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Justin Murisier

Schweizer Skirennfahrer
Justin Murisier Ski Alpin
Justin Murisier 2011.JPG
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 8. Januar 1992 (27 Jahre)
Geburtsort Martigny, Schweiz
Größe 175 cm
Gewicht 79 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein SC Bagnes
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Crans-Montana 2011 Slalom
0Silber0 Crans-Montana 2011 Kombination
0Bronze0 Crans-Montana 2011 Super-G
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 10. Januar 2010
 Gesamtweltcup 30. (2017/18)
 Riesenslalomweltcup 7. (2017/18)
 Slalomweltcup 32. (2010/11)
 Kombinationsweltcup 4. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Mannschaft 2 0 0
letzte Änderung: 18. März 2018

Justin Murisier (* 8. Januar 1992 in Martigny[1]) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er gehört seit 2010 dem B-Kader von Swiss-Ski an.[2] Spezialisiert ist er auf die Disziplinen Slalom und Riesenslalom.

BiografieBearbeiten

Murisier, ein Cousin des Skirennfahrers William Besse[3], nahm ab November 2007 an FIS-Rennen und an nationalen Juniorenrennen teil. Sein erster bedeutender Erfolg war im Februar 2009 der Gewinn der Slalom-Goldmedaille beim European Youth Olympic Festival im polnischen Szczyrk. Einen Monat später überraschte er bei den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz mit dem dritten Platz im Super-G, wobei er bekannte Athleten wie Didier Défago oder Carlo Janka hinter sich liess. Zum Abschluss der Saison folgte in Sestriere der erste Sieg in einem FIS-Rennen.

Nachdem Murisier zweieinhalb Jahre lang im regionalen Leistungszentrum Brig vom ehemaligen Skirennfahrer Steve Locher betreut worden war, stieg er zu Beginn der Saison 2009/10 in den C-Kader von Swiss-Ski auf. Er kam im Europacup zum Einsatz und war in den Disziplinen Slalom und Super-G der Beste seines Jahrgangs.[4] Am 10. Januar 2010, zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag, startete Murisier erstmals in einem Weltcuprennen: Im Slalom von Adelboden fuhr er mit der hohen Startnummer 74 auf den 31. Platz; den zweiten Lauf und mögliche Weltcuppunkte verpasste er lediglich um fünf Hundertstelsekunden.[5] Bei den Schweizer Meisterschaften 2010 siegte er im Riesenslalom (zeitgleich mit Ami Oreiller) und in der Super-Kombination.

Am 12. Dezember 2010 fuhr Murisier im Slalom von Val-d’Isère auf den 8. Platz und holte sich damit seine ersten Weltcuppunkte. Seinen ersten Podestplatz im Europacup erzielte er am 18. Januar 2011 als Dritter des Riesenslaloms von Zuoz. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 in Crans-Montana gewann er die Silbermedaille im Slalom und in der Kombinationswertung (Abfahrt, Riesenslalom, Slalom) sowie die Bronzemedaille im Super-G.

Im September 2011 verletzte sich Murisier in der Vorbereitungsphase zur Saison 2011/12 schwer und zog sich beim Fussballspielen einen Riss im vorderen Kreuzband des rechten Knies zu. Aufgrund der Verletzung fiel er für die gesamte Saison 2011/12 aus.[6] Im August 2012 erlitt er beim Slalomtraining neuerlich einen Riss desselben Kreuzbandes, weshalb er auch in der Saison 2012/13 pausieren musste.[7]

Nach einem verhaltenen Saisonbeginn fuhr Murisier am 26. Januar 2014 in der Super-Kombination von Kitzbühel mit der hohen Startnummer 62 auf den 9. Platz. Zum Saisonabschluss 2014/15 gewann er im Schweizer Team am 20. März 2015 beim Finale in Méribel den nur zum Nationencup zählenden Mannschaftsbewerb vor Schweden und Österreich. Dieses Szenario wiederholte sich auch beim Finale in St. Moritz am 18. März 2016, wobei Deutschland und Schweden auf den Plätzen landeten.

ErfolgeBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupBearbeiten

WeltcupwertungenBearbeiten

Saison Gesamt Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2010/11 85. 68 45. 10 32. 58
2011/12 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2012/13 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2013/14 100. 29 16. 29
2014/15 96. 46 31. 22 50. 9 21. 15
2015/16 46. 231 12. 191 19. 40
2016/17 36. 240 13. 154 4. 86
2017/18 30. 376 7. 228 9. 48
2018/19 verletzungsbedingt keine Ergebnisse

EuropacupBearbeiten

  • Saison 2010/11: 8. Gesamtwertung, 4. Riesenslalomwertung
  • 3 Podestplätze

Nor-Am CupBearbeiten

  • 2 Podestplätze, davon 1 Sieg:
Datum Ort Land Disziplin
22. Februar 2015 Nakiska Kanada Riesenslalom

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Weitere ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Murisier Justin Alpinski. (Nicht mehr online verfügbar.) GPS Performance Services, ehemals im Original; abgerufen am 18. März 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gps-performance.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Selektionen Herren Ski alpin 2010/2011. (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swiss-ski.ch Swiss-Ski, 22. April 2010 (PDF; 14 kB)
  3. Zoom, Magazin der Schweizer Sporthilfe, Ausgabe März 2011
  4. Justin Murisier – der Lara Gut der Männer. (Nicht mehr online verfügbar.) skionline.ch, 10. Januar 2010, archiviert vom Original am 23. Januar 2011; abgerufen am 18. März 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skionline.ch
  5. Shootingstar Murisier verpasste Sensation um fünf Hundertstel. (Nicht mehr online verfügbar.) skionline.ch, 10. Januar 2010, archiviert vom Original am 23. Januar 2011; abgerufen am 18. März 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skionline.ch
  6. Justin Murisier mit Kreuzbandriss. www.suedostschweiz.ch, 21. September 2011, abgerufen am 22. September 2011.
  7. Skifahrer Justin Murisier erneut im Pech. Neue Zürcher Zeitung, 17. August 2012, abgerufen am 2. Oktober 2012.