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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Großenrade
Großenrade
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Großenrade hervorgehoben

Koordinaten: 54° 1′ N, 9° 13′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Burg-Sankt Michaelisdonn
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 10,4 km2
Einwohner: 462 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25712
Vorwahl: 04825
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 037
Adresse der Amtsverwaltung: Holzmarkt 7
25712 Burg
Website: www.grossenrade.de
Bürgermeisterin: Friedel Elsner (KWV)
Lage der Gemeinde Großenrade im Kreis Dithmarschen
Karte

Großenrade ist eine Gemeinde im Südosten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Großenradermoor liegt im Gemeindegebiet.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Großenrade liegt im südöstlichen Dithmarschen auf dem Geestrücken.

NachbargemeindenBearbeiten

An Großrade grenzen direkt:

Süderhastedt Eggstedt
Frestedt   Hochdonn
Quickborn Brickeln

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname Großenrade bedeutet so viel wie „große Rodung“, wobei der Zusatz „Großen“ wohl neueren Datums ist.

Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Süderhastedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Großenrade.[2]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft KWV alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.[3]

BürgermeisterinBearbeiten

Auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung für die Wahlperiode 2018–2023 am 13. Juni 2018 wurde wiederholt Friedel Elsner zur Bürgermeisterin gewählt.[4]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Grün schräg gekreuzt eine silberne Axt und eine silberne Rodungshacke über einem silbernen Eichenstumpf mit vier austreibenden Blättern.“[5]

Der Wappeninhalt ist insgesamt auf den Ortsnamen bezogen, das Wappen also ein „redendes“ oder „sprechendes“. Die Axt, die Rodungshacke und der Eichenstumpf führen gleichsam demonstrativ vor Augen, dass der Ort, was der Name bereits nachweist, durch Rodung ehemals bewaldeter Flächen entstanden ist, als Grundlage für fruchtbares Ackerland und bäuerliche Wirtschaft.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  3. Gemeindevertreter der Gemeinde Großenrade (Memento des Originals vom 4. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amt-burg-st-michaelisdonn.de (PDF; 28 kB)
  4. Niederschrift der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Großenrade. (pdf) Abgerufen am 21. September 2019.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein