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Hannover Indians

Deutscher Eissportverein

Die EC Hannover Indians sind ein Eissportverein aus Hannover (Niedersachsen), der insbesondere für seine 1. Herren-Mannschaft im Eishockey bekannt ist. Obwohl einer längeren Tradition verbunden, wurde der heutige Verein erst 1998 als Kleefelder Eissportverein (KEV) gegründet. 2006 folgte die Umbenennung in EC Hannover Indians, womit der Bezug zu den beiden Vorgängervereinen (EC Hannover und EC in Hannover) verdeutlicht werden sollte. Die Mannschaft spielt aktuell in der drittklassigen Oberliga Nord.

EC Hannover Indians
Größte Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte ESG Hannover (1948–1956)
RESG Hannover (1956–1963)
EC Hannover (1963–1984)
EC in Hannover (1984–1998)
Kleefelder EV Hannover (1998–2004)
EC Hannover Indians (seit 2004)
Spitzname Indianer
Stammverein EC Hannover Indians e.V.
Vereinsfarben Blau-Weiß-Rot
Liga Oberliga Nord
Spielstätte Eisstadion am Pferdeturm
Kapazität 4608 Plätze (davon 714 Sitzplätze)
Geschäftsführer Andy Gysau
Cheftrainer Len Soccio
Kapitän Branislav Pohanka
Saison 2018/19 3. Platz / Achtelfinale
Eisstadion am Pferdeturm

GeschichteBearbeiten

ESG Hannover (1948–1956)Bearbeiten

Die Eissportgesellschaft Hannover (E.S.G) wurde im Mai 1948 von Fedor Rose gegründet, der 1922 in Chorzów (deutsch: Königshütte) geboren wurde. Rose kam nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1947 nach Hannover. Hier wollte er mit anderen Personen, die hauptsächlich aus Schlesien und dem Sudetenland stammten, seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung, dem Eishockey, nachgehen. Unter den anderen befand sich der Bruder des B-Nationalspielers Dr. Ernst Eichler. Das erste Spiel mit der Beteiligung der E.S.G. fand gar vor deren Gründung im Januar 1948 statt. Gegner war der TC Grunewald Berlin. Das Problem der damaligen Zeit bestand darin, dass der Verein keine benutzbare Eisfläche hatte. So nutzte man zunächst eine Betonfläche hinter dem Zoo, die die Stadt dem Verein zur Verfügung gestellt hatte. 1951 und 1953 wurde die Mannschaft norddeutscher Meister.[1]

RESG Hannover (1956–1963)Bearbeiten

Die ESG fusionierte 1956 mit dem Hannoverschen Roll Sport Club (HRSC) zur Roll- und Eissportgesellschaft Hannover (RESG). Man hoffte den Erfolg der Rollschuhsportler, welche auch auf Bundesebene überzeugen konnten, auf das Eishockey übertragen zu können. Doch im Sommer darauf wandten sich einige Rollsportler vom Verein wieder ab, da ihnen der Verein zu eishockeylastig geführt wurde. Sie gründeten den Eis- und Rollsportclub (ERC) Hannover, der sich hauptsächlich auf den Rollsport konzentrierte.

Ebenfalls im Sommer 1957 stellte der Oberstadtdirektor Karl Wiechert der RESG ein Gelände am Pferdeturm zur Verfügung, um ein Kunsteisstadion zu ermöglichen. Im darauffolgenden Sommer wurde der erste Bauabschnitt genehmigt. Am 7. November 1959 wurde das Eisstadion am Pferdeturm mit einer Eiskunstlaufveranstaltung vor über 3000 Zuschauern eröffnet.

EC Hannover (1963–1984)Bearbeiten

Nach finanziellen Problemen der RESG wird der Verein am 18. Dezember 1963 Eissport Club Hannover umbenannt.[1] 1967 steigt die Mannschaft in die zweithöchste Spielklasse, die Oberliga Nord auf, wo man sich bis 1971 hält.

1981 steigt die Mannschaft am grünen Tisch in die 2. Eishockey-Bundesliga auf. Nach der Vorrunde, die man auf dem letzten Platz beendet, wird die Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet und die Spielbetriebsgesellschaft aufgelöst.[1]

1982 startet der Verein neu in der Landesliga. Es folgt der Aufstieg in die Regionalliga und die Regionalligameisterschaft 1984, dann muss der Verein jedoch Konkurs anmelden.[1]

EC in Hannover (1984–1998)Bearbeiten

Als Nachfolger für den in Konkurs gegangenen EC Hannover wurde der Eislauf-Club (EC) in Hannover 1984 gegründet. Der EC in Hannover startet 1984 in der Regionalliga. 1988 gelingt der Aufstieg in die zweite Bundesliga.

Der „EC in Hannover“ wird 1994 Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey-Liga und gehörte dieser Liga bis 1996 an. 1996 geht die Betriebsgesellschaft des EC in Hannover in Konkurs.[1]

Von 1996 bis 1998 spielte der Verein unter dem Namen EC Hannover Turtles in der zweitklassigen 1. Liga. Im Juli meldet der Verein Konkurs an.[1]

KEV Hannover (1998–2004)Bearbeiten

Nach dem Konkurs des EC in Hannover werden zwei Nachfolgevereine gegründet: Zum einen der Kleefelder Eissport Verein (KEV) und zum anderen der Hannöversche Eissport-Club zu Kleefeld (HECK). Die Mehrzahl der ehemaligen Vereinsmitglieder wechselte zum KEV, weswegen der HECK später seinen Mietantrag für das Stadion zurückzog. Der KEV bekam den Zuschlag und konnte auch zugleich mit einem Ligenspielbetrieb anfangen. Das erste Spiel fand am 18. Oktober gegen den ESC Wedemark statt. Der Neubeginn in der Regionalliga Nord 1998 war geprägt von den vielen alten ECH-Spielern. Zu nennen wären da unter anderem Friedhelm Bögelsack, Joachim Lempio, Atze Rädler sowie die Brüder Siggi und Dieter Reiss.

1999 steigt der KEV Hannover in die Oberliga auf. Nach zwei Jahren in der Oberliga mit durchschnittlichem Erfolg kam es 2001 aus finanziellen Gründen zu einem Rückzug in die Regionalliga. Die Saison 2001/02[2] schlossen die Indians mit 48 Siegen in 48 Spielen als Meister in der Regionalliga Nord/Ost und West ab und stellten damit einen deutschen Rekord auf. Der Wiederaufstieg in die Oberliga wurde vom DEB zunächst verweigert, was zu Protestaktionen seitens des Vereins und der Fans führte. Unter anderem wurde eine Anzeige in der Fachzeitschrift Eishockey News geschaltet und in der hannoverschen Innenstadt demonstriert. Sogar vom niedersächsischen Ex-Ministerpräsidenten und damals amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erhielt das Team Unterstützung. Man einigte sich schließlich auf eine Teilnahme der Indians an der Oberliga Süd/Ost, was Auswärtsfahrten von durchschnittlich 400 Kilometer für Mannschaft und Fans bedeutet.

EC Hannover Indians GmbH (2004–2013)Bearbeiten

2004 wurde der Spielbetrieb der Profimannschaft in die Hannover Indians GmbH ausgelagert. Diese wurde 2007 von Dirk Wroblewski, Bernd Blumenthal und Jörg-Walther Koch übernommen und 2009 in EC Hannover Indians GmbH umbenannt.[3]

In der Saison 2004/05 erreichten die Hannover Indians das Halbfinale der Oberliga-Play-offs. Auch in der Saison 2005/06 war der Aufstieg wieder das primäre Ziel. Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg wurde im Penaltyschießen gegen den EV Landsberg verloren. In der Saison 2008/09 stand der Hannoversche Verein im Finale um den Aufstieg in die 2. Bundesliga und erreichte durch eine 3:0-Serie gegen die Roten Teufel Bad Nauheim die sportliche Qualifikation für die zweithöchste Liga. Die Saison 2009/10 schloss die Mannschaft auf dem vorletzten Rang ab. In den anschließenden Play-downs verloren die Indians in der ersten Runde mit 1:4 Spielen gegen die Eispiraten Crimmitschau, konnten allerdings in der zweiten Runde gegen die Wölfe Freiburg den Klassenerhalt sichern.

Am 27. Februar 2013 stellte die EC Hannover Indians GmbH aufgrund von Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag und stand damit als Absteiger aus der 2. Bundesliga fest. Als Folge entfielen auch die geplanten Play-downs der 2. Bundesliga.

EC Hannover Indians e.V. (seit 2006)Bearbeiten

 
Vorbereitungsspiel der Indians im Jahr 2017

2006 wurde der Stammverein KEV Hannover in EC Hannover Indians umbenannt. In ihm sind die Frauenmannschaft und die Nachwuchsmannschaften. Die Amateurmannschaften wurden 2009 in den Verein EC Hannover Pferdeturmtowers ausgelagert. Im Sommer 2010 wurde die Oberligamannschaft, die seit 2009/10 als Spielgemeinschaft des EC Hannover Indians und des EC Hannover Pferdeturmtowers organisiert wurde, in EC Hannover Braves umbenannt, um eine engere Kooperation mit der ersten Mannschaft auszudrücken.[4] 2012 wurde der Spielbetrieb der Hannover Braves eingestellt.[5]

Nach der Insolvenz der bisherigen Profisport-GmbH hat der Stammverein mit dem zwischenzeitlichen Gesellschafter und Geschäftsführer Wolfram Cech für die Saison 2013/14 eine neue 1. Mannschaft mit gleichem Namen für die Oberliga-Nord gemeldet.[6] Der Betrieb der 1. Mannschaft wurde anschließend in die EC Hannover Indians Eishockey-Spielbetriebs GmbH ausgelagert. Neben dem Stammverein (mit 26 %) sind daran die Stadionbetriebsgesellschaft KMG Network und Spielbetriebsorganisator Jan Schulze-Roterberg (jeweils mit 37 %) als Gesellschafter beteiligt.[7][8]

Nachdem 2012 die damalige 2. Mannschaft (Hannover Braves) aus Kostengründen vom Spielbetrieb abgemeldet wurde, fanden viele ECH-Spieler ihre neue sportliche Heimat beim benachbarten Herforder EV. Als dieser dann 2013 den Rückzug aus der Oberliga-West vollziehen musste[9], ergab sich die Möglichkeit diese Mannschaft fast geschlossen als neues Indians-Team für die Oberliga-Nord zu übernehmen[10]. Dazu konnten noch einige andere ehemalige Indians-Nachwuchsspieler zurückgewonnen werden, so dass für den Neustart in der Saison 2013/14 fast komplett auf teuere Vollprofispieler verzichtet werden konnte.

Seit der Saison 2014/2015 nehmen die Nachwuchsmannschaften des ECH in einer Kooperation mit dem SC Langenhagen als Eishockeynachwuchs Hannover (ENH) am Spielbetrieb teil.[11] Darüber hinaus ist der Verein seitdem gemeinsam mit dem SCL und den EC Wedemark Scorpions an der Regionalligamannschaft United North Stars beteiligt.

PlatzierungenBearbeiten

Saison Liga Platzierung
1961/62 Gruppenliga Nord 2. Platz
1962/63 Gruppenliga Nord 2. Platz
1963/64 Gruppenliga Nord 2. Platz
1964/65 Gruppenliga Nord 3. Platz
1965/66 Regionalliga Nord 2. Platz
1966/67 Regionalliga Nord 1. Platz
1967/68 Oberliga Nord 5. Platz
1968/69 Oberliga Nord 6. Platz
1969/70 Oberliga Nord 5. Platz
1970/71 Oberliga 16. Platz
1971/72 Regionalliga Nord 4. Platz
1972/73 Regionalliga Nord 3. Platz
1973/74 Oberliga Nord 1. Platz
1974/75 Oberliga Nord 2. Platz
1975/76 Oberliga Nord 5. Platz
1976/77 Oberliga Nord 4. Platz
1977/78 Oberliga Nord 3. Platz
1978/79 Oberliga Nord 2. Platz
1979/80 Oberliga Nord 3. Platz
1980/81 Oberliga Nord 2. Platz
1981/82 2. Bundesliga Nord 7. Platz
1982/83 Oberliga Nord/West 7. Platz
1983/84 Regionalliga Nord 1. Platz
1984/85 Regionalliga Nord 3. Platz
1985/86 Oberliga Nord 8. Platz
1986/87 Oberliga Nord 4. Platz
1987/88 Oberliga Nord 2. Platz
1988/89 2. Bundesliga Nord 7. Platz
1989/90 2. Bundesliga Nord 6. Platz
1990/91 2. Bundesliga 3. Platz
Saison Liga Platzierung
1991/92 2. Bundesliga 6. Platz
1992/93 2. Bundesliga 6. Platz, Viertelfinale
1993/94 2. Bundesliga 6. Platz, Viertelfinale
1994/95 DEL 14. Platz, Achtelfinale
1995/96 DEL 16. Platz, Achtelfinale
1996/97 1. Liga Nord 5. Platz, Achtelfinale
1997/98 1. Liga Nord 2. Platz, Meisterrunde 10. Platz
1998/99 Regionalliga Nord Qualifikationsrunde zur 1. Liga 10. Platz
1999/00 Oberliga Nord 7. Platz
2000/01 Oberliga Nord 9. Platz
2001/02 Regionalliga Nord-Ost Meister
2002/03 Oberliga Abstiegsrunde 3. Platz
2003/04 Oberliga 8. Platz, Viertelfinale
2004/05 Oberliga 4. Platz, Halbfinale
2005/06 Oberliga 4. Platz, Halbfinale
2006/07 Oberliga 5. Platz, Halbfinale
2007/08 Oberliga Nord 3. Platz / OL Viertelfinale
2008/09 Oberliga Nord 1. Platz, Meister
2009/10 2. Bundesliga 13. Platz, Sieger 2. Play-Down-Runde
2010/11 2. Bundesliga 9. Platz, Pre-Play-Off-Runde
2011/12 2. Bundesliga 8. Platz, Viertelfinale
2012/13 2. Bundesliga 11. Platz
2013/14 Oberliga Nord 3. Platz / OL Endrunde 5. Gruppe A
2014/15 Oberliga Nord 1. Platz, Finale (PO – Nord) / OL VF
2015/16 Oberliga Nord 3. Platz / OL Viertelfinale
2016/17 Oberliga Nord 9. Platz / OL Viertelfinale
2017/18 Oberliga Nord 7. Platz / OL Achtelfinale
2018/19 Oberliga Nord 3. Platz / OL Achtelfinale
2019/20
2020/21

StadionBearbeiten

 
Eisstadion am mittelalterlichen Pferdeturm

Die Hannover Indians spielen ihre Heimspiele im Eisstadion am Pferdeturm aus. Das Eisstadion umfasst 4608 Plätze darunter 714 Sitzplätze.

FansBearbeiten

Zu den Ligaspielen kommen regelmäßig über 3000 Fans und bei Topspielen sind auch über 4500 Zuschauer keine Seltenheit. Auch zu Auswärtsspielen reisen je nach Entfernung regelmäßig Fans mit.

Für Aufsehen sorgte 1999 der Sonderzug in die nur gut 20 Kilometer entfernte Wedemark oder die Schiffsfahrten nach Wolfsburg (2000) und Bremerhaven (2009). Am 28. Dezember 2008 begleiteten über 2000 Fans unter dem Motto „Alle nach Halle“ die Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Halle (Saale). Weiterhin reisten am 10. Januar 2010 rund 200 Indians-Anhänger per Sonderflug zum Auswärtsspiel beim damaligen Spitzenreiter EHC München.

Als Aushängeschild ist hierbei das Fan-Projekt zu nennen. Fanfreundschaften existieren mit Fangruppen der Iserlohn Roosters, des ESC Halle 04, der BSC Preussen Berlin und der Grizzly Adams Wolfsburg.

ZuschauerzahlenBearbeiten

Saison Zuschauerschnitt
2018/19 2.742[12] (2.817 inkl. Play-Offs[13])
2017/18 2.688[14] (2.704 inkl. Play-Offs[15])
2016/17 2.691[16] (2.788 inkl. Play-Offs[17])
2015/16 2.765[18] (2.723 inkl. Play-Offs[19])
2014/15 2.780[20] (2.812 inkl. Play-Offs[21])
2013/14 2.738[22] (2.620 inkl. Endrunde[23])
2012/13 2.831[24]
2011/12 3.015[25] (2.984 inkl. Play-Offs[26])
2010/11 3.033[27] (3.010 inkl. Pre-Play-Offs[28])
2009/10 3.040[29] (3.100 inkl. Play-Downs[30])
2008/09 3.264[31] (3.437 inkl. Play-Offs[32])
2007/08 2.886
2006/07 2.809
2005/06 3.207
2004/05 2.674

SpielerBearbeiten

Mannschaft der Saison 2019/20Bearbeiten

Stand: 28. September 2019

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
30 Deutschland  Louis Busch U21 27. Januar 1999 Bad Friedrichshall, Deutschland 2019 Casper Bobcats
38   Kristian Hufsky U21 16. Mai 1999 Kleinburg, Ontario, Kanada 2019 Newmarket Hurricanes
93 Deutschland  Philip Lehr 3. Juni 1993 Berlin, Deutschland 2019 Black Dragons Erfurt
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
19 Deutschland  Armin Finkel 23. April 1986 Hannover, Deutschland 2013 Herforder EV
22 Deutschland  Nicolas Turnwald 11. Mai 1990 Bamberg, Deutschland 2016 Blue Devils Weiden
26 Deutschland  Robert Peleikis 10. Februar 1994 Freiburg, Deutschland 2018 EHC Bayreuth
41 Deutschland  Steven Raabe U21 / FL 1. Juni 2001 Salzgitter, Deutschland 2019 Grizzlys Wolfsburg
44 Deutschland  Nickolas Bovenschen 16. November 1984 Willich, Deutschland 2016 ESC Moskitos Essen
63 Deutschland  Philipp Hertel U21 12. Dezember 1999 Leverkusen, Deutschland 2019 Krefelder EV U20
71 Deutschland  Maximilian Pohl 11. September 1991 Hannover, Deutschland 2013 Weser Stars
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
10   Igor Bacek LW 30. Januar 1986 Bratislava, Slowakei 2017 MEC Halle 04
12 Deutschland  Thore Weyrauch U21 22. Dezember 1998 Wismar, Deutschland 2018 Superior RoughRiders
16 Deutschland  Stefan Goller 2. Februar 1993 Augsburg, Deutschland 2017 Hannover Scorpions
17   Michael Burns RW 3. Mai 1991 Edmonton, Alberta, Kanada 2019 Sydney Bears
21 Deutschland  Roman Pfennings LW 21. April 1993 Grefrath, Deutschland 2017 Löwen Frankfurt
23 Deutschland  Thomas Pape RW 12. März 1984 Goslar, Deutschland 2018 Hannover Scorpions
25   Branislav Pohanka C 20. August 1984 Považská Bystrica, Slowakei 2015 ESC Moskitos Essen
33 Litauen  Arnoldas Bosas AL RW 28. August 1990 Kaunas, Litauen 2019 Bayreuth Tigers
61 Deutschland  Robby Hein LW 27. März 1988 Oberhausen, Deutschland 2015 ESC Moskitos Essen
90 Kanada  Chad Niddery AL C 5. Oktober 1990 Penticton, British Columbia, Kanada 2019 Hannover Scorpions
91 Deutschland  Jakob Ceglarski U21 28. Juli 1999 Salzgitter, Deutschland 2019 Grizzlys Wolfsburg
97 Deutschland  Mike Glemser LW 25. Oktober 1997 Stuttgart, Deutschland 2019 SC Riessersee
Offizielle
Tätigkeit Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Trainer   Len Soccio 28. Mai 1967 Thorold, Ontario, Kanada 2017 ECC Preussen Berlin
Co-Trainer Deutschland  Björn Naujokat 18. September 1980 Deutschland 2017 Hannover Scorpions 1b
AL Spieler mit Ausländerlizenz
FL Förderlizenzspieler
U21 U21-Spieler
C Mannschaftskapitän
A Assistenzkapitän

Bedeutende frühere MannschaftenBearbeiten

Oberliga-Meister 2008/2009Bearbeiten

Position Name
Tor: Roman Kondelik, Dennis Korff, Lukas Smolka, Benjamin Voigt
Verteidigung: Josef Staltmayr, Robin Thomson, Jan Hemmes, Tobias Stolikowski, Steve Slaton, Brad Bagu, Jan-Philipp Priebsch, Christopher Schadewaldt
Sturm: Jeremy Wagner, Adam Dewan, Marian Rohatsch, Michael Fendt, Jan Welke, Rob Hisey, Adriano Carciola, Christoph Koziol, Daniel Del Monte, Josiah Anderson, Kyle Doyle, Jamie Chamberlain, Bryan Phillips
Trainer: Joe West (Cheftrainer), Kent Todd (Co)

Gesperrte SpielernummernBearbeiten

Trainer seit 1985Bearbeiten

EC in HannoverBearbeiten

Hannover IndiansBearbeiten

Hannover BravesBearbeiten

RivalitätBearbeiten

Der langjährige DEL-Club Hannover Scorpions gilt seit seiner Gründung als größter Rivale der Indians. Nachdem es zeitweise intensive Fanfreundschaften zwischen beiden Standorten gab, verschlechterte sich das Verhältnis rapide nach der Umbenennung des ESC Wedemark Scorpions in Hannover Scorpions und dem anschließenden Umzug vom Icehouse Mellendorf in die TUI Arena Hannover.

