DDR-Meisterschaften im Feldfaustball 1969

Die DDR-Meisterschaften im Feldfaustball 1969 waren die zwanzigste Austragung der Meisterschaften im Faustball in der DDR.

Sieger bei den Männern wurde erneut die BSG Chemie Zeitz, während sich bei den Frauen die ISG Hirschfelde den Titel holte. Die Endrunde fand am 6. September für die Männer und am 7. September für die Frauen im „Stadion des Friedens“ in Finsterwalde statt.[1][2][3]

Gemäß dem Austragungsmodus spielten in den Finalspielen der Erstplatzierte der Hauptrunde gegen die Vierten und der Zweite gegen den Dritten. Die Sieger der beiden Partien spielten im Finale um den Meistertitel.

FrauenBearbeiten

ISG Hirschfelde
SG Görlitz
Motor Rathenow
Lok Dresden
Lok Schleife
Einheit Rostock
Lok Schwerin
TSG Berlin-Oberschöneweide
Mannschaften der Frauenoberliga

Die Spieltage waren auf folgende Termine angesetzt:[4]

  • 15. Juni 1969 in Leipzig
  • 3. August 1969 in Schleife

Abschlussstand der Hauptrunde:[1][5]

Platz Mannschaft Punkte
1. ISG Hirschfelde (M)
2. Spielgemeinschaft Görlitz
3. Lokomotive Schwerin (N)
4. Lokomotive Schleife
Motor Rathenow
Lokomotive Dresden
Einheit Rostock
TSG Berlin-Oberschöneweide (N)
Lokomotive Schleife II (N)

Aufstiegsspiele in die Oberliga:[6]

Platz Mannschaft Punkte
1. Schiffahrt/Hafen Rostock 6:2 +27
2. Chemie Jena 6:2 +18
3. Pentacon Dresden 4:4
4. SG Leipzig-Eutritzsch 2:6
5. Rotation Berlin (Staffel II) 2:6

Finalspiele:[1]

  • ISG Hirschfelde – Lokomotive Schleife 44:36
  • Spielgemeinschaft Görlitz – Lokomotive Schwerin 46:25

Spiel um Platz 3:

  • Lokomotive Schwerin – Lokomotive Schleife 39:32 (11:10, 26:26) n. V.

Finale:

  • ISG Hirschfelde – Spielgemeinschaft Görlitz 35:29 (18:15)

Abschlusstabelle:

Platz Mannschaft
1. ISG Hirschfelde
2. SpG Görlitz
3. BSG Lokomotive Schwerin
4. Lokomotive Schleife

Kader der Mannschaften:[1]

  ISG Hirschfelde:
Ursula Petzold, Ute Pfitzner, Gabi Buttig, Ursula Aust, Hannelore Vietze
  Spielgemeinschaft Görlitz:
Ursula Bärsch, Karin Richter, Margitta Menzel, Gisela Götze, Helga Kretschmer, Uschi Richter
  Lokomotive Schwerin:
Renate Hinrich, Brunhilde Ramlow, Gerda Ries, Otti Melzer, Edith Geßner
4. Lokomotive Schleife:
Käthe Richter, Erika Jakob, Ursula Köhler, Ingrid Richter, Ingrid Honko, Edeltraud Petrick

MännerBearbeiten

Chemie Zeitz
H.
Motor
Greiz
Empor Rudolstadt
Medizin
Erfurt
Fortschritt Glauchau
Fortschritt Zittau
SG  
Görlitz
Lok Wittstock
Pentacon Dresden
Mannschaften der Männeroberliga
H.=ISG Hirschfelde

Die Spiele waren für folgende Termine angesetzt:[4]

  • 18. Mai 1969 in Dresden und Rudolstadt
  • 14./15. Juni 1969 in Hirschfelde
  • 29. Juni 1969 in Wittstock und Erfurt
  • 2./3. August 1969 Zeitz

Abschlussstand der Hauptrunde:[7]

Platz Mannschaft Punkte
1. BSG Chemie Zeitz 34:2
2. ISG Hirschfelde (M) 30:6
3. BSG Motor Greiz (N) 25:11
4. Empor Rudolstadt 21:15
5. Medizin Erfurt 17:19
6. Fortschritt Glauchau 13:23 −45
7. Fortschritt Zittau 13:23 −66
8. Spielgemeinschaft Görlitz 11:25
9. Lokomotive Wittstock 8:28 −109
10. Pentacon Dresden (N) 8:28 −137

Die beiden Letztplatzierten wurden in der kommenden Saison durch die beiden Erstplatzierten der Aufstiegsrunde ersetzt.

