Eishockey-Oberliga 1975/76

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Meister: EV Landsberg
Aufsteiger: EV Landsberg, EHC 70 München
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Die Oberliga-Saison 1975/76 wurde wie die Vorsaison in einer Gruppe Süd und Nord und einer gruppenübergreifenden Aufstiegsrunde ausgespielt. Meister und Aufsteiger wurde der EV Landsberg. Der EHC 70 München rückte in die 2. Bundesliga nach, da diese auf zwölf Mannschaften aufgestockt wurde.

ModusBearbeiten

Die Gruppe Süd spielte mit 12 Teilnehmern eine Einfachrunde. Die Gruppe Nord spielte zunächst mit 9 Teilnehmern eine Vorrunde, danach die ersten 5 der Vorrunde eine Finalrunde. Anschließend spielten die ersten vier beider Gruppen in zwei Aufstiegsrundengruppen. Die Sieger dieser Gruppen ermittelten den direkten Aufsteiger in die 2. Bundesliga in zwei Spielen.

Aus der Gruppe Süd sollte der Letzte der Tabelle absteigen, aus der Gruppe Nord war kein Absteiger vorgesehen.

Oberliga NordBearbeiten

TeilnehmerBearbeiten

Die Mannschaften des EHC Nord Berlin und der FASS Berlin gingen in der wieder gegründeten Eishockeyabteilungen des Berliner FC Preussen auf.

Nach dem Rückzug des ERV Essen startete die Oberliga mit 8 Teams. Nachdem die Saison bereits gestartet war, wurde der Essener EC als neuntes Team in der Oberliga Nord aufgenommen. Zwei Wochen nach diesem Beschluss absolvierten die Essener ihr erstes Saisonspiel.

VorrundeBearbeiten

Sp S U N Tore Punkte
1. Grefrather EC 16 14 0 02 096:053 28:04
2. Herner EV 16 13 0 03 099:044 26:06
3. Essener EC 16 09 2 05 091:067 20:12
4. Berliner FC Preussen 16 09 1 06 095:064 19:13
5. EC Hannover 16 08 1 07 069:062 17:15
6. ERC Westfalen Dortmund 16 05 1 10 064:077 11:21
7. RSC Bremerhaven 16 05 1 10 058:079 11:21
8. Hamburger SV 16 02 2 12 068:113 06:26
9. Eintracht Frankfurt 16 03 0 13 041:122 06:26

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Finalrunde

FinalrundeBearbeiten

Sp S U N Tore Punkte
1. Herner EV 8 6 1 1 41:25 13:03
2. Grefrather EC 8 5 1 2 52:33 11:05
3. Berliner FC Preussen 8 3 2 3 30:38 08:08
4. Essener EC 8 2 1 5 36:45 05:11
5. EC Hannover 8 1 1 6 24:42 03:13

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Aufstiegsrunde

Oberliga SüdBearbeiten

TeilnehmerBearbeiten

Die Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck zog sich vor der Saison in die Bayerische Landesliga zurück – stattdessen rückte der sportliche Absteiger SG Moosburg nach.

AbschlusstabelleBearbeiten

Sp S U N Tore Punkte
01. EHC 70 München 22 19 0 03 190:058 38:06
02. EV Landsberg 22 18 1 03 161:057 37:07
03. ERC Freiburg 22 15 3 04 135:066 33:11
04. EV Regensburg 22 15 1 06 152:068 31:13
05. Münchener EV 22 12 3 07 107:072 27:17
06. EV Ravensburg 22 11 3 08 092:091 25:19
07. TSV Peißenberg 22 09 2 11 089:104 20:24
08. SG Moosburg 22 08 2 12 074:095 18:26
09. EHC Stuttgart 22 06 1 15 083:130 13:31
10. DEC Frillensee Inzell 22 06 1 15 092:157 13:31
11. EHC Klostersee 22 03 0 19 059:156 06:38
12. VER Selb 22 01 1 20 046:226 03:41

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen;
Erläuterungen: Aufstiegsrunde, Abstieg

Der VER Selb verblieb aufgrund der Fusion des Münchener EV mit dem EHC 70 München in der Oberliga.

AufstiegsrundeBearbeiten

Gruppe 1Bearbeiten

Sp S U N Tore Punkte
1. EHC 70 München 6 6 0 0 45:17 12:00
2. ERC Freiburg 6 4 0 2 45:19 08:04
3. Grefrather EC 6 2 0 4 32:39 04:08
4. Essener SC 6 0 0 6 19:66 00:12

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Finale

Gruppe 2Bearbeiten

Sp S U N Tore Punkte
1. EV Landsberg 6 5 0 1 39:17 10:02
2. EV Regensburg 6 5 0 1 30:14 10:02
3. Herner EV 6 1 1 4 21:34 03:09
4. Berliner FC Preussen 6 0 1 5 12:37 01:11

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen
Erläuterungen: Finale

FinaleBearbeiten

19. März 1976 EV Landsberg
5:3 EHC 70 München
Landsberg
19. März 1976 EHC 70 München
5:4 EV Landsberg
Olympia-Eissportzentrum, München

Die 2. Bundesliga wurde für die Saison 1976/77 kurzfristig auf 12 Mannschaften aufgestockt wurde, daher stiegen beide Mannschaften in die 2. Bundesliga auf.

WeblinksBearbeiten