Obwohl die Indians bis zur Saison 2008/09 zwei Klassen tiefer als die Scorpions spielten, ist ihr Anteil am Zuschauerzuspruch in Hannover beträchtlich. So kamen die Hannover Indians in der Hauptrunde der Oberligasaison 2008/09 auf einen Zuschauerschnitt von 3.264,[33] während die Hannover Scorpions bei den Hauptrundenspielen der DEL-Saison 08/09 einen Schnitt von 5.668 Zuschauern[34] erreichten.

Sportlich treffen beide Clubs seit der Oberliga-Saison 2013/14 erstmals nach 1983/84 und 1984/85 in Pflichtspielen aufeinander.

Hannover BravesBearbeiten

Die EC Hannover Braves (ehemals Pferdeturm Towers) traten in den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 zunächst als Spielgemeinschaft des EC Hannover Indians und des Pferdeturm Towers e.V., später als Mannschaft des EC Hannover in der Oberliga-Nord an. Sie sollten als Kooperationspartner der Indians Spielern des eigenen Nachwuchses den Sprung in die 1. Mannschaft ermöglichen.

Aus wirtschaftlichen Gründen wurde zur Saison 2012/13 das Oberligateam zugunsten einer neuen Juniorenmannschaft des Stammvereins abgemeldet.[35] Viele bisherige Braves-Spieler wechselten anschließend zum Herforder EV, wo der ehemalige Braves-Trainer Bruce Keller arbeitete.

FraueneishockeyBearbeiten

Vor der Saison 2018/19 wurden der EC Hannover Indians neuer Trägerverein der Fraueneishockey-Mannschaft des SC Langenhagen, welcher seine Eishockeyabteilung auflöste.[36] In der anschließenden Saison belegte das Frauenteam den letzten Platz der Hauptrunde und verlor beide Play-down-Runden, so dass die Indians als sportlicher Absteiger feststanden.[37]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f Tränenreiches Ende der Hannover Indians
  2. hockeyarchives
  3. https://www.handelsregister.de
  4. http://www.indians-online.de/sphpblog/index.php?entry=entry100621-223544
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 1. April 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eishockey-24.de
  6. ECH e.V. nimmt wichtige Hürde auf dem Weg in die Oberliga. In: cms.echte-hannoveraner.de. 12. Mai 2013, abgerufen am 11. Oktober 2017.
  7. http://www.neuepresse.de/Sport/Hannover-Indians/Beben-bei-den-Indians-Cech-muss-Posten-raeumen
  8. https://www.bundesanzeiger.de
  9. http://herforder-ev.de/pages/posts/rueckzug-aus-der-oberliga-213.php
  10. http://eisblog.haz.de/2013/06/855/
  11. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 21. Mai 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scl-eishockey.de
  12. https://www.deb-online.de/ligen/oberliga-nord/team-stats/#attendance
  13. https://www.deb-online.de/ligen/oberliga-playoffs/team-stats/#attendance
  14. http://www.deb-online.de/ligen/oberliga-nord/team-stats/#attendance
  15. http://www.deb-online.de/ligen/oberliga-playoffs/team-stats/#attendance
  16. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=16352
  17. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=16875
  18. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=14731
  19. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=15482
  20. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=13292
  21. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=14173
  22. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=11655
  23. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=12189
  24. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=9470
  25. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=7771
  26. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=8801
  27. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=5982
  28. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=6923
  29. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=4446
  30. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=5145
  31. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=3048
  32. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=3731
  33. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=3048 Offizielle ESBG-Statistik
  34. http://del.stats.pointstreak.com/attendance.html?leagueid=487&seasonid=2976 Offizielle DEL-Statistik
  35. http://hannover-indians.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1734:absage-an-die-oberliga&catid=37:news&Itemid=60
  36. Frauen Bundesliga: Lady Scorpions wechseln zu den Indians - Eishockey-Sparte in Langenhagen geschlossen. In: eishockey.info. 21. März 2018, abgerufen am 8. August 2018.
  37. Frauen-Bundesliga: Hannover Indians steigen ab, ECDC Memmingen legt im Finale vor. In: deb-online.de. 10. März 2019, abgerufen am 8. April 2019.