist, findet sich die N1a-Variation heute nur noch sehr selten.[273] Sie kommt aber schwerpunktmäßig vor auf der arabischen Halbinsel sowie in Tansania, Kenia, Äthiopien und Ägypten.[274] Ferner fand man sie in Zentralasien und Südsibirien.[275]

    Zu den Varianten der Haplogruppe H, wie sie bei den Bandkeramikern häufiger anzutreffen sind, zählen die Gene wie H16, H23 und H26 – diese sind in der rezenten Bevölkerung eher selten zu finden – oder auch H46b, H88 und H89, die heutzutage fast nicht mehr auffindbar sind.[276][277] Die Haplogruppen-Variante N1a entstamme dem nahöstlichen Raum[278] und sei vor 12.000 bis 32.000 Jahren in Erscheinung getreten.[279][280] Speziell die arabische Halbinsel wird als geographischer Entstehungsort der N1a-Variation angesehen. Diese Hypothese wird gestützt durch die relative Häufigkeit und genetische Diversität von N1a in der rezenten Bevölkerung dieser Region.[279]

    Zusammenfassend sind im Publikations- bzw. Untersuchungszeitraum von 2005 bis 2013 bei inzwischen 102 freigelegten Individuen „linearbandkeramische Sequenzen“ in den mitochondrialen Haplogruppenspektren, bestehend aus – in unterschiedlichen Frequenzen – N1a, T2, K, J, HV, V, W, X und H nachgewiesen worden.[268][281][19][282][283]

    Haplogruppe des Y-ChromosomsBearbeiten

    Mit der Untersuchung der Haplogruppe des Y-Chromosoms lassen sich die gemeinsamen Vorfahren in einer rein männlichen Abstammungslinie verfolgen, denn das Y-Chromosom wird immer vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die Bandkeramiker gehörten zumeist der Haplogruppe G2a (Y-DNA), Haplogruppe H2 (Y-DNA) und der Haplogruppe T1a1 (Y-DNA) an.[284][285][19] Insbesondere die Haplogruppe G2a (Y-DNA) wurde auf den sächsischen Gräberfeldern von Halberstadt und Derenburg nachgewiesen, die Haplogruppe H2 (Y-DNA) auf dem sächsischen Gräberfeld von Derenburg und die Haplogruppe T1a1 (Y-DNA) auf dem sächsischen Gräberfeld von Karsdorf.[282]

    Über Haplogruppen-Äste lässt sich allgemein zeigen, wie sich Bevölkerungsgruppen auf der Erde bewegt haben. Haplogruppen können somit auch ein geographisches Gebiet definieren. Ältere Haplogruppen sind größer und weiter verbreitet, von ihnen stammen zahlreiche jüngere Untergruppen ab.

    Überlegungen zur Sprache der BandkeramikerBearbeiten

    Die LBK weist in ihrer weiten geografischen Ausbreitung eine hohe Einheitlichkeit in ihrem Siedlungs- bzw. Hausbau, in der Fertigung der Keramiken, aber auch den genutzten Steinwerkzeugen auf. Hätte jede Mikroregion der LBK eine für ihren Bereich eigene Sprache entwickelt, also mit phonetischen und lexikalischen Varianten, dann wäre dem vertikalen Kulturtransfer in den verschiedenen Stufen der früheren Bandkeramik sein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild verloren gegangen. Diese Überlegungen könnten eine „einheitliche Sprache“ (und/oder religiös-spirituelles Handeln) vermuten lassen.

    Jens Lüning (2003)[286] betrachtet den Zusammenhang zwischen der Errichtung eines bandkeramischen Langhauses und dem Sprachgebrauch und kommt zu dem Schluss, dass ein differenziertes sprachliches Begriffssystem vorgelegen haben muss, um die benötigten Gegenstände und Arbeitsschritte logistisch sinnvoll aufeinander abzustimmen und einzusetzen.[287]

    Welcher Sprachfamilie die Bandkeramiker angehört haben, ist Gegenstand vieler Hypothesen.[288] Ein Zusammenhang mit einem Sprachderivat aus einer Proto-Indoeuropäischen Sprachform scheint angesichts der jeweiligen, unterschiedlichen Zeitrahmen für die Migrationsbewegungen (Ausbreitung der Indoeuropäer vs. Ausbreitung agrarischer Kulturtechniken[289]) eher unwahrscheinlich.

    Wenn die Bandkeramiker ihren Ursprung in der Starčevo-Körös-Kultur oder in einem anatolischen Kulturkreis hatten, die sich sukzessive in nordwestlicher Richtung, entlang der Flussläufe, nach Mitteleuropa ausbreiteten – dabei ist die allgemeine, geringe Bevölkerungs- bzw. Besiedlungsdichte zu berücksichtigen –, so muss man mutmaßen, dass die mittelsteinzeitlichen Ortsansässigen mit ihrer mehr als 30.000 Jahre andauernden eigenständigen kulturellen Entwicklung und die der Einwanderer ihre jeweiligen Unterschiedlichkeiten aufrechterhielten. Ferner muss man annehmen, dass die Mitglieder der beiden Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Sprachen sprachen.[290]

    Die Diffusionisten, die die Aneignung der Kulturtechniken durch die lokale spätmesolithische Bevölkerung verwirklicht sehen, räumen zwar eine vorderasiatische oder innereuropäische Migration ein, sehen aber in den Bandkeramikern die Nachkommen mesolithischer Jäger- und Sammler, die das „Agrarpaket“ übernommen hätten.[291] Dann hätten die verschiedenen miteinander in Berührung tretenden Sprachräume über einen Sprachkontakt den komplexen Kulturtransfer ermöglichen müssen. Ein solcher Austausch kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der über die Agrartechniken verfügenden Volksgruppen erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen stattfinden.

    Bedeutende FundorteBearbeiten

    Siehe auchBearbeiten

    LiteraturBearbeiten

    Allgemeines Neolithikum und BandkeramikBearbeiten

    • Luc Amkreutz, Fabian Haack, Daniela Hofmann: Something Out of the Ordinary? Interpreting Diversity in the Early Neolithic Linearbandkeramik and Beyond: Interpreting Diversity in the Early Neolithic Linearbandkeramik and Beyond. Cambridge Scholars Publishing, Newcastle upon Tyne 2016, ISBN 978-1-4438-9300-8 (englisch).
    • Lisandre Bedault: Recherches sur les sociétés du Néolithique danubien à partir du Bassin parisien: approche structurelle des données archéozoologiquesmore. Mémoire XLIV de la Société préhistorique française. Presses universitaires de Namur, Paris 2008, S. 221–243 (französisch; online auf academia.edu).
    • Penny Bickle, Alasdair Whittle: The First Farmers of Central Europe: Diversity in LBK Lifeways (= Cardiff Studies in Archaeology). Oxbow Books, Oxford 2013, ISBN 978-1-84217-914-7 (englisch).
    • Niels Bleicher, Christoph Herbig: Der Federsee: Landschaft und Dynamik im Neolithikum. In: Irenäus Matuschik, Christian Strahm u. a. (Hrsg.): Vernetzungen. Aspekte siedlungsarchäologischer Forschung. Festschrift für Helmut Schlichtherlezum 60. Geburtstag. Lavori, Freiburg/Breisgau 2010, ISBN 978-3-935737-13-5, S. 95–112 (online auf academia.edu).
    • Wolf Dieter Blümel: 20 000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart. In: Wechselwirkungen, Jahrbuch aus Lehre und Forschung der Universität Stuttgart. Universität Stuttgart 2000, S. 3–19 (PDF; 1,7 MB, 18 Seiten auf web.archive.org).
    • Wolf Dieter Blümel: Klimafluktuationen. Determinanten für Kultur- und Siedlungsgeschichte. In: Nova Acta Leopoldina. NF 94, Nr. 346, 2006, S. 13–36 (PDF; 3,2 MB, 29 Seiten auf lv-twk.oekosys.tu-berlin.de).
    • Peter Bogucki: Recent research on early farming in central Europe. In: Documenta Praehistorica. Band 28 (XXVIII), 2001, S. 85–97 (englisch; PDF-Downloadangebot auf dlib.si).
    • Joachim Burger, Mark G. Thomas: The Palaeopopulationgenetics of Humans, Cattle and Dairying in Neolithic Europe. In: Ron Pinhasi, Jay T. Stock (Hrsg.): Human Bioarchaeology of the Transition to Agriculture. John Wiley & Sons, West Sussex (UK) 2011, ISBN 978-0-470-74730-8, S. 370–384 (englisch; doi:10.1002/9780470670170.ch15).
    • Mihael Budja: The transition to farming in Southwest Europe: perspectives from pottery. In: Documenta Praehistorica. Band 28 (XXVIII), S. 27–47 (englisch; PDF; 21,0 MB, 21 Seiten auf web.archive.org).
    • Çiler Çilingiroğlu: The concept of ‘Neolithic Package’: Considering its meaning and applicability. In: Documenta Praehistorica. Band 32 (XXXII), 2005, S. 1–13 (englisch; online auf academia.edu).
    • Pavel Dolukhanov, A. Shukurov u. a.: The Chronology of Neolithic Dispersal in Central and Eastern Europe. In: Journal of Archaeological Science. Nr. 32, 2005, S. 1441–1458, (englisch; doi:10.1016/j.jas.2005.03.021; PDF; 622 kB, 18 Seiten auf arheo.ffzg.unizg.hr).
    • Kirstin Funke: Die Bevölkerung der Baalberger Kultur – Eine Anthropologisch-Archäologische Analyse. Philosophische Doktorarbeit Universität Halle-Wittenberg 2007 (PDF; 49 MB, 312 Seiten auf sundoc.bibliothek.uni-halle.de).
    • Hans Grimm: Kraniologische Beschreibung der bandkeramischen Menschenreste von Seehausen in Thüringen. In: Ausgrabungen und Funde. Nachrichtenblatt für Vor- und Frühgeschichte. Band 9, Heft 5, Akademieverlag Berlin, 1964, S. 233–237 (TIF-Datei auf zs.thulb.uni-jena.de).
    • Detlef Gronenborn: Transregional Culture Contacts and the Neolithization Process in Northern Central Europe. In: Peter Jordan, Marek Zvelebil (Hrsg.): Ceramics before farming: the dispersal of pottery among prehistoric Eurasian hunter-gatherers. Left Coast Press, Walnut Creek CA 2009, ISBN 978-1-59874-245-9, S. 527–550 (englisch; online auf academia.edu).
    • Detlef Gronenborn: Faszination-Jungsteinzeit. Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGMZ), Mainz 2007, ISBN 978-3-88467-111-5 (PDF; 1,6 MB, 28 Seiten auf rgzm.de).
    • Detlef Gronenborn: Climate, Crises, and the »Neolithisation« of Central Europe between IRD-events 6 and 4. In: Die Neolithisierung Mitteleuropas. The Spread of the Neolithic to Central Europe. Sonderdruck, Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, Mainz 2010, ISBN 978-3-88467-159-7, S. 61–81 (englisch; online auf academia.edu).
    • Elisabeth Hamel: Das Werden der Völker in Europa. Tenea, Bristol/Berlin 2007, ISBN 978-3-86504-126-5.
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    • N. Kotova: The Neolithization of Northern Black Sea area in the context of climate changes. Institute of Archaeology, Kiew, Ukraine 2009 (englisch; PDF; 1 MB, 16 Seiten auf web.archive.org).
    • Thomas Link, Heidi Peter-Röcher: Gewalt und Gesellschaft. Dimensionen der Gewalt in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. Internationale Tagung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg 14. – 16. März 2013. Rudolf Habelt, Bonn 2014, ISBN 978-3-7749-3929-5 (PDF; 44 MB, 297 Seiten auf opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de).
    • Sarunas Milisauskas: European Prehistory: A Survey. Springer Science & Business Media, 2011, ISBN 978-1-4419-6633-9, S. 164/165 (englisch).
    • Hans-Peter Niller: Prähistorische Landschaften im Lößgebiet bei Regensburg. Kolluvien, Auenlehme und Böden als Archive der Paläoumwelt. In: Toni Breuer, Klaus Heine u. a. (Hrsg.): Regensburger geographische Schriften. Heft 31, Institut für Geographie an der Universität Regensburg, 1998, ISBN 3-88246-204-3, S. 17/18 (PDF; 21,7 MB, 452 Seiten auf epic.awi.de).
    • Yoanna Parinova: Ältere und mittlere Jungsteinzeit in Österreich. Graz 27. Mai 2010 (online auf academia.edu).
    • Manfred Rösch, Otto Ehrmann, Birgit Kury, Arno Bogenrieder u. a.: Spätneolithische Landnutzung im nördlichen Alpenvorland: Beobachtungen – Hypothesen – Experimente. In: W. Dörfler, J. Müller (Hrsg.): Umwelt – Wirtschaft – Siedlungen im dritten vorchristlichen Jahrtausend Mitteleuropas und Südskandinaviens. Offa-Bücher 84, Neumünster 2008, S. 301–315 (PDF; 2 MB, 17 Seiten auf researchgate.net).
    • Edward Sangmeister: Zur Bedeutung urgeschichtlicher Kulturgrenzen. Sonderdruck der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Original erschienen in: Hans Fenske (Hrsg.): Historia integra: Festschrift für Erich Hassinger zum 70. Geburtstag. Duncker & Humblot, Berlin 977, S. 9–31 (PF: 855 kB, 24 Seiten auf freidok.uni-freiburg.de).
    • Wolf Scheuermann: Rekonstruktion prähistorischer Gesichter. Selbstverlag, Hamburg 2015 (PDF; 858 kB, 11 Seiten auf forschungskontor.homepage.t-online.de).
    • Manfred Schmitzberger: Haus- und Jagdtiere im Neolithikum des österreichischen Donauraumes. Naturwissenschaftliche Doktorarbeit Universität Wien 2009 (PDF; 9 MB, 189 Seiten auf othes.univie.ac.at).
    • Hans Christof Strien, Detlef Gronenborn: Klima- und Kulturwandel während des mitteleuropäischen Altneolithikums (58./57. bis 51./50. Jahrhundert v. Chr.). In: Detlef Gronenborn (Hrsg.): Klimaveränderungen und Kulturwandel in neolithischen Gesellschaften Mitteleuropas, 6700–2200 v. Chr. RGZM-Tagungen 1, Mainz 2005, S. 131–149 (online auf academia.edu).
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    • Ulrich Veit, Tobias L. Keinlin, Christoph Kummel (Hrsg.): Spuren und Botschaften: Interpretationen materieller Kultur. Waxmann, Münster 2003, ISBN 3-8309-6229-0, S. 225.
    • Siegfried Vierzig: Mythen der Steinzeit. Das religiöse Weltbild der frühen Menschen. BIS-Verlag der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg 2009, ISBN 978-3-8142-2160-1 (PDF; 4,6 MB, 186 Seiten auf oops.uni-oldenburg.de).
    • Bernhard Weninger, Eva Alram-Stern u. a.: Die Neolithisierung von Südosteuropa als Folge des abrupten Klimawandels um 8200 CAL BP. In: Detlef Gronenborn (Hrsg.): Klimaveränderung und Kulturwandel in neolithischen Gesellschaften Mitteleuropas, 6700-2200 v. Chr. Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Mainz 2005, ISBN 3-88467-096-4, S. 75–117 (PDF; 2,1 MB, 57 Seiten auf epic.awi.de).

