Ferrari 158

Formel-1-Rennwagen

Der Ferrari 158 ist ein Rennwagen für die Formel 1, den die Scuderia Ferrari 1964 und 1965 einsetzte.

Ferrari 158

Konstrukteur: ItalienItalien Scuderia Ferrari
Designer: Mauro Forghieri
Angelo Bellei
Vorgänger: Ferrari 156
Nachfolger: Ferrari 1512
Technische Spezifikationen
Chassis: Monocoque mit Aluminium-
platten, die an den Gitterrohrrahmen genietet sind
Motor: Ferrari Type 205/B,
1,489 cm³, 90° V8
Länge: 3950 mm
Breite: 1350 mm
Höhe: 768 mm
Radstand: 2380 mm
Gewicht: 468 kg
Reifen: Dunlop
Benzin: Shell
Statistik
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees
ItalienItalien Lorenzo Bandini
ItalienItalien Nino Vaccarella
Erster Start: Großer Preis von Monaco 1964
Letzter Start: Großer Preis der USA 1965
Starts Siege Poles SR
20 2 2 2
WM-Punkte: k. A. / tba
Podestplätze: k. A. / tba
Führungsrunden: k. A. / tba

Entwicklungsgeschichte und TechnikBearbeiten

Die Konstruktion des Fahrzeugs war 1964 für Ferrari neuartig, denn es war der erste Ferrari mit V8-Motor und der erste mit einem Halbmonocoque, dessen mittragende Beplankung noch mit Rohren nach Art eines Gitterrahmens versteift war. Der Motor hatte 1487 cm³ Hubraum (Bohrung 67 mm, Hub 52,8 mm), vier obenliegende Nockenwellen („DOHC“) und leistete 210 PS (154 kW) bei 11000/min. Die Zylinderbänke waren um 90 Grad versetzt. Auch der Motor war tragend (das Gehäuse wurde dazu mit einem Hilfsrahmen verstärkt) und mit dem Monocoque, das aus dem Ferrari 156 Aero stammte, verschraubt.[1] Dieses Fahrgestell war ursprünglich für einen Wagen mit V8-Motor entwickelt worden.

Die Ära des V8-Motors dauerte nur kurz, schon Ende 1964 kam das Nachfolgemodell, der Ferrari 1512 mit einem 12-Zylinder-180°-V-Motor. Zur Weltmeisterschaft 1965 wurden beide Modelle parallel eingesetzt, ehe 1966 der Ferrari 312F1 kam.

RenngeschichteBearbeiten

John Surtees siegte 1964 mit dem 158 beim Großen Preis von Deutschland und Großen Preis von Italien und wurde durch beständig gute Platzierungen Ende des Jahres Formel-1-Weltmeister. Lorenzo Bandini gewann den Großen Preis von Österreich auf der Flugplatzpiste von Zeltweg und Ferrari gewann den Konstrukteurspokal (constuctors'championship, Weltmeisterschaft der Hersteller).

GalerieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Ferrari 158 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ferrari.com Informationen zum Ferrari 158. Abgerufen am 18. Mai 2020 (en).
  • Ultimatecarpage.com Artikel, Bilder und technische Informationen. Abgerufen am 18. Mai 2020 (en).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Ferrari 158 bei Ultimate Car Page, englische Sprache, abgerufen am 8. November 2015