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Der Bayerische Eissport-Verband (BEV) ist der bayerische Fachverband für die Eissportarten und damit auch Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband und in die jeweiligen Bundesfachsportverbände. Gegründet wurde der Verband zwischen den beiden Weltkriegen. Er ist unterteilt in die Fachsparten Eishockey, Eiskunstlauf, Curling, Eisstocksport und Eisschnelllauf.

Nach dem letzten veröffentlichten Stand (2009) hat der BEV über 1.500 Mitgliedsvereine mit über 110.000 Mitgliedern.[1] Präsident des BEV ist Dieter Hillebrand, Vizepräsident ist Erich Schalmoser.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Verbandes bis 1945Bearbeiten

  • 1906 Gründung des Bayerischen Eislaufbezirks in Nürnberg als Landesvereinigung für Eislaufsport unter Beteiligung von u. a. Kunsteislaufweltmeister G. Fuchs. Die Gründungsvereine des Verbandes kommen aus Augsburg, Bamberg, Lindau, München und Nürnberg.
  • 1914 Die Vorbereitungsarbeiten für die Einführung der Sportart Eishockey, Eisschiessen durch den Verband werden durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert.
  • zwischen 1922 und 1931 Umbenennung des Verbandes in Bayerischer Eissportverband mit Aufnahme von weiteren Sportarten.
  • 1932 Umbenennung in Bayerischer Eis- und Rollsportverband nach Aufnahme der Rollsportarten.
  • 1934 Umwandlung des Verbandes in das Fachamt für Eis- und Rollschuhsport im Rahmen der Auflösung der eigenständigen Sportverbände.
  • 1945 Wiedergründung als Bayerischer Eissport-Verband. Die Rollsportarten gründen wieder einen eigenen Verband

Spielbetrieb EishockeyBearbeiten

Die Fachsparte Eishockey des Verbandes organisiert den bayerischen Amateurligenspielbetrieb im Eishockey, der sich für den Seniorenbereich und die Nachwuchsaltersklassen von Junioren, Jugend und Schülern in Bayernliga, Landesliga Bayern und Bezirksliga Bayern unterteilt. Als Besonderheit wurden von der Fachsparte noch bis 2006/07 Natureisligen durchgeführt, an deren Jugendspielklasse zuletzt drei Mannschaften aus Thanning, Lenggries und Gaißach teilnahmen.

Bayerische MeisterschaftenBearbeiten

Ab 1912/13 nahmen bayerische Mannschaften an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil. Von 1919 bis 1948 wurde der Bayerische Eishockeymeister in Form von Endrunden ausgespielt und qualifizierte sich damit auch zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Von 1949 bis 1968 wurde der Bayerische Meister im Spielbetrieb der Bayerischen Landesliga ermittelt, die in der Zeit als II. bis IV. Liga eingestuft war. Seit der 1968 eingeführten Eishockey-Bayernliga ist der Meister der Liga auch Bayerischer Meister. Aktuell ist die Bayernliga als vierthöchste Spielklasse im Deutschen Ligensystem geführt.

Saisonstatistik seit 1913Bearbeiten

Bayernliga Saison Bayerischer Meister Vizemeister Klasse Endrundeninfo 
2018/19 EV Füssen TEV Miesbach I V Aufsteiger OL: EV Füssen
2017/18 Höchstadter EC ESC Dorfen I V Aufsteiger OL: Höchstadt
2016/17 ECDC Memmingen TSV Erding I V. Aufsteiger OL: Memmingen, Miesbach
2015/16 EHC Waldkraiburg Höchstadter EC I V. Aufsteiger OL: Waldkraiburg, Höchstadt, Lindau
2014/15 EV Lindau Höchstadt EC I V. Kein Aufsteiger
2013/14 ERC Sonthofen ECDC Memmingen I V. Aufsteiger OL: ERC Sonthofen
2012/13 EHC Bayreuth ERC Sonthofen I V. Aufsteiger OL: Bayreuth
2011/12 ERV Schweinfurt EV Weiden I V. Aufsteiger OL: Schweinfurt, Weiden
2010/11 ERC Sonthofen TSV Erding I V. Aufsteiger OL: TSV Erding
2009/10 TEV Miesbach VER Selb I V. Aufsteiger OL: Selb
2008/09 ERV Schweinfurt TSV Peißenberg I V. Kein Aufsteiger
2007/08 EHC Waldkraiburg EC Pfaffenhofen I V. Kein Aufsteiger
2006/07 EHF Passau Deggendorfer SC I V. Aufsteiger OL: Passau, Deggendorf
2005/06 Höchstadter EC EHC Waldkraiburg I V. Kein Aufsteiger
2004/05 EV Landsberg 2000 EC Pfaffenhofen I V. Aufsteiger OL: EV Landsberg 2000
2003/04 Starbulls Rosenheim EV Landsberg 2000 I V. Aufsteiger OL: Starbulls Rosenheim
2002/03 EHC München 98 EV Landsberg 2000 I V. Aufsteiger in die Oberliga: EHC München 98
2001/02 EA Schongau ESV Königsbrunn V. RL-Bayernliga wird viertklassig.
2000/01 Höchstadter EC ERC Sonthofen V. Aufsteiger RL (4. Liga): Höchstadt
1999/00[2] ERV Schweinfurt Augsburger EV V. Aufsteiger RL (4. Liga): Schweinfurt, Augsburger EV
1998/99 EHC Memmingen EA Kempten V. Aufsteiger in die RL (4. Liga): Memmingen, Kempten
1997/98 ESC München EHC Bad Aibling IV. Aufsteiger in die 2. Liga: München, Bad Aibling
1996/97 ESV Bayreuth EC Pfaffenhofen IV. Aufsteiger in die 2. Liga: Bayreuth, Pfaffenhofen
1995/96 ESC Dorfen EA Kempten IV. Aufsteiger in die 2. Liga: Dorfen
1994/95 Wanderers Germering ERC Haßfurt IV. Aufsteiger in die 2. Liga: Haßfurt
1993/94 ESC Dorfen ERC Haßfurt V. Bayernliga wird viertklassig
1992/93 EC Pfaffenhofen EV Regensburg V. Aufsteiger RL: Regensburg
1991/92 ETC Crimmitschau ERC Haßfurt V. Aufsteiger RL: Crimmitschau, Eishockey in EC Ulm/Neu-Ulm, Haßfurt
1990/91 EV Bad Wörishofen EV Moosburg V. Aufsteiger RL: Bad Wörishofen, SV Gendorf, ERC Ingolstadt,
Moosburg, ESV Bad Bayersoien
1989/90 ERV Schweinfurt ERSC Amberg V. Aufsteiger RL: Schweinfurt, Weiden, Amberg, ERC Lechbruck
1988/89 EHC Bad Reichenhall EC Pfaffenhofen V. Aufsteiger RL: Bad Reichenhall, Wörishofen, Selb
1987/88 VFL Waldkraiburg Kulmbacher EC V. Aufsteiger RL: Waldkraiburg, Kulmbacher EC, Germering
1986/87 EV Pegnitz EC Bad Reichenhall V. Aufsteiger RL: Pegnitz, Bad Reichenhall
1985/86 EV Bad Wörishofen TSV Schliersee V. Aufsteiger RL: Bad Wörishofen, Oberstdorf, Schliersee, Dorfen, Lechbruck
1984/85 EC Hedos München TSV Königsbrunn V Aufsteiger RL: München, Königsbrunn, Schweinfurt, Erding
1983/84 EV Dingolfing EHC Straubing V Aufsteiger RL: Dingolfing, Straubing, Moosburg,
Berchtesgaden, TSV Trostberg, Deggendorf,
1982/83 ESV Burgau EV Berchtesgaden V Aufsteiger RL: Burgau, Mittenwald, Dorfen, Memmingen
1981/82 ERSC Amberg ESV Buchloe V Aufsteiger RL: Amberg, Buchloe, Pegnitz, EHC 80 Nürnberg
1980/81 SC Reichersbeuern SV Gendorf V Aufsteiger RL: Reichersbeuern, Gendorf, Waldkraiburg, TSV Marktoberdorf
1979/80 SV Bayreuth EC Geisenhausen V Aufsteiger RL: Bayreuth
1978/79 EA Schongau EV Kempten V Aufsteiger RL: Schongau, Kempten, ESV Burgau, TSV Trostberg
1977/78 TSV Farchant EC Bad Reichenhall V Aufsteiger RL:: Farchant, Bad Reichenhall, ERC Ingolstadt, SC Gaißach
1976/77 TSV Königsbrunn EV Fürstenfeldbruck V Aufsteiger RL (4. Liga):: Königsbrunn, Fürstenfeldbruck
1975/76 EV Pegnitz V Aufsteiger RL (4. Liga):: Pegnitz, Deggendorf, Waldkraiburg
1974/75 SC Reichersbeuern (?) V Aufsteiger in die RL (4. Liga): Reichersbeuern, Wörishofen,
SV Hohenfurch, Lechbruck
1973/74 I V Aufsteiger in neue RL (I V. Liga): ERC Sonthofen, EC Oberstdorf,
TSV Schliersee, EV Berchtesgaden, TuS Geretsried (BLL-Meister)
1972/73 EHC 70 München I V Aufsteiger in die Oberliga: EHC 70 und EV München, SG Moosburg,
DEC Frillensee Inzell, Selb, Fürstenfeldbruck und Holzkirchen.
1971/72[3] SC Reichersbeuern SV Hohenfurch I V Aufsteiger in die RL (3. Liga): Münchner EV und EC Peiting
1970/71 TSV Peißenberg I V Aufsteiger in die RL (3. Liga): Peißenberg, Selb (BLL-Meister)
1969/70 EHC Klostersee I V Aufsteiger in die RL (3. Liga): Klostersee, TSV Straubing, Inzell, EV Fürstenfeldbruck, Augsburger EV 1b
1968/69 EV Landshut 1b TSV Straubing I V Aufsteiger in die Regionalliga (3. Liga): EV Landshut 1b
Ab 1968/69 Einführung der
"Eishockey-Bayernliga"
Abkürzung
(BYL)
I V Der Bayernligameister ist
"Bayerischer Meister"
Landesliga Saison Bayerischer Meister Vizemeister Klasse Endrundeninfo
1967/68 EV Berchtesgaden[4] EV Regensburg I V Berchtesgaden steigt in die Natureis-Bayernliga. Regensburg und
der EC Bad Tölz 1. b steigen in die drittklassige Regionalliga auf.
1966/67 SC Reichersbeuern VER Selb I V Beide steigen in die drittklassige Regionalliga auf.
1965/66 I V Da die Regionalliga zur Saison 1966/67 von vier auf zwei
Gruppen reduziert wurde, gab es keine Aufsteiger.
1964/65 SV Hohenfurch[5] I V Klostersee, Garmisch und Lechbruck steigen in die
neue drittklassige Regionalliga auf.
1963/64 Augsburger EV EHC Klostersee I V Augsburger steigt in die drittklassige Gruppenliga auf.
1962/63 Münchener EV I V München steigt in die drittklassige Gruppenliga auf.
1961/62 EV Rosenheim I V Rosenheim steigt in die neue drittklassige Gruppenliga auf.
1960/61 EC Oberstdorf I I I Oberstdorf (Dt. LL-Vizemeister) stieg in die Oberliga (2. Liga) auf und die
Plätze 2 bis 6 waren Gründungsmitglier der neuen Gruppenliga (3. Liga)
1959/60 ERC Sonthofen I I I Sonthofen (Deutscher Landesligameister) steigt in die Oberliga auf.
1958/59 EV Landsberg HG/SG Nürnberg I I I Landsberg (auch süddt. Meister) und Nürnberg steigen in die Oberliga auf.
1957/58 SC Ziegelwies TEV Miesbach I I Ziegelwies (auch süddt. Meister) und Miesbach steigen in die Oberliga auf.
1956/57 EV Landshut I I Landshut (auch süddt. Meister) steigt in die erstklassige Oberliga auf.
1955/56 ESV Kaufbeuren HG Nürnberg I I Kaufbeuren (Süddt. Vizemeister) steigt in die Oberliga (1. Liga) auf.
1954/55 TEV Miesbach EV Landshut I I Miesbach verzichtet auf sein Aufstiegsrecht, Weßling bleibt Oberligist.
1953/54 EV Rosenheim ESV Kaufbeuren I I Rosenheim (Dt. Zweitliga-Vizemeister),
Weßling gewinnt Relegation und bleibt Oberligist.
1952/53 SC Weßling I I Weßling (Dt-Zweitligameister) steigt in die Oberliga (1. Liga) auf.
1951/52 TEV Miesbach EV Landshut I I Miesbach verliert die Relegation gegen den
Oberligisten EV Rosenheim und steigt nicht auf
1950/51 EV Rosenheim EV Landshut I I Rosenheim gewinnt Relegation gegen Tegernsee (OL)
und steigt in die erstklassige Oberliga auf.
1949/50 EC Bad Tölz EV Landshut I I Bad Tölz steigt in die erstklassige Oberliga auf.
1948/49 EV Tegernsee EV Landshut I I Tegernsee (Süddt. Meister) steigt in die Oberliga (1. Liga) auf.
Ab 1948/49 Einführung der
"Bayerischen Landesliga"
Abkürzung
(BLL)
I I Der Landesligameister ist
"Bayerischer Meister"
Endrunde Saison Bayerischer Meister Finalist Ergebnis Bayerische Endrundenteilnehmer zur Deutschen Meisterschaft
1947/48 EV Füssen SC Riessersee 6:5 SC Riessersee (Deutscher Meister), EV Füssen (3. Platz) und
HC Augsburg waren die bayerischen Aufsteiger in die neu eingeführte
erstklassige Oberliga. Weiterer Teilnehmer war der EV Tegernsee.
1946/47 SC Riessersee ESV Füssen 4:3 SC Riessersee (Deutscher Meister), EV Füssen
1945/46 Riessersee und Füssen waren die Teilnehmer an der inoffiziellen
Deutschen Meisterschaft in Krefeld und München.
1944/45 Kriegsbedingt keine Ausspielung
1943/44 Riessersee EV Füssen 4:3 EV Füssen (4. Platz) trat für Riessersee an.
1942/43 Riessersee EV Füssen SC Riessersee, EV Füssen
1941/42 Riessersee EV Füssen SC Riessersee, EV Füssen
1940/41 Riessersee EV Füssen SC Riessersee (Deutscher Meister), EV Füssen
1939/40 Riessersee EV Füssen SC Riessersee (3. Platz), EV Füssen gewinnt den Leinweber-Pokal.[6]
1938/39 SC Riessersee EV Füssen SC Riessersee, EV Füssen
1937/38 SC Riessersee EV Füssen SC Riessersee (Deutscher Meister), EV Füssen (4. Platz)
1936/37 SC Riessersee HG Nürnberg 3:0 SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), HG Nürnberg, EV Füssen
1935/36 SC Riessersee ESV Füssen SC Riessersee (Dt. Vizemeister), EV Füssen (3. Platz), HG Nürnberg
1934/35 SC Riessersee ESV Füssen 1:0 SC Riessersee (Deutscher Meister), EV Füssen (D-Vizemeister)
1933/34 ESV Füssen SC Riessersee 1:1[7] SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), ESV Füssen (3. Platz)
1932/33 SC Riessersee ESV Füssen 2:0 SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), EV Füssen (3. Platz)
1931/32 SC Riessersee ESV Füssen Inoff. SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), Münchener EV (3. Platz)
1930/31 SC Riessersee Münchener EV Tabelle SC Riessersee, Münchener EV
1929/30 SC Riessersee ESV Füssen 1:0 EV Füssen (3. Platz), SC Riessersee
1928/29 ESV Füssen SC Riessersee 1:0 SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), ESV Füssen (3. Platz)
1927/28 SC Riessersee ESV Füssen Tabelle SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), ESV Füssen (3. Platz)
1926/27 SC Riessersee HG Nürnberg[8] 8:2 SC Riessersee (Deutscher Meister),
ESV Füssen (3. Platz), Münchner EV,
1925/26 SC Riessersee Münchener EV Inoff. SC Riessersee, Münchener EV
1924/25 SC Riessersee HG Nürnberg Inoff. SC Riessersee (Deutscher Vizemeister), Münchener EV (3. Platz)
1923/24 SC Riessersee MTV München SC Riessersee (Deutscher Vizemeister)
1922/23 MTV München Keiner
1921/22 MTV München HG Nürnberg[8] 2:0 MTV München 1879 (Deutscher Meister)
1920/21 MTV München MTV München 1879 (Deutscher Vizemeister)
1919/20 MTV München 1879 Nürnberger HTC 8:1 MTV München 1879 (Deutscher Vizemeister)
14/15–18/19 Kriegsbedingt keine Ausspielung
1913/14 MTV München 1879 Deutscher Vizemeister und Südd. Meister
1912/13 MTV München 1879 (Deutscher Vizemeister), Münchener EV,
Münchner SC und SC Monachia München