    BandkeramikBearbeiten

    • Walter Meier-Arendt: Die bandkeramische Kultur im Untermaingebiet. Dissertation, Universität Bonn 1966, ISBN 3-7749-0282-8.
    • Adelheid Bach: Neolithische Populationen im Mittelelbe-Saale-Gebiet. Zur Anthropologie des Neolithikums unter besonderer Berücksichtigung der Bandkeramiker. In: Rudolf Feustel (Hrsg.): Weimarer Monographien zur Ur- und Frühgeschichte. Band 1. Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens, Weimar 1978 (PDF; 25,4 MB, 177 Seiten auf db-thueringen.de).
    • Jaromír Beneš: Paleoecology of the LBK: The earliest agriculturalists and the landscape of Bohemia. Konferenzpapier. EAA Thessaloniki 2002, At BAR, International Series 1304, Band: LBK Dialogues. Studies in the formation of the Linear Pottery Culture. Mai 2004, S. 143–150 (PDF auf researchgate.net).
    • Maria Cladders: Die Tonware der ältesten Bandkeramik. Untersuchung zur zeitlichen und räumlichen Gliederung (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 72). Habelt, Bonn 2001, ISBN 978-3-7749-2990-6.
    • Maciej Dębiec, Thomas Saile: Zu den östlichsten Siedlungen der frühen Bandkeramik. In: Praehistorische Zeitschrift. Band 90, Nr. 1/2, Dezember 2015, S. 1–19 (doi:10.1515/pz-2015-0008; PDF 2,5 MB, 24 Seiten auf uni-regensburg.de).
    • Birgit Gehlen: Zum Stand der Neolithisierungsforschung im östlichen Bayern: Fragestellungen, Fundstellen, Perspektiven. Archäologische Arbeitsgemeinschaft Ostbayern/West- und Südböhmen/Oberösterreich. In: Miloslav Chytráček, Heinz Gruber u. a. (Hrsg.): Fines Transire. Jahrgang 18, 2009, Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2009 (online auf academia.edu).
    • Detlef Gronenborn: Silexartefakte der ältestbandkeramischen Kultur (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 37). Habelt, Bonn 1997, ISBN 978-3-7749-2726-1.
    • Detlef Gronenborn, Jörg Petrasch (Hrsg.): Die Neolithisierung Mitteleuropas. Internationale Tagung, Mainz 24. bis 26. Juni 2005, Band 4, Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz 2010, ISBN 978-3-88467-159-7.
    • Tim Kerig: Hanau-Mittelbuchen. Siedlung und Erdwerk der bandkeramischen Kultur. Materialvorlage – Chronologie – Versuch einer handlungstheoretischen Interpretation (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 156). Habelt, Bonn 2008 (online auf academia.edu).
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    • Clemens Lichter (Hrsg.): How did farming reach Europe? Anatolian-European relations from the second half of the 7th through the first half of the 6th millenium cal BC. Proceedings of the international workshop, Istanbul, 20–22 May 2004 (= Byzas. 2). Ege Yayınları, Istanbul 2005, ISBN 975-8071-06-8.
    • Jens Lüning (Hrsg.): Die Bandkeramiker. Erste Steinzeitbauern in Deutschland. Bilder einer Ausstellung beim Hessentag in Heppenheim/Bergstraße im Juni 2004. Leidorf, Rahden/Westfalen 2005, ISBN 3-89646-027-7.
    • Jens Lüning: Einiges passt, anderes nicht: Archäologischer Wissensstand und Ergebnisse der DNA-Anthropologie zum Frühneolithikum. Archäologische Informationen, Early View. DGUF-Tagung Erlangen 2013 (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive) (PDF).
    • Jens Lüning, Christiane Frirdich, Andreas Zimmermann (Hrsg.): Die Bandkeramik im 21. Jahrhundert. Symposium in der Abtei Brauweiler bei Köln vom 16.9.–19.9.2002. Internationale Archäologie – Arbeitsgemeinschaft, Symposium, Tagung, Kongress. Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2002 (ISSN 1434-6427).
    • Hermann Maurer: Zur ältesten Linearkeramik im niederösterreichischen Waldviertel. In: Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte. Bonn 21.1990, S. 35–45.
    • Hermann Maurer: Eine frühneolithische Plastik mit Röntgenstilmerkmalen aus der Slowakei. In: Mannus. Nr. 49. Bonn 1983, S. 55 ff.
    • Ivan Pavlů, Petr Květina: Die kulturelle Entwicklung in Böhmen am Ende des 6. Jahrtausends v. Chr. In: Andrea Zeeb-Lanz (Hrsg.): Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten. Zum Ende der Bandkeramik in Mitteleuropa. Beiträge der Internationalen Tagung in Herxheim bei Landau (Pfalz) vom 14.–17. 06. 2007. Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2009, ISBN 978-3-89646-440-8, S. 283–302 (PDF auf bylany.com).
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    • Katja Schmidt, Christian Jeunesse: Bandkeramische Erdwerke – Verteidigungsanlagen? Varia Neolithica 01/2006; 004:63//81. In: Hans-Jürgen Beier u. a. (Hrsg.): Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Varia neolithica V (= Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Band 56). Beier & Beran, Langenweißbach 2007, ISBN 978-3-941171-27-5, S. 83 ff.
    • Ulrich Veit: Studien zum Problem der Siedlungsbestattung im europäischen Neolithikum (= Tübinger Schriften zur ur- und frühgeschichtlichen Archäologie. Band 1). Waxmann Verlag, Münster/Westfalen 1998, ISBN 3-8309-5385-2.

