Bezirk Pankow

Bezirk von Berlin

Pankow [ˈpaŋkoː] ist der dritte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 407.765 Einwohner per 30. Juni 2019.[3][4]

Wappen des Bezirks Pankow seit Juli 2009
Wappen von Berlin
Pankow
3. Bezirk von Berlin
Bezirk MitteBezirk Friedrichshain-KreuzbergBezirk PankowBezirk Charlottenburg-WilmersdorfBezirk SpandauBezirk Steglitz-ZehlendorfBezirk Tempelhof-SchönebergBezirk NeuköllnBezirk Treptow-KöpenickBezirk Marzahn-HellersdorfBezirk LichtenbergBezirk ReinickendorfBrandenburgOrtsteile des Bezirks Pankow
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 34′ 8″ N, 13° 24′ 8″ OKoordinaten: 52° 34′ 8″ N, 13° 24′ 8″ O.
Fläche 103,07 km²
Einwohner 407.765 (30. Jun. 2019)
Bevölkerungsdichte 3956 Einwohner/km²
Ausländeranteil 12,0[1] % (31. Dez. 2016)
Arbeitslosenquote 6,1[2] % (30. Nov. 2019)
Postleitzahl 10119, 10247, 10249, 10369, 10405, 10407, 10409, 10435, 10437, 10439, 13051, 13086, 13088, 13089, 13125, 13127, 13129, 13156, 13158, 13159, 13187, 13189
Adresse der
Verwaltung
Breite Straße 24a–26
13187 Berlin
Website www.berlin.de/ba-pankow
Durchschnittsalter 40,7 Jahre[1] (31. Dez. 2016)
Gliederung
Bezirksschlüssel 03
Gliederung des Bezirks

13 Ortsteile

Politik
Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke)
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Vollrad Kuhn (Grüne)
Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung)
Linke Grüne SPD CDU AfD FDP Franktionslos
13 12 12 8 5 2 3
Sitzverteilung in der BVV

Die bis 2001 eigenständigen Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee wurden mit der Verwaltungsreform zum heutigen bevölkerungsreichsten Berliner Bezirk vereint. Flächenmäßig ist er der zweitgrößte Bezirk der Metropole.

Pankow ist der geburtenreichste Bezirk Berlins und weist eine eher vorteilhafte Sozialstruktur auf.[5] Der Bezirk ist geprägt von vielen Neuberlinern, die nach 1995 zugezogen sind.

Eine hohe Anzahl von selbstständig Tätigen und Firmengründern lebt in Pankow.[6] Zu den größten privatwirtschaftlichen Arbeitgebern mit Hauptsitz im Bezirk gehören u. a. Eckert & Ziegler und GetYourGuide.

GeographieBearbeiten

Lage und BeschreibungBearbeiten

Pankow liegt im Nordosten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg (im Osten), Friedrichshain-Kreuzberg (im Süden), Mitte (südwestlich) und Reinickendorf (westlich) sowie im Norden an die Landkreise Oberhavel und Barnim im Land Brandenburg.

Der nördlichste Punkt des Bezirks befindet sich im Ortsteil Buch, der zugleich der nördlichste Ortsteil Berlins ist.

Der Bezirk liegt nahezu vollständig auf der eiszeitlich gebildeten Hochfläche des Barnim, die hier eben bis flachwellig ausgebildet ist. Zum größten Teil besteht die Landschaft aus Grundmoränenflächen. Entlang der Panke zieht sich auch ein Sander von Norden nach Süden zum Berliner Urstromtal.

GewässerBearbeiten

 
Wilhelmsruher See

Im Ortsteil Weißensee befindet sich der Park am Weißen See mit dem fast kreisrunden Weißen See, dem größten natürlichen Gewässer im Bezirk.

Die Karower Teiche sind ein Naturschutzgebiet in Pankow. Es fungiert als Habitat für Amphibien, Libellen und Wasservögel.[7]

Es gibt im Bezirk noch weitere Gewässer die in der Gewässerkarte nach Ortsteilen sortiert und mit Beschreibung der Lage aufgeführt sind.[8][9] Die Fließgewässer sind teilweise im System der Abflüsse der Rieselfelder entstanden oder es wurden Bäche in dieser Zeit dafür genutzt.

Die Gewässer in den folgenden Listen gehören mitunter zu mehreren Ortsteilen. Somit gibt es 129 Gräben und durchflossene Becken und Teiche als Fließgewässer im Bezirk. Die Anzahl der stehenden Gewässer (als See oder Teich benannt) ist 17. Die in Klammern genannten Zahlen sind die neuen Gewässer-Nummern, die nach der Ziffer Verbindungen erlauben, die alten Gewässernummern lassen sich aus den Sachdaten bei FIS-Broker entnehmen.

