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Corinthians São Paulo

Sportverein aus São Paulo
(Weitergeleitet von SC Corinthians Paulista)

Der Sport Club Corinthians Paulista, meist nur kurz Timão oder Corinthians genannt und im deutschsprachigen Raum allgemein als Corinthians São Paulo bekannt, ist ein brasilianischer Fußballverein aus São Paulo. Durch den siebten Titelgewinn der brasilianischen Meisterschaft im Jahr 2017, den Erfolgen bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2000 und 2012 sowie den Gewinn der Copa Libertadores 2012 zählt der Verein zu den erfolgreichsten Brasiliens.

Corinthians São Paulo
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Basisdaten
Name Sport Club Corinthians Paulista
Sitz São Paulo, Brasilien
Gründung 1. September 1910
Farben weiß und schwarz
Mitglieder 139.212 (5. Februar 2016)[1]
Präsident Andrés Sanchez
Website corinthians.com.br
Erste Mannschaft
Cheftrainer Jair Ventura
Spielstätte Arena Corinthians
Estádio Alfredo Schürig
Plätze 48.000
17.900
Liga Série A
2018 13. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Inhaltsverzeichnis

AllgemeinesBearbeiten

Timão, der Spitzname des Vereins, bezeichnet zum einen das Steuerrad, das im ursprünglichen Klubwappen enthalten war, zudem ist es die Vergrößerungsform des portugiesischen Wortes „time“ (Mannschaft) und bedeutet „große Mannschaft“. Die Mannschaft spielt heute in weißen Trikots und schwarzen Hosen. Die erste Spielausstattung war cremefarben und die Hosen waren schwarz. Erst gegen Mitte der 1910er Jahre änderte sich das Jersey und wurde weiß.

Trikotfarben um 1910
Trikotfarben ab 1916

GeschichteBearbeiten

1910–1919: Entstehung und erste JahreBearbeiten

Am 1. September 1910 fanden sich Joaquim Ambrósio, Antônio Pereira, Rafael Perrone, Anselmo Corrêa und João da Silva in der Rua dos Imigrantes (heute Rua José Paulino) in São Paulo zusammen und gründeten den Sport Club Corinthians Paulista. Zu dieser Zeit war Fußball in Brasilien ein elitärer Sport und wurde hauptsächlich von Nachkommen britischer Einwanderer beziehungsweise Angestellten britischer Unternehmen gespielt. Corinthians sollte im Gegensatz dazu ein Verein für alle Fußballbegeisterten sein und hat bis heute das (selbst gepflegte) Image eines Arbeitervereins (Spitzname clube dos operários). Der Klub wurde nach der englischen Amateurmannschaft Corinthian FC benannt, die in diesem Jahr durch Brasilien tourte und alle sechs Spiele gegen brasilianische Teams gewann.

Am 10. September 1910 liefen die Corinthians-Spieler zur ersten Partie der Vereinsgeschichte auf. Die Partie gegen União da Lapa endete mit 0:1 für den Gästeklub. Vier Tage später war es Luis Fabi, der das erste Tor für den neuen Klub erzielte und damit beim 2:0-Erfolg gegen Estrela Polar Klubgeschichte schrieb. Schon bald schloss man sich der regionalen Liga Paulista an. Um teilnehmen zu dürfen, bedurfte es allerdings zweier Qualifikationsspiele, die der Klub gewann. Somit ging die Mannschaft 1913 erstmals in den Ligawettbewerb. Bereits 1914 gewann der Verein das erste Mal die Staatsmeisterschaft von São Paulo. Überragender Akteur dieser Zeit war Stürmer Neco, der zudem in diesem Jahr Top-Stürmer der Liga wurde. Im Folgejahr verteidigte man vor dem FC São Paulo den Erfolg von 1914. In der Folgezeit übernahm jedoch der Club Athletico Paulistano die Vorherrschaft im Wettbewerb und gewann die Meisterschaft zwischen 1916 und 1921 fünfmal in Folge. 1918 wurde das Team um Neco Vizemeister. Er selber schaffte es 1920 zum zweiten Mal, den Torjägertitel zu gewinnen. Dabei verbesserte sich der Mittelstürmer auf 24 Treffer in einer Spielzeit. Damit war er neben Arthur Friedenreich der erste Angreifer seit Einführung der Liga 1902, der die 20-Tor-Marke knacken konnte.

1920–1939: Goldene Jahrzehnte und Aufstieg zum Top-TeamBearbeiten

1922 löste Corinthians Athletico Paulistano als Meister ab und konnte den dritten Staatsmeisterschafterfolg feiern. Neben Neco war es nun Gambarotta, der die Mannschaft mit seinen Treffern zum Sieg führte. 1923 und 1924 verteidigte der Verein diesen Triumph und schaffte erstmals drei Titel in Folge. Von 1928 bis 1930 sowie von 1937 bis 1939 wiederholte das Team diese Meisterleistung. Damit erarbeitete sich der Timão einen großartigen Ruf und stieg zu den Top-Mannschaften Brasiliens auf. Nach dem zweiten Titel-Triple beendete Corinthians-Legende Neco seine aktive Laufbahn. Er sollte dem Klub jedoch als Trainer erhalten bleiben und betreute diese u. a. bei den Erfolgen von 1937 und 1938. In den 1930er Jahren war es dann Teleco, der Neco als Stürmer vergessen machte. In den Jahren 1935, 1936, 1937, 1939 und 1941 erzielte er jeweils die meisten Tore im Ligabetrieb und war bester Angreifer aller Klubs. Im Jahr 1939 gelangen ihm insgesamt 32 Treffer und war damit erster Corinthians-Spieler, der mehr als 30 Tore pro Saison erzielte. Bis dahin hatten nur Arthur Friedenreich (1921; 33 Treffer) Araken (1927; 31 Treffer) und Feitiço (1930; 37 Treffer/ 1931; 39 Treffer) das geschafft.

1940–1969: Höhen und TiefenBearbeiten

Mit Angreifer Teleco in der Stürmerreihe schafften die Bando de Loucos 1941 den zwölften Erfolg in der Staatsmeisterschaft. Anschließend musste der Klub jedoch zehn Jahre warten, um den Pokal wieder in den Händen halten zu können. Dies gelang erst wieder 1951, als das Team die Liga dominierte und die Mannschaft insgesamt 103 Tore in 30 Spielen erzielte. Allein Stürmer Rodolfo Carbone markierte 30 Treffer. Weitere bedeutende Spieler des Meisterschaftjahres von 1951 waren Cláudio, Luisinho, Baltazar und Mário. Auch 1952 und 1954 platzierte sich der Klub auf Rang eins in der Liga. Von da an lief die Mannschaft aber nur noch hinterher und schaffte es für Jahre nicht, einen bedeutenden Titel zu gewinnen. Einzig nennenswerte Erfolge waren die Vize-Meisterschaften 1955, 1962, 1966 und 1968. Nach Baltazar im Jahre 1952 dauerte es bis 1967, dass ein Corinthians-Stürmer wieder bester Angreifer der Liga werden würde.

1970–1989: Rückkehrender ErfolgBearbeiten

Auch 1974 reichte es dem Klub nur zum zweiten Rang hinter dem Rivalen Palmeiras São Paulo, und die Fans sehnten einem erneuten nationalen Erfolg bei. 1977 war es dann wieder soweit, die Mannschaft streckte zum 16 Mal den regionalen Meisterschaftspokal in die Höhe. 1978 löste zwar der FC Santos die Corinthians-Kicker als Titelträger ab, doch bereits 1979 holte man sich erneut die begehrte Meisterschaft. 1979, 1982, 1983 und 1988 folgten die Staatsmeisterschaft-Erfolge siebzehn bis zwanzig.

1971 wurde erstmals die gesamtbrasilianische Fußballmeisterschaft ausgetragen. In zwei Gruppen mit je zehn Mannschaften konnten sich die je sechs ersten Teams für die zweite Runde qualifizieren. Corinthians wurde in Staffel A klar Erster vor Cruzeiro Belo Horizonte. Doch in der dreigruppigen Zwischenrunde, bei der nur die Gruppensieger in die Finalrunde einzogen, blieb der Klub hinter dem FC São Paulo. Im Folgejahr veränderte sich der Modus und Corinthians zog bis ins Halbfinale ein. Bei der sechsten Austragung dieses Wettbewerbs zogen die Todo Poderoso erstmals ins Finale ein. Am 12. Dezember 1976 hieß der Gegner im Estádio Beira-Rio SC Internacional. Doch Dario in der ersten Halbzeit und Valdomiro in der zweiten verhalfen Internacional zum 2:0-Sieg. Somit verpasste Corinthinas den ersten Meisterschaftserfolg. Bedeutende Akteure dieser Saison waren Givanildo Oliveira, Moisés und Zé Maria. In den Folgejahren blieb die Mannschaft ohne große Aufmerksamkeit im Kampf um die nationale Meisterschaft. 1979 trat man bei der Austragung gar nicht erst an, kehrte aber 1980 eindrucksvoll zurück und wurde in der Gesamtabrechnung fünfte von 44 Mannschaften. 1982 rückte der Verein bis ins Halbfinale vor, wo man aber an Grêmio Porto Alegre scheiterte. Auch 1984 war im Semifinal-Spiel nach 0:2 und 0:0 gegen den späteren Meister Fluminense Rio de Janeiro Schluss.

1990–1999: Erste brasilianische Meisterschaft und PokalsiegBearbeiten

 
Der Pokal des Copa do Brasil zwischen 1994 und 2001.

1990 wurde der Klub erstmals brasilianischer Gesamtfußballmeister. Insgesamt zwanzig Mannschaften gingen damals in die Saison, wobei die ersten acht Teams sich für die Titel-Runde qualifizierten. Neben Corinthians waren dies der FC São Paulo, Grêmio Porto Alegre, EC Bahia, Atlético Mineiro, Palmeiras São Paulo, FC Santos und CA Bragantino. Somit kamen fünf der acht teilnehmenden Klubs aus der Region São Paulo. Durch Siege gegen Mineiro und Bahia zog der Klub ins Finale ein, wo man dem großen Rivalen FC São Paulo gegenüberstand. Das Hinspiel vor über 85.000 Zuschauern konnten die Corinthians mit 1:0 für sich entscheiden. Torschütze des Tages war Wilson Carlos Mano, der bereits in der vierten Minute der Partie traf. Drei Tage später, am 16. Dezember 1990, kam es zum zweiten Aufeinandertreffen der Klubs. Wieder endete die Begegnung mit 1:0 für den Timão und der erste gesamtbrasilianische Meistertitel wurde gewonnen. Schütze im Rückspiel im Morumbi-Stadion vor über 100.000 Besuchern war Tupãzinho. Trainer war Nelsinho Baptista, der in seiner aktiven Zeit mehr als 250 Spiele für Finalgegner FCSP absolviert hatte. Kurz darauf wurde gegen Flamengo durch einen 1:0-Sieg auch der Supercopa do Brasil gewonnen.

1991 verpasste das Team die Teilnahme an den Play-Offs. Zur Spielzeit 1994 erspielte sich der Klub zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den Einzug ins Finale um den nationalen Titel. Doch gegen Palmeiras São Paulo mit den späteren Weltstars Roberto Carlos, Flávio Conceição und Rivaldo, der noch im Vorjahr auf Leihbasis für Corinthians spielte, hatte man nach 1:3 und 1:1 keinen Erfolg. Von der Meistermannschaft von 1991 war nur noch Torhüter Ronaldo im Corinthians-Team. Beide Tore für die unterlegene Mannschaft erzielte Marques. Für Palmeiras traf Rivaldo dreifach, sowie Edmundo. Besonders das Rückspiel war hart umkämpft und Schiedsrichter Márcio Rezende de Freitas musste drei rote Karten zeigen: Zwei für Corinthians (Branco, Luisinho) und eine für Palmeiras (Zinho).

Die nationale Meistersaison 1995 verlief dagegen wieder schlecht. Doch in den anderen Wettbewerben wusste der Klub zu überzeugen. Erst gewann die Mannschaft die Staatsmeisterschaft und anschließend setzte man sich im Copa do Brasil, dem nationalen Pokal, durch. Dieser wird seit 1989 durchgeführt. Doch weder das Endspiel noch das Halbfinale konnte Corinthians bis 1995 erreichen. Als Sieger der Copa Bandeirantes 1994 war der Klub einer von drei Vereinen aus dem Bundesstaat São Paulo, der 1995 in der Copa do Brasil starten durfte. Über Operário FC, Rio Branco FC, Paraná Clube und CR Vasco da Gama zog die Mannschaft ins Finale ein, wo Grêmio Porto Alegre als Gegner wartete. Im ersten Spiel, am 14. Juni 1995, war es dann Viola, der Corinthians in Führung brachte, ehe Goiano ausglich. Doch dann war es Marcelinho Carioca, der zum 2:1-Endstand für Corinthians traf. Im Rückspiel reichte ein erneuter Treffer von Marcelinho Carioca zum 1:0-Sieg, so dass erstmals in der Vereinsgeschichte die Copa do Brasil gewonnen wurde.

1998 wurde die zweite nationale Meisterschaft gewonnen, die man 1999 verteidigte. Entscheidende Spieler für diese Erfolge waren Marcelinho Carioca, Dida, Vampeta, Luizão, Sylvinho, Edílson, Freddy Rincón, Índio und Ricardinho. Beide Endspiele mussten in je drei Partien entschieden werden.

1997 und 1999 konnte man zudem erneut die Staatsmeistermaschaft gewinnen.

2000–heute: Aktuelle EntwicklungBearbeiten

Den bisher größten Erfolg feierte der SC Corinthians 2000 und 2012 mit dem Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Als brasilianischer Meister 1998 qualifizierte man sich für die erste Austragung dieses Wettbewerbs. Im Finale im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro konnte der CR Vasco da Gama im Elfmeterschießen besiegt werden. Zuvor konnte der Klub bereits Mannschaften wie Raja Casablanca und Al-Nasr bezwingen und trotzte Real Madrid ein 2:2 ab. Zweifacher Torschütze war Edílson, der später auch mit dem Goldenen Ball für den besten Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. An der Frage, ob der SC Corinthians sich aufgrund dieses Titels als „bester Klub der Welt“ bezeichnen kann, erhitzen sich in Brasilien regelmäßig die Gemüter. Anhänger gegnerischer Mannschaften halten den Corinthians vor, dass sie bis dahin nie die Copa Libertadores gewonnen haben und daher kein legitimer Champion seien.

2002 gewann der Klub zum zweiten Mal den nationalen Pokal. Mit dreizehn Treffern wurde Deivid zum besten Torschützen des Turniers. Noch nie seit 1989 schoss ein Spieler mehr Treffer in diesem Wettbewerb. Der Rekord wurde zwei Jahre später durch Fred um einen Treffer überboten. Im Finale am 8. und am 15. Mai 2002 wurde Brasiliense FC mit 2:1 und 1:1 geschlagen. Alle Tore für Corinthians schoss Deivid.

2004 unterzeichnete der Verein einen Vertrag mit der internationalen Investorengruppe MSI (Media Sports Investment), welcher MSI im Gegenzug für große Investitionen für zehn Jahre die Kontrolle über den Klub sichert. Mit dem Geld wurden unter anderem Carlos Tévez, der Star von CA Boca Juniors, sowie Trainer Daniel Passarella verpflichtet. Passarella musste den Klub allerdings bereits nach wenigen Spielen wieder verlassen.

2005 wurde Corinthians zum vierten Mal brasilianischer Fußball-Meister, aber seither stößt der Klub auf Schwierigkeiten, nicht nur in Meisterschaften, an denen der Klub teilnimmt, sondern auch und vor allem im politischen Bereich. 2007, nach so vielen schlechten Ergebnissen und Korruptionsanklagen gegen den Präsidenten Alberto Dualib, wurde von den Fans die Movimento Fora Dualib gegründet, eine Bewegung gegen den Präsidenten des Klubs. Nach wenigen Monaten wurde Dualib provisorisch durch Clodomil Orsi ersetzt. Am 9. Oktober 2007 wurde Andrés Sanchez als neuer Präsident ausgewählt. In diesem Jahr wurde mit dem Abstieg in die Série B der Tiefpunkt für den Verein erreicht.

Corinthians gelang in der Saison 2008 unter dem neuen Trainer Mano Menezes der Wiederaufstieg als Tabellenführer der Série B. Dabei dominierte der Klub die Liga klar und hatte mit 85 Punkte insgesamt siebzehn Zähler mehr als der Zweitplatzierte EC Santo André. Mit den Angreifern Dentinho und Germán Herrera formte Menezes ein starkes Duo, das das Team auf die Erfolgsspur brachte. Auch in der Folgezeit blieb die Mannschaft erfolgreich. Durch Transfers wie die Verpflichtung von Spielern wie der ehemalige Weltfußballer Ronaldo und der Europa-Erfahrene Edu, machte der Klub auch international wieder auf sich aufmerksam. Nachdem man 2009 die Staatsmeisterschaft von São Paulo gewinnen konnte, kam das Team in das Endspiel um die Copa do Brasil. Nach 2:0 und 2:2 gegen SC Internacional wurde der Wettbewerb zu Gunsten Corinthians entschieden. Es war der dritte Titelgewinn des Vereins in diesem Turnier.

 
Spielszene aus dem Finale der Klub-WM 2012

In der Liga reichte es zwar nur zu Rang zehn, trotzdem schaffte man auf Grund des Pokalgewinns die Qualifikation zur Copa Libertadores 2010. Für die neue Saison wurde der Kader weiter aufgerüstet. Roberto Carlos, Aldo Bobadilla, Danilo und Iarley waren dabei die bekanntesten Zugänge. In der Gruppenphase der Copa Libertadores gab man dann nur zwei Punkte beim 1:1 gegen Independiente Medellín ab, sonst blieb die Mannschaft fehlerfrei. Doch dann war bereits im Achtelfinale Endstation. Im Juli 2010 wurde bekannt, dass Menezes neuer Trainer der brasilianischen Landesauswahl als Nachfolger von Dunga wird. Der Klub reagierte schnell und verpflichtete Adílson Batista, der zuvor Cruzeiro Belo Horizonte trainiert hatte.

Am 14. März 2010 gewann Corinthians 2:1 am 14. Spieltag der Staatsmeisterschaft von São Paulo gegen den EC Santo André. Das 1:0 in der 3. Minute für Corinthians durch Dentinho war das 10.000 in der Geschichte des Klubs.[6]

2011 konnte erneut die brasilianische Meisterschaft gewonnen werden. 2012 gelang dann endlich erstmals der Gewinn der Copa Libertadores und in der Folge auch erneut der Weltmeisterschaft. Dabei konnte im Finale der FC Chelsea mit 1:0 besiegt werden.

2015 konnte der Klub die Meisterschaft in Brasilien zum sechsten Mal und 2017 zum siebten Mal gewinnen.

WissenswertesBearbeiten

Der ErzrivaleBearbeiten

Inspiriert durch den Besuch zweier italienischer Fußballvereine beschlossen einige Corinthians-Anhänger italienischer Abstammung, 1914 ihren eigenen Klub zu gründen, die Palestra Itália (heute Palmeiras São Paulo). Die großteils aus Einwanderern bestehende Anhängerschaft der Corinthians teilte sich in der Folge zwischen den beiden Vereinen auf. Die ehemaligen Corinthians-Fans wurden als „Verräter“ bezeichnet. Bis heute sind die beiden Klubs die erbittertsten Rivalen in São Paulo.

Das MaskottchenBearbeiten

Das offizielle Maskottchen des Klubs ist ein Musketier. Dieses soll Stolz, Mut und Loyalität symbolisieren. Die Entstehungsgeschichte des Maskottchens geht auf die ersten Jahre seit Gründung des Klubs 1910 zurück.

Sponsoren und AusstatterBearbeiten

Seit den 1980er Jahren führt Corinthians einen Haupttrikotsponsor, der die Brust der Heim- und Auswärtsjerseys ziert. Seit 1982 waren dies verschiedene weltweite Unternehmen. Eine, wie Ford, wurden auch nur für eine Partie auf die Trikots von Corinthians gedruckt. Seit 2003 verkauft der Klub auch andere Flächen der Hemden an Sponsoren. So sind Aufdrucke auf den Ärmeln, Schultern oder Hosen zu finden. Aktueller Hauptsponsor ist Caixa Econômica Federal. Bekleidungsausrüster seit 2003 ist Nike. Zuvor wurden die Mannschaften nur von brasilianischen Sportartikelherstellern eingekleidet.

Zeitraum Ausrüster Sponsor
1982 Topper Bombril
1983 Cofap
1984 Citizen Watch
BIC Group
Corona
1985–1994 Kalunga
1987–1994 Finta
1995–1996 Penalty Suvinil
1996–1998 Excel-Econômico
1998 Embratel
1999–2000 Topper Batavo
2000–2003 Pepsi
2003–2004 Nike
2005–2007 Samsung Electronics
2008–2009 Medial Saúde
2010–2012 Neo Química Genéricos
2012–2017 Caixa

Anhänger und RivalenBearbeiten

Corinthians Fans werden O bando de loucos (Das Pack der Verrückten) genannt. Zusammen mit Flamengo Rio de Janeiro bildet Corinthinas die größte Fangemeinde in Brasilien. Die Zahl der Anhängerschaft schwankt zwischen 30 und 35 Millionen. Bekannt sind die Fans durch ihre Treuebekundungen und Loyalität. Bekannte Anhänger sind der Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, die Formel-1-Fahrer Ayrton Senna, Emerson Fittipaldi und Rubens Barrichello und der Musiker Paul Di’Anno. Für 2015 plant der Club die Eröffnung eines Friedhofs für Spieler und Fans, auf dem bis zu 100 Idole sowie knapp 70.000 Anhänger ihre letzte Ruhe finden können.[7]

StadionBearbeiten

Vor der WM 2014Bearbeiten

 
Estádio do Pacaembu

Das offizielle Heimstadion der Corinthians war bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 das Stadion Alfredo Schürig (genannt Fazendinha, pt. kleine Fazenda), benannt nach einem Vereinspräsidenten der 20er Jahre. Das Stadion wurde am 22. Juli 1928 eingeweiht und fasst nur 18.000 Plätze. Heute wird es von der Profimannschaft nur für das Training benutzt, von der zweiten Mannschaft für den Spielbetrieb. Corinthians hatte bis 2014 kein eigentliches Stadion, welches Erstliga- oder gar internationalem Niveau entsprach. Heimspiele wurden daher im 1940 eröffneten Pacaembu-Stadion (offiziell „Estádio Municipal Paulo Machado de Carvalho“) der Stadt São Paulo, mit einer Kapazität von 40.260 Plätzen, ausgetragen. Wichtige Begegnungen mit mehr Zuschauern wurden im Morumbi-Stadion des FC São Paulo mit 80.000 Plätzen gespielt. Kurioserweise hat der schwarz-weiß gestreifte Klub Corinthians, der laut Umfragen die meisten Anhänger der drei Großklubs (also Corinthians, FC São Paulo und Palmeiras) in São Paulo hat, die meisten Titel im Stadion des rot-weiß-schwarzen Lokalrivalen FC São Paulo gewonnen.

Arena CorinthiansBearbeiten

Zur Fußball-WM 2014 in Brasilien wurde in São Paulos Stadtteil Itaquera ein neues Stadion gebaut. Während des Turniers fasste es 68.000 Besucher und wurde von der FIFA Arena São Paulo genannt.[8] Nach dem Turnier wurden die zuvor angebrachten Zusatztribünen zurückgebaut, sodass das Stadion nun in der neuen Ausführung rund 48.000 Besucher aufnehmen kann. Es trägt den Namen Arena Corinthians und wird seit dem Ende der WM 2014 von Corinthians exklusiv genutzt.[9] Die Bauausführung lag bei dem brasilianischen Baugiganten Construtora Norberto Odebrecht. In der Arena Corinthians fand u. a. das Eröffnungsspiel (Brasilien gegen Kroatien (3:1)) und die Eröffnungsfeier der WM 2014 statt.

