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Lara Malsiner Skispringen
Lara Malsiner (Hinzenbach, 2016)

Lara Malsiner (Hinzenbach, 2016)

Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 14. April 2000 (19 Jahre)
Geburtsort SterzingItalien
Größe 168 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Verein Fiamme Gialle
Trainer Janko Zwitter
Status aktiv
Medaillenspiegel
YOG-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
OPA-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Jugend-Winterspiele
0Bronze0 2016 Lillehammer Normalschanze
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Bronze0 2019 Lahti Einzel
FIS Nordische Skispiele der OPA
0Silber0 2014 Gérardmer Schülerinnen
0Gold0 2015 Seefeld Schülerinnen
Italienischer Wintersportverband Italienische Meisterschaften
0Bronze0 2015 Predazzo Normalschanze[1][2]
0Bronze0 2016 Predazzo Normalschanze
0Bronze0 2017 Predazzo Normalschanze
0Gold0 2018 Predazzo Normalschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 04. Dezember 2015
 Gesamtweltcup 18. (2017/18, 2018/19)
 Raw Air 15. (2019)
 Blue Bird Tour 14. (2019)
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 16. Juli 2016
 Gesamtwertung Grand Prix 07. (2019)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 28. August 2015
 Gesamtwertung COC 13. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 1
letzte Änderung: 5. September 2019

Lara Malsiner (* 14. April 2000 in Sterzing, Südtirol) ist eine italienische Skispringerin. Ihre ältere Schwester Manuela ist ebenfalls Skispringerin.

WerdegangBearbeiten

Lara Malsiner gab ihr internationales Debüt am 25. Februar 2012 bei den Nordischen Skispielen der OPA 2012 in Žiri. Ab dem Sommer 2013 ging sie regelmäßig bei Alpencup-Wettbewerben an den Start. Ihren ersten Podestplatz in dieser Wettkampfserie erreichte sie am 27. September 2014 in Tschagguns und am 9. Januar 2016 in Žiri gewann sie erstmals ein Alpencup-Springen. Außerdem nahm sie 2014 und 2015 erneut an den Nordischen Skispielen der OPA teil. Dabei landete sie 2014 in Gérardmer auf dem zweiten Platz im Einzel sowie 2015 in Seefeld auf den ersten Platz im Einzel- und auf den achten Platz im Mannschaftswettbewerb.

Am 11. Juni 2015 startete sie erstmals im FIS-Cup in Villach und am 28. August 2015 auch erstmals im Continental Cup in Oberwiesenthal. Ihr Debüt im Skisprung-Weltcup gab sie am 4. Dezember 2015 in Lillehammer. Bei ihrem ersten Start landete sie direkt auf Platz 30 und konnte somit auch ihren ersten Weltcup-Punkt holen. Bei weiteren Starts in der Weltcup-Saison 2015/16 konnte sie allerdings keine weiteren Punkte holen. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2016 in Lillehammer gewann sie die Bronzemedaille im Einzel hinter der Slowenin Ema Klinec und der Russin Sofja Tichonowa. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2016 in Râșnov wurde sie 35. im Einzel und Neunte mit der Mixed-Mannschaft.

Am 16. Juli 2016 gab sie in Courchevel ihr Debüt im Sommer-Grand-Prix und holte als 24. ihre ersten Grand-Prix-Punkte. Am 26. August 2016 erreichte sie in Oberwiesenthal mit einem dritten Rang ihre erste Podestplatzierung im Continental Cup. Bei zwei weiteren Grand-Prix-Starts im Sommer 2016 in Tschaikowski konnte sie als 24. und 18. weitere Punkte holen. In der Weltcup-Saison 2016/17 verpasste sie meistens den Finaldurchgang. Nur einmal kam sie unter die besten 30. Dies gelang ihr in Ljubno, wo sie mit Platz 15 ihr bis dahin bestes Weltcupergebnis erzielte. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften im Februar 2017 in Park City, Utah, belegte sie Platz sechs im Einzelwettbewerb, den ihre Schwester Manuela gewann. Im Mixed-Teamwettbewerb belegten sie zusammen mit Giovanni Bresadola und Alex Insam den fünften Platz. Noch im selben Monat nahm sie an den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Lahti teil und belegte dabei den 37. Rang im Einzelwettbewerb.

In der Saison 2017/18 verbesserten sich ihre Leistungen im Weltcup deutlich. Im Rahmen des Lillehammer Triple 2017, dem Weltcup-Auftakt, belegte sie die Plätze 14, acht und neun und erzielte damit ihre besten Einzelergebnisse und ersten Top-Ten-Platzierungen. Sie beendete das Lillehammer Triple als Achte der Gesamtwertung. Im weiteren Saisonverlauf erreichte sie als Neunte in Sapporo eine weitere Top-10-Platzierung. Zudem erreichte sie bei jedem Weltcup-Springen, an dem sie teilnahm, einen Rang unter den besten 30. Im Gesamtweltcup landete sie auf Platz 18 mit 195 Punkten. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften im Februar 2018 in Kandersteg belegte sie den fünften Rang im Einzel-, den zehnten Rang im Mannschafts- und den 13. Rang im Mixed-Teamwettbewerb. Eine Woche später sprang sie im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang auf den 15. Platz.[3]

Am 20. Oktober 2018 wurde Malsiner italienische Meisterin von der Trampolino dal Ben-Normalschanze in Predazzo. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2019 im finnischen Lahti gewann sie die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb und belegte mit den italienischen Teams den siebten Rang im Juniorinnen-Mannschaftswettbewerb und den achten Rang im Mixed-Teamwettbewerb. Bei den Nordischen Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol wurde sie im Einzel 14. und belegte sowohl mit der Frauen-Mannschaft als auch mit dem Mixed-Team jeweils den achten Rang.

StatistikBearbeiten

Olympische WinterspieleBearbeiten

Nordische SkiweltmeisterschaftenBearbeiten

  • Lahti 2017: 37. Einzel Normalschanze
  • Seefeld 2019: 14. Einzel Normalschanze, 8. Team Normalschanze, 8. Mixed Team Normalschanze

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2015/16 53. 001
2016/17 47. 016
2017/18 18. 195
2018/19 18. 359

Lillehammer-Triple-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2017 08. 670,4
2018 29. 446,0

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2016 23. 27
2017 35. 14
2018 39. 11
2019 07. 88

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lara Malsiner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Italienische Meisterschaften 2015 – Ergebnisse Frauen Einzel. (PDF; 6 kB) 24. Oktober 2015, abgerufen am 17. September 2016 (italienisch).
  2. sk: Insam und Runggaldier gewinnen italienische Meisterschaften. In: berkutschi.com. 25. Oktober 2015, abgerufen am 17. September 2016.
  3. Olympic Winter Games - Ladies' HS109 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)