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Amanda Anisimova

US-amerikanische Tennisspielerin
Amanda Anisimova Tennisspieler
Amanda Anisimova
Amanda Anisimova (2018)
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 31. August 2001
Größe: 180 cm
1. Profisaison: 2016
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Konstantin Anisimov
Preisgeld: 1.387.705 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 70:33
Karrieretitel: 1 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 26 (10. Juni 2019)
Aktuelle Platzierung: 26
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 3:4
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 390 (10. Juni 2019)
Aktuelle Platzierung: 390
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
10. Juni 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Amanda Anisimova (* 31. August 2001 in Freehold Township, New Jersey[1]) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin.

KarriereBearbeiten

Anisimova begann mit drei Jahren mit dem Tennisspielen und spielte bislang hauptsächlich auf Turnieren des ITF Women’s Circuit. Ihr erstes Turnier spielte sie im September 2014 in Waco. Im Oktober erreichte sie das Viertelfinale von Wichita Falls.

Im September 2015 ging sie beim Juniorinnenwettbewerb der US Open an den Start. Im Januar 2016 gewann sie die 52nd Coffee Bowl (Copa Del Cafe) in San José. Beim Juniorinnenwettbewerb der French Open erreichte sie das Finale, in dem sie Rebeka Masarova unterlag.[2] Im August 2016 erhielt sie eine Wildcard für die Qualifikation der US Open. Sie gewann ihr erstes Match gegen Verónica Cepede Royg, unterlag aber in der zweiten Qualifikationsrunde Eri Hozumi knapp mit 1:6, 6:2 und 6:7.[3]

Am 10. September 2017 gewann sie den Juniorinnenwettbewerb der US Open gegen Cori Gauff.[4]

Im März 2018 spielte sie sich über eine Wildcard bis ins Achtelfinale der WTA Indian Wells, dort unterlag sie dann der Weltranglistenfünften Karolína Plíšková in zwei Sätzen mit 1:6 und 6:7. Zuvor hatte die Sechzehnjährige Spielerinnen wie die Russin Anastassija Pawljutschenkowa oder die Wimbledon-Siegerin von 2011 und 2014 Petra Kvitová glatt in zwei Sätzen geschlagen.[5]

Ihren ersten Titel auf der WTA-Tour konnte Anisimova im April 2019 bei den Claro Open Colsanitas in Bogotá feiern, womit sie auch ihre bislang beste Weltranglistenposition mit Rang 53 erreichte.

Bei den French Open 2019 besiegte sie im Viertelfinale überraschend Mitfavoritin Simona Halep. Im Halbfinale verlor sie gegen die spätere Turniersiegerin Ashleigh Barty.

PersönlichesBearbeiten

Die Eltern von Amanda Anisimova stammen aus Russland, von wo sie 1998 in die Vereinigten Staaten gingen. Anisimova hat eine ältere Schwester.[6] Ihr Vater und Trainer Konstantin Anisimov starb im August 2019.

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 30. Juli 2017 Vereinigte Staaten  Sacramento ITF $60.000 Hartplatz Kroatien  Ajla Tomljanović kampflos
2. 14. April 2019 Kolumbien  Bogotá WTA International Sand Australien  Astra Sharma 4:6, 6:4, 6:1

Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2017 2018 2019 Karriere
Australian Open AF AF
French Open 1 HF HF
Wimbledon 2 2
US Open 1 1

WeblinksBearbeiten

  Commons: Amanda Anisimova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christopher Clarey: Amanda Anisimova Is Ready for Her Grand Slam Debut. New York Times, 25. Mai 2017, abgerufen am 10. März 2019.
  2. Grand-Slam-Siegerin – das tönt verrückt. In: bazonline.de. 5. Juni 2016, abgerufen am 8. September 2016
  3. US OPEN – La 14enne Amanda Anisimova vince un match nelle quali: ‘Ora voglio il main draw’. In: tennisworlditalia.com. 25. August 2016, abgerufen am 8. September 2016 (italienisch).
  4. Anisimova wins all-American girls' singles final at US Open. In: wtatennis.com. 10. September 2017, abgerufen am 10. Juni 2018 (englisch).
  5. Amanda Anisimova Leads Young Americans With a Deliberate Pace. In: The New York Times 12. März 2018, abgerufen am 14. März 2018
  6. Amanda Anisimova, 15, Is Ready for Her Grand Slam Debut. In: nytimes.com. 25. Mai 2017, abgerufen am 6. Juni 2019 (englisch).