Hauptmenü öffnen

Alba Berlin

deutscher Basketballverein
(Weitergeleitet von ALBA Berlin)
Alba Berlin
Spitzname Die Albatrosse
Gegründet 1991
Halle Mercedes-Benz Arena
(14.500 Plätze)
Homepage www.albaberlin.de
Geschäftsführer Marco Baldi
Sportdirektor Himar Ojeda
Trainer Aíto García Reneses
Liga BBL Herren
2017/18: 2. Platz
  Regionalliga 2. Herren
  NBBL U 19
Farben Gelb/Blau
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Kit shorts.svg
Auswärts
Erfolge
Korać-Cupsieger: 1995
Deutscher Meister: 1997, 1998, 1999, 2000,
2001, 2002, 2003, 2008
Deutscher Pokalsieger: 1997, 1999, 2002, 2003,
2006, 2009, 2013, 2014, 2016

Alba Berlin (Eigenschreibweise versal) ist ein deutscher Basketballverein aus Berlin. Der Klub wurde 1991 als Alba BERLIN Basketballteam e. V. gegründet und ging aus der BG Charlottenburg hervor. 2006 wurde die Profiabteilung in eine GmbH überführt. Seit seiner Gründung spielt der Klub durchgehend in der Basketball-Bundesliga (BBL) und verschiedenen europäischen Ligawettbewerben; u. a. in der EuroLeague.[1]

Alba Berlin ist der mitgliederstärkste Basketballverein Deutschlands,[2] und mit acht Deutschen Meisterschaften und neun Pokalsiegen auch einer der erfolgreichsten des Landes. Durch den Gewinn des Korać-Cups 1995 und zahlreichen Bestplatzierungen in europäischen Wettbewerben gilt Alba Berlin zudem als erfolgreichster deutscher Klub auf internationaler Ebene.[3]

Die Basketballprofis tragen ihre Heimspiele in der Mercedes-Benz Arena aus. Alba Berlin verzeichnet einen Zuschauerschnitt von etwa 10.000 Besuchern pro Heimpartie in den BBL Spielzeiten und ist damit die meistbesuchte Mannschaft in Europa.[4]

GeschichteBearbeiten

1991–2000: Gründung und erste MeisterschaftenBearbeiten

1989 wurde die BG Charlottenburg gegründet, als sich abzeichnete, dass der Bundesligist DTV Charlottenburg in finanzielle Schwierigkeiten geriet (und später Konkurs anmelden musste). Es wurde vereinbart, dass die DTV-Basketballabteilung zur BG überwechselt,[5] die ein Jahr unter dem Namen Spielgemeinschaft BG/DTV Charlottenburg firmierte und dann als BG Charlottenburg am Bundesliga-Spielbetrieb teilnahm.[6] 1990 kam Marco Baldi, der von 1983 bis 1985 in Berlin gespielt hatte, als Manager zurück. Das erste Spieljahr 1990/91 (noch als BG Charlottenburg) seiner Tätigkeit als Manager sei ein „reines Himmelfahrtskommando“ gewesen, so Baldi später rückblickend. Man habe von der Hand in den Mund gelebt, das Jahr sei aus finanzieller Sicht „knochenhart“ gewesen, sagte er.[7] Die BG Charlottenburg ging 1991 in Alba Berlin über, nachdem das Entsorgungsunternehmen Alba AG als Hauptsponsor gewonnen werden konnte. Am 4. Juli 1991 wurde der Verein Mitglied des Berliner Basketball-Verbandes.[8] Alba Berlin ist also der Nachfolger des DTV Charlottenburg (1990 Zusammenschluss mit BG Charlottenburg) in der Basketball-Bundesliga. Wappentier wurde der Albatros.

1991 wurde Dieter Hauert zum ersten Präsidenten gewählt.[9] Kurz darauf wurde Alba Berlin unter der Leitung von Chefcoach Faruk Kulenović auf Anhieb deutscher Vizemeister. Als 1993 der Serbe Svetislav Pešić den Trainerposten übernahm, sammelte der Verein Erfolge, die vorher noch keiner anderen Basketballmannschaft in Deutschland gelungen waren. Der Gewinn des Korać-Cups 1995 war der erste internationale Titelgewinn einer deutschen Vereinsmannschaft im Basketball.[10]

1996 folgte der Umzug des Vereins von der Sporthalle Charlottenburg in der Sömmeringstraße („Sömmeringhalle“) in die Max-Schmeling-Halle. Hätte man in der „Sömmeringhalle“ bleiben müssen, hätte sich Alba Berlin „niemals dahin entwickelt, wo wir heute sind“, sagte Baldi 2015. Der Umzug sei ein „Riesensprung“ gewesen, so Baldi Jahre später. Dadurch sei man eine echte Berliner Mannschaft geworden, die nicht dem Ost-West-Denken unterlegen habe.[7] In der neuen Heimstätte löste Alba Berlin 1997 dann schließlich Serienmeister Bayer Leverkusen ab und gewann die lang ersehnte erste Deutsche Basketball-Meisterschaft. Insgesamt konnte Pešić in seiner siebenjährigen Karriere als Chefcoach bei Alba Berlin neben dem Sieg des Korać-Cups und weiteren Erfolgen auf europäischer Ebene vier Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg verzeichnen.

2000–2008: Professionalisierung und weitere deutsche TitelBearbeiten

Zwar wurden unter Emir Mutapčić sowohl drei weitere deutsche Meisterschaften als auch zwei weitere deutsche Pokalsiege verzeichnet, doch besonders auf europäischer Ebene konnten seit 2001 keine entscheidenden Fortschritte gemacht werden. Als Folge der titellosen Zeit wurde die Mannschaft zu jeder neuen Saison maßgeblich umgebaut. 2004 und 2005 schließlich schied man auf nationaler Ebene als Hauptrundenerster jeweils bereits in der Play-off-Halbfinalserie aus. Organisatorisch schuf man die Position des Teammanagers, die mit Henning Harnisch besetzt wurde und gliederte die Profiabteilung des Vereins zum 1. September 2005 in eine GmbH, die Alba Berlin Basketballteam GmbH aus.

 
Heimspiel Alba gegen Trier in der Saison 2005/2006 in der Max-Schmeling-Halle

In der Spielzeit 2005/2006 wurde Alba Berlin unter seinem neuen Trainer Henrik Rödl erneut deutscher Pokalsieger. Als Hauptrundenerster zog man diesmal bis in die Finalserie der Meisterschaft ein, in der man jedoch RheinEnergie Köln unter Trainer Saša Obradović unterlag, der mit Alba 1995 als Spieler noch Korać-Cup-Sieger war. In der folgenden Saison 2006/2007 schied Alba als Hauptrundenerster jedoch bereits im Playoff-Viertelfinale gegen die Artland Dragons aus, was zur Entlassung von Rödl und der Verpflichtung von Trainer Luka Pavićević und dem nächsten großen Umbau der Mannschaft führte. Nach Verletzungspech in der Vorbereitung und im Saisonverlauf der Spielzeit 2007/2008, der zum Ausfall von Goran Jeretin für die gesamte Saison und von Aleksandar Rašić für die Play-offs führte, verpflichtete Alba im Januar von den Köln 99ers, die später in der Saison einen Insolvenzantrag stellten, Immanuel McElroy und Aleksandar Nađfeji nach. Mit dem Spieler des Jahres Julius Jenkins war die Mannschaft allen anderen Konkurrenten in den Play-offs überlegen und gewann erneut nach fünfjähriger Pause die Meisterschaft.

In der Saison 2003/2004 hatte Alba als Meister letztmals die Qualifikation zur Teilnahme in der höchsten europäischen Spielklasse ULEB Euroleague erreicht. In den Saisons 2004/2005 bis 2007/2008 konnte sich der Verein nur im ULEB-Cup präsentieren, der zweithöchsten europäischen Spielklasse. Hier kam man nur 2006/2007 über die Vorrunde hinaus und schied im Achtelfinale aus.

2008–2012: Neue Arena und internationale ZuschauerrekordeBearbeiten

Mit dem Umzug in die neue 14.500 Zuschauer fassende O2 World (heute Mercedes-Benz Arena) schlug der damals amtierende Meister Alba Berlin ein neues Kapitel der Vereinsgeschichte auf. Nachdem erstmals in der Geschichte der Deutschen Basketball Bundesliga ein Zuschauerschnitt von über 7000 Besucher pro Spiel erzielt wurde, entschloss sich Alba Berlin um Geschäftsführer Marco Baldi und den Aufsichtsratsvorsitzenden Axel Schweitzer, den nächsten Schritt zu einer dauerhaften Präsenz im internationalen Wettbewerb zu tun und entsprechende Präsentationsmöglichkeiten für Alba zu schaffen. Der Eigentümer der O2 World Berlin, die Anschutz-Group, und Alba Berlin einigten sich auf einen 15-Jahres-Vertrag bis 2023 sowie eine Option für weitere 10 Jahre.[11]

Als amtierender Deutscher Meister nahm Alba in der Saison 2008/2009 wieder an der Euroleague teil und erreichte das TOP 16. Zwar konnte man sich hier nicht gegen die Gruppengegner FC Barcelona, Real Madrid und Maccabi Tel Aviv durchsetzen, jedoch war Alba mit durchschnittlich 11.264 Zuschauern in der O2 World Berlin das meistbesuchte Team Europas. Zudem konnte der Verein mit 14.800 Zuschauern im Hauptrunden-Heimspiel gegen Olimpija Ljubljana einen Zuschauerrekord bei einem Europapokalspiel in Deutschland aufstellen.[12] Während man auf nationaler Ebene im Pokalendspiel die Telekom Baskets Bonn deutlich besiegt hatte, schied man gegen diese Mannschaft in der Play-off-Halbfinalserie als Hauptrundenerster knapp in fünf Spielen aus.

Im darauffolgenden Jahr verpasste die Mannschaft dann zum ersten Mal seit sieben Jahren den ersten Platz der Hauptrunde und schied zudem in den Play-offs gegen die an siebter Stelle platzierten Skyliners Frankfurt mit nur einem Sieg in vier Spielen aus. Zudem verfehlte Alba das Top4 des neuformierten BBL-Pokals durch eine Niederlage in Bamberg. International spielte der Verein jedoch seine beste Saison seit dem Gewinn des Korać-Cups 1995. Zwar war man zu Saisonbeginn in der Euroleague-Qualifikation als Wild-Card-Teilnehmer gegen GS Marousi gescheitert und musste daher erneut im ULEB Eurocup antreten. Die Mannschaft um Julius Jenkins durchquerte Haupt- und Zwischenrunde als Gruppenerster und stand nach einem Sieg im Viertelfinale gegen den ehemaligen Titelträger Hapoel Jerusalem erstmals im Final Four dieses Europapokals.


Die Mercedes-Benz Arena (ehemals O2 World) in Friedrichshain-Kreuzberg ist seit 2008 Austragungsort der Heimspiele von Alba Berlin.

Die Teilnahme an der Endrunde wurde jedoch durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 erschwert, da wegen der austretenden Vulkanasche der Luftverkehr zwischen Deutschland und Spanien eingestellt war. Das Team war zwar rechtzeitig genug angereist, die Fans allerdings nicht. Statt ursprünglich 400 geplanten reisten nur 43 wackere Alba-Fans die rund 2000 km lange Strecke mit dem Bus an. Diese Busreise verlief jedoch unter der besonderen Beachtung der nationalen und internationalen Pressevertreter, die teilweise „live“ über die Anreise bloggten.[13][14] Im Halbfinale schlug Alba, bei denen Adam Chubb mit 27 Punkten hervorstach, mit 77:70 Bizkaia Bilbao Basket, die im baskischen Vitoria-Gasteiz praktisch ein Heimspiel hatten. Zum Finale am Sonntag wurden die eingetroffenen Alba-Fans durch die Organisation der ULEB in Person von Jordi Bertomeu persönlich begrüßt. Die Spieler konnten jedoch ihre Leistung vom Vortag nicht wiederholen und mussten sich 44:67 dem Valencia Basket Club geschlagen geben. Weiterhin musste das Team die Rückreise auch per Bus antreten und brauchte insgesamt fast 27 Stunden.[15]

Die Spielzeit 2010/2011 entwickelte sich zu einer Berg- und Talfahrt. Das bis auf Julius Jenkins und Immanuel McElroy komplett neu zusammengestellte Team kassierte so in Bamberg mit 52:103 die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte und leite somit auch das Ende von Coach Pavićević ein, der Ende Januar durch den Israeli Muli Katzurin ersetzt wurde. Nach einigen Spielerwechseln vor allem auf der Position des Aufbauspielers, wo unter anderem Heiko Schaffartzik zurückgeholt wurde, erreichte Alba die Play-offs dennoch wieder als Dritter. Durch die Siege gegen Oldenburg und Frankfurt stand das Team in den Finals gegen Vorjahreschampion Bamberg. Die Serie sollte wie die beiden vorherigen über die volle Distanz von fünf Spielen gehen, endete aber schließlich mit der Vize-Meisterschaft, nachdem Alba im entscheidenden Finalspiel beim Titelverteidiger knapp 90 Sekunden vor Schluss noch in Führung gelegen hatte. Nachdem man erneut in der Euroleague-Qualifikation gescheitert war, zog man im Eurocup 2010/11 diesmal bis in die Runde der sechzehn besten Mannschaften ein.