ErhebungenBearbeiten

Die Arkenberge im Ortsteil Blankenfelde des Bezirks Pankow entstanden seit 1984 durch Bauschuttaufschüttungen. Im Jahr 2015 wurde festgestellt, dass deren Gipfel eine Höhe von 120,7 m ü. NHN erreichte. Sie gelten seitdem als die höchste Erhebung auf dem Gebiet des Landes Berlin.

SiedlungsstrukturBearbeiten

Der Bezirk ist relativ unterschiedlich besiedelt. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks leben in den drei größten Ortsteilen: Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee. Prenzlauer Berg ist der am fünftdichtesten besiedelte Ortsteil Berlins, während Blankenfelde und Stadtrandsiedlung Malchow die zwei am dünnsten besiedelten Ortsteile der Stadt sind. Diese zwei Ortsteile stellen gemeinsam fast ein Fünftel der Fläche des Bezirks dar, haben aber weniger als ein Prozent der Bevölkerung des Bezirks. Nach Neukölln ist Prenzlauer Berg der zweitbevölkerungsreichste Ortsteil Berlins.

Pankow gilt als grüner Bezirk, da sich hier Parks wie der Bürgerpark, der Park am Schloss Schönhausen und der Volkspark Schönholzer Heide befinden.

OrtsteileBearbeiten

Im Bezirk Pankow bestehen die folgenden 13 Ortsteile:

 
Ballhaus Pankow – Großer Saal
 
Dorfkirche Karow, das älteste Gebäude im Bezirk
 
Karaoke im Mauerpark
Ortsteil und Ortslagen Fläche (km²) Ein­wohner[4]
30. Juni 2019
Ein­wohner
pro km²
Lage
0301 Prenz­lauer Berg 11,00 164.593 14.963
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0302 Weißensee 7,93 53.737 6.776
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0303 Blanken­burg 6,03 6.865 1.138
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0304 Heiners­dorf 3,95 7.621 1.929
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0305 Karow 6,65 19.615 2.950
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0306 Stadtrand­siedlung Malchow 5,68 1.123 198
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0307 Pankow 5,66 64.473 11.391
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0308 Blanken­felde 13,40 2.430 181
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0309 Buch 18,20 16.725 919
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0310 Franzö­sisch Buchholz 12,00 21.266 1.772
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0311 Nieder­schön­hausen 6,49 31.917 4.918
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0312 Rosen­thal 4,90 9.484 1.936
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0313 Wilhelms­ruh 1,37 7.916 5.778
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 

Kieze (LOR)Bearbeiten

Die kleinräumige Gliederung für Berlin sind die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) mit Abgrenzung nach fachlichen Kriterien. Diese werden für sozialräumliche Planungszwecke genutzt und haben das Raumbezugssystem der „Statistischen Gebiete / Verkehrzellen“ ersetzt.[10] Daten zu den Bevölkerungsstrukturen in diesen Planungsgebieten sind im Kiezatlas der Sozialraumdaten online zugänglich.[11] Die Schlüsselnummern der LOR setzen sich jeweils aus den zwei Ziffern des Bezirks (Pankow=03), dem Prognoseraum, der Bezirksregion (ungefähr an den Ortsteilen ausgerichtet) und den eigentlichen Planungsräumen zusammen.

GeschichteBearbeiten

1920 bis 2001Bearbeiten

Bei der Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920 wurde aus den folgenden bis dahin zum Landkreis Niederbarnim gehörenden Gebieten der 19. Verwaltungsbezirk von Berlin gebildet, die Aufstellung nennt auch die Fläche (in Hektar (ha)) und die damalige Zahl der Einwohner:[19]

  • Gutsbezirk Blankenfelde (519 ha, 360 Einwohner)
  • Landgemeinde Buch (284 ha, 3917 Einwohner)
  • Gutsbezirk Buch (1612 ha, 2562 Einwohner)
  • Landgemeinde Buchholz (1155 ha, 4905 Einwohner)
  • Landgemeinde Heinersdorf (394 ha, 1006 Einwohner)
  • Landgemeinde Karow (533 ha, 949 Einwohner)
  • Landgemeinde Niederschönhausen (551 ha, 18.913 Einwohner)
  • Gutsbezirk Niederschönhausen mit Schönholz (66 ha, 362 Einwohner)
  • Ostteil der Landgemeinde Rosenthal (479 ha, 1725 Einwohner)
  • Gutsbezirk Rosenthal (341 ha, 129 Einwohner)

Der Westteil der Landgemeinde Rosenthal einschließlich Wilhelmsruh kam zum Bezirk Reinickendorf. Nach seinem bevölkerungsreichsten Ortsteil erhielt der Bezirk den Namen Pankow. Das Pankower Rathaus wurde auch Sitz des Bezirksbürgermeisters und der Bezirksverordnetenversammlung. 1930 wurde der Bezirk Pankow mit der Eröffnung der Streckenabschnitts Schönhauser AlleeVinetastraße von der Berliner U-Bahn erreicht.

Die Berliner Gebietsreform mit Wirkung zum 1. April 1938 hatte zahlreiche Begradigungen der Bezirksgrenzen sowie einige größere Gebietsänderungen zur Folge. Das Gebiet westlich der Berliner Nordbahn an der Wollankstraße wurde vom Bezirk Pankow in den Bezirk Wedding umgegliedert. Der Bezirk Reinickendorf gab sein östlich der Nordbahn gelegenes Gebiet, bestehend aus Wilhelmsruh sowie der südlich anschließenden Waldsteg-Siedlung, an den Bezirk Pankow ab. Außerdem kam es zu kleineren Änderungen der Grenze zum Bezirk Prenzlauer Berg an der Bornholmer Straße und der Wisbyer Straße. Die Einwohnerzahl des Bezirks wuchs durch die Grenzänderungen um 1.629 Bewohner und die Fläche des Bezirks vergrößerte sich um 81 Hektar.[20]

Am Ende des Zweiten Weltkriegs eroberte die Rote Armee in der Schlacht um Berlin den Bezirk Pankow am 22. April 1945. Gemäß den Zonenprotokollen wurde er in der Viersektorenstadt Berlin dem Sowjetischen Sektor zugeordnet und gehörte nach der Teilung Berlins zu Ost-Berlin, ab 1952 als „Stadtbezirk Pankow“.

 
Schloss Schönhausen im Ortsteil Niederschönhausen, erbaut zwischen 1690 und 1740

Nach Gründung der DDR befanden sich bis in die 1960er Jahre im Sperrgebiet am Majakowskiring die Wohnsitze des obersten Führungspersonals der SED und der DDR-Regierung. Das nahegelegene Schloss Schönhausen war von 1949 bis 1960 Sitz des Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, danach bis 1964 des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht. Daher galt „Pankow“, besonders in der westlichen Öffentlichkeit, als Synonym für die DDR-Führung.

Nach dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde der genaue Verlauf der Bezirksgrenze entlang der Nordbahn bedeutsam. Die S-Bahnhöfe Wilhelmsruh und Schönholz lagen trotz ihres Namens auf West-Berliner Gebiet und waren vom Bezirk Pankow aus nicht mehr zugänglich. Der S-Bahnhof Wollankstraße lag zwar im Stadtbezirk Pankow, sein östlicher Zugang wurde aber ebenfalls gesperrt. Von West-Berlin aus blieb der Bahnhof zugänglich.

Im Jahr 1985 wurden die Ortsteile Karow, Heinersdorf und Blankenburg in den Stadtbezirk Weißensee umgegliedert, der seinerseits einen Großteil seines Gebiets an den neuen Stadtbezirk Hohenschönhausen abgab.

Das Schloss Schönhausen diente von 1964 bis Oktober 1989 als Gästehaus für die Staatsbesucher der DDR. Während der friedlichen Revolution tagte im Schlosskomplex Schönhausen von Ende Dezember 1989 bis März 1990 der Zentrale Runde Tisch der DDR.

Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde der Bezirk Pankow Teil des Bundeslandes Berlin. Am 16. September 2000 wurde die U-Bahn-Linie U2 von der Vinetastraße bis zum Bahnhof Berlin-Pankow verlängert.

Bezirk Pankow seit 2001Bearbeiten

Zum 1. Januar 2001 wurde der Bezirk Pankow im Rahmen der Berliner Bezirksreform mit den Bezirken Weißensee und Prenzlauer Berg zusammengeschlossen. Die beteiligten Gebiete konnten sich nach längeren Auseinandersetzungen um die Bezeichnung auf Beschluss seiner Bezirksverordnetenversammlung auf den kurzen Namen Pankow einigen.

BevölkerungBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung vom Bezirk Pankow 1920–2016
Bevölkerungs­entwicklung 1920–2015
(Nach 2001 Großbezirk Pankow)
Jahr Einwohner[21] Jahr Einwohner
1920 94.656 1961 134.826
1925 100.825 1970 141.466
1933 141.333 1987 115.538
1939 154.725 2000 125.345
1946 143.962 2012 381.602
1950 149.662 2015 389.976
2016 394.816

Per 30. Juni 2019 zählte der Bezirk Pankow 407.765 Einwohner auf einer Fläche von 103,07 Quadratkilometern.[4] Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei 3.956 Einwohnern pro Quadratkilometer. Siehe hierzu auch: Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins.

Am 31. Dezember 2016 lag der Ausländeranteil bei 12,0 %, der je nach Ortsteil stark schwankt. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund lag am Stichtag bei 18,5 %.[1] Die Arbeitslosenquote bezifferte sich am 30. April 2013 auf 10,0 % und war somit der niedrigste Wert aller Berliner Bezirke (zum Vergleich: Der Bezirk Neukölln hatte mit 17,1 % die höchste Arbeitslosenquote).[2] Das Durchschnittsalter der Bevölkerung belief sich am 31. Dezember 2016 auf 40,7 Jahre.[1] Der Frauenanteil lag im Bezirk bei 51,2 % gegenüber 48,8 % Männeranteil.

Mit rund 4500 Neugeborenen im Jahr 2013 war Pankow der geburtenreichste Bezirk in Berlin.[22]

BevölkerungsgruppenBearbeiten

 
Bevölkerungspyramide des Bezirks Pankow, 2010
Entwicklung der Einwohnerzahlen und nach Herkunft am 31. Dezember 2011 zum 31. Dezember 2017
Kategorie 2001 2011[23] 2017[24]
Deutsche und ausländische Einwohner 334.086 365.021 402.289
Durchschnittsalter 39,7 40,7 40,7
Deutsche Staatsangehörige (gesamt) 315.241 339.311 350.578
Deutsche Staatsangehörige ohne Migrationshintergrund 319.018 322.455
Deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund 020.293 028.123
Ausländische Staatsangehörige 025.710 051.711
Ausländer und Einwohner mit Migrationshintergrund 046.003 079.834
Deutsche (Staatsangehörige) insgesamt 339.311 350.578
Anteil Deutsche ohne Migrationshintergrund (%) 087,4 % 080,2 %
Anteil Deutsche mit Migrationshintergrund (%) 005,6 % 007,0 %
Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit (%) 007,0 % 012,9 %
Gesamtzahl Deutsche mit Migrationshintergrund (im Bezirk) 020.293 028.123
-* aus der EU 007.547 010.612
-* aus dem ehemaligen Jugoslawien 000 657 000903
-* aus der ehemaligen Sowjetunion 003.982 005.168
-* aus islamischen Ländern 003.356 005.002
-* aus Vietnam 000 501 000 719
- aus den USA 000 603 001.072
Ausländische Einwohner (im Bezirk) 025.710 051.711
-- aus der EU 014.028 023.220
-- aus dem ehemaligen Jugoslawien 000 915 001.954
-- aus der ehemaligen Sowjetunion 002.234 004.783
-- aus islamischen Ländern 002.047 010.154
-- aus Vietnam 001.133 001.383
-- aus den USA 001.348 002.698

EinkommenBearbeiten

Pankow hat im Bezirksvergleich seit dem Jahr 2000 eine überdurchschnittlich positive Wirtschaftsentwicklung zu verzeichnen.[25] 2018 war er der Berliner Bezirk mit dem höchsten Netto-Pro-Kopf-Einkommen im Durchschnitt der Bevölkerung.[26] Das Netto-Einkommen lag statistisch bei 1475 Euro pro Einwohner (nicht pro Arbeitnehmer) und damit über dem Berliner Durchschnitt von 1225 Euro, jedoch nur etwa 10% über dem Durchschnittseinkommen in Deutschland.

WirtschaftBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

 
Firmensitz von GetYourGuide im Bezirk Pankow

In Pankow konzentrieren sich IT-, Kreativ- und Medienwirtschaft, Schienenfahrzeugbau, Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft, und Maschinenbau.

UnternehmenBearbeiten

Im Jahr 2014 wirtschafteten mehr als 42.000 Unternehmen in Pankow. Eine Vielzahl darunter sind Kleinunternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Baugewerbe und Handel. 74 % der Unternehmen haben bis zu fünf Mitarbeiter. Im Bezirk arbeitet ein hoher Anteil an Selbstständigen und Existenzgründern.

Am Campus Berlin-Buch befindet sich einer der größten Klinikstandorte in Deutschland. Eine Vielzahl von Unternehmen im Bereich der Gesundheitswirtschaft sind dort tätig.

Im Schweizer Unternehmen Stadler Rail waren 2015 am Standort in Berlin-Pankow rund 1200 Mitarbeiter beschäftigt. GetYourGuide, Betreiber einer global tätigen Online-Buchungsplattform beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter an seinem Firmensitz in Prenzlauer Berg.

BiotechnologieBearbeiten

Mit über 30.000 Quadratmetern Nutzfläche Fläche zählt der BiotechPark Berlin-Buch in Pankow zu den größten deutschen Technologieparks im Bereich der Biomedizin und Biotechnologie. Auf dem Gelände befindet sich auch das Innovationszentrum des Campus Berlin-Buch. Gründern werden hier branchenspezifische Labor- und Büroflächen zur Verfügung gestellt. Der BiotechPark wird von der „BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch“ betrieben und setzt im Jahr etwa 140 Millionen Euro.

Die Entwicklung molekularer Diagnostika und Therapien, die Entwicklung neuer Medikamente, Innovationen in der Medizintechnik sowie Dienstleistungen für Forschungseinrichtungen und die Pharmaindustrie, Klinische Entwicklungen, Gentechnik, Nanobiotechnologie sowie Bioinformatik stehen im Fokus des Innovationszentrums. Das SDAX-gelistete Unternehmen Eckert & Ziegler zählt zu den wesentlichen Firmen am Standort in Buch.

MedienBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

IndividualverkehrBearbeiten

 
A 114 in Richtung Norden

Der Straßenverkehr im Bezirk wird geprägt durch die drei radial vom Stadtzentrum nach Norden bzw. Nordosten verlaufenden Bundesstraßen B 96a (Schönhauser Allee/Berliner Straße), B 109 (Prenzlauer Allee/Prenzlauer Promenade), die am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf in die Bundesautobahn 114 mündet, und die B 2 (Greifswalder Straße/Berliner Allee). Pankow ist der einzige Bezirk der vom Berliner Ring, der Autobahn A 10, erschlossen ist. Von großer Bedeutung für den Straßenverkehr sind auch die beiden Ringstraßen: Danziger Straße (innerhalb des S-Bahn-Rings) und Ostseestraße – Wisbyer Straße – Bornholmer Straße (außerhalb des S-Bahn-Rings).

Pankow ist in das Netz der Radfernwege eingebunden. So verläuft der Radfernweg Berlin–Usedom von der Museumsinsel entlang der Schönhauser Allee, biegt dann in die Schwedter Straße ab und führt durch den Mauerpark und den Schlosspark Pankow und weiter nach Karow und Buch. Entlang der Bezirksgrenze zwischen Pankow und dem Bezirk Reinickendorf und dem Ortsteil Wedding vom Bezirk Mitte, die dem früheren Grenzverlauf der DDR entspricht, verläuft der Berliner Mauerweg.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Pankow wird von den S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S26, S41, S42, S8 und S85 angebunden. Im Bezirk liegt fast der gesamte nördliche Teil des Ostringes der Ringbahn mit den S-Bahnhöfen Storkower Straße, Landsberger Allee, Greifswalder Straße, Prenzlauer Allee und Schönhauser Allee. An dem auf der Grenze zum Ortsteil Gesundbrunnen des Bezirks Mitte gelegenen Bahnhof Bornholmer Straße teilen sich die von Süden kommenden Linien in die Strecken Richtung Oranienburg/Hennigsdorf (Berliner Nordbahn) und Bernau (Stettiner Bahn) auf. Auf der Grenze zum Bezirk Reinickendorf liegen die Bahnhöfe Wollankstraße, Schönholz und Wilhelmsruh, wobei sich die beiden zuletzt genannten Stationen auf Reinickendorfer Gebiet befinden. An der nach Nordosten führenden Stettiner Bahn liegen die Bahnhöfe Pankow, Pankow-Heinersdorf, Blankenburg, Karow und Buch. Am Karower Kreuz soll im Jahr 2021 der Bahnhof Karower Kreuz in Betrieb gehen.

Am Bahnhof Berlin-Karow beginnt die Regionalbahn-Linie NB27 (Heidekrautbahn) der Niederbarnimer Eisenbahn nach Groß Schönebeck beziehungsweise Wensickendorf.

Im Bezirk Pankow gibt es fünf U-Bahnhöfe der Linie U2: Im Ortsteil Prenzlauer Berg die Bahnhöfe Senefelderplatz, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee sowie im Ortsteil Pankow die Bahnhöfe Vinetastraße und Pankow. Dabei sind die Bahnhöfe Schönhauser Allee und Pankow Umsteigebahnhöfe zur S-Bahn.

Das Straßenbahnnetz im Bezirk folgt im Wesentlichen den im Abschnitt Individualverkehr beschriebenen Hauptstraßen. Daneben gibt es noch eine von Südwesten nach Nordosten verlaufende Ergänzungslinie. Die aus der Schönhauser Allee nach Norden verlaufende Straßenbahnlinie verästelt sich im Ortsteil Pankow in drei Zweige. Die Linienführung in der Berliner Allee verlässt den Bezirk Pankow ostwärts in Richtung des Bezirks Lichtenberg. Die Strecke in der Berliner Allee wurde im Herbst 2005 saniert und mit lärmschluckendem Rasengleis sowie neuen Haltestellen ausgerüstet.

EnergieversorgungBearbeiten

 
Windkraftanlage nahe dem Autobahndreieck Pankow

Auf einem Feld im Norden Pankows, Ortsteil Buch, (mit den Geo-Koordinaten: 52° 38′ 54″ N, 13° 26′ 40″ O) sowie bei der Stadtrandsiedlung Malchow befinden sich die einzigen beiden Windkraftanlagen Berlins (Stand: 2017). Bei beiden Anlagen, die 2008 bzw. 2014 in Betrieb genommen wurden, handelt es sich um Anlagen des Typs Enercon E-82 mit einem Rotordurchmesser von 82 m, einer Nabenhöhe von 138 m und einer Gesamthöhe von 179 m.

Die Nennleistung der ersten Anlage beträgt zwei Megawatt (MW), die zweite Anlage verfügt über eine Leistung von 2,3 MW. Das Regelarbeitsvermögen der Windkraftanlagen liegt bei 4 bzw. 5 Millionen kWh pro Jahr. Die Investitionssumme lag bei jeweils ca. 3,4 Millionen Euro.[27]

Das Heizkraftwerk Berlin-Buch hat eine elektrische Leistung von fünf Megawatt sowie eine thermische Leistung von 130 MW.

PolitikBearbeiten

BezirksbürgermeisterBearbeiten

Die Bezirksbürgermeister des Großbezirks nach der Verwaltungsreform 2001:

Der Bezirk Pankow ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.[28]

BezirksverordnetenversammlungBearbeiten

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung 2016[29]
Wahlbeteiligung: 66,7 %
 %
30
20
10
0
21,1
20,6
20,0
13,3
12,8
3,9
2,6
5,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011[29]
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+2,6
-0,3
-8,1
+13,3
-1,1
+2,8
-7,6
-1,6

Volksvertretung des Bezirks ist die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow von Berlin. Die Wahl zur BVV fand am 18. September 2016 im Rahmen zur Wahl des Abgeordnetenhauses von Berlin statt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Silber oben eine durchgehende und oben anstoßende rote Mauer ohne Fugen, mit drei offenen Toren ohne Torflügel, der mittlere der Torbögen breiter und höher als die äußeren; unten ein achtspeichiges rotes Rad, das oberhalb seiner Mitte beidseits von einer grünen Hopfendolde mit Blatt begleitet ist. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.[30]

Die Suche für ein Wappen des Bezirks Pankow fand am 28. Juli 2009 ihr Ende. Im Bezirk erfolgte die Entscheidung durch die Bezirksverwaltung nach Empfehlung durch die Wappenkommission. Nach der Verwaltungsreform 2001 ging der ehemalige kleinere Bezirk Pankow in den Großbezirk Pankow auf. Ende 2006 wurde die Auseinandersetzung um den Bezirksnamen beendet und am 1. Oktober 2007 folglich zur Wappenfindung aufgerufen. Am 30. April 2008 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung, den Heraldiker Jörg Mantzsch mit der Gestaltung zu beauftragen, der mehrere Entwürfe nach vorgegebenem Inhalt zur Entscheidung vorlegte. Nach einigen Diskussionen zwischen dem Bezirksamt und dem ausführenden Heraldiker gab das Pankower Bezirksamt am 24. Februar 2009 den beschlossenen Entwurf bekannt.[31] Die offizielle Verleihung des Wappens durch den Senat des Landes Berlin erfolgte am 28. Juli 2009.[32]

Das Wappen des alten Bezirks Pankow wurde im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 verliehen. Es greift Elemente der ehemaligen Landgemeinde Pankow auf und zeigte „in silbernem Schild zwei gekreuzte und durch ein silbernes Band zusammengehaltene goldene Getreidegarben auf grünem Boden. In die Garben ist aufrecht ein goldener Rechen, schräg rechts ein goldener Dreschflegel und schräg links eine Sense mit blauem Blatt gesteckt. Alle drei Geräte haben einen roten Stiel. Die Garben sind belegt mit zwei gestürzten und schräg gekreuzten blauen Spaten mit roten Stielen“. Das achtspeichige Rad wurde in vereinfachter Form aus dem Wappen von Weißensee übernommen. Im Rahmen der Bezirksreform wurde das Wappen zunächst um ein dreitürmige Mauerkrone ergänzt, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Partner- und PatenschaftenBearbeiten

Polen  Kołobrzeg (seit Mai 1994) – eine vom Altbezirk Pankow begründete aktiv betriebene Partnerschaft.[33]
Israel  Aschkelon (seit Juli 1994) – vom Altbezirk Weißensee eingebrachte Partnerschaft. Nachdem die Partnerschaft lange ruhte, werden die Kontakte seit 2009 wieder reaktiviert.[34]
  Patenschaft mit der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung (seit Juli 2006)[35] die sich an die seit 1998 bestehende Patenschaft mit dem Führungsunterstützungsregiment 38 der Bundeswehr (nach dessen Standortwechsel nach Storkow) anschloss.

