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Der ERC Sonthofen (offiziell Eis- und Rollhockeyclub Sonthofen 1999 e. V.) ist ein Eishockeyverein aus Sonthofen, dessen Erste Mannschaft als ERC "Bulls" Sonthofen seit 2014 in der Oberliga Süd spielt. Er ist der direkte Nachfolgeverein des gleichnamigen, 1959 gegründeten ERC Sonthofen, der in einer Spielgemeinschaft mit dem EC Oberstdorf in der Saison 1967/68 an der Bundesliga teilnahm.

ERC "Bulls" Sonthofen
ERC "Bulls" Sonthofen
Größte Erfolge

Aufstieg in die Bundesliga 1967
Deutscher Zweitliga–Vizemeister 1971
Deutscher Oberliga–Meister 1988
Bayerischer Meister/3. Liga 1960
Bayerischer Meister/4. Liga 2011, 2014

Vereinsinformationen
Geschichte ERC Sonthofen (1959–1999)
ERC Sonthofen 1999 (seit 1999)
Standort Sonthofen, Deutschland
Spitzname Bulls
Vereinsfarben schwarz, gelb
Liga Eishockey-Oberliga
Spielstätte Eissporthalle Sonthofen
Kapazität 2.200 Plätze (davon 860 Sitzplätze)
Cheftrainer Martin Sekera
Kapitän Vladimir Kames
Saison 2018/19 Oberliga Süd Platz 10

Ihre Heimspiele tragen die Mannschaften des Vereins in der 1959 erbauten Eissporthalle Sonthofen aus, die 2.200 Zuschauern Platz bietet. Sie besitzt seit 1982 ein hölzernes Runddach was großteils von Anhängern des ERC´s gebaut wurde und ist eine der ältesten noch aktiven Eissporthallen Deutschlands. Das Stadion ist an drei Seiten offen, lediglich die Gegentribüne auf der sich die Kabine der Heimmannschaft befindet, sowie der VIP-Raum und die Stadiongaststätte "Overtime" ist vollständig geschlossen. Seit der Saison 2017/18 kann in der Eissporthalle Sonthofen wahlweise in bar oder mit der sogenannten "Bulls Card" an Gastronomieständen bezahlt werden.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Eishockey in Sonthofen bis 1999Bearbeiten

Der ERC Sonthofen nahm den Spielbetrieb im damals neu erbauten Eisstadion auf, um zunächst am Spielbetrieb der Landesliga Bayern teilzunehmen. Als Meister dieser Spielklasse qualifizierte sich der Verein bereits 1960/61 für die damals zweitklassige Oberliga, an welcher der ERC bis zum Ende der Saison 1965/66 angehörte.

Nachdem der Verein mit dem EC Oberstdorf ab der Spielzeit 1966/67 eine Spielgemeinschaft bildete, gelang 1967 der Aufstieg in die Eishockey-Bundesliga, aus der die Mannschaft jedoch schon im folgenden Jahr wieder absteigen musste. Im Sommer 1971 wurde die Spielgemeinschaft schließlich aufgrund finanzieller Probleme wieder aufgelöst und beide Vereine setzten den Spielbetrieb eigenständig fort.

 
Voll besetzte Eissporthalle in Sonthofen beim Derby gegen den ECDC Memmingen

Zwischen 1974 und 1984 spielte der ERC Sonthofen mit Ausnahme der Spielzeiten 1974/75, 1975/76 und 1979/80, die der Verein in der viertklassigen Regionalliga antreten musste, in der Oberliga, der damals dritthöchsten Spielklasse. 1983 schaffte der ERC Sonthofen den Aufstieg in die 2. Bundesliga, der die Mannschaft mit Ausnahme eines erneuten Oberligajahres 1987/88 bis 1989 angehörte. Anschließend erfolgte der erneute Abstieg in die Oberliga, in welcher die Mannschaft die folgenden fünf Jahre spielte.

Ab der Saison 1991/92 nahm neben dem ERC zudem der EHC Sonthofen den Spielbetrieb in der untersten Spielklasse des Bayerischen Eishockeyverbandes auf. 1998 stieg der ERC wieder aus der 1. Liga ab, im Jahr darauf musste der Verein schließlich Insolvenz anmelden, woraufhin sich 1999 aus dem EHC Sonthofen und dem EARC Sonthofen der Nachfolgeverein ERC Sonthofen 1999 gründete.

