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Frank Bakke-Jensen, 2017

Frank Bakke-Jensen (* 8. März 1965 in Båtsfjord) ist ein norwegischer Politiker der konservativen Partei Høyre. Seit Oktober 2017 ist er Verteidigungsminister der Regierung Solberg.

LebenBearbeiten

Ausbildung und berufliche KarriereBearbeiten

Bakke-Jensen ist ausgebildeter Schiffselektriker. Von 1990 bis 1991 diente er als Soldat bei der Beobachtermission United Nations Interim Force in Lebanon.[1] Nach seiner Rückkehr arbeitete er als Lehrer in seinem Geburtsort, 1993 begann er nebenher ein Studium der christlichen Religion. 1995 fing er an, in der Tourismusbranche zu arbeiten, 1999 übernahm er das Reisebüro Båtsfjord Reiseservice AS, bei dem er zuvor Angestellter war. 2002 bis 2003 studierte er Projektmanagement an der Universität Tromsø, von 2005 bis 2006 studierte er Tourismusmarketing.

Politische KarriereBearbeiten

Zwischen 1999 und 2009 war Bakke-Jensen Mitglied der Gemeindevertretung von Båtsfjord. Ab 2007 war er Bürgermeister des Ortes, obwohl die Arbeiterpartei bei den Kommunalwahlen die absolute Mehrheit erlangte, jedoch durch interne Streitigkeiten nicht in der Lage war, den Bürgermeister zu stellen.[2] Von 2007 bis 2009 war er zudem Abgeordneter im Parlament der Provinz Finnmark, dem sogenannten Fylkesting. 2008 bis 2009 war er stellvertretender Vorsitzender seiner Partei in der Finnmark.

2009 wurde Frank Bakke-Jensen erstmals in das norwegische Parlament – das Storting – gewählt und er wurde seitdem zwei Mal wiedergewählt. Von 2009 bis 2016 war er Mitglied des Wirtschaftsausschusses. Im Dezember 2016 wurde er von Erna Solberg zum Minister für die Europäische Union und den Europäischen Wirtschaftsraum ernannt, im Oktober 2017 wechselte er in das Verteidigungsministerium. Im Storting wird er aufgrund der Zugehörigkeit zur Regierung derzeit von seiner Parteikollegin Marianne Haukland vertreten.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sveinung Berg Bentzrød Journalist: Norges nye forsvarsminister er FN-veteran. Abgerufen am 16. April 2019 (norwegisch).
  2. Henrik Bøe: Kan bli ekskludert. 24. Oktober 2007, abgerufen am 16. April 2019 (norwegisch).