Quelle: passionhockey.com[9]

Statistik der Bayerischen MeisterBearbeiten

Mannschaft Regierungsbezirk Bayerische Meisterschaften davon als 2. Liga davon als 3. Liga davon als 4. Liga davon als 5. Liga
  SC Riessersee   Oberbayern 17 17
  MTV München   Oberbayern 4 4
  EV Füssen   Schwaben 4 3 1
Starbulls Rosenheim   Oberbayern 4 2 2
  ERV Schweinfurt   Unterfranken 4 2 2
  TEV Miesbach   Oberbayern 3 2 1
  ERC Sonthofen   Schwaben 3 1 2
  EHC Bayreuth   Oberfranken 3 2 1
  Höchstadter EC   Mittelfranken 3 2 1
SC Reichersbeuern   Oberbayern 3 2 1
EHC Waldkraiburg   Oberbayern 3 2 1
  EV Landshut   Niederbayern 2 1 1
  HC Landsberg   Oberbayern 2 1 1
  ESC Dorfen   Oberbayern 2 1 1
  EHC Memmingen   Schwaben 2 1 1
EV Bad Wörishofen   Schwaben 2 2
EV Pegnitz   Oberfranken 2 2
  EA Schongau   Oberbayern 2 2
  EC Bad Tölz   Oberbayern 1 1
  ESV Kaufbeuren   Schwaben 1 1
EV Tegernsee   Oberbayern 1 1
SC Weßling   Oberbayern 1 1
SC Ziegelwies   Oberbayern 1 1
EC Oberstdorf   Schwaben 1 1
  Augsburger EV   Schwaben 1 1
EV Berchtesgaden   Oberbayern 1 1
Wanderers Germering   Oberbayern 1 1
SV Hohenfurch   Oberbayern 1 1
  EHC Klostersee   Oberbayern 1 1
EV Lindau   Schwaben 1 1
  EHC 70 München   Oberbayern 1 1
Münchener EV   Oberbayern 1 1
  EHC München   Oberbayern 1 1
ESC München   Oberbayern 1 1
EHF Passau   Niederbayern 1 1
TSV Peißenberg   Oberbayern 1 1
  ERSC Amberg   Oberpfalz 1 1
ESV Burgau   Schwaben 1 1
  Crimmitschau   Sachsen 1 1
EHC Bad Reichenhall   Oberbayern 1 1
EV Dingolfing   Niederbayern 1 1
  TSV Farchant   Oberbayern 1 1
TSV Königsbrunn   Schwaben 1 1
  Hedos München   Oberbayern 1 1
EC Pfaffenhofen   Oberbayern 1 1

Aktuell bis Saison 2018/19

BEV Playoff-MeisterschaftenBearbeiten

Im Rahmen der 2016/17 eingeführten Verzahnungsrunde Oberliga Süd / Bayernliga wurde unter dem Dach des BEV bis 2017/18 der BEV Playoff-Meister ausgespielt. Ab 2018/19 qualifizieren sich in der Verzahnungsrunde, mit 2 Teilnehmern der OLS und 8 Teilnehmern der BYL, zwei Teams für die Oberliga. Die BEV-Playoff-Meisterschaft wird vorerst nicht mehr ausgespielt.

Saison Sieger Finalist Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5
2016/17 EHC Waldkraiburg EV Lindau 3:2 1:5 0:2 2:1 5:2 5:2
2017/18 ECDC Memmingen EV Lindau 2:1 7:3, 3:6 2:1 n. V - -

Nordbayerischer- und Südbayerischer MeisterBearbeiten

Von 1919 bis 1951 wurden auch Zeitweise die Nord- und Südbayerischen Meister ermittelt.

Saison Nordbayerischer Meister Südbayerischer Meister 
1919/20 HG Nürnberg[8] MTV München
1920/21 MTV München
1921/22 HG Nürnberg[8] MTV München
1922/23 MTV München
1923/24 HG Nürnberg[8]
1924/25 HG Nürnberg[8] SC Riessersee
1925/26 HG Nürnberg[8] SC Riessersee
1926/27 HG Nürnberg[8]
1927/28
1928/29 HG Nürnberg[8] SC Riessersee (?)
1931/32 HG Nürnberg[8]
1932/33 HG Nürnberg[8]
1933/34 HG Nürnberg[8]
1935/36 HG Nürnberg[8]
1949/50 EC Donaustauf[10]

Quelle: passionhockey.com[11]

PokalwettbewerbeBearbeiten

BayernkrugBearbeiten

Der Bayernkrug war ein Eishockey-Landespokal des Bundeslandes Bayern. Er wird – mit Pausen – jährlich unter der Spielleitung des BEV ausgerichtet. Teilnahmeberechtigt waren ursprünglich alle beim BEV gemeldeten Seniorenmannschaften; ab 2010 waren Mannschaften der Bayernliga nicht mehr zugelassen. Da die vom Bayerischen Eissport-Verband gewünschte Mindestzahl von Mannschaften regelmäßig überschritten wird, wurden im Vorfeld Qualifikationsspiele ausgetragen, um dann in einer 16er Runde starten zu können. Gespielt wurde im K.-o.-System mit Hin- und Rückspiel, wobei die Ergebnisse zusammengezählt wurden. Bei Gleichstand nach dem Rückspiel wird der Sieger im Penalty-Schießen ermittelt. Unterklassige Vereine hatten grundsätzlich im Hinspiel Heimrecht – die Vereine konnten im gegenseitigen Einvernehmen aber davon abweichen.[12] Der Wettbewerb wurde wegen nachlassendem Interesse 2011 eingestellt.