Aktueller KaderBearbeiten

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 Brasilianer  Matheus Vidotto 10. April 1993 2012 2018
12 Brasilianer  Cássio (C)  6. Juni 1987 2012 2019
27 Brasilianer  Walter 18. November 1987 2013 2019
40 Brasilianer  Caíque 3. Juni 1995 2015 2020
Abwehr
2 Brasilianer  Léo Príncipe 13. August 1996 2016 2019
3 Brasilianer  Pablo 21. Juni 1991 2017 2017
4 Paraguayer  Fabián Balbuena (C)  23. August 1991 2015 2018
6 Brasilianer  Moisés 11. März 1995 2015 2017
13 Brasilianer  Guilherme Arana 14. April 1997 2014 2021
14 Brasilianer  Léo Santos 9. Dezember 1998 2016 2018
15 Brasilianer  Vilson (C)  3. April 1989 2016 2018
23 Brasilianer  Fagner (C)  11. Juni 1989 2014 2018
34 Brasilianer  Pedro Henrique 2. Oktober 1995 2014 2019
Mittelfeld
5 Brasilianer  Gabriel (C)  10. Juli 1992 2017 2020
10 Brasilianer  Guilherme 22. Oktober 1988 2016 2019
16 Brasilianer  Cristian (C)  25. Juni 1983 2015 2017
17 Brasilianer  Giovanni Augusto 5. September 1989 2016 2019
19 Brasilianer  Rodrigo Figueiredo 27. Marz 1996 2016 2018
20 Brasilianer  Danilo (C)  11. Juni 1979 2010 2017
21 Brasilianer  Fellipe Bastos 1. Februar 1990 2017 2019
22 Brasilianer  Marciel 8. März 1995 2015 2020
26 Brasilianer  Rodriguinho (C)  27. März 1988 2013 2019
28 Brasilianer  Paulo Roberto 6. März 1987 2017 2017
29 Brasilianer  Camacho 2. März 1990 2016 2019
30 Brasilianer  Maycon 15. Juli 1997 2016 2021
31 Brasilianer  Marquinhos Gabriel 21. Juli 1990 2016 2020
33 Brasilianer  Warian 14. Juni 1996 2016 2019
35 Brasilianer  Guilherme Mantuan 2. August 1997 2016 2018
38 Brasilianer  Pedrinho 13. April 1998 2017 2018
77 Brasilianer  Jádson (C)  5. Oktober 1983 2017 2018
Sturm
7 Brasilianer  (C)  20. März 1987 2017 2019
9 Brasilianer  Clayton 23. Oktober 1995 2017 2017
11 Paraguayer  Ángel Romero 4. Juli 1992 2014 2019
18 Türkische  Kâzım-Richards 26. August 1986 2017 2018
36 Brasilianer  Bruno Paulo 14. Februar 1990 2016 2019
37 Brasilianer  Léo Jabá 2. August 1998 2016 2018
39 Brasilianer  Carlinhos 12. Februar 1997 2016 2020
92 Kolumbianischer  Stiven Mendoza 27. Juni 1992 2015 2018
Brasilianer  Léo Arthur 23. März 1995 2017 2018

ErfolgeBearbeiten

Offizielle TitelBearbeiten

FreundschaftsturniereBearbeiten

  • Apollo V Cup (USA): 1969
  • Atlantic Cup: 1956
  • Bandeirantes Cup: 1994
  • Brasília Wettbewerb: 1958
  • Costa del Sol Turnier (Spanien): 1969
  • Gold Quinela: 1942
  • Internationaler Charles Miller Wettbewerb: 1954, 1955
  • Internationales Sommerturnier der Stadt: 1986, 1987
  • Laudo Natel Cup: 1973
  • Missões Turnier: 1953
  • Nations Cup (USA): 1985
  • People’s Tournament: 1971
  • Pequeña Copa del Mundo (Venezuela): 1953
  • Pokal des Bürgermeisters von São Paulo: 1953
  • Ramón de Carranza Trophäe (Spanien): 1996
  • Recife Cup: 1965
  • São Paulo Cup: 1962, 1975
  • Stadtpokal Porto Alegre: 1983
  • Stadtpokal São Paulo: 1942, 1943, 1947
  • Turnier der Stadt Turin (Italien): 1966
  • Turnier zu Ehren der Unabhängigkeit Mexikos: 1981

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

(Auswahl)

Name des Spielers Zeitraum Bemerkung
Brasilien  Sócrates 1978–1984 • ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft
Brasilien  Wladimir Rodrigues dos Santos 1972–1985, 1987 • ehemaliger Nationalspieler und Rekordspieler der Corinthians (803 Spiele)
Brasilien  Dida 1999–2000 • in Europa u. a. für AC Mailand aktiv
Brasilien  Gilmar 1951–1961 • über 450 Spiele für Corinthians
• Weltmeister 1958 und 1962
Brasilien  Roberto Carlos 2010–2011 • in Europa u. a. für Real Madrid, Inter Mailand und Fenerbahçe Istanbul aktiv
• Weltmeister 2002
Brasilien  Domingos Antônio da Guia 1936–1943
Paraguay  Carlos Gamarra 1998–1999 • in Europa u. a. für Atlético Madrid und Inter Mailand aktiv
Brasilien  Marcelinho Carioca 1998–2001 • in Europa u. a. für FC Valencia aktiv
Brasilien  Ricardinho 1998–2002 • in Europa u. a. für Beşiktaş Istanbul aktiv
Brasilien  Roberto Rivelino 1965–1974 • Weltmeister 1970
Brasilien  Amílcar Barbuy 1913–1922 • in Europa für Lazio Rom aktiv
Brasilien  Walter Casagrande 1980–1981
1982–1984
1985–1986
1994–1995
• in Europa u. a. für FC Porto aktiv
Brasilien  Neco 1913–1930 • über 230 Treffer in über 300 Partien für Corinthians
Brasilien  Ronaldo 2009–2011 • in Europa u. a. für Real Madrid, den FC Barcelona, Inter Mailand und AC Mailand aktiv
• Weltmeister 1994 und 2002
• Weltfußballer 1996, 1997 und 2002
• Europas Fußballer des Jahres 1997 und 2002
Argentinien  Carlos Tévez 2005–2006 • in Europa u. a. für West Ham United, Manchester United und Manchester City aktiv
Argentinien  Javier Mascherano 2005–2006 • in Europa u. a. für West Ham United, den FC Liverpool und den FC Barcelona aktiv
Brasilien  Sylvinho 1995–1999 • in Europa u. a. für FC Arsenal und FC Barcelona aktiv
Brasilien  Carlos Alberto Gomes 2005–2007 • in Europa u. a. für FC Porto und Werder Bremen aktiv
Brasilien  Edu 1998–2000
2008–heute
• in Europa für FC Arsenal und FC Valencia aktiv
Brasilien  Ronny 2004–2006 • in Europa u. a. für Hertha BSC und Sporting Lissabon aktiv
Brasilien  Rivaldo 1993–1994 • in Europa u. a. für FC Barcelona und AC Mailand aktiv
• Weltfußballer 1999
• Europas Fußballer des Jahres 1999
Brasilien  Cris 1995–1999 • in Europa u. a. für Bayer 04 Leverkusen und Olympique Lyon aktiv
Brasilien  Danilo „Zidanilo“ 2010–heute • erfolgreichster Klubspieler Brasiliens (22 Titel u. a. 2× Klubweltmeister) nach Pelé (26 Titel)
Brasilien  Zé Elias 1993–1996 • in Europa u. a. für Bayer 04 Leverkusen und Inter Mailand aktiv
Brasilien  Paulinho 2010–2013 • in Europa u. a. für Tottenham Hotspur aktiv

TrainerBearbeiten

(unvollständig)

