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Der VER Selb (Verein für Eiskunstlauf und Rollsport) ist ein Selber Eishockey-Verein. Die Mannschaft ist auch unter dem Namen Selber Wölfe bekannt. Nach einer Erstgründung im Jahre 1953 wechselten sich Höhen (2. Bundesliga) und Tiefen (mehrere Neugründungen) ab.

VER Selb
VER Selb
Größte Erfolge

Aufstieg in die 1. Eishockey-Liga 1994
Aufstieg in die 2. Bundesliga 1980, 1984
Deutscher Oberliga-Vizemeister 1980, 1984
Deutscher Regionalliga-Meister 1973, 1994
Süddeutscher Meister 1980, 1984, 2014

Vereinsinformationen
Geschichte VER Selb (1953–1983)
VERE Selb (1983–1987)
ERC Selb (1987–2004)
VER Selb (seit 2004)
Standort Selb
Spitzname Selber Wölfe
Stammverein VER Selb e.V.
Vereinsfarben blau, weiss und rot
Liga Eishockey-Oberliga
Spielstätte NETZSCH-Arena
Kapazität 4.082 Plätze (davon 792 Sitzplätze)
Cheftrainer Henry Thom
Saison 2018/19 6. Platz OL–Süd / OL–Viertelfinale

Inhaltsverzeichnis

VereinsgeschichteBearbeiten

Die Zeit bis 2004Bearbeiten

Die AnfängeBearbeiten

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb der Selber Tennisclub TC Selb im Winter den Eishockey- und Kunstlaufbetrieb. Mit dem Namen „VER Selb e.V.“ wurde am 7. Januar 1953 ein weiterer Eishockeyverein gegründet. Vorerst diente die Pfaffenleithe als Eisfläche, das benötigte Wasser für die Eisbereitung lieferte der Selbbach.

Bald reifte der Plan, eine vereinseigene Eis- und Rollsportanlage zu errichten. Als Ort wählte man einen ehemaligen Granitsteinbruch auf der Dürrloh (im Selber Ortsteil Vorwerk). Die erste Sprengschüsse fielen im Dezember 1955, und knapp drei Jahre später war es endlich soweit: Am 6. September 1958 zogen die Vereinsmitglieder in einem Festzug von der Pfaffenleithe zum neuen VER-Platz. Das neue Freiluftstadion bot Platz für knapp 3.000 Zuschauer. Während der Saison 1961/62 beendete der Tennisclub Selb seine Aktivitäten im Eishockeysport, sodass in der Folge nur noch der VER aktiv war.

Nach der Meisterschaft in der Regionalliga stieg der VER 1973 in die Oberliga auf, und sieben Jahre später war der Verein erstmals in der zweiten Bundesliga angelangt. Aus dem Selber Nachwuchs stießen damals immer wieder talentierte Spieler in den Kader. Eines der hoffnungsvollsten Eigengewächse verließ jedoch 1975 den Verein, ohne ein einziges Spiel für die erste Mannschaft absolviert zu haben: Peter Schiller wechselte zum Kölner EC, mit dem er viermal Deutscher Meister wurde.

Bau des Selber EisstadionsBearbeiten

 
Hutschenreuther-Eissporthalle Selb im Jahr 2005

1977 begann der VER dann mit Unterstützung des Staates eine überdachte Spielstätte zu errichten, doch während der Bauarbeiten erlitt der Verein eine finanzielle Krise. Drei große Gönner waren innerhalb eines Jahres verstorben, was dem VER beinahe das Genick gebrochen hätte, doch die Stadt Selb sprang (notgedrungen) ein, und so wurde aus der vereinseigenen Halle noch vor Fertigstellung eine städtische Halle. Immerhin: Die Eisfläche befand sich noch im Besitz des Vereins, der die Arena, deren Bau insgesamt sieben Millionen DM verschlungen hatte, auch weiterhin selbst verwaltete.