Saison Sieger Finalist Gesamt Hinspiel Rückspiel .
1991/92 EC Planegg-Geisenbrunn[13] EC Senden
1992/93 EC Senden EC Schwaig
1993/94 EV Aich Höchstadter EC
1994/95 ESV Bayreuth Höchstadter EC
1995/96[14] ESV Bayreuth Höchstadter EC 18:8 12:4 6:4
1996/97 Höchstadter EC
1999/00 EHC Waldkraiburg Bad Reichenhall 21:10 7:4 14:6
2001/02 EV Landsberg 2000 EV Pegnitz 18:5 7:5 11:0
2003/04 TSV Peißenberg ESV Buchloe 12:9 6:6 6:3
2004/05 ECDC Memmingen ESV Buchloe 10:6 8:6 2:0
2005/06 EHF Passau Black Hawks ERV Schweinfurt 5:3 1:2 4:1
2006/07 VER Selb EV Lindau 10:9 5:7 5:2
2007/08 EHC Bayreuth EA Schongau 7:5 3:3 4:2
2008/09 EHC Bayreuth EV Regensburg 8:6 3:1 5:5
2009/10 EV Weiden EA Schongau 9:3 2:2 7:1
2010/11 EHC Waldkraiburg EV Pegnitz 5:3 2:1 3:2

Quelle: bev-eissport.de [15]

BEV-PokalBearbeiten

Zur Saison 2016/17 führte der BEV einen neuen Pokalwettbewerb ein.[16] Dieser soll insbesondere den Clubs zusätzliche Spielmöglichkeiten schaffen, die nicht an den Play-Off- bzw. Endrunden ihrer Liga teilnehmen. Die erste Austragung startete am 10. Februar 2017. Erster Sieger dieses Wettbewerbes wurde 2017 der VfE Ulm/Neu-Ulm

Saison Sieger Finalist Gesamt Hinspiel Rückspiel
2016/17 VfE Ulm/Neu-Ulm SE Freising 11:3 6:2 5:1
2017/18 VfE Ulm/Neu-Ulm EHC Waldkraiburg 1b 8:7 4:5 4:2
2018/19 ESV Dachau Woodpeckers ERSC Ottobrunn 7:7 4:3 3:4 n. P.

Quelle: bev-eissport.de [17]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Verbandsinformation
  2. Championnat d'Allemagne de hockey sur glace 1999/00. Abgerufen am 19. März 2018 (französisch).
  3. Chronik EC Peiting (Saison 1971/72, am 15.2.2018 aufgerufen)
  4. Chronik EV Berchtesgaden (Seite 30, am 6.9.2017 aufgerufen)
  5. Chronik SV Hohenfurch (online aufgerufen 26. Februar 2012)
  6. Eishockey Deutschland 1939/40 Passionhockey
  7. Championnat d'Allemagne 1933/34. passionhockey.com, abgerufen am 17. April 2018 (französisch, Füssen wurde Meister, da Riessersee zum Rückspiel nicht antrat).
  8. a b c d e f g h i j k l m Festschrift 60 Jahre HG Nürnberg (PDF)
  9. Archiv Eishockey Deutschland ab 1908 / 09 Passionhockey
  10. Bayerische Sportzeitung Juli 1950: Bericht über einen möglich Wechsel eines Spielers des „Nordbayerischen Meisters“.
    Zeitung eingesehen in Bayerischer Staatsbibliothek.
  11. Archiv Eishockey Deutschland ab 1908 / 09 Passionhockey
  12. siehe Regel (unter dem Spielplan)
  13. EC Planegg-Geisenbrunn, Vereinsheft Bezirksliga Saison 1992/93 (PDF)
  14. Championnat d'Allemagne 1995/96. passionhockey.com, abgerufen am 17. April 2018 (französisch).
  15. Ergebnisdienst des BEV
  16. Ausklang mit Doppelpack. Merkur.de, 2. Februar 2017, abgerufen am 17. April 2018 (Black Bears bestreiten die letzten Saisonspiele in der Landesliga-Saison).
  17. Ergebnisdienst des BEV