Alpine Skiweltmeisterschaft 2021

Sportveranstaltung 2021

Ski Alpin

46. Alpine Skiweltmeisterschaft 2021

Fédération Internationale de Ski Logo.svg

Ort: Cortina d’Ampezzo, Italien
Beginn: 8. Februar 2021
Ende: 21. Februar 2021
Sieger
Herren Damen
Abfahrt OsterreichÖsterreich Vincent Kriechmayr SchweizSchweiz Corinne Suter
Super-G OsterreichÖsterreich Vincent Kriechmayr SchweizSchweiz Lara Gut-Behrami
Riesenslalom FrankreichFrankreich Mathieu Faivre SchweizSchweiz Lara Gut-Behrami
Slalom NorwegenNorwegen Sebastian Foss Solevåg OsterreichÖsterreich Katharina Liensberger
Alpine Kombination OsterreichÖsterreich Marco Schwarz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mikaela Shiffrin
Parallelrennen FrankreichFrankreich Mathieu Faivre ItalienItalien Marta Bassino
OsterreichÖsterreich Katharina Liensberger
Mannschaftswettbewerb NorwegenNorwegen Norwegen

Die Alpine Skiweltmeisterschaft 2021 war die 46. Alpine Skiweltmeisterschaft und wurde vom 8. bis 21. Februar 2021 in Cortina d’Ampezzo in Italien ausgetragen. Auf dem Programm standen 13 Entscheidungen, je sechs für Männer und Frauen sowie ein gemischter Wettbewerb. Cortina d’Ampezzo war zum dritten Mal Gastgeber der Weltmeisterschaft nach 1932 und 1956 (im Rahmen der Olympischen Winterspiele). Zudem wurde die Alpine Skiweltmeisterschaft 1941, deren Ergebnisse aufgrund der Teilnahmebedingungen im Jahr 1946 annulliert wurden, in Cortina d'Ampezzo ausgetragen.

VorbereitungenBearbeiten

Die Fédération Internationale de Ski (FIS) verkaufte die Vermarktungs- und Fernsehrechte im November 2013 an das Unternehmen Infront Sports & Media.[1] Interessierte Kandidaten mussten das detaillierte Bewerbungskonzept bis zum 1. September 2015 vorlegen.[2] Die Entscheidung über den Austragungsort fiel am 9. Juni 2016 anlässlich des 50. FIS-Kongresses in Cancún. Nachdem sich der österreichische Skiverband für eine Bewerbung 2023 entschieden hatte, wurde damit dem einzigen verbliebenen Kandidaten Cortina d’Ampezzo – der zuvor viermal erfolglos gewesen war[3] – der Zuschlag erteilt.[4]

Am 13. Februar 2019, während der Weltmeisterschaften in Åre, entschied das FIS-Council, den umstrittenen Kombinationswettbewerb auch in Cortina durchzuführen und neu auch, sowohl für die Männer als auch für die Frauen, ein Parallelrennen abzuhalten. Dies geschah entgegen der Empfehlung des alpinen Exekutivkomitees, das sich für die Streichung der Kombination ausgesprochen hatte.[5] Erstmals werden bei den Alpinen nun dreizehn Wettbewerbe stattfinden, je sechs bei den Männern und den Frauen sowie der gemeinsame Mannschaftswettbewerb, der seit der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen in einem Parallelformat abgehalten wird.

Auswirkungen der COVID-19-PandemieBearbeiten

Angesichts sehr hoher Fallzahlen in Italien zu Beginn der COVID-19-Pandemie ersuchten das Organisationskomitee und das Comitato Olimpico Nazionale Italiano im Mai 2020 um eine Verschiebung der Weltmeisterschaft. Sie strebten einen Termin unmittelbar nach den Olympischen Winterspielen 2022 an.[6] Das FIS-Council beschloss jedoch am 2. Juli 2020 nach einer Telefonkonferenz, die Weltmeisterschaft zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt durchzuführen.[7] Am 13. Januar 2021 entschied die italienische Regierung auf Empfehlung des wissenschaftlichen Expertenrates, dass die Veranstaltung nur unter strengen Auflagen und ohne Zuschauer stattfinden darf. Sportminister Vincenzo Spadafora betonte, dass „eine Teilnahme von Fans ein zu grosses Risiko in dieser Zeit“ darstelle; die Sicherheit der Athleten und der Arbeiter sei aber garantiert.[8] Um einer Ausbreitung des Virus vorzubeugen, gelten rigorose Schutzmaßnahmen. Vorgesehen sind vier „Blasen“ mit möglichst wenig Interaktion, Antigen-Schnelltests alle drei Tage, elektronische Zutritts- und Bewegungskontrollen, Gesundheitsfragebögen, Maskenpflicht und Temperaturscans.[9]

TeilnehmerBearbeiten

Europa (41 Länder)
Amerika (10 Länder)
Asien (12 Länder)
Ozeanien (2 Länder)
Afrika (2 Länder)

In Folge des russischen Dopingskandals (siehe McLaren-Report und Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi) müssen die russischen Athleten aufgrund des WADA-Entscheides vom Dezember 2020 unter einer neutralen Flagge (Logo des russischen nationalen olympischen Komitees auf weißem Grund) und unter der Länderbezeichnung „Russian Ski Federation“ (RSF) (russisch Ассоциация лыжных видов спорта России / Russischer Skiverband) antreten. Die Anzüge dürfen aber den richtigen Ländernamen tragen. Diese Regelung gilt auch für die anderen FIS-Weltmeisterschaften, die 2021 ausgetragen werden.[10] An den olympischen Winterspielen von 2018 galt eine ähnliche Regelung (siehe Olympic Athletes from Russia).

ProgrammBearbeiten

Tag Datum Zeit Herren Damen
Montag 8. Februar 2021 11:00 Uhr/14:30 Uhr Alpine Kombination
Dienstag 9. Februar 2021 10:30 Uhr Super-G
13:00 Uhr Super-G
Mittwoch 10. Februar 2021 10:00 Uhr/13:30 Uhr Alpine Kombination
Donnerstag 11. Februar 2021 10:45 Uhr Super-G
13:00 Uhr Super-G
Freitag 12. Februar 2021
Reservetag
Samstag 13. Februar 2021 11:00 Uhr Abfahrt
Sonntag 14. Februar 2021 11:00 Uhr Abfahrt
Montag 15. Februar 2021 9:45 Uhr / 14:10 Uhr Alpine Kombination
11:15 Uhr / 15:20 Uhr Alpine Kombination
Dienstag 16. Februar 2021 14:00 Uhr Parallel-Riesenslalom
14:00 Uhr Parallel-Riesenslalom
Mittwoch 17. Februar 2021 12:15 Uhr Mannschaftswettbewerb
Donnerstag 18. Februar 2021 10:00 Uhr/13:30 Uhr Riesenslalom
Freitag 19. Februar 2021 10:00 Uhr/13:30 Uhr Riesenslalom
Samstag 20. Februar 2021 10:00 Uhr/13:30 Uhr Slalom
Sonntag 21. Februar 2021 10:00 Uhr/13:30 Uhr Slalom
  • Rennen war zu einem Zeitpunkt für diese Startzeit angesetzt, wurde aber abgesagt und zu einer anderen Startzeit nachgeholt.
  • Ein zuvor abgesagtes Rennen wurde zu dieser Startzeit nachgeholt.
  • Hinweise

    • Die Kombination der Damen wurde am 8. Februar wegen starken Schneefalls abgesagt. Sie fand am 15. Februar statt.
    • Der Super-G der Herren wurde vom 9. auf den 11. Februar verlegt. Um die Piste für den Super-G der Frauen vorzubereiten, wurden mehr als 350 Helfer und mehr als ein Dutzend Pistenfahrzeuge benötigt.[11]
    • Der Super-G der Damen am 9. Februar wurde zunächst nach Absage des Herren-Bewerbs auf 13:00 Uhr verlegt, aufgrund einer Nebelbank wurde das Rennen auf den Reservestart herunterverlegt und schlussendlich abgesagt. Er wurde am 11. Februar nachgeholt.[12]
    • Die Kombination der Herren am 10. Februar wurde bereits am Vortag aufgrund der Wetterprognosen abgesagt. Sie wurde am 15. Februar nachgeholt.[12]

    Abfahrtstrainings

    Tag Datum Zeit Herren Damen
    Freitag 12. Februar 10:15 Uhr 1. Training
    10:30 Uhr 1. Training
    13:00 Uhr 2. Training
    Samstag 13. Februar 13:00 Uhr 2. Training

    Qualifikationsrennen

    Tag Datum Zeit Herren Damen
    Dienstag 16. Februar 9:00 Parallelriesenslalom
    Donnerstag 18. Februar 10:00 Riesenslalom
    Freitag 19. Februar 10:00 Slalom
    Samstag 20. Februar 10:00 Slalom

    MedaillenspiegelBearbeiten

    Platz Land        
    1 Osterreich  Österreich 5 1 2 8
    2 Schweiz  Schweiz 3 1 5 9
    3 Frankreich  Frankreich 2 1 2 5
    4 Norwegen  Norwegen 2 1 3
    5 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1 1 2 4
    6 Italien  Italien 1 1 2
    7 Deutschland  Deutschland 3 1 4
    8 Slowakei  Slowakei 2 2
    9 Kroatien  Kroatien 1 1
    Schweden  Schweden 1 1
    Herren
    Endstand nach sieben Wettbewerben
    Platz Athlet        
    01 Osterreich  Vincent Kriechmayr 2 2
    Frankreich  Mathieu Faivre 2 2
    Norwegen  Sebastian Foss Solevåg 2 2
    04 Osterreich  Marco Schwarz 1 1 2
    05 Norwegen  Fabian Wilkens Solheim 1 1
    06 Frankreich  Alexis Pinturault 1 1 2
    07 Deutschland  Romed Baumann 1 1
    Deutschland  Andreas Sander 1 1
    Kroatien  Filip Zubčić 1 1
    Schweden  Kristoffer Jakobsen 1 1
    Schweden  Mattias Rönngren 1 1
    Schweden  Wiliam Hansson 1 1
    Italien  Luca De Aliprandini 1 1
    Osterreich  Adrian Pertl 1 1
    15 Schweiz  Loïc Meillard 2 2
    16 Norwegen  Henrik Kristoffersen 1 1
    Schweiz  Beat Feuz 1 1
    Deutschland  Stefan Luitz 1 1
    Deutschland  Alexander Schmid 1 1
    Deutschland  Linus Straßer 1 1
    Damen
    Endstand nach sieben Wettbewerben
    Platz Athletin        
    01 Schweiz  Lara Gut-Behrami 2 1 3
    Osterreich  Katharina Liensberger 2 1 3
    03 Vereinigte Staaten  Mikaela Shiffrin 1 1 2 4
    04 Schweiz  Corinne Suter 1 1 2
    05 Italien  Marta Bassino 1 1
    Norwegen  Thea Louise Stjernesund 1 1
    Norwegen  Kristina Riis-Johannessen 1 1
    Norwegen  Kristin Lysdahl 1 1
    09 Slowakei  Petra Vlhová 2 2
    10 Deutschland  Kira Weidle 1 1
    Schweden  Sara Hector 1 1
    Schweden  Estelle Alphand 1 1
    Schweden  Jonna Luthman 1 1
    14 Schweiz  Michelle Gisin 1 1
    Frankreich  Tessa Worley 1 1
    Deutschland  Emma Aicher 1 1
    Deutschland  Andrea Filser 1 1
    Deutschland  Lena Dürr 1 1

    Ergebnisse HerrenBearbeiten

    AbfahrtBearbeiten

    Platz Land Sportler Zeit (min)
    01 Osterreich  AUT Vincent Kriechmayr 1:37,79
    02 Deutschland  GER Andreas Sander 1:37,80
    03 Schweiz  SUI Beat Feuz 1:37,97
    04 Schweiz  SUI Marco Odermatt 1:38,44
    Italien  ITA Dominik Paris 1:38,44
    06 Italien  ITA Christof Innerhofer 1:38,69
    07 Frankreich  FRA Nils Allègre 1:38,76
    08 Norwegen  NOR Kjetil Jansrud 1:38,81
    09 Schweiz  SUI Carlo Janka 1:38,87
    10 Norwegen  NOR Henrik Røa 1:38,89
    Vereinigte Staaten  USA Bryce Bennett 1:38,89
    13 Osterreich  AUT Max Franz 1:39,04
    14 Deutschland  GER Romed Baumann 1:39,09
    18 Deutschland  GER Thomas Dreßen 1:39,47
    19 Osterreich  AUT Otmar Striedinger 1:39,63
    22 Deutschland  GER Dominik Schwaiger 1:39,90
    27 Liechtenstein  LIE Marco Pfiffner 1:41,05

    Datum: 14. Februar 2021, 11:00 Uhr
    Strecke: Vertigine[13]
    Starthöhe: 2400 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 840 m, Länge: 2740 m
    Max. Gefälle: 61 %, ⌀ Gefälle: 31 %
    Kurssetzer: Hannes Trinkl (FIS), 38 Tore
    42 Läufer am Start, davon 34 klassiert.