Selb in der zweiten BundesligaBearbeiten

 
VERE Selb (1983–1987)

Einige Jahre konnten sich die von Tim Dunlop und Tapio Rautalammi angeführten Selber noch über Wasser halten, doch im Januar 1983 musste der VER Konkurs anmelden, nachdem auch der Verkauf des jungen Topstürmers Manfred Ahne zum Sportbund Rosenheim nichts mehr hatte retten können. Der Verein, der damals Anschluss an die Zweitligaspitze hielt und Woche für Woche knapp 4.000 Zuschauer anlockte, rückte zurück in die Oberliga.

Der Nachfolgeklub VERE schaffte aber sogleich den Wiederaufstieg. Weiterhin setzten dort Legionäre aus Kanada die Akzente, zunächst Rick Laycock und Don Langlois, 1985/86 waren es dann Arthur Rutland, der sogar kurzfristig als Spielertrainer einsprang, und Tony Buturac. Neben den Legionären hatten bis dahin nur waschechte Selber im Team gestanden, die bekanntesten von ihnen waren Jörg Hanft, Udo Döhler, Eric Priller und die Plattner-Brüder.

1986 rückte der Verein erstmals von seiner Linie ab: Mit aller Macht wollte der VERE nun in die Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bundesliga und nebenbei den Bayreuther Erzrivalen als Nummer eins in Nordbayern ablösen. Acht neue Spieler wurden verpflichtet, darunter mit James MacRae auch ein Ersatz für den in die Heimat zurückgekehrten Buturac. Doch schon Ende 1986 musste der hoffnungslos überschuldete VERE die ersten Stars abgeben, der Ausverkauf setzte sich auch im Frühjahr weiter fort, und wie für die Kollegen aus Augsburg, Kempten und Sonthofen stand am Ende der Saison das Aus.

Der ERC Selb wird geborenBearbeiten

Im Juni 1987 wurde ein neuer Klub gegründet und, nachdem böse Zungen bereits für eine Umbenennung in VEREK plädiert hatten, ERC Selb getauft. Die Franken starteten in der Landesliga, stiegen von Jahr zu Jahr auf und erreichten 1992 mit dem erfahrenen Coach Mike Daski wieder die Oberliga. In der Qualifikation war nach einer Verletzungsmisere Rick Hindmarch eingesprungen, der mit einem All-Star-Team zufällig in der Gegend war. Im Aufstiegsjahr wusste neben dem tschechischen Torjäger Milan Razym vor allem Kapitän Jochen Hördler zu gefallen, der 1991 vom PEV Weißwasser zu den Franken gestoßen war. In der folgenden Saison schaffte der ERC zwar den Klassenerhalt, doch der Schuldenstand lag schon wieder knapp unter der Millionengrenze und ein weiteres Mal drohte der Exitus.

Neuausrichtung unter Klaus GrünlingBearbeiten

Freiwillig zog sich der ERC dann in die Regionalliga zurück. Der neue Präsident Klaus Grünling stellte ein Sanierungskonzept auf, und innerhalb eines Jahres gelang tatsächlich eine finanzielle Gesundung. Dazu wurde im letzten Jahr auch sportlich fast alles erreicht, was zu erreichen war: Unter der Regie von Karl-Heinz Guggemos wurde der ERC 1994 bayerischer, süddeutscher und auch deutscher Regionalligameister.

Um auch in der ersten Liga bestehen zu können, wurde das nun in Hellgrün-Violett auftretende Team u. a. durch die jungen Kanadier Mark Armstrong und Daniel Gardner sowie Jason Hall ergänzt. Zu dieser Zeit hatte sich der ERC Selb auch einen neuen Beinamen zugelegt, der für einen im Fichtelgebirge beheimateten Verein naheliegt: Die "Selber Wölfe" wollen die Tugenden des mittlerweile fast ausgestorbenen Raubtieres (Kampfkraft, Engagement und gemeinsame Jagd) auf dem Eis verinnerlichen und alsdann in zählbare Erfolge umsetzen.