Saisondaten 1959 bis 1999
Saison Liga Klasse Gruppe Platz PO PD Endrunde
1959/60 Landesliga I I I Bayern Bayr. Meister 
1960/61 Oberliga I I 5. Platz
1961/62 Oberliga I I 4. Platz
1962/63 Oberliga I I 4. Platz
1963/64 Oberliga I I 3. Platz
1964/65 Oberliga I I 9. Platz
1965/66 Oberliga I I 6. Platz
1966/67 Oberliga I I BL 2. Platz S (SG) 
1967/68 Bundesliga I Süd 5. Platz X 5. Platz S (SG) 
1968/69 Oberliga I I Süd Vizemeister BL 5. Platz S (SG)
1969/70 Oberliga I I Süd 3. Platz BL 8. Platz (SG)
1970/71 Oberliga I I Vizemeister X Auflösung SG
71/72-72/73 BEV
1973/74 Bayernliga I V
1974/75 Regionalliga I V Süd Vizemeister
1975/76 Regionalliga I V Süd 4. Platz Direkt
1976/77 Oberliga I I I Süd 7. Platz X 8. Platz
1977/78 Oberliga I I I Süd 12. Platz X 12. Platz
1978/79 Oberliga I I I Süd 12. Platz X 12. Platz
1979/80 Regionalliga I V Süd 3. Platz Direkt
1980/81 Oberliga I I I Süd 10. Platz
1981/82 Oberliga I I I Süd 6. Platz
1982/83 Oberliga I I I Süd 14. Platz
1983/84 Oberliga I I I Süd Vizemeister 2. BL 2. Platz Süd
1984/85 2. Bundesliga I I Süd 8. Platz X 1. Platz Süd
1985/86 2. Bundesliga I I Süd 4. Platz BL 10. Platz
1986/87 2. Bundesliga I I Süd 9, Platz X 3. Platz
1987/88 Oberliga I I I Süd Meister OL Meister
1988/89 2. Bundesliga II Süd 7. Platz X 4. Gruppe B
1989/90 Oberliga I I I Süd 12. Platz X 2. Gruppe A
1990/91 Oberliga I I I Süd 16. Platz X 2. Gruppe B
1991/92 Oberliga I I I Süd 10. Platz X 1. Gruppe B
1992/93 Oberliga I I I Süd 15. Platz X 6. Gruppe B
1993/94 Oberliga I I I Süd 14. Platz X 6. Gruppe B
1994/95 2. Liga I I I Süd 11. Platz X 5. Platz
1995/96 2. Liga I I I Süd 10. Platz 1. Liga 2. Gruppe A
1996/97 1. Liga I I Süd 13. Platz X 1. Runde
1997/98 1. Liga I I Süd 8. Platz 1. Liga 13. Rückzug
1998/99 Landesliga V I West

Quelle: passionhockey.com[1], Quelle: rodi-db.de[2], Auf-/Abstieg ↑ ↓

Sportliche Entwicklung seit 1999Bearbeiten

Dieser qualifizierte sich über Bezirks- und Landesliga[3], in der Saison 2000/01 für die Bayernliga, die er als Bayerischer Vizemeister[4] abschließen konnte. In der Saison 2009/2010 erreichte die Mannschaft um Trainer Heinz Feilmeier den 3. Platz vor Beginn der Play-Off-Runde. Nachdem man 2011 in der Vorrunde noch Platz 5 belegte, konnte in den Play-Offs mit Cheftrainer Harald Waibel die Bayerische Meisterschaft gewonnen werden, auf den Aufstieg in die Oberliga wurde jedoch verzichtet. In der darauffolgenden Saison 2012/2013 gewann der ERC die Vorrunde der Bayerischen Eishockey-Liga und verlor erst das Finale mit 1:3 Spielen im Best-of-Five Modus gegen den EHC Bayreuth, wobei insgesamt ein Zuschauerschnitt von 1109 Zuschauern pro Spiel erreicht wurde.

In der Saison 2013/2014 wurde der ERC Sonthofen in der Vorrunde und Zwischenrunde jeweils erster. Im Halbfinale setzten sich die „Bulls“ dann im Best-of-Three Modus mit zwei Siegen gegen den Höchstadter EC durch und spielten im Finale um die Bayerische Meisterschaft gegen den ECDC Memmingen. Die Serie im Best-of-five Modus gewann Sonthofen mit einem Sweep, in drei Spielen, und wurde somit Bayerischer Meister. Alle drei Spiele waren ausverkauft, damit waren mehr Zuschauer im Stadion als bei den Play-Off-Spielen der DEL in Wolfsburg. Im Gegensatz zur Meisterschaft 2011 als auf den Aufstieg in die Eishockey-Oberliga Süd wegen finanzieller Schwierigkeiten noch verzichtet wurde, hat der ERC Sonthofen dieses Mal den Aufstieg sportlich geschafft und wird in der Saison 2014/2015 in der Eishockey-Oberliga Süd antreten. In der Spielzeit 2013/2014 wurde ein Zuschauerschnitt von 1073 Zuschauern pro Spiel erreicht, des Weiteren stellte der Verein die beste Offensive und Defensive der Bayernliga.

