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Deutscher Meister (Eishockey)

Deutscher Meister im Eishockey
Geografische Verteilung der deutschen Meister im Eishockey, 1912–2017

Der Deutsche Eishockey-Meister wird bei den Männern seit 1912, bei den Frauen seit 1984 ausgespielt.

Bis 1948 wurde der deutsche Reichsmeister in einem Endspiel der besten Mannschaften ermittelt, mit der Gründung der Bundesrepublik und der DDR wurde in beiden Ländern eine Oberliga als höchste Spielklasse eingeführt, deren punktbestes Team die Meisterschaft gewann. In der Bundesrepublik wurde die Oberliga 1958 von der neu gegründeten Bundesliga abgelöst, in die nach der Wiedervereinigung auch die letzten beiden verbliebenen ostdeutschen Vereine SC Dynamo Berlin und die SG Dynamo Weißwasser aufgenommen wurden. Seit 1994 ist die Deutsche Eishockey Liga die höchste deutsche Profispielklasse. Der Meister wird seit der Bundesliga-Saison 1980/81 in den Playoffs ermittelt; der erste Meister nach einer ausgespielten Endspielserie war der SC Riessersee, welcher die Düsseldorfer EG in drei Spielen der Best-of-Three-Serie besiegen konnte.

Der deutsche Meister der Frauen wird seit 1988 in der zweigleisigen Frauen-Bundesliga ermittelt, die Nachwuchsmannschaften spielen in verschiedenen Altersklassen ihren Meister aus. 2001 wurde die Deutsche Nachwuchsliga als höchste Spielklasse im Junioreneishockey gegründet.

Ausrichter der Meisterschaften von 1912 bis 1944 war der Deutsche Eislaufverband. Die Meisterschaft 1947 wurde von der Deutschen Eis- und Rollsport Arbeitsgemeinschaft ausgerichtet, die Meisterschaften 1948 und 1949 von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Eissport. Von 1949 bis 1962 war die Deutsche Eishockey-Vereinigung im Deutschen Eissport-Verband zuständig. Ab 1963 wurde die Meisterschaft vom Deutschen Eishockey-Bund ausgerichtet. Die Ostzonen- bzw. DDR-Meisterschaft wurde von 1949 bis 1957 vom Deutschen Sportausschuss ausgerichtet. Ab 1958 war der Deutsche Eislauf-Verband zuständig. Seit 1994/95 wird der deutsche Meister der Herren von der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unter Sanktionierung des DEB ausgespielt.

Inhaltsverzeichnis

MännerBearbeiten

Meisterschaften im Deutschen Reich (1912 bis 1945)Bearbeiten

Die ersten Spielzeiten wurden klar vom Berliner Schlittschuhclub dominiert, der von den 28 ausgespielten Meisterschaften 17 sowie eine zusätzliche in Spielgemeinschaft mit dem SC Brandenburg für sich entscheiden konnten. Dabei nahm der Berliner Rekordmeister 1927 nicht an der deutschen Meisterschaft teil, um Spiele auf europäischer Ebene austragen zu können.

Die Meisterschaften fanden weitestgehend unter freiem Himmel statt, sodass es teilweise zu Spielausfällen oder -unterbrechungen wegen schlechter Wetterbedingungen kommen konnte. Zudem wurde der Spielbetrieb gestört, indem regelmäßig Mannschaften aus verschiedenen Gründen zu Spielen oder zum Finalturnier nicht antraten.

Jahr Ort des Finales Deutscher Meister Erg.1 Vizemeister
1912 Berlin   Berliner Schlittschuhclub 2:1 n. V. SC Charlottenburg
1913 Berlin   Berliner Schlittschuhclub 4:0 MTV 1879 München
1914 Berlin   Berliner Schlittschuhclub 12:1 MTV 1879 München
1915–1919 wegen des Ersten Weltkrieges keine Meisterschaft
1920 München   Berliner Schlittschuhclub MTV 1879 München
1921 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub 6:0 MTV 1879 München
1922 Garmisch-Partenkirchen   MTV 1879 München Berliner Schlittschuhclub
1923 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub 3:1 SC Charlottenburg
1924 Oberhof   Berliner Schlittschuhclub 6:2 SC Riessersee
1925 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub SC Riessersee
1926 Berlin   Berliner Schlittschuhclub 7:0 SC Charlottenburg
1927 Füssen   SC Riessersee 2:1 n. V. SC Charlottenburg
1928 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub 2:1 SC Riessersee
1929 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub 2:1 SC Riessersee
1930 Berlin   Berliner Schlittschuhclub 9:1 SC Brandenburg Berlin
1931 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub 9:2 VfB Königsberg
1932 Garmisch-Partenkirchen   Berliner Schlittschuhclub SC Riessersee
1933 München   Berliner Schlittschuhclub 3:2 SC Riessersee
1934 Schierke   SC Brandenburg Berlin 1:0 SC Riessersee
1935 München[1]   SC Riessersee 2:1 EV Füssen
1936 Nürnberg[2]   Berliner Schlittschuhclub 2:1 SC Riessersee
1937 Nürnberg   Berliner Schlittschuhclub 3:0 SC Riessersee
1938 Garmisch-Partenkirchen[3]   SC Riessersee Düsseldorfer EG
1939 Berlin EK Engelmann Wien 1:0 Berliner Schlittschuhclub
1940 Endrunde2   Wiener EV Berliner Schlittschuhclub
1941 Köln   SC Riessersee 2:1 LTTC Rot-Weiß Berlin
1942 keine vollständige Meisterschaft aufgrund des Zweiten Weltkrieges
1943 keine vollständige Meisterschaft aufgrund des Zweiten Weltkrieges
1944 Berlin   KSG Berliner SC/Brandenburg Berlin 4:3 LTTC Rot Weiß Berlin
1945 keine Meisterschaft

1 ist kein Ergebnis angegeben (–) wurde der deutsche Meister in einer abschließenden Finalrunde ausgespielt.
2 die Endrunde wurde von den teilnehmenden Mannschaften in Ligenform mit einer Reihe Heim- und Auswärtsspielen ausgetragen.

Meisterschaften in den westlichen Besatzungszonen (1946 bis 1948)Bearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der deutsche Eishockeymeister erneut in Turnierform ausgespielt. Bestimmend waren vor allem Mannschaften aus der US-amerikanischen Besatzungszone, in welcher der Eishockeysport besonders gefördert wurde.

Jahr Ort des Finales Deutscher Meister Erg. Vizemeister
1946 keine Meisterschaft
1947 Garmisch-Partenkirchen   SC Riessersee 10:1 Berlin Eichkamp1
1948 Bad Nauheim   SC Riessersee VfL Bad Nauheim

1eigentlich Berliner SC, musste unter anderem Namen antreten
ist kein Ergebnis angegeben (–) wurde der deutsche Meister in einer abschließenden Finalrunde ausgespielt.

Oberliga der Bundesrepublik Deutschland (1949 bis 1958)Bearbeiten

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde dort der deutsche Meister im Ligenbetrieb, der Oberliga, ermittelt. Zur erfolgreichsten Mannschaft in den Anfangsjahren der BRD entwickelte sich der EV Füssen, der zwischen 1949 und 1958 sieben von zehn ausgespielten Meisterschaften gewinnen konnte.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1949   EV Füssen Preussen Krefeld
1950   SC Riessersee Preußen Krefeld
1951   Preussen Krefeld EV Füssen
1952   Krefelder EV SC Riessersee
1953   EV Füssen SC Riessersee
1954   EV Füssen Krefelder EV
1955   EV Füssen Krefelder EV
1956   EV Füssen SC Riessersee
1957   EV Füssen SC Riessersee
1958   EV Füssen SC Riessersee