Zur Saison 2011/2012 wurde mit dem gebürtigen Kanadier Gordon Herbert ein erfahrener Coach verpflichtet, der die Skyliners Frankfurt 2004 zu ihrer ersten Meisterschaft geführt hatte und zuvor neben seiner Wahlheimat Finnland auch in Griechenland und der NBA gearbeitet hatte. Ebenso wie der mehrmalige Verteidigungsspieler des Jahres der BBL Immanuel McElroy verließ auch Julius Jenkins, dreimal in Folge bester Offensivspieler der BBL und zweimal (2008 und 2010) Saison-MVP der BBL, den Verein. Coach Herbert hingegen brachte von seinem ehemaligen Verein den Liga-MVP 2011 DaShaun Wood mit nach Berlin. Die Mannschaft blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück und schied als Hauptrundendritter bereits in der ersten Play-off-Runde gegen den starken Aufsteiger s.Oliver Baskets aus Würzburg aus, nachdem nach dem Ausscheiden in der Euroleague-Quali erneut in der Runde der sechzehn besten Mannschaften im Eurocup Endstation für Alba war. Daraufhin wurde der Vertrag mit Trainer Herbert nach Saisonende beendet und als Nachfolger Albas ehemaliger Spieler Saša Obradović verpflichtet, der zuvor die Meisterschaft in der Ukraine mit BK Donezk gewonnen hatte.

2012–2017: Alba Berlin gegen NBA-TeamsBearbeiten

Im Rahmen der NBA Europe Live Tour trafen die Albatrosse am 6. Oktober 2012 auf die Dallas Mavericks.[16] Spielort war mit der O2 World Berlin die Heimspielstätte von Alba Berlin. Die Partie war innerhalb von 50 Minuten ausverkauft. Bei den Mavericks lief neben Dirk Nowitzki mit Chris Kaman ein weiterer deutscher Nationalspieler und NBA All-Star auf. Das Spiel endete nach einem ausgeglichenen Spielverlauf mit einem 89:84-Sieg für die Dallas Mavericks, die eine Woche zuvor ihre Saisonvorbereitung begonnen hatten. Alba Berlin startete mit einer Wildcard-Lizenz in die Euroleague Saison 2012/13 und erreichte die Top16-Runde.[17] Mit einem 82:63-Erfolg gegen Brose Baskets Bamberg am 24. Januar 2013 konnte Alba den ersten Sieg eines deutschen Teams in dieser Ausscheidungsrunde der ULEB Euroleague erzielen.[18]

 
Dallas Mavericks gegen Alba Berlin (2012)

Im BBL-Pokal konnte Alba Berlin am 24. März 2013 seinen ersten Titel seit vier Jahren feiern. Beim Final-Four in der heimischen O2 World Berlin trafen die Albatrosse im Halbfinale auf den FC Bayern München. Das Spiel entschied Alba mit 92 zu 83 für sich und zog ins Finale ein. Finalgegner war der letztjährige Vizemeister Ratiopharm Ulm. Das Spiel endete vor 13.854 Zuschauern mit einem 85 zu 67 Sieg für Berlin. Damit konnte sich Alba Berlin zum insgesamt 7. Mal den BBL-Pokal sichern.[19] Die reguläre BBL Saison 2012/2013 beendete Alba auf dem fünften Platz der Tabelle und traf so im Viertelfinale auf den FC Bayern München. Gegen die Münchner schieden die Albatrosse ohne eigenen Sieg mit 0:3 im Viertelfinale der Play Offs aus. In der Saison 2013/14 traf Berlin in den Playoffs wieder auf die Bayern. Jedoch dieses Mal im Finale. ALBA verlor die Serie mit 1:3.

Am 8. Oktober 2014 traf Alba Berlin auf den aktuellen Titelträger der NBA, die San Antonio Spurs. Die Texaner, unter dem Erfolgstrainer Gregg Popovich, reisten mit den Superstars Tim Duncan, Tony Parker und Emanuel Ginóbili an. In einem hochklassigen Spiel siegten die Berliner überraschender Weise dank eines Buzzer Beater von Jamel McLean mit 94:93 (47:54).[20]

In der Euroleague-Saison 2014/15 erreichte Alba die zweite Gruppenphase, in der sich das Team bis zum letzten Spieltag die Chance auf das Viertelfinale offen hielt, was noch keiner deutschen Mannschaft gelang. Letztlich verpasste man den Einzug unter die besten acht Teams Europas jedoch knapp. In der BBL unterlag man im Halbfinale Bayern München.

Seit 2016: Spanische Welle an der SpreeBearbeiten

Im Februar 2016 wurde der Spanier Himar Ojeda Sportdirektor der Berliner, nachdem er zuvor die internationale Talentsichtung des NBA-Klubs Atlanta Hawks geleitet hatte.[21]

Im April 2017 trennte sich Alba vom türkischen Cheftrainer Ahmet Çakı, der das Amt im Sommer 2016 angetreten und Saša Obradović abgelöst hatte.[22] Zum Zeitpunkt Çakıs Entlassung hatten die Berliner die Teilnahme an der Bundesliga-Meisterrunde sicher und lagen auf dem sechsten Tabellenrang.[23] Co-Trainer Thomas Päch betreute die Mannschaft im restlichen Saisonverlauf, man schied in der ersten Playoff-Runde gegen München aus. Hatte Alba im Sommer 2016 mit Çakı noch einen Vertreter der jungen Trainergeneration nach Berlin gelotst, wurde zur Saison 2017/18 ein Altmeister geholt: Der Spanier Aíto García Reneses – zum Zeitpunkt der Verpflichtung 70 Jahre alt – kam mit der Empfehlung, als Trainer unter anderem neun spanische Meistertitel sowie Olympia-Silber gewonnen zu haben.[24] Zum Trainerstab gehörten weitere Spanier.[25] Wie im vorherigen Verlauf seiner Trainerarbeit baute García Reneses auch in Berlin verstärkt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Profimannschaft ein, darunter Franz Wagner, Jonas Mattisseck und Tim Schneider.[26]

Im Spieljahr 2018/19 erreichte Alba die Endspielserie des europäischen Vereinswettbewerbs Eurocup, unterlag dort allerdings dem spanischen Vertreter Valencia Basket mit 1:2-Siegen.[27]

GmbH und VereinBearbeiten

Alba Berlin Basketballteam e. V. wird seit dem Stichtag 31. Dezember 2012 als mitgliederstärkster Basketballverein Deutschlands geführt.[28] Im Jahr 2016 wurden insgesamt 998 Mitglieder mit Spielerpässen (Vorjahr 947) registriert.[2] An der ausgegliederten Profiabteilung, der Alba Berlin Basketballteam GmbH, hält der Verein Alba Berlin Basketballteam e. V. 25 % und PA-FI Panda Finance mit den beiden Gesellschaftern und Geschäftsführern der Alba Group, Eric Schweitzer und Axel Schweitzer, 75 % der Anteile.[29]

AuszeichnungenBearbeiten

Im Jahr 2009 wurde Alba Berlin für seine Aktivitäten in den Bereichen Marketing, Sponsoring und Kommunikation mit dem Devotion Marketing Award 2009 in Gold von der ULEB ausgezeichnet.[30]

Die Tatsache, dass es Alba schaffte, in der ULEB-Euroleague-Saison 2008/09 die Halle sehr gut auszulasten und mit über 10.000 Zuschauern pro Spiel den höchsten Zuschauerschnitt aller Mannschaften zu erreichen, belohnte die Organisation der ULEB mit der Auszeichnung des besten Vereinsfunktionärs des Jahres 2009 für Marco Baldi.[31]

SponsorenBearbeiten

 
Fanshop von Alba Berlin in Charlottenburg

Der Gesamtetat der Alba Berlin Basketballteam GmbH wird auf etwa 8–10 Millionen Euro geschätzt (Stand: 2013).[32] Rund die Hälfte des Etats wird für den Kader der jeweiligen Saison aufgewendet. Etwa 10 % des Etats werden für Jugendprogramme und Nachwuchsarbeit investiert. Der Gesamtetat von Alba Berlin gehört nach Schätzungen zu den drei größten unter den Klubs der BBL.

Der Titelsponsor der GmbH ist der Namensgeber Alba Group. Der gegenwärtige Trikotsponsor ist der chinesische Konzern Techcent (Stand: 2017/18). Premium Partner sind u. a. der Ausrüster Adidas, die DKB AG, Lotto Berlin, die comline AG, EDEKA, und die Volkswagen AG (Stand: 2017). Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an sogenannten offiziellen Partnern.

JugendarbeitBearbeiten

Seit 1992 bestand eine intensive Kooperation zur Nachwuchsförderung zwischen Alba Berlin und dem TuS Lichterfelde. Zahlreiche spätere Nationalspieler (darunter neben weiteren Ademola Okulaja, Mithat Demirel, Stefano Garris, Marko Pesic, Jörg Lütcke)[33] wurden während der Partnerschaft ausgebildet.[34]

Darüber hinaus konnte Alba Berlin die Mannschaft Erdgas Ehingen/Urspringschule als weiteren Kooperationsverein gewinnen. Ab der Saison 2008/2009 war Alba Berlin auch Namens- und Trikotsponsor der NBBL-Mannschaft Team Alba Urspring, der Basketballabteilung der Urspringschule in der NBBL.[35] Die Partnerschaft mit dem NBBL-Team endete mit dem Sponsorwechsel zu CYBEX im Jahr 2012.[36]

Im Dezember 2005 beschloss Alba Berlin, die eigene Jugendarbeit auszubauen.[37] Unter der Leitung von Henning Harnisch, dem damaligen Teammanager und späteren Vizepräsidenten (Stand 2013) des Vereins wurden verschiedenste Initiativen zur Nachwuchsförderung umgesetzt.[38] 2010 beschäftigte Alba Berlin insgesamt 51 Trainer. 24 Jugendmannschaften waren für den Berliner Basketballverein gemeldet. Laut eigenem Leitbild hat sich Alba Berlin auf die Fahnen geschrieben, Basketballspieler „von der Kita bis zum Schulabschluss und darüber hinaus“ zu fördern. Dies geschieht im Verein, im Schulsport sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Vereinen, Bildungseinrichtungen sowie sozialen Stellen.[39]

ErfolgeBearbeiten

SaisonleistungenBearbeiten

 
Spiel Alba Berlin gegen BBC Bayreuth am 19. Februar 2011 in der Berliner Mercedes-Benz-Arena.
Saison Liga Hauptrunde Play Off BBL Pokal Europa Wettbewerbe
1990/91 Bundesliga 3. Vizemeister Korać-Cup Achtelfinalist
1991/92 Bundesliga 3. Vizemeister Europa Cup Teilnehmer
1992/93 Bundesliga 2. Viertelfinalist Korać-Cup Teilnehmer
1993/94 Bundesliga 3. Halbfinalist Korać-Cup Hauptrunde Teilnehmer
1994/95 Bundesliga 2. Vizemeister Korać-Cup Sieger *
1995/96 Bundesliga 2. Vizemeister Korać-Cup Viertelfinalist
1996/97 Bundesliga 1. Meister Sieger Europaliga Teilnehmer
1997/98 Bundesliga 1. Meister Europaliga Viertelfinalist *
1998/99 Bundesliga 1. Meister Sieger Europaliga Teilnehmer
1999/2000 Bundesliga 1. Meister Finalist Europaliga Teilnehmer
2000/01 Bundesliga 1. Meister SuproLeague Viertelfinalist
2001/02 Bundesliga 5. Meister Sieger Euroleague Teilnehmer
2002/03 Bundesliga 2. Meister Sieger Euroleague Teilnehmer
2003/04 Bundesliga 1. Halbfinalist Euroleague Teilnehmer
2004/05 Bundesliga 1. Halbfinalist ULEB Cup Teilnehmer
2005/06 Bundesliga 1. Vizemeister Sieger ULEB Cup Teilnehmer
2006/07 Bundesliga 1. Viertelfinalist ULEB Cup Achtelfinalist
2007/08 Bundesliga 1. Meister Vierter ULEB Cup Teilnehmer
2008/09 Bundesliga 1. Halbfinalist Sieger Euroleague Top 16
2009/10 Bundesliga 2. Viertelfinalist Eurocup Finalist *
2010/11 Bundesliga 3. Vizemeister Eurocup Top 16
2011/12 Bundesliga 3. Viertelfinalist Eurocup Top 16
2012/13 Bundesliga 5. Viertelfinalist Sieger Euroleague Top 16
2013/14 Bundesliga 3. Vizemeister Sieger Eurocup Top 8
2014/15 Bundesliga 2. Halbfinalist Dritter Euroleague Top 16
2015/16 Bundesliga 6. Viertelfinalist Sieger Eurocup Top 16
2016/17 Bundesliga 6. Viertelfinalist Dritter Eurocup Top 16
2017/18 Bundesliga 2. Vizemeister Finalist Eurocup Top 16
2018/19 Bundesliga 3. Vizemeister Finalist Eurocup Finale erreicht

(*) Erfolg als erste deutsche Mannschaft erzielt

RekordeBearbeiten

 
Jovo Stanojević
Saison Wertvollste Spieler
1993/94 Slowenien  Teoman Alibegović
1995/96 Deutschland  Henrik Rödl
1997/98 Vereinigte Staaten  Wendell Alexis
1999/00 Vereinigte Staaten  Wendell Alexis
2001/02 Vereinigte Staaten  Wendell Alexis
2002/03 Jugoslawien Bundesrepublik 1992  Jovo Stanojević
2005/06 Serbien  Jovo Stanojević
2007/08 Vereinigte Staaten  Julius Jenkins
2009/10 Vereinigte Staaten  Julius Jenkins
2014/15 Vereinigte Staaten  Jamel McLean
2017/18 Vereinigte Staaten  Luke Sikma
Rang Beste Werfer Punkte Spiele
1. Vereinigte Staaten  Wendell Alexis 5922 341
2. Deutschland  Henrik Rödl 5226 512
3. Vereinigte Staaten  Julius Jenkins 4154 272
4. Deutschland  Marko Pešić 3623 382
5. Serbien  Jovo Stanojević 3305 216
6. Slowenien  Teoman Alibegović 3253 159
7. Deutschland  Teoman Öztürk 2691 489
8. Jugoslawien Bundesrepublik 1992  Saša Obradović 2627 157
9. Deutschland  Stephan Baeck 2505 218
10. Vereinigte Staaten  Immanuel McElroy 2103 212
Rang Meiste Einsätze Spiele Jahre
1. Deutschland  Henrik Rödl 512 11
2. Deutschland  Teoman Öztürk 489 10
3. Deutschland  Marko Pešić 382 8
4. Vereinigte Staaten  Wendell Alexis 341 6
5. Deutschland  Jörg Lütcke 324 8
6. Vereinigte Staaten  Julius Jenkins 272 5
7. Deutschland  Stefano Garris 238 7
8. Deutschland  Patrick Femerling 220 5
9. Deutschland  Stephan Baeck 218 5
10. Serbien  Jovo Stanojević 216 5