Aufstiegsspiele zur Oberliga:[6]

An den Aufstiegsspielen am 30./31. August 1969 in Magdeburg nahmen die jeweils beiden Erstplatzierten der vier Liga-Staffeln teil.[8]

Platz Mannschaft Staffel Punkte
1. Motor Schleusingen Staffel III 12:2
2. Lokomotive Dresden Staffel II 10:4 +74
3. Empor Barby II Staffel I 10:4 +74
4. Rotation Dresden Staffel IV 9:5
5. Chemie Weißwasser (A) Staffel II 6:8
6. ISG Hirschfelde II Staffel IV 5:9
7. Fortschritt Eppendorf Staffel III 4:10
8. Lokomotive Wittstock II Staffel I 0:14

Finalspiele:[1]

  • Chemie Zeitz – Empor Rudolstadt 52:48
  • ISG Hirschfelde (M) – Motor Greiz (N) 43:47

Spiel um Platz 3:

  • ISG Hirschfelde (M) – Empor Rudolstadt 57:35

Finale:

  • Chemie Zeitz – Motor Greiz (N) 45:36 (23:16)

Abschlusstabelle:

Platz Mannschaft
1. BSG Chemie Zeitz
2. BSG Motor Greiz
3. ISG Hirschfelde
4. Empor Rudolstadt

Kader der Mannschaften:[1]

  Chemie Zeitz:
Wolfgang Ehrlich, Eberhard Gasse, Gunther Knauer, Gerhard Beer, Rudolf Beck, Hans-Joachim Klaube
  Motor Greiz:
Hans-Rolf Ott, Wolfgang Kuchenreuther, Wolfgang Steudel, Klaus Steudel, Peter Lorenz
  ISG Hirschfelde:
Rainer Ebermann, Herbert Steudte, Wolfgang Lamprecht, Manfred Aust, Roland Posselt, Eberhard Zachmann
4. Empor Rudolstadt:
Eckehard Hesse, Peter Maskulus, Otto Mark, Reinhardt Faustmann, Hans-Jürgen Kecher

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f Von den deutschen Meisterschaften der DDR In allen Klassen. In: DFV (Hrsg.): der faustball. 14. Jahrgang, Nr. 10, Oktober 1969, ISSN 0323-3138, S. 2.
  2. Tore • Punkte • Meter • Sekunden. In: Neues Deutschland. 4. August 1969, S. 8, abgerufen am 5. September 2019 (kostenfreier online-Zugang erforderlich).
  3. Tore • Punkte • Meter • Sekunden. In: Neues Deutschland. 10. August 1969, S. 8, abgerufen am 5. September 2019 (kostenfreier online-Zugang erforderlich).
  4. a b Schiedsrichteransetzungen für die Feldspielzeit 1969. In: DFV (Hrsg.): der faustball. 14. Jahrgang, Nr. 4, April 1969, ISSN 0323-3138, S. 4.
  5. Sommerspielzeit 1969. In: DFV (Hrsg.): der faustball. 13. Jahrgang, Nr. 12, Dezember 1968, ISSN 0323-3138, S. 5 (Für die Feldsaison 1969 wurde Mannschaft die von Lok Schwerin nicht angegeben.).
  6. a b Aufstiegsspiele zu den Oberligen. In: DFV (Hrsg.): der faustball. 14. Jahrgang, Nr. 10, Oktober 1969, ISSN 0323-3138, S. 14.
  7. Die Oberliga/Männer traf sich in Zeitz. In: DFV (Hrsg.): der faustball. 14. Jahrgang, Nr. 9, September 1969, ISSN 0323-3138, S. 3.
  8. Abschlußtabelle DDR-Liga/Männer 1969. In: DFV (Hrsg.): der faustball. 14. Jahrgang, Nr. 9, September 1969, ISSN 0323-3138, S. 4.

WeblinksBearbeiten