In der ersten Oberligasaison erreichten die „Bulls“ nach der Vorrunde den 9. Platz und konnten sich anschließend in den Play-Downs mit drei Siegen gegen den EV Weiden im Best-of-Five Modus den Klassenerhalt sichern. Im Schnitt verfolgten 968 Zuschauer die Heimspiele, womit Sie Zuschauertechnisch im Mittelfeld der Oberliga-Süd lagen.

Zur Saison 2015/16 verständigte sich der ERC Sonthofen mit dem DEL2 Club ESV Kaufbeuren auf eine Kooperation, so dass junge Spieler aus Kaufbeuren die dort wenig zum Einsatz kommen in Sonthofen Spielpraxis sammeln können. Nach einer durchwachsenen Saison mit vielen sportlichen Tiefen und drei Trainern war die Spielzeit nach Platz 9 in der Hauptrunde und den anschließend folgenden Pre-Playoffs für die Bulls früh beendet. Dies hatte auch zur Folge, dass der Zuschauerschnitt in der Saison 2015/16 deutlich rückläufig war.

In der Saison 2016/17 verkündete der ERC Sonthofen, dass die Kooperation mit dem ESV Kaufbeuren beendet wird und der ERC künftig mit den Ravensburg Towerstars und den Bietigheim Steelers aus der DEL2, sowie den Augsburger Panther aus der DEL kooperiert. Nach einer vielversprechenden Saisonvorbereitung, bei der man auch Vereine aus der DEL2 besiegen konnte, hoffte man auf eine gute Saison. Jedoch begann der Start in die Saison katastrophal, aus den ersten zwölf Saisonspielen gelang der Mannschaft lediglich ein Sieg und man fand sich am Ende der Tabelle wieder, daraufhin stellte der Trainer Gerd Wittmann sein Amt zur Verfügung und der Verein trennte sich auch von einem Torhüter um ein Signal zu setzen und die Wende einzuleiten. Dies gelang auch, am 13. Spieltag wurde der erste Heimsieg eingefahren und man steigerte sich von Spiel zu Spiel. am letzten Spieltag der Vorrunde wurde sogar noch der achte Platz erreicht, was zur Folge hatte, dass sich der ERC Sonthofen vorzeitig den Klassenerhalt sicherte und erstmals seit dem Aufstieg in die Oberliga in der Saison 2014 die Teilnahme an den Play-Offs sicherte. Jedoch war der Zuschauerzuspruch in der Vorrunde, auch dem schlechten Saisonstart geschuldet, weiter rückläufig, sodass man über ein Drittel der Zuschauer verloren hatte. Dies ist auch der schlechteste Wert seit der Saison 2009/10.

In der anschließenden Meisterrunde ging die Aufholjagd weiter, am Ende erreichte der ERC Sonthofen einen hervorragenden 6. Platz, da die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen wurden, kann dieser 6. Platz nicht hoch genug eingeschätzt werden. Betrachtet man nur die Meisterrunde, dann hätte der ERC Sonthofen diese auf dem dritten Platz hinter Regensburg und Bad Tölz abgeschlossen, was zugleich das Heimrecht in den Play-Offs bedeutet hätte. Leider ging der Zuschauerschnitt in der Meisterrunde weiter nach unten, obwohl laut einhelliger Meinung der verbliebenen Zuschauer, das beste Eishockey seit Jahren in Sonthofen gespielt wurde. Mit erreichen des 6. Platzes bestritt der ERC Sonthofen die Play-Offs gegen den dritten der Meisterrunde, den EV Regensburg, in einer best-of-five Serie. In den Play-Offs zog man durch attraktives und erfolgreiches Eishockey bis in das Halbfinale ein, erst dort unterlag man dem DEL2-Aufsteiger EC Bad Tölz. Im Achtelfinale und Viertelfinale wurden die Favoriten und selbsterklärten Aufstiegsaspiranten EV Regensburg und Füchse Duisburg jeweils mit 3:1 Siegen bezwungen. In den Play-Offs wurde das Interesse der Zuschauer geweckt und es strömten aus der ganzen Region Eishockey-Begeisterte in das Eisstadion und feuerten die Bulls auf Ihrem Siegeszug gewaltig an. Der Zuschauerschnitt lag in den sechs Spielen bei 1704 Zuschauern was nach der schlechten Vorrunde niemand mehr erwartet hätte. Das erreichen des Halbfinales ist der größte sportliche Erfolg seit der Neugründung 1999.

Zur Saison 2017/18 wurde die erste Mannschaft vom Verein ausgegliedert in eine GmbH um den Eishockeystandort Sonthofen weiter zu professionalisieren. Als Kooperationspartner kam zusätzlich zu den Augsburger Panthern und den Bietigheim-Bissingen Steelers die Heilbronner Falken hinzu. Nachdem der Verein in der Vorrunde als sechster an der Meisterrunde teilnahm, konnte der ERC die Platzierung halten und schied im Achtelfinale gegen die IceFighters Leipzig aus. In der Sommerpause wurde im Stadion die von vielen bemängelte Beleuchtung des Spielfelds erneuert und auf LED-Technik umgestellt.

ErfolgeBearbeiten

  • Aufstieg in die Bundesliga 1967
  • Aufstieg in die 1. Eishockey-Liga 1996
  • Zweitliga-Vizemeister Süd 1969, 1971
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 1984, 1988
  • Aufstieg in die Oberliga (2. Liga) 1960
  • Aufstieg in die 2. Eishockey-Liga 1994
  • Deutscher Oberliga-Meister 1988
  • Deutscher Drittliga-Meister 1960[5]
  • Meister Oberliga Süd 1988
  • Vizemeister Oberliga Süd 1984
  • Aufstieg in die Oberliga 1976, 1980, 2014
  • Bayerischer Meister (3. Liga) 1960
  • Südbayerischer Meister (3. Liga) 1960
  • Vizemeister Regionalliga Süd 1975
  • Aufstieg in die Regionalliga 1974
  • Bayerischer Meister (4. Liga) 2011, 2014
  • Bayerischer Vizemeister (4. Liga) 2013
  • Bayerischer Vizemeister[6] 2001
  • Aufstieg in die Bayernliga 2000
  • Meister Bayerische Landesliga Süd 2000
  • Aufstieg in die Bayerische Landesliga 1999

Platzierungen seit 1999Bearbeiten

ERC Sonthofen 99
Saison Liga Platzierung Zuschauerschnitt
1998/99 Bezirksliga Bayern -
1999/00 Landesliga Bayern 3. Platz -
2000/01 Bayernliga Vizemeister -
2001/02 Bayernliga 4. Platz -
2002/03 Bayernliga Hauptrunde 4. Platz -
Bayernliga Play-Offs Viertelfinale -
2003/04 Bayernliga Hauptrunde 8. Platz -
Bayernliga Play-Offs Viertelfinale 450
2004/05 Bayernliga Hauptrunde 9. Platz -
Bayernliga Play-Downs Klassenerhalt 310
2005/06 Bayernliga Hauptrunde 13. Platz 264
Bayernliga Play-Downs Klassenerhalt 350
Gesamt 278
2006/07 Bayernliga Vorrunde 12. Platz 333
Bayernliga Play-Downs Klassenerhalt 375
Gesamt 338
2007/08 Bayernliga Vorrunde 6. Platz 375
Bayernliga Play-Offs Viertelfinale 1125
Gesamt 468
2008/09 Bayernliga Vorrunde 9. Platz 344
Bayernliga Abstiegsrunde A 4. Platz 167
Bayernliga Play-Downs Klassenerhalt 325
Gesamt 316
2009/10 Bayernliga Vorrunde 3. Platz 428
Bayernliga Zwischenrunde B 4. Platz 361
Gesamt 417
2010/11 Bayernliga Vorrunde 5. Platz 533
Bayernliga Zwischenrunde A 2. Platz 1107
Bayernliga Play-Offs MEISTER 2087
Gesamt 775
ERC Sonthofen 99
Saison Liga Platzierung Zuschauerschnitt
2011/12 Bayernliga Vorrunde 2. Platz 900
Bayernliga Zwischenrunde B 2. Platz 955
Bayernliga Play-Offs 3. Platz 1348
Gesamt 953
2012/13 Bayernliga Vorrunde 1. Platz 971
Bayernliga Zwischenrunde A 1. Platz 810
Bayernliga Play-Offs 2. Platz 1889
Gesamt 1076
2013/14 Bayernliga Vorrunde 1. Platz 941
Bayernliga Zwischenrunde A 1. Platz 901
Bayernliga Play-Offs MEISTER 1904
Gesamt 1073
2014/15 Oberliga Süd Vorrunde 9. Platz 954
Oberliga Süd Play-Downs Klassenerhalt 1064
Gesamt 968
2015/16 Oberliga Süd Vorrunde 9. Platz 825
Oberliga Süd Pre-Playoffs Ausgeschieden 1136
Gesamt 840
2016/17 Oberliga Süd Vorrunde 8. Platz 574
Meisterrunde 6. Platz 522
Play-Offs Halbfinale 1704
Gesamt 795
2017/18 Oberliga Süd Vorrunde 6. Platz 940
Meisterrunde 6. Platz 703
Play-Offs Achtelfinale 1478
Gesamt 917
2018/19 Oberliga Süd Vorrunde 11. Platz 711
Meisterrunde 10. Platz* 518
Play-Offs -
Gesamt 641
  • Quelle: icehockeypage.de[7]
  • Die Meisterrunde 2018/19 wurde nur erreicht, da der SC Riessersee an der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga aufgrund einer Planinsolvenz teilnehmen musste.

Kader der Saison 2019/20Bearbeiten

(Stand: 12. Juni 2019)

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Letzter Verein Im Verein seit
1 Deutschland  Konstantin Kessler 7. August 1996 Lausitzer Füchse 2019
37   Patrick Glatzel 28. November 1993 EHV Schönheide 2016
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Letzter Verein Im Verein seit
7 Deutschland  Jörg Noack 15. Januar 1993 EC Peiting 2017
22 Deutschland  Daniel Rau 8. September 1982 Icefighters Leipzig 2015
50   Lukas Slavetinsky 30. Juni 1981 Ravensburg Towerstars 2018
57 Deutschland  Manuel Malzer 30. November 1997 Ravensburg Towerstars 2018
73 Deutschland  Tim Marek 5. Oktober 1993 Saale Bulls Halle 2019
97   Vladimír Kameš "C" 10. Dezember 1983 EHC Freiburg 2016
Angreifer
Nr. Name Geburtsdatum Letzter Verein Im Verein seit
10   Adam Skala 11. April 1999 ERC Ingolstadt U20 2019
12   Jayden Schubert 22. Juli 1997 Nanaimo Buccaneers 2018
15 Deutschland  Robert Kneisler 28. Juni 2001 Förderlizenz aus Bietigheim 2018
18   Santeri Ovaska 22. Februar 1996 EV Lindau 2019
33 Deutschland  Marc Sill 27. Juni 1989 ESV Kaufbeuren 2010
40 Deutschland  Fabjon Kuqi 8. März 2001 Förderlizenz aus Bietigheim 2018
67   Dominik Patocka 17. Februar 1994 Saale Bulls Halle 2019
69 Deutschland  Robert Hechtl 28. September 1999 ERC Ingolstadt U20 2019
71 Lettland  Edgars Homjakovs 25. August 1995 HK Kurbads 2019
77 Deutschland  Tim May 7. Februar 1991 Saale Bulls Halle 2019
78 Deutschland  Maximilian Spöttel 11. September 1995 Saale Bulls Halle 2019
Trainer
Nr. Name Geburtsdatum Letzter Verein Im Verein seit
  Martin Ekrt 3. Oktober 1971 Höchstadter EC 2019

TrainerBearbeiten

Name Amtszeit
Gerd Wittmann 2005–2006
Robert Köcheler 2006–2007
Sergejs Boldaveško 2007–2009
Christoph Hadraschek 2009
Heinz Feilmeier 2009–2010
Harald Waibel 2010–2013
Dave Rich 2013–2015
Gerd Wittmann 2015–2016
Heiko Vogler 2016–2018
Martin Sekera 2018–2019
Martin Ekrt seit 2019

Damen und NachwuchsBearbeiten

Neben der Herrenmannschaft, die an der Eishockey-Oberliga teilnimmt, und den Nachwuchsmannschaften von Laufschule bis Junioren, gibt es im Verein auch eine Damenmannschaft, die seit 2005/06 nach dem Abstieg aus der Fraueneishockey-Bundesliga an der zweitklassigen Landesliga Bayern teilnimmt und dort 2007, 2009 und 2012 die Meisterschaft gewinnen konnte. 2013/2014 wurde die Damenmannschaft Vizemeister. Derzeit wird die Damenmannschaft von dem ehemaligen Trainer der 1. Mannschaft der Herren, Hadraschek Christoph, trainiert. Dazu gibt es in Sonthofen noch eine hobbymäßige organisierte Mannschaft der Alten Herren des ERC und des EC Oberstdorf.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten