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Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Bezirk von Berlin

Tempelhof-Schöneberg ist der siebte[3] Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 351.644 Einwohner per 30. Juni 2019.

Wappen von Tempelhof-Schöneberg
Wappen von Berlin
Tempelhof-Schöneberg
7. Bezirk von Berlin
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Über dieses Bild
Koordinaten 52° 28′ 0″ N, 13° 23′ 0″ OKoordinaten: 52° 28′ 0″ N, 13° 23′ 0″ O.
Fläche 53,09 km²
Einwohner 351.644 (30. Jun. 2019)
Bevölkerungsdichte 6624 Einwohner/km²
Ausländeranteil 19,1[1] % (31. Dez. 2016)
Arbeitslosenquote 8,4[2] % (30. Okt. 2017)
Postleitzahl 10777, 10779, 10781, 10783, 10787, 10789, 10823, 10825, 10827, 10829, 12099, 12101, 12103, 12105, 12107, 12109, 12157, 12159, 12161, 12169, 12249, 12277, 12279, 12305, 12307, 12309, 14197
Vorwahl 030
Adresse der
Verwaltung
Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz
10825 Berlin
Website berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg
Durchschnittsalter 43,9 Jahre[1] (31. Dez. 2016)
Gliederung
Bezirksschlüssel 07
Gliederung des Bezirks

6 Ortsteile

Politik
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD)
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann (Grüne)
Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung)
SPD Grüne CDU AfD Linke FDP
15 13 12 6 5 4
Sitzverteilung in der BVV

Im Jahr 2001 ist der Bezirk im Rahmen der Verwaltungsreform durch Fusion der bisherigen Bezirke Tempelhof und Schöneberg entstanden. Verwaltungszentrale ist das Rathaus Schöneberg.

Bekannt ist der Bezirk für die Tempelhofer Freiheit (ehemaliger Flughafen Tempelhof) als großes Naherholungsgebiet und für den Ortsteil Schöneberg mit seiner homosexuellen Szene im sogenannten Regenbogenkiez.

GeografieBearbeiten

Der Bezirk erstreckt sich von der südlichen Innenstadt Berlins weiter zur Südgrenze des Landes. Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. In Schöneberg, dem bevölkerungsreichsten Ortsteil Tempelhof-Schönebergs, lebt mehr als ein Drittel der Bevölkerung des Bezirks. Friedenau ist der kleinste Ortsteil des Bezirks (und einer der kleinsten in Berlin), aber dafür der am dichtesten besiedelte Ortsteil Berlins. Tempelhof-Schöneberg unterteilt sich in sechs Ortsteile:

Im Jahr 2014 wurde ein Tausch von Flächen mit dem angrenzenden Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beschlossen.[4]

StadtgebietBearbeiten

Die Flächennutzung im Bezirk im Jahr 2008:[5]

  • Tempelhof-Schöneberg insgesamt 5310 ha
  • Gebäude- und Freifläche: 3076 ha (1719 ha Wohnfläche, 538 ha Gewerbe- und Industriefläche)
  • Betriebsfläche: 27 ha
  • Erholungsfläche: 584 ha (58 ha Sportplätze und Freibäder, 527 ha Grünanlagen und Camping)
  • Verkehrsfläche: 1354 ha (862 ha Straßen, Plätze und Wege, 491 ha Bahn- und Flugplatzgelände)
  • Landwirtschaftsfläche: 60 ha
  • Waldfläche: 48 ha
  • Wasserfläche: 42 ha
  • Flächen anderer Nutzung: 118 ha (117 ha Friedhöfe)
  • Freizeitflächen:
    • 172 Kinderspielplätze (406.145 m²)
    • 7 Hallen-, Frei- und Sommerbäder (8.493 m²)
    • 115 Sportanlagen (343.864 m²)
    • 1 Trabrennbahn (261.673 m²)

