Neolithische Revolution

Übergang von Jäger-und-Sammler-Gesellschaften zu Sesshaftigkeit, Landwirtschaft und Vorratshaltung

Als neolithische Revolution wird das erstmalige Aufkommen erzeugender (produzierender) Wirtschaftsweisen (Ackerbau bzw. Pflanzenbau und Viehzucht bzw. Tierproduktion), der Vorratshaltung und der Sesshaftigkeit in der Geschichte der Menschheit bezeichnet. Dies löste in einigen Gebieten die Lebensweise der reinen Jäger und Sammler ab, und es beginnt hier die Epoche der Jungsteinzeit (Neolithikum).[1] Die Bezeichnung wurde ab den 1930er Jahren von Vere Gordon Childe geprägt.[2]

EpochenwechselBearbeiten

Childe definierte das Neolithikum über das Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht. Dagegen hatte John Lubbock den Unterschied zwischen Alt- und Jungsteinzeit mit der Verwendung polierter Steingeräte verbunden.[3] Forscher diskutieren sowohl die Entstehung (neolithische Revolution) als auch die Verbreitung (Neolithisierung) neolithischer Kulturgruppen. Nach derzeitiger Kenntnis entstand der Ackerbau weltweit mehrmals unabhängig voneinander: Gesichert sind der Fruchtbare Halbmond des Nahen Ostens, China und Mexiko. Von diesen Zentren aus wurde er durch Migration oder Imitation verbreitet.

Begriff und BegriffsdiskussionBearbeiten

Die neolithische Revolution markiert nach Ansicht vieler Wissenschaftler einen der wichtigsten Umbrüche in der Geschichte der Menschheit.

Das ist zum einen der Übergang von „nomadisierender Lebensweise und vorwiegender Okkupationswirtschaft[4] der Jäger, Sammler und Fischer zum sesshaften Leben als Bauer. Der Übergang zu bodenständiger oder herdenbegleitender Arbeit mit zumindest semi-sesshafter Lebensweise vollzog sich im Vorderen Orient bereits im Epipaläolithikum der Natufien-Kultur. Nach traditioneller Sichtweise begann dort der Ackerbau (Präkeramisches Neolithikum A), während heute der Südrand des Zāgros-Gebirges favorisiert wird. Dieser Prozess begann weit vor dem 10. Jahrtausend v. Chr. Nach dem Verschwinden der Gazellen­bestände in der Levante – als Folge eines Klimawandels – wurden Schaf, Ziege und Rind domestiziert. Im Jahre 2009 entdeckten Forscher bei Bab edh-Dhra in Jordanien 11.000 Jahre alte Gebäude, die als Kornspeicher angesehen werden.[5]

Zum anderen geht es um den Übergang von erzwungener Anpassung an die Umwelt zu einem durch folgenreiche Erfindungen dynamisierten Prozess mit rasant steigender Produktivität. Die Anfänge dieser Entwicklung – mit dem Sammeln von Wildgetreidearten – fanden in der Levante statt, beginnend vor etwa 14.000 bis 20.000 Jahren.

Bereits Gabriel de Mortillet hatte 1897 im Zusammenhang mit dem Neolithikum von der ersten Revolution der Menschheit gesprochen. Die Bezeichnung „neolithische Revolution“ wurde 1936 von dem Archäologen Vere Gordon Childe in Anlehnung an den Ausdruck „industrielle Revolution“ eingeführt. Ähnlich dem epochalen Wandel von vorindustrieller zu industrieller Zeit bedeute die Neolithisierung einen fundamentalen Einschnitt in der Geschichte der Menschheit, der sich an mehreren Merkmalen erkennen lässt. Als nächste Entwicklungsstufe sah er die „urbane Revolution“ an.

Childe, der archäologische und ethnologische Quellen benutzte, stellte die auf Vorratshaltung ausgerichtete Wirtschaftsweise des Neolithikums, die er auf den damaligen Klimawandel[6][7] zurückführte, als determinierend in den Vordergrund. Die Veränderungen wurden seiner Ansicht nach in einem begrenzten Gebiet mit entsprechenden Ressourcen erzwungen (Oasentheorie). Er geht davon aus, dass die hier wild lebenden Herbivoren – die einen geordneten Ackerbau beeinträchtigt hätten – in der postglazialen Trockenphase abgewandert bzw. domestiziert, ansonsten jedoch ausgerottet wurden. In Deutschland wurden Childes Thesen vor allem von Günter Smolla in seinem Buch Neolithische Kulturerscheinungen bekannt gemacht[8].

Heute dominiert die Auffassung, dass zwischen den verschiedenen „Erfindungen“ wie Sesshaftigkeit, Keramik, erste Tier- und Pflanzenzucht möglicherweise rund 5000 Jahre liegen, mithin dieser „Revolution“ der Charakter der Rapidität des sozialen Wandels fehlt, weshalb man jetzt in der Forschung eher den evolutionären Wandel betont und das Wort Revolution seltener verwendet, wobei zu bedenken ist, dass diesen lediglich 5000 Jahren eine sehr lange Periode der Alt- und Mittelsteinzeit von mindestens 2,5 Millionen Jahren (0,2 %) gegenübersteht.

Der Begriff wird von Archäologen heute kritisiert:

„Der von Gordon Childe geprägte Begriff der ‚neolithischen Revolution‘ verkürzt die entwicklungsgeschichtlichen Vorgänge aus heutiger Sicht auf unzulässige Weise. Die Veränderung der Wirtschaftsform im Vorderen Orient, in China, Nordafrika oder später in Mittel- und Südamerika war ein über mehrere Jahrtausende ablaufender Prozess, dessen Unumkehrbarkeit erst spät feststand.“

Gerd-Christian Weniger[9]

In Anlehnung an den Begriff „Neolithische Revolution“ wurden auch andere Veränderungen als Revolution bezeichnet, wie Kent Flannerys[10] Broad spectrum revolution,[11] die Symbol-Revolution am Übergang zum Jungpaläolithikum[12] und die Secondary products revolution Andrew Sherratts.

ÜberblickBearbeiten

Neben neuen Wirtschaftsweisen sind noch andere Neuerungen festzuhalten, die auf die Lebensweise großen Einfluss hatten: Schliff von Steingeräten, später auch Keramikherstellung. Seit Childe wird das Neolithikum aber vor allem über die Wirtschaftsweise definiert, nicht mehr, wie bei John Lubbock, über fein zugeschlagene bzw. geschliffene Steingeräte. Kennzeichnend für die ersten 20 Jahrtausende bis ca. 1000 v. Chr. ist die regelmäßige Zunahme von Neuerungen.

Bestimmend für die neolithischen Kulturformen waren die permanente Sesshaftigkeit – die nach heutigem Kenntnisstand als Voraussetzung und nicht als Folge der Landwirtschaft gesehen wird[13][14] – sowie die Domestizierung von Pflanzen und Tieren. Der Wandel von der aneignenden Lebensweise der Sammler und Jäger zur erzeugenden Wirtschaftsweise von Bauern und Hirten ging mit gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen einher.

Etwa 14.000 Jahre alte Brotreste aus Wildgetreide und Wurzeln wurden 2008 in Feuerstellen des Natufien im Nordosten Jordaniens gefunden.[15] Vor etwa 11.500 Jahren setzte sich der Getreideanbau in der Südosttürkei und Nordsyrien, später in der gesamten Levante durch. Gleichzeitig entstanden die ersten Tempel Jerf el Ahmar, Göbekli Tepe und in der Folge größere nicht primär agrarisch tätige Siedlungen.

VorgeschichteBearbeiten

 
Südliches Afrika: Jagdszene der San, Alter 1000 bis 4000 Jahre;
hier folgte möglicherweise auf eine reine Jäger-und-Sammler-Kultur gleich die Eisenzeit

Setzt man den Beginn der Menschheitsgeschichte mit dem Auftreten des Homo sapiens in Ostafrika vor mindestens 150.000 Jahren an, so ernährte sich der rezente Mensch den größten Teil seiner Geschichte von dem Wild, das er erbeutete, Fischen, die er fing, sowie Kleingetier und wilden Pflanzen, die er sammelte. Er zog regional sein gesamtes Leben – den Wanderungen der Tierherden folgend – von einem Lagerplatz zum anderen. Gemeinschaft gab es für ihn in Form seiner Gruppe. Bei der Nahrungsbeschaffung war jedes der Mitglieder eingebunden, so dass sich kaum Spezialisierung ausbildete. Die Forschung ist sich uneins, inwieweit die Steinverarbeitung, die Flechtkunst und der Bootsbau zu der Entwicklung von Spezialwissen führte. Wahrscheinlich gab es Individuen/Familien, die sich auf besondere Fähigkeiten spezialisierten und ihre Erfahrungen weitergaben, doch wird ausgeschlossen, dass sie sich von diesen Fähigkeiten ernährten.

Die letzten Eiszeiten (Würmeiszeit) überlebten die Menschen als Jäger und Sammler. Die Natur bot ausreichend tierische und einige pflanzliche Ressourcen. Nach der letzten Eiszeit wanderten in weiten Teilen der Welt die großen Säugetiere ab. Arten wie das Mammut starben aus, möglicherweise aufgrund einer Kombination aus Bejagung und Klimawandel.

Im Übergang vom präkeramischen zum keramischen Neolithikum (8000–5500 v. Chr.), in der eine gezielte Nutzung gebrannter Keramik möglich wurde (obgleich diese vereinzelt auch schon in vorausgehenden Zeiten in Gebrauch war), kam es noch zu einer Reihe weiterer technisch-instrumenteller und wirtschaftlicher Neuerungen: Zu nennen sind hier neben Ackerbau und Viehzucht die erwähnte Keramikproduktion, eine verbesserte Werkzeug- und Arbeitsmittelherstellung, die Sesshaftigkeit, späterhin der Haus- und Brunnenbau sowie das Erstellen von Grabenwerken.

Überall dort, wo sich neolithische Lebensweisen gründeten, stellte sich eine direkte Abhängigkeit vom Wetter ein. Sesshaftigkeit wurde in spezifischer Weise abhängig vom Rhythmus der Jahreszeiten, so dass eine genaue Wetterbeobachtung notwendig wurde. Dabei erhielt der Sonnenstand einen hohen Stellenwert: Die in den gemäßigten Zonen jahreszeitprägenden Fixpunkte der Sonnenbahn – wie die längste Nacht (Winteranfang) bzw. der längste Tag des Jahres (Sommeranfang) sowie die Tag-und-Nacht-Gleichen zum kalendarischen Beginn des Frühjahrs und Herbsts, also die steigende oder fallende Bewegung der täglichen Sonnenbahn – lässt sich am besten im Verhältnis zu einer virtuellen Linie am Horizont feststellen (siehe Kalenderbauten).

Damit sich der Ackerbau etablieren konnte – der sukzessive einen wichtigen Anteil an der Nahrungsversorgung einer neolithischen Gruppe einnehmen konnte – mussten bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden bzw. vorhanden sein. So bedurfte es zunächst eines präparierten Kulturbodens, sodann musste eine adäquate und während der Vegetationsperiode anhaltende Bewässerung oder Durchfeuchtung der Böden gewährleistet sein. Da der Boden richtig bearbeitet werden musste, war die Kenntnis des Zeitpunktes der Aussaat in den sich verändernden, jahrzeitlichen Rhythmen von großer Bedeutung.[16] In enger Beziehung hierzu steht die Entwicklung früher Kalendersysteme. Sie beruhen im Allgemeinen auf der Beobachtung natürlicher, meist astronomischer Ereignisse (Sonnenstand, Mondphasen, Aufgang oder Stand bestimmter Sterne u. ä. m.). Mit dem Eintritt eines bestimmten definierten Himmelsereignisses[17] (z. B. des Neumonds oder der Tag-und-Nacht-Gleiche im mitteleuropäischen Frühling) wird ein neuer Zyklus eingeleitet. Die kalendarische Erfassung der Jahreszeiten ist für Ackerbauern unerlässlich. Daher nimmt man parallel zu einem Übergang von einer mesolithischen zu einer neolithischen Gesellschaft bzw. von einer Jäger- und Sammlergesellschaft zu einer sesshaften Lebensweise einen Übergang vom Lunar- zum Solarkalender an (siehe hierzu die Stichbandkeramik und die Kreisgrabenanlage von Goseck).[18]

Ackerbau erforderte ein hohes Wissen, Beobachtung und Erfahrungen, die sich im Umgang mit dem Ackerboden und den Bedürfnissen der Nutzpflanzen in einem speziellen geografischen Raum herausbildeten (Klima- und Wetterverhältnissen (etwa die Regenwassersituation), der Grad der Bewaldung, die Bodenbeschaffenheit) und die dann – wie für schriftlose Kulturen üblich – über Generationen mündlich weitergegeben werden mussten.[19] Hierneben waren wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen, wie etwa die Zeit der fehlenden Fruchtperiode überbrückt werden konnte. Die Vorratshaltung wurde erforderlich, um zum einen die gereiften Kulturpflanzen für den Verzehr haltbar zu machen, und zum anderen Saatgut für die nächste Saison vorrätig zu haben. Hierzu waren Konservierungsmethoden (i. w. S. für die bevorratete Pflanzensamen) notwendig, um sie vor Schädlingen zu schützen.

Während nomadische, jagende und sammelnde Ethnien mit dem wahrscheinlich älteren Lunarkalender sehr gut zurechtkamen, benötigten die Bauern einen Solarkalender. Der Lunarkalender orientiert sich an einer sicher und einfach beobachtbaren Himmelserscheinung – den Mondphasen. Dabei wird das Jahr in Perioden eingeteilt, die den gleichen Mondphasen entsprechen: Eine gleiche Mondphase tritt nach durchschnittlich 29,5 Tagen erneut auf. Hingegen sind die Sonnenphasen – zum Beispiel die Äquinoktien (Tagundnachtgleiche) oder die Solstitien (Sonnenwenden) – ungleich schwieriger festzustellen. In einem freien Mondkalender wandern die Jahreszeiten kontinuierlich durch das ganze Jahr.