PolizeiBearbeiten

Die Direktion 1 der Berliner Polizei ist für die Bezirke Pankow und Reinickendorf zuständig.

BildungBearbeiten

Grund- und OberschulenBearbeiten

 
Schülerinnen im Gläsernen Labor
(Auswahl)

HochschulenBearbeiten

ForschungBearbeiten

SportBearbeiten

VereineBearbeiten

 
Herrenmannschaft des Rugby Klub 03 Berlin (2010)

Der Rugby Klub 03 Berlin ist ein Rugby-Union-Verein aus Weißensee mit 250 Mitgliedern.[38] Gegenwärtig spielt der Klub in der ersten Bundesliga (Stand: Saison 2016/17).

Gegründet im Jahr 1893 als BFCC Rapide Niederschönhausen 1893, kann die SG Empor Pankow auf eine lange Tradition zurückblicken.

Insgesamt gab es im Jahr 2017 mindestens 19 Yoga­studios in Pankow; die meisten davon im Ortsteil Prenzlauer Berg.[39]

SportstättenBearbeiten

Die Max-Schmeling-Halle wurde anlässlich der Olympia-Bewerbung Berlins für das Jahr 2000 im Stadtteil Prenzlauer Berg errichtet und 1996 von Max Schmeling eingeweiht. Die Mehrzweckhalle ist die Heimspielstätte des Handballklubs Füchse Berlin (Stand Ende 2018). Außerdem wird sie für weitere sportliche Ereignisse, Veranstaltungen und Konzerte genutzt.

Das Velodrom steht am S-Bahnhof Landsberger Allee. Die Radrennsporthalle ist mit 12.000 Zuschauerplätzen nach der Mercedes-Benz Arena (17.000 Zuschauer) die zweitgrößte Veranstaltungshalle Berlins.

Direkt neben dem Velodrom befindet sich die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark. In der Schwimmhalle fanden mehrere Deutsche Schwimmmeisterschaften und Schwimmeuropameisterschaften statt. Beide Gebäude wurden ebenfalls im Zuge der Berliner Olympia-Bewerbung erbaut.

KulturBearbeiten

 
Eingang zum Pratergarten

Veranstaltungen und InstitutionenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

In Prenzlauer Berg sind im älteren Bereich zwischen Prenzlauer und Schönhauser Allee breite Bürgersteige mit Cafés und Kneipen trotz der dichten Bebauung sehenswert. Bemerkenswert sind die Großsiedlungsbauten aus den 1920er Jahren, die im Gegensatz zu den Mietskasernen das neue Bauen ihrer Zeit dokumentieren. Besonders gilt dies für die Wohnstadt Carl Legien, die von Bruno Taut projektiert wurde und zusammen mit fünf anderen Berliner Siedlungen Weltkulturerbe der UNESCO ist.

Zu den bedeutenden Kirchenbauten im Bezirk zählt die katholische Herz-Jesu-Kirche. Sie wurde 1897 im niedersächsisch-romanisch und frühchristlich-byzantinischen Stil errichtet.

KinosBearbeiten

Der Bezirk in der KunstBearbeiten

 
Feier in der Kulturbrauerei

Persönlichkeiten des BezirksBearbeiten

(Auswahl alphabetisch sortiert)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Pankow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Pankow – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2016 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 25. Juni 2016.
  2. a b November: Arbeitslosigkeit in Berlin auf dem Tiefststand. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 11. Januar 2020.
  3. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel; von 1920 bis 2001 Nummer 19.
  4. a b c Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2019, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 9. November 2019 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
  5. Handlungsorientierter Sozialstrukturatlas Berlin 2013. (PDF; 17 MB) Gesundheitsberichterstattung Berlin – Spezialbericht. Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, S. 15, abgerufen am 29. Juli 2015.
  6. Gründer Index 2010 – Das Gründungsgeschehen in den Berliner Bezirken, Bürgschaftsbank Berlin, abgerufen am 29. Juni 2017.
  7. Klaus-Detlef Kühnel, Roland Lehmann: Naturschutzgebiet Karower Teiche. In: Natürlich Berlin! 2. Auflage. Verlag Natur und Text, Rangsdorf 2009, ISBN 978-3-9810058-9-9, S. 52–57.
  8. Gewässerkarte - Nordostteil, abgerufen am 17. Januar 2020.
  9. Berliner Gewässerverzeichnis auf FIS-Broker, abgerufen am 17. Januar 2020.
  10. statistik-berlin-brandenburg.de Bedeutung der LOR und Adressverzeichnisse der Lebensweltlich orientierten Räume.
  11. Der Zugang zu den Daten der einzelnen Kiezen erfolgt durch Zusatz der Schlüsselnummern zur Webadresse. Die Daten von 2008 und 2009 sind als PDF, die späteren als HTML-Liste zugänglich.
  12. Nummer im LOR: Auf der unteren Detailebene ist das Stadtgebiet Berlins flächendeckend in 447 Planungsräume untergliedert, die keine Blöcke schneiden. Innerhalb der Bezirke sind die zweistelligen Nummern der Planungsräume charakteristisch.
  13. Die Nummern sind mit den Webadressen zu den Sozialraumdaten der Kieze (Planungsräume im LOR-System) verlinkt. Darunter finden sich auch die Kartenausschnitte der Kieze auf Basis „OpenStreetMap.org Kartenmaterial CC-BY-SA“.
  14. In den verlinkten Sozialraumdaten sind weitere Angaben zur Altersstruktur aufgenommen.
  15. Deutsche ohne Migrationshintergrund.
  16. Deutsche mit Migrationshintergrund sind hier: (1) Deutsche mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen oder Optionskennzeichen (im Inland geborene Kinder ausländischer Eltern erhalten seit dem 1. Januar 2000 unter den in § 4 Abs. 3 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) genannten Voraussetzungen zunächst die deutsche Staatsangehörigkeit (Optionsregelung)). (2) Deutsche unter 18 Jahren ohne eigene Migrationsmerkmale mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen zumindest eines Elternteils, wenn die Person an der Adresse der Eltern/des Elternteils gemeldet ist.
  17. Ausländische Staatsangehörigkeit. In den verlinkten Sozialraumdaten ist die Staatsangehörigkeit nach Herkunftsgebiet weiter aufgeschlüsselt.
  18. Deutsche ohne Migrationshintergrund. Der Berliner Durchschnitt liegt für den Anteil Deutscher ohne Migrationshintergrund bei 67.7 %, bei jenen mit Mitgrationshintergrund bei 12,4 % und ausländische Staatsbürger sind berlinweit mit 17,9 % nach Stand vom 31. Dezember 2016 angegeben.
  19. Berlin in Zahlen
  20. Berlin in Zahlen, 1949.
  21. Statistische Jahrbücher von Berlin
  22. Berliner Leben in Zahlen. In: Berliner Zeitung. 18. August 2015. Abgerufen am 1. Juni 2017.
  23. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 11 – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2011.
  24. Statistischer Bericht A I 5 – hj 1 / 17 – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2017 (PDF)
  25. Armes Mitte, reiches Pankow, Der Tagesspiegel, abgerufen am 28. Januar 2020.
  26. Leute Pankow, Der Tagesspiegel, abgerufen am 18. Januar 2020.
  27. Zweite Windkraftanlage in Pankow eingeweiht. In: Pankower Allgemeine Zeitung. 5. Dezember 2015, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  28. Rat der Bürgermeister – abgerufen am 18. Mai 2019.
  29. a b Die Landeswahlleiterin für Berlin, abgerufen am 19. September 2016.
  30. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen
  31. Entwurf des neuen Wappens (Memento vom 6. August 2009 im Internet Archive) (PDF; 175 kB)
  32. Pressemitteilung des Senates vom 28. Juli 2009: „Bezirk Pankow mit neuem Wappen“
  33. Zusammenarbeit mit Kolberg 2011 (Memento vom 7. April 2014 im Internet Archive) (PDF; 2,9 MB)
  34. Partnerstadt Ashkelon
  35. Bezirksamt Pankow, Partner- und Patenschaften (Memento vom 12. Juni 2012 im Internet Archive)
  36. Künstlerische Grundlagen auf der Website der khb Weißensee, abgerufen am 6. April 2013.
  37. Die Welt ist zurück. In: Der Tagesspiegel, abgerufen am 26. Mai 2017.
  38. Eigendarstellung (Memento vom 30. Mai 2014 im Internet Archive) Über uns – Eigendarstellung des RK 03 Berlin; abgerufen am 26. April 2010.
  39. Willkommen bei yoga@inberlin – das Verzeichnis für Yoga Studios in Berlin (Memento vom 8. August 2017 im Internet Archive) abgerufen am 3. Juli 2017.