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Pankow [ˈpaŋkoː] ist der dritte[3] Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 404.534 Einwohner per 30. Juni 2018.[4]

Wappen des Bezirks Pankow seit Juli 2009
Wappen von Berlin
Pankow
3. Bezirk von Berlin
Bezirk MitteBezirk Friedrichshain-KreuzbergBezirk PankowBezirk Charlottenburg-WilmersdorfBezirk SpandauBezirk Steglitz-ZehlendorfBezirk Tempelhof-SchönebergBezirk NeuköllnBezirk Treptow-KöpenickBezirk Marzahn-HellersdorfBezirk LichtenbergBezirk ReinickendorfBrandenburgOrtsteile des Bezirks Pankow
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 34′ 8″ N, 13° 24′ 8″ OKoordinaten: 52° 34′ 8″ N, 13° 24′ 8″ O.
Fläche 103,07 km²
Einwohner 404.534 (30. Jun. 2018)
Bevölkerungsdichte 3925 Einwohner/km²
Ausländeranteil 12,0[1] % (31. Dez. 2016)
Arbeitslosenquote 6,6[2] % (30. Okt. 2017)
Postleitzahl 10119, 10247, 10249, 10369, 10405, 10407, 10409, 10435, 10437, 10439, 13051, 13086, 13088, 13089, 13125, 13127, 13129, 13156, 13158, 13159, 13187, 13189
Vorwahl 030
Adresse der
Verwaltung
Breite Straße 24a–26
13187 Berlin
Website www.berlin.de/ba-pankow
Durchschnittsalter 40,7 Jahre[1] (31. Dez. 2016)
Gliederung
Bezirksschlüssel 03
Gliederung des Bezirks

13 Ortsteile

Politik
Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke)
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Vollrad Kuhn (Grüne)
Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung)
Linke Grüne SPD CDU AfD FDP Franktionslos
13 12 12 8 5 2 3
Sitzverteilung in der BVV

Die bis 2001 eigenständigen Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee wurden mit der Verwaltungsreform zum heutigen bevölkerungsreichsten Berliner Bezirk Pankow vereint. Flächenmäßig ist er der zweitgrößte Bezirk der Metropole.

Pankow ist der geburtenreichste Bezirk und weist eine eher vorteilhafte Sozialstruktur auf.[5]

Der Bezirk ist geprägt von vielen Neuberlinern, die nach 1995 zugezogen sind. Eine verhältnismäßig hohe Anzahl von selbstständig Tätigen und Firmengründern lebt in Pankow.[6]

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Lage und BeschreibungBearbeiten

Pankow liegt im Nordosten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg (im Osten), Friedrichshain-Kreuzberg (im Süden), Mitte (südwestlich) und Reinickendorf (westlich) sowie im Norden an die Landkreise Oberhavel und Barnim im Land Brandenburg.

Der nördlichste Punkt des Bezirks befindet sich im Ortsteil Buch, der zugleich der nördlichste Ortsteil Berlins ist.

Der Bezirk liegt nahezu vollständig auf der eiszeitlich gebildeten Hochfläche des Barnim, die hier eben bis flachwellig ausgebildet ist. Zum größten Teil besteht die Landschaft aus Grundmoränenflächen. Entlang der Panke zieht sich auch ein Sander von Norden nach Süden zum Berliner Urstromtal.

GewässerBearbeiten

Im Ortsteil Weißensee befindet sich der Park am Weißen See mit dem fast kreisrunden Weißen See, dem größten natürlichen Gewässer im Bezirk.

Die Karower Teiche sind ein Naturschutzgebiet in Pankow. Als Habitat für Amphibien, Libellen und Wasservögel ist es von überregionaler Bedeutung.[7]

Es gibt im Bezirk noch weitere Gewässer die unten nach Ortsteilen sortiert und mit Beschreibung der Lage aufgeführt sind. Die Fließgewässer sind teilweise im System der Abflüsse der Rieselfelder entstanden oder es wurden Bäche in dieser Zeit dafür genutzt.

SiedlungsstrukturBearbeiten

Der Bezirk ist relativ unterschiedlich besiedelt. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks leben in den drei größten Ortsteilen: Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee. Prenzlauer Berg ist der am fünftdichtesten besiedelte Ortsteil Berlins, während Blankenfelde und Stadtrandsiedlung Malchow die zwei am dünnsten besiedelten Ortsteile der Stadt sind. Diese zwei Ortsteile stellen gemeinsam fast ein Fünftel der Fläche des Bezirks dar, haben aber weniger als ein Prozent der Bevölkerung des Bezirks. Nach Neukölln ist Prenzlauer Berg der zweitbevölkerungsreichste Ortsteil Berlins.

Pankow gilt als grüner Bezirk, dabei sind der Bürgerpark, der Schlosspark und der Volkspark Schönholzer Heide besonders zu erwähnen.

OrtsteileBearbeiten

Im Bezirk Pankow bestehen die folgenden 13 Ortsteile:

 
Ballhaus Pankow – Großer Saal
 
Dorfkirche Karow, das älteste Gebäude im Bezirk
 
Rathaus Pankow
 
Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee
Ortsteil und Ortslagen Fläche (km²) Ein­wohner[4]
30. Juni 2018
Ein­wohner
pro km²
Lage
0301 Prenz­lauer Berg 11,00 163.481 14.862
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0302 Weißensee 7,93 53.614 6.761
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0303 Blanken­burg 6,03 6.848 1.136
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0304 Heiners­dorf 3,95 7.658 1.939
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0305 Karow 6,65 19.605 2.948
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0306 Stadtrand­siedlung Malchow 5,68 1.138 200
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0307 Pankow 5,66 63.492 11.218
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0308 Blanken­felde 13,40 2.315 173
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0309 Buch 18,20 16.376 900
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0310 Franzö­sisch Buchholz 12,00 21.186 1.766
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0311 Nieder­schön­hausen 6,49 31.718 4.887
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0312 Rosen­thal 4,90 9.475 1.934
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 
0313 Wilhelms­ruh 1,37 7.628 5.568
BerlinBrandenburgBuchKarowWilhelmsruhRosenthalBlankenfeldeNiederschönhausenHeinersdorfBlankenburgFranzösisch BuchholzPankowPrenzlauer BergWeißenseeStadtrandsiedlung Malchow 

Kieze (LOR)Bearbeiten

Die kleinräumige Gliederung für Berlin sind die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) mit Abgrenzung nach fachlichen Kriterien. Diese werden für sozialräumliche Planungszwecke genutzt und haben das Raumbezugssystem der „Statistischen Gebiete / Verkehrzellen“ ersetzt.[8] Daten zu den Bevölkerungsstrukturen in diesen Planungsgebieten sind im Kiezatlas der Sozialraumdaten online zugänglich.[9] Die Schlüsselnummern der LOR setzen sich jeweils aus den zwei Ziffern des Bezirks (Pankow=03), dem Prognoseraum, der Bezirksregion (ungefähr an den Ortsteilen ausgerichtet) und den eigentlichen Planungsräumen zusammen.

Lebensweltlich orientierte Räume des Bezirks – Kieze
LOR[10] Schlüssel­nummer[11] Name (Planungs­raum) Bezirksregion
(Ortsteil)
Anzahl Ein­wohner[12] Deut­sche[13] Bürger mit MGH[14] Aus­länder[15] Anteil Deutsche[16]
01 03010101 Bucher Forst Buch 003928 003459 000161 000308 88 %
02 03010102 Buch Buch 011685 010155 000427 001103 87 %
04 03010104 Lietzen­graben Buch 000000 000000 000000 000000 //
03 03020203 Blankenfelde Blankenfelde/ Niederschönhausen 002116 002014 000069 000033 95 %
09 03020209 Niederschön­hausen Nördl. Pankow 014726 012634 000823 001269 86 %
10 03020210 Herthaplatz Nördl. Pankow 011132 009760 000571 000801 88 %
07 03020307 Buchholz Buchholz 017930 015958 001236 000736 89 %
05 03030405 Karow Nord Karow 010986 009739 000620 000627 89 %
06 03030406 Alt-Karow Karow 008245 007643 000327 000275 93 %
11 03030711 Blankenburg Blankenburg/ Heinersdorf/ Märchenland 006810 006454 000197 000159 95 %
15 03030715 Heinersdorf Blankenburg/ Heinersdorf/ Märchenland 007388 006200 000336 000852 84 %
16 03030716 Märchenland Blankenburg/ Heinersdorf/ Märchenland 001138 001102 000016 000020 97 %
08 03040508 Rosenthal Schönholz/ Wilhelmsruh/ Rosenthal 004530 003686 000601 000243 81 %
12 03040512 Wilhelmsruh Schönholz/ Wilhelmsruh/ Rosenthal 009783 008550 000674 000559 87 %
13 03040513 Schönholz Schönholz/ Wilhelmsruh/ Rosenthal 003412 002960 000238 000214 87 %
14 03040614 Pankow Zentrum Pankow Zentrum 035308 030982 001877 002449 88 %
18 03040818 Pankow Süd Pankow Süd 034314 029483 001645 003186 86 %
19 03050919 Gustav-Adolf-Straße Weißensee 005564 004532 000162 000870 81 %
20 03050920 Weißer See Weißensee 007397 006442 000382 000573 87 %
23 03050923 Weißenseer Spitze Weißensee 009098 007516 000518 001064 83 %
24 03050924 Behaimstraße Weißensee 005883 004660 000324 000899 79 %
25 03050925 Komponisten­viertel Weißensee 009468 008004 000541 000923 85 %
17 03051017 Rennbahn­straße Weißensee Ost 004247 003508 000201 000538 83 %
21 03051021 Buschallee Weißensee Ost 006503 005854 000173 000476 90 %
22 03051022 Hansastraße Weißensee Ost 004527 004253 000130 000144 94 %
26 03061126 Arnimplatz Prenzlauer Berg Nordwest 015187 011306 001180 002701 74 %
31 03061131 Falkplatz Prenzlauer Berg Nordwest 010521 007240 000942 002339 69 %
27 03061227 Humannplatz Prenzlauer Berg Nord 014520 011108 001128 002284 77 %
28 03061228 Erich-Weinert-Straße Prenzlauer Berg Nord 012619 010122 000774 001723 80 %
32 03061332 Helmholtz­platz Helmholtzplatz 022519 016055 002132 004332 71 %
29 03061429 Greifswalder Straße Prenzlauer Berg Ost 010082 008787 000478 000817 87 %
30 03061430 Volkspark Prenzlauer Berg Prenzlauer Berg Ost 003921 002486 000189 001246 63 %
34 03061434 Anton-Saefkow-Park Prenzlauer Berg Ost 006238 004842 000446 000950 78 %
35 03061435 Conrad-Blenkle-Straße Prenzlauer Berg Ost 003875 002910 000299 000666 75 %
41 03061441 Eldenaer Straße Prenzlauer Berg Ost 002560 001912 000305 000343 75 %
36 03071536 Teutoburger Platz Prenzlauer Berg Südwest 010747 007119 001152 002476 66 %
37 03071537 Kollwitz­platz Prenzlauer Berg Südwest 015635 010521 001473 003641 67 %
33 03071633 Thälmann­park Prenzlauer Berg Süd 003010 002316 000267 000427 77 %
38 03071638 Winsstraße Prenzlauer Berg Süd 017260 012177 001654 003429 71 %
39 03071639 Bötzowstraße Prenzlauer Berg Süd 012367 009338 001071 001958 76 %

GeschichteBearbeiten

Verwaltungsbezirk (1920–1938)Bearbeiten

Bei der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 wurde aus den folgenden bis dahin zum Landkreis Niederbarnim gehörenden Gebieten der 19. Verwaltungsbezirk von Berlin gebildet, die Aufstellung nennt auch die Fläche (in Hektar (ha)) und die damalige Zahl der Einwohner[17]:

  • Gutsbezirk Blankenfelde (519 ha, 360 Einwohner)
  • Landgemeinde Buch (284 ha, 3917 Einwohner)
  • Gutsbezirk Buch (1612 ha, 2562 Einwohner)
  • Landgemeinde Buchholz (1155 ha, 4905 Einwohner)
  • Landgemeinde Heinersdorf (394 ha, 1006 Einwohner)
  • Landgemeinde Karow (533 ha, 949 Einwohner)
  • Landgemeinde Niederschönhausen (551 ha, 18.913 Einwohner)
  • Gutsbezirk Niederschönhausen mit Schönholz (66 ha, 362 Einwohner)
  • Ostteil der Landgemeinde Rosenthal (479 ha, 1725 Einwohner)
  • Gutsbezirk Rosenthal (341 ha, 129 Einwohner)

Der Westteil der Landgemeinde Rosenthal einschließlich Wilhelmsruh kam zum Bezirk Reinickendorf. Nach seinem bevölkerungsreichsten Ortsteil erhielt der Bezirk den Namen Pankow. Das Pankower Rathaus wurde auch Sitz des Bezirksbürgermeisters und der Bezirksverordnetenversammlung. 1930 wurde der Bezirk Pankow mit der Eröffnung der Streckenabschnitts Schönhauser AlleeVinetastraße von der Berliner U-Bahn erreicht.

Stadtbezirk Pankow (1938–2000)Bearbeiten

Die Berliner Gebietsreform mit Wirkung zum 1. April 1938 hatte zahlreiche Begradigungen der Bezirksgrenzen sowie einige größere Gebietsänderungen zur Folge. Das Gebiet westlich der Berliner Nordbahn an der Wollankstraße wurde vom Bezirk Pankow in den Bezirk Wedding umgegliedert. Der Bezirk Reinickendorf gab sein östlich der Nordbahn gelegenes Gebiet, bestehend aus Wilhelmsruh sowie der südlich anschließenden Waldsteg-Siedlung, an den Bezirk Pankow ab. Außerdem kam es zu kleineren Änderungen der Grenze zum Bezirk Prenzlauer Berg an der Bornholmer Straße und der Wisbyer Straße. Die Einwohnerzahl des Bezirks wuchs durch die Grenzänderungen um 1.629 Bewohner und die Fläche des Bezirks vergrößerte sich um 81 Hektar.[18] Die ehemalige Grenze zwischen den Bezirken Pankow und Reinickendorf wird noch heute durch den Übergang der Hauptstraße in die Kopenhagener Straße mit dem Abspannwerk Wilhelmsruh als erstem Gebäude an der Kopenhagener Straße markiert.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa wurde im Zuge der Schlacht um Berlin der Bezirk Pankow am 22. April 1945 von sowjetischen Streitkräften eingenommen und gemäß der Erklärung von Jalta dem Sowjetischen Sektor von Berlin zugeordnet. Ab Oktober 1949 war Pankow als Stadtbezirk von Ost-Berlin de facto Bestandteil der DDR, unabhängig vom strittigen Status der Stadt bis 1990.

Ab 1949 war das Schloss Schönhausen Sitz des Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Bis 1964 war das Gebäude Amtssitz des Staatsoberhaupts, des Vorsitzenden des Staatsrates. Ab 1964 bis zur politischen Wende 1989 diente das Schloss als das offizielle Gästehaus des SED-Regimes für hohe Staatsgäste. Zusammen mit dem nahegelegenen Majakowskiring bildete es eines der politischen Zentren der DDR.

Nach dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde der genaue Verlauf der Bezirksgrenze entlang der Nordbahn bedeutsam. Die S-Bahnhöfe Wilhelmsruh und Schönholz lagen trotz ihres Namens auf West-Berliner Gebiet und waren vom Bezirk Pankow aus nicht mehr zugänglich. Der S-Bahnhof Wollankstraße lag zwar auf dem Boden des Bezirks Pankow, sein östlicher Zugang wurde aber ebenfalls gesperrt. Der Bahnhof blieb von West-Berlin aus zugänglich.

Im Jahr 1985 wurden die Ortsteile Karow, Heinersdorf und Blankenburg in den damaligen Stadtbezirk Weißensee umgegliedert, der seinerseits einen Großteil seines Gebiets an den neuen Bezirk Hohenschönhausen abgab.

Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde der Bezirk Pankow Teil des Bundeslandes Berlin. Am 16. September 2000 wurde die U-Bahn-Linie U2 von der Vinetastraße bis zum Bahnhof Berlin-Pankow verlängert.