Während der Jungsteinzeit herrschten Emmer (Triticum dicoccum)[20] und Einkorn (Triticum monococcum) vor. Die aufgeführten Getreidearten können als Wintergetreide im Herbst oder als Sommergetreide im Frühjahr ausgesät werden. Die Ernte erfolgte dann zeitlich versetzt im Sommer. Nach Art der Kornhülle sind Spelz- (Emmer, Einkorn, Spelzgerste, Dinkel) und Nacktgetreide (Nacktweizen) zu unterscheiden. Beim Spelzgetreide sind die das Korn umschließenden Spelzen mehr oder weniger fest mit diesem verwachsen. Beim Nacktgetreide dagegen liegen sie lose an und fallen beim Dreschen ab. Der Vorteil des Spelzgetreides liegt darin, dass es eine primitive Lagerung besser verträgt, der Nachteil ist, dass die Körner vor dem Mahlen entspelzt werden müssen; hierzu müssen sie aber völlig trocken sein.

Theorien und KritikBearbeiten

 
Die Karte zeigt die ungefähren Entstehungsgebiete der Landwirtschaft nach Diamond und Bellwood: Fruchtbarer Halbmond (9500 v. Chr.), China (7000 v. Chr.), Neuguinea (7000–6000 v. Chr.), Mexiko (3000–2000 v. Chr.), Südamerika (3000–2000 v. Chr.), Afrika südlich der Sahara (3000–2000 v. Chr., das genaue Gebiet ist unbekannt), Nordamerika (2000–1000 v. Chr.).[21]

Es gibt verschiedene Theorien darüber, welche Faktoren zur so genannten neolithischen Revolution und zur Veränderung der Lebensweise im Neolithikum geführt haben. Ende des 19. Jahrhunderts gingen Wissenschaftler davon aus, dass der Ackerbau entscheidende Vorteile für das Überleben gebracht habe (Mangelhypothese). Mitte des 20. Jahrhunderts wurden verschiedene Spielarten der Überflusshypothese populär: Demnach sei der Getreideanbau bei bereits relativ sesshaften und reich mit Nahrungsmitteln versorgten spezialisierten Jägern und Sammlern als „Spiel mit den Möglichkeiten“ der Vorratshaltung entstanden. Diese Experimente hätten dann einen unumkehrbaren kulturellen Wandel zur bäuerlichen Lebensweise ausgelöst.[14]

Wie die meisten Fachleute heute annehmen, war der Prozess in Wirklichkeit komplizierter.

Ohne den Einsatz spezieller Kenntnisse, langfristiger Planung und technologischer Hilfsmittel ist extraktives dem produzierenden Wirtschaften überlegen, da bei letzterem für den gleichen Kalorienertrag ein wesentlich größerer Arbeitsaufwand erforderlich ist; die Abhängigkeit von Klima und Wetter nicht kompensiert werden kann; die Ortsbindung die Ausnutzung der natürlichen Dynamik verhindert und Ernte und Vorratshaltung vielen Risiken unterliegen.[14][13] Der US-amerikanische Anthropologe Marshall Sahlins bezeichnete die historischen Wildbeuterkulturen deshalb als „ursprüngliche Wohlstandsgesellschaft“.[22] Diese Tatsache wirft die Frage auf, warum Menschen dennoch die anstrengendere Lebensweise gewählt haben?

