Sveinung Rotevatn

norwegischer Politiker und Jurist
Sveinung Rotevatn (2016)

Sveinung Rotevatn (* 15. Mai 1987 in Bergen) ist ein norwegischer Jurist und Politiker der sozialliberalen Partei Venstre. Seit Januar 2020 ist er Klima- und Umweltminister in der Regierung Solberg.

AusbildungBearbeiten

Während seiner Schulzeit machte Rotevatn ein Auslandsjahr in Kanada, wo er das Lethbridge Collegiate Institute in Lethbridge besuchte. Er hat einen Masterabschluss in Rechtswissenschaft von der Universität Bergen, den er 2018 erhielt.

Politischer WerdegangBearbeiten

In der Zeit von 2010 bis 2013 stand Rotevatn der Jugendorganisation Unge Venstre vor, nachdem er bereits ab 2009 deren stellvertretender Vorsitzender war. Zwischen 2011 und 2013 saß er im Kommunalparlament der ehemaligen Gemeinde Eid. Bei der Parlamentswahl 2013 zog er für den Wahlkreis Sogn og Fjordane in das norwegische Parlament Storting ein, wo er bis 2017 ein Mandat hatte.

Am 17. Januar 2018 wurde er Staatssekretär im Justiz- und Bereitschaftsministerium, wo er unter den Fremskrittspartiet-Politikern Sylvi Listhaug und später Tor Mikkel Wara diente. Zum 12. Oktober 2018 wechselte er als Staatssekretär ins von seinem Parteikollegen Ola Elvestuen geführte Klima- und Umweltministerium. Am 24. Januar 2020 wurde er nach dem Regierungsaustritt der Fremskrittspartiet (FrP) und einer damit einhergehenden Kabinettsumbildung neuer Klima- und Umweltminister.

Am 5. März 2020 wurde er von der Parteiführung als erster stellvertretender Parteivorsitzender seiner Partei vorgeschlagen. Ein Parteitag im April 2020 hätte ihn in dieser Position bestätigen sollen.[1] Nachdem Parteichefin Trine Skei Grande allerdings ihren Rücktritt erklärte, muss ein neuer Vorschlag gefunden werden.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Håvard Grønli: Valkomiteen vil at Trine Skei Grande skal halde fram. In: NRK. 5. März 2020, abgerufen am 5. März 2020 (norwegisch Nynorsk).
  2. Alf Bjarne Johnsen, Runa Fjellanger, Eirik Mosveen: Trine Skei Grande går av – trekker seg som partileder og statsråd, og tar ikke gjenvalg. In: Verdens Gang. 11. März 2020, abgerufen am 11. März 2020 (norwegisch Bokmål).