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Groven (Dithmarschen)

Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Groven
Groven (Dithmarschen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Groven hervorgehoben

Koordinaten: 54° 18′ N, 8° 59′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Kirchspielslandgemeinden Eider
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 7,9 km2
Einwohner: 72 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25774
Vorwahl: 04882
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 038
Adresse der Amtsverwaltung: Kirchspielsschreiber-Schmidt-Straße 1
25779 Hennstedt
Website: www.amt-eider.de
Bürgermeisterin: Marie-Luise Witt
Lage der Gemeinde Groven im Kreis Dithmarschen
Karte

Groven ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

GeografieBearbeiten

 
Eider bei Wollersum um 1895
 
Entwässerungsgraben im Ortsteil Flehderwurth

LageBearbeiten

Der Ort liegt direkt an der Eider. Zwischenzeitlich, nach einer Verlagerung des Flusses war der Ortsteil Nesserdeich eine Insel, Wollersum wurde gar 1593 und 1601 von der Eider ganz in die Tiefe gerissen. Bis zum Bau des Eidersperrwerks 1973 waren umfangreiche Schutzmaßnahmen notwendig, um eine Wiederholung zu verhindern.

GemeindegliederungBearbeiten

Er gliedert sich in die Ortsteile Flehderwurth, Groven, Mahde, Nesserdeich und Wollersum.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Lehe, Lunden, Krempel, Rehm-Flehde-Bargen und Karolinenkoog (alle im Kreis Dithmarschen) sowie Oldenswort (im Kreis Nordfriesland).

GeschichteBearbeiten

Die Geschichte des Ortes wurde durch die Nähe zur Eider geprägt. Die Fähre in Wollersum diente bis zum Bau der Eider-Eisenbahnbrücke 1877 als wichtige Verbindung zwischen Dithmarschen und Nordfriesland. Wahrscheinlich wurden hier auch viele der Grabplatten auf dem Lundener Geschlechterfriedhof angeliefert.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Lunden aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Groven.[2]

Am 1. Juli 1936 wurden die Gemeinden Flehderwurth, Mahde-Wollersum und Nesserdeich, die bis 1934 der Kirchspielslandgemeinde Lunden angehörten, eingegliedert.[3]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGG alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung.[4]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über silbernem Wellenschildfuß, darin ein blauer Fisch, in Grün ein silberner, schwarz aufgezäumter Pferdekopf.“[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Landschaft bietet sich vor allem zum Wandern und Radwandern an. In Wollersum, an der alten Fähranlagestelle, liegt eine recht idyllische Badestelle der Eider.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde Groven kann per Autobahn (A23) über die Autobahnzubringer Bundesstraße 5 bei Hemme oder Karolinenkoog angefahren werden.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Über das Schöpfwerk Nesserdeich wird ein Großteil Nordostdithmarschens entwässert.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Groven (Dithmarschen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.
  3. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 44.
  4. Endergebnis der Kommunalwahl 2013@1@2Vorlage:Toter Link/www.amt-eider.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein