Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Bezirk von Berlin

Friedrichshain-Kreuzberg ist der zweite Verwaltungsbezirk von Berlin.[1] Am 31. Dezember 2020 hatte er 289.787 Einwohner.

Wappen von Friedrichshain-Kreuzberg
Wappen von Berlin
Friedrichshain-Kreuzberg
2. Bezirk von Berlin
Bezirk MitteBezirk Friedrichshain-KreuzbergBezirk PankowBezirk Charlottenburg-WilmersdorfBezirk SpandauBezirk Steglitz-ZehlendorfBezirk Tempelhof-SchönebergBezirk NeuköllnBezirk Treptow-KöpenickBezirk Marzahn-HellersdorfBezirk LichtenbergBezirk ReinickendorfBrandenburgOrtsteile des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg
Über dieses Bild
Fläche 20,34 km²
Einwohner 289.787 (31. Dez. 2020)
Bevölkerungsdichte 14.247 Einwohner/km²
Adresse der
Verwaltung
Frankfurter Allee 35/37
10247 Berlin
Website friedrichshain-kreuzberg.de
Ortsteile Friedrichshain
Kreuzberg
Politik
Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne)

Der flächenkleinste der zwölf Berliner Bezirke hat zugleich die höchste Bevölkerungsdichte und das geringste Durchschnittsalter. Er entstand 2001 mit der Berliner Verwaltungsreform durch Fusion der bis dahin eigenständigen Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg.

Zwei der umsatzstärksten Unternehmen Berlins, das Medienunternehmen Axel Springer SE und der Onlinehändler Zalando, haben ihren Firmensitz im Bezirk.

Das zentral gelegene Friedrichshain-Kreuzberg gilt als kreativ und ist international bekannt für ein vielseitiges Nacht- und Kulturleben.[2][3]

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

In der Nähe der Alexandrinenstraße 12 im Ortsteil Kreuzberg liegt der geometrische Mittelpunkt Berlins. (Lage) Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg grenzt Im Norden an den Bezirk Mitte und Bezirk Pankow, im Osten an den Bezirk Lichtenberg, im Süden an den Bezirk Treptow-Köpenick und Neukölln. Im Westen und Südwesten grenzt er an den Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

OrtsteileBearbeiten

Friedrichshain-Kreuzberg ist einer von zwei Bezirken (neben dem Bezirk Mitte), die aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin bestehen. Die beiden Ortsteile des heutigen Bezirks, Friedrichshain und Kreuzberg, sind durch die Spree voneinander getrennt. Die Oberbaumbrücke verbindet beide Altbezirke und ist damit zum Wahrzeichen des neuen Verwaltungsbezirks geworden, was im Bezirkswappen zum Ausdruck gebracht wird.

Beide Ortsteile gehören zu den Szenevierteln Berlins und erleben durch die hohe Nachfrage nach Wohnraum einen Strukturwandel in Form von Gentrifizierung (Sozioökonomische Stadtteilaufwertung). Da Kreuzberg und Friedrichshain seit der Fusion im Sprachgebrauch mitunter als Einheit betrachtet werden, haben sich Verkürzungen wie „Kreuzhain“, „Xhain“ oder "FR-KR" etabliert.[4][5]

Eine Kuriosität ist, dass die Flussinsel Großer Wall im Ortsteil Hakenfelde des Bezirks Spandau der Verwaltung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg unterstellt ist.[6]

Eine Reihe von historischen Stadtteilbezeichnungen auf dem Gebiet des Bezirks, wie zum Beispiel Luisenstadt und Tempelhofer Vorstadt, leben in den Bezeichnungen der Grundbücher weiter.

 
Bauensemble am Chamissoplatz
Ortsteil
und Ortslagen
Fläche
(km²)
Ein­wohner[7]
31. Dezember 2020
Ein­wohner
pro km²
Lage
0201 Friedrichshain 9,78 136.652 13.973
KreuzbergFriedrichshainBerlin 
Über dieses Bild
0202 Kreuzberg 10,40 153.135 14.725
KreuzbergFriedrichshainBerlin 
Über dieses Bild

Parks (Auswahl)Bearbeiten

 
Sprühkunst in Kreuzberg

Ortslagen, Straßen und Plätze (Auswahl)Bearbeiten

UmweltBearbeiten

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zählt mit etwa 12.600 Meldungen im Jahr 2017 an das Ordnungsamt zu den am meisten durch Müll im öffentlichen Raum belasteten Berliner Bezirken.[8] Die öffentliche Verschmutzung wird durch private Sperrmüllablagerungen, nicht entfernte Fahrradwracks, Abfall jeglicher Art, weggeworfene Flaschen und Zigarettenreste hervorgerufen.

GeschichteBearbeiten

 
Teil der Berliner Mauer (1961–1989),
seit 1990: East Side Gallery

1920–2000Bearbeiten

Bei der Gründung Groß-Berlins 1920 entstand der Bezirk Friedrichshain, er umfasste den größten Teil der Stralauer Vorstadt, einen kleinen Teil der Königsstadt und Stralau. Der Name Friedrichshain war als Stadtgebietsname neu und leitete sich vom Volkspark am Rande des damaligen Bezirks her, der wiederum auf den König Friedrich II. Bezug nahm.

Der Bezirk Kreuzberg wurde 1920 aus der Tempelhofer Vorstadt, der Oberen Friedrichsvorstadt, der südlichen Friedrichstadt und einem großen Teil der Luisenstadt gebildet. Seinen Namen erhielt er nach der im Südwesten gelegenen Anhöhe, dem Kreuzberg im heutigen Viktoriapark.

Bis nach dem Mauerfall befand sich der Stadtbezirk Friedrichshain in Ost-Berlin, der Stadtbezirk Kreuzberg in West-Berlin. Die Teilung war das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. So hatten sie eine unterschiedliche politische und verwaltungstechnische Entwicklung genommen.

Seit 2001Bearbeiten

Am 1. Januar 2001 wurden die zuvor eigenständigen Berliner Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain zum neuen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vereinigt. Das Ergebnis der Zusammenlegung war, dass ein neues Bezirksamt gebildet werden musste und der Sitz festzulegen war. Das neue Bezirksamt nahm seinen Sitz in einem Neubau in der Passage Frankfurter Allee. Die ehemaligen Rathäuser Kreuzberg und Friedrichshain wurden zu Außenstellen und Bürgerämtern. Außerdem beschlossen die Stadtverordneten ein neues Bezirkswappen.

Im Jahr 2014 fand ein Flächentausch mit dem benachbarten Bezirk Tempelhof-Schöneberg statt (Lilienthaldreieck, Yorckstraße), um Flächen für sportliche Nutzungen beider Bezirke besser handhaben zu können.[9]

BevölkerungBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

Am 31. Dezember 2020 zählte der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 289.787 Einwohner auf einer Fläche von 20,2 Quadratkilometern.[7] Am gleichen Stichtag lag die Bevölkerungsdichte bei 14.247 Einwohnern pro Quadratkilometer. Friedrichshain-Kreuzberg zählte damit zu den am dichtesten besiedelten Orten in Deutschland und Europa.

Die Einwohnerzahlen (Stand: jeweils 31. Dezember) basieren, abweichend von der Bevölkerungsfortschreibung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.[10][11]

BevölkerungsstrukturBearbeiten

Die folgende Tabelle zeigt Angaben zur Struktur der Bevölkerung von Friedrichshain-Kreuzberg am 31. Dezember 2020.[12]

Geschlecht Anzahl Anteil
männlich 148.853 51,4 %
weiblich 140.934 48,6 %
Insgesamt 289.787 100 %
 
 
Altersgruppen
unter 20 048.242 16,6 %
20 bis unter 40 116.971 40,4 %
40 bis unter 60 082.208 28,4 %
ab 60 042.366 14,6 %
Insgesamt 289.787 100 %
Herkunft Anzahl Anteil
Deutsche ohne Migrationshintergrund 158.402 54,6 %
Deutsche mit Migrationshintergrund 050.022 17,3 %
Ausländer 081.363 28,1 %
Insgesamt 289.787 100 %
 
Wohnlagen
einfache Wohnlagen bzw. ohne Angabe 096.704 33,4 %
mittlere Wohnlagen 175.874 60,7 %
gute Wohnlagen 017.209 05,9 %
Insgesamt 289.787 100 %
Religion Anzahl Anteil
evangelisch 029.936 10,3 %
römisch-katholisch 021.565 07,5 %
sonstige bzw. keine 238.286 82,2 %
Insgesamt 289.787 100 %

Das Durchschnittsalter lag am 31. Dezember 2019 bei 38,2 Jahren (Berliner Durchschnitt 42,8 Jahre).[12]

WirtschaftBearbeiten

 
Firmensitz des Mode- und Kosmetikhändlers Zalando

UnternehmenBearbeiten

(Auswahl)

Gewerbe und HandwerkBearbeiten

 
Im Bezirk sind viele Gewerbe im Besitz türkischstämmiger Berliner.

Im Jahr 2014 wurden in Friedrichshain-Kreuzberg 4276 Gewerbeanmeldungen und 2736 Gewerbeabmeldungen verzeichnet. Die Arbeitslosenquote im Bezirk bezifferte sich am 30. Juni 2018 auf 8,9 %.[13]

Die Handwerkskammer Berlin, ein Unternehmensverband für Handwerksbetriebe, hat ihren Sitz in Friedrichshain-Kreuzberg. Im Jahr 2015 waren von den 30.015 in Berlin vertretenen Handwerksfirmen insgesamt 1.894 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gemeldet.[14]

MedienBearbeiten

 
Hauptsitz der Axel Springer SE

InfrastrukturBearbeiten

Radfahrerin in Kreuzberg
Per Internet mietbarer Elektroroller
U-Bahn-Linien U1 und U3 über dem Landwehrkanal
Frankfurter Allee am Frankfurter Tor

StraßenverkehrBearbeiten

Die Bundesstraßen B 1, B 5, B 96 und B 96a führen durch Friedrichshain-Kreuzberg. Die Karl-Marx-Allee in Friedrichshain zählt mit einer Breite von über 60 Metern zu den breitesten Berliner Innenstadtstraßen.[17] Zahlreiche Wohngebietsstraßne, die oft eng bebaut sind, erschließen den Bezirk.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Die S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S5, S7, S8, S9, S25, S26, S41, S42, S75 und S85 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U5, U6, U7 und U8 führen durch den Bezirk.

Der in Friedrichshain gelegene Bahnhof Ostkreuz ist mit täglich über 120.000 Bahn-Nutzern einer der größten Umsteigebahnhöfe Berlins. Der Bahnhof wurde bis 2018 umgebaut und an das Regionalbahnnetz angeschlossen. Die Bauarbeiten führten zu einer massiven Umgestaltung des Platzes vor dem Bahnhof und zur Errichtung eines neuen Bahnhofsgebäudes.[18]

Der Ostbahnhof ist ein Fern- und Nahverkehrsbahnhof im Bezirk und gilt nach dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Südkreuz als drittgrößter Bahnhof Berlins.

FahrradverkehrBearbeiten

Die Oberbaumbrücke, die die beiden Ortsteile Kreuzberg und Friedrichshain verbindet, zählt zu den am meisten von Radfahrern frequentierten Passagen in Berlin.[19] Die geplante Radschnellverbindung Y-Trasse soll durch den Bezirk führen.

Unter Leitung des Amtsleiters des Grünflächenamtes Felix Weisbrich richtete der Bezirk in der Corona-Krise kurzfristig eine Vielzahl von zusätzlichen Radwegen ein.[20]

BebauungBearbeiten

Die Anzahl der Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Friedrichshain-Kreuzberg im Jahr 2018 belief sich auf 153.614 (Berlin: 1.950.000).[21] Der Anteil an Mietwohnungen, im Gegensatz zu Eigentumswohnungen, am Gesamtbestand liegt im Bezirk bei 95,7 % im Jahr 2017 und damit über dem Berliner Durchschnitt von 84,8 % (Deutschland: 55 %).[22][23]

PolitikBearbeiten

BezirksverordnetenversammlungBearbeiten

Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg am 26. September 2021 führte zu folgendem Ergebnis:

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg 2021[24]
Wahlbeteiligung: 70,6 %
 %
40
30
20
10
0
34,6
21,6
14,8
7,9
4,7
3,7
3,1
13,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+1,9
+0,8
−2,4
+0,2
+1,5
−0,9
−3,1
+5,7
Sitzverteilung in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg seit 2021
       
Insgesamt 55 Sitze

BezirksamtBearbeiten

Mitglieder des Bezirksamts seit 2016:

Bezirksstadtrat Partei Abteilung
Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin Grüne Familie, Personal, Diversity, Straßen- und Grünflächenamt
Knut Mildner-Spindler, stellv. Bezirksbürgermeister Linke Arbeit, Bürgerdienste, Gesundheit und Soziales
Clara Herrmann Grüne Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung
Andy Hehmke SPD Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport
Florian Schmidt Grüne Bauen, Planen und Facility Management
Amtszeit Bezirksbürgermeister Partei
01. Januar 2001 – 31. Januar 2002 Bärbel Grygier PDS
01. Februar 2002 – 14. November 2006 Cornelia Reinauer PDS
15. November 2006 – 31. Juli 2013 Franz Schulz Grüne
seit 1. August 2013 Monika Herrmann Grüne

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.[25]

WappenBearbeiten

Das Wappen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg wurde am 7. Oktober 2003 durch den Senat von Berlin verliehen.

Blasonierung: In silbernem Schild mit blauem Wellenschildfuß, belegt mit vier silbernen Wellenfäden, eine rote gezinnte Brücke, die durch zwei spitzbedachte und beknaufte Türme, die mit Zinnen, Zwischendächern, Simsen und schwarzen Schießscharten und Spitzfenstern bedeckt sind, in drei gleichmäßige Bögen unterteilt ist. Die beiden äußeren Bögen sind als Halbbögen dargestellt. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.[26]

Wappenbegründung: Das Wappen ist vom erst 1991 entworfenen Wappen des ehemaligen Bezirks Friedrichshain abgeleitet. Es zeigt mit der Oberbaumbrücke das verbindende Wahrzeichen des neugebildeten Bezirks auf der ehemaligen Grenze der vorherigen Bezirke. Das blaue Wellenband verweist auf die Spree, über die die Oberbaumbrücke führt, und wurde auch aus dem vorherigen Wappen übernommen, das es wiederum aus der blauen Tingierung des Wappens Stralaus entlehnte. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterhält aktuell elf Städtepartnerschaften.[27]

International
Nicaragua  San Rafael del Sur, Nicaragua – seit Januar 1986
Israel  Kirjat Jam, Israel – seit 1990
Polen  Stettin, Polen – seit Juni 1996
Turkei  Kadıköy (Bezirk von Istanbul), Türkei – seit August 1996
Bulgarien  Oborischte (Bezirk von Sofia), Bulgarien – seit Mai 1999
Syrien  Derik, Rojava – seit Februar 2019[28]

National

PolizeiBearbeiten

Die Direktion 5 der Berliner Polizei ist für die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Mitte zuständig.

BildungBearbeiten

 
Bezirkszentralbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg Pablo Neruda

BibliothekenBearbeiten

Schulen (Auswahl)Bearbeiten

 
CODE University of Applied Sciences

HochschulenBearbeiten

KulturBearbeiten

GebäudeBearbeiten

Theater und KinosBearbeiten

MuseenBearbeiten

Clubs und FestivalsBearbeiten

(Stand: 2020)

Der Bezirk in der KunstBearbeiten

Friedrichshain-Kreuzberg zählt zu den beliebtesten Film-Drehorten in Deutschland und Europa. Der Bezirk lag mit 370 Drehgenehmigungen im Jahr 2018 vor allen anderen in Berlin.[31] Außerdem leben in dem Innenstadtbezirk zahlreiche Persönlichkeiten und sogenannte Influencer, die über soziale Medien aus ihrem Leben im Wohnort berichten.

SportBearbeiten

Der SC Kreuzberg stellte mehrmals den Deutschen Meister im Schach. Mehrere Großmeister sind Mitglied des Clubs. Die Berlin Bombshells wurden 2013 Deutscher Meister im Roller Derby.

Die Mercedes-Benz Arena ist die Heimspielstätte des achtmaligen deutschen Basketball-Meisters ALBA Berlin und des DEL-Eishockey-Rekordmeisters Eisbären Berlin. Die Arena ist auch hin und wieder Schauplatz von internationalen Sportveranstaltungen. Das German Masters ist ein Profi-Snookerturnier, das zu den Turnieren der Snooker Main Tour gehört und seit 2011 im Tempodrom ausgetragen wird.[32]

Die Skate­halle Berlin hat eine überdachte Fläche von über 6000 m² und gilt als eine der größten Hallen für Skateboard-Sport in Europa. Der Standort ist seit 2018 einer von vier Regionalstützpunkten des DRIV.[33]

Eine Besonderheit in der Sportlandschaft des Bezirks ist der Fußballplatz von Blau Weiß Friedrichshain. Es ist die einzige FIFA-konforme Spielfläche der Stadt, die vollständig auf dem Dach eines Großmarktes eingerichtet wurde.[34]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Friedrichshain-Kreuzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Friedrichshain-Kreuzberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel
  2. Friedrichshain-Kreuzberg – Kreativ und angesagt., abgerufen am 17. Januar 2020.
  3. The 9 Coolest Neighbourhoods in Berlin, culturetrip.com, abgerufen am 25. Januar 2020.
  4. Kreuzhain": ein junger Bezirk, BVBI, abgerufen am 17. Januar 2020.
  5. Xhain.net, Nachrichten aus Friedrichshain-Kreuzberg, abgerufen am 17. Januar 2020.
  6. Haushaltsplan von Berlin für die Haushaltsjahre 2008/2009. (PDF; 5,0 MB) Bezirkshaushaltsplan Friedrichshain-Kreuzberg. Senatsverwaltung für Finanzen, S. 14, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 17. September 2015.
  7. a b Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2020, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 11. Februar 2021 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
  8. Versinkt Neukölln im Dreck? In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 12. Januar 2020.
  9. Gebietstausch mit Friedrichshain-Kreuzberg (Memento vom 11. März 2014 im Internet Archive) In: Berliner Abendblatt, 28. Februar 2014. Abgerufen am 13. April 2014.
  10. Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung nach Bezirken 1991 bis 2019
  11. Statistischer Bericht A I 5-hj 2/20. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2020. Grunddaten. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2021, S. 5.
  12. a b Statistischer Bericht A I 5-hj 2/20. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2020. Grunddaten. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2021.
  13. Friedrichshain-Kreuzberg – statistik.arbeitsagentur.de. Abgerufen am 10. Juli 2018.
  14. Berliner Wirtschaft in Zahlen – Ausgabe 2016. Hrsg. von der IHK Berlin, abgerufen am 1. Juli 2017.
  15. Stil in Berlin – Berlin ist eine Mittagessensstadt. In: Die Zeit, abgerufen am 17. Juni 2017
  16. Lifestyle-Blog in Berlin: iHeartBerlin wächst mit dem Berlin-Hype. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 17. Juni 2017
  17. Bei der Karl-Marx-Allee geht Schönheit vor Sicherheit, Berliner Morgenpost, abgerufen am 19. Januar 2020.
  18. Bauarbeiten am Ostkreuz beendet. In: Der Tagesspiegel, 8. Dezember 2018, abgerufen am 17. Januar 2020.
  19. Karte: Zählung der Radfahrer, Verkehrslenkung Berlin, abgerufen am 5. Juli 2017.
  20. Anja Krüger: Mehr Radwege dank der Coronakrise: Bahn frei! In: Die Tageszeitung: taz. 25. Mai 2020, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 26. Mai 2020]).
  21. Anzahl der Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Berlin im Jahr 2018 unterteilt nach Bezirken, Statista, abgerufen am 21. Januar 2020.
  22. IBB Wohnungsmarktbericht 2018 (PDF; S. 5), Investitionsbank Berlin, abgerufen am 21. Januar 2018.
  23. Deutschland ist Spitzenreiter in der Mieterquote. Bei: Deutsches Institut für Urbanistik, abgerufen am 21. Januar 2020.
  24. Ergebnisse. Abgerufen am 27. September 2021.
  25. Rat der Bürgermeister. Bei: Berlin.de, abgerufen am 22. Januar 2020
  26. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen, abgerufen am 31. Januar 2020.
  27. Städtepartnerschaften – Elf Partner auf der ganzen Welt. 22. August 2019, abgerufen am 11. Oktober 2020.
  28. Friedrichshain-Kreuzberg beschließt Städtepartnerschaft mit Dêrik. Abgerufen am 6. März 2019.
  29. Stadtbibliotheken in Friedrichshain-Kreuzberg, abgerufen am 1. Juni 2021.
  30. Webseite des Friedrichshain-Kreuzberg Museums (FHXB-Museum), abgerufen am 8. Juni 2017
  31. In diesen Berliner Bezirken wird am meisten gedreht. In: rbb, abgerufen am 17. Januar 2020.
  32. Wie das German Masters im Snooker nach Berlin kam. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 30. Januar 2020.
  33. Olympia – Skatehalle Berlin wird der 4. Skateboard Regionalstützpunkt Deutschlands, boardstation.de, abgerufen am 30. Januar 2020.
  34. Kreative Lösungen gefragt Flächen für Sport in Berlin sind knapp. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 20. Juni 2017.