Die letzten "Zuckungen" des ERC SelbBearbeiten

Im Jahre 2002 zog sich Klaus Grünling aus der Vereinsarbeit zurück. Jochen Becker übernahm das Vorstandsamt. In dieser Zeit häuften sich die Schulden, und nur mit einem Kraftakt wie dem Sammeln von Spendengeldern konnte man die Insolvenz abwenden. Im Jahre 2004 kam das bittere Ende, welches sich schon im Jahre 2002 ankündigte: Die Insolvenz konnte angesichts von 250.000 Euro Schulden nicht abgewendet werden.

Die Zeit ab 2004Bearbeiten

Der VER Selb e.V. wurde am 17. Mai 2004 gegründet und ist damit mittlerweile der vierte Selber Eishockeyverein in Folge. Vom Namen her ist er identisch mit dem allerersten Verein, der 1953 gegründet worden war.

In der Saison 2004/05 wurde der VER Meister in der Bayerischen Bezirksliga Nord und holte auch den Bezirksligameisterpokal, der unter allen vier Bezirksligameistern ausgespielt wurde. Insbesondere der außerordentlich hohe Zuschauerzuspruch (durchschnittlich mehr als 1300 Zuschauer in der untersten Liga), auch bei Auswärtsfahrten, zeigt die langjährige Selber Eishockeytradition. Ein Saisonhighlight war das Derby mit dem Nachbarverein EC Erkersreuth im Rahmen des Bayernkrug-Pokals.

In der Saison 2005/06 erreichte der VER als dritter und in der Saison 2006/07 als Sieger der Landesliga Nord die Qualifikationsrunden zur Bayernliga. Im Gegensatz zur Saison 2005/06 gelang 2006/07 dort die Qualifikation für die Meisterschaftsplayoffs, wo in den Spielen um Platz 3 der EV Pfronten besiegt werden konnte. Nach dem gewonnenen Pokal-Endspiel gegen den EV Lindau konnte der Bayernkrug erstmals nach Selb geholt werden. Im Juni 2007 bekam man die Nachricht vom Bayerischen Eissportverband (BEV), dass man als Nachrücker an der Bayerischen Eishockey-Liga in der Saison 2007/08 teilnehmen konnte.

In der Saison 2008/09 nahm neben der ersten Seniorenmannschaft in der Bayerischen Eishockeyliga eine zweite Seniorenmannschaft an der sechstklassigen Bezirksliga Bayern teil, die zur Saison 2009/10 in die fünftklassige Landesliga Bayern nachrückte und dort den Klassenerhalt erreichen konnte.

Als Vizemeister der Bayernliga in der Saison 2009/10 bekamen die Wölfe das Aufstiegsrecht in die Oberliga Süd zugesprochen. Diese Option wurde vom Verein gezogen, so dass man seit der Spielzeit 2010/11 wieder drittklassig antritt. In der Saison 2010/2011 belegte der VER den neunten Platz und musste in den Playdowns gegen den EV Landsberg antreten. Die Saison wurde positiv mit dem Klassenerhalt beendet.

Im Sommer 2010 konnte der VER Selb mit der Autowelt König, die schon vorher ein wichtiger Sponsor war, einen neuen Hallensponsoren an Land ziehen. Somit bekam die Hutschenreuther-Eissporthalle den neuen Namen „Autowelt-König Arena“.

Die Saison 2011/12 war eine überragende Saison. Mit der neuen ersten Angriffsreihe Piwowarcyk-Mudryk-Geisberger, die die Plätze 1, 2 und 4 der Topscorerliste der Oberliga Süd belegten, erreichte der VER in der Vorrunde den vierten Platz, gewann die erste Play-Off-Serie gegen Deggendorf mit 3:1 Spielen und zog damit in die bundesweiten Play-offs ein. In diesen mussten sich die stark ersatzgeschwächten Selber Wölfe mit 1:3 Spielen gegen den EHC Dortmund geschlagen geben.

