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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Klamp
Klamp
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Klamp hervorgehoben
Koordinaten: 54° 18′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Lütjenburg
Höhe: 52 m ü. NHN
Fläche: 9,72 km2
Einwohner: 655 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24321
Vorwahl: 04381
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 035
Adresse der Amtsverwaltung: Neverstorfer Straße 7
24321 Lütjenburg
Website: www.amt-luetjenburg.de
Bürgermeister: Stefan Ehrk (CDU)
Lage der Gemeinde Klamp im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Klamp ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und VerkehrBearbeiten

Klamp liegt etwa einen km westlich von Lütjenburg an der Bundesstraße 202. Im Bereich der Gemeinde verläuft auch die Bundesstraße 430. Von 1910 bis 1938 war Klamp Bahnstation der Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg.

GemeindegliederungBearbeiten

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Vogelsdorf, Ellert, Wentorf, Rodenkrog, Charlottental, Rönfeldholz, Klamp, Winterfeld, Etz, Teskamp und Weide.

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1361 wurde auf dem heutigen Gemeindegebiet der Ort „Daventz“ urkundlich erwähnt. Möglicherweise gehörte Daventz zu einer Siedlungsinsel um den Ringwall Neuhaus, der selbst zur Zeit der Völkerwanderungen nicht mehr bestanden hat. Der Name Klamp taucht zum ersten Mal 1460 auf. 1739 erwarb der aus der Linie Hessen-Kassel des Hauses Hessen stammende Friedrich (Schweden) das Gut Klamp. Friedrich I. erwarb die Besitzungen auf Betreiben seiner Mätresse Hedvig Ulrika Taube, um die aus dieser nicht standesgemäßen Ehe stammenden Söhne zu versorgen. Rönfeldholz entstand Anfang des 18. Jahrhunderts auf dem Areal eines zum Kahlschlag verkauften Waldes.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 fünf, die SPD vier und die Wählergemeinschaft FWGK zwei Sitze.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Rot eine erniedrigte, gefüllte goldene Deichsel, oben belegt mit drei grünen Ähren, die mittlere etwas erniedrigt, unten überdeckt mit elf silbernen Schindeln balkenweise, von denen die beiden äußeren im Schildrand verschwinden.“[2]

WirtschaftBearbeiten

Durch die gute Infrastruktur und die Nähe zur Ostsee wurde Klamp nach dem Zweiten Weltkrieg sehr beliebt bei Urlaubern.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Klamp stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

PersönlichkeitenBearbeiten

Otto Hinrichsen (* 1929), Träger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik und ehemaliger Bürgermeister, ist Ehrenbürger von Klamp.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Klamp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein