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Michel Tornéus

schwedischer Weitspringer
Michel Tornéus Leichtathletik

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Voller Name Michel Tresor Komesha Tornéus
Nation SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag 26. Mai 1986 (33 Jahre)
Geburtsort BotkyrkaSchweden
Größe 184 cm
Gewicht 72 kg
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung 8,44 m (+1,8 m/s)
Verein Hammarby IF
Trainer Oscar Gidewall
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Amsterdam 2016 8,21 m
0Bronze0 Helsinki 2012 8,17 m
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
0Bronze0 Sopot 2014 8,21 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Silber0 Belgrad 2017 8,08 m
0Gold0 Prag 2015 8,30 m
0Silber0 Göteborg 2013 8,29 m
letzte Änderung: 4. März 2017

Michel Tresor Komesha Tornéus (* 26. Mai 1986 in Botkyrka)[1] ist ein ehemaliger schwedischer Weitspringer.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Tornéus, Sohn einer Schwedin und eines Kongolesen, begann im Alter von sechs Jahren mit der Leichtathletik.[1][2] 2005 wurde er erstmals Schwedischer Meister im Weitsprung. Bis 2013 gewann er insgesamt zwölf nationale Titel im Weitsprung, davon fünf in der Halle, sowie einen im Dreisprung. Zudem hält er die Landesrekorde im Weitsprung im Freien (8,22 m) und in der Halle (8,30 m).

Zu Tornéus’ bedeutendsten internationalen Erfolgen zählen der Gewinn der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki und der vierte Platz bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Bei den Halleneuropameisterschaften 2013 in Göteborg sicherte er sich mit einem neuen Landesrekord von 8,29 m die Silbermedaille hinter dem Russen Alexander Menkow. Dagegen schied er bei den Weltmeisterschaften in Moskau im selben Jahr bereits nach der Qualifikation aus.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 2014 im polnischen Sopot wurde Tornéus mit 8,21 m Dritter hinter dem Titelverteidiger Mauro Vinícius da Silva aus Brasilien und dem Chinesen Li Jinzhe. Im selben Jahr belegte er bei den Europameisterschaften in Zürich mit 8,09 m den fünften Platz. Die Halleneuropameisterschaften 2015 in Prag gewann er mit einer Weite von 8,30 m. Bei den Weltmeisterschaften in Peking im selben Jahr schied er hingegen in der Qualifikation ohne gültigen Versuch aus.

Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann Tornéus mit einer Weite von 8,21 m die Silbermedaille hinter dem Titelverteidiger und Olympiasieger Greg Rutherford. Dagegen kam er bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in der Qualifikation nicht über eine Weite von 7,65 m hinaus und verpasste den Finaleinzug somit klar.

Bei den Halleneuropameisterschaften 2017 in Belgrad gewann Tornéus mit einer Weite von 8,08 m die Silbermedaille. Im selben Jahr belegte er bei den Weltmeisterschaften in London mit 8,18 m den achten Platz. Bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin wurde er mit 7,86 m Siebter.

Mit einem vierten Platz bei den schwedischen Meisterschaften beendete Tornéus im September 2019 seine aktive sportliche Laufbahn.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Michel Tornéus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Athletenporträt von Michel Tornéus auf IdrottOnline (englisch)
  2. Athletenporträt von Michel Tornéus (Memento des Originals vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goteborg2013.com auf der Website der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2013
  3. Flash-News des Tages. In: leichtathletik. 3. September 2019, abgerufen am 7. September 2019.