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Universität Bergen

Universität in Norwegen

Die Universität Bergen (norwegisch: Universitetet i Bergen, lateinisch: Universitas Bergensis) ist mit etwa 14.500 Studierenden und 3.200 Angestellten im Sommersemester (2008) nach den Universitäten in Oslo und Trondheim die drittgrößte Universität Norwegens. Sie wurde 1946 gegründet. Zum Campus der Universität gehört das Bergen Museum.

Universitetet i Bergen
Universität Bergen
Logo
Gründung 1946
Trägerschaft staatlich
Ort Bergen, Norwegen
Rektor Sigmund Grønmo
Studierende ca. 14.500 (2008)
Mitarbeiter ca. 3.200 (2008)
Website www.uib.no

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Universität wurde am 30. August 1946 durch das Gesetz zu Gründung der Universität in Bergen gegründet. Dieses Gesetz wurde am 9. April 1946 beschlossen und trat entsprechend am Gründungstag in Kraft. Die Universität in Bergen ist damit die zweite Universität in Norwegen nach der Universität Oslo.[1] Allerdings reichen die Wurzeln der Universität tiefer. Es hat schon davor wissenschaftliche Aktivität und Lehre am Universitätsmuseum Bergen gegeben, welches 1825 gegründet wurde.

RankingBearbeiten

2010 befand sich die Universität weltweit auf Rang 135 beim Times Higher Education World University Rankings[2] und 2018 auf Platz 164 beim QS World University Rankings.[3]

FakultätenBearbeiten

Die Universität Bergen hat sieben Fakultäten mit 90 Instituten und Fachbereichen:

  • Fakultät für Kunst, Musik und Design (vorhin Kunst- und Designhochschule Bergen und der Grieg-Akademie für Musik)
  • Humanistische Fakultät (Historisch-Philosophische Fakultät)
  • Juristische Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische und Zahnmedizinische Fakultät
  • Psychologische Fakultät
  • Sozialwissenschaftliche Fakultät

BibliothekBearbeiten

Die Bibliothek der Universität verwaltet unter anderem die Sophus-Tromholt-Sammlung. Sie umfasst 231 Fotos auf Fotoplatten aus Glas und 189 Fotos auf Albuminpapier aus den Jahren 1882–1883. Die Bilder entstanden überwiegend während Sophus Tromholts (1851–1896) Aufenthalt in Kautokeino in Nordnorwegen, wo er während des Ersten Internationalen Polarjahrs mit der Beobachtung des Polarlichts befasst war. Die Sammlung wurde im Jahr 2013 zum Weltdokumentenerbe erklärt.[4]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Universität Bergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hundert Jahre Deutsch-norwegische Begegnungen: 1941–1950. (Nicht mehr online verfügbar.) Deutsche Botschaft Oslo, 2013, archiviert vom Original am 27. September 2013; abgerufen am 26. September 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oslo.diplo.de
  2. timeshighereducation.co.uk. Abgerufen am 26. September 2013.
  3. topuniversities.com. Abgerufen am 17. Dezember 2017.
  4. Sophus Tromholt Collection. In: Memory of the World – Register. UNESCO, 2013, abgerufen am 20. Juni 2013 (englisch).

Koordinaten: 60° 23′ 17,1″ N, 5° 19′ 22,3″ O