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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wankendorf
Wankendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wankendorf hervorgehoben

Koordinaten: 54° 7′ N, 10° 12′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Bokhorst-Wankendorf
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 13,34 km2
Einwohner: 2948 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 221 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24601
Vorwahl: 04326
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 085
Adresse der Amtsverwaltung: Kampstraße 1
24601 Wankendorf
Website: www.wankendorf.de
Bürgermeisterin: Silke Roßmann (CDU)
Lage der Gemeinde Wankendorf im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Wankendorf ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Bansrade, Bockelhorn, Jägersberg, Kölling, Köllingbek, Kuhlrade, Löhndorf, Obendorf und Schimmelhof sowie das Gut Löhndorf liegen im Gemeindegebiet. Das Amt Bokhorst-Wankendorf hat in Wankendorf seinen Verwaltungssitz.

Geographie und VerkehrBearbeiten

Wankendorf liegt im Wankendorfer Seengebiet, etwa 15 km östlich von Neumünster in der Nähe vom Stolper See und vom Belauer See. Die Gemeinde liegt an der Bundesautobahn 21 von Kiel nach Bad Segeberg.

GeschichteBearbeiten

 
Im Empfangsgebäude des ehemaligen Bahnhofs ist heute ein Heimatmuseum eingerichtet

Der Ort wurde 1316 erstmals erwähnt. Sein Name leitet sich von Wanikendhorpe, also Dorf des Waniko ab. Wankendorf wurde durch die Sachsen gegründet, als sie versuchten, die Wenden aus der Region zu verdrängen.

1866 wurde die Bahnstrecke Neumünster–Ascheberg eröffnet. Wankendorf erhielt einen Bahnhof für den Personen- und Güterverkehr. Am 2. Dezember 1911 folgte dann die Inbetriebnahme der Kleinbahn Kiel–Segeberg, diese erhielt in Wankendorf einen separaten Bahnhof, ebenfalls für Personen- und Güterverkehr. Diese beiden Bahnhöfe waren miteinander nicht verbunden. Die Kleinbahn wurde am 31. Dezember 1961 stillgelegt und bald darauf abgebaut.

Das heutige Gemeindegebiet entstand bei der Auflösung der Gutsbezirke 1928, das Gut Perdoel und andere umliegende Gutshöfe zeugen noch heute davon. Seit 1970 ist Wankendorf ein ländlicher Zentralort, der sich mehr und mehr dem industriellen Zweig öffnet.

1985 wurde der Personenverkehr zwischen Neumünster und Ascheberg eingestellt, bis 1988 wurden noch vereinzelt Güterwagen zugestellt. Bislang wurde ein Großteil der Gleise abgebaut und die Straßenübergänge überteert.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den 18 Sitzen in der Gemeindevertretung hatten nach der Wahl 2018:

  • CDU: neun Sitze
  • SPD: fünf Sitze
  • Grüne: vier Sitze

(Quelle unter[2])

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Geviert. 1 in Blau ein schräg gelegter, aus drei Ähren bestehender silberner Weizenfruchtstand, 2 in Silber ein schräglinker roter Wechselzinnenbalken, 3 in Silber ein schräglinker roter Balken, 4 in Blau ein gestürzter, schräger silberner Eichenzweig mit drei Blättern.“[3]

WirtschaftBearbeiten

Die Gemeinde hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg von einer landwirtschaftlichen zu einer gewerblichen Prägung gewandelt. Davon zeugen auch die stetig wachsenden Neubaugebiete, die ausschließlich Wohnsiedlungen vorbehalten sind.

Freizeit, Tourismus und SportBearbeiten

Im ehemaligen Bahnhofsgebäude an der stillgelegten Bahnstrecke Neumünster–Ascheberg befindet sich das örtliche Heimatmuseum.

Die Evangelische Kirche Wankendorf wurde 1894 nach Plänen des Hamburger Architekten Hugo Groothoff gebaut. Siehe hierzu:

Der örtliche Breitensportverein ist der 1906 gegründeten TSV Wankendorf. Er umfasst Angebote in mehreren Sparten.[4]

Das ursprünglich als integrierte Sparte im TSV betriebene Shōtōkan-Karate wurde 2005 zu einem eigenständigen Shingi-Dojo herausgelöst.

Mit Wankendorf verbundene PersonenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Volker Griese, Heinrich Griese: Wankendorf. Streiflichter der Geschichte. Verlag Rudolph, Wankendorf 1997, ISBN 3-929671-08-5.
  • Volker Griese, Heinrich Griese: Wankendorf. Im Bild der Zeit. Verlag Rudolph, Wankendorf 2000, ISBN 3-929671-15-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wankendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.wankendorf.de/gemeindevertretung.html
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  4. Sportangebot-Wankendorf. Abgerufen am 31. August 2019.