    Ausgeschieden u. a.: Matthias Mayer (AUT), Maxence Muzaton (FRA), Florian Schieder (ITA), Niels Hintermann (SUI)

    Titelverteidiger: Norwegen  Kjetil Jansrud

    Mit einer Hundertstelsekunde Abstand auf den Sieger handelt es sich um den knappsten Ausgang einer WM-Abfahrt.[14] Florian Schieder musste nach einem Sturz verletzt ins Tal gefahren werden. Maxence Muzaton gelang es bei rund 120 km/h Geschwindigkeit, nach einem Sturz rückwärts fahrend auf den Skiern zu landen.[15] Er schied jedoch wegen eines verpassten Tores aus. Romed Baumann rutschte im Zielbereich in die Bande und zog sich eine blutende Wunde im Gesicht zu.

    Super-GBearbeiten

    Platz Land Sportler Zeit (min)
    01 Osterreich  AUT Vincent Kriechmayr 1:19,41
    02 Deutschland  GER Romed Baumann 1:19,48
    03 Frankreich  FRA Alexis Pinturault 1:19,79
    04 Kanada  CAN Brodie Seger 1:19,83
    05 Italien  ITA Dominik Paris 1:19,96
    06 Osterreich  AUT Matthias Mayer 1:20,01
    07 Frankreich  FRA Matthieu Bailet 1:20,13
    08 Vereinigte Staaten  USA Travis Ganong 1:20,16
    09 Deutschland  GER Andreas Sander 1:20,29
    10 Schweiz  SUI Beat Feuz 1:20,34
    11 Schweiz  SUI Marco Odermatt 1:20,37
    16 Deutschland  GER Simon Jocher 1:21,04
    30 Liechtenstein  LIE Marco Pfiffner 1:23,02

    Datum: 11. Februar 2021, 13:00 Uhr
    Strecke: Vertigine[13] Starthöhe: 2190 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 630 m, Länge: 2080 m
    Max. Gefälle: 61 %, ⌀ Gefälle: 30 %
    Kurssetzer: Alberto Ghidoni, 41 Tore
    55 Läufer am Start, davon 34 klassiert.
    Ausgeschieden u. a.: Mattia Casse (ITA), Mauro Caviezel (SUI), Johan Clarey (FRA), Max Franz (AUT), Loïc Meillard (SUI), Felix Monsén (SWE), Dominik Schwaiger (GER), Christian Walder (AUT)

    Titelverteidiger: Italien  Dominik Paris

    Mit Walder, Meillard und Caviezel schieden die ersten drei startenden Athleten hintereinander am Vertigine-Sprung aus.[16] Die Anfahrt auf diese Schlüsselstelle war durch tiefe Temperaturen in der Nacht vor dem Rennen unerwartet schnell geworden, wovon sich viele der Athleten überraschen ließen.

    RiesenslalomBearbeiten

    Platz Land Sportler Zeit (min)
    01 Frankreich  FRA Mathieu Faivre 2:37,25
    02 Italien  ITA Luca De Aliprandini 2:37,88
    03 Osterreich  AUT Marco Schwarz 2:38,12
    04 Kroatien  CRO Filip Zubčić 2:38,84
    05 Schweiz  SUI Loïc Meillard 2:39,02
    06 Slowenien  SLO Žan Kranjec 2:39,08
    07 Deutschland  GER Stefan Luitz 2:39,24
    08 Slowakei  SVK Adam Žampa 2:39,73
    09 Norwegen  NOR Henrik Kristoffersen 2:39,78
    10 Osterreich  AUT Roland Leitinger 2:40,12

    Datum: 19. Februar 2021, 10:00 Uhr / 13:30 Uhr
    Strecke: Labirinti[17]
    Starthöhe: 2010 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 450 m, Länge: 1320 m
    Max. Gefälle: 55 %, ⌀ Gefälle: 34 %
    Kurssetzer 1. Lauf: Fabien Munier (FRA), 60 Tore
    Kurssetzer 2. Lauf: Michael Rottensteiner (NOR), 58 Tore
    100 Läufer am Start, davon 44 klassiert.

    Ausgeschieden im 1. Durchgang u. a.: Gino Caviezel (SUI), Manuel Feller (AUT), Justin Murisier (SUI), Marco Odermatt (SUI), Trevor Philp (CAN), Erik Read (CAN), Hubertus von Hohenlohe (MEX)
    Ausgeschieden im 2. Durchgang u. a. Giovanni Borsotti (ITA), Stefan Brennsteiner (AUT), Thibaut Favrot (FRA), Alexis Pinturault (FRA), Mattias Rönngren (SWE), Alexander Schmid (GER), Fabian Wilkens Solheim (NOR)

    Titelverteidiger: Norwegen  Henrik Kristoffersen

    Die Qualifikation fand am Vortag statt. Von den gemeldeten 113 Läufern konnten sich 78 platzieren, 33 schieden aus, 2 traten nicht an.

    Das Rennen war geprägt von einer Vielzahl an Überraschungen, so konnte kein einziger Fahrer aus der Topgruppe eine Medaille holen. Der Weltmeister Mathieu Faivre holte bislang erst einen einzigen Sieg im Weltcup und wurde nunmehr Doppelweltmeister. Nach dem ersten Durchgang lag noch der Gesamtweltcupführende Alexis Pinturault deutlich voran, dieser schied jedoch im 2. Durchgang aus.[18]

    SlalomBearbeiten

    Platz Land Sportler Zeit (min)
    01 Norwegen  NOR Sebastian Foss Solevåg 1:46,48
    02 Osterreich  AUT Adrian Pertl 1:46,69
    03 Norwegen  NOR Henrik Kristoffersen 1:46,94
    04 Italien  ITA Alex Vinatzer 1:47,68
    05 Schweiz  SUI Daniel Yule 1:47,70
    06 Kroatien  CRO Istok Rodeš 1:47,84
    07 Slowenien  SLO Štefan Hadalin 1:47,98
    Frankreich  FRA Alexis Pinturault
    09 Osterreich  AUT Michael Matt 1:48,04
    10 Belgien  BEL Armand Marchant 1:48,22
    11 Schweiz  SUI Ramon Zenhäusern 1:48,98
    15 Deutschland  GER Linus Straßer 1:49,84

    Datum: 21. Februar 2021, 10:00 Uhr / 13:30 Uhr
    Strecke: Druscié A[19]
    Starthöhe: 1710 m, Zielhöhe: 1490 m
    Höhenunterschied: 220 m, Länge: 550 m
    Max. Gefälle: 60 %, ⌀ Gefälle: 40 %
    Kurssetzer 1. Lauf: Matteo Joris (SUI), 63 Tore
    Kurssetzer 2. Lauf: Marko Pfeifer (AUT), 65 Tore
    100 Läufer am Start, davon 37 klassiert.

    Ausgeschieden im 1. Durchgang u. a.: Alexander Choroschilow (RSF), Loïc Meillard (SUI), Victor Muffat-Jeandet (FRA), Dave Ryding (GBR), Luca Aerni (SUI)

    Ausgeschieden im 2. Durchgang u. a.: Marco Schwarz (AUT), Kristoffer Jakobsen (SWE), Albert Popow (BUL), Manuel Feller (AUT)

    Titelverteidiger: Osterreich  Marcel Hirscher (zurückgetreten)

    Die FIS hatte angesichts der zu erwarteten warmen Temperaturen die Startregel für den zweiten Durchgang des Herren-Slaloms bei der Ski-WM geändert. Nicht der 30. des ersten Durchgangs eröffnete am Sonntag in Cortina d’Ampezzo den zweiten Durchgang, sondern der Athlet mit der 15.-schnellsten Zeit.[20]

    Alpine KombinationBearbeiten

    Platz Land Sportler Super-G
    (min)
    Slalom
    (sec)
    Gesamt
    (min)
    01 Osterreich  AUT Marco Schwarz 1:20,35 (5.) 45,51 (1.) 2:05,86
    02 Frankreich  FRA Alexis Pinturault 1:20,03 (2.) 45,87 (2.) 2:05,90
    03 Schweiz  SUI Loïc Meillard 1:20,38 (6.) 46,60 (3.) 2:06,98
    04 Kanada  CAN James Crawford 1:19,95 (1.) 47,24 (5.) 2:07,19
    05 Deutschland  GER Simon Jocher 1:20,61 (9.) 47,71 (6.) 2:08,32
    06 Frankreich  FRA Victor Muffat-Jeandet 1:21,95 (24.) 47,10 (4.) 2:09,05
    07 Italien  ITA Riccardo Tonetti 1:20,64 (10.) 48,75 (12.) 2:09,39
    08 Schweiz  SUI Justin Murisier 1:21,59 (20.) 47,95 (9.) 2:09,54
    09 Tschechien  CZE Jan Zabystřan 1:21,59 (20.) 48,10 (10.) 2:09,69
    10 Kanada  CAN Trevor Philp 1:20,95 (11.) 48,77 (13.) 2:09,72

    Datum: 15. Februar 2021, 11:15 Uhr / 15:20 Uhr

    Super-G-Strecke: Olimpia delle Tofane[21]
    Starthöhe: 2190 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 630 m, Länge: 2100 m
    Max. Gefälle: 65 %, ⌀ Gefälle: 30 %
    Kurssetzer: Pete Anderson (NOR), 40 Tore

    Slalomstrecke: Rumerlo[22]
    Starthöhe: 1740 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 180 m, Länge: 540
    Max. Gefälle: 38 %, ⌀ Gefälle: 33 %
    Kurssetzer: Julien Vuignier (SUI), 69 Tore

    44 Läufer am Start, davon 23 klassiert.
    Ausgeschieden im Super-G u. a.: Marco Pfiffner (LIE), Mattias Rönngren (SWE)
    Ausgeschieden im Slalom u. a.: Luca Aerni (SUI), Nils Allègre (FRA), Martin Čater (SLO), Gino Caviezel (SUI), Kjetil Jansrud (NOR), Vincent Kriechmayr (AUT), Matthias Mayer (AUT)

    Titelverteidiger: Frankreich  Alexis Pinturault

    Parallel-RennenBearbeiten

    Platz Land Sportler
    01 Frankreich  FRA Mathieu Faivre
    02 Kroatien  CRO Filip Zubčić
    03 Schweiz  SUI Loïc Meillard
    04 Deutschland  GER Alexander Schmid
    05 Italien  ITA Luca De Aliprandini
    06 Osterreich  AUT Fabio Gstrein
    07 Deutschland  GER Linus Straßer
    08 Vereinigte Staaten  USA River Radamus
    09 Deutschland  GER Stefan Luitz
    10 Slowenien  SLO Žan Kranjec
    11 Schweiz  SUI Marco Odermatt
    ...
    9. (Q)[A 1] Schweiz  SUI Justin Murisier
    9. (Q) Osterreich  AUT Roland Leitinger
    10. (Q) Osterreich  AUT Marco Schwarz
    1. Platzierung bezogen auf den Kurs in der Qualifikation,
      d. h. es gibt pro Rang zwei (9., 10., 11. usw.) Plätze

    Datum: 16. Februar 2021, 09:00 Uhr (Qualifikation) / 14:00 Uhr
    Strecke: Rumerlo[22]
    Starthöhe: 1665 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 105 m, Länge: 350 m
    Max. Gefälle: 38 %, ⌀ Gefälle: 30 %

    Nicht qualifiziert u. a.: Roland Leitinger (AUT), Justin Murisier (SUI), Marco Schwarz (AUT), Adrian Pertl (AUT), Gino Caviezel (SUI), Sebastian Holzmann (GER)[23]

    Beim Parallelrennen war der rote, vom Starthäuschen gesehen linke Kurs deutlich schneller als der blaue. Da der Vorsprung im 1. Lauf gemäß den Regeln höchstens eine halbe Sekunde beträgt, hatte der im 2. Lauf auf dem blauen Kurs startende Rennfahrer einen Nachteil; er konnte den erzielten Vorsprung nur mit sehr großer Mühe verteidigen. Dies zeigte sich auch in den Läufen der Frauen.[24]

    Die Qualifikation wurde auf der Strecke Lino Lacedelli ausgetragen (Starthöhe 2055 m, Zielhöhe 1890 m, Höhenunterschied 165 m).[25] Es wurde nur ein Lauf gefahren; die besten acht je Kurs erreichten das Finale. Nur die Finalteilnehmer erhielten Punkte für die Weltcup-Startliste.[26]

    TableauBearbeiten

      Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                                             
    16    RSF Kusnezow +2,23            
    1  Schweiz  SUI Meillard  
     Schweiz  SUI Meillard
       Deutschland  GER Straßer +0,24  
    9  Norwegen  NOR Haugan DNS
    8  Deutschland  GER Straßer  
     Schweiz  SUI Meillard +0,02
       Kroatien  CRO Zubčić  
    12  Vereinigte Staaten  USA Radamus    
    5  Slowenien  SLO Kranjec +0,09  
     Vereinigte Staaten  USA Radamus +0,62
       Kroatien  CRO Zubčić  
    13  Kroatien  CRO Zubčić
    4  Deutschland  GER Luitz +0,20  
     Kroatien  CRO Zubčić +0,48
       Frankreich  FRA Faivre
    14  Slowenien  SLO Hadalin +0,08        
    3  Deutschland  GER Schmid  
     Deutschland  GER Schmid
       Italien  ITA De Aliprandini +0,06  
    11  Italien  ITA De Aliprandini
    6  Schweiz  SUI Odermatt +0,01  
     Deutschland  GER Schmid +1,39
       Frankreich  FRA Faivre  
    10  Frankreich  FRA Faivre    
    7  Finnland  FIN Torsti +0,55  
     Frankreich  FRA Faivre
    Rennen um Platz 3
       Osterreich  AUT Gstrein +0,02  
    15  Schweden  SWE Rönngren DNF  Schweiz  SUI Meillard
    2  Osterreich  AUT Gstrein    Deutschland  GER Schmid DNF

    Ergebnisse DamenBearbeiten

    AbfahrtBearbeiten

    Platz Land Sportlerin Zeit (min)
    01 Schweiz  SUI Corinne Suter 1:34,27
    02 Deutschland  GER Kira Weidle 1:34,47
    03 Schweiz  SUI Lara Gut-Behrami 1:34,64
    04 Tschechien  CZE Ester Ledecká 1:34,71
    05 Osterreich  AUT Ramona Siebenhofer 1:34,77
    Schweiz  SUI Michelle Gisin 1:34,77
    07 Osterreich  AUT Tamara Tippler 1:34,81
    08 Italien  ITA Elena Curtoni 1:35,10
    09 Vereinigte Staaten  USA Breezy Johnson 1:35,17
    10 Norwegen  NOR Ragnhild Mowinckel 1:35,26
    11 Osterreich  AUT Mirjam Puchner 1:35,29
    18 Schweiz  SUI Jasmina Suter 1:36,00
    19 Osterreich  AUT Christine Scheyer 1:36,26

    Datum: 13. Februar 2021, 11:00 Uhr
    Strecke: Olimpia delle Tofane[21]
    Starthöhe: 2320 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 760 m, Länge: 2560 m
    Max. Gefälle: 65 %, ⌀ Gefälle: 30 %
    Kurssetzer: Jean-Philippe Vulliet (FIS), 37 Tore
    31 Läuferinnen am Start, davon 30 klassiert.

    Titelverteidigerin: Slowenien  Ilka Štuhec

    Super-GBearbeiten

    Platz Land Sportlerin Zeit (min)
    01 Schweiz  SUI Lara Gut-Behrami 1:25,51
    02 Schweiz  SUI Corinne Suter 1:25,85
    03 Vereinigte Staaten  USA Mikaela Shiffrin 1:25,98
    04 Tschechien  CZE Ester Ledecká 1:26,04
    05 Norwegen  NOR Kajsa Vickhoff Lie 1:26,16
    06 Kanada  CAN Marie-Michèle Gagnon 1:26,29
    07 Osterreich  AUT Tamara Tippler 1:26,38
    08 Schweiz  SUI Michelle Gisin 1:26,40
    09 Slowakei  SVK Petra Vlhová 1:26,41
    10 Italien  ITA Federica Brignone 1:26,60
    13 Schweiz  SUI Priska Nufer 1:26,81
    13 Frankreich  FRA Tessa Worley 1:26,81
    16 Osterreich  AUT Ariane Rädler 1:27,10
    17 Osterreich  AUT Christine Scheyer 1:27,16
    19 Deutschland  GER Kira Weidle 1:27,44
    20 Osterreich  AUT Stephanie Venier 1:27,54

    Datum: 11. Februar 2021, 10:45 Uhr
    Strecke: Olimpia delle Tofane[21]
    Starthöhe: 2190 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 630 m, Länge: 2100 m
    Max. Gefälle: 65 %, ⌀ Gefälle: 30 %
    Kurssetzer: Giovanni Feltrini (ITA), 45 Tore
    43 Läuferinnen am Start, davon 39 klassiert.

    Titelverteidigerin: Vereinigte Staaten  Mikaela Shiffrin

    RiesenslalomBearbeiten

    Platz Land Sportlerin Zeit (min)
    01 Schweiz  SUI Lara Gut-Behrami 2:30,66
    02 Vereinigte Staaten  USA Mikaela Shiffrin 2:30,68
    03 Osterreich  AUT Katharina Liensberger 2:30,75
    04 Neuseeland  NZL Alice Robinson 2:31,39
    05 Osterreich  AUT Ramona Siebenhofer 2:31,92
    06 Polen  POL Maryna Gąsienica-Daniel 2:32,19
    07 Frankreich  FRA Tessa Worley 2:32,30
    08 Schweiz  SUI Wendy Holdener 2:32,34
    09 Norwegen  NOR Ragnhild Mowinckel 2:32,36
    10 Vereinigte Staaten  USA Nina O’Brien 2:32,46
    11 Schweiz  SUI Michelle Gisin 2:32,47
    18 Schweiz  SUI Corinne Suter 2:34,80
    20 Deutschland  GER Andrea Filser 2:35,09
    27 Liechtenstein  LIE Charlotte Lingg 2:38,33

    Datum: 18. Februar 2021, 10:00 Uhr / 13:30 Uhr
    Strecke: Olimpia delle Tofane[21]
    Starthöhe: 1960 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 400 m, Länge: 1310 m
    Max. Gefälle: 45 %, ⌀ Gefälle: 30 %
    Kurssetzer 1. Lauf: Hannes Zöchling (AUT), 55 Tore
    Kurssetzer 2. Lauf: Livio Magoni (SVK), 53 Tore
    99 Läuferinnen am Start, davon 50 klassiert.

    Ausgeschieden im 1. Durchgang u. a.: Federica Brignone (ITA), Franziska Gritsch (AUT), A J Hurt (USA), Paula Moltzan (USA)
    Ausgeschieden im 2. Durchgang u. a.: Sara Hector (SWE), Meta Hrovat (SLO), Stephanie Brunner (AUT)

    Titelverteidigerin: Slowakei  Petra Vlhová

    SlalomBearbeiten

    Platz Land Sportlerin Zeit (min)
    01 Osterreich  AUT Katharina Liensberger 1:39,50
    02 Slowakei  SVK Petra Vlhová 1:40,50
    03 Vereinigte Staaten  USA Mikaela Shiffrin 1:41,48
    04 Schweiz  SUI Wendy Holdener 1:41,84
    05 Slowenien  SLO Andreja Slokar 1:42,17
    06 Osterreich  AUT Chiara Mair 1:42,25
    07 Norwegen  NOR Kristin Lysdahl 1:42,44
    08 Schweiz  SUI Camille Rast 1:42,59
    09 Slowenien  SLO Ana Bucik 1:42,89
    10 Japan  JPN Asa Andō 1:42,92
    11 Frankreich  FRA Nastasia Noens 1:43,05
    Osterreich  AUT Franziska Gritsch
    14 Deutschland  GER Lena Dürr +3,75
    20 Deutschland  GER Andrea Filser +4,39

    Datum: 20. Februar 2021, 10:00 Uhr / 13:30 Uhr
    Strecke: Druscié A[19]
    Starthöhe: 1710 m, Zielhöhe: 1490 m
    Höhenunterschied: 220 m, Länge: 550 m
    Max. Gefälle: 60 %, ⌀ Gefälle: 40 %
    Kurssetzer 1. Lauf: Alois Prenn (SUI), 62 Tore
    Kurssetzer 2. Lauf: Tim Gfeller (NOR), 62 Tore
    107 Läuferinnen am Start, davon 43 klassiert.

    Ausgeschieden im 1. Durchgang u. a.: Michelle Gisin (SUI), Katharina Huber (AUT), Federica Brignone (ITA), Paula Moltzan (USA), Kristina Riis-Johannessen (NOR), Meta Hrovat (SLO), Charlotte Lingg (LIE)

    Ausgeschieden im 2. Durchgang u. a.: Mina Fürst Holtmann (NOR), Erin Mielzynski (CAN), Mélanie Meillard (SUI), Nina O’Brien (USA), Emma Aicher (DEU)

    Titelverteidigerin: Vereinigte Staaten  Mikaela Shiffrin

    Alpine KombinationBearbeiten

    Platz Land Sportlerin Super-G
    (min)
    Slalom
    (sec)
    Gesamt
    (min)
    01 Vereinigte Staaten  USA Mikaela Shiffrin 1:22,17 (3.) 45,05 (1.) 2:07,22
    02 Slowakei  SVK Petra Vlhová 1:22,51 (7.) 45,57 (2.) 2:08,08
    03 Schweiz  SUI Michelle Gisin 1:22,37 (5.) 45,74 (3.) 2:08,11
    04 Italien  ITA Elena Curtoni 1:22,12 (2.) 47,45 (5.) 2:09,57
    05 Osterreich  AUT Ramona Siebenhofer 1:23,18 (15.) 46,85 (4.) 2:10,03
    06 Italien  ITA Marta Bassino 1:23,01 (12.) 47,75 (7.) 2:10,76
    07 Frankreich  FRA Laura Gauché 1:23,29 (16.) 47,57 (6.) 2:10,86
    08 Tschechien  CZE Ester Ledecká 1:22,27 (4.) 49,07 (10.) 2:11,34
    09 Norwegen  NOR Ragnhild Mowinckel 1:22,58 (8.) 49,57 (13.) 2:12,15
    10 Slowenien  SLO Maruša Ferk 1:22,78 (9.) 49,48 (12.) 2:12,26
    11 Osterreich  AUT Franziska Gritsch 1:23,49 (20.) 49,13 (11.) 2:12,62
    13 Osterreich  AUT Katharina Huber 1:26,08 (30.) 48,30 (8.) 2:14,38

    Datum: 15. Februar 2021, 09:45 Uhr / 14:10 Uhr

    Super-G-Strecke: Olimpia delle Tofane[21]
    Starthöhe: 2190 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 630 m, Länge: 2100 m
    Max. Gefälle: 65 %, ⌀ Gefälle: 30 % 
    Kurssetzer: Roland Platzer (SUI), 40 Tore

    Slalomstrecke: Rumerlo[22]
    Starthöhe: 1740 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 180 m, Länge: 540
    Max. Gefälle: 38 %, ⌀ Gefälle: 33 %
    Kurssetzer: Manuel Gamper (CAN), 58 Tore

    33 Läuferinnen am Start, davon 15 klassiert.
    Ausgeschieden im Super-G u. a.: Nadia Delago (ITA), Breezy Johnson (USA)
    Ausgeschieden im Slalom u. a.: Estelle Alphand (SWE), Federica Brignone (ITA), Marie-Michèle Gagnon (CAN), Wendy Holdener (SUI), Meta Hrovat (SLO), Priska Nufer (SUI), Kajsa Vickhoff Lie (NOR), Ariane Rädler (AUT), Jasmina Suter (SUI)

    Titelverteidigerin: Schweiz  Wendy Holdener

    Parallel-RennenBearbeiten

    Platz Land Sportlerin
    01 Italien  ITA Marta Bassino
    Osterreich  AUT Katharina Liensberger
    03 Frankreich  FRA Tessa Worley
    04 Vereinigte Staaten  USA Paula Moltzan
    05 Slowenien  SLO Tina Robnik
    06 Italien  ITA Federica Brignone
    07 Schweiz  SUI Wendy Holdener
    08 Polen  POL Maryna Gąsienica-Daniel
    ...
    11 Deutschland  GER Andrea Filser
    14 Osterreich  AUT Stephanie Brunner
    ...
    9. (Q)[A 1] Osterreich  AUT Franziska Gritsch
    10. (Q) Deutschland  GER Emma Aicher
    11. (Q) Schweiz  SUI Lara Gut-Behrami
    12. (Q) Schweiz  SUI Camille Rast
    15. (Q) Liechtenstein  LIE Charlotte Lingg
    15. (Q) Deutschland  GER Lena Dürr
    17. (Q) Schweiz  SUI Jasmina Suter
    19. (Q) Osterreich  AUT Ramona Siebenhofer
    1. Platzierung bezogen auf den Kurs in der Qualifikation,
      d. h. es gibt pro Rang zwei (9., 10., 11. usw.) Plätze

    Datum: 16. Februar 2021, 09:00 Uhr (Qualifikation) / 14:00 Uhr
    Strecke: Rumerlo[22]
    Starthöhe: 1665 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 105 m, Länge: 350 m
    Max. Gefälle: 38 %, ⌀ Gefälle: 30 %

    Nicht qualifiziert u. a.: Petra Vlhová (SVK), Lara Gut-Behrami (SUI), Franziska Gritsch (AUT), Lena Dürr (GER), Jasmina Suter (SUI), Ramona Siebenhofer (AUT), Camille Rast (SUI), Emma Aicher (GER), Charlotte Lingg (LIE)[27]

    Im Finale kamen Marta Bassino und Katharina Liensberger zeitgleich ins Ziel. Nachdem aufgrund der besseren Laufzeit im 2. Duell Bassino zunächst als neue Weltmeisterin gewertet wurde, übergab die FIS eine halbe Stunde nach Rennende auch der Österreicherin die Goldmedaille, sodass es also zwei Weltmeisterinnen im Parallelrennen gibt.[28] Liensberger erfuhr von ihrem Glück erst während den Interviews; die FIS korrigierte die Wertung erst auf Intervention des österreichischen Trainers Toni Giger.[29]

    Aufgrund der Regeln (siehe oben, Wettbewerb der Männer) nannte Federica Brignone den Wettlauf „das unfairste Rennen“ ihres Lebens und erklärte, die FIS habe schon vorher die Kritik der Athletinnen am Parallelrennen abgelehnt.[30] Zum Beispiel erzielte Wendy Holdener auf ihrem ersten Lauf mehr als eine Sekunde Vorsprung auf Paula Moltzan. Auf dem langsameren blauen Kurs musste sie mit dem vorgeschriebenen Vorsprung von einer halben Sekunde starten, und schied mit 0,36 Sekunden Rückstand aus.[29]

    Die Qualifikation wurde auf der Strecke Lino Lacedelli ausgetragen (Starthöhe 2055 m, Zielhöhe 1890 m, Höhenunterschied 165 m).[31] Es wurde nur ein Lauf gefahren; die besten acht je Kurs erreichten das Finale. Nur die Finalteilnehmer erhielten Punkte für die Weltcup-Startliste.[32]

    TableauBearbeiten

      Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                                             
    16  Vereinigte Staaten  USA O’Brien +0,19            
    1  Schweiz  SUI Holdener  
    1  Schweiz  SUI Holdener +0,36
      9  Vereinigte Staaten  USA Moltzan  
    9  Vereinigte Staaten  USA Moltzan
    8  Osterreich  AUT Brunner +0,14  
    9  Vereinigte Staaten  USA Moltzan +1,47
      4  Osterreich  AUT Liensberger  
    12  Schweden  SWE Alphand +0,09    
    5  Polen  POL Gąsienica-D.  
    5  Polen  POL Gąsienica-D. +0,45
      4  Osterreich  AUT Liensberger  
    13  Vereinigtes Konigreich  GBR Tilley +0,77
    4  Osterreich  AUT Liensberger  
    4  Osterreich  AUT Liensberger
      15  Italien  ITA Bassino
    14  Neuseeland  NZL Hudson +0,62        
    3  Slowenien  SLO Robnik  
    3  Slowenien  SLO Robnik +0,26
      11  Frankreich  FRA Worley  
    11  Frankreich  FRA Worley
    6  Frankreich  FRA Frasse +0,56  
    11  Frankreich  FRA Worley +0,00
      15  Italien  ITA Bassino  
    10  Italien  ITA Brignone    
    7  Deutschland  GER Filser +0,43  
    13  Italien  ITA Brignone +0,12
    Rennen um Platz 3
      15  Italien  ITA Bassino  
    15  Italien  ITA Bassino 9  Vereinigte Staaten  USA Moltzan +1,18
    2  Slowenien  SLO Hrovat +0,81   11  Frankreich  FRA Worley

    MannschaftswettbewerbBearbeiten

    ErgebnisBearbeiten

    Datum: 17. Februar 2021, 14:00 Uhr
    Strecke: Rumerlo[22]
    Starthöhe: 1665 m, Zielhöhe: 1560 m
    Höhenunterschied: 105 m, Länge: 350 m
    Max. Gefälle: 38 %, ⌀ Gefälle: 30 %

    Titelverteidiger: Schweiz  Schweiz

    TableauBearbeiten

      Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                                             
    1  Schweiz  Schweiz            
     Freilos  
    1  Schweiz  Schweiz 2
      8  Kanada  Kanada 2  
    8  Kanada  Kanada 4
    9  Tschechien  Tschechien 0  
    1  Schweiz  Schweiz 2
      4  Norwegen  Norwegen 2  
    5  Vereinigte Staaten  USA 2    
    12    Russischer Skiverband 2  
    5  Vereinigte Staaten  USA 2
      4  Norwegen  Norwegen 2  
    4  Norwegen  Norwegen 4
    13  Japan  Japan 0  
    4  Norwegen  Norwegen 3
      10  Schweden  Schweden 1
    3  Italien  Italien 2        
    14  Finnland  Finnland 2  
    3  Italien  Italien 1
      6  Deutschland  Deutschland 3  
    6  Deutschland  Deutschland 3
    11  Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1  
    6  Deutschland  Deutschland 2
      10  Schweden  Schweden 2  
    7  Slowenien  Slowenien 1    
    10  Schweden  Schweden 3  
    10  Schweden  Schweden 2
    Rennen um Platz 3
      2  Osterreich  Österreich 2  
    2  Osterreich  Österreich 4 1  Schweiz  Schweiz 2
    15  Belgien  Belgien 0   6  Deutschland  Deutschland 2

    WeblinksBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. FIS appoints Infront to market the 2019 and 2021 FIS Alpine and Nordic World Ski Championships. Infront Sports & Media, 11. Juni 2013, abgerufen am 5. Mai 2015 (englisch).
    2. Candidates for the 2020/2021 FIS World Championships. Fédération Internationale de Ski, 4. Mai 2015, archiviert vom Original am 31. Juli 2015; abgerufen am 5. Mai 2015 (englisch).
    3. Cortina einziger Kandidat für Alpin-WM 2021. derStandard.at, 4. Mai 2015, abgerufen am 5. Mai 2015.
    4. Alpine World Championships 2021 in Cortina. Fédération Internationale de Ski, 10. Juni 2016, archiviert vom Original am 14. November 2016; abgerufen am 4. Februar 2021 (englisch).
    5. Ski-WM-News - 2 neue WM-Rennen statt Kombinations-Aus. 13. Februar 2019, abgerufen am 13. Februar 2019.
    6. Italien will Ski-WM um ein Jahr verschieben. Schweizer Radio und Fernsehen, 25. Mai 2020, abgerufen am 4. Februar 2021.
    7. FIS hat entschieden: Ski-WM wird nicht verschoben. Schweizer Radio und Fernsehen, 2. Juli 2020, abgerufen am 4. Februar 2021.
    8. Alpine-Ski-WM in Cortina: Strenge Corona-Auflagen und keine Fans. nau.ch, 13. Januar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.
    9. Warum die Cortina-WM zum Symbol wird. sportnews.bz, 4. Februar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.
    10. Michael Pavitt: FIS confirm Russian athletes to participate as Russian Ski Federation at World Championships. In: Inside the Games. 4. Februar 2021, abgerufen am 13. Februar 2021 (englisch).
    11. Schweizer Fernsehen SRF, Übertragung des Super-G der Damen, 2021-02-09
    12. a b SRF: Beide Super-G finden am Donnerstag statt, Männer-Kombi verschoben. In: SRF. SRF, 9. Februar 2021, abgerufen am 9. Februar 2021.
    13. a b Vertigine. cortina2021.com, 2021, abgerufen am 28. Januar 2021 (englisch).
    14. https://www.srf.ch/sport/ski-alpin/cortina-2021/wm-abfahrt-in-cortina-feuz-holt-bronze-kriechmayr-gewinnt-krimi-vor-sander
    15. France's Maxence Muzaton avoids downhill disaster with near-miss spinning recovery. (Video) YouTube, 16. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021 (englisch).
    16. Walder out! Mega-Sprung sorgt für Ausfallorgie. Kronen Zeitung, 11. Februar 2021, abgerufen am 12. Februar 2021.
    17. Labirinti. cortina2021.com, 2021, abgerufen am 28. Januar 2021 (englisch).
    18. Michael Fruhmann, ORF.at, aus Cortina d'Ampezzo: Ski-WM: Schwarz mit Glück zur Sensationsmedaille. 19. Februar 2021, abgerufen am 19. Februar 2021.
    19. a b Druscié A. cortina2021.com, 2021, abgerufen am 28. Januar 2021 (englisch).
    20. 30er-Startregel im Herren-Slalom aufgehoben. Abgerufen am 21. Februar 2021.
    21. a b c d e Olimpia delle Tofane. cortina2021.com, 2021, abgerufen am 28. Januar 2021 (englisch).
    22. a b c d e Rumerlo. cortina2021.com, 2021, abgerufen am 28. Januar 2021 (englisch).
    23. FIS World Ski Championships Cortina d'Ampezzo (ITA). Abgerufen am 16. Februar 2021.
    24. Meillard holt eine Medaille mit bitterem Beigeschmack. Schweizer Fernsehen SRF, 16. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.
    25. Cortina d’Ampezzo, Men's Parallel: Official Results Qualification Race, Webseite der FIS (PDF, 421 KB), abgerufen am 16. Februar 2021.
    26. Cortina d’Ampezzo, Men's Parallel: Results, Analysis, Standings, Webseite der FIS (PDF, 587 KB), abgerufen am 16. Februar 2021.
    27. FIS World Ski Championships Cortina d'Ampezzo (ITA). Abgerufen am 16. Februar 2021.
    28. WM-Gold: Marta Bassino erlöst eine ganze Nation. SportNews.bz, 16. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.
    29. a b Schweizerische Depeschen-Agentur SDA: Chaos und Misstöne statt Spektakel in den Parallelrennen. In: Südostschweiz. 16. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.
    30. «Unwürdig» und «unfair»: WM-Premiere sorgt für rote Köpfe. Schweizer Fernsehen SRF, 16. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.
    31. Cortina d’Ampezzo, Women's Parallel: Official Results Qualification Race, Webseite der FIS (PDF, 421 KB), abgerufen am 16. Februar 2021.
    32. Cortina d’Ampezzo, Women's Parallel: Results, Analysis, Standings, Webseite der FIS (PDF, 585 KB), abgerufen am 16. Februar 2021.