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Hellschen-Heringsand-Unterschaar

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hellschen-Heringsand-Unterschaar führt kein Wappen
Hellschen-Heringsand-Unterschaar
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hellschen-Heringsand-Unterschaar hervorgehoben

Koordinaten: 54° 12′ N, 8° 52′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Büsum-Wesselburen
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 7,02 km2
Einwohner: 168 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25764
Vorwahl: 04833
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 045
Adresse der Amtsverwaltung: Kaiser-Wilhelm-Platz
25761 Büsum
Website: www.hellschen.de
Bürgermeister: Bernd Blohm (WGHe)
Lage der Gemeinde Hellschen-Heringsand-Unterschaar im Kreis Dithmarschen
Karte

Hellschen-Heringsand-Unterschaar ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Mit 32 Zeichen hat sie den längsten Gemeindenamen Deutschlands. Neben Rehm-Flehde-Bargen ist sie eine von zwei Gemeinden in Deutschland mit einem Triplenamen.

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt in der neuen Marsch an der Nordseeküste.

OrtsgliederungBearbeiten

Sie besteht aus den Ortsteilen Hellschen, Heringsand und Unterschaar. Einen Ortskern innerhalb der Gemeinde gibt es nicht.

NachbargemeindenBearbeiten

Wesselburenerkoog Hillgroven
Norddeich
  Süderdeich
Hedwigenkoog Reinsbüttel

GeschichteBearbeiten

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Wesselburen aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Hellschen-Heringsand-Unterschaar.[2]

PolitikBearbeiten

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGHe alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung.[3]

WirtschaftBearbeiten

Landwirtschaft, vor allem Ackerbau und verschiedene Windparks beherrschen die Landschaft. Außer Landwirtschaft gibt es noch ein wenig Tourismus.

BesonderheitenBearbeiten

Hellschen-Heringsand-Unterschaar ist mit 32 Zeichen Deutschlands längster Gemeindename.

Eine Besonderheit stellt ein Einfamilienhaus in der Dorfstraße dar. Das vom Architekten Klaus Sill entworfene und 1994/1995 gebaute Haus gewann 1999 einen zweiten Rang des BDA-Architekturpreises Schleswig-Holstein.[4] Das freistehende Haus soll mit der Landschaft der nahen Nordseeküste harmonieren. Der Bau hat deshalb zur Wetterseite nach Nordwesten hin eine geschlossene Betonfassade mit Aluminium und Blechverkleidung als Schutz gegen die Umwelt, nach Süden aber eine Holz- und Glaskonstruktion mit windgeschützter Terrasse.[5] Es soll damit sowohl die Differenz als auch Komplexität der Landschaft widerspiegeln, aus der es sich formte.[6]

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.
  3. Gemeindevertreter im Amt Büsum-Wesselburen
  4. Pressemitteilung des BDA
  5. Klaus Sill: Projektbeschreibung bei der FH Kiel@1@2Vorlage:Toter Link/www.insight.fh-kiel.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Nicolas Pople: Small Houses. Laurence King Publishing, 2003, ISBN 1-85669-476-3 (Sektion 13).