  • Oasen-Theorie: In den 1930er Jahren formulierte Childe die „Oasen-Hypothese“. Danach hätte eine Periode extremer Trockenheit die Menschen in Südwestasien am Ende der letzten Eiszeit gezwungen, sich auf wenige verbliebene Oasen und Flusstäler zu konzentrieren, so dass ein Umherziehen über größere Flächen nicht sinnvoll gewesen sei. Die Folge seien Ackerbau und Domestizierung von Tieren gewesen. Diese These gilt mittlerweile als widerlegt. In den 1940er Jahren formulierte zuerst Robert John Braidwood die Hypothese, dass die Sesshaftigkeit eine Anpassung an veränderte Umweltbedingungen gewesen sei, wobei die Ursachen in verschiedenen Regionen differierten. Der Übergang sei allmählich erfolgt. Nach Barbara Bender wurden die Veränderungen im Wesentlichen durch soziale Prozesse und die Ausbildung komplexer Gesellschaftsstrukturen bereits vor dem Neolithikum ausgelöst.[23]
  • Klimawandel: Aufgrund archäologischer und archäozoologischer Funde im Vorderen Orient wird heute mehrheitlich angenommen, dass einige Kulturen der Levante im milden Alleröd-Interstadial weitgehend sesshaft wurden, da große Bestände an Gazellenherden und wilden Getreidestandorten ganzjährig und dauerhaft ausreichend Nahrung boten. Die neue Lebensweise etablierte sich kulturell, führte jedoch im Umfeld der Siedlungen nach einigen Generationen zur Überjagung der Wildbestände. Dies veranlasste die Menschen, vermehrt Wildgetreide zu nutzen – und erstmals durch Wiederaussaat künstlich zu vermehren. Mit Beginn der jüngeren Dryas-Kaltzeit um 9600 v. Chr. verschlechterten sich die Nahrungsgrundlagen jedoch zusätzlich dramatisch, sodass immer häufiger saisonale Engpässe auftraten. Da eine Rückkehr zur nomadisierenden Lebensweise nach vielen Jahrhunderten weitgehender Sesshaftigkeit für einige Gruppen weder möglich noch gewollt war, waren die Menschen gezwungen, ihre Nahrung nunmehr vorwiegend selbst zu produzieren.[14][13]
Da es eine ungekannte Sicherheit der Ernährung bot, wurde Getreide angeblich schon sehr bald außerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebiets angebaut. 1500 bis 2000 Jahre lang konnte die Bevölkerung in der Levante den Forschern zufolge ihren Fleischbedarf noch durch die Gazellenjagd decken. Zeugnisse dafür sind die Tierknochenanalysen in den Siedlungen sowie die „Wüstendrachen“ genannten Fanganlagen, in denen Herden zusammengetrieben und geschlachtet wurden.[24] Erst vor ca. 10.000 Jahren brachen die Gazellenbestände zusammen, und es erfolgte als Ausgleich die Domestikation von Schaf, Ziege, Rind und Schwein. Dieses Zeitgerüst stimmt insofern nicht, als das menschenleere Zypern spätestens 8300 v. Chr. mit domestizierten Großsäugern besiedelt wurde.
  • Migration: Was sich in gewissen Regionen Schritt für Schritt entwickelt hatte, wurde in anderen nach Ansicht einiger Wissenschaftler durch Einwanderung wesentlich schneller eingeführt. Ein Beispiel sei die Neolithisierung in Mitteleuropa um 5500 v. Chr. Im südlichen Afrika wurde nach Ansicht vieler Forscher die Stufe der neolithischen Ackerbaukultur ganz übersprungen. Hier trafen eisenzeitliche Ackerbauern auf eine Kultur von Sammlern und Jägern.[25][26]
  • Anpassung: Der Ackerbau entwickelte sich im Neolithikum in vielen klimatisch günstigeren Regionen mit reichhaltigen Ressourcen als alternative Lebensweise, während die Menschen in extrem kalten, heißen oder trockenen Gebieten zur Viehhaltung übergingen und nur dort, wo auch dies nicht möglich war, weiterhin als Jäger und Sammler lebten. Dass der Ackerbau und die Sesshaftigkeit eine Anpassung an die Umweltbedingungen darstellten, wird unter anderem durch wissenschaftliche Befunde zur so genannten Vrå Kultur im Osten Schwedens gestützt, die dort um 4000 v. Chr. als Bauerngesellschaft entstand. Als sich 1000 Jahre später das Klima veränderte (subboreale Periode) und es wieder mehr Fische und Robben in der Ostsee gab, gaben sie die Landwirtschaft auf und kehrten zur Lebensweise als Jäger und Fischer zurück.[27] Dies gilt als Beleg dafür, dass menschliche Populationen (anders als tierische) einem Klimawandel nicht auswichen, sondern – vor Ort bleibend – zu neuen Lebensweisen gelangten.
  • Revolution: Childes Interpretationen werden von verschiedenen Archäologen kritisiert, da zum Beispiel der Begriff „Revolution“ eine kurze Umbruchphase suggeriere. Tatsächlich aber handle es sich um langfristige Entwicklungen und Übergangsphasen in der Menschheitsgeschichte, die zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten stattfanden.[28]

Aktuelle ForschungBearbeiten

Erkenntnisse der Populationsgenetik erlauben in jüngerer Zeit konkretere Aussagen zur Verbreitung von Ackerbau und Viehzucht durch Wanderungsbewegungen, denn auch bei Skeletten lässt sich die DNA bestimmen. Im Jahr 2000 analysierte ein Forscherteam aus diesem Grund die DNA von 1000 Männern aus Europa und dem Nahen Osten; die entscheidenden gemeinsamen oder unterscheidenden Merkmale, die Rückschlüsse auf gemeinsame Vorfahren und deren Datierung erlauben, werden genetische Marker genannt. Das Ergebnis: Etwa 20 % der europäischen Y-Chromosomen stammen von neolithischen Einwanderern aus dem Nahen Osten. Der Populationsgenetiker Spencer Wells hält es für wahrscheinlich, dass diese den Ackerbau nach Europa und in die Mittelmeerregion brachten, es sich also nicht um eine unabhängige Entwicklung handelte. „In einem denkbaren Szenario hätte sich die Landwirtschaft demnach zunächst rund um das Mittelmeer ausgebreitet, weil die Pflanzen der neolithischen Einwanderer aus dem Nahen Osten das dortige Klima bevorzugten (…) Erst später übernahmen die paläolithischen Europäer im Landesinneren die Landwirtschaft und verbreiteten überall die Kultur (…) des Neolithikums.“[29]

Unabhängig vom Nahen Osten scheint sich die Landwirtschaft in Ostasien entwickelt und ausgebreitet zu haben. In Nordchina wurde Ausgrabungen zufolge wesentlich später als in der Levante, etwa 7000 Jahre v. Chr. erstmals in größerem Umfang Hirse angebaut, in Zentralchina außerdem Reis. 2000 Jahre später gab es auch Reisanbau in Südchina, um 3500 v. Chr. dann auf Taiwan, um 2000 v. Chr. auf Borneo und Sumatra, 500 Jahre später auf anderen Inseln Indonesiens. Die genetischen Forschungsergebnisse zeigten, dass die neue Kultur durch Wanderungsbewegungen von China ausgehend weiterverbreitet wurde.[29]

Forscher des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin gehen auf Grund von archäologischen Grabungsfunden in Mesopotamien und in Anatolien davon aus, dass religiöse Kulte der wesentliche Grund für das Aufkommen der Sesshaftigkeit im Neolithikum waren. Die Bauwerke von Göbekli Tepe waren aktuellen Erkenntnissen zufolge Tempelanlagen, die bereits vor rund 11.600 Jahren errichtet wurden und damit am Beginn der Landwirtschaft. Die Bauzeit muss mehrere Jahrhunderte betragen haben. Der britische Forscher Ian Hodder vermutet soziale und religiöse Faktoren der mythisch-theistischen Vorstellungen als Hauptursache der neolithischen Revolution auf Grund von Befunden zu der Fundstätte Çatalhöyük in Anatolien.[30]

Folgen der EntwicklungBearbeiten

Gewöhnlich wird der Wandel der Wirtschafts- und Lebensweise zu Beginn der neolithischen Ära als großer Fortschritt betrachtet, da die Menschen durch die landwirtschaftliche Produktion allmählich unabhängig von den Schwankungen im natürlichen Angebot der gesammelten und erjagten Nahrung wurden. Die Ergebnisse der Paläoanthropologie belegen, dass die Bevölkerung nach der Einführung des Ackerbaus stark anwuchs; ihre Versorgung wäre durch Jagen und Sammeln allein wahrscheinlich nicht ausreichend möglich gewesen. Der Feldanbau bedeutete jedoch auch die Konzentration auf wenige Nahrungsmittel und eine starke Abhängigkeit von der Ernte, die wiederum vom Wetter beeinflusst wurde. Die Sesshaftigkeit der Ackerbauern verhinderte rasche Ortswechsel und begünstigte Hungersnöte.[29]

Skelettfunde aus dem Neolithikum belegen, dass die Körpergröße der Menschen in dieser Phase deutlich abnahm, was Rückschlüsse auf ihren Ernährungsstatus zulässt. Die Lebenserwartung sank signifikant im Vergleich zum Paläolithikum. Nachweislich erkrankten wesentlich mehr Menschen als vorher, vor allem an Infektionen. Die meisten dürften durch häufigen und engen Kontakt mit Vieh nach Einführung der Viehzucht entstanden sein; innerhalb größerer Populationen vermehren sich die Erreger und sterben nicht aus wie in kleinen Gruppen. Masern sollen ihren Ursprung in der Rinderpest haben.[29] Eine andere Folge der neolithischen Revolution war die Tendenz zu zentralisierten Entscheidungsstrukturen, spezialisierten Gewerken und chaînes opératoires (mentale Vorgänge und technische Handbewegungen zur Erfüllung eines Bedürfnisses) und damit einhergehend die Entstehung sozialer Schichten.[31]

Rechtliche AuswirkungenBearbeiten

Die rechtlichen Auswirkungen der neolithischen Revolution werden überwiegend mit dem Entstehen segmentärer Gesellschaften in Verbindung gebracht. Hervorgehoben wird eine Änderung der Verwandtschaftsstrukturen, des Eigentumsbegriffs und der Konfliktlösungsmechanismen. Zu beachten ist, dass es sich um vorstaatliches Recht handelt.

Segmentäre Gesellschaften beruhen zumeist auf dem Prinzip der agnatischen Verwandtschaft, im Gegensatz zur kognatischen, wie sie in Jäger- und Sammlergesellschaften und späteren modernen Gesellschaftsformen zu beobachten ist. Zurückgeführt wird dies auf das durch Ackerbau hervorgerufene Erfordernis einer generationenübergreifenden Produktionsorganisation.[32]

Auch das Verständnis von Eigentum wandelt sich. Eigentum – jedenfalls in Bezug auf Produktionsmittel – versteht sich in segmentären Gesellschaften vorwiegend als Verwandtschaftseigentum. Daneben besteht – bereits in Jäger- und Sammlergesellschaften bekanntes – Individualeigentum an Produkten und Gegenständen des privaten Bedarfs.[32]

Auch die Reziprozität verändert sich weg von der überwiegend positiven Reziprozität der Jäger- und Sammlergesellschaften, hin zu einer ausgeglichenen Reziprozität (vgl. auch Tausch (Soziologie) und Egalitäre Gesellschaft).

Konfliktlösungsmechanismen in segmentären Gesellschaften sind unterschiedlich. Überliefert und beobachtet sind friedliche, unfriedliche, auf Ritual oder Ordal beruhende Mechanismen. Hierbei wird überwiegend angenommen, dass in segmentären Gesellschaften friedliche Formen überwiegen. Konflikte haben dabei ganz überwiegend deliktischen Charakter und werden durch Bußen beigelegt. Hexerei und Zauberei kommt oftmals ein konfliktvorbeugender Charakter zu, indem die Äußerung negativer Gefühle unterdrückt wird.[32]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Die ältesten Monumente der Menschheit. Vor 12.000 Jahren in Anatolien. Hrsg.v. Badisches Landesmuseum Karlsruhe. Begleitbuch zur Ausstellung im Badischen Landesmuseum vom 20. Januar bis zum 17. Juni 2007. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 3-8062-2072-7.
  • Marion Benz: Die Neolithisierung im Vorderen Orient. Ex oriente, Berlin 2000, ISBN 3-9804241-6-2.
  • Reinhard Bernbeck: Theorien in der Archäologie. A. Francke, Tübingen 1997, ISBN 3-7720-2254-5.
  • Alexander Binsteiner: Die Lagerstätten und der Abbau bayerischer Jurahornsteine sowie deren Distribution im Neolithikum Mittel- und Osteuropas, Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, 52, 2005, S. 43–155.
  • Vere Gordon Childe: Man makes himself. Watts, London 1936 (dt.: Der Mensch schafft sich selbst, Verlag der Kunst, Dresden 1959).
  • Jared Diamond: Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften. 3. Auflage. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-17214-4.
  • Hansjürgen Müller-Beck: Die Steinzeit. Der Weg der Menschen in die Geschichte. C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-43291-3.
  • Josef Reichholf: Warum die Menschen sesshaft wurden. Das größte Rätsel unserer Geschichte. Frankfurt am Main 2008, ISBN 3-10-062943-4.
  • Thomas Terberger – Detlef Gronenborn: Vom Jäger und Sammler zum Bauern. Die Neolithische Revolution. Archäologie in Deutschland, Sonderheft 05/2014, Theiss Verlag Darmstadt, ISBN 978-3-8062-2189-3.

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Neolithische Revolution – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Haak (2006): Populationsgenetik der ersten Bauern Mitteleuropa – Eine aDNA-Studie an neolithischem Skelettmaterial; Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Dr. phil. an der Johannes Gutenberg Universität, Mainz; Online (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 7,4 MB)
  2. Kevin Greene: V. Gordon Childe and the Vocabulary of Revolutionary Change. In: Antiquity, Volume 73, Issue 279, March 1999, pp. 97–109. 2. Januar 2015, abgerufen am 27. März 2019.
  3. John Lubbock: Pre-historic times as illustrated by ancient remains, and the manners and customs of modern savages. Williams and Norgate, London & Edinburg 1865.
  4. Werner Sombart: Die Ordnung des Wirtschaftslebens.; Reprint der 2. Auflage von 1927 im Springer-Verlag, Heidelberg/Wiesbaden 2007, S. 21, ISBN 978-3-540-72255-7; oder siehe auch Bernd Andreae: Weltwirtschaftspflanzen im Wettbewerb: Ökonomischer Spielraum in ökologischen Grenzen. Eine produktbezogene Nutzpflanzengeographie. Walter de Gruyter (Verlag), Berlin 2016, S. 67, ISBN 978-3-11-083977-7.
  5. Als die Jäger sesshaft wurden. In: wissenschaft.de. 23. Juni 2009, abgerufen am 13. September 2019.
  6. Detlef Gronenborn (Hrsg.): Klimaveränderungen und Kulturwandel in neolithischen Gesellschaften Mitteleuropas, 6700–2200 v. Chr. RGZM-Tagungen, Band 1, Mainz 2005 (PDF-Datei)
  7. Wolf Dieter Blümel: 20 000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Wechsel Wirkungen, Jahrbuch 2002, S. 3–19 (PDF-Datei)
  8. Neolithische Kulturerscheinungen. Bonn, Habelt 1960
  9. Gerd-Christian Weniger: Projekt Menschwerdung. Streifzüge durch die Entwicklungsgeschichte des Menschen, Heitkamp-Deilmann-Haniel, Herne 2000, S. 130.
  10. Flannery, Kent V.: Broad Spectrum Revolution. In: Peter J. Ucko, Geoffrey W. Dimbleby (Hrsg.): The Domestication and Exploitation of Plants and Animals. Aldine, Chicago 1969, S. 73–100
  11. Mary C. Stiner: Thirty Years on the “Broad Spectrum Revolution” and Paleolithic Demography. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 98/13, 2001, 6993–6996.
  12. Ofer Bar-Yosef: On the Nature of Transitions and Revolutions in Prehistory. Mitekufat Haeven: Journal of the Israel Prehistoric Society. 2005, S. 475.
  13. a b c Hermann Parzinger: Die Kinder des Prometheus. Eine Geschichte der Menschheit vor der Erfindung der Schrift. C. H. Beck Verlag, München 2015, ISBN 978-3-406-66657-5, S. 113–122: „1 Spezialisierte Wildbeuter der Levante nach dem Ende der Eiszeit“, „2 Erste Schritte zu bäuerlichem Leben im Fruchtbaren Halbmond“, „Die ältere vorkeramische Periode A (PPN A)“.
  14. a b c d Marion Benz: Die Neolithisierung im Vorderen Orient. Ex oriente, Zweite, kaum veränderte Auflage, Berlin 2008. ISBN 3-9804241-6-2. pdf-Version, S. 18, 32–43, 90.
  15. doi:10.1073/pnas.1801071115
  16. Ina Mahlstedt: Die religiöse Welt der Jungsteinzeit. WBG, Darmstadt 20004, ISBN 978-3-534-23595-7, S. 42–46
  17. Burkard Steinrücken: Sonnenwenden und Mondwenden. Astronomische Grundlagen der Wenden von Sonne und Mond am Horizont und ihre Bedeutung in der Archäoastronomie. Tagung der Gesellschaft für Archäoastronomie vom 19.–12. März 2011 in Osnabrück (PDF, 4,17 MB, 61 Seiten auf archaeoastronomie.org).
  18. Dieter Kaufmann: Zur Funktion linienbandkeramischer Erdwerke. In: Karl Schmotz (Hrsg.): Vorträge des 15. Niederbayerischen Archäologentages. Marie Leidorf, Deggendorf 1997, S. 41–87.
  19. Angelina Münster, Corina Knipper, Vicky M. Oelze, Nicole Nicklisch, Marcus Stecher, Björn Schlenker, Robert Ganslmeier, Matthias Fragata, Susanne Friederich, Veit Dresely, Vera Hubensack, Guido Brandt, Hans-Jürgen Döhle, Kurt W. Alt et al.: 4000 years of human dietary evolution in central Germany, from the first farmers to the first elites. 27. März 2018 PDF; 12 kB, 32 Seiten auf PLOS one
  20. Jürgen Franssen: Vom Jäger zum Bauern Wirtschaftsformen im neolithischen Anatolien. Verlag? Ort? Datum? (online auf de.scribd.com).
  21. J. Diamond, P. Bellwood: Farmers and Their Languages: The First Expansions (2003), Science 300 (5619): S. 597–603.
  22. Marshall Sahlins: Notes on the Original Affluent Society. In: Richard Barry Lee, Irven DeVore (Hrsg.): Man the Hunter. The First Intensive Survey of a Single, Crucial Stage of Human Development – Man’s Once Universal Way of Life. Aldine, Chicago 1968, ISBN 0-202-33032-X, S. 85–89 (englisch; 2. Auflage. von 2009 als Volltext in der Google-Buchsuche).
  23. Göran Burenhult (Hrsg.): Die Menschen der Steinzeit. Jäger, Sammler und frühe Bauern (Originalausgabe: People of the Stone Age, 1993), S. 188.
  24. Wüstendrachen: Gazellen-Jagd endete in Massenschlachtung, h-age.net
  25. Siedlungsgeschichte im Südosten Sambias (Memento des Originals vom 17. Januar 2010 auf WebCite)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/elaine.ihs.ac.at, elaine.ihs.ac.at
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  31. Hans-Georg Gebel: Subsistenzformen, Siedlungsweisen und Prozesse des sozialen Wandels vom akeramischen bis zum keramischen Neolithikum. Teil II: Grundzüge sozialen Wandels im Neolithikum der südlichen Levante. Dissertation 2001/2002, S. 21, 37, 42 Online verfügbar
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