EhrungenBearbeiten

Alba Berlin hat bisher zwei herausragende Spieler der Vereinsgeschichte geehrt, indem Trikotnummern, die sie zu Spielerzeiten trugen, in Zukunft nicht mehr vergeben werden. Dem ehemaligen Nationalspieler Henrik Rödl kam 2010 als erster die Ehrung zuteil. Rödls Trikotnummer 4 wird seitdem nicht mehr vergeben.[40] Wendell Alexis wurde im Jahr 2012 für seine Verdienste klubintern geehrt. Die Trikotnummer 12, die Alexis in seiner aktiven Zeit bei Alba Berlin trug, wird seitdem ebenfalls nicht mehr an neue Spieler im Klub vergeben.[41]

MannschaftBearbeiten

Kader 2019/20Bearbeiten

Kader von Alba Berlin in der Saison 2019/2020
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
Deutschland  Makai Mason 2021 4. Mai 1995 1,85 m A-Nat. Baylor University
3 Vereinigte Staaten  Peyton Siva 2021 24. Oktober 1990 1,82 m Juventus Caserta (ITA)
Schweden  Marcus Eriksson 2023 5. Dezember 1993 2,01 m A Nat. Gran Canaria (ESP)
9 Deutschland  Jonas Mattisseck 2023 16. Januar 2000 1,94 m A2 Nat. Jugend
25 Deutschland  Kenneth Ogbe 2021 16. November 1994 1,98 m A2 Nat. Utah Valley University
15 Island  Martin Hermannsson 2020 16. Dezember 1994 1,90 m A Nat. Châlons Reims (FRA)
44 Serbien /Guyana  Stefan Peno 2020 3. August 1997 1,93 m A Nat. FC Barcelona (ESP)
Deutschland  Malte Delow 22. April 2001 1,94 m Perspektivspieler Jugend
Forwards (SF, PF)
5 Deutschland  Niels Giffey(C)  2021 8. Juni 1991 2,00 m A-Nat. Connecticut Huskies (USA)
10 Deutschland  Tim Schneider 2020 1. September 1997 2,08 m A-Nat. Jugend
31 Litauen  Rokas Giedraitis 2021 16. August 1992 2,01 m A-Nat. Lietuvos rytas Vilnius (LTU)
11 Deutschland  Lorenz Brenneke 2020 2. Januar 2000 2,04 m Perspektivspieler Jugend
43 Vereinigte Staaten  Luke Sikma 2023 30. Juli 1989 2,03 m Valencia Basket Club (ESP)
Vereinigte Staaten  Tyler Cavanaugh 2020 9. Februar 1992 2,06 m Salt Lake City (USA)
Center (C)
15 Deutschland  Johannes Thiemann 2021 9. Februar 1994 2,05 m A-Nat. MHP Riesen Ludwigsburg
16 Kroatien  Kresimir Nikic 2022 16. April 1999 2,13 m Perspektivspieler Cibona Zagreb
35 Kamerun  Landry Nnoko 2020 9. April 1994 2,08 m Sakarya BB (TUR)
Trainer
Nat. Name Position
Spanien  Aíto García Reneses 2020 Cheftrainer
Spanien  Israel Gonzalez 2021 Assistenztrainer
Deutschland  Sebastian Trzciona 2021 Assistenztrainer
Spanien  Pepe Silva Moreno 2020 Athletiktrainer
Spanien  Carlos Frade Individualtrainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)  Mannschaftskapitän
  Langfristige Verletzung
A-Nat. Nationalspieler (Erstland)
NBBL NBBL Kader
Jahr hinter Spielernahmen Bekannte Vertragslänge
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 5. August 2019

Wechsel 2019/20Bearbeiten

Zugänge: Makai Mason (Baylor University/USA), Marcus Eriksson (Gran Canaria/ESP), Tyler Cavanaugh (Salt Lake City/USA)

Abgänge: Joshiko Saibou (Telekom Baskets Bonn), Franz Wagner (University of Michigan/USA), Bennet Hundt (BG Göttingen), Derrick Walton Jr., Dennis Clifford

SpielstätteBearbeiten

 
In der Mercedes Benz Arena verzeichnete Alba den höchsten Zuschauerschnitt während der Spielzeit 2011/12 in Europa

Alba Berlin spielte von 1991 bis 1997 in der Sömmeringhalle (2350 Plätze) in Berlin-Charlottenburg. Der Gebäudekomplex wurde 1964 als damals größte, reine Sporthalle in West-Berlin eröffnet und entwickelte sich über die Jahrzehnte zur Heimat vieler Sportvereine u. a. dem BG Charlottenburg, aus dem Alba Berlin hervorgegangen ist.[42]

Die Deutschlandhalle, der zu diesem Zeitpunkt größte Veranstaltungsort der Metropole, wurde im Jahr 1995 zur einmaligen Spielstätte von Alba Berlin. Unter dem damaligen Trainer Svetislav Pešić gewann das Berliner Team vor 10.000 Zuschauern durch einen 85:79-Rückspielsieg gegen Stefanel Mailand im Finale des Korać-Cups den Titel als erste deutsche Mannschaft.[43]

1996 bezog man erstmals die Max-Schmeling-Halle (8.500 Plätze) im Bezirk Prenzlauer Berg, die ursprünglich für die Bewerbung der Olympischen Spiele 2000 errichtet wurde und blieb bis zur Saison 2007/08. In der letzten Saison, in der die Max-Schmeling-Halle als Spielstätte für die BBL-Heimspiele genutzt wurde, verzeichnete Alba Berlin einen Zuschauerschnitt von 6.908 in der Hauptrunde der BBL.

Mercedes-Benz ArenaBearbeiten

Ab der Saison 2008/09 wurde die O2 World (heute Mercedes-Benz Arena) im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zum Austragungsort aller Heimspiele. Die für 165 Millionen Euro erbaute Multifunktionsarena bietet 59 Zuschauersuiten und bei Basketballspielen 14.500 Sitzplätze. Die Mercedes-Benz Arena Berlin ist damit die größte Veranstaltungshalle in Berlin und zweitgrößte Deutschlands.

TrainingszentrumBearbeiten

Seit dem Jahr 2010 befindet sich das Trainingszentrum der Profimannschaft von Alba Berlin in der Schützenstraße 51 im Bezirk Mitte. Die in erster Linie Alba Berlin zur Verfügung stehende Halle wird zudem auch von Jugendmannschaften und Trägern des Breitensports genutzt.[44] Während der Saisonvorbereitung werden in der Trainingshalle gelegentlich Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten.

ZuschauerBearbeiten

BBL Saison Arena Durchschnitt
2012/2013 O2-World-Berlin 10.031
2013/2014 O2-World-Berlin 10.641
2014/2015 O2-World-Berlin 9.912
2015/2016 Mercedes-Benz Arena 10.094
2016/2017 Mercedes-Benz Arena 9.837
2017/2018 Mercedes-Benz Arena 9.631
2018/2019 Mercedes-Benz Arena 9.343

Am 7. April 2000 war Alba Berlin Teilnehmer des damals besucherstärksten Hallen-Basketballspiels in Europa. In einem Spiel der BBL gegen die Telekom Baskets Bonn kamen 18.506 Zuschauer in die Lanxess Arena (damals Köln Arena). Bis heute gilt die Begegnung als zuschauerreichste in der Geschichte der BBL.[45]

Alba Berlin konnte in der Beko BBL-Hauptrunde 2011/2012 zum vierten Mal in Folge einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Insgesamt kamen zu den 17 BBL- Heimspielen 186.504 Zuschauer in die Halle, was einem Zuschauerschnitt von 10.971 pro Spiel (BBL-Zuschauerschnitt: 4322 Besucher) entsprach.[46] Damit war die Mannschaft in dieser Saison das meistbesuchte Basketballteam in Deutschland und Europa.

In der Bundesligasaison 2012/13 ging der Zuschauerschnitt bei den 17 Spielen der BBL-Hauptrunde gegenüber dem Vorjahr von 10.971 auf 10.031 zurück. Bei den internationalen Begegnungen während der Spielzeit in der ULEB Euroleague war eine deutliche Steigerung des Schnitts zu verzeichnen (9033 gegenüber 7655). In absoluten Zahlen kamen 340.727 Fans zu insgesamt 34 Heimpartien.[47] Innerhalb einer Saison konnte damit ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden.

EhemaligeBearbeiten

KaderBearbeiten

TrainerBearbeiten

  • Kroatien  Faruk Kulenović (1991–1993) (96-0-59)
  • Jugoslawien Bundesrepublik 1992  Svetislav Pešić (1993–2000) (284-2-111)
  • Bosnien und Herzegowina  Emir Mutapčić (2000–2005) (158-0-88)
  • Trainer (Spielzeiten) (Siege-Unentschieden-Niederlagen)[48]

SpielerBearbeiten

KlubkulturBearbeiten

FansBearbeiten

 
Freunde und Fans des Berliner Basketballklubs

Alba Berlin hat eine ausgeprägte Fanszene und zählt deutschlandweit, wie auch international, zu den großen Zuschauermagneten. Mit im Schnitt mehr als 10.000 Besuchern pro Heimspiel sind die Partien des Berliner Klubs eine der populärsten Basketballveranstaltungen in Europa.

Der in der Saison 1992/93 in Berlin gegründete Fanverein Alba-Tross hat eine Mitgliederzahl von über 300 und organisiert u. a. Fahrten zu Auswärtsspielen von Alba Berlin.[49] Der Fanclub Block 212 wurde 2011 etabliert und ist mit seinen lautstarken Gesängen, Schlachtrufen und Choreografien insbesondere während der Heimspiele aktiv.[50][51] Die intensive Stimmung in der Arena wird neben den Fanblöcken von sehr vielen Zuschauern mitgetragen. Das Publikum ist für Anfeuerungsrufe während knapper Spielstände vor dem Schluss eines Viertels oder in der Endphase des Spiels bekannt.

Die Freunde des Hauptstadtklubs sind häufig in den Vereinsfarben oder mit den Alba-Trikots der Saison gekleidet. Goldgelbe Brillen, Kappen, Perücken, Basketballhemden, Berliner Landesflaggen oder T-Shirts mit Berliner Symbolik sind typische Accessoires für die Fans von Alba Berlin. Einige Anhänger kreieren ihre Fan-Kleidung für jedes Spiel neu.

CheerleaderBearbeiten

 
Alba Dancers 2013

Die Heimspiele von Alba Berlin wurden bis 2019 von Cheerleadern der Alba Dancers begleitet. Die Gruppe Tänzerinnen besteht aus rund 20 Mitgliedern und wird seit 2011 von Valesca Stix trainiert.[52] Vor jeder Saison gibt es Talentwettbewerbe, um die Teilnehmerinnen der zukünftigen Tanzformation zu ermitteln. Am 26. September 2019 wurde vom Vorstand bekannt gegeben, dass die Auftritte der Alba Dancers künftig aus dem Programm genommen werden. Man sei nach den Worten von Baldi zu dem Schluss gekommen, „dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt“.[53]

Die Tanzformation des Klubs wurde 1996 als Alba Berlin Danceteam gegründet und konnte bereits bei nationalen Cheerleader-Wettbewerben zahlreiche Preise gewinnen. 2013 belegten die Berliner Tänzerinnen beim EFES Dance Square Off Finale der Euroleague in Moskau den zweiten Platz.[54] Mehrfach nahmen die Alba Dancers an Weltmeisterschaften im Cheerleading teil.[55]

Die Tänzerinnen treten auch außerhalb von Sportveranstaltungen auf, betreiben einen Blog und eine Facebook-Seite.[56]

MaskottchenBearbeiten

Seit der Saison 1994/1995 unterstützt der „Albatros“ als Maskottchen das Team von Alba BERLIN. Vor Beginn des Spiels, während die Basketballer in die Arena einlaufen, klatscht der Albatros mit jedem Spieler ab. Während des Spiels sorgt er für gute Laune in der Arena, macht Späße, läuft durch die Reihen und lässt sich fotografieren.[57]

FilmografieBearbeiten

In der deutschen Spielfilmkomödie Wo ist Fred? von 2006, nimmt ein Basketballspiel von Alba Berlin in der Max-Schmeling-Halle eine prominente Rolle ein. In den Hauptrollen des Films waren u. a. Til Schweiger, Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara und Anja Kling zu sehen.[58]

Am 3. Dezember 2011 trat Alba Spieler Heiko Schaffartzik bei der ZDF Unterhaltungssendung Wetten, dass..? auf. Der Kapitän der Berliner Basketballmannschaft trat gegen eine Wettkandidatin, die deutsche Golf-Nationalspielerin Ann-Kathrin Lindner, an.[59]

Im Jahr 2013 wurde das Basketballteam Alba Berlin und die Metropole Berlin zum Schauplatz eines Dokumentarfilms des amerikanischen Sportsenders ESPN.[60] Unter dem Titel Basketball Capitals wurde in dem 30-minütigen Film die Fanszene des Klubs sowie die Vereinsgeschichte dargestellt. Neben Berlin als bedeutender europäischer Basketballmetropole wurden in weiteren Teilen der Dokumentarreihe auch Madrid, Istanbul und Athen porträtiert.[61]

In dem November 2013 erschienenen Basketball Videospiel NBA 2K14 des Software-Produzenten 2K Games steht die Mannschaft von Alba Berlin neben 30 Teams der NBA als Spieloption zur Verfügung. Das Berliner Team ist als einziger Klub aus Deutschland im Spiel präsent. Weitere europäische Mannschaften wie Maccabi Electra Tel Aviv, FC Barcelona oder ZSKA Moskau sind ebenfalls spielbar.[62]

MedienpräsenzBearbeiten

In verschiedensten lokalen, nationalen und internationalen Medien werden Neuigkeiten über den Basketballklub Alba Berlin verbreitet. Die Internetplattform Telekom Basketball berichtet als offizieller Medienpartner der easy credit BBL regelmäßig über Spielergebnisse der Basketball Bundesliga. Spielübertragungen unter Beteiligung von Alba Berlin können dort per Live-Stream verfolgt werden (Stand: 2017). Spiele der ULEB Euroleague und des Eurocups werden ebenfalls von Telekom Basketball übertragen. Sport1 zeigt gelegentlich Alba Begegnungen im Fernsehen. Der rbb berichtet in seinen Nachrichtensendungen über Neuigkeiten zum Profiteam von Alba Berlin. Gelegentlich werden Livestreams von internationalen Spielen über das rbb-Internetportal angeboten. Im Rahmen der ZDF-Sportreportage werden ebenfalls Spielzusammenfassungen von den Begegnungen der BBL gezeigt. Über die ZDF und ARD Internet-Mediathek sind Videoinhalte zu den Stichworten Alba Berlin, BBL und Basketball zugänglich.

Die Internetportale der meisten Berliner Tageszeitungen wie beispielsweise des Tagesspiegels,[63] der Berliner Morgenpost, der Berliner Zeitung, des Berliner Kuriers oder der B.Z. bieten in ihrem Sportteil eine eigene Rubrik zum Basketballteam von Alba Berlin.[64] Darüber hinaus informieren überregionale Printmedien und deren Internetableger wie kicker und Bild über die Ereignisse im Hauptstadtklub.[65] Seit der Saison 2012/13 begleitet der Berliner Rundfunksender Radio Eins als offizieller Partner die Spiele von Alba Berlin in der Basketball Bundesliga und bei internationalen Wettbewerben.

Statistiken zu Spielern und Klubs sowie Zusammenfassungen und Videomaterial von den Partien der BBL sind im Internetportal der Beko BBL abrufbar. Auf der offiziellen Internetseite von Alba Berlin werden aktuelle Informationen über die Aktivitäten des Vereins verbreitet. Umfangreiches Datenmaterial, Interviews, Terminvorschauen, Spielekalender und Videomaterial können dort abgerufen werden. Alba Berlin betreibt auch einen offiziellen Facebook Kanal,[66] der über viele Neuigkeiten rund um den Klub berichtet. Der Kanal bietet Kontakt zu allen Facebookmitgliedern und schafft interaktive Komentiermöglichkeiten zu den von Alba Berlin erstellten Nachrichten. Einen offiziellen YouTube-,[67] Twitter-,[68] und SoundCloud-Kanal gibt es ebenfalls.[69] Einige Spieler des Profiteams äußern sich gelegentlich durch ihr persönliches Instagram-, Facebook- oder Twitter-Konto über Aktuelles im Basketballklub. Das deutschsprachige Forum Schoenen-Dunk.de und das englischsprachige Forum auf interbasket.net sind u. a. soziale Medien, die über die Ereignisse bei Alba Berlin diskutieren lassen.[70][71]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Christian Blees: Phänomen Alba. Das Alba Berlin Basketball- Buch. Bebra Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-34-0.
  • Thomas Pletzinger: Gentlemen, wir leben am Abgrund: Eine Saison im deutschen Profi-Basketball. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, ISBN 3-462-04369-2.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vereinspräsident Dieter Hauert im Amt bestätigt
  2. a b Die 100 größten Basketball-Vereine des DBB (Teilnehmerausweise, Stand 31. Dezember 2016). (PDF; 445 kB) Deutscher Basketball Bund e. V., abgerufen am 12. August 2017.
  3. Dietmar Wenck: Warum Alba Berlin Deutschlands Topklub ist. In: Berliner Morgenpost, 15. März 2010, abgerufen am 4. Juli 2017.
  4. Jan Buchholz: Neuer Besucherrekord & Zuschauerkönig in Europa. Auf: Alba-Website, Berlin, 1. Mai 2012. Abgerufen am 2. Dezember 2018.
  5. ALBA BERLIN: Die ALBA Orte – Am Tisch von Siegfried Dupuis. Abgerufen am 12. Januar 2019.
  6. Vorgeschichte. In: Alba Berlin Basketballteam GmbH (Hrsg.): 25 Jahre Alba Berlin Basketball. Eine Chronik. ISBN 978-3-9816338-2-5, S. 28, 29.
  7. a b ALBA BERLIN: Die ALBA Orte: Marco Baldi und die „Sömmeringhalle“. Abgerufen am 12. Januar 2019.
  8. Berliner Basketball-Verband (Hrsg.): Berliner Basketball-Verband 1949–1999. S. 14.
  9. Die Geschichte von ALBA BERLIN Auf: Alba-Website; abgerufen am 4. Juli 2017
  10. Über uns (Memento vom 20. Dezember 2008 im Internet Archive)
  11. Die Albatrosse ziehen in die O2 World. Auf: Schönen Dunk-Website. 7. Juli 2008. Abgerufen am 14. Februar 2013.
  12. N.N.: Alba beendet Euroleague-Saison als Spitzenreiter in der Zuschauerstatistik. Auf: Alba—Website; Berlin, 9. März 2009. Abgerufen am 22. August 2019.
  13. LIVE Blogging from Vitoria. Auf: Union des Ligues Européennes de Basketball-Website, 18. April 2010, abgerufen am 8. Oktober 2012 (englisch).
  14. Dann eben mit dem Bus nach Spanien. Auf: Der Tagesspiegel-Website, 18. April 2010, abgerufen am 26. März 2013.
  15. „Weg nach Vitoria“ Steffen Hamanns Blog zum Eurocup Final Four (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)
  16. Nowitzki-Auftritt gegen Alba: Harte Zukunft für den Blaublüter In: Der Spiegel; abgerufen am 14. Februar 2013.
  17. Alba erhält Euroleague-Wildcard, Göttingen Lizenz. Auf: Spiegel Online-Website; abgerufen am 27. Februar 2013.
  18. Alba Berlin schlägt Meister Bamberg. Auf: Welt Online-Website; abgerufen am 27. Februar 2013.
  19. Alba Berlin triumphiert im Pokal-Finale. Auf: Spiegel Online-Website; abgerufen am 13. Mai 2013.
  20. Alba Berlin schlägt San Antonia Spurs. Auf: Spiegel Online-Website; abgerufen am 9. Oktober 2014.
  21. ALBA BERLIN Basketballteam GmbH: Himar Ojeda ist neuer Sportdirektor von ALBA BERLIN. Abgerufen am 19. April 2019.
  22. Jan Buchholz: Ahmet Caki ist neuer Cheftrainer von Alba Berlin. Auf: Alba—Website; Berlin, 21. Juni 2016. Abgerufen am 22. August 2019.
  23. Alba Berlin trennt sich von Trainer Caki (aev/sid) Auf: Spiegel-Online-Website, Hamburg 26. April 2017; abgerufen am 14. Juli 2017
  24. Jan Buchholz, Justus Strauven: Alejandro „Aito“ Garcia Reneses ist neuer Alba-Cheftrainer. Auf: Alba—Website; Berlin, 14. Juni 2017. Abgerufen am 22. August 2019.
  25. ALBA BERLIN Basketballteam GmbH: Neues ALBA-Trainerteam komplett. Abgerufen am 19. April 2019.
  26. Wie Alba zum größten Basketballklub Deutschlands wurde. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 19. April 2019.
  27. Basketball-Eurocup: Valencia zu stark - Alba Berlin verpasst historischen Sieg deutlich. In: Spiegel Online. 15. April 2019 (spiegel.de [abgerufen am 19. April 2019]).
  28. Die 100 größten Basketball-Vereine des DBB (Teilnehmerausweise, Stand 31. Dezember 2012). (PDF; 53 kB) Deutscher Basketball Bund e. V., abgerufen am 14. Februar 2015.
  29. Strukturen der Clubs aus der Beko Basketball Bundesliga (Saison 2013/14). In: Manfred Schlösser, Marco Klewenhagen (Hrsg.): Sponsors. März 2014, ISSN 1432-8925, DNB 018278000, S. 36 (Quellen: Recherche Sponsors, Handelsregister und Angaben der Vereine).
  30. Alba-Geschäftsführer Marco Baldi wird Manager des Jahres Auf: Horizont-Website; abgerufen am 14. Mai 2013.
  31. Club Executive of the Year: Marco Baldi, Alba Berlin
  32. Alba-Manager Marco Baldi sieht sich als „Überzeugungstäter“ In: Berliner Morgenpost; abgerufen am 26. Juli 2013.
  33. https://www.morgenpost.de/sport/alba/article215175271/Ein-Leben-fuer-den-Korb-Albas-grosse-Vorarbeiterin-tritt-ab.html
  34. Dominik Bardow: Die Basketball-Talentschule von gestern. Auf: Tagesspiegel-Website; Berlin, 23. Januar 2013. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  35. N.N.: ALBA steigt in Deutschlands Top-Jugendprogramm Urspringschule ein.
  36. (SUB): Urspring zieht mit Cybex neuen Sponsor an Land. Auf: Website der Südwest Presse; Ulm, 10. Oktober 2012. Abgerufen am 18. Oktober 2017.
  37. Lomax: Alba intensiviert Jugendarbeit. Auf: Schönen Dunk-Website; Berlin, 28. März 2006. Abgerufen am 11. Oktober 2017.
  38. Michael Reinsch: „Flying Harnisch“ treibt die Jugendlichen zur Korbjagd. Auf: Frankfurter Allgemeine Zeitung-Website; Frankfurt am Main, 24. November 2009. Abgerufen am 18. Oktober 2017.
  39. https://www.albaberlin.de/jugend/alba-jugend/leitbild/
  40. Sebastian Arlt: Alba siegt und feiert den Musterprofi. Aus: Berliner Morgenpost; Berlin, 8. September 2010. Abgerufen am 28. März 2018.
  41. Alba ehrt Alexis: Nummer 12 nicht mehr vergeben
  42. Sömmeringhalle (Memento vom 13. Oktober 2012 im Internet Archive)
  43. Traditionsreiche Deutschlandhalle in Berlin wird abgerissen Auf: DOSB-Website; abgerufen am 23. Februar 2013.
  44. Theo Breiding: Alba baut um – Neue Halle, neues Europa-Team In: Berliner Morgenpost, 26. August 2010; abgerufen am 24. September 2013.
  45. Bonn lockt zum Duell gegen Alba 18.605 Zuschauer in die Kölnarena. In: Berliner Zeitung, 7. April 2000; abgerufen am 4. Juli 2017.
  46. BBL verbucht Zuschauerrekord. Auf: Sport1-Website; abgerufen am 23. Februar 2013.
  47. Sebastian Arlt: Im Vergleich zum Vorjahr sind mehr Fans zum Berliner Basketball-Team in die O2 World gekommen In: Berliner Morgenpost, 30. April 2013; abgerufen am 4. Juli 2017.
  48. N.N.: Ewige Spieler- und Trainerliste. Auf: Alba Berlin-Website, Berlin, 2018. Abgerufen am 2. Dezember 2018.
  49. N.N.: Informationen zum Fanclub. Auf: 9×13-Blog; Berlin 2013–2018. Abgerufen am 28. März 2018.
  50. Wir über uns
  51. Die Fans bei Alba-Erwünschte Unruhe In: Der Tagesspiegel; abgerufen am 25. Februar 2013.
  52. N.N.: Mehr Show, knappere Outfits. So sexy sind die Alba-Cheerleader In: Berliner Kurier, 6. Oktober 2011; abgerufen am 4. Juli 2017.
  53. Alba schafft Cheerleader ab: Erbärmliche Entscheidung In: Morgenpost, 28. September 2019; abgerufen am 29. September 2019.
  54. ALBA Dancers belegen zweiten Platz in Moskau (7. April 2013) (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive)
  55. ICU WM 2009 (Memento vom 30. Juni 2009 im Internet Archive)
  56. Alba Dancers Auf: Facebook-Website; abgerufen am 19. September 2013.
  57. N.N.: … als Maskottchen. (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive) Archiviert von Pico-Website. Zuerst abgerufen am 25. Februar 2013.
  58. N.N.: Til Schweiger trickst bei Alba. In: Berliner Kurier, 16. November 2006; abgerufen am 13. Februar 2013.
  59. Heiko Schaffartzik. Alba-Star wirft bei „Wetten, dass..?“ Körbe (diw) In: Berliner Morgenpost, 2. Dezember 2011; abgerufen am 4. Juli 2017.
  60. Basketball Capitals Auf: ESPN-Website; abgerufen am 13. Mai 2013.
  61. Basketball Capitals @ Final Four (Memento vom 10. Mai 2013 im Internet Archive)
  62. NBA 2k14: Mit den besten Basketball-Teams der Euroleague Auf: Playm-Website; abgerufen am 23. September 2013.
  63. Alba Berlin Auf: Tagesspiegel-Website; abgerufen am 4. Juli 2017.
  64. Alba Berlin Auf: B.Z.-Website; abgerufen am 4. Juli 2017.
  65. Alba Berlin Auf: Bild-Website; abgerufen am 4. Juli 2017.
  66. Alba Berlin Offizieller Kanal Auf: Facebook-Website; abgerufen am 14. Juni 2013.
  67. Alba Berlin Basketballteam Youtube Kanal Auf: Youtube-Website; abgerufen am 15. Juni 2013.
  68. Alba Berlin auf Twitter Auf: Twitter-Website; abgerufen am 17. Juni 2013.
  69. Alba Berlin Soundcloud Auf: Soundcloud-Website; abgerufen am 4. Juli 2017.
  70. Beko BBL Auf: Schönen Dunk-Website; abgerufen am 15. Juni 2013.
  71. Forum: Europe Auf: Interbasket-Website; abgerufen am 15. Juni 2013.