    SiedlungswesenBearbeiten

    • Cornelia Catharina Bakels: Four Linearbandkeramik settlements and their environment: a paleoecological study of Sittard, Stein, Elsloo and Hienheim (= Analecta praehistorica Leidensia. Band 11.1). Leiden University Press, Leiden 1978, ISBN 90-6021-427-7.
    • Rainer Bartels, Wolfgang Brestrich, Patrice de Vries, Harald Stäuble: Ein neolithisches Siedlungsareal mit Kreisgrabenanlagen bei Dresden-Nickern. Eine Übersicht. In: Sächsische Bodendenkmalpflege. Band 45, Jahr 2003, S. 97–133 (PDF, 12,4 MB, 37 Seiten auf archaeologie.sachsen.de).
    • Axel Berger: Das Fisher-Skellam-Modell für die Ausbreitung des Neolithikums und Vergleich mit Datierungen für die Linearbandkeramik. Diffusionäre Prozesse im Neolithikum Mitteleuropas. Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Köln, Andreas Zimmermann, Wintersemester 2008/2009 (PDF auf axel.berger-odenthal.de).
    • Eric Biermann: Überlegungen zur Bevölkerungsgröße in Siedlungen der Bandkeramik. Köln/Düren 2001, S. 1–11 (online auf academia.edu).
    • Eric Biermann: Steinerne Keulenköpfe – Die Mesolithische Revolution und die Bandkeramik. In: Hans-Jürgen Beier, Ralph Einicke, Eric Biermann (Hrsg.): Dechsel, Axt, Beil & Co – Werkzeug, Waffe, Kultgegenstand? Aktuelles aus der Neolithforschung. Sonderdruck aus: Varia neolithica. Band 7 (= Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Band 63). Beier & Beran, Langenweisbach 2011, ISBN 978-3-941171-54-1, S. 9–27 (online auf academia.edu).
    • Eric Biermann: Alt- und Mittelneolithikum in Mitteleuropa. Untersuchungen zur Verbreitung verschiedener Artefakt- und Materialgruppen und zu Hinweisen auf regionale Tradierungen. Verlag? Köln 2001, mit Überarbeitungen 2003 (PDF; 11 MB, 683 Seiten auf rheinland-archäologie.de).
    • Eric Biermann: Bandkeramische Langhäuser: Die ersten Großbauten Mitteleuropas. Überlegungen zu Bewohnerzahl und Nutzung. In: Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Band 56, 2009, S. 29–41 (PDF auf academia.edu).
    • Bettina Birkenhagen: Studien zum Siedlungswesen der westlichen Linearbandkeramik (= Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde. Band 75). Bonn 2003.
    • Jérôme Dubouloz: Impacts of the Neolithic Demographic Transition on Linear Pottery Culture Settlement. In: Jean-Pierre Bocquet-Appel, Ofer Bar-Yosef (Hrsg.): The Neolithic Demographic Transition and its Consequences Springer, Berlin/Heidelberg/New York 2008, ISBN 978-1-4020-8538-3, S. 207–235.
    • Renate Ebersbach, Christoph Schade: Modelle zur Intensität der bandkeramischen Landnutzung am Beispiel der Altsiedellandschaft Mörlener Bucht/Wetterau. In: Jens Lüning, Christiane Frirdich, Andreas Zimmermann (Hrsg.): Die Bandkeramik im 21. Jahrhundert. Symposium in der Abtei Brauweiler bei Köln vom 16.9-19.9.2002. Internationale Archäologie Arbeitsgemeinschaft, Symposium, Tagung, Kongress. Band 7, Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2005, S. 259–273.
    • Klaus Fehn, Helmut Bender u. a. (Hrsg.): Siedlungsforschung Archäologie-Geschichte-Geographie. Band 14 in Verbindung mit dem Arbeitskreis für genetische Siedlungsforschung in Mitteleuropa. Verlag Siedlungsforschung, Bonn 1996 (ISSN 0175-0046; PDF auf kulturlandschaft.org).
    • Lutz Fiedler: Jungsteinzeit. Bandkeramische Kultur in Hessen. In: Geschichtlicher Atlas von Hessen. Arbeitsgemeinschaft der Historischen Kommissionen in Hessen, Marburg 1960–1978, ISBN 3-921254-97-3, S. 19–22 (Auszug: PDF; 2,1 MB, 4 Seiten In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen).
    • Michael Francken: Familien- und Sozialstrukturen – Anthropologische Ansätze zur Binnengliederung linearbandkeramischer Populationen in Südwestdeutschland. Dissertation, Universität Tübingen 2016, urn:nbn:de:bsz:21-dspace-718472.
    • Christian Grube: The Wells of the Linear Pottery – definitions, features, chronology. In: Proceedings of the 11th Annual Symposium Onderzoek Jonge Archeologen. 12. April 2013. Groningen August 2014, S. 33–38 (FLASH-Präsentation auf view.joomag.com).
    • Daniela Hofmann: Soziale Beziehungen und Verwandtschaft in der Bandkeramik. Struktur der Flexibilität? In: Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): Familie – Verwandtschaft −Sozialstrukturen: Sozialarchäologische Forschungen zu neolithischen Befunden (= Berichte der AG Neolithikum. Band 1). Welt und Erde Verlag, Kerpen-Loogh (Eifel) 2010, ISBN 978-3-938078-07-5, S. 31–42.
    • Daniela Kern: Eine linearbandkeramische Siedlung von Thomasl, Niederösterreich. In: Archaeologia Austriaca. Nr. 67. Wien 1983, ISSN 0003-8008, S. 97 ff.
    • A. M. Kreuz: Die ersten Bauern Mitteleuropas. Eine archäobotanische Untersuchung zu Umwelt und Landwirtschaft der ältesten Bandkeramik (= Analecta praehistorica Leidensia. 23). Universität Leiden, Leiden 1990, ISBN 90-73368-03-0.
    • Frank Lorscheider, Sabine Schade-Lindig: Jungbandkeramische Siedlung mit Erdwerk und Brunnen bei Wetzlar-Dalheim (2006), (Geophysikalische Untersuchungsmethoden yRGKMethAusgrProspGeoph Wetzlar-Dalheim zTopogEuropMitteDeutsHesseLahn-Wetzlar-D Siedlungswesen yRGKArch05 – Siedl Brunnen yRGKArch05 – BefunBauweWasseBrunn Erdwerke yRGKArch05 – BefunBauweWall/Erdwe Bandkeramik yRGKArch01 – Bandkeramik).
    • Jens Lüning: Einiges passt, anderes nicht: Archäologischer Wissensstand und Ergebnisse der DNA-Anthropologie zum Frühneolithikum. Archäologische Informationen, Early View DGUF-Tagung Erlangen 2013, S. 1–10. (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive)
    • Michael Meyer, Dirk Raetzel-Fabian: Neolithische Grabenwerke in Mitteleuropa. Ein Überblick. In: Journal of Neolithic Archaeology. [S.l.] 15. Dezember 2006, S. 1–54 (doi:10.12766/jna.2006.20; PDF; 1,7 MB, 54 Seiten auf jungsteinsite.uni-kiel.de).
    • Alexander Minnich: Untersuchungen zur Topographie Linearbandkeramischer Großbauten. Masterarbeit, Universität Wien 2014 (PDF auf othes.univie.ac.at).
    • Jörg Petrasch: Gewalttätigkeiten in der Steinzeit – Archäologisch-kulturgeschichtliche Analysen zur Ermittlung ihrer Häufigkeiten. In: Jürgen Piek, Thomas Terberger (Hrsg.): Frühe Spuren der Gewalt – Schädelverletzungen und Wundversorgung an prähistorischen Menschenresten aus interdisziplinärer Sicht (= Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Band 41). Workshop Rostock-Warnemünde 28.-30.11.2003. Schwerin 2006, S. 155–162 (PDF; 1,8 MB, 11 Seiten auf uni-tuebingen.de).
    • Thomas Plath: Zur Problematik der Nutzungsinterpretation mittelneolithischer Kreisgrabenanlagen. Doktorarbeit, Universität Hamburg 2011 (PDF; 9,5 MB, 227 Seiten auf d-nb.info).
    • Oliver Rück: Zwei Grundrisse aus der bandkeramischen Siedlung Wittislingen „Am Wiesenberg“, Lkr. Dillingen, Bayerisch-Schwaben. Magisterarbeit Tübingen 1999. In: Archäologische Informationen. Band 24, Nr. 1, 2001, S. 141–154 (online auf journals.ub.uni-heidelberg.de).
    • Oliver Rück: Neue Aspekte und Modelle in der Siedlungsforschung zur Bandkeramik. Die Siedlung Weisweiler 111 auf der Aldenhovener Platte, Kr. Düren (= Internationale Archäologie. Band 105). Rahden/Westfalen 2007, ISBN 978-3-89646-377-7.
    • Thomas Saile: Siedlungsarchäologische Untersuchungen zum Frühneolithikum im südlichen Niedersachsen. In: Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Band 56, 2009, S. 43–53 (PDF auf uni-regensburg.de).
    • Edward Sangmeister: Zum Charakter der bandkeramischen Siedlung. Sonderdruck der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in: Deutsches Archäologisches Institut Berlin, West / Römisch-Germanische Kommission: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 33: 1943–50. 1951, S. 89–109 (PDF; 1,1 MB, 22 Seiten auf freidok.uni-freiburg.de).
    • Andreas Schäfer: Eine Altsiedellandschaft gibt ihr Geheimnis preis. Die Entdeckung einer Bandkeramischen Siedlung mit Erdwerk im Lahntahl bei Wetzlar (2002). Hessen Archäologie 2002 (2003), S. 33–36 (PDF auf zenon.dainst.org).
    • Judith Schwarzäugl: Die Bauabfolge des zentralen Bereiches der linearbandkeramischen Siedlung von Mold. Die Häuser 5-10 und 12. Diplomarbeit. Universität Wien, 2011 (othes.univie.ac.at).
    • Stephen Shennan: The spread of farming into Central Europe and its consequences: evolutionary models. AHRC Centre for the Evolutionary analysis of Cultural Behaviour and Institute of Archaeology, S. 1–18 (PDF; 276 kB, 18 Seiten auf web.archive.org).
    • Harald Stäuble: Häuser und absolute Datierung der Ältesten Bandkeramik (= Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie. Band 117). Habelt, Bonn 2005 ISBN 978-3-7749-3199-2.
    • Abstracts zur Internationalen Tagung. Neue Fragen zur Bandkeramik oder alles beim Alten?! Internationale Tagung, Leipzig, 23.–24. September 2010.
    • Hans-Christoph Strien: Besiedlungsgeschichte des Zabergäus 5500–5000 v. Chr. Sonderdruck aus: Christhard Schrenk, Peter Wanner (Hrsg.): heilbronnica 5 – Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Heilbronn. Nr. 20 (= Jahrbuch für schwäbisch-fränkische Geschichte. Band 37). Stadtarchiv Heilbronn, 2013, S. 35–50 (PDF; 932 kB, 17 Seiten auf stadtarchiv.heilbronn.de).
    • Andreas Zimmermann, Karl Peter Wendt: Wie viele Bandkeramiker lebten 5.060 v. Chr.? Techniken Geographischer Informationssysteme zum Schätzen von Bevölkerungsdichten. In: Archäologische Informationen. Band 26, Nr. 2, 2003, S. 491–497 (online auf journals.ub.uni-heidelberg.de).

    AustauschsystemeBearbeiten

    • Alexander Binsteiner: Jungsteinzeitliche Hornsteinimporte aus Bayern in Oberösterreich (= Linzer Arch. Forsch., Sonderheft. Band 53). Linz 2015, ISBN 978-3-85484-601-7.
    • Alexander Binsteiner: Die Lagerstätten und der Abbau bayerischer Jurahornsteine sowie deren Distribution im Neolithikum Mittel- und Osteuropas. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz. Nr. 52, 2005, S. 43–155.
    • A.-M. Christensen, P.M. Holm u. a.: Indications of a major Neolithic trade route? An archaeometric geochemical and Sr, Pb isotope study on amphibolitic raw material from present day Europe. In: Applied Geochemistry. Band 21, 2006, S. 1635–1655 (PDF; 220 kB, 14 Seiten auf uni-tuebingen.de).
    • Detlef Gronenborn: Fernkontakte aus dem nördlichen Europa während der Bandkeramischen Kultur. In: Panta Rhei. Studies in chronology and cultural development of South-eastern ans Central Europe in earlier prehistory presented to Juraj Pavúk on the occasion of his 75. birthday. Comenius-Universität, Bratislava 2010, ISBN 978-80-223-2979-8, S. 561–574 (PDF aus archive.org (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)).
    • Petra Kieselbach: Metamorphose des Steins – Vom Rohmaterial zum Kulturgut. Dissertation, Universität Tübingen 2008 (online auf publikationen.uni-tuebingen.de).
    • Guido Nockemann: Different types of economies within the LBK settlement Erkelenz-Kückhoven. In: A. Posluschny, K. Lambers, I. Herzog (Hrsg.): Layers of Perception. Proceedings of the 35th International Conference on Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology (CAA), Berlin, April 2–6, 2007. In: Koll. Vor- u. Frühgesch. Band 10, Bonn 2008, S. 373 (Abstract: PDF auf archiv.ub.uni-heidelberg.de).
    • A. Zimmermann: Austauschsysteme von Silexartefakten in der Bandkeramik Mitteleuropas (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 26). Bonn 1995, ISBN 3-7749-2574-7.

    Kult und ReligionBearbeiten

    • Eszter Bánffy: Archaeological data on symbolic thinking in the European neolithic. Archaeological Institute of the HAS, Budapest, 13. April 2004 (online)
    • Valeska Becker: Anthropomorphe Plastik der westlichen Linearbandkeramik (= Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde. Band 83). 2 Bände. Habelt, Bonn 2011, ISBN 978-3-7749-3724-6.
    • Claudia Gerling: Der Tod in der jüngeren Bandkeramik. Das Gräberfeld von Schwetzingen. Universität Heidelberg, S. 159–163 (PDF; 256 kB, 5 Seiten auf journals.ub.uni-heidelberg.de).
    • Jens Lüning: Haare, Hüte, Hosenanzüge. Trachten der Bandkeramik und ihre Rolle im Ahnenkult. In: Erwin Keefer (Hrsg.): Lebendige Vergangenheit. Vom archäologischen Experiment zur Zeitreise. In: Archäologie in Deutschland. Sonderheft 2006, S. 52–64 (PDF; 3,9 MB auf academia.edu).
    • Hermann Maurer, Norbert Jama: Linearbandkeramische Kultgefäße aus dem nördlichen Niederösterreich. In: Archäologie Österreichs. Wien 17.2006, 1, ISSN 1018-1857, S. 18–20.
    • Hermann Maurer: Archäologische Zeugnisse religiöser Vorstellungen und Praktiken der frühen und mittleren Jungsteinzeit in Niederösterreich. In: Friedrich Berg, Hermann Maurer: IDOLE. Kunst und Kult im Waldviertel vor 7000 Jahren. Horn 1998, S. 23–138.
    • Hermann Maurer: Steinzeitlicher Kult. In: Horner Schriften zur Ur- und Frühgeschichte. Band 7/8. Horn 1983, S. 7–46.

    Literatur über einzelne FundplätzeBearbeiten

    • Lee Clare, Kristin Heller u. a.: Die Bandkeramik im Altdorfer Tälchen bei Inden. Philipp von Zabern in Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-8053-4879-9.
    • Margarete Dohrn-Ihmig: Untersuchungen zur Bandkeramik im Rheinland. Rheinland Verlag, Köln 1974.
    • Klaus Eckerle: Bandkeramik aus dem Badischen Frankenland, (Tauberbischofsheim und Messelhausen). Otto Kehrer, Freiburg 1963.
    • Dmytro Gaskevych: Vita-Poshtova 2 — New The Easternmost Site of The Linear Band Pottery Culture. Sprawozdania Archeologiczne, (2006), Vol. 58, S. 205–221.
    • Claudia Gerling, Michael Francken: Das linearbandkeramische Gräberfeld von Schwetzingen. In: Archäologische Informationen. 30/1, 2007, S. 43–50 Bulletin de la Société Suisse d’Anthropologie 13 (1), 2007 Bulletin der Schweizerischen Gesellschaft für Anthropologie 13 (1), 2007
    • Fabian Haack: Die frühneolithische Grabenanlage von Herxheim bei Landau: Architektur, Verfüllungsprozesse und Nutzungsdauer. Dissertation, Freie Universität Berlin, Berlin 2014 (online auf diss.fu-berlin.de).
    • Anne Hauzeur: Houses of the Linear Pottery Culture: Orientation and use of landscape in cultural context. Case studies of the Great-Duchy of Luxembourg. In: Antonio Guerci, Stefania Consigliere, Simone Castagno (Hrsg.): Il processo di umanizzazione Atti del XVI Congresso degli Antropologi Italiani (Genova, 29-31 ottobre 2005). Edicolors Publishing, Mailand 2006, S. 561–570 (PDF auf beeksverleden.nl).
    • Eva M. Hillemeyer, Britta Ramminger: Die Tonware der Ältesten Bandkeramik in Wang, Landkreis Freising /Zur bandkeramischen Besiedlung im Unteren Niddertal. Studien zur Siedlungsarchäologie, Rudolf Habelt, Bonn 2003, ISBN 3-7749-3153-4.
    • Christian Jeunesse, Philippe Lefranc, Samuel van Willigen: Die pfälzische Bandkeramik: Definition und Periodisierung einer neuen Regionalgruppe der Linearbandkeramik. In: Andrea Zeeb-Lanz (Hrsg.): Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten. Zum Ende der Bandkeramik in Mitteleuropa. Beiträge der Internationalen Tagung in Herxheim bei Landau (Pfalz) vom 14.–17. 06. 2007. Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2009, ISBN 978-3-89646-440-8, S. 61–77 (online auf academia.edu).
    • Claus J. Kind (Hrsg.): Ulm- Eggingen. Bandkeramische Siedlung und mittelalterliche Wüstung. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Konrad Theiss, Darmstadt 1989, ISBN 3-8062-0796-8.
    • Claus J. Kind: Die Ausgrabungen in der bandkeramischen Siedlung bei Ulm-Eggingen. journals.ub.uni-heidelberg.de, S. 168–173.
    • Jürgen Kneipp: Bandkeramik zwischen Rhein, Weser und Main: Studien zu Stil und Chronologie der Keramik. Rudolf Habelt, Bonn 1998, ISBN 3-7749-2862-2.
    • Hans P. Kraft: Linearbandkeramik aus dem Neckarmündungsgebiet und ihre chronologische Gliederung. Rudolf Habelt, Bonn 1977, ISBN 3-7749-1416-8.
    • Petr Květina and Markéta Končelová: Neolithic LBK Intrasite Settlement Patterns: A Case Study from Bylany (Czech Republic). Journal of Archaeology, Volume 2013 (2013), Article ID 581607, doi:10.1155/2013/581607.
    • Eva Lenneis (Hrsg.): Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. Ein Sonderplatz der älteren Linearbandkeramik (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 164). Rudolf Habelt, Bonn 2009, ISBN 978-3-7749-3575-4 (PDF, 10 MB, 42 Seiten auf homepage.univie.ac.at).
    • Jens Lüning: Schwanfeld, Studien zur Ältesten Bandkeramik. Rudolf Habelt, Bonn 2011, ISBN 978-3-7749-3683-6.
    • Jens Lüning: Ein Siedlungsplatz der Ältesten Bandkeramik in Bruchenbrücken, Stadt Friedberg, Hessen. Rudolf Habelt, Bonn 1997, ISBN 3-7749-2735-9.
    • Walter Meier-Arendt: Die bandkeramische Kultur im Untermaingebiet. Rudolf Habelt, Bonn 1966, ISBN 3-7749-0282-8.
    • Andrea Neth, Hans Ch. Strien: Eine Siedlung der frühen Bandkeramik in Gerlingen. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Konrad Theiss, Darmstadt 1999, ISBN 3-8062-1438-7.
    • Robin Peters: Demographisch-kulturelle Zyklen im Neolithikum. Die Bandkeramik im Rheinland und die Pfyner Kultur am Bodensee. In: Archäologische Informationen. Band 35, 2012, S. 327–335 (Zusammenfassung eigener Magisterarbeit Universität Köln 2011; online auf journals.ub.uni-heidelberg.de).
    • Franz Pieler: Die Bandkeramik im Horner Becken (Niederösterreich): Studien zur Struktur einer frühneolithischen Siedlungskammer. Rudolf Habelt, Bonn 2010, ISBN 978-3-7749-3666-9.
    • Elisabeth Ruttkay, Godfrid Wessbly, Petra Wolff: Eine Kulturschicht der ältesten Linearbandkeramik in Prellenkirchen, p. B. Brück, Mederösterreich. Ein Beitrag zur Frage der Entstehung der Linearbandkeramik. In: Ann. Naturhistor. Mus. Wien. Nr. 80, Wien November 1976, S. 843–861 (PDF; 6 kB, 27 Seiten auf landesmuseum.at).
    • Christoph C. Schade: Die Besiedlungsgeschichte der Bandkeramik in der Mörlener Bucht / Wetterau: Zentralität und Peripherie, Haupt- und Nebenorte, Siedlungsverbände. Rudolf Habelt, Bonn 2004, ISBN 3-7749-3119-4.
    • Elke Schmidgen-Hager: Bandkeramik im Moseltal. Rudolf Habelt, Bonn 1993, ISBN 3-7749-2445-7.
    • Kurt Schietzel: Müddersheim. Eine Ansiedlung der jüngeren Bandkeramik im Rheinland. Böhlau-Verlag, Wien/Köln/Weimar 1998, ISBN 3-412-03765-6.
    • Hans-Christoph Strien: Untersuchungen zur Bandkeramik in Württemberg (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 69). Habelt, Bonn 2000, ISBN 978-3-7749-3021-6.
    • Andrea Zeeb-Lanz: Spannende Geschichte(n) rund um die ersten Ackerbauern in der Pfalz. Referate der Tagung des Historischen Vereins der Pfalz. Die ersten Ackerbauern in der Pfalz in der Jungsteinzeit in Herxheim bei Landau am 26. und 27. Oktober 2012 (PDF; 3,1 MB).

