Schönberg (Holstein)

Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein

Schönberg (Holstein) ist eine Gemeinde in der historischen Region Probstei im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Die bis dahin amtsfreie Gemeinde trat zum 1. Januar 2008 dem Amt Probstei bei, das seinen Sitz bereits in Schönberg hatte.

Wappen Deutschlandkarte
Schönberg (Holstein)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönberg (Holstein) hervorgehoben

Koordinaten: 54° 24′ N, 10° 22′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Probstei
Höhe: 11 m ü. NHN
Fläche: 11,63 km2
Einwohner: 6347 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 546 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24217
Vorwahl: 04344
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 073
Adresse der Amtsverwaltung: Knüll 4
24217 Schönberg (Holstein)
Website: www.schoenberg.de
Bürgermeister: Peter A. Kokocinski (SPD)
Lage der Gemeinde Schönberg (Holstein) im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Das Gemeindegebiet von Schönberg erstreckt sich südöstlich der Kieler Bucht im Bereich des Naturraums Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Haupteinheit Nr. 702), eines Teilgebietes des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes, am Küstenstreifen der offenen Ostsee.[2][3]

GemeindegliederungBearbeiten

Innerhalb des Gemeindegebietes von Schönberg bestehen siedlungsgeographisch mehrere Ortschaften (amtlich auch als Wohnplätze bezeichnet). Neben dem für die Gemeinde namengebenden Hauptort (Schönberg), der etwa drei Kilometer von der Brandungszone der Ostsee entfernt liegt, zählen ebenfalls die weiteren Ortsteile Neuschönberg (ein Erholungsort), die Seebäder Schönberger Strand und Kalifornien sowie das Heilbad Holm als weitere Ortsteile zur Gemeinde.[4] Die häufig ebenfalls als Ortsteil „Brasilien“ bezeichnete Flur östlich von Kalifornien ist hingegen amtlich keine Ortschaft.[5] Der Name geht auf eine traditionelle Strandbezeichnung zurück.

NachbargemeindenBearbeiten

Direkt umliegende Gemeindegebiete von Schönberg sind:[3]

Wisch,
Krokau,
Fiefbergen
  Stakendorf
Höhndorf Krummbek

GeschichteBearbeiten

 
Schönberg um 1895

Im Jahre 1226 schenkte der Holsteiner Landesherr Graf Adolf IV. den nördlichen Teil des heutigen Kreises Plön dem Benediktinerinnenkloster in Preetz. Dieses Gebiet wurde seither Probstei genannt, da es unter der Administration des Klosterpropstes stand. Zwischen 1245 und 1250 gründete der Klostervorsteher des Klosters Preetz, Probst Friedrich, den Ort Sconeberg, was „schöner Berg“ bedeutet. Zuvor gab es dort wahrscheinlich eine slawische Siedlung. Der Großteil der Dorfbewohner war in der Landwirtschaft tätig. Charakteristisch für die Probsteier Bauern war allerdings, dass diese persönlich frei und nicht leibeigen waren; sie mussten lediglich Abgaben an das Kloster leisten.

Zum Schutze des Ortes wurde dieser mit einem Reisigzaun nach außen hin gesichert; es gab zwei Eingänge: Im Süden das „Höhndorfer Tor“ in Richtung Preetz und im Osten das „Stakendorfer Tor“ in Richtung Feldmark.

Der erste sakrale Bau des Ortes war eine Sankt-Georgs-Kapelle (erbaut 1220), westlich von Fernwisch gelegen. Die Kapelle wurde jedoch bei einem Sturmhochwasser zerstört. Der Taufstein der Kapelle befindet sich heute im Turmraum der evangelischen Kirche.

Im Jahre 1600 lag die Einwohnerzahl bei 350 bis 400. Am 10. Februar 1625 traf ein schweres Sturmhochwasser der Ostsee die Probstei. Dies war verheerend für die Bevölkerung, da es noch keine Deiche am Strand gab.

In der Nacht vom 2. zum 3. August 1779 brannte ein Großteil des Dorfes nieder, ebenso die lutherische Kirche (wahrscheinlich eine Holzkirche). Der Wiederaufbau konnte dank großzügiger Spenden der Barsbeker Bauern relativ rasch vonstattengehen, so dass die noch heute stehende barocke Kirche am 22. September 1782 eingeweiht werden konnte. Leitender Architekt war der Landbaumeister im Kielschen Lande, Johann Adam Richter, ein Schüler Ernst Georg Sonnins. Die Schönberger Kirche gilt als sein Gesellen-, die Kirche in Kappeln als sein Meisterstück. Auffallend ist die Ähnlichkeit der beiden Kirchen, unter anderem an deren Fassaden zu erkennen. Aus Dank für die Unterstützung der Barsbeker Bauern wurde anstelle eines Wetterhahnes ein Barsch (als Zeichen Barsbeks) auf die Kirchturmspitze gesetzt.

Das katastrophale Ostseesturmhochwasser 1872 richtete auch in Schönberg erhebliche Schäden an, so dass von 1880 bis 1882 schließlich ein fester Deich errichtet wurde.

Als 1897 die Bahnlinie nach Kiel, das sich zu dieser Zeit rasant zur Großstadt entwickelte, eröffnet wurde, begann sich der Schönberger Strand zu einem Badeort zu entwickeln. Bereits 1910 kamen an Sommertagen etwa 7.000 Touristen in den nun gut 1.500 Einwohner zählenden Ort. Auch eine Seebrücke wurde errichtet, aber nach 1914 abgerissen, da man im Ersten Weltkrieg die Landung feindlicher Soldaten fürchtete.

Von 1914 bis 1975 war Schönberg Bahnstation der Kiel-Schönberger Eisenbahn.

Im Jahr 2001 wurde eine neue Seebrücke eingeweiht.[6]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Wahl 2018 ergab folgendes Ergebnis:

Gemeindewahl Schönberg 2018
 %
40
30
20
10
0
36,90 %
33,87 %
29,23 %
EIS
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+1,43 %p
−6,20 %p
+4,78 %p
EIS
Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Schönberg seit 2018
   
Insgesamt 19 Sitze
  • SPD: 6
  • EIS: 6
  • CDU: 7

BürgermeisterBearbeiten

Am 12. März 2017 wurde Peter A. Kokocinski (SPD) zum Bürgermeister gewählt. Dirk Osbahr (parteilos) legte sein Amt im Spätsommer 2016 nieder. In der Zwischenzeit führte die stellv. Bürgermeisterin Antje Klein (SPD) die Amtsgeschäfte.

Liste der Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg:

  • Walter Hartung (1950–1962)
  • Hermann Rusch (1963–1975)
  • Hans-Joachim Schröder (1975–1987)
  • Wilfried Zurstraßen (1987–2013)
  • Dirk Osbahr (2013–2016)
  • stellv. BGM Antje Klein (kommissarische Amtsführung) (2016–2017)
  • Peter A. Kokocinski (seit 2017)

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Blau und Silber im Wellenschnitt geteilt. Oben ein frontal gestellter silberner Ochsenkopf zwischen zwei goldenen Ähren, unten eine wachsende rote Kirchturmspitze mit kugelförmigem Knauf, in ihrem oberen Teil überdeckt mit einem roten Barsch.“[7]

PartnerschaftenBearbeiten

Ferner besteht seit 1953 eine Patenschaft über die Gemeinde Trappen (Ostpreußen, heute Nemanskoje in der russischen Exklave Oblast Kaliningrad).[8]

ReligionBearbeiten

 
Marktplatz und Kirche aus dem 18. Jahrhundert

Das älteste sakrale Gebäude der Probstei war eine St. Georgs-Kapelle bei Fernwisch im 13. Jahrhundert, die allerdings durch ein Hochwasser zerstört wurde. In Schönberg gibt es heute die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit über 6000 Gemeindegliedern, einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert und zwei Pfarrstellen.

Die 1956 eingeweihte katholische Kirche St. Ansgar, welche zur Pfarrei Franz von Assisi, Kiel im Erzbistum Hamburg gehörte, wurde im Zuge der Immobilienreform in der Pfarrei im Februar 2022 profaniert.[9] Ferner gibt es eine neuapostolische Kirche und die freikirchliche Christliche Gemeinde Schönberg, welche ihren Standort nach Barsbek verlegt hat. Die evangelische und die katholische Gemeinde pflegen ökumenische Beziehungen.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

MuseenBearbeiten

Sehenswert im Ort sind die Museumsbahn, die in den Sommermonaten die Hauptorte Schönberg und Schönberger Strand mit der nahe gelegenen Landeshauptstadt verbindet. Daneben zählen das Probstei-Museum, die Seebrücke und das Kindheits-Museum Schönberg sowie die 1782 erbaute Backsteinkirche zu den stark frequentierten besuchten Stätten.

SportBearbeiten

Es gibt folgende Sportvereine in Schönberg:

  • TanzSportClub (TSC) Ostseebad Schönberg von 1984
  • Tennisclub (TC) Probstei
  • Turn- und Sportverein (TSV) Schönberg von 1863

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WirtschaftsstrukturBearbeiten

Trotz seiner verhältnismäßig geringen Einwohnerzahl besitzt Schönberg als Unterzentrum sowie als Tourismusgemeinde eine hohe Dichte an zentralen Einrichtungen. So gibt es zum Beispiel allein im Kernort mehr als sieben Supermärkte, neun Kindergärten, ein Schulzentrum von Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe, drei Sportplätze und eine Vielzahl an Arztpraxen.

TourismusBearbeiten

 
Strand von Schönberg-Kalifornien im Sommer
 
Schönberger Strand im Sommer

Die Gemeinde Schönberg verzeichnet pro Jahr (2020) rund 423.000 Übernachtungen, etwa 71.000 Urlaubsgäste sowie etwa 2100 gemeldete Zweitwohnungen.[10] Die touristische Infrastruktur konzentriert sich größtenteils an den Orten Schönberger Strand, Kalifornien, Brasilien und, mit dem gleichnamigen Ferienzentrum, in Holm.

FahrradroutenBearbeiten

Schönberg ist an den Ostseeküsten-Radweg angeschlossen,[11] welcher innerhalb des europäischen EuroVelo-Netzes einmal um die gesamte Ostsee führt und damit Schönberg nicht nur mit Kiel, sondern auch mit Städten wie Riga, Sankt Petersburg oder Kopenhagen verbindet.[12]

BildungseinrichtungenBearbeiten

Im Schulzentrum Schönberg befindet sich die Gemeinschaftsschule Probstei sowie die Grundschule an den Salzwiesen mit zusammen knapp 1500 Schülern. Seit dem Schuljahr 2015/16 besteht an der Gemeinschaftsschule eine gymnasiale Oberstufe.[13] Seit 2017 gibt es an der Gemeinschaftsschule zudem eine Sternwarte.

Ferner existiert eine Volkshochschule.

VerkehrBearbeiten

StraßenanbindungBearbeiten

Die Gemeinde liegt am Ende der Bundesstraße 502, die aus der Landeshauptstadt (Stadtteil Ellerbek) hierher führt und im Gemeindegebiet in die schleswig-holsteinische Landesstraße 165 übergeht.[3]

Öffentlicher VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof Schönberg (Holst), Bahnsteigseite

Im Jahre 1887 wurde der Eisenbahnbetrieb auf der Bahnstrecke Kiel Süd–Schönberger Strand zunächst bis Schönberg (Holst) durch die Kiel-Schönberger Eisenbahn (KSE) in Betrieb genommen. 1914 wurde die Strecke aufgrund der hohen Nachfrage und für eine bessere Anbindung an den Bäderbetrieb des Ortes bis Schönberger Strand verlängert.

Im Zweiten Weltkrieg diente die Strecke militärischen Zwecken; etwa einer eventuellen Nachschubversorgung, unter anderem zum Haltepunkt Stakendorf für die dort gelegenen Bunkeranlagen.

Der reguläre Personenverkehr wurde am 31. Mai 1975 eingestellt und durch Busse der Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) ersetzt. In Richtung Kiel führen die Linien 200/201 und 210. Weitere Busanbindungen bestehen nach Laboe, Lütjenburg, Preetz und Plön.

Die Bahnstrecke wird aktuell für Güterverkehr sowie zwischen Schönberg und Schönberger Strand in den Sommermonaten für Fahrten von Museumszügen des VVM benutzt. Eine Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs ist geplant.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Jacob August Schetelig (1764–1833), Lübecker Arzt und Kommunalpolitikerder zu den Gründern der See-Badeanstalt Travemünde zählte, wurde in Schönberg als Sohn des damaligen Pastors geboren.
  • Konrad Hansen (1933–2012), Schriftsteller, verbrachte seine Jugend in Schönberg, wo er 1953 eine Gruppe der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands gründete.
  • Mojib Latif (* 1954), Klimaforscher, lebt in Schönberg.[14]
  • Helmut Lamp (* 1946), Politiker und ehemaliger Bundestagsabgeordneter, wurde in Schönberg geboren.
  • Anette Langner (* 1961), Politikerin und ehemalige Landtagsabgeordnete, gehörte zwischen 2003 und 2010 der Gemeindevertretung von Schönberg an
  • Marisa Hart (* 1986), Spiegel-Bestseller-Autorin und Bloggerin, lebt seit 2014 mit ihrer Familie in Schönberg.
  • Nico Prien (* 1994), Windsurfer, wurde in Schönberg geboren.

BilderBearbeiten

 
Schönberger Strand, Brasilien und Kalifornien im oberen Bilddrittel, Blick Richtung Laboe.
 
Seebrücke am Schönberger Strand

LiteraturBearbeiten

  • Karen Schleeh: Schönberg. Kultur, Strandvergnügen und schöne Landschaft. In: Schleswig-Holstein-Topographie. 9: Schönberg - Tielenhemme. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2007, ISBN 978-3-926055-91-0, S. 4–7.

WeblinksBearbeiten

Commons: Schönberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 6, abgerufen am 12. Februar 2023.
  3. a b c Relation: Schönberg (Holstein) (176736) bei OpenStreetMap (Version #20). Abgerufen am 12. Februar 2023.
  4. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 65 (statistischebibliothek.de [PDF; abgerufen am 12. Februar 2023]).
  5. Verwaltungsbezirk Schönberg (Holstein) (01057073) - Gemeinden auf dem Layer „Topographische Karten“ im Digitaler Atlas Nord. Abgerufen am 12. Februar 2023 (Der Flurname ist am Küstenstreifen östlich des Ortes Kalifornien vermerkt. Hilfricht ist die grafische Hervorhebung des Gemeindegebiets, nach der Auswahl bei Angabe von Gemeindename und -kennziffer (GKZ)).
  6. Die Seebrücke am Schönberger Strand. Abgerufen am 3. Januar 2022.
  7. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  8. Partnerschaften. In: schoenberg.de. Abgerufen am 12. April 2022.
  9. Dekret über die Profanierung der Filialkirche St. Ansgar zu Schönberg Pfarrei Franz von Assisi, Erzbistum Hamburg. In: Kirchliches Amtsblatt. Nr. 1. Erzbistum Hamburg, Hamburg 2022, S. 2 (erzbistum-hamburg.de [PDF; abgerufen am 26. Januar 2023]).
  10. Wirtschaft. In: schoenberg.de. Abgerufen am 7. März 2021.
  11. Ostseeküsten-Radweg – Ostsee Schleswig Holstein. Abgerufen am 6. Mai 2017.
  12. translator2: EuroVelo 10 – EuroVelo. Abgerufen am 6. Mai 2017.
  13. Schulverband Probstei – Neue Küche fürs Kinder- und Jugendhaus. In: =Kieler Nachrichten. Abgerufen am 9. Januar 2018.
  14. Mojib Latif erhält Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein. Uni Kiel, abgerufen am 15. Januar 2018.