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Altopascio ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Lucca mit 15.572 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 28 km². Das entspricht einer Einwohnerdichte von 551 Einw./km².

Altopascio
Wappen
Altopascio (Italien)
Altopascio
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Lucca (LU)
Koordinaten 43° 49′ N, 10° 41′ OKoordinaten: 43° 49′ 0″ N, 10° 41′ 0″ O
Höhe 19 m s.l.m.
Fläche 28 km²
Einwohner 15.572 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 556 Einw./km²
Postleitzahl 55011
Vorwahl 0583
ISTAT-Nummer 046001
Volksbezeichnung Altopascesi
Schutzpatron San Jacopo
Website Altopascio

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Altopascio liegt auf einer Höhe von 19 m über dem Meeresspiegel in der Ebene von Lucca etwa 25 km westlich der Provinzhauptstadt.

Die Nachbargemeinden sind: Bientina (PI), Capannori, Castelfranco di Sotto (PI), Chiesina Uzzanese (PT), Fucecchio (FI), Montecarlo und Porcari.

VerkehrBearbeiten

Der Ort liegt an der Autostrada A11 (Autostrada Firenze-Mare) und der Bahnstrecke FlorenzViareggio.

GeschichteBearbeiten

 
Kirche S. Jacopo Maggiore

Altopascio besaß im Mittelalter ein berühmtes Hospital, an der Pilgerstraße Via Francigena, die dort ein schwierig zu durchquerendes Sumpfgebiet passierte. Es soll einer später Überlieferung nach 1070 von Mathilde von Tuszien gegründet worden sein und besaß umfangreichen Landbesitz. Es sorgte für Unterkunft und Beköstigung der Pilger und gewährte Führung und Schutz in dem gefährlichen Wegabschnitt. Dem Hospital zugehörig war der Ritterorden Sankt Jakob von Altopascio, der nach dem Kreuz auf der Kleidung auch Tau-Ritter genannt wurde. Der Bruderschaft, die das Hospital betrieb, gehörte in Rom der Vorgängerbau der jetzigen Kirche Sant’Eligio de’ Ferrai. Im späten Mittelalter verlor das Hospital an Bedeutung durch Trockenlegung der Sümpfe und politische Auseinandersetzungen. 1773 wurde es geschlossen. Erhalten ist die Kirche San Jacopo Maggiore und Reste der mittelalterlichen Befestigung.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Altopascio ist durch Städtepartnerschaften verbunden mit El Perelló in Katalonien (Spanien) und Saint-Gilles im Département Gard (Frankreich).

LiteraturBearbeiten

  • Frank McArdle: Altopascio: A Study in Tuscan Rural Society, 1587-1784. Cambridge University Press, Erstausgabe 1978, digitaler Reprint 2005. ISBN 978-0-521-02307-8 (Paperback)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Altopascio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
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