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Teilung Berlins

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Die Teilung Berlins in West- und Ost-Berlin von 1948 bis 1990 war eine Folge des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden deutschen Teilung sowie des Konflikts zwischen dem Ostblock bzw. Warschauer Pakt und der NATO.

Verlauf der West-Berliner (gelb) und Ost-Berliner (grau) Stadtgrenzen und Grenzübergangsstellen, Stand: 1989

Das von den Siegermächten in vier Besatzungszonen geteilte Deutschland und die Vier-Sektoren-Stadt Berlin wurden damit jahrzehntelang Spielball der Auseinandersetzung zwischen den beiden Blöcken. Im Kalten Krieg verlief hier ein Teil des sogenannten „Eisernen Vorhanges“.

Die politische Teilung Berlins manifestierte sich zunächst ab Juni 1948 in der Berlin-Blockade durch die Sowjetunion, die zur Berliner Luftbrücke und im September 1948 zur Spaltung der Berliner Stadtverordnetenversammlung führte. Sie festigte sich mit der Gründung der beiden deutschen Staaten und ihrem jeweiligen Anspruch auf Berlin.

Die Teilung Berlins wurde mit dem Bau der Berliner Mauer ab dem 13. August 1961 vollendet. Zuvor waren unkontrollierte Übertritte zwischen West- und Ost-Berlin trotz politischer Teilung noch möglich. Die Wende in der DDR, die Öffnung der Mauer am 9. November 1989 und die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 beendeten nach 40 Jahren die Teilung Berlins.

Der Verlauf der ehemaligen Mauer ist in Teilen des Stadtzentrums heute anhand einer Linie von doppelten Kopfsteinpflastersteinen nachzuvollziehen.

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