Bundesliga der Bundesrepublik Deutschland (1958 bis 1990)Bearbeiten

1958 löste die eingleisige Bundesliga die Oberliga als höchste Spielklasse der Bundesrepublik ab. Dominierten zunächst weiterhin die bayerischen Mannschaften den Kampf um die Meisterschaft, gewannen mit zunehmender Zeit auch Vereine aus anderen Teilen Westdeutschlands an Bedeutung, beispielsweise der Kölner EC, die Düsseldorfer EG oder der Mannheimer ERC.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1959   EV Füssen EC Bad Tölz
1960   SC Riessersee EV Füssen
1961   EV Füssen EC Bad Tölz
1962   EC Bad Tölz EV Füssen
1963   EV Füssen EC Bad Tölz
1964   EV Füssen EC Bad Tölz
1965   EV Füssen EC Bad Tölz
1966   EC Bad Tölz EV Füssen
1967   Düsseldorfer EG EC Bad Tölz
1968   EV Füssen EC Bad Tölz
1969   EV Füssen Düsseldorfer EG
1970   EV Landshut EC Bad Tölz
1971   EV Füssen Düsseldorfer EG
1972   Düsseldorfer EG EV Füssen
1973   EV Füssen Düsseldorfer EG
1974   Berliner Schlittschuhclub   EV Landshut
1975   Düsseldorfer EG Berliner Schlittschuhclub
1976   Berliner Schlittschuhclub   EV Landshut
1977 Kölner EC Krefelder EV
1978   SC Riessersee Berliner Schlittschuhclub
1979 Kölner EC SC Riessersee
1980 Mannheimer ERC Düsseldorfer EG
1981   SC Riessersee Düsseldorfer EG
1982   SB Rosenheim Mannheimer ERC
1983   EV Landshut Mannheimer ERC
1984 Kölner EC   EV Landshut
1985   SB Rosenheim Mannheimer ERC
1986 Kölner EC Düsseldorfer EG
1987 Kölner EC Mannheimer ERC
1988 Kölner EC SB Rosenheim
1989   SB Rosenheim Düsseldorfer EG
1990   Düsseldorfer EG SB Rosenheim

Ostzonen-Eishockeymeisterschaft 1949Bearbeiten

Die erste Eishockeymeisterschaft im Osten Deutschlands nach dem Krieg wurde im Februar 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone ausgespielt.

Saison Deutscher Meister Vizemeister
1949   SG Frankenhausen SG Grün-Weiß Pankow

Oberliga der Deutschen Demokratischen Republik (1950 bis 1990)Bearbeiten

Von 1950 bis 1990 wurde der Eishockeymeister der DDR in der Oberliga ausgespielt. Nachdem die Sportart 1969 als „nicht förderungswürdig“ eingestuft wurde, spielten in der Oberliga nur noch zwei Mannschaften, der SC Dynamo Berlin und die SG Dynamo Weißwasser. Weitere Vereine spielten auf reiner Amateur- resp. Freizeitbasis eine DDR-Bestenermittlung aus.

Saison Deutscher Meister Vizemeister
1950   SG Frankenhausen BSG Empor Berlin
1951 BSG Ostglas Weißwasser SG Frankenhausen
1951/52 BSG Ostglas Weißwasser BSG Wismut Erz Frankenhausen
1952/53   BSG Chemie Weißwasser BSG Wismut Erz Frankenhausen
1953/54   SG Dynamo Weißwasser BSG Wismut Frankenhausen
1954/55   SG Dynamo Weißwasser SC Wismut Karl-Marx-Stadt
1955/56   SG Dynamo Weißwasser SC Einheit Berlin
1956/57   SG Dynamo Weißwasser SC Einheit Berlin
1957/58   SG Dynamo Weißwasser SC Wismut Karl-Marx-Stadt
1958/59   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1959/60   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1960/61   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1961/62   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1962/63   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1963/64   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1964/65   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1965/66   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1966/67   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1967/68   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1968/69   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1969/70   SG Dynamo Weißwasser TSC Berlin
1970/71   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1971/72   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1972/73   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1973/74   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1974/75   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1975/76   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1976/77   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1977/78   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1978/79   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1979/80   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1980/81   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1981/82   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1982/83   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1983/84   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1984/85   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1985/86   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1986/87   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1987/88   SC Dynamo Berlin SG Dynamo Weißwasser
1988/89   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin
1989/90   SG Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin

Gesamtdeutsche Bundesliga (1991 bis 1994)Bearbeiten

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die beiden letzten verbliebenen DDR-Vereine in die Eishockey-Bundesliga aufgenommen, welche damit auf zwölf Teams erweitert wurde. Die erfolgreichste Mannschaft zu Beginn der 1990er-Jahre war die Düsseldorfer EG, die drei von vier Meistertiteln der gesamtdeutschen Bundesliga gewinnen konnte.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1991   Düsseldorfer EG Kölner EC
1992   Düsseldorfer EG SB Rosenheim
1993   Düsseldorfer EG Kölner EC
1994   EC Hedos München Düsseldorfer EG

Deutsche Eishockey Liga (seit 1995)Bearbeiten

1994 wurde die Deutsche Eishockey Liga als neue höchste deutsche Profispielklasse eingeführt und ein Großteil der Profimannschaften, wie im modernen Eishockey üblich, in Spielbetriebsgesellschaften ausgegliedert. Die erfolgreichsten Mannschaften seit Bestehen der DEL sind die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim, die je sieben Titel gewinnen konnten.

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1995   Kölner Haie   EV Landshut
1996   Düsseldorfer EG Kölner Haie
1997   Adler Mannheim Kassel Huskies
1998   Adler Mannheim Eisbären Berlin
1999   Adler Mannheim Nürnberg Ice Tigers
2000   München Barons Kölner Haie
2001   Adler Mannheim München Barons
2002   Kölner Haie Adler Mannheim
2003 Krefeld Pinguine Kölner Haie
2004 Frankfurt Lions Eisbären Berlin
2005 Eisbären Berlin Adler Mannheim
2006 Eisbären Berlin DEG Metro Stars
2007   Adler Mannheim Nürnberg Ice Tigers
2008 Eisbären Berlin Kölner Haie
2009 Eisbären Berlin DEG Metro Stars
2010   Hannover Scorpions Augsburger Panther
2011 Eisbären Berlin Grizzly Adams Wolfsburg
2012 Eisbären Berlin Adler Mannheim
2013 Eisbären Berlin Kölner Haie
2014 ERC Ingolstadt Kölner Haie
2015   Adler Mannheim ERC Ingolstadt
2016   EHC Red Bull München Grizzlys Wolfsburg
2017   EHC Red Bull München Grizzlys Wolfsburg
2018   EHC Red Bull München Eisbären Berlin
2019   Adler Mannheim EHC Red Bull München

StatistikBearbeiten

Mannschaft Bundesland/Land Titel
  Berliner Schlittschuhclub   Berlin 19
  EV Füssen   Bayern 16
  SC Riessersee   Bayern 10
  Düsseldorfer EG   Nordrhein-Westfalen 8
Kölner EC
  Kölner Haie
  Nordrhein-Westfalen 8
  Mannheimer ERC / Adler Mannheim   Baden-Württemberg 8
Eisbären Berlin   Berlin 7
  SB Rosenheim   Bayern 3
  EHC Red Bull München   Bayern 3
  EC Bad Tölz   Bayern 2
  EV Landshut   Bayern 2
  Krefelder EV / Krefeld Pinguine   Nordrhein-Westfalen 2
  MTV 1879 München   Bayern 1
  EC Hedos München   Bayern 1
  München Barons   Bayern 1
ERC Ingolstadt   Bayern 1
  SC Brandenburg Berlin   Berlin 1
  KSG Berliner SchC/SC Brandenburg Berlin   Berlin 1
Frankfurt Lions   Hessen 1
  Hannover Scorpions   Niedersachsen 1
  Preussen Krefeld   Nordrhein-Westfalen 1
EK Engelmann Wien   Österreich 1
  Wiener EV   Österreich 1

FrauenBearbeiten

Der deutsche Meister im Fraueneishockey wird seit 1984 ausgespielt, seit 1988 in der zweigleisigen 1. Bundesliga, an deren Hauptrunde sich ein Abschlussturnier um die deutsche Meisterschaft anschloss. Seit 2006 wird die Liga eingleisig ausgetragen.

Deutsche Meister der Frauen (1984 bis 1988)Bearbeiten

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1984   ESG Esslingen EC Bergkamen
1985 EHC Eisbären Düsseldorf EV Füssen
1986 EHC Eisbären Düsseldorf EC Bergkamen
1987 EHC Eisbären Düsseldorf ESG Esslingen
1988 Mannheimer ERC WildCats EHC Eisbären Düsseldorf

1. Bundesliga (seit 1989)Bearbeiten

Jahr Deutscher Meister Vizemeister
1989 EHC Eisbären Düsseldorf Mannheimer ERC WildCats
1990 Mannheimer ERC WildCats EHC Eisbären Düsseldorf
1991   OSC Berlin EHC Eisbären Düsseldorf
1992 Mannheimer ERC WildCats EC Neuss
1993 Neusser EC Mannheimer ERC WildCats
1994   TuS Geretsried Mannheimer ERC WildCats
1995   ESG Esslingen DEC Tigers Königsbrunn
1996   ESG Esslingen TuS Wiehl
1997   ESG Esslingen TuS Wiehl
1998   ESG Esslingen Mannheimer ERC WildCats
1999 Mannheimer ERC WildCats TuS Geretsried
2000 Mannheimer ERC WildCats TuS Geretsried
2001   TV Kornwestheim TuS Geretsried
2002   TV Kornwestheim SC Riessersee
2003   TV Kornwestheim OSC Berlin
2004   TV Kornwestheim OSC Berlin
2005 EC Bergkamener Bären TV Kornwestheim
2006   OSC Berlin ESC Planegg
2007   OSC Berlin ESC Planegg
2008 ESC Planegg OSC Berlin
2009   OSC Berlin ESC Planegg
2010   OSC Berlin ESC Planegg
2011 ESC Planegg OSC Berlin
2012 ESC Planegg ECDC Memmingen
2013 ESC Planegg/Würmtal ECDC Memmingen
2014 ESC Planegg/Würmtal OSC Berlin
2015 ESC Planegg/Würmtal ECDC Memmingen
2016 ECDC Memmingen ESC Planegg/Würmtal
2017 ESC Planegg/Würmtal ERC Ingolstadt
2018 ECDC Memmingen ESC Planegg/Würmtal
2019 ECDC Memmingen ESC Planegg/Würmtal

StatistikBearbeiten

Mannschaft Bundesland/Land Titel
ESC Planegg   Bayern 7
  ESG Esslingen   Baden-Württemberg 5
Mannheimer ERC WildCats   Baden-Württemberg 5
  OSC Berlin   Berlin 5
EHC Eisbären Düsseldorf   Nordrhein-Westfalen 4
  TV Kornwestheim   Baden-Württemberg 4
ECDC Memmingen   Bayern 3
EC Bergkamener Bären   Nordrhein-Westfalen 1
Neusser EC   Nordrhein-Westfalen 1
  TuS Geretsried   Bayern 1

NachwuchsBearbeiten

Die deutschen Meister im Nachwuchsbereich wurden von 1980 bis 2014 in den Spielklassen Junioren, Jugend und Schüler ausgespielt. Im Jahr 2000 wurde die Deutsche Nachwuchsliga (DNL) als neue deutsche Nachwuchs-Elitespielklasse gegründet. Von den bislang ausgespielten DNL-Titeln gingen seitdem bis auf 2001, 2007 und 2011 alle an die Jungadler Mannheim, die Juniorenmannschaft der Adler Mannheim aus der DEL. 2014 wurden die Bundesligen der Junioren und der Jugend durch die DNL2 ersetzt, wobei die Schüler-Bundesliga erhalten blieb. In der ersten Saison der DNL2 wurde keine Meisterschaft ausgespielt, sondern nach der Hauptrunde folgte eine Platzierungsrunde mit den schlechtesten DNL-Mannschaften um die Teilnahme an der DNL.

Jahr DNL Junioren Jugend Schüler
1980   SC Riessersee   SC Riessersee   EV Landshut
1981   EV Landshut   EV Landshut   Düsseldorfer EG
1982   EV Landshut   EV Landshut   Düsseldorfer EG
1983   Düsseldorfer EG   Düsseldorfer EG   SC Riessersee
1984   EV Landshut
1985   ESV Kaufbeuren   SB Rosenheim   Düsseldorfer EG
1986   SB Rosenheim   EC Bad Tölz   SB Rosenheim
1987   Düsseldorfer EG   SB Rosenheim   SC Riessersee
1988   ESV Kaufbeuren   SB Rosenheim   SB Rosenheim
1989   SB Rosenheim   ESV Kaufbeuren   SB Rosenheim
1990   SB Rosenheim   SB Rosenheim   EV Landshut
1991   ESV Kaufbeuren   SB Rosenheim PEV Weißwasser
1992   EHC Dynamo Berlin   EV Landshut ES Weißwasser
1993   EHC Dynamo Berlin   EHC Dynamo Berlin ES Weißwasser
1994   SB Rosenheim   EHC Dynamo Berlin   SC Riessersee
1995   EHC Eisbären Berlin   Düsseldorfer EG ES Weißwasser
1996   BSC Preussen Berlin   SC Riessersee
1997   BSC Preussen Berlin   SB Rosenheim
1998   Augsburger EV
1999   SC Riessersee   EHC Neue Eisbären Berlin   ESV Kaufbeuren
2000   Iserlohner EC   SC Riessersee   SB Rosenheim
2001   SC Riessersee ES Weißwasser   EV Füssen   Krefelder EV
2002   Jungadler Mannheim   Deggendorfer EC   EV Füssen   Eisbären Juniors Berlin
2003   Jungadler Mannheim EHC Freiburg   TSV Erding   Berlin Capitals
2004   Jungadler Mannheim   ESV Kaufbeuren EJ Kassel   Mannheimer ERC
2005   Jungadler Mannheim   ESV Kaufbeuren   SC Bietigheim-Bissingen   EC Bad Tölz
2006   Jungadler Mannheim   SC Bietigheim-Bissingen   Düsseldorfer EG   Kölner EC
2007 Kölner EC Junghaie   ESV Kaufbeuren   ESV Kaufbeuren   EV Landshut
2008   Jungadler Mannheim EHC Freiburg   Iserlohner EC   EV Landshut
2009   Jungadler Mannheim   ESV Kaufbeuren   EV Füssen   Mannheimer ERC
2010   Jungadler Mannheim   EV Füssen   EV Füssen   Mannheimer ERC
2011   EV Landshut   EC Peiting   ESV Kaufbeuren   Mannheimer ERC
2012   Jungadler Mannheim   EV Regensburg   EV Regensburg   MERC-Jungadler Mannheim
2013   Jungadler Mannheim   Rote Teufel Bad Nauheim   Kölner EC Junghaie   EC Bad Tölz
2014   Jungadler Mannheim   EC Peiting   SC Bietigheim-Bissingen  EC Bad Tölz
Jahr DNL DNL2 Schüler
2015   Jungadler Mannheim keine Meisterschaft   Kölner EC
2016   Jungadler Mannheim   Iserlohner EC   Iserlohner EC
2017   Jungadler Mannheim   EV Füssen Starbulls Rosenheim
2018   Jungadler Mannheim   Iserlohner EC Starbulls Rosenheim
Jahr U 20 DNL U 17 Jugend U 15 Schüler
2019   Jungadler Mannheim   Jungadler Mannheim   EHC 80 Nürnberg

LiteraturBearbeiten

  • Müller, Stephan: Deutsche Eishockey Meisterschaften. Norderstedt: Books on Demand. 2000. ISBN 3-8311-0997-4.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. chroniknet.de, Tageseinträge für 18. Februar 1935
  2. nuernberginfos.de, Linde Eisstadion
  3. Gerdy Sperger: 1923–2003. 80 Jahre Eishockey Sportclub Riessersee. 2003.