Bezirk Pankow (seit 2001)Bearbeiten

Zum 1. Januar 2001 wurde der Bezirk Pankow im Rahmen der Berliner Bezirksreform mit den Bezirken Weißensee und Prenzlauer Berg zusammengeschlossen. Der neue Großbezirk erhielt nach längeren Auseinandersetzungen um die Bezeichnung auf Beschluss seiner Bezirksverordnetenversammlung wieder den Namen Pankow.

BevölkerungBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung vom Bezirk Pankow 1920–2016
Bevölkerungs­entwicklung 1920–2015
(Nach 2001 Großbezirk Pankow)
Jahr Einwohner[19] Jahr Einwohner
1920 94.656 1961 134.826
1925 100.825 1970 141.466
1933 141.333 1987 115.538
1939 154.725 2000 125.345
1946 143.962 2012 381.602
1950 149.662 2015 389.976
2016 394.816

Per 30. Juni 2018 zählte der Bezirk Pankow 404.534 Einwohner auf einer Fläche von 103,07 Quadratkilometern.[4] Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei 3.925 Einwohnern pro Quadratkilometer. Siehe hierzu auch: Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins.

Am 31. Dezember 2016 lag der Ausländeranteil bei 12,0 %, der je nach Ortsteil stark schwankt. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund lag am Stichtag bei 18,5 %.[1] Die Arbeitslosenquote bezifferte sich am 30. April 2013 auf 10,0 % und war somit der niedrigste Wert aller Berliner Bezirke (zum Vergleich: Der Bezirk Neukölln hatte mit 17,1 % die höchste Arbeitslosenquote).[2] Das Durchschnittsalter der Bevölkerung belief sich am 31. Dezember 2016 auf 40,7 Jahre.[1] Der Frauenanteil lag im Bezirk bei 51,2 % gegenüber 48,8 % Männeranteil.

Mit rund 4500 Neugeborenen im Jahr 2013 war Pankow der geburtenreichste Bezirk in Berlin.[20]

BevölkerungsgruppenBearbeiten

 
Bevölkerungspyramide des Bezirks Pankow, 2010
Entwicklung der Einwohnerzahlen und nach Herkunft am 31. Dezember 2011 zum 31. Dezember 2017
Kategorie 2001 2011[21] 2017[22] 2017 gegen-
über 2011[23]
Deutsche und ausländische Einwohner 334.086 365.021 402.289 0+ 10 %
Durchschnittsalter 39,7 40,7 40,7
Deutsche Staatsangehörige (gesamt) 315.241 339.311 350.578 00+ 3 %
Deutsche Staatsangehörige ohne Migrationshintergrund 319.018 322.455 00+ 1 %
Deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund 020.293 028.123 0+ 39 %
Ausländische Staatsangehörige 025.710 051.711 + 101 %
Ausländer und Einwohner mit Migrationshintergrund 046.003 079.834 0+ 74 %
Deutsche (Staatsangehörige) insgesamt 339.311 350.578 00+ 3 %
Anteil Deutsche ohne Migrationshintergrund (%) 087,4 % 080,2 %
Anteil Deutsche mit Migrationshintergrund (%) 005,6 % 007,0 %
Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit (%) 007,0 % 012,9 %
Gesamtzahl Deutsche mit Migrationshintergrund (im Bezirk) 020.293 028.123 0+ 39 %
-* aus der EU 007.547 010.612 0+ 41 %
-* aus dem ehemaligen Jugoslawien 000 657 000903 0+ 37 %
-* aus der ehemaligen Sowjetunion 003.982 005.168 0+ 30 %
-* aus islamischen Ländern 003.356 005.002 0+ 49 %
-* aus Vietnam 000 501 000 719 0+ 44 %
- aus den USA 000 603 001.072 0+ 78 %
Ausländische Einwohner (im Bezirk) 025.710 051.711 + 101 %
-- aus der EU 014.028 023.220 0+ 66 %
-- aus dem ehemaligen Jugoslawien 000 915 001.954 + 114 %
-- aus der ehemaligen Sowjetunion 002.234 004.783 + 114 %
-- aus islamischen Ländern 002.047 010.154 + 396 %
-- aus Vietnam 001.133 001.383 0+ 22 %
-- aus den USA 001.348 002.698 + 100 %

WirtschaftBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

In Pankow konzentrieren sich IT-, Kreativ- und Medienwirtschaft, Schienenfahrzeugbau, Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft, und Maschinenbau.

UnternehmenBearbeiten

Im Jahr 2014 wirtschafteten mehr als 42.000 Unternehmen in Pankow. Eine Vielzahl darunter sind Kleinunternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Baugewerbe und Handel. 74 % der Unternehmen haben bis zu fünf Mitarbeiter. Im Bezirk arbeitet ein hoher Anteil an Selbstständigen und Existenzgründern.

Am Standort Buch befindet sich einer der größten Klinikstandorte in Deutschland. Eine Vielzahl von Unternehmen im Bereich Biotechnologie sind dort tätig.

Im Unternehmen Stadler Rail waren 2015 rund 1200 Mitarbeiter beschäftigt.

MedienBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

IndividualverkehrBearbeiten

 
A 114 in Richtung Norden

Der Straßenverkehr im Bezirk wird geprägt durch die drei radial vom Stadtzentrum nach Norden bzw. Nordosten verlaufenden Bundesstraßen B 96a (Schönhauser Allee/Berliner Straße), B 109 (Prenzlauer Allee/Prenzlauer Promenade), die am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf in die Bundesautobahn 114 mündet, und die B 2 (Greifswalder Straße/Berliner Allee). Pankow ist der einzige Bezirk der vom Berliner Ring, der Autobahn A 10, erschlossen ist. Von großer Bedeutung für den Straßenverkehr sind auch die beiden Ringstraßen: Danziger Straße (innerhalb des S-Bahn-Rings) und Ostseestraße – Wisbyer Straße – Bornholmer Straße (außerhalb des S-Bahn-Rings).

Pankow ist in das Netz der Radfernwege eingebunden. So verläuft der Radfernweg Berlin–Usedom von der Museumsinsel entlang der Schönhauser Allee, biegt dann in die Schwedter Straße ab und führt durch den Mauerpark und den Schlosspark Pankow und weiter nach Karow und Buch. Entlang der Bezirksgrenze zwischen Pankow und dem Bezirk Reinickendorf und dem Ortsteil Wedding vom Bezirk Mitte, die dem früheren Grenzverlauf der DDR entspricht, verläuft der Berliner Mauerweg.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Pankow wird von den S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S26, S41, S42, S8 und S85 angebunden. Im Bezirk liegt fast der gesamte nördliche Teil des Ostringes der Ringbahn mit den S-Bahnhöfen Storkower Straße, Landsberger Allee, Greifswalder Straße, Prenzlauer Allee und Schönhauser Allee. An dem auf der Grenze zum Ortsteil Gesundbrunnen des Bezirks Mitte gelegenen Bahnhof Bornholmer Straße teilen sich die von Süden kommenden Linien in die Strecken Richtung Oranienburg/Hennigsdorf (Berliner Nordbahn) und Bernau (Stettiner Bahn) auf. Auf der Grenze zum Bezirk Reinickendorf liegen die Bahnhöfe Wollankstraße, Schönholz und Wilhelmsruh, wobei sich die beiden zuletzt genannten Stationen auf Reinickendorfer Gebiet befinden. An der nach Nordosten führenden Stettiner Bahn liegen die Bahnhöfe Pankow, Pankow-Heinersdorf, Blankenburg, Karow und Buch. Am Karower Kreuz soll im Jahr 2021 der Bahnhof Karower Kreuz in Betrieb gehen.

Am Bahnhof Berlin-Karow beginnt die Regionalbahn-Linie NB27 (Heidekrautbahn) der Niederbarnimer Eisenbahn nach Groß Schönebeck beziehungsweise Wensickendorf.

Im Bezirk Pankow gibt es fünf U-Bahnhöfe der Linie U2: Im Ortsteil Prenzlauer Berg die Bahnhöfe Senefelderplatz, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee sowie im Ortsteil Pankow die Bahnhöfe Vinetastraße und Pankow. Dabei sind die Bahnhöfe Schönhauser Allee und Pankow Umsteigebahnhöfe zur S-Bahn.

Das Straßenbahnnetz im Bezirk folgt im Wesentlichen den im Abschnitt Individualverkehr beschriebenen Hauptstraßen. Daneben gibt es noch eine von Südwesten nach Nordosten verlaufende Ergänzungslinie. Die aus der Schönhauser Allee nach Norden verlaufende Straßenbahnlinie verästelt sich im Ortsteil Pankow in drei Zweige. Die Linienführung in der Berliner Allee verlässt den Bezirk Pankow ostwärts in Richtung des Bezirks Lichtenberg. Die Strecke in der Berliner Allee wurde im Herbst 2005 saniert und mit lärmschluckendem Rasengleis sowie neuen Haltestellen ausgerüstet.

EnergieversorgungBearbeiten

 
Windkraftanlage nahe dem Autobahndreieck Pankow

Auf einem Feld im Norden Pankows, Ortsteil Buch, (mit den Geo-Koordinaten: 52° 38′ 54″ N, 13° 26′ 40″ O) sowie bei der Stadtrandsiedlung Malchow befinden sich die einzigen beiden Windkraftanlagen Berlins (Stand: 2017). Bei beiden Anlagen, die 2008 bzw. 2014 in Betrieb genommen wurden, handelt es sich um Anlagen des Typs Enercon E-82 mit einem Rotordurchmesser von 82 m, einer Nabenhöhe von 138 m und einer Gesamthöhe von 179 m.

Die Nennleistung der ersten Anlage beträgt zwei Megawatt (MW), die zweite Anlage verfügt über eine Leistung von 2,3 MW. Das Regelarbeitsvermögen der Windkraftanlagen liegt bei 4 bzw. 5 Millionen kWh pro Jahr. Die Investitionssumme lag bei jeweils ca. 3,4 Millionen Euro.[24]

Das Heizkraftwerk Berlin-Buch hat eine elektrische Leistung von fünf Megawatt sowie eine thermische Leistung von 130 MW.

PolitikBearbeiten

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung 2016[25]
Wahlbeteiligung: 66,7 %
 %
30
20
10
0
21,1
20,6
20,0
13,3
12,8
3,9
2,6
5,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011[25]
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+2,6
-0,3
-8,1
+13,3
-1,1
+2,8
-7,6
-1,6

BezirksverordnetenversammlungBearbeiten

Volksvertretung des Bezirks ist die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow von Berlin. Die Wahl fand am 18. September 2016 statt.

Bezirksbürgermeister des GroßbezirksBearbeiten

Bezirksbürgermeister nach der Verwaltungsreform 2001, bestehend aus den früheren Bezirken Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee:

Vertretung auf LandesebeneBearbeiten

Der Bezirk Pankow ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.[26]

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Silber oben eine durchgehende und oben anstoßende rote Mauer ohne Fugen, mit drei offenen Toren ohne Torflügel, der mittlere der Torbögen breiter und höher als die äußeren; unten ein achtspeichiges rotes Rad, das oberhalb seiner Mitte beidseits von einer grünen Hopfendolde mit Blatt begleitet ist. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.[27]

Die Suche für ein Wappen des Bezirks Pankow fand am 28. Juli 2009 ihr Ende. Im Bezirk erfolgte die Entscheidung durch die Bezirksverwaltung nach Empfehlung durch die Wappenkommission. Nach der Verwaltungsreform 2001 ging der ehemalige kleinere Bezirk Pankow in den Großbezirk Pankow auf. Ende 2006 wurde die Auseinandersetzung um den Bezirksnamen beendet und am 1. Oktober 2007 folglich zur Wappenfindung aufgerufen. Am 30. April 2008 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung, den Heraldiker Jörg Mantzsch mit der Gestaltung zu beauftragen, der mehrere Entwürfe nach vorgegebenem Inhalt zur Entscheidung vorlegte. Nach einigen Diskussionen zwischen dem Bezirksamt und dem ausführenden Heraldiker gab das Pankower Bezirksamt am 24. Februar 2009 den beschlossenen Entwurf bekannt.[28] Die offizielle Verleihung des Wappens durch den Senat des Landes Berlin erfolgte am 28. Juli 2009.[29]

Das Wappen des alten Bezirks Pankow wurde im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 verliehen. Es greift Elemente der ehemaligen Landgemeinde Pankow auf und zeigte „in silbernem Schild zwei gekreuzte und durch ein silbernes Band zusammengehaltene goldene Getreidegarben auf grünem Boden. In die Garben ist aufrecht ein goldener Rechen, schräg rechts ein goldener Dreschflegel und schräg links eine Sense mit blauem Blatt gesteckt. Alle drei Geräte haben einen roten Stiel. Die Garben sind belegt mit zwei gestürzten und schräg gekreuzten blauen Spaten mit roten Stielen“. Das achtspeichige Rad wurde in vereinfachter Form aus dem Wappen von Weißensee übernommen. Im Rahmen der Bezirksreform wurde das Wappen zunächst um ein dreitürmige Mauerkrone ergänzt, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Partner- und PatenschaftenBearbeiten

Polen  Kołobrzeg (seit Mai 1994) – eine vom Altbezirk Pankow begründete aktiv betriebene Partnerschaft.[30]
Israel  Aschkelon (seit Juli 1994) – vom Altbezirk Weißensee eingebrachte Partnerschaft. Nachdem die Partnerschaft lange ruhte, werden die Kontakte seit 2009 wieder reaktiviert.[31]
  1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung (seit Juli 2006) – Patenschaft mit der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Verteidigungsministerium,[32] die sich an die seit 1998 bestehende Patenschaft mit dem Führungsunterstützungsregiment 38 der Bundeswehr (nach dessen Standortwechsel nach Storkow) anschloss.

PolizeiBearbeiten

Die Direktion 1 der Berliner Polizei ist für die Bezirke Pankow und Reinickendorf zuständig.

BildungBearbeiten

Grund- und OberschulenBearbeiten

(Auswahl)

HochschulenBearbeiten

ForschungBearbeiten

SportBearbeiten

VereineBearbeiten

Der Rugby Klub 03 Berlin ist ein Rugby-Union-Verein aus Weißensee mit 250 Mitgliedern.[35] Gegenwärtig spielt der Klub in der ersten Bundesliga (Stand: Saison 2016/17).

Gegründet im Jahr 1893 als BFCC Rapide Niederschönhausen 1893, kann die SG Empor Pankow auf eine lange Tradition zurückblicken.

Insgesamt gab es im Jahr 2017 mindestens 19 Yoga­studios in Pankow; die meisten davon im Ortsteil Prenzlauer Berg.[36]

SportstättenBearbeiten

Die Max-Schmeling-Halle wurde anlässlich der Olympia-Bewerbung Berlins für das Jahr 2000 im Stadtteil Prenzlauer Berg errichtet und 1996 von Max Schmeling eingeweiht. Die Mehrzweckhalle ist die Heimspielstätte des Handballklubs Füchse Berlin (Stand Ende 2018). Außerdem wird sie für weitere sportliche Ereignisse, Veranstaltungen und Konzerte genutzt.

Das Velodrom steht am S-Bahnhof Landsberger Allee. Die Radrennsporthalle ist mit 12.000 Zuschauerplätzen nach der Mercedes-Benz Arena (17.000 Zuschauer) die zweitgrößte Veranstaltungshalle Berlins.

Direkt neben dem Velodrom befindet sich die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark. In der Schwimmhalle fanden mehrere Deutsche Schwimmmeisterschaften und Schwimmeuropameisterschaften statt. Beide Gebäude wurden ebenfalls im Zuge der Berliner Olympia-Bewerbung erbaut.

KulturBearbeiten

 
Eingang zum Pratergarten

Kleine AuswahlBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

In Prenzlauer Berg sind im älteren Bereich zwischen Prenzlauer und Schönhauser Allee breite Bürgersteige mit Cafés und Kneipen trotz der dichten Bebauung sehenswert. Bemerkenswert sind die Großsiedlungsbauten aus den 1920er Jahren, die im Gegensatz zu den Mietskasernen das neue Bauen ihrer Zeit dokumentieren. Besonders gilt dies für die Wohnstadt Carl Legien, die von Bruno Taut projektiert wurde und zusammen mit fünf anderen Berliner Siedlungen Weltkulturerbe der UNESCO ist.

KinosBearbeiten

Der Bezirk in der KunstBearbeiten

 
Feier in der Kulturbrauerei

Persönlichkeiten des Bezirks (Auswahl)Bearbeiten

(alphabetisch sortiert)

Gewässerliste des BezirksBearbeiten

Diese Liste ist ein Auszug aus [37] der Gewässerkarte.[38] Die Gewässer gehören mitunter zu mehreren Ortsteilen, somit gibt es 129 Gräben und durchflossene Becken und Teiche als Fließgewässer im Bezirk. Die Anzahl der stehenden Gewässer (als See oder Teich benannt) ist 17. Die in Klammern genannten Zahlen sind die neuen Gewässer-Nummern, die nach der Ziffer Verbindungen erlauben, die alten Gewässernummern lassen sich aus den Sachdaten bei FIS-Broker entnehmen.

Stehende GewässerBearbeiten

  • Blankenburg
    • Ziegelteich (582944723) – Lage: Ziegelstraße 60/62
  • Blankenfelde
    • Arkenberger See (5819692215) – Lage: Westlich der Eisenbahn von S-Bhf. Schönfließ nach S-Bhf. Berlin-Blankenburg, südlich KGA "Arkenberger Grund"
    • Köpchensee (5819625) zum Tegeler Fließ – Lage: Nordwestlich Schildower Weg (Niedermoorwiesen)
    • Schwarzwassersee (5819692442321) – Lage: Westlich Hauptstraße, östlich Schildower Straße
    • Teich im Botanischen Volkspark (5819692485) – Lage: Im Botanischen Volkspark, Bereich Schulgartenfahrbrücke
  • Buch
    • Teich Heim-Krankenhaus (5829426211) – Lage: Auf dem Gelände des ehemaligen Dr.-Heim-Krankenhauses in Buch, südöstlich Hobrechtsfelder Chaussee 154 B
    • Teich Lindenhof (582943225) – Lage: Nordwestlich Schönerlinder Straße, an der Eisenbahnstrecke
    • Torfstich II (582942622211) – Lage: Nordwestlich Hörstenweg / Mewesstraße
  • Französisch Buchholz
    • Elfenteich (5829439443) – Lage: Parkstraße / Elfenallee
    • Krugpfuhl (58196922411) – Lage: In der KGA "Krugpfuhl", (nördl. Liebermann-/Rubensweg)
    • Viktoriateich (582943962) zum Regenwasserleitung – Lage: Parkstraße 24, 26, 28
  • Heinersdorf
    • Hamburger Teich (5829443211721) – Lage: Südlich Eigerstraße 80–96
    • Rohrpfuhl Heinersdorf (58294432117235) – Lage: Tino-Schwierzina-Straße 26, in der KGA "Heinersdorf"
    • Teich Str. Am Steinberg (58294432117233) – Lage: Nordwestlich Am Steinberg / Preunelstraße, in der KGA "Freies Land"
  • Karow
    • Heimfriedteich (582943631) – Lage: Heimfriedstraße 31
    • Teich Rübländer Straße (58294365) – Lage: Böttnerstraße 22
    • Teiche Streckfußstraße (58294367) – Lage: Streckfußstraße 51 und 49 B
  • Niederschönhausen
    • Teich Wackenbergstr. (582947211) – Lage: Wackenbergstraße 79
  • Weißensee
    • Goldfischteich (5829443211725) – Lage: Amalienstraße 23
    • Kreuzpfuhl (58294432117) – Lage: Woelckpromenade, westlich Nr. 5–7
    • Weißer See (58294432115) – Lage: Westlich Berliner Allee / Seeweg, im Weißenseer Park
  • Wilhelmsruh
    • Wilhelmsruher See (58294863) – Lage: Heegermühler Weg 49, 53

FließgewässerBearbeiten

  • Blankenburg
    • Laake (5829438) – Lage: Stadtgrenze Berlin Karow – Am Luchgraben / Kreis Bernau bis Panke, Name in Brandenburg: Fließgraben
    • Rübländergraben (5829436) – Lage: Nördliche Grenze Busonistraße 63 A bis Einmündungen in die Panke
    • Schmöckpfuhlgraben (582946) – Lage: Malchower Straße 71 bis Panke
    • Alter Schmöckpfuhlgraben (58294688) – Lage: In der KGA "Feuchter Winkel West bis Heimdallgraben
    • Becken Heinersdorfer Straße (5829465) – Lage: Östlich Heinersdorfer Straße / Kiebitzweg
    • Binnengraben (5829449282) – Lage: In der KGA "Blankenburg" , zwischen Purpurkardinalweg und Papstfinkweg bis Wachtelgraben
    • Eifelgraben (58294482) – Lage: Eifelstraße/Ilsenburgstraße bis Ilsenburggraben (Höhe Sportplatz Blankenburg)
    • Heinersdorfer Graben (5829464) – Lage: KGA "Märchenland" westlich Drosselbartweg bis Schmöckpfuhlgraben, Höhe Langer Hals
    • Ilsenburggraben (5829448) – Lage: Gartenstraße / Jungbornstraße bis Fließgraben
    • Teich Gelände Krankenpflegeheim (58294483) – Lage: Bahnhofstraße 31, im Verlauf Ilsenburggraben
    • Upstallgraben Karow (58294384) – Lage: Frundsbergstraße 24 A / Straße 84 und Beuthener Straße 16 bis Laake Blankenburg
    • Wachtelgraben (582944928) – Lage: Purpurkardinalweg, Papstfinkweg bis Wildentengraben
    • Wildentengraben (58294492) – Lage: Schmöckpfuhlgraben / Purpurkardinalweg bis Fließgraben
    • Zingergraben Nord (58196924) – Lage: Östlich Buchholzer Straße 28 bis Nordgraben
  • Blankenfelde
    • Blankenfelder Graben (58196922) – Lage: Berliner Stadtgrenze Höhe Zubringer A 114 Richtung Prenzlau bis Nordgraben, von Kläranlage Schönerlinde bis Berliner Stadtgrenze wasserwirtschaftliche Anlage der BWB (4316 m)
    • Entwässerungsgraben Schildow-Waldeck (5819624) – Lage: Westlich Schildower Straße, zwischen Weißdorn- und Bachstelzensteg (KGA Schildow-Waldeck) bis Tegeler Fließ
    • Graben 1 Blankenfelde (581969248) – Lage: Von Blankenfelder Graben (Blankenfelder Chaussee 9) bis Zingergraben Nord
    • Graben 1 Mühlenbeck (5819623832) – Lage: Von Mönchmühler Teich über Feuchtgebiet in Tegeler Fließ
    • Graben 16 Blankenfelde (5819692476) – Lage: Nördlich KGA Einigkeit bis Zingergraben Nord
    • Graben 17 Blankenfelde (5819692474) – Lage: Südwestlich Blankenfelder Chaussee / Berliner Straße bis Zingergraben Nord
    • Graben 20 Blankenfelde (5819692472) – Lage: Zwischen Bezirksgrenze Reinickendorf (OT Lübars) und Eisenbahnstrecke (NEB) bis Zingergraben Nord
    • Graben 25 Blankenfelde (581969246) – Lage: Südlich Bahnhofstraße / westlich Eisenbahnstrecke bis Zingergraben Nord
    • Graben 26 Blankenfelde (5819692462) – Lage: Südlich Bahnhofstraße / westlich Eisenbahnstrecke bis Graben 25 Blankenfelde
    • Graben 27 Blankenfelde (581969244) – Lage: Südwestlich Schildower Straße 15 bis Zingergraben Nord
    • Graben 29 Blankenfelde (5819692442) – Lage: Westlich Schildower Straße bis R-Kanal nördlich Bahnhofstraße / westlich Industriebahn, entlang KGA "Schildow-Waldeck unterbrochen (Gewässereigenschaft aufgehoben)
    • Graben 33 Blankenfelde (581969242) – Lage: Nördlich Hauptstraße / Möllersfelder Weg bis Zingergraben Nord
    • Graben 46 Buchholz (5819692224) – Lage: Paralle Weg noröstlich Ideallee
    • Graben 5 Blankenfelde (581969224) – Lage: Buchholzer Straße bis Blankenfelder Graben, östlich Blankenfelder Chaussee 9
    • Graben 52 Buchholz (5819692222) – Lage: Hinter Ideallee 2 bis 54
    • Graben Mönchmühler Teich (58196238) – Lage: Von Landesgrenze (Hauptstraße-Straße nach Blankenfelde) über Feuchtgebiet in Tegeler Fließ
    • Großer Reppfuhl (58196924423) – Lage: Östlich Industriebahn / westlich Schildower Straße im Verlauf des Grabens 29 Blankenfelde
    • Großer Zingerteich (5819692487) – Lage: Nördlich Heilkräuterweg / Huflattichweg, Botanischer Volkspark
    • Hauptgraben Mühlenbeck (58196234) – Lage: Landesgrenze bis Tegeler Fließ, teilweise Brandenburg
    • Kleiner Zingerteich (5819692483) – Lage: Westlich Botanischer Volkspark, nördlich Großer Zingerteich
    • Koppelgraben (581969222) – Lage: Ideallee 54/56 bis Blankenfelder Graben (nördl. Buchholzer Straße)
    • Mönchmühler Teich (581962383) – Lage: Westlich der Hauptstraße 162 (Straße nach Blankenfelde), östlich Tegeler Fließ
    • Östlicher Randgraben Blankenfelde (58196244) – Lage: Nordöstlich Sichelsteig 24 bis Entwässerungsgraben Schildow-Waldeck
    • Sonnenblumengraben (58196242) – Lage: Südöstlich Kürbissteig bis Entwässerungsgraben Schildow-Waldeck
  • Buch
    • Alter Lietzengraben (5829424) – Lage: Im Bucher Forst, südlich Schönerlinder Chaussee von Lietzengraben bis Lietzengraben
    • Blankenfelder Graben (58196922) – Lage: Berliner Stadtgrenze Höhe Zubringer A 114 Richtung Prenzlau bis Nordgraben, von Kläranlage Schönerlinde bis Berliner Stadtgrenze wasserwirtschaftliche Anlage der BWB (4316 m)
    • Brendegraben (58294322) – Lage: Stadtgrenze Schönerlinder Straße bis Buchholzer Graben
    • Buchholzer Graben (5829432) – Lage: Blankenfelder Graben (westlich A 114) bis Panke (südwestlich Krontaler Steg)
    • Graben 126 Lindenhof (58294244) – Lage: Westlich Schönerlinder Straße / Am Vorwerk, entlang der Autobahn A 10 bis Alter Lietzengraben
    • Graben 132 Lindenhof (58294242) – Lage: Östlich Schönerlinder Straße / Autobahn A 10 über Eisenbahnstrecke bis Alter Lietzengraben
    • Kappgraben (5829418) – Lage: (Teich Panketal, südl. Rotdornweg) Stadtgrenze Bln-Buch/ Kreis Panketal bis Panke
    • Lietzengraben (582942) – Lage: Stadtgrenze Berlin-Buch – nördlich Bucher Forst/ Kreis Bernau bis Panke
    • 1. Karpfenteich (582942653) – Lage: Bucher Forst westlich Hobrechtsfelder Chaussee / Schäfersteig
    • 2. Karpfenteich (582942655) – Lage: Bucher Forst westlich Hobrechtsfelder Chaussee / SchäfersteigL, 2 Teiche über Graben 18 Buch verbunden
    • Baumschulengraben Buch (58294184) – Lage: Östlich Karower Chaussee 217 bis Kappgraben
    • Bogensee (582942651) – Lage: Bucher Forst südlich Schönerlinder / westlich Hobrechtsfelder Chaussee
    • Graben 1 Buch (5829428) – Lage: Südlich Am Sandhaus 31 bis Lietzengraben
    • Graben 1 Hobrechtsfelde (58294232) – Lage: Nördliche Landesgrenze, östlich Hobrechtsfelder Chaussee bis Lietzengraben
    • Graben 12 Buch (58294272) – Lage: Von Eisenbahnstrecke bis Lietzengraben, südlich 2. Karpfenteich
    • Graben 133 Lindenhof (582942422) – Lage: Östlich Schönerlinder Straße bis Graben 132 Lindenhof
    • Graben 134 Lindenhof (5829424224) – Lage: Östlich Schönerlinder Straße bis Graben 133 Lindenhof
    • Graben 18 Buch (5829426) – Lage: Von Bogensee über Karpfenteiche bis Lietzengraben
    • Graben 2 Hobrechtsfelde (582942322) – Lage: Nördliche Landesgrenze, nordwestlich Forstamt Buch bis Graben 1 Hobrechtsfelde
    • Graben 22 Buch (58294266) – Lage: Westlich Hobrechtsfelder Chaussee, nördlich Eisenbahnstrecke bis Graben 18 Buch
    • Graben 25 Schönerlinde (58294236) – Lage: Nördlich Schönerlinder Chaussee bis Lietzengraben
    • Graben 26 Schönerlinde (58294234) – Lage: Nördlich Schönerlinder Chaussee bis Lietzengraben, Nähe Landesgrenze
    • Graben 3 Hobrechtsfelde (5829423228) – Lage: Nördliche Landesgrenze, westlich Dorfstraße (Hobrechtsfelde) bis Graben 2 Hobrechtsfelde
    • Graben 30 Hobrechtsfelde (5829422) – Lage: Von Mündung Graben 31 Hobrechtsfelde, östlich Hobrechtsfelder Weg bis Lietzengraben
    • Graben 31 Hobrechtsfelde (58294222) – Lage: Westlich, teilweise parallel Kugelbaumweg bis Graben 30 Hobrechtsfelde
    • Graben 32 Hobrechtsfelde (582942222) – Lage: Von Einmündung Graben 33 und 34 Hobrechtsfelde bis Graben 31 Hobrechtsfelde
    • Graben 33 Hobrechtsfelde (5829422222) – Lage: Von Einmündung Graben 41 und 43 Hobrechtsfelde bis Graben 32 Hobrechtsfelde
    • Graben 34 Hobrechtsfelde (5829422224) – Lage: Nordwestlich Hobrechtsfelder Weg bis Graben 32 Hobrechtsfelde
    • Graben 38 Hobrechtsfelde (582942222242) – Lage: Von Lietzengraben bis Graben 41 Hobrechtsfelde
    • Graben 41 Hobrechtsfelde (58294222224) – Lage: Von Einmündung Graben 38 Hobrechtsfelde bis Graben 33 Hobrechtsfelde
    • Graben 43 Hobrechtsfelde (58294222222) – Lage: Östlich Prenzlauer Chaussee (Schönerlinde) / Hauptstraße (Schönwalde) bis Graben 33 Hobrechtsfelde
    • Institutsgraben Buch (58294182) – Lage: Südwestlich Lindenberger Weg (Gelände Helios Klinikum) bis Kappgraben (in Brandenburg)
    • Moorlinse (582942823) – Lage: Südlich Am Sandhaus 13 / 15
    • Röntgentaler Graben (5829426222) – Lage: Vom Waldgraben, Höhe Landesgrenze bis Pölnitzweg
    • Schloßparkgraben (5829416) – Lage: Von Panke, nördlich Pölnitzweg bis Panke, Höhe Wiltbergstraßenbrücke, im Schloßpark Buch
    • Schloßparkteiche Buch (58294163) – Lage: Im Schloßpark Buch
    • Seegraben (58294264) – Lage: Lietzengraben bis Bogensee
    • Teiche am Pölnitzweg (58294262225) – Lage: Nordöstlich Pölnitzweg 114 – 122, 2 Teiche (1185,398 qm + 156,034 qm)
    • Torfstich I (58294262223) – Lage: Im Verlauf des Röntgentaler Grabens, nordwestlich Eupener Straße / Dranweg, 2 Teiche (17167,004 qm + 3568,398 qm)
    • Waldgraben (58294262) – Lage: Von Brandenburg, Stadtgrenze nördlich Eupener Straße bis Bogensee
    • Werkgraben Buch (58294162) – Lage: Östlich Pölnitzweg 5 bis Schloßparkgraben
    • Zick-Zack-Graben (58294282) – Lage: Südlich Am Sandhaus 15, durch Moorlinse bis Graben 1 Buch
  • Französisch Buchholz
    • Alter Lietzengraben (5829424) – Lage: Im Bucher Forst, südlich Schönerlinder Chaussee von Lietzengraben bis Lietzengraben
    • Becken Bucher Straße (58294342) – Lage: Nördlich Bucher Straße, an der Autobahnauffahrt zur A 114 (Rückhaltebecken)
    • Brendegraben (58294322) – Lage: Stadtgrenze Schönerlinder Straße bis Buchholzer Graben
    • Brendegraben (Unterlauf) (5829434) – Lage: Zwischen Bahngelände und Anschlußstelle Schönerlinder Straße (A 114) bis Panke
    • Buchholzer Graben (5829432) – Lage: Blankenfelder Graben (westlich A 114) bis Panke (südwestlich Krontaler Steg)
    • Dorfgraben Buchholz (582943944) – Lage: Bucher Straße 42 bis R-Kanal Gravensteinstraße
    • Ententeich (5829431221) – Lage: Westlich Panke, höhe KGA "Bullenwiese", östlich Bucher Straße
    • Graben 111 Buchholz (58294316) – Lage: Von Weidenteich, östlich Bucher Straße, bis Panke
    • Graben 113 Buchholz (58294314) – Lage: Von Graben 111 bis Pnke, südlich Schilfteich
    • Graben 116 Buchholz (58294312) – Lage: Östlich Ententeich bis Panke
    • Graben 117 Buchholz (582943122) – Lage: Von Ententeich bis Graben 116
    • Graben 121 Buchholz (5829431432) – Lage: Östlich Bucher Straße, westlich Lietzengraben
    • Graben 126 Lindenhof (58294244) – Lage: Westlich Schönerlinder Straße / Am Vorwerk, entlang der Autobahn A 10 bis Alter Lietzengraben
    • Graben 132 Lindenhof (58294242) – Lage: Östlich Schönerlinder Straße / Autobahn A 10 über Eisenbahnstrecke bis Alter Lietzengraben
    • Graben 60 Buchholz (58294392) – Lage: KGA "Pankegrund" bis Panke, Höhe Ferdinand-Buisson-Straße 48
    • Graben 73 Buchholz (582943226) – Lage: Südwestlich Brücke über den Lietzengraben / A 10 bis Brendegraben, östlich Schönerlinder Straße
    • Graben 99 Buchholz (5829439444) – Lage: Von Dorfgraben Buchholz, westlich Tomatenweg 18 bis R-Kanal Gravensteinstraße, Ecke Straße 73
    • Inselteich (5828431611) – Lage: Östlich Bucher Straße, nördlich Weidenteich
    • Laake (5829438) – Lage: Stadtgrenze Berlin Karow – Am Luchgraben / Kreis Bernau bis Panke, Name in Brandenburg: Fließgraben
    • Lietzengraben (582942) – Lage: Stadtgrenze Berlin-Buch – nördlich Bucher Forst/ Kreis Bernau bis Panke
    • Nebenarm vom Parkgraben (582943964) – Lage: Elfenallee 16/20 bis Parkgraben
    • Pankebecken (58294398) – Lage: Südlich Bahnhofstraße / Blankenburger Weg
    • Parkgraben (58294396) – Lage: Straße 166 Nr. 12 bis Panke
    • Rübländergraben (5829436) – Lage: Nördliche Grenze Busonistraße 63 A bis Einmündungen in die Panke
    • Schilfteich (582943143) – Lage: Östlich Bucher Straße, östlich Weidenteich
    • Schmöckpfuhlgraben (582946) – Lage: Malchower Straße 71 bis Panke
    • Weidenteich (582943161) – Lage: Östlich Bucher Straße, westlich Schilfteich
  • Heinersdorf
    • Heimdallgraben (5829468) – Lage: Heimdallstraße / KGA "Feuchter Winkel Ost" bis Schmöckpfuhlgraben, teilweise verrohrt
    • Schmöckpfuhlgraben (582946) – Lage: Malchower Straße 71 bis Panke
    • Alter Schmöckpfuhlgraben (58294688) – Lage: In der KGA "Feuchter Winkel West bis Heimdallgraben
    • Axengraben (5829462) – Lage: Kandertaler Weg 88 bis Schmöckpfuhlgraben
  • Karow
    • Karower Entwässerungsgraben (582944664) – Lage: Siverstorpstraße 44/44 A bis Karower Feldgraben
    • Laake (5829438) – Lage: Stadtgrenze Berlin Karow – Am Luchgraben / Kreis Bernau bis Panke, Name in Brandenburg: Fließgraben
    • Rübländergraben (5829436) – Lage: Nördliche Grenze Busonistraße 63 A bis Einmündungen in die Panke
    • Upstallgraben Karow (58294384) – Lage: Frundsbergstraße 24 A / Straße 84 und Beuthener Straße 16 bis Laake Blankenburg
    • Kappgraben (5829418) – Lage: (Teich Panketal, südl. Rotdornweg) Stadtgrenze Bln-Buch/ Kreis Panketal bis Panke
    • Karower Becken (5829446647) – Lage: Südöstlich Straße 64, im Verlauf des Karower Entwässerungsgrabens (Regenrückhaltebecken)
    • Nördlicher Upstallgraben (58294362) – Lage: Östlich Lanker Straße 14 A bis Rübländer Graben, Höhe Schönerlinder Weg 58
    • Waldgraben Malchow (5829446648) – Lage: Am Luchgraben, im Stadtrandpark Neue Wiesen
  • Malchow
    • Bitburger Teiche (582944325) – Lage: Westlich Bitburger Straße 8 und 8 D, 2 Teiche (3066,437 m² + 534,469 m²)
    • Heinersdorfer Graben (5829464) – Lage: KGA "Märchenland" westlich Drosselbartweg bis Schmöckpfuhlgraben, Höhe Langer Hals
  • Niederschönhausen
    • Kreuzgraben (5829472) – Lage: Waldemarstraße 35 bis Panke
    • Tempelgraben (5829486) – Lage: Garibalditeich bis Zingergraben, teilweise verrohrt
    • Graben 58 Wilhelmsruh (58294872) – Lage: Nordendstraße 35 C (nördl. An den Zingerwiesen) bis Zingergraben
    • Iderfenngraben (5829488) – Lage: R-Kanalanschluss Sachsenstraße 20 bis R-Kanal Kuckhoffstraße 122 und KGA "Zingertal" (Grenzweg/Kirschenallee) bis Zingergraben, überwiegend verrohrt
    • Kreuzbecken I (58294727) – Lage: Im Verlauf des Kreuzgrabens, in Höhe der Straße Kreuzgraben 13
    • Kreuzbecken II (58294725) – Lage: Im Verlauf des Kreuzgrabens, Höhe Rousseauweg 36-44
    • Kreuzbecken III (58294723) – Lage: Im Verlauf des Kreuzgrabens, Höhe Fritz-Reuter-Straße 31/32
    • Zingergraben mit Umleitung Zingergraben (582948) – Lage: Zingergraben Nord / Straße 141 bis Panke
  • Pankow
    • Schmöckpfuhlgraben (582946) – Lage: Malchower Straße 71 bis Panke
    • Becken Am Bürgerpark (5829491) – Lage: Südwestlich Straße Am Bürgerpark, Wilhelm-Kuhr-Straße 30-38
    • Heimdallgraben (5829468) – Lage: Heimdallstraße / KGA "Feuchter Winkel Ost" bis Schmöckpfuhlgraben, teilweise verrohrt
    • Kreuzgraben (5829472) – Lage: Waldemarstraße 35 bis Panke
  • Prenzlauer Berg
    • Eschengraben (5829492) – Lage: Westlich Stavanger Straße bis Esplanade/ R-Kanal, teilweise verrohrt
  • Rosenthal
    • Tempelgraben (5829486) – Lage: Garibalditeich bis Zingergraben, teilweise verrohrt
    • Zingergraben mit Umleitung Zingergraben (582948) – Lage: Zingergraben Nord / Straße 141 bis Panke
    • Angergraben (5829484) – Lage: Zwischen Kastanienallee 92 und 98, durch KGA Rosenthal II bis Zingergraben (teilw.verrohrt)
    • Gabrielengraben (5819692478) – Lage: KGA "Einigkeit" (Am Zingergraben / Grenzweg) bis Zingergraben Nord
    • Graben 1 Blankenfelde (581969248) – Lage: Von Blankenfelder Graben (Blankenfelder Chaussee 9) bis Zingergraben Nord
    • Schönwaldgraben (58294834) – Lage: KGA "Windige Ecke" parallel Tulpenweg
    • Wiesenweggraben (5829482) – Lage: Wiesenkräuterweg / Lampertssteinweg bis Zingergraben
    • Zingergraben Nord (58196924) – Lage: Östlich Buchholzer Straße 28 bis Nordgraben
  • Stadtrandsiedlung Malchow
    • Abflußgraben Fauler See (58294432) – Lage: Fauler See bis Fließgraben nördlich Ortnitstraße, teiweise verrohrt
    • Laake (5829438) – Lage: Stadtgrenze Berlin Karow – Am Luchgraben / Kreis Bernau bis Panke, Name in Brandenburg: Fließgraben
    • Waldgraben Malchow (5829446648) – Lage: Am Luchgraben, im Stadtrandpark Neue Wiesen
    • Karower Entwässerungsgraben (582944664) – Lage: Siverstorpstraße 44/44 A bis Karower Feldgraben
    • Lerchengraben (582944326) – Lage: Östlich Malchower Chaussee bis Malchower Becken, Abflußgraben Fauler See
    • Lindwurmgraben (582944328) – Lage: Im Lindwurmweg
    • Malchower Becken (582944327) – Lage: Malchower Chaussee Mündungsbereich Abflußgraben Fauler See / Lerchengraben, Rückhaltebecken
    • Märchenlandgraben (58294434) – Lage: Schwarzelfenweg / Am Graben bis Fließgraben
    • Suderoder Graben (58294472) – Lage: Südlich Brockenweg 50 bis Fließgraben
  • Weißensee
    • Bitburger Teiche (582944325) – Lage: Westlich Bitburger Straße 8 und 8 D, 2 Teiche (3066,437 m² + 534,469 m²)
    • Lerchengraben (582944326) – Lage: Östlich Malchower Chaussee bis Malchower Becken, Abflußgraben Fauler See
    • Abflußgraben Fauler See (58294432) – Lage: Fauler See bis Fließgraben nördlich Ortnitstraße, teiweise verrohrt
    • Fauler See (582944321) – Lage: Nördlich Sürmondtstraße
    • Teich Hansastraße (582944323) – Lage: Zwischen Perler Straße und Liebermannstraße, westlich Hansastraße 185
  • Wilhelmsruh
    • Garibalditeich (58294861) – Lage: Östlich Fontanestraße 52–60 Wilhelmsruh
    • Tempelgraben (5829486) – Lage: Garibalditeich bis Zingergraben, teilweise verrohrt

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pankow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wiktionary: Pankow – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2016 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 25. Juni 2016.
  2. a b Arbeitslosigkeit sinkt – Das Paradoxon des Berliner Arbeitsmarktes. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 2. November 2017.
  3. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel; von 1920 bis 2001 Nummer 19.
  4. a b c Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2018, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 26. November 2018 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
  5. Handlungsorientierter Sozialstrukturatlas Berlin 2013. (PDF; 17 MB) Gesundheitsberichterstattung Berlin – Spezialbericht. Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, S. 15, abgerufen am 29. Juli 2015.
  6. Gründer Index 2010 – Das Gründungsgeschehen in den Berliner Bezirken, Bürgschaftsbank Berlin, abgerufen am 29. Juni 2017.
  7. Klaus-Detlef Kühnel, Roland Lehmann: Naturschutzgebiet Karower Teiche. In: Natürlich Berlin! 2. Auflage, Verlag Natur und Text, Rangsdorf 2009, ISBN 978-3-9810058-9-9, S. 52–57.
  8. [1] Bedeutung der LOR und Adressverzeichnisse der Lebensweltlich orientierten Räume.
  9. Der Zugang zu den Daten der einzelnen Kiezen erfolgt durch Zusatz der Schlüsselnummern zur Webadresse. Die Daten von 2008 und 2009 sind als PDF, die späteren als HTML-Liste zugänglich.
  10. Nummer im LOR: Auf der unteren Detailebene ist das Stadtgebiet Berlins flächendeckend in 447 Planungsräume untergliedert, die keine Blöcke schneiden. Innerhalb der Bezirke sind die zweistelligen Nummern der Planungsräume charakteristisch.
  11. Die Nummern sind mit den Webadressen zu den Sozialraumdaten der Kieze (Planungsräume im LOR-System) verlinkt. Darunter finden sich auch die Kartenausschnitte der Kieze auf Basis „OpenStreetMap.org Kartenmaterial CC-BY-SA“.
  12. In den verlinkten Sozialraumdaten sind weitere Angaben zur Altersstruktur aufgenommen.
  13. Deutsche ohne Migrationshintergrund.
  14. Deutsche mit Migrationshintergrund sind hier: (1) Deutsche mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen oder Optionskennzeichen (im Inland geborene Kinder ausländischer Eltern erhalten seit dem 1. Januar 2000 unter den in § 4 Abs. 3 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) genannten Voraussetzungen zunächst die deutsche Staatsangehörigkeit (Optionsregelung)). (2) Deutsche unter 18 Jahren ohne eigene Migrationsmerkmale mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen zumindest eines Elternteils, wenn die Person an der Adresse der Eltern/des Elternteils gemeldet ist.
  15. Ausländische Staatsangehörigkeit. In den verlinkten Sozialraumdaten ist die Staatsangehörigkeit nach Herkunftsgebiet weiter aufgeschlüsselt.
  16. Deutsche ohne Migrationshintergrund. Der Berliner Durchschnitt liegt für den Anteil Deutscher ohne Migrationshintergrund bei 67.7 %, bei jenen mit Mitgrationshintergrund bei 12,4 % und ausländische Staatsbürger sind berlinweit mit 17,9 % nach Stand vom 31. Dezember 2016 angegeben.
  17. Berlin in Zahlen
  18. Berlin in Zahlen, 1949
  19. Statistische Jahrbücher von Berlin
  20. Berliner Leben in Zahlen. In: Berliner Zeitung, 18. August 2015. Abgerufen am 1. Juni 2017.
  21. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 11 – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2011
  22. Statistischer Bericht A I 5 – hj 1 / 17 – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2017 (PDF)
  23. Änderung als Differenz von 2017 zu 2011 in Prozent der Zahlenangabe 2011
  24. Zweite Windkraftanlage in Pankow eingeweiht. In: Pankower Allgemeine Zeitung, 5. Dezember 2015, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  25. a b Die Landeswahlleiterin für Berlin, abgerufen am 19. September 2016
  26. Rat der Bürgermeister – abgerufen am 18. Mai 2019
  27. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen
  28. Entwurf des neuen Wappens (Memento vom 6. August 2009 im Internet Archive) (PDF; 175 kB)
  29. Pressemitteilung des Senates vom 28. Juli 2009: „Bezirk Pankow mit neuem Wappen“
  30. Zusammenarbeit mit Kolberg 2011 (Memento vom 7. April 2014 im Internet Archive) (PDF; 2,9 MB)
  31. Partnerstadt Ashkelon
  32. Bezirksamt Pankow, Partner- und Patenschaften (Memento vom 12. Juni 2012 im Internet Archive)
  33. Künstlerische Grundlagen auf der Website der khb Weißensee, abgerufen am 6. April 2013
  34. Die Welt ist zurück. In: Der Tagesspiegel, abgerufen am 26. Mai 2017
  35. Eigendarstellung (Memento vom 30. Mai 2014 im Internet Archive) Über uns – Eigendarstellung des RK 03 Berlin, Zugriff am: 26. April 2010
  36. Willkommen bei yoga@inberlin – das Verzeichnis für Yoga Studios in Berlin, abgerufen am 3. Juli 2017.
  37. Berliner Gewässerverzeichnis auf FIS-Broker
  38. Gewässerkarte - Nordostteil