 
Mano Menezes (2008–2010)
Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
Portugal  Joreca ?
Brasilien  Roberto Belangero ?
Brasilien  Servilho ?
Brasilien  Zé Maria ?
Brasilien  Zezé Moreira ?
Uruguay  Pedro Mazzulo 1933–1934
Brasilien  Neco 1937
Brasilien  Gentil Cardoso 1948
Brasilien  Joreca 1949
Brasilien  Rato 1949–1953
Brasilien  Osvaldo Brandão 1954–1957
Paraguay  Manuel Fleitas Solich 1957
Brasilien  Sylvio Pirillo 1959–1960
Brasilien  Osvaldo Brandão 1964–1965/66
Italien  Dino Sani 1965/66–1968
Brasilien  Osvaldo Brandão 1968
Brasilien  Lula 1968
Brasilien  Aymoré Moreira 1968
Brasilien  Aymoré Moreira 1970–1971
Brasilien  Yustrich 1973–1974
Brasilien  Duque 1976
Brasilien  Osvaldo Brandão 1977
Brasilien  Osvaldo Brandão 1980–1981
Brasilien  Mário Travaglini 1982–1983 • 1982: Staatsmeisterschaft von São Paulo
Brasilien  Paulo Autuori 1985
Brasilien  Carlos Alberto 1985–1986
Brasilien  Rubens Minelli 1986
Brasilien  Jair Pereira 1988 • 1988: Staatsmeisterschaft von São Paulo
Brasilien  Nelsinho Baptista 1990–1991 • 1990: Brasilianischer Meister
• 1991: Brasilianischer Super-Cup
Brasilien  Mário Sérgio 1993–1995
Brasilien  Jair Pereira 1994 • 1994: Vize-Meister
Brasilien  Carlos Alberto Torres 1995–1996
Brasilien  Valdyr Espinoza 1996
Brasilien  Nelsinho Baptista 1996–1997 • 1997: Staatsmeisterschaft von São Paulo
Brasilien  Joel Santana 1997
Brasilien  Candinho 1997
Brasilien  Vanderlei Luxemburgo 1998 • 1998: Brasilianischer Meister
Brasilien  Evaristo de Macedo 1999
Brasilien  Oswaldo de Oliveira 1999–2000 • 1999: Brasilianischer Meister
• 2000: FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
Brasilien  Vadão 2000
Uruguay  Darío Pereyra 2001
Brasilien  Vanderlei Luxemburgo 2001
Brasilien  Carlos Alberto Parreira 2002–2003 • 2002: Copa do Brasil
• 2002: Vize-Meister
Brasilien  Júnior 2003
Brasilien  Geninho 2003–2004
Brasilien  Tite 2004–2005
Argentinien  Daniel Passarella 2005
Brasilien  Márcio Bittencourt Mai 2005–September 2005
Brasilien  Antônio Lopes September 2005–März 2006
Brasilien  Ademar Braga März 2006–Mai 2006
Brasilien  Geninho 2006
Brasilien  Émerson Leão 2006–2007
Brasilien  Zé Augusto April 2007 Interimstrainer für drei Spiele[10]
Brasilien  Paulo César Carpeggiani April–August 2007
Brasilien  Zé Augusto August–September 2007 Interimstrainer[10]
Brasilien  Nelsinho Baptista September–Dezember 2007
Brasilien  Mano Menezes Januar 2008–Juli 2010 • 2008: Zweitliga-Meister
• 2009: Staatsmeisterschaft von São Paulo
• 2009: Copa do Brasil
Brasilien  Adílson Batista Juli 2010–Oktober 2010
Brasilien  Tite Oktober 2010–Dezember 2013 • 2011: Brasilianischer Meister
• 2012: Copa Libertadores
• 2012: FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
Brasilien  Mano Menezes Januar 2014–Dezember 2014
Brasilien  Tite Januar 2015–15. Juni 2016 • 2015: Brasilianischer Meister
Brasilien  Cristóvão Borges 4. Juni 2016–17. September 2016
Brasilien  Fábio Carille 17. September 2016–11. Oktober 2016
Brasilien  Oswaldo de Oliveira 14. Oktober 2016–15. Dezember 2016
Brasilien  Fábio Carille 22. Dezember 2016 – 22. Mai 2018 • 2017: Brasilianischer Meister
Brasilien  Osmar Loss 22. Mai 2018 – 5. September 2018
Brasilien  Jair Ventura seit 6. September 2018 -

Quelle: vertebrais.blogspot.com[11]

Weitere TeamsBearbeiten

NachwuchsmannschaftenBearbeiten

Die Nachwuchsabteilung von Corinthinas verfügt über eine lange Tradition. Die Jugendkicker des Klubs werden Chute Inicial, Timãozinho oder auch Juniores do Corinthians genannt. Zu dessen bedeutendsten Erfolgen zählen die Siege 1999 und 2000 im Dallas Cup, dem Nike Cup 2003, die Juniorenstaatsmeisterschaften von São Paulo 1969, 1970, 1995, 1999, 2004, 2005, 2009 sowie die Copa Sub-17 de Promissão in den Jahren 2002, 2003 und 2007. Regelmäßig bringt die Nachwuchsabteilungen talentierte Fußballer in den Profibereich, die sich dort zu Stars entwickeln. Bekannte Spieler sind Deco, Lulinha, Roberto Rivelino, Walter Casagrande, Cris und Willian.

FrauenmannschaftBearbeiten

Die Frauenfußballabteilung von Corinthians ist 1997 gegründet wurden und spielt aktuell erstklassig.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mercado.com: Mitglieder
  2. Spielbericht: Hinspiel-Finale Copa do Brasil 2002
  3. Spielbericht: Rückspiel-Finale Copa do Brasil 2002
  4. Spielprotokoll: Hinspiel-Finale Copa do Brasil 2009@1@2Vorlage:Toter Link/www.cbf.com.br (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Spielprotokoll: Rückspiel-Finale Copa do Brasil 2009@1@2Vorlage:Toter Link/www.cbf.com.br (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. 10.000 Tor, Bericht auf memoriasdoesporte.com.br vom 4. September 2018, Seite auf portug., abgerufen am 4. September 2018
  7. Spiegel Online, zuletzt aufgerufen 31. Oktober 2014.
  8. Arena Corinthians, das Projekt (Memento vom 2. Juni 2013 im Internet Archive), aufgerufen 26. August 2012 (pt)
  9. Live Cam von der Baustelle (Memento vom 16. Januar 2013 im Internet Archive)
  10. a b José Augusto auf acervosccp.com(portugiesisch)
  11. Todos os técnicos do Corinthians! (spanisch) Vertebrais. Abgerufen am 13. Februar 2019.

WeblinksBearbeiten