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Lage und DatenBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa neun Kilometer westnordwestlich von Piacenza. Die nördliche Gemeindegrenze bildet der Po, die östliche die Trebbia. Calendasco grenzt unmittelbar an die Provinzen Lodi und Pavia.

GeschichteBearbeiten

 
Die Burg von Calendasco

Bei Calendasco handelt es sich ursprünglich um eine römische Gründung an der Straße von Plakentia (dem heutigen Piacenza) nach Ticinum, dem heutigen Pavia. Aber auch Siedlungsreste aus der Kupfersteinzeit und der Bronzezeit sind nachzuweisen. Die Burganlage stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Das genaue Datum ist nicht bekannt. Anfang des 17. Jahrhunderts[2] soll der Herzog von Parma und Piacenza Ranuccio I. aus der Familie Farnese albanische Flüchtlinge in der Provinz Piacenza aufgenommen haben, die in Boscone Cusani (heute Fraktion von Calendasco) angesiedelt wurden. In derselben Zeit wurden die Ortschaften Bosco Tosca von Südalbaniern und Pievetta (heute Fraktionen von Castel San Giovanni) von Nordalbaniern besiedelt.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Calendasco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Frammenti di vita di un tempo, S. 6
  3. Lino Bellizzi: Villa Badessa, Oasi orientale in Abruzzo. 1^ Edizione. Tracce, Pescara 1994, S. 86 (italienisch).
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