    Genetische Belege und AnthropologieBearbeiten

    • Barbara Bramanti, Joachim Burger u. a.: Genetic Discontinuity Between Local Hunter-Gatherers and Central Europe’s First Farmers. In: Science. Band 326, Nr. 5949, 2. Oktober 2009, S. 137–140 (englisch; ISSN 0036-8075; doi:10.1126/science.1176869).
    • J. Burger, M. Kirchner u. a.: Absence of the Lactase-Persistence associated allele in early Neolithic Europeans. In: Proceedings of the National Academy of Science USA. Nr. 104, 2007, S. 3736–3741 (englisch; PDF auf ucl.ac.uk).
    • Thorwald Ewe: Europas rätselhafte Ahnen. In: Bild der Wissenschaft. Nr. 2, 2011, S. 68: Kultur & Gesellschaft. (online (Memento vom 15. Juli 2014 im Internet Archive) auf web.archive.org).
    • Cristina Gamba, Eppie R. Jones, Matthew D. Teasdale, Russell L. McLaughlin, Gloria Gonzalez-Fortes, Valeria Mattiangeli, László Domboróczki u. a.: Genome flux and stasis in a five millennium transect of European prehistory. In: Nature Communications. Nr. 5, Artikel-Nr. 5257 (doi:10.1038/ncomms6257; online auf nature.com).
    • Wolfgang Haak: Populationsgenetik der ersten Bauern Mitteleuropas. Eine aDNA-Studie an neolithischem Skelettmaterial. Dissertation, Universität Mainz 2006 (PDF (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)).
    • Wolfgang Haak, Oleg Balanovsky u. a.: Ancient DNA from European Early Neolithic Farmers Reveals Their Near Eastern Affinities. In: PLoS Biology. Band 8, Nr. 11, 9. November 2010, S. 1–16, online: S. e1000536 (englisch; doi:10.1371/journal.pbio.1000536; online auf journals.plos.org).
    • Wolfgang Haak, Peter Forster u. a.: Ancient DNA from the First European Farmers in 7500-Year-Old Neolithic Sites. In: Science. Band 310, Nr. 5750, 11. November 2005, S. 1016–1018 (englisch; doi:10.1126/science.1118725; PDF; 212 kB, 3 Seiten auf web.archive.org).
    • Marie Lacana, Christine Keyser u. a.: Ancient DNA reveals male diffusion through the Neolithic Mediterranean route. In: PNAS. Band 108, Nr. 24, 14. Juni 2011 (englisch; PDF auf pnas.org).
    • Jens Lüning: Einiges passt, anderes nicht: Archäologischer Wissensstand und Ergebnisse der DNA-Anthropologie zum Frühneolithikum. (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive) Archäologische Informationen, Early View DGUF-Tagung Erlangen 2013, S. 1–10.
    • M. Metspalu, T. Kivisild, E. Metspalu, J. Parik, G. Hudjashov, K. Kaldma, P. Serk, M. Karmin u. a.: Most of the extant mtDNA boundaries in south and southwest Asia were likely shaped during the initial settlement of Eurasia by anatomically modern humans. In: BMC Genetics. 5, 2004, S. 26, doi:10.1186/1471-2156-5-26, PMC 516768 (freier Volltext). PMID 15339343
    • Malliya Gounder Palanichamy, Cai-Ling Zhang, Bikash Mitra1, Boris Malyarchuk, Miroslava Derenko, Tapas Kumar Chaudhuri, Ya-Ping Zhang: Mitochondrial haplogroup N1a phylogeography, with implication to the origin of European farmers. In: BMC Evolutionary Biology. Nr. 10, 2010, S. 304 (PDF auf biomedcentral.com).
    • Christoph Rinne, Ben Krause-Kyora: Genetische Analyse auf dem mehrperiodigen Gräberfeld von Wittmar, Ldkr. Wolfenbüttel. In: Archäologische Informationen, Early View. DGUF-Tagung Erlangen 2013, S. 1–9 (PDF; 2,8 kB, 9 Seiten auf journals.ub.uni-heidelberg.de).
    • Joachim Burger, Detlef Gronenborn, Peter Forster, Shuichi Matsumura, Barbara Bramanti, Wolfgang Haak: Response to Comment on “Ancient DNA from the First European Farmers in 7500-Year-Old Neolithic Sites”. In: Science. Band 312, Nr. 5782, 30. Juni 2006, S. 1875b, Figur 1 (englisch; doi:10.1126/science.1123984); Zitat: „The colors indicate time scales for the spread of the early Neolithic in Europe. All 24 samples of our ancient DNA study belong to the same LBK/AVK (Linear pottery and Alföld linear pottery culture) chronostratum, representing the first farmers in much of central Europe.“
    • Barbara Elisabeth Tiefenböck: Die krankhaften Veränderungen an den linearbandkeramischen Skelettresten von Kleinhadersdorf, NÖ – ein anthropologischer Beitrag zur Rekonstruktion der Lebensbedingungen im Frühneolithikum. Naturwissenschaftliche Magisterarbeit Universität Wien 2010 (PDF; 18 MB, 193 Seiten auf othes.univie.ac.at).

    WeblinksBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. a b c d T. Douglas Price, Joachim Wahl u. a.: Das bandkeramische Gräberfeld von Stuttgart-Mühlhausen: Neue Untersuchungsergebnisse zum Migrationsverhalten im frühen Neolithikum (= Fundberichte Baden-Württemberg. Band 27). Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Konrad Theiss, Stuttgart 2003, S. 23–58 (online auf researchgate.net; PDF; 454 kB, 36 Seiten auf discovery.ucl.ac.uk).
    2. Hans-Christoph Strien: Besiedlungsgeschichte des Zabergäus 5500–5000 v. Chr. Sonderdruck aus: Christhard Schrenk, Peter Wanner (Hrsg.): heilbronnica 5 – Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Heilbronn. Nr. 20 (= Jahrbuch für schwäbisch-fränkische Geschichte. Band 37). Stadtarchiv Heilbronn, 2013, S. 35–50 (PDF; 932 kB, 17 Seiten auf stadtarchiv.heilbronn.de).
    3. Eva Lenneis, Peter Stadler: Zur Absolutchronologie der Linearbandkeramik aufgrund von 14C-Daten. In: Archäologie Österreichs. Band 6, Nr. 2, S. 4–13 (Gesamtseite auf winserion.org).
    4. Jens Lüning: Erneute Gedanken zur Benennung der neolithischen Perioden. In: Germania . Band 74/1, 1996, S. 233–237 (Online).
    5. Juraj Pavúk: Problem der Genese der Kultur mit Linearkeramik im Lichte ihrer Beziehungen zur Starčevo-Criş-Kultur. In: J. Kozlowski, J. Machnik (Hrsg.): Problemes de la neolithisation dans certain régions de l’Europe. Ossolineum, Kraków 1980, S. 163–174.
    6. Eszter Bánffy, Krisztián Oross: Entwicklung und Dynamik der Linearbandkeramik in Transdanubien. In: Claus Dobiat, Peter Ettel, Friederike Fless (Hrsg.): Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten. Zum Ende der Bandkeramik in Mitteleuropa – Beiträge der Internationalen Tagung in Herxheim bei Landau (Pfalz) vom 14.–17. Juni 2007 (= Internationale Archäologie. Band 10). Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2009, ISBN 978-3-89646-440-8, S. 219–240 (Gesamtwerk auf academia.edu).
    7. Jens Lüning: Geburt aus dem Widerspruch. Die Entstehung der Bandkeramik aus ihrer Mutterkultur Starčevo. In: Ünsal Yalçin (Hrsg.): Anatolien und seine Nachbarn vor 10.000 Jahren. Anatolian Metal VII. In: Der Anschnitt. Beiheft 31 (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Nr. 214). Bochum 2016, ISBN 978-3-937203-81-2, S. 273–289 (Gesamtwerk auf academia.edu).
    8. Anna Szécsényi-Nagy, Guido Brandt u. a.: Tracing the genetic origin of Europe’s first farmers reveals insights into their social organization. bioRxiv-Nachdruck, 3. September 2014 (doi:10.1101/008664; PDF; 1 MB, 38 Seiten auf biorxiv.org).
    9. Eva Fernandez-Dominguez, Luke Reynolds: The Mesolithic-Neolithic Transition in Europe. A Perspective from Ancient Human DNA. In: García Puchol, Oreto, Salazar García, Domingo Carlos: Times of Neolithic Transition Along the Western Mediterranean. Springer Verlag 2017 ISBN 978-3-319-52939-4 S. 311–312.
    10. a b c d e Barbara Bramanti, Joachim Burger u. a.: Genetic Discontinuity Between Local Hunter-Gatherers and Central Europe’s First Farmers. In: Science. Band 326, Nr. 5949, 2. Oktober 2009, S. 137–140 (englisch; ISSN 0036-8075; doi:10.1126/science.1176869).
    11. J. Burger, M. Kirchner u. a.: Absence of the lactasepersistence-associated allele in early Neolithic Europeans. In: Proceedings Nat. Acad. Sci. USA. Nr. 104, 2007, S. 3736–3741.
    12. Iain Mathieson, Iosif Lazaridis u. a.: Genome-wide patterns of selection in 230 ancient Eurasians. In: Nature. Nr. 528, 24. Dezember 2015, S. 499–503, hier S. 499 (doi:10.1038/nature16152).
    13. Nandor Kalicz: Die älteste Transdanubische (Mitteleuropäische) Linienbandkeramik. Aspekte zu Ursprung, Chronologie und Beziehungen. In: Acta Arch. Hungaricae. Band 47, 1995, S. 23–59.
    14. Silvane Scharl: Die Neolithisierung Europas – Ausgewählte Modelle und Hypothesen (= Würzburger Arbeiten zur Prähistorischen Archäologie. 2). Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2004, ISBN 3-89646-072-2.
    15. Eszter Bánffy: The 6th Millennium BC boundary in western Transdanubia and its role in the Central European Neolithic transition (= Varia Archaeologica Hungarica. XV). Budapest 2004.
    16. Valeska Becker: Die Linearbandkeramik. In: Donau-Archäologie. Verlag? Ort? Juni 2008 (online auf donau-archaeologie.de).
    17. Andrea Naica-Loebell: Die ersten europäischen Bauern waren Migranten. In: Telepolis. 5. September 2009, abgerufen am 19. Januar 2019.
    18. Presseerklärung: DNA-Analysen belegen Herkunft der frühen Bauern in Mitteleuropa aus dem Nahen Osten. Universität Mainz, 9. November 2010 (online auf uni-mainz.de).
    19. a b c Wolfgang Haak, Oleg Balanovsky u. a.: Ancient DNA from European Early Neolithic Farmers Reveals Their Near Eastern Affinities. In: PLoS Biology. Band 8, Nr. 11, 9. November 2010, S. 1–16, online: S. e1000536 (englisch; doi:10.1371/journal.pbio.1000536; online auf journals.plos.org).
    20. Claus-Joachim Kind: Komplexe Wildbeuter und frühe Ackerbauern. Bemerkungen zur Ausbreitung der Linearbandkeramik im südlichen Mitteleuropa. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 76, Nr. 1, 1998, S. 1–23 (ISSN 0016-8874).
    21. Silviane Scharl: Die Neolithisierung Europas – Modelle und Hypothesen. In: Archäologische Informationen. Band 26, Nr. 2, 2003, S. 243–254 (online auf journals.ub.uni-heidelberg.de).
    22. Detlef Gronenborn: Silexartefakte der ältestbandkeramischen Kultur (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. 37). Bonn 1997, ISBN 3-7749-2726-X.
    23. Andreas Tillmann: Kontinuität oder Diskontinuität? Zur Frage einer bandkeramischen Landnahme im südlichen Mitteleuropa. In: Archäologische Informationen. Band 16, 1993, S. 157–187.
    24. Sylviane Scharl u. a.: Ten years after – Gedanken zu den Neolithisierungsprozessen in Europa. In: Archäologische Informationen. Band 26, Nr. 2, 2003, S. 243–369.
    25. Clemens Lichter: „Tempel“ in der Jungsteinzeit und Kupferzeit Südosteuropas? In: Panta Rhei (= Studia archaeologica et mediaevalia. Band 11). Comenius-Universität, Bratislava 2010, ISBN 978-80-223-2979-8, S. 581–591.
    26. Almut Bick: Die Steinzeit. Theiss WissenKompakt, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-1996-6, S. ??.
    27. Burghart Schmidt, Wolfgang Gruhle, Oliver Rück: Klimaextreme in bandkeramischer Zeit (5300 bis 5000 v. Chr.) – Interpretation dendrochronologischer und archäologischer Befunde? In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Nr. 34, 2004, S. 303–306.
    28. Dieter Anhuf, Achim Bräuning, Burkhard Frenzel, Max Stumböck: Die Vegetationsentwicklung seit dem Höhepunkt der letzten Eiszeit. In: Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland – Klima, Pflanzen- und Tierwelt. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-8274-0956-X, S. 88–91 (PDF; 2,0 MB, 4 Seiten auf archiv.nationalatlas.de).
    29. Die Klimastufe entspricht den Pollenzonen VI und VII.
    30. Hermann Flohn: Das Problem der Klimaänderungen in Vergangenheit und Zukunft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1997, ISBN 3-534-80017-6.
    31. Martin Bell, Michael J. C. Walker: Late Quaternary environmental change: physical and human perspectives. Harlow, Essex 1992, ISBN 0-470-21847-9.
    32. Die Graphik zeigt mögliche Zusammenhänge zwischen dem Anstieg der Sommertemperaturen nach der letzten Eiszeit, dem Anstieg des Meeresspiegels, der Ausbreitung von Kiefer und Buche sowie des Aufkommens von Ackerbau in Mitteleuropa. Aus: Hansjörg Küster: Waldentwicklung in Süddeutschland. In: Bayerische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Entwicklung der Umwelt seit der letzten Eiszeit (= Rundgespräche der Kommission für Ökologie. 18). Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München 2000, S. 91–102.
    33. a b Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM): Die weitere Entwicklung der bandkeramischen Kultur und deren Ende. Fragment, Universität Mainz, ohne Datum, Blatt 4–9: Das Neolithikum in Mitteleuropa I (7. Jtsd.- 5. Jtsd.) / Bandkeramische Stilphasen. (PDF; 1,5 MB, 9 Seiten (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)).
    34. Andrew S. Goudie: Environmental change. Clarendon Press, Oxford 1977.
    35. a b Peter Rasmussen, Mikkel Ulfeldt Hede u. a.: Environmental response to the cold climate event 8200 years ago as recorded at Højby Sø, Denmark. In: Geological Survey of Denmark and Greenland Bulletin. Nr. 15, 2008, S. 57–60 (PDF, 644 kB, 4 Seiten auf geus.dk).
    36. E.-D. Schulze, D. Hessenmöller u. a.: Eine Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Die Buche. In: Biologie in unserer Zeit. Band 40, Nr. 3, 22. Juni 2010, S. 171–183 (doi:10.1002/biuz.201010421; PDF; 3,2 MB, 13 Seiten (Memento vom 16. April 2016 im Internet Archive)).
    37. Wulf Hein, Rengert Elburg, Peter Walter, Werner Scharff: Dechsel am Altenberg Ein vorläufiger Bericht. Experimentelle Archäologie in Europa – Bilanz 2012, S. 49–55 (PDF; 432 kB auf researchgate.net).
    38. Detlef Gronenborn: Climate, Crises, and the »Neolithisation« of Central Europe between IRD-events 6 and 4. In: Die Neolithisierung Mitteleuropas. The Spread of the Neolithic to Central Europe. Sonderdruck. Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz 2010, ISBN 978-3-88467-159-7, S. 61–81 (englisch; online auf academia.edu).
    39. Thomas Miedaner: Kulturpflanzen. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-55293-9, S. 20/21.
    40. Pieter J. R. Modderman: Zum Siedlungswesen der Bandkeramiker. Analecta Praehistorica Leidensia. III., Jahrgang 3, 1970, S. 202–211 (openaccess.leidenuniv.nl).
    41. Relikische Böden sind im Holozän entstanden; sie könnten sich aber unter den heutigen, rezenten Umweltbedingungen nicht mehr entwickeln; im Gegensatz zu ihnen stehen die im Präholozän entstandenen Reliktböden.
    42. Angela M. Kreuz: Die ersten Bauern Mitteleuropas – Eine archäobotanische Untersuchung zu Umwelt und Landwirtschaft in der ältesten Bandkeramik (= Analecta Praehistorica Leidensia. Band 23). Leiden 1990, S. 157.
    43. Grafik über die Ausbreitung der neolithischen Wirtschaftsweise (8.500 bis 3.900 v. Chr.)
    44. H. T. Waterbolk: Food Production in Prehistoric Europe. The spread of farming from the Aegean to the North Sea between 8000 and 3000 B.C. is discussed. In: Science. Band 162, Nr. 3858, 6. Dezember 1968, S. 1093–1102 (englisch; doi:10.1126/science.162.3858.1093).
    45. E. Gehrt, M. Geschwinde, M. W. I. Schmidt: Neolithikum, Feuer und Tschernosem – oder: Was haben die Linienbandkeramiker mit der Schwarzerde zu tun? In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Nr. 32, 2002, S. 21–30.
    46. Albrecht Jockenhövel: Die Jungsteinzeit. In: Fritz-Rudolf Herrmann, Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): Die Vorgeschichte Hessens. Konrad Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0458-6, S. 121–194.
    47. Detlef Gronenborn: Das Ende von IRD 5b: Abrupte Klimafluktuationen um 5100 den BC und der Übergang vom Alt- zum Mittelneolithikum im westlichen Mitteleuropa. In: Regina Smolnik (Hrsg.): Siedlungsstruktur und Kulturwandel in der Bandkeramik: Beiträge der internationalen Tagung „Neue Fragen zur Bandkeramik oder alles beim Alten?“ Leipzig, 23. bis 24.  September 2010, Arbeits- und Forschungsberichte zur Sächsischen Bodendenkmalpflege. Beiheft 25, Dresden 2012, S. 241–250.
    48. Alexander Minnich: Untersuchungen zur Topographie Linearbandkeramischer Großbauten. Masterarbeit Universität Wien 2014, S. 12/13 (PDF, 17,9 MB, 144 Seiten auf othes.univie.ac.at).
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    50. Ulrich Willerding: Zur Waldnutzung vom Neolithikum bis in die Neuzeit. In: Alt-Thüringen. Band 30, 1996, S. 21/22 (PDF, 1,9 MB, 42 Seiten auf zs.thulb.uni-jena.de).
