Ferrari 712 CanAm

Sportwagen

Der Ferrari 712 CanAm war ein CanAm-Prototyp von Ferrari, der von 1970 bis 1974 bei Sportwagenrennen zum Einsatz kam.

Ferrari 712 CanAm

EntwicklungsgeschichteBearbeiten

Der Ferrari 712 CanAm war das Nachfolgemodell des Ferrari 612 CanAm und basierte auf dem Ferrari 512S mit der Chassisnummer 1010. Das Fahrgestell hatte bereits eine wechselvolle Geschichte hinter sich und bekam eine neue, offene Karosserie. Der 7-Liter-V12-Motor war erstmals Ende 1969 im 612 CanAm eingesetzt worden; er leistete 720 PS bei 8000/min.

RenngeschichteBearbeiten

Der Wagen gab 1970 sein Debüt beim CanAm-Rennen in Watkins Glen. Gefahren wurde er von Mario Andretti, der im Rennen Vierter wurde. Die CanAm-Einsätze wurden vom North American Racing Team von Luigi Chinetti abgewickelt, der 1971 den Franzosen Jean-Pierre Jarier verpflichtete. Jarier bestritt 1971 die Rennen in Watkins Glen und Road Atlanta. 1972 und 1973 fuhr Brian Redman den Wagen.

Fünf Jahre lang setzte Chinetti den 712 CanAm bis 1974 sporadisch bei Rennen ein, dann wurde das Auto verkauft. 2005[1] wurde der Rennwagen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring im historischen Motorsport gefahren.

Die Einsätze des 712 waren rar. Die Scuderia selbst setzte den Prototyp nur einmal ein, und zwar bei einem Sportwagenrennen in Imola, das Arturo Merzario gewann.

WeblinksBearbeiten

Commons: Ferrari 712 CanAm – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tom Schwede, Foto und Geschichte FERRARI 712 CAN AM, abgerufen am 28. Juli 2015