OrtsteileBearbeiten

 
Funkhaus des Senders Deutschlandradio
 
Konzert in der Columbiahalle, 2013
Ortsteil und Ortslagen Fläche (km²) Ein­wohner[6]
30. Juni 2019
Ein­wohner
pro km²
Lage
0701 Schöneberg 10,60 123.680 11.668
BerlinFriedenauSchönebergTempelhofMariendorfMarienfeldeLichtenradeBrandenburg 
0702 Friedenau 1,65 28.355 17.185
BerlinFriedenauSchönebergTempelhofMariendorfMarienfeldeLichtenradeBrandenburg 
0703 Tempelhof 12,20 62.442 5.118
BerlinFriedenauSchönebergTempelhofMariendorfMarienfeldeLichtenradeBrandenburg 
0704 Mariendorf 9,38 52.954 5.645
BerlinFriedenauSchönebergTempelhofMariendorfMarienfeldeLichtenradeBrandenburg 
0705 Marienfelde 9,15 32.463 3.548
BerlinFriedenauSchönebergTempelhofMariendorfMarienfeldeLichtenradeBrandenburg 
0706 Lichtenrade 10,10 51.750 5.124
BerlinFriedenauSchönebergTempelhofMariendorfMarienfeldeLichtenradeBrandenburg 

GeschichteBearbeiten

1920–2000Bearbeiten

Mit der Bildung von Groß-Berlin am 1. Oktober 1920 verlor Schöneberg seine Selbstständigkeit und bildete von da an gemeinsam mit Friedenau den 11. Berliner Verwaltungsbezirk Schöneberg. Der Bezirk Tempelhof wurde im gleichen Jahr aus den bis dahin zum Landkreis Teltow gehörenden Gemeinden Tempelhof, Mariendorf (ohne Südende), Marienfelde und Lichtenrade als 13. Verwaltungsbezirk gebildet.

Das Gebäude des Berliner Kammergerichts war in der Zeit des Nationalsozialismus Sitz des Volksgerichtshofs. Während der deutschen Teilung war es der Sitz des Alliierten Kontrollrats.

Rede von J. F. Kennedy, 1963

Der Bezirk Schöneberg gehörte von 1945 bis 1990 zum Amerikanischen Sektor von Berlin (West-Berlin). Im Rathaus Schöneberg hatten während der Teilung Berlins das Berliner Abgeordnetenhaus (bis 1993) und der Senat von West-Berlin ihren Sitz.

Das Rathaus und die darauf zulaufenden Straßen waren der Ort vieler Kundgebungen und des Staatsbesuches des US-Präsidenten John F. Kennedy. Dort hielt er am 26. Juni 1963 seine Rede mit dem berühmten Zitat „Ich bin ein Berliner“. Zu seinen Ehren wurde der Rudolph-Wilde-Platz vor dem Rathaus im selben Jahr in John-F.-Kennedy-Platz umbenannt.

Seit 2001Bearbeiten

Am 11. Juli 2000 haben die Bezirksämter Schöneberg und Tempelhof in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen, dass der aus den bisherigen Bezirken Schöneberg und Tempelhof zum 1. Januar 2001 gebildete Bezirk den Namen Tempelhof-Schöneberg tragen soll: „Die Bezirksämter halten es für zweckmäßig, dem kraft Gesetzes zum 1. Januar 2001 gebildeten Bezirk unter Voranstellung des Namens des einwohner- und flächenmäßig größeren Bezirks den Doppelnamen ‚Tempelhof-Schöneberg‘ zu geben.“

ÖrtlichkeitenBearbeiten

Stadtquartiere und PlätzeBearbeiten

(Auswahl)

SakralbautenBearbeiten

 
Die Zwölf-Apostel-Kirche in Schöneberg

ParkanlagenBearbeiten

Parks

Friedhöfe

BevölkerungBearbeiten

 
Bevölkerungspyramide des Bezirks Tempelhof-Schöneberg 2010

Per 31. Dezember 2018 zählte der Bezirk Tempelhof-Schöneberg 351.644 Einwohner auf einer Fläche von 53,1 Quadratkilometern.[7] Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei 6.624 Einwohnern pro Quadratkilometer. Am 31. Dezember 2016 lag der Ausländeranteil bei 19,1 %, während insgesamt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei 35,0 % lag.[1] Die Arbeitslosenquote bezifferte sich am 30. April 2013 auf 11,0 %.[2] Am 31. Dezember 2016 betrug das Durchschnittsalter der Bevölkerung 43,9 Jahre.[1]

WirtschaftBearbeiten

Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) am Schöneberger Wittenbergplatz ist ein Warenhaus mit einem gehobenen Sortiment und Luxuswaren. Es zählt zu den bekanntesten Warenhäusern Europas[8] und ist mit rund 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche das größte Warenhaus Deutschlands.

Die angrenzende Tauentzienstraße, im Berliner Volksmund kurz der Tauentzien, bildet die Verlängerung des Kurfürstendamms und zählt zu einer der teuersten Lagen Deutschlands. Die Tauentzienstraße ist eine der meist frequentierten Einkaufsstraßen der Stadt.

In Tempelhof existiert darüber hinaus am Tempelhofer Damm zwischen Alt-Tempelhof und Ordensmeisterstraße ein Einkaufs- und Geschäftszentrum. Am Tempelhofer Hafen wurde 2009 das gleichnamige Einkaufszentrum eröffnet.

UnternehmenBearbeiten

Das 1902 gegründete Mercedes-Benz-Werk Berlin in Marienfelde ist einer der größten industriellen Arbeitgeber in Berlin. Rund 2500 Mitarbeiter sind dort angestellt. Das Werk gehört zur Daimler AG.

In Tempelhof produziert die Backwarenfirma Bahlsen aus Hannover in der Oberlandstraße. Darüber hinaus wird am Standort ein Fabrikverkauf angeboten.

Ebenfalls in der Oberlandstraße produziert Procter & Gamble Klingen und anderen Rasierbedarf unter dem Markennamen Gillette.

HandwerkBearbeiten

Im Jahr 2012 waren von den 30.862 in Berlin ansässigen Handwerksbetrieben insgesamt 2.859 in Tempelhof-Schöneberg gemeldet.[9]

VerkehrBearbeiten

 
Eingangshalle im Bahnhof Südkreuz

IndividualverkehrBearbeiten

Die Autobahnen A 100 und A 103 sowie die Bundesstraßen B 1, B 96, und B 101 führen durch den Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Die geplante Radschnellverbindung Teltowkanal-Route soll ebenfalls durch Tempelhof-Schöneberg verlaufen.

Öffentlicher PersonenverkehrBearbeiten

Die S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S41, S42, S45 und S46 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U4, U6, U7 und U9 führen durch den Bezirk.

Der Bahnhof Südkreuz in Schöneberg verfügt über eine direkte Anbindung an den Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn. Der Bahnhof wird unter anderem von der ICE-Linie Hamburg – Berlin – LeipzigMünchen bedient.

PolitikBearbeiten

Für den Bezirk sind die Amtsgerichte Schöneberg und Tempelhof-Kreuzberg sowie die Finanzämter Schöneberg und Tempelhof zuständig.

BezirksverordnetenversammlungBearbeiten

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung 2016[11]
Wahlbeteiligung: 64,1 %[10]
 %
30
20
10
0
24,7
21,9
21,1
11,1
8,7
6,8
2,0
3,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011[11][12]
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-1,9
-2,7
-8,2
+11,1
+5,0
+5,0
-5,6
-2,7

Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg am 18. September 2016 ergab folgende Sitzverteilung: SPD 15, Grüne 13, CDU 12, Linke 5, FDP 4 und AfD 6 Sitze.[13]

BezirksamtBearbeiten

Bezirksstadtrat[14] Partei Abteilung
Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin SPD Finanzen, Personal und Wirtschaftsförderung
Jörn Oltmann,
stellv. Bezirksbürgermeister
Grüne Stadtentwicklung und Bauen
Christiane Heiß Grüne Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt
Jutta Kaddatz CDU Bildung, Kultur und Soziales
Oliver Schworck SPD Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport

BezirksbürgermeisterBearbeiten

Amtszeit Name Partei
1. Januar 2001[15] – 19. Dezember 2001 Dieter Hapel CDU
19. Dezember 2001 – 23. November 2011 Ekkehard Band SPD
seit 23. November 2011 Angelika Schöttler SPD

Vertretung auf LandesebeneBearbeiten

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister und in der AG Ressourcensteuerung vertreten.[16][17]

BundestagswahlenBearbeiten

Bei Bundestagswahlen bildet der Bezirk den Wahlkreis 81 Berlin-Tempelhof – Schöneberg.[18]
Aktueller Wahlkreisabgeordneter ist Jan-Marco Luczak (CDU), der das Direktmandat bei der Bundestagswahl 2009 (32,5 %),[19][20] bei der Bundestagswahl 2013 (35,0 %),[21][20] sowie der Bundestagswahl 2017 (28,9 %)[22] gewann.

WappenBearbeiten

Das heutige Wappen wurde am 25. März 2003 durch den Senat von Berlin verliehen.

Wappenbeschreibung: In dem durch einen grünen Stab silbern-golden gespaltenen Schild über einem grünen Bogenschildfuß mit Mittelkuppe vorn ein schwebendes rotes Kreuz mit verbreiterten Enden, hinten ein schreitender roter Hirsch. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.[23]

Wappenbegründung: Das Wappen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg vereinigt die Wappen der ehemaligen Bezirke Tempelhof und Schöneberg in einem gespaltenen Schild. Dabei verweist das vordere Feld mit dem Templerkreuz auf die Gründer des Ortes Tempelhof. Der rote Hirsch im hinteren Feld ist dem Wappen Schönebergs entlehnt, der ehemals in doppelter zugewendeter Form auf einem grünen Dreiberg sprang – Die Mauerkrone das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

 
Rathaus Schöneberg, Sitz des Bürgermeisters Tempelhof-Schöneberg

Der Bezirk unterhält folgende Städtepartnerschaften:[24]

International
Niederlande  Amstelveen, Niederlande
Vereinigtes Konigreich  London Borough of Barnet, Vereinigtes Königreich
Frankreich  Charenton-le-Pont, Département Val-de-Marne, Frankreich
Polen  Koszalin, Polen
Frankreich  Levallois-Perret, Frankreich
Turkei  Mezitli, Bezirk der Stadt Mersin, Türkei
Israel  Nahariya, Israel

National

PolizeiBearbeiten

Die Direktion 4 der Berliner Landespolizei ist für die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf zuständig. Am Bahnhof Südkreuz übernimmt die Bundespolizei Aufgaben des Grenzschutzes.

BildungBearbeiten

KulturBearbeiten

Die Columbiahalle in Tempelhof ist ein Veranstaltungsort für Pop- und Rockkonzerte. Die Halle bietet biet zu 3500 Besuchern Platz.[25]

Das Neue Schauspielhaus am Nollendorfplatz, früher auch als Metropol und Goya bekannt, ist ein vielseitig nutzbarer Veranstaltungsraum.

Der Bezirk betreibt die nach Leo Kestenberg benannte Leo-Kestenberg-Musikschule[26] mit dem Sinfonieorchester Tempelhof (SOT).[27]

Im Bezirk befindet sich auch das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte internationale Kulturzentrum ufaFabrik.

Der Wochenmarkt am Winterfeldplatz findet jeden Samstag statt.

SzenelebenBearbeiten

 
Maaßenstraße bei Nacht

Im Nollendorfkiez um die Fuggerstraße, die Motzstraße und den Nollendorfplatz befinden sich zahlreiche Kneipen, Bars und Läden, die sich überwiegend an ein homosexuelles Publikum richten. Jährlich an einem Wochenende im Juni oder Juli findet in diesem Teil Berlins das Lesbisch-Schwule Stadtfest statt, das mit einer Mischung aus Informationsständen gleichgeschlechtlicher Gruppen, Showbühnen sowie Imbiss- und Verkaufsbuden hunderttausende Besucher aus aller Welt anzieht.[28]

Der Kiez galt bereits in den Goldenen Zwanzigern als Gegend, die über eine dichte Infrastruktur und kulturelles Angebot für homo- und transsexuelle Menschen verfügt.[29] Das Viertel ist geprägt von teilweise komplett erhaltenen Straßenzügen der Gründerzeit und kaiserzeitlichen Schmuckplätzen, wie dem Winterfeldplatz oder dem Viktoria-Luise-Platz.

PersönlichkeitenBearbeiten

(chronologisch sortiert)

Der Bezirk in der KunstBearbeiten

SportBearbeiten

Der Berlin ePrix, ein Motorsport-Rennen der Formel E, wurde 2015 und 2017 auf dem Tempelhofer Feld ausgetragen. Eine der traditionsreichen Pferderennbahnen in Deutschland ist die Trabrennbahn Mariendorf. Seit 1895 findet dort jährlich das Deutsche Traber-Derby statt.

Der Olympischer Sport-Club Berlin zählt mit etwa 2500 Mitgliedern zu den größten Sportvereinen in Tempelhof-Schöneberg. Sieben olympische Medaillen, 37 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften sowie Weltspielen und über 280 Deutsche Meisterschaften hat der Club nach Berlin geholt.[31]

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gab es im Jahr 2017 mindestens 15 Yoga­studios.[32]

Das Sportzentrum Schöneberg ist eine der größten Schwimmhallen in Berlin. Hier werden Wettkämpfe in unterschiedlichen Disziplinen des Schwimmsports abgehalten. Das Stadtbad Schöneberg zählt zu den bekannten Hallenbädern im Freizeitbereich.

Seit der Eröffnung des Tempelhofer Feldes nutzen viele Berliner die großen Flächen des Parks als individuellen Trainings- und Übungsplatz. Kiteboarder und Windskater haben dort Freiraum, um ihren Sport auszuüben.[33]

LiteraturBearbeiten

  • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Vermessung und Geoinformation (Hrsg.): Tempelhof-Schöneberg, Straßen – Plätze – Brücken, Ihre Herkunft, Bedeutung und Umbenennungen. 1. Aufl., 2012.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bezirk Tempelhof-Schöneberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Tempelhof-Schöneberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2016 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 26. Juni 2017.
  2. a b Arbeitslosigkeit sinkt – Das Paradoxon des Berliner Arbeitsmarktes. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 2. November 2017.
  3. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel
  4. Gebietstausch mit Friedrichshain-Kreuzberg. (Memento des Originals vom 11. März 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abendblatt-berlin.de In: Berliner Abendblatt. 28. Februar 2014, abgerufen am 13. April 2014.
  5. Zahlen & Fakten. (Memento des Originals vom 9. April 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg auf Berlin.de. Abgerufen am 31. März 2014.
  6. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2019, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 9. November 2019 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
  7. Fortgeschriebene Bevölkerungszahlen vom 31. Dezember 2018 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 4. Juli 2019 ([1]) (Hilfe dazu).
  8. AP / DPA / chm: 100 Jahre KaDeWe: Purer Luxus auf 60.000 Quadratmetern. In: Stern, 1. März 2007: „Man nennt es in einem Atemzug mit Harrods in London oder den Galeries Lafayette in Paris: das Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe). In diesem Jahr wird Deutschlands bekanntestes Kaufhaus 100 Jahre alt.“
    Birgitt Eltzel: Das KaDeWe wird geliftet. Karstadt-Konzern will Deutschlands bekanntestes Kaufhaus umbauen – und jüngere Kunden gewinnen. In: Berliner Zeitung, 23. Januar 2004.
    Pssst! Das KaDeWe, Deutschlands berühmtestes Kaufhaus, ist 95 Jahre geworden. In: Die Welt, 20. April 2002.
  9. Berliner Wirtschaft in Zahlen – Ausgabe 2013. Hrsgg. von der IHK Berlin, abgerufen am 29. Juni 2017.
  10. Bericht der Landeswahlleiterin 2016, S. 154, abgerufen am 12. Februar 2017
  11. a b Die Landeswahlleiterin für Berlin, abgerufen am 20. September 2016
  12. Die Landeswahlleiterin für Berlin – Berliner Wahlen 2011, abgerufen am 6. Februar 2017
  13. Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen 2016-Tempelhof-Schöneberg, abgerufen am 7. Juni 2017.
  14. Übersicht der Kollegiumsmitglieder, abgerufen am 7. Juni 2017.
  15. Dieter Hapel stellt sich vor,@1@2Vorlage:Toter Link/www.hapel.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 7. Juni 2017.
  16. Rat der Bürgermeister – abgerufen am 18. Mai 2019
  17. Kleine Anfrage der FDP – abgerufen am 18. Mai 2019
  18. Amtliche Wahlkreiseinteilung 2013 (Memento des Originals vom 13. April 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  19. Der Landeswahlleiter von Berlin – Bundestagswahl 2009, S. 18, 36, 39, 66/67, abgerufen am 2. Oktober 2017
  20. a b Ergebnistabelle Erst- und Zweitstimmen im Wahlkreis 81 Berlin-Tempelhof-Schöneberg am 22. September 2013 und am 27. September 2009, abgerufen am 17. August 2017
  21. Die Landeswahlleiterin für Berlin – Bundestagswahl 2013, S. 14, 22, 25, 47, abgerufen am 2. Oktober 2017
  22. Bundeswahlleiter – Bundestagswahl 2017, abgerufen am 2. Oktober 2017.
  23. Die Bezirkswappen. In: www.berlin.de. 15. Oktober 2018. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  24. Städtepartnerschaften des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. (Memento des Originals vom 27. Januar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg im Webportal Berlin.de, abgerufen am 27. Februar 2014.
  25. C-Halle am Columbiadamm GmbH: Columbiahalle. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) columbiahalle.berlin, S. 2, archiviert vom Original am 20. Februar 2016; abgerufen am 21. Februar 2016 (deutsch/englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/columbiahalle.berlin
  26. Startseite - Leo Kestenberg Musikschule. In: www.lkms.de. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  27. SinfonieOrchester Tempelhof - Startseite. In: 59023045.swh.strato-hosting.eu. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  28. Autor salih: Ist Krieg oder was? Queer Nation Building in Berlin-Schöneberg. In: Salih Alexander Wolter. 15. Juni 2012. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  29. Magazin-Die Siegessäule, abgerufen am 7. Juni 2017.
  30. Klaus Wowereit: Mein Leben. In: klaus-wowereit.de. Abgerufen am 29. Juni 2017: „Ich wurde am 1. Oktober 1953 im Bezirk Tempelhof geboren.“
  31. OSC Berlin, abgerufen am 5. Juli 2017.
  32. Willkommen bei yoga@inberlin – das Verzeichnis für Yoga Studios in Berlin, (Memento des Originals vom 8. August 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.yoga.inberlin.de abgerufen am 3. Juli 2017.
  33. Kitesurfen fernab vom Meer – Kitelandboarden. In: Die Welt, 15. August 2011, abgerufen am 5. Juli 2017.