Mit Beginn der Saison 2012/13 sicherte sich der VER Selb die Dienste des finnischen Torwarts Marko Suvelo. In der Hauptrunde belegten die Wölfe Platz 2. In den liga-internen Play-Offs setzte sich der VER Selb gegen den EV Füssen in der Serie "best of seven" mit 4:1 durch. Anschließend gewannen die Wölfe das Viertelfinale gegen den EV Duisburg in der Serie "best of five" mit 3:2. Im Halbfinale verlor der VER Selb gegen den EC Bad Nauheim in der Serie "best of five" mit 2:3 Spielen.

Nach dem Konkurs der Autowelt König wurde die Arena im Juli 2013 in „Netzsch-Arena“ umgetauft.[1]

ErfolgeBearbeiten

  • Aufstieg in die 1. Eishockey-Liga 1994
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 1980, 1984
  • Deutscher Oberliga-Vizemeister 1980, 1984
  • Süddeutscher Meister 1980, 1984, 2014
  • Vizemeister Oberliga Süd 2013, 2016, 2017
  • Aufstieg in die Oberliga 1973, 1992, 2010
  • Deutscher Regionalliga-Meister (3. Liga) 1973
  • Meister Regionalliga Süd (3. Liga) 1972
  • Vizemeister Regionalliga Süd (3. liga) 1970, 1973,
  • Aufstieg in die Regionalliga (3. Liga) 1967
  • Deutscher Regionalliga-Meister 1994
  • Vizemeister Regionalliga Süd 1992
  • Aufstieg in die Regionalliga (3. Liga) 1971
  • Aufstieg in die Regionalliga 1989, 2007
  • Bayerischer Vizemeister (4. Liga) 1965, 1967, 2010
  • Nordbayerischer Meister (4. Liga) 1967
  • Aufstieg in die Bayernliga 1988
  • Bayernkrug Pokalsieger 2007
  • Bayerischer Landesliga-Meister 1971, 1988
  • Meister Bayerische Landesliga Nord 1967, 1971, 1988, 2007
  • Aufstieg in die Bayerische Landesliga (4. Liga) 1962
  • Bayerischer Kreisliga-Meister 1962
  • Aufstieg in die Bayerische Kreisliga (4. Liga) 1958
  • Meister Bezirksklasse Bayern (4. Liga) 1958
  • Bayerischer Bezirksliga-Meister 2005

