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Marco Pfiffner

Liechtensteiner Skirennläufer
Marco Pfiffner Ski Alpin
Marco Pfiffner signature.svg
Nation LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein
Geburtstag 25. März 1994 (25 Jahre)
Geburtsort WalenstadtSchweiz
Größe 191 cm
Gewicht 93 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein Unterländer Wintersportverein
Status aktiv
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 24. Januar 2016
letzte Änderung: 18. März 2018

Marco Pfiffner (* 25. März 1994 in Walenstadt, Kanton St. Gallen, Schweiz) ist ein Liechtensteiner Skirennläufer. Der sechsfache Liechtensteiner Meister nahm bereits mehrfach an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil.

BiografieBearbeiten

Marco Pfiffner stammt aus Mauren und startet für den Unterländer Wintersportverein (UWV).[1]

Jugend und EuropacupBearbeiten

Mit 15 bestritt er seine ersten FIS-Rennen. Ein Jahr später nahm er im Januar 2011 an der Juniorenweltmeisterschaft in Crans-Montana teil und belegte die Ränge 43 und 54 in Slalom und Riesenslalom. Bei zwei weiteren JWM-Teilnahmen erreichte er einen 22. Platz im Slalom von Jasná 2014 als bestes Ergebnis. Am Ende der Saison gewann er seinen ersten von bisher fünf Staatsmeistertiteln im Slalom. Im Januar 2013 startete er erstmals im Europacup, bis er seine ersten Punkte gewinnen konnte, vergingen allerdings drei Jahre. Seine persönliche Bestleistung blieb für die kommenden Winter ein 18. Rang, herausgefahren im Slalom von Zell am See im Januar 2016.

Großereignisse und WeltcupBearbeiten

Wenige Wochen nach seiner ersten Juniorenweltmeisterschaft ging Pfiffner auch bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen an den Start. Er klassierte sich im Riesenslalom auf Rang 72 und im Slalom auf Rang 53. Zwei Jahre später gelangen ihm bei der WM in Schladming leichte Verbesserungen. Die Olympischen Spiele in Sotschi brachten ihm mit den Plätzen 24 und 42 in seinen beiden Paradedisziplinen seine vorläufig besten Resultate bei Großereignissen.

Am 24. Januar 2016 gab er im Slalom von Kitzbühel sein Weltcup-Debüt, konnte sich bei einigen weiteren Starts bislang aber nie für einen zweiten Durchgang qualifizieren. Bei den Staatsmeisterschaften im März 2016 kürte er sich erstmals sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom zum Liechtensteiner Meister.[2] Im Riesenslalom genügte ihm dafür ein 39. Rang mit über 5,7 Sekunden Rückstand auf Rennsieger Christian Hirschbühl.

Bei seiner dritten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft startete er in St. Moritz erstmals in vier Disziplinen. In Super-G und Abfahrt noch 36. und 42., belegte er in der Kombination Rang 34 und realisierte im Slalom mit Rang 26 sein bestes WM-Ergebnis. Am 12. Januar 2018 gewann er überraschend die Europacup-Kombination in Saalbach. Für seine zweiten Olympischen Spiele in Pyeongchang wurde er als Fahnenträger des dreiköpfigen Liechtensteiner Aufgebots ausgewählt.[3] Bei vier Rennstarts blieb er mit einem 25. Slalomrang knapp über seinem bisherigen Topresultat aus dem Jahr 2014.

ErfolgeBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

EuropacupBearbeiten

  • Saison 2017/18: 2. Kombinationswertung
  • 3 Platzierungen unter den besten 20, davon 1 Sieg:
Datum Ort Land Disziplin
12. Januar 2018 Saalbach Österreich Kombination

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Weitere ErfolgeBearbeiten

  • 6-facher Liechtensteiner Meister (Slalom 2011, 2013, 2015, 2016 und 2017, Riesenslalom 2016)
  • Sieg bei den Schweizer Meisterschaften im Slalom 2016
  • 4 Siege in FIS-Rennen

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. LSV-Kader. UWV, abgerufen am 4. Februar 2018.
  2. Peter Gerber: Marco Pfiffner holt sich auch den Titel im Slalom. (Nicht mehr online verfügbar.) Skionline.ch, 26. März 2016, archiviert vom Original am 5. Februar 2018; abgerufen am 4. Februar 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skionline.ski
  3. Marco Pfiffner ist der Fahnenträger. Liechtensteiner Vaterland, 8. Februar 2018, abgerufen am 8. Februar 2018.