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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Odderade führt kein Wappen
Odderade
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Odderade hervorgehoben

Koordinaten: 54° 8′ N, 9° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Mitteldithmarschen
Höhe: 21 m ü. NHN
Fläche: 11,26 km2
Einwohner: 332 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 25785, 25767Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04804, 04806
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 083
Adresse der Amtsverwaltung: Hindenburgstraße 18
25704 Meldorf
Website: www.odderade.de
Bürgermeister: Hans Otto Butenschön (KWV)
Lage der Gemeinde Odderade im Kreis Dithmarschen
Karte

Odderade ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Die Orte Quellental und Lehrsbüttel liegen im Gemeindegebiet.

GeografieBearbeiten

Lage

Odderade liegt an der L 236 zwischen Nordhastedt und Sarzbüttel. Nächstgelegene Stadt ist Meldorf.

Bekannt ist die Gemeinde regional vor allem durch den Riesewohld, das größte Waldgebiet Dithmarschens, das sich relativ nahe am Zustand eines echten Urwaldes befindet.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Nordhastedt, Arkebek, Tensbüttel-Röst und Sarzbüttel (alle im Kreis Dithmarschen).

GeschichteBearbeiten

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Südermeldorf-Geest aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Odderade und Lehrsbüttel.[2]

Am 1. Januar 1966 wurde die damals selbständige Gemeinde Lehrsbüttel in die Gemeinde Odderade eingemeindet.[3]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Flagge mit Fünffingerlinde

Wahrzeichen der Gemeinde ist die Fünffingerlinde im Riesewohld. Sie ziert auch eine Flagge, die in der Gemeinde an Stelle einer offiziellen Flagge gehisst wird.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im Gemeindegebiet befindet sich ein Wasserwerk, das nahezu den gesamten Bereich des ehemaligen Kreises Süderdithmarschen mit Trinkwasser versorgt.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Odderade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.
  3. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 50.