Spielklassen-ZugehörigkeitBearbeiten

Saison Liga Spielklasse Vereinsname Platz Zuschauer Ø Bemerkung
1955/56 Bezirksklasse I V. VER 3. Einstieg in den Spielbetrieb
1956/57 Bezirksklasse I V. VER
1957/58 Bezirksklasse I V. VER 1. Aufstieg in die Kreisliga
1958/59 Kreisliga I V. VER 4.
1959/60 Kreisliga I V. VER
1960/61 Kreisliga I V. VER
1961/62 Kreisliga V. VER 1. Aufstieg in die Landesliga
1962/63 Landesliga I V. VER 4.
1963/64 Landesliga I V. VER 3.
1964/65 Landesliga I V. VER 2.
1965/66 Landesliga I V. VER 4.
1966/67 Landesliga I V. VER 1. Bayerischer Vizemeister, Aufstieg in die Regionalliga
1967/68 Regionalliga I I I. VER 6.
1968/69 Regionalliga I I I. VER 6.
1969/70 Regionalliga I I I. VER 2. Abstieg in die Landesliga
1970/71 Landesliga V. VER 1. Überspringt als Bayerischer LL-Meister die BYL und steigt direkt in die drittklassige Regionalliga auf.
1971/72 Regionalliga I I I. VER 1. Meister Regionalliga/Süd Verzicht auf Aufstieg in die Oberliga
1972/73 Regionalliga I I I. VER 1. Meister + Aufstieg in die Oberliga
1973/74 Oberliga I I I. VER 7.
1974/75 Oberliga I I I. VER 5.
1975/76 Oberliga I I I. VER 12. sportlicher Abstieg, Klassenerhalt durch Fusion von Münchner EV und EHC 70 München
1976/77 Oberliga I I I. VER 11. sportlicher Abstieg, Klassenerhalt durch Aufstiegsverzicht des SC Reichersbeuern
1977/78 Oberliga I I I. VER 6.
1978/79 Oberliga I I I. VER 7.
1979/80 Oberliga I I I. VER 1. Aufstieg in die 2. Bundesliga
1980/81 2. Bundesliga I I. VER 6.
1981/82 2. Bundesliga I I. VER 4. Konkurs des VER Selb, weiterhin Teilnahme am Spielbetrieb durch den neugegründeten VERE Selb
1982/83 2. Bundesliga I I. VERE 10. Gründung des VERE Selb am 20. Dezember 1983, Abstieg in die Oberliga
1983/84 Oberliga I I I. VERE 1. Aufstieg in die 2. Bundesliga
1984/85 2. Bundesliga I I. VERE 6.
1985/86 2. Bundesliga I I. VERE 7.
1986/87 2. Bundesliga I I. VERE 6. Konkurs des VERE Selb
1987/88 Landesliga V I. ERC 1. Gründung des ERC Selb am 24. Mai 1987, Aufstieg in die Bayernliga
1988/89 Bayernliga V. ERC 4. Aufstieg in die Regionalliga
1989/90 Regionalliga I V. ERC 4.
1990/91 Regionalliga I V. ERC 6.
1991/92 Regionalliga I V. ERC 2. Aufstieg in die Oberliga
1992/93 Oberliga I I I. ERC 16. Abstieg in die Regionalliga
1993/94 Regionalliga I V. ERC 1. Aufstieg in die neu eingeführte zweitklassige 1. Liga Süd
1994/95 1. Liga Süd I I. ERC 13.
1995/96 Hacker-Pschorr-Liga I I. ERC 4.
1996/97 Hacker-Pschorr-Liga I I. ERC 6. 1.812
1997/98 Hacker-Pschorr-Liga I I. ERC 5. 1.597
1998/99 1. Liga Süd I I I. ERC 5. 1.832 1. Liga Süd wird durch Einführung der zweitklassigen Bundesliga drittklassig
1999/00 Oberliga I I I. ERC 10. 1.507 Die wieder eingeführte Oberliga löst die 1. Liga Süd als drittklassig Liga ab.
2000/01 Oberliga I I I. ERC 4. 1.906
2001/02 Oberliga I I I. ERC 6. 1.333
2002/03 Oberliga I I I. ERC 10. Platz 1.238
2003/04 Oberliga I I I. ERC 8. 1.321 Insolvenz des ERC Selb
2004/05 Bezirksliga V I. VER 1. 1.271 Gründung des VER Selb am 17. Mai 2004, Aufstieg in die Landesliga
2005/06 Landesliga V. VER 3. 1.259
2006/07 Landesliga V. VER 1. 1.429 Aufstieg in die Bayernliga
2007/08 Bayernliga I V. VER 13. 1.187
2008/09 Bayernliga I V. VER 7. 1.335
2009/10 Bayernliga I V. VER 2. 1.854 Bayerischer Vizemeister, Aufstieg in die Oberliga Süd
2010/11 Oberliga Süd I I I. VER 9. 1.419 Playdowns gegen den EV Landsberg (VER gewinnt Serie mit 3:1)
2011/12 Oberliga Süd I I I. VER 4. 1.556 Playoff-Viertelfinale gegen EHC Dortmund (VER verliert Serie mit 1:3)
2012/13 Oberliga Süd I I I. VER 2. 1.622 Playoff-Halbfinale gegen den EC Bad Nauheim (VER verliert Serie mit 2:3)
2013/14 Oberliga Süd I I I. VER 1. 2.043 Play-Off-Halbfinale gegen die Erding Gladiators (VER gewinnt Serie mit 4:0), Play-Off-Finale gegen den EHC Bayreuth (VER gewinnt Serie mit 3:0), 6. und damit letzter Platz in der Qualifikationsrunde zur DEL 2
2014/15 Oberliga Süd I I I. VER 2. 1.813 Ausscheidungs-Playoffs der Oberliga-Süd gegen den EHC Klostersee (VER gewinnt Serie mit 4:1), Play-Off-Viertelfinale gegen den EV Regensburg (VER verliert Serie mit 2:3)
2015/16 Oberliga Süd I I I. VER 5. 1.799 Ausgeschieden in der 1. Playoff-Runde gegen den EV Landshut mit 0:3 (4:1, 3:1 und 7:3)
2016/17 Oberliga Süd I I I. VER 2. 1.839 Im Aufstiegs-Playoff mit 1:3 gegen Tilburg Trappers im Viertelfinale ausgeschieden
2017/18 Oberliga Süd I I I. VER 3. 1.782 Im Halbfinale gegen Deggendorf ausgeschieden
2018/19 Oberliga Süd I I I. VER 6. 1.521 Im Viertelfinale gegen Tilburg Trappers mit 0:3 ausgeschieden
2019/20 Oberliga Süd I I I. VER

Platzierungen und Zuschauerzahlen seit der Saison 2004/05Bearbeiten

Saison Liga Platz Spiele S U N Tore Punkte Erfolgreichster Torschütze Topscorer Zuschauerschnitt
2004/05 Bezirksliga Nord 1. 14 13 0 1 139:30 26:2 1.271
2005/06 Landesliga Nord 3. 14 10 1 3 92:47 21:7 1.259
2006/07 Landesliga Nord 1. 14 11 2 1 119:34 24:4 1.429
2007/08 Bayernliga 13. 30 11 4 15 101:119 26:34 Martin Lamich (25 Tore) 1.187
2008/09 Bayernliga 7. 30 17 - 13 153:120 52 Martin Lamich (30 Tore) 1.335
2009/10 Bayernliga 2. 30 22 - 8 165: 90 67 Peter Hendrikson (26 Tore) 1.657
2010/11 Oberliga Süd 9. (von 10) 44 14 - 30 143:186 41 Martin Lamich (30 Tore) Martin Sekera (69 Punkte) 1.419
2011/12 Oberliga Süd 4. (von 9) 40 21 - 19 175:183 63 Herbert Geisberger (33 Tore) Kyle Piwowarczyk (85 Punkte) 1.556
2012/13 Oberliga Süd 2. (von 11) 40 26 - 14 145:110 76 Herbert Geisberger, Kyle Piwowarczyk (je 24 Tore) Jared Mudryk, Kyle Piwowarczyk (je 67) 1.622
2013/14 Oberliga Süd 1. (von 12) 44 35 - 9 202:110 103 Herbert Geisberger (35 Tore) Kyle Piwowarczyk (91 Punkte) 2.043
2014/15 Oberliga Süd 2. (von 12) 44 32 - 12 187:118 93 Kyle Piwowarczyk (35 Tore) Jared Mudryk (88 Punkte) 1.813
2015/16 Oberliga Süd 5. (von 11) 40 19 - 16 145:139 64 Kyle Piwowarczyk (26 Tore) Landon Gare (63 Punkte aus 38 Spiele) 1.799
2016/17 Oberliga Süd 2. (von 12) 46 34 - 12 211:140 97 Kyle Piwowarczyk (36 Tore) Jared Mudryk (86 Punkte) 1.839
2017/18 Oberliga Süd 3. (von 12) 15 11 - 4 58:41 33 Kyle Piwowarczyk (11 Tore) Jared Mudryk (30 Punkte) 1.782
(2017/18: Stand 23.11.2017 nach 15 von 46 Hauptrundenspielen)
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Berühmte SpielerBearbeiten

Aus Selb stammende SpielerBearbeiten

Aus Selb stammende NachwuchstalenteBearbeiten

  • Frank Hördler (* 26. Januar 1985), Mitglied der Nationalmannschaft, Meister mit den Berliner Eisbären 2005, 2006, 2008, 2009 und 2011
  • Florian Ondruschka (* 24. Juni 1987), Mitglied der Nationalmannschaft, "Spieler des Jahres" in der Saison 2004/05 beim 1. EV Weiden (2. Bundesliga), Saison 2006/07 Sinupret Ice Tigers Nürnberg (Vizemeister) und Saison 2007/08-09/10, danach bei den Straubing Tigers - kehrte in der Saison 2016/17 zum VER Selb zurück
  • Denis Reul (* 29. Juni 1989), DNL-Meister mit den Jungadlern Mannheim 2005 und 2006, Deutscher Meister mit den Adler Mannheim 2015

Auswärtige SpielerBearbeiten

Name Geburtstag Nationalität Saison Bemerkung
Buturac "Tony" Antonio   1985/86
Josef Augusta * 24. November 1946   1981/82 Nationalspieler für die Tschechoslowakei
Elvis Bešlagič * 4. Juli 1973   2001/02 - 02/03 Slowenischer Nationalspieler
Morris Crozier 1977/78 - 78/79
Paul Dixon * 9. Juni 1951 1979/80 - 80/81
Jaroslav Hauer * 5. Mai 1962
† 27. Dezember 1998
  1995/96
97/98 - 98/99
Der Selber Publikumsliebling starb in Straubing während eines Eishockey-Spiels. Er litt unter einem übergroßen Sportlerherz.
Jochen Hördler   1995/96
2002/03
Nationalspieler DDR
William "Bill" Horton * 14. September 1955   1978/79 - 80/81
Marian Hurtík * 23. Februar 1951   1980/81 - 81/82
Miroslav Ihnačák * 19. Februar 1962   1995/96 - 97/98 55 NHL-Spiele für Toronto Maple Leafs
1 NHL-Spiel für Detroit Red Wings
Jiři Jonak * 20. August 1963   1999/2000 - 02/03 Nationalspieler für die Tschechoslowakei
Jiří Lála * 21. August 1959   1997/98 - 99/2000 Nationalspieler für die Tschechoslowakei
Fred Ledlin * 27. April 1963 2000/01
James "Jim" MacRae * 19. April 1958
Jani Niininen * 26. Juni 1974   1996/97 - 99/2000
Juris Opulskis   1999/2000
Nelson Pyatt * 9. September 1953   1980/81 - 81/82 14 NHL-Spiele für Detroit Red Wings
93 NHL-Spiele für Washington Capitals
189 NHL-Spiele für Colorado Rockies
Tapio Rautalammi * 12. Mai 1944   1978/79
Milan Razym * 12. Oktober 1961
Arthur "Art" Rutland * 13. Mai 1960
Corey Spring * 31. Mai 1971   2003/04 16 NHL-Spiele für Tampa Bay Lightning
Pete Vandemark * 8. Februar 1956 1983/84
Sergei Jaschin * 6. März 1962   Nationalspieler Sowjetunion

Weitere MannschaftenBearbeiten

Unter dem Dach des VER

  • nimmt im Amateurbereich die zweite Mannschaft - VER Selb 1b - an der - fünftklassigen - Landesliga Bayern teil und
  • nehmen im Nachwuchsbereich in allen Altersklassen Mannschaften am Spielbetrieb in Bayern teil.

LiteraturBearbeiten

  • Boxclub und Tennisclub - VER und ECE. Eine Selber Eishockey-Geschichte (Alfred Sommerer)
    Teil 1: Von den Anfängen bis zum Baubeginn der Eishalle 1976
    Beziehbar über zweiten Selber Eishockey-Verein EC Erkersreuth
  • Boxclub und Tennisclub - VER und ECE. Eine Selber Eishockey-Geschichte (Alfred Sommerer)
    Teil 2: Vom Baubeginn der Eishalle bis zur Jahrtausendwende
    Beziehbar über zweiten Selber Eishockey-Verein EC Erkersreuth
  • Vom Verein für Eis- und Rollsport zu den Selber Wölfen. Eine Chronik, die schon längst fällig war (Uwe Dutkiewicz, Kurt Münster, Herbert Seidl)
    Beziehbar möglicherweise über den Verein VER Selb

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Redaktion: Selber Eissporthalle heißt künftig Netzsch-Arena. In: eishockey-magazin.de. Juli 2013, abgerufen am 12. April 2017.