    51. Róbert Kertész: Mesolithic Hunter-Gatherers in the Northwestern Part of the Great Hungarian Plain. In: Praehistoria. Band 3, 2002.
    52. Wildpferde waren damals noch nicht als Folge der Bejagung durch zumeist mesolithischen Bevölkerungsgruppen ausgestorben und auch nicht nur auf die Steppen Osteuropas beschränkt.
    53. Graeme Barker: Prehistoric Farming in Europe (= New Studies in Archaeology). Cambridge University Press, Cambridge 1985, ISBN 0-521-22810-7.
    54. Marianne Kohler-Schneider, Anita Caneppele, Daniela Gehofer: Archäobotanische Analyse des Kultur- und Wildpflanzenspektrums der linearbandkeramischen Siedlung Mold, Niederösterreich. In: Verh. Zool.-Bot. Ges. Österreich. Nr. 145, 2008, S. 113–137 (PDF, 9,1 MB, 25 Seiten auf zobodat.at).
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    69. P. Hanelt: The actual flora of cultivated plants: The result of autochthonous developments and introductions. In: Monograf. Jar. Bot. Córdoba. Nr. 5, 1997, S. 59–69 (PDF, 543 kB, 11 Seiten auf dialnet.unirioja.es).
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    73. Sommerfeldbau ist die Bezeichnung für eine jahreszeitlich gebundenen Feldbauweise der gemäßigten Zonen
    74. Burkard Steinrücken: Sonnenwenden und Mondwenden. Astronomische Grundlagen der Wenden von Sonne und Mond am Horizont und ihre Bedeutung in der Archäoastronomie. Tagung der Gesellschaft für Archäoastronomie vom 19.–12. März 2011 in Osnabrück (PDF, 4,17 MB, 61 Seiten auf archaeoastronomie.org).
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    78. Dirk Raetzel-Fabian: Die ersten Bauernkulturen. Vor- und Frühgeschichte im Hessischen Landesmuseum Kassel, H. 2, 2000.
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    80. H. Falkenberg, H. Hammer: Zur Geschichte und Kultur der Schweinezucht und -haltung, 1. Mitteilung: Zur Domestikation und Verbreitung der Hausschweine in der Welt. In: Züchtungskunde. Band 78, Nr. 1. Eugen Ulmer, Stuttgart 2006, S. 55–68 (ISSN 0044-5401; PDF; 2,6 MB auf zuechtungskunde.de).
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    212. Ulrich Veit: Studien zum Problem der Siedlungsbestattung im europäischen Neolithikum (= Tübinger Schriften zur ur- und frühgeschichtlichen Archäologie. Band 1). Waxmann, Münster 1998, ISBN 3-8309-5385-2, S. 55 und 77/78.
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    215. Alisa Hujić: Paläodontologische Untersuchungen an Skelettresten der bandkeramischen Grubenanlage von Herxheim bei Landau /Pfalz. Magisterarbeit Universität Tübingen 2009, S. 120 (PDF; 4,1 MB, 244 Seiten auf edocs.fu-berlin.de).
    216. Andrea Zeeb-Lanz: Ritueller Kannibalismus in der Pfalz. Was geschah vor 7000 Jahren in Herxheim. In: Biologie in unserer Zeit. Nr. 44, Weinheim 3/2014, S. 172–180.
    217. a b Jörg Orschiedt: Die Jungfernhöhle bei Tiefenellern. Eine Neuinterpretation. In: 133. Bericht des Historischen Vereines Bamberg. Verlag? Bamberg 1997, S. 185–198.
    218. Norbert Nieszery: Linearbandkeramische Gräberfelder in Bayern (= Internationale Archäologie. Band 16). Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 1995.
    219. Uwe Moos: Eine bandkeramische Säuglingsbestattung aus Westerhausen, Ldkr. Harz. Landesmuseum für Vorgeschichte, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Oktober 2012, abgerufen am 12. Januar 2019.
    220. Christine Peschel: Regel und Ausnahme: linearbandkeramische Bestattungssitten in Deutschland und angrenzenden Gebieten, unter besonderer Berücksichtigung der Sonderbestattungen. Dissertation, Universität Frankfurt 1992. Buch am Erlbach, Leidorf 1992, ISBN 3-924734-27-5.
    221. Marie Zápotocká: Bestattungsritus des böhmisschen Neolithikums (5500–4200 B. C.). Gräber und Bestattungen der Kultur mit Linear-, Stichband- und Lengyelkeramik. Archäologisches Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Praha 1998, ISBN 80-86124-13-4, S. 85 (online auf academia.edu).
    222. Frank Falkenstein: Geschlechterrolle und Sozialstatus im Spiegel der neolithischen Gräberfelder von Aiterhofen-Ödmühle und Trebur. In: F. Falkenstein, S. Schade-Lindig, A. Zeeb-Lanz, Kalotte Kumpf: Pfeilschaftglätter. Zwei Leben für die Archäologie. Gedenkschrift für Annemarie Häußer und Helmut Spatz. In: Internationale Archäologie – Studia honoraria. Nr. 27, Rahden/Westfalen 2008, S. 77–95 (online auf academia.edu).
    223. Ulrike Zischka u. a. (Hrsg.): Die anständige Lust. Von Esskultur und Tafelsitten. Verlag? München 1994, S. 37.
    224. Ulrich Veit: Über die Anfänge menschlichen Totengedenkens und die Entstehung »monumentaler« Grabanlagen im westlichen und nördlichen Europa. Sonderdruck aus Christoph Kümmel, Beat Schweizer, Ulrich Veit (Hrsg.): Körperinszenierung – Objektsammlung – Monumentalisierung: Totenritual und Grabkult in frühen Gesellschaften Archäologische Quellen in kulturwissenschaftlicher Perspektive (= Tübinger Archäologische Taschenbücher. Band 6). Waxmann Verlag, Münster/New York/München/Berlin 2008, ISBN 978-3-8309-2004-5, S. 33–74 (PDF; 1,8 MB, 43 Seiten auf gko.uni-leipzig.de).
    225. Pascal Boyer: Und Mensch schuf Gott. Klett-Cotta, Stuttgart 2004, ISBN 3-608-94262-9, S. 251–281
    226. Clive Gamble: Settling the Earth: The Archaeology Of Deep Human History. Cambridge University Press, New York 2013, ISBN 978-1-107-60107-9, S. 3–32.
    227. Neil MacGregor: Leben mit den Göttern. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72541-8, S. 32–37.
    228. Peter Ucko: The Interpretation of Anthropomorpic Figurines. In: Journal of the Anthropological Institute of Great Britain and Ireland. Band? Nr.? Ort? S. 38–58.
    229. Lynn Meskell: Goddesses, Gimbutas and 'New Age' archaeology. In: Antiquity. Band 69, Nr. 262, 1995, S. 74–86.
    230. Kathryn Houtitree: Archaeologists and Goddess Feminists at Çatalhöyük. In: Journal of Feminist Studies in Religion. Band 23, Nr. 2, 2007, S. 7–26.
    231. Ernst Grosse: Die Formen der Familie und die Formen der Wirtschaft. BoD Salzwasser, Paderborn 2013, ISBN 978-3-8460-4161-1, Nachdruck 1896.
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    233. Svend Hansen: Bilder vom Menschen der Steinzeit. Untersuchungen zur anthropomorphen Plastik der Jungsteinzeit und Kupferzeit in Südosteuropa. I. Text (= Archäologie in Eurasien. Band 20). Mainz 2007, S. 322–331.
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    235. Ina Wunn: Götter, Mütter, Ahnenkult. Neolithische Religionen in Anatolien, Griechenland und Deutschland. Philosophische Doktorarbeit Universität Hannover 1999. Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2001, ISBN 3-89646-021-8, S. 84–93 (PDF; 1,3 MB, 298 Seiten auf api.deutsche-digitale-bibliothek.de).
    236. Ina Wunn: Götter, Mütter, Ahnenkult. Neolithische Religionen in Anatolien, Griechenland und Deutschland. Dissertation, Universität Hannover 1999. Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2001, ISBN 3-89646-021-8, S. 223 ff.
    237. Ina Wunn: Entstehung und Evolution der Religionen aus religionswissenschaftlicher Sicht. In: Die Kunde. N. F. 60, 2009, S. 293–304 (PDF; 220 kB auf ina-wunn.de).
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    240. Adolf E. Jensen: Mythos und Kult bei Naturvölkern. Religionswissenschaftliche Betrachtungen (= Studien zur Kulturkunde. Band 10). Wiesbaden 1960, Neuauflage Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1992, ISBN 3-423-04567-1, S. 365–441.
    241. U. Röschenthaler: Maske. In: Hubert Cancik, Burkhard Gladigow, K.-H. Kohl (Hrsg.): Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe. Band IV, Stuttgart 1998.
    242. Jens Lüning: Die Macht der Ahnen und ihrer Abbilder. Wer hatte das Sagen in der Gesellschaft. In: Jens Lüning (Hrsg.): Die Bandkeramiker. Erste Steinzeitbauern in Deutschland. Bilder einer Ausstellung beim Hessentag in Heppenheim/Bergstraße im Juni 2004. Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2005, S. 272–284 (online auf academia.edu).
    243. Ulrich Veit: Studien zum Problem der Siedlungsbestattung im europäischen Neolithikum (= Tübinger Schriften zur Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie. Band 1). Waxmann, Münster/New York 1996, ISBN 3-89325-385-8, S. 57.
    244. Kartographische Abbildung des LBK Siedlungsraums in Mitteleuropa. In: Praehistorische-archaeologie.de. Jahr? Abgerufen am 27. Oktober 2018.
    245. Hans J. Holm: Archäoklimatologie des Holozäns: Ein durchgreifender Vergleich der Wuchshomogenität mit der Sonnenaktivität und anderen Klimaanzeigern („Proxies“). In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 41, Nr. 1, 2011, S. 119–132.
    246. Jens Lüning: Grundlagen sesshaften Lebens. In: Spuren der Jahrtausende. Katalog zur Ausstellung. Verlag? Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1337-2, S. 217/218.
    247. Christian Lohr, Christian Meyer, Kurt W. Alt, Detlef Gronenborn: Ein zweites Talheim?! – Erste Ergebnisse aus dem Massengrab von Schöneck-Kilianstädten, Main-Kinzig-Kreis, Hessen. In: Harald Meller, Susanne Friederich: Salzmünde. Regel oder Ausnahme? Internationale Tagung vom 18. bis 20. Oktober 2012 in Halle (Saale) (= Tagungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle. Band 16). 2017, S. 541–548.
    248. Jörg Petrasch: Mord und Krieg in der Bandkeramik. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 29. Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, 1999, S. 505–516 vor.
    249. Jörg Petrasch: Gewalttätigkeiten in der Steinzeit – Archäologisch-kulturgeschichtliche Analysen zur Ermittlung ihrer Häufigkeiten. In: Jürgen Piek, Thomas Terberger (Hrsg.): Frühe Spuren der Gewalt – Schädelverletzungen und Wundversorgung an prähistorischen Menschenresten aus interdisziplinärer Sicht (= Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Band 41). Workshop Rostock-Warnemünde 28.–30.11.2003. Schwerin 2006, S. 155–162 (PDF; 1,8 MB, 11 Seiten auf uni-tuebingen.de).
    250. a b Andrea Zeeb-Lanz: Gewaltszenarien oder Sinnkrise? Die Grubenanlage von Herxheim und das Ende der Bandkeramik. In: Andrea Zeeb-Lanz (Hrsg.): Krisen – Kulturwandel – Kontinuitäten. Zum Ende der Bandkeramik in Mitteleuropa. Beiträge der Internationalen Tagung in Herxheim bei Landau (Pfalz) vom 14.–17. Juni 2007 (= Internationale Archäologie. Arbeitsgemeinschaft, Symposium, Tagung, Kongress. Band 10). Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2009, ISBN 978-3-89646-440-8, S. 87–101 (online auf academia.edu).
    251. Jens Lüning: Erneute Gedanken zur Benennung der neolithischen Perioden. In: Germania. Band 74, 1996, S. 233 ff.
    252. Adelheid Bach: Die Bevölkerung Mitteleuropas vom Mesolithikum bis in die Latènezeit aus anthropologischer Sicht (= Jahresschrift des thüringenschen Landesamtes für archäologische Denkmalspflege. Band 27). Kommissionsverlag, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1993, S. 7–51 (PDF auf zs.thulb.uni-jena.de).
    253. Gerhard Heberer, Ilse Schwidetzky, Hubert Walter: Anthropologie. Fischer, Frankfurt am Main 1970, ISBN 3-436-01167-3, S. 224 und 226.
    254. Wolfram Bernhard: Anthropologie der Bandkeramik. In: Ilse Schwidetzky (Hrsg.): Anthropologie. Teil 2. Fundamenta Reihe B, Band 3 Die Anfänge des Neolithikums vom Orient bis Nordeuropa. Schwabedissen, Köln 1978, S. 128–158.
    255. Karl H. Roth-Lutra: Januar-Isotherme und anthropologische Typologie bei den Europiden des 5.-2. Jahrtausends v. Chr. Verlag? Mainz Jahr?, S. 67–79 (PDF auf quartaer.eu).
    256. Kurt Gerhardt: Menschliche Überreste aus bandkeramischen Gräbern von Mangolding, Ldkr. Regensburg-Süd; vor allem ein Beitrag zur Paläopathologie. Verlag? Riehen b. Basel 1968, S. 337–347 (PDF auf quartaer.eu).
    257. Christina Jacob, Hans-Christoph Strien, Joachim Wahl: Familiengeschichten aus der Steinzeit − Rekonstruierte Verwandtschaftsverhältnisse. Textauszug. In: Spektrum. S. 12–15 (Leseprobe-PDF auf spektrum.de; ursprünglich erschienen in Archäologie in Deutschland. Sonderheft Archäologie im 21. Jahrhundert: Innovative Methoden – bahnbrechende Ergebnisse. 2010, S. 12–21).
    258. Barbara Elisabeth Tiefenböck: Die krankhaften Veränderungen an den linearbandkeramischen Skelettresten von Kleinhadersdorf, NÖ – ein anthropologischer Beitrag zur Rekonstruktion der Lebensbedingungen im Frühneolithikum. Universität Wien 2010, S. 165 (PDF auf univie.ac.at).
    259. Joachim Wahl, H. G. König: Anthropologisch-traumatologische Untersuchungen der menschlichen Skelettreste aus dem bandkeramischen Massengrab bei Talheim, Kreis Heilbronn (= Fundberichte aus Baden-Württemberg Band 12). Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Konrad Theiss, Stuttgart Dezember 1987, S. 65–193.
    260. M. Metspalu, T. Kivisild, E. Metspalu, J. Parik, G. Hudjashov, K. Kaldma, P. Serk, M. Karmin u. a.: Most of the extant mtDNA boundaries in south and southwest Asia were likely shaped during the initial settlement of Eurasia by anatomically modern humans. In: BMC Genetics. Nr. 5, 2004, S. 26 (doi:10.1186/1471-2156-5-26; PMC 516768 (freier Volltext); PMID 15339343).
    261. Martin Richards u. a.: Tracing European Founder Lineages in the Near Eastern mtDNA Pool. 2000 (PDF auf stats.gla.ac.uk).
    262. Hubert Rehm: Keine Liebe zwischen Bauern und Jägern im Luangwa-Tal. In: Laborjournal.de. 16. Juni 2010, Änderung am 4. März 2013, abgerufen am 12. Januar 2019.
    263. Thorwald Ewe: Europas rätselhafte Ahnen. In: Bild der Wissenschaft. Nr. 2, 2011, S. 68: Kultur & Gesellschaft. (online (Memento vom 15. Juli 2014 im Internet Archive) auf web.archive.org).
    264. Ingo Bading: Die Bandkeramiker – ein genetisch einzigartiges Volk. In: Studium generale: Beiträge über Evolution, Evolutionäre Anthropologie, Geschichte und Gesellschaft. 12. November 2010, abgerufen am 12. Januar 2019.
    265. Jean Manco: DNA from the European Neolithic. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Ancestraljourneys.org. 22. Dezember 2013, abgerufen am 12. Januar 2019 (englisch; Kommentar: „Page created … from a larger compendium; last revised 21-01-2016.“).
    266. Wolfgang Haak: Populationsgenetik der ersten Bauern Mitteleuropas. Eine aDNA-Studie an neolithischem Skelettmaterial. Dissertation, Universität Mainz 2006, S. ?? (PDF (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)).
    267. Archäologie-Museum: Gesicht für die «Tote von Niederpöring», Stand: 22.Mai 2019 [1] auf die www.welt.de, abgerufen am 24. Mai 2019
    268. a b Wolfgang Haak, Peter Forster u. a.: Ancient DNA from the First European Farmers in 7500-Year-Old Neolithic Sites. In: Science. Band 310, Nr. 5750, 11. November 2005, S. 1016–1018 (englisch; doi:10.1126/science.1118725; PDF; 212 kB, 3 Seiten auf web.archive.org);
      Zitat (?): „(Man entnahm bei mehr als fünfzig menschlichen Skeletten aus verschiedenen Fundorten der Bandkeramiker in Deutschland, Österreich sowie Ungarn das Probenmaterial. Die Fundorte der Skelette waren mit Siedlungen der Bandkeramiker verknüpft, so etwa Asparn-Schletz, Eilsleben, Flomborn, Halberstadt und Schwetzingen. Das zur Bestimmung vorgesehene Probenmaterial wurde standardgerecht aus den Knochen und der Zahnpulpa entnommen. Bei fast 50 % des Probenmaterials waren die DNA-Proben der Individuen in einem für die weiteren Untersuchungen guten Zustand. Man analysierte die mitochondriale DNA, welche ausschließlich über die mütterliche Vermehrungslinie weitergegeben werden kann. In dieser Untersuchung fand man, dass sich von dem gefundenen N1a-DNA-Zweig der Bandkeramiker nur sehr wenig ähnliche Muster mit der Vergleichs-DNA in den rezenten Europäer widerspiegelte. Weitere Untersuchungen müssen diesen Sachverhalt überprüfen. Es wurde die Mitochondrial-DNA (mtDNA) untersucht, die intakt nur von der Mutter auf das Kind vererbt (Vermehrungslinie) wird. Jeder Mensch – gleichgültig, ob Mann oder Frau – erbt seine mtDNA von seiner Mutter.)“
    269. DNA Study Reveals Genetic History of Europe. (Memento vom 13. September 2014 im Internet Archive) Abbildung aus sci-news.com vom 24. April 2013.
    270. Die Grafik (Memento vom 13. September 2014 im Internet Archive) zeigt das Netzwerk von 39 prähistorischen mitochondrialen Genomen, aufgeteilt in zwei Gruppen: Frühes Neolithikum (Early Neolithic), links, und mittleres Neolithikum (Mid-to-Late Neolithic), rechts. Die farbigen Knotenpunkte repräsentieren die einzelnen (abgekürzten) Kulturen, z. B. Bandkeramiker (LBK – Linear Pottery Culture), Paul Brotherton u. a.: Neolithic mitochondrial haplogroup H genomes and the genetic origins of Europeans. In: Nature Communications. 4, article number: 1764; (2013), doi:10.1038/ncomms2656, PMC 3978205 (freier Volltext).
    271. Jens Lüning: Einiges passt, anderes nicht: Archäologischer Wissensstand und Ergebnisse der DNA-Anthropologie zum Frühneolithikum. (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive) Archäologische Informationen, Early View DGUF-Tagung Erlangen 2013, S. 1–10.
    272. Iosif Lazaridis, Nick Patterson, Alissa Mittnik, Gabriel Renaud u. a.: Ancient human genomes suggest three ancestral populations for present-day Europeans. In: Nature. Band 513, Nr. 7518, 18. September 2014, S. 409–413 (doi:10.1038/nature13673).
    273. Ruth Berger: Wie kamen die indogermanischen Sprachen nach Europa? In: Spektrum der Wissenschaft. Jahrgang? Nr. 32, August 2010, S. 48–57 (PDF auf personal.uni-jena.de).
    274. Khaled K. Abu-Amero, José M. Larruga, Vicente M. Cabrera, Ana M. González: Mitochondrial DNA structure in the Arabian Peninsula. In: BMC Evolutionary Biology. Nr. 8, 2008, S. 45 (doi:10.1186/1471-2148-8-45; PMC 2268671 (freier Volltext); PMID 18269758).
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    276. Helmut Horn: Die Kinzig. Alte und neue Erklärungsansätze für die Herkunft des Namens Kinzig im Kontext der südwestdeutschen Besiedelungsgeschichte. In: Geschichte-schiltach.de. Erweiterte Version 2014 (PDF; 5,9 MB auf geschichte-schiltach.de).
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    279. a b Michael Petraglia, Jeffrey Rose: The Evolution of Human Populations in Arabia: Paleoenvironments, Prehistory and Genetics. Springer, Ort? 2009, ISBN 978-90-481-2719-1, S. 82/83.
    280. Malliya Gounder Palanichamy, Cai-Ling Zhang, Bikash Mitra, Boris Malyarchuk, Miroslava Derenko, Tapas Kumar Chaudhuri, Ya-Ping Zhang: Mitochondrial haplogroup N1a phylogeography, with implication to the origin of European farmers. In: BMC Evolutionary Biology. 10, 12. Oktober 2010, S. 304 (doi:10.1186/1471-2148-10-304 (zurzeit nicht erreichbar); ISSN 1471-2148; PMC 2964711 (freier Volltext); PMID 2093989).
    281. Wolfgang Haak, Guido Brandt u. a.: Ancient DNA, Strontium isotopes, and osteological analyses shed light on social and kinship organization of the Later Stone Age. In: Proc. Natl. Acad. Sci. Band 105, USA 2008, S. 18226–18231.
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    284. Ornella Semino, Giuseppe Passarino u. a.: The Genetic Legacy of Paleolithic Homo sapiens sapiens in Extant Europeans: A Y Chromosome Perspective. In: Science. Band 290, Nr. 5494, 10. November 2000, S. 1155–1159 (englisch; doi:10.1126/science.290.5494.1155; PDF; 230 kB, 5 Seiten auf citeseerx.ist.psu.edu).
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    286. Jens Lüning: Grundlagen sesshaften Lebens. In: U. von Freeden, S. von Schnurbein (Hrsg.): Spuren der Jahrtausende. Archäologie und Geschichte in Deutschland. 2., korrigierte Auflage. Stuttgart 2003.
    287. Johannes Fried (Hrsg.): Wissenskulturen: Beiträge zu einem forschungsstrategischen Konzept (Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel). Band 1. Oldenbourg Akademieverlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003777-6, S. 21/22.
    288. Remco Bouckaert, Philippe Lemey, Michael Dunn, Simon J. Greenhill, Alexander V. Alekseyenko, Alexei J. Drummond, Russell D. Gray, Marc A. Suchard, Quentin D. Atkinson: Mapping the Origins and Expansion of the Indo-European Language Family. In: Science. Band 337, Nr. 6097, 24. August 2012, S. 957–960 (englisch; doi:10.1126/science.1219669; PMC 4112997 (freier Volltext)).
    289. Die Kultur der Linearbandkeramik brachte 5700 v. Chr. den Ackerbau vom Balkan entlang der Donau nach Mitteleuropa; bereits zuvor brachte die Cardial- oder Impressokultur im 7. Jahrtausend v. Chr. den Ackerbau entlang der italienischen Mittelmeerküste nach Südfrankreich, und von dort ins übrige Frankreich und nach Spanien.
    290. Ivo Hajnal: Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft, Archäologie, Archäogenetik und Glottochronologie. Lassen sich diese Disziplinen sinnvoll vereinen? In: Wolfgang Meid (Hrsg.): Archaeological, Cultural and Linguistic Heritage – Festschrift for Erzsébet Jerem in Honour of her 70th Birthday. Archaeolingua Alapítvány, Budapest 2012, ISBN 978-963-9911-28-4, S. 265–282.
    291. Harald Haarmann: Auf den Spuren der Indoeuropäer: Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-68824-9, S. 31–33.
    292. Erwin Cziesla, Thomas Ibeling, Holger Schmitt, Oliver Ungerath: Nur eine Stunde Fußweg – die benachbarte bandkeramische Siedlung „Merzenich-Valdersweg“. In: E. Cziesla, Th. Ibeling (Hrsg.): Autobahn 4. Fundplatz der Extraklasse. Archäologie unter der neuen Bundesautobahn bei Arnoldsweiler. Beier & Beran. Arach. Fachliteratur, Langenweissbach 2014, S. 193–200 (online auf academia.edu).
    293. Daniela Fehlmann: Die Knochen-, Zahn- und Geweihartefakte der linearbandkeramischen Siedlung Asparn/Zaya-Schletz (NÖ). Diplomarbeit Universität Wien 2008 (PDF auf othes.univie.ac.at).
    294. Pieter J. R. Modderman: Linearbandkeramik aus Elsloo und Stein (= Analecta Praehistorica Leidensia. 3). Staatsuitgeverij, ’s-Gravenhage 1970.
    295. Mamoun Fansa, Hartmut Thieme: Die linienbandkeramische Siedlung und Befestigungsanlage auf dem „Nachtwiesen-Berg“ bei Esbeck, Stadt Schöningen, Landkreis Helmstedt. Vorbericht. In: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte. Nr. 52, 1983, S. 229 ff.
    296. Isabel Hohle: Die Älteste Linienbandkeramik von Zwenkau-Nord (Lkr. Leipzig). In: Archäologische Informationen. Nr. 35, 2012, S. 75–88 (journals.ub.uni-heidelberg.de PDF; 4,7 MB auf journals.ub.uni-heidelberg.de).
    297. S. Agostinetto: Älteste Linienbandkeramik in der Hildesheimer Börde? In: Archäologie in Deutschland. Nr. 3, 2018, S. 48/49.
    298. Frank D. Davis: Neue bandkeramische Gräber von Mangolding, Ldkr. Regensburg-Süd. Verlag? Ort? Jahr? S. 323–336 (PDF; 930 kB, 15 Seiten auf quartaer.eu).
    299. Florian Stark: So sah eine privilegierte Frau vor 7000 Jahren aus. 23. Mai 2019, Die Welt, online [2]
    300. Joachim Pechtl: Die linienbandkeramische Gräbergruppe von Niederpöring-"Leitensiedlung", Gde. Oberpöring, Lkr. Deggendorf. In L. Husty, Th. Richter, K. Schmotz (Hrsg.): Vorträge 36. Niederbayerischer Archäologentag. Marie Leidorf Verlag, Rahden/Westfalen 2018, ISBN 978-3-89646-247-3, S. 29–85
    301. Gesichtsrekonstruktion der „Frau von Niederpöring“ mit ihrem prachtvollen Kopfschmuck, www.welt.de abgerufen am 24. Mai 2019 [3]
    302. Ernst Th. Seraphim: Erste Bauern in der Warburger Börde. Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), 2007, S. 96–97 (PDF auf lwl.org).
    303. Phil Burgdorf: Das bandkeramische Erdwerk von Wetzlar-Dalheim „Rittplatz“. Universität Bamberg, 27. Oktober 2016, S. 93181, abgerufen am 12. Januar 2019.
    304. Hans-Otto Pollmann: Das linienbandkeramische Gräberfeld von Warburg-Hohenwepel. In: Archäologie in Westfalen-Lippe. 2012, S. 35–38 (PDF; 1,8 MB auf journals.ub.uni-heidelberg.de).