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Villafranca in Lunigiana

italienische Gemeinde

Villafranca in Lunigiana ist eine italienische Gemeinde mit 4727 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Massa-Carrara in der Region Toskana.

Villafranca in Lunigiana
Wappen
Villafranca in Lunigiana (Italien)
Villafranca in Lunigiana
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Massa-Carrara (MS)
Koordinaten 44° 18′ N, 9° 57′ OKoordinaten: 44° 17′ 44″ N, 9° 57′ 0″ O
Höhe 138 m s.l.m.
Fläche 29,5 km²
Einwohner 4.727 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 160 Einw./km²
Postleitzahl 54028
Vorwahl 0187
ISTAT-Nummer 045016
Volksbezeichnung Villafranchesi
Schutzpatron San Giovanni Battista (24. Juni)
Website Villafranca in Lunigiana
Blick auf Villafranca in Lunigiana
Blick auf Villafranca in Lunigiana

GeographieBearbeiten

 
Lage der Gemeinde in der Provinz Massa-Carrara

Die Gemeinde liegt ca. 150 km nordwestlich der Regionalhauptstadt Florenz, ca. 40 km nordwestlich von Massa und 35 km nordwestlich von Carrara im Val di Magra. Sie ist Teil der antiken Region Lunigiana und liegt an der Via Francigena. Im Gemeindegebiet fließt das Flüsschen Bagnone der Magra zu.

Zu den Ortsteilen zählen Filetto, Fornoli, Irola, Malgrate, Merizzo, Mocrone und Virgoletta.

Die Nachbargemeinden sind Bagnone, Filattiera, Licciana Nardi, Mulazzo und Tresana.

GeschichteBearbeiten

Erste Bewohner der Gegend waren die Ligurer und die Apuaner[2]. Seit dem Mittelalter war der Ort Lehnsgut der Familie Malaspina. 1221 teilte sich die Familie in zwei Linien auf und Villafranca wurde Herrschaftsgebiet der Linie der Malaspina dello Spino Secco[3], aus der 1266 die Malaspina di Villafranca hervorgingen. Neben dem in Villafranca gelegenen Castello di Malnido wurden zudem die Burgen von Tresana, Lusuolo und Castevoli Besitz der Familie[4]. Nach der Besatzung Napoleons wurde der Ort dem Herzogtum Modena zugeteilt und 1848 mit den anderen Ortschaften des Magratals dem Herzogtum Parma unterstellt. Das Königreich Sardinien annektierte das Gebiet 1859, und mit Sardinien wurde der Ort mit der italienischen Einigung Teil der Provinz Toskana. Zur eigenständigen Gemeinde wurde Villafranca 1863.[5]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Stadtansicht mit Ethnographischem Museum
  • Castello di Malnido, entstanden im 11. Jahrhundert[6]
  • Chiesa di San Niccolò, erstmals 1285 erwähnt
  • Museo etnografico della Lunigiana, Völkerkundemuseum, 1977 eröffnet[7]

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Offizielle Website der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [1]
  3. Offizielle Website der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [2]
  4. Offizielle Website der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [3]
  5. Offizielle Website der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [4]
  6. Offizielle Website der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [5]
  7. museimassacarrara.it: ETHNOGRAFISCHES MUSEUM IN LUNIGIANA, abgerufen am 30. Juli 2019
Navigationsleiste „Via Francigena

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