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Edgar Christian Fencker (* 7. Januar 1844 im Sankt Hans Sogn, Odense; † 15. Dezember 1904 in Kopenhagen) war ein dänischer Inspektor von Grönland.

LebenBearbeiten

1864 wurde Fencker beim Militär zum dänischen Äquivalent eines Oberfähnrichs der Reserve. 1868 wurde er als Freiwilliger in Upernavik tätig. Im nächsten Jahr wechselte er nach Appat, ein weiteres Jahr später nach Uummannaq und 1872 nach Ilulissat. 1875 wurde er Verwalter in Qeqertarsuaq und im selben Jahr in Qasigiannguit. 1878 wurde er Kolonialverwalter in Qeqertarsuaq, 1880 in Qasigiannguit, 1884 in Upernavik und 1890 in Appat.[1] 1892 wurde er zum Inspektor von Südgrönland ernannt und 1899 von seinem Schwiegersohn Regnar Stephensen abgelöst.[2]

FamilieBearbeiten

Edgar Christian Fencker war der Sohn des geadelten Offiziers August Carl Frederik von Fencker und seiner Frau Mette Cathrine Dreier.[3] Er heiratete am 6. August 1876 in Qeqertarsuaq Hansine Lundsteen,[4] die am 5. Oktober 1843 im Vorgod Sogn als Tochter von Petrus Lundsteen und Christiane Marie Elisabeth Hansen geboren wurde.[5] Seine Schwägerin Johanne Margrethe Lundsteen war mit dem ehemaligen Inspektor Nordgrönlands, Sophus Theodor Krarup-Smith verheiratet. Fencker und seine Frau bekamen folgende Kinder:

  • Cathrine Emilie Elisabeth Fencker (* 14. Mai 1877 in Qeqertarsuaq)[6]
  • Karl Frederik Hannibal Anthon Fencker (* 27. Dezember 1878 in Qeqertarsuaq)[7]
  • Edgar Kristian Fencker (* 28. Dezember 1880 in Qasigiannguit)[8]
  • Hannibal Fencker (* 12. Mai 1883 in Qasigiannguit)[9]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag im Biografisk Leksikon for Grønland
  2. Liste der Staatsoberhäupter Grönlands bei worldstatesmen.org
  3. Kirchenbuch Sankt Hans Sogn 1839–1848 S. 28
  4. Kirchenbücher Qeqertarsuaq 1855–1902 (Hochzeiten S. 148)
  5. Kirchenbuch Vorgod Sogn 1834–1844 S. 31
  6. Kirchenbücher Qeqertarsuaq 1855–1902 (Geborene Mädchen S. 50)
  7. Kirchenbücher Qeqertarsuaq 1855–1902 (Geborene Jungen S. 11)
  8. Kirchenbücher Qasigiannguit 1880–1884 (Geborene Jungen S. 2)
  9. Kirchenbücher Qasigiannguit 1880–1